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Bundesliga: Hannover 96 vs. RB Leipzig 0:3

20. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig tritt beim Abstiegskandidaten Hannover 96 an, die mit Thomas Doll noch den Klassenerhalt schaffen wollen. In dessen erster Partie verpuffte der Trainerwechseleffekt spektakulär. Komplett dominante RasenBallsportler gewannen völlig verdient mit 3:0.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit einer Veränderung gegenüber dem sicheren Sieg in Düsseldorf. Timo Werner blieb erkältet in Leipzig. Matheus Cunha durfte für ihn mal wieder in der Startelf stehen. Von der Formation her blieb es beim 4-2-2-2.

Thomas Doll hatte seine Mannschaft gegenüber der letzten Breitenreiter-Elf ordentlich durchgeschüttelt und einige der etablierten Kräfte, die Breitenreiter zuletzt rasiert hatte, wieder auf das Feld geschickt. Schwegler und Walace kamen so zum Beispiel in der Mittelfeldzentrale zum Einsatz. Jonathas stand etwas überraschend für Weydandt im Sturm auf dem Platz. Organisiert war das in einem 4-2-3-1 oder gegen den Ball auch im 4-4-2.

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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2018/2019 – Teil I

Trotz schon gestarteter Rückrunde aufgrund der kurzen Winterpause immer noch Zeit für Rückblicke auf die Hinrunde. Heute im Angebot der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2018 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig in der Bundesliga. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dauerläufer im Team von RB Leipzig ist mal wieder Diego Demme. Mit 12,55 km pro 90 Minuten ist er mit Abstand der laufstärkste RB-Spieler. Umso erstaunlicher, dass Demme in der Bundesliga kaum fehlte und entsprechend auch der Spieler mit den meisten Kilometern in der ganzen Liga ist.

Bruma, der meist mehr läuferischen Aufwand betreibt, als man gemeinhin wahrnimmt. folgt direkt hinter Demme. Was aber (wie generell bei vielen anderen Spielern auch) unter anderem daran liegt, dass da auch einige Einsätze mit deutlich weniger als 90 Minuten dabei waren. Nur 40 Minuten absolvierte Bruma pro Spiel. Bei kürzeren Einsätzen kann man vergleichsweise viel laufen, weil man nicht 90 Minuten durchhalten muss. Wenn man die Strecke dann auf 90 Minuten hochrechnet, wird der Wert automatisch höher. Die Bereitschaft, in kurzer Zeit überdurchschnittlich viel Laufstrecke zu absolvieren, braucht man aber trotzdem erstmal.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2018 – Teil 1

So, weiter geht es mit den Hinrundenbetrachtungen. In Zahlenform rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden aus Gründen der Vergleichbarkeit der Daten nur die 17 Bundesligaspiele bis zur Winterpause. Teil 2 folgt dann demnächst.

Ralf Rangnick hat bisher in der Bundesliga 19 Spieler eingesetzt, davon 18 Feldspieler. Das sind mal eben zwei Feldspieler weniger als Ralph Hasenhüttl in der Hinrunde der Vorsaison.  Drei der damaligen Feldspieler kamen aber auf maximal 130 Minuten, sodass es im Kern diese Saison ein Feldspieler mehr war, den Rangnick einsetzte. Matheus Cunha verzeichnete als am wenigsten eingesetzter Feldspieler bereits 275 Spielminuten in der Bundesliga.

Nicht zum Einsatz kamen ausschließlich Torhüter. Yvon Mvogo, der Europa-League-Keeper und Marius Müller sahen die Bundesliga nur von der Bank aus. Auf einen Einsatz eines RB-Nachwuchsakteurs wartet man weiter vergebens. Erik Majetschak (dreimal) und Niklas Stierlin (einmal) schafften es immerhin jeweils auf die Bank in der Bundesliga. So richtig zeichnet sich aber weiter kein Einsatz eines Nachwuchsspielers ab. Zumal der Kader jetzt im Winter noch mal durch Neuzugänge vergrößert wird.

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Europa League: RB Leipzig vs. Rosenborg Trondheim 1:1

Letzter Spieltag in der Gruppenphase der Europa League. RB Leipzig brauchte einen Sieg gegen Trondheim und eine Niederlage Celtics, um noch in die K.o.-Runde zu kommen. Salzburg tat in Glasgow seinen Teil für eine positive Leipzig-Geschichte. RB ließ die Chance trotzdem liegen und trennte sich von Trondheim spät mit 1:1.

Wie erwartet hatte Ralf Rangnick seine Elf wieder ordentlich durchrotiert. Acht Spieler raus, acht neue Spieler rein. Das ganze in einem 4-2-2-2 organisiert. Diego Demme stand etwas überraschend nicht mal im Kader.

Trondheim auf der anderen Seite nicht mit der besten Elf. Mit Bendtner und Söderlund fehlten gleich beide etatmäßigen Mittelstürmer. Auch Hedenstad war wegen einer OP als etatmäßiger Rechtsverteidiger gar nicht erst mit angereist. Da spielten ein paar Spieler (Vilhjalmsson, Reitan), die in der Saison keine allzu große Rolle gespielt hatten. Von der Formation her blieb Trainer Rini Coolen beim gewohnten 4-3-3.

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Letztes Spiel in Europa in dieser Saison?

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Rosenborg Tronheim (13.12.2018, 21.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Willi Orban. Ab 17.30 Uhr.]

Letzter Spieltag der Gruppenphase der Europa League. Eventuell das letzte RB-Spiel in Europa in dieser Saison überhaupt. Zu Gast ist Rosenborg Trondheim, die in dieser Gruppenphase bisher fünfmal als Verlierer vom Platz gingen und entsprechend in Leipzig klarer Außenseiter sind.

Ist halt die Frage, mit welcher Motivation der norwegische Meister in dieses letzte Spiel des Jahres geht. Für Trondheim ist die Saison seit dem 02.12.2018 praktisch zu Ende. Da gewann man im Pokal den Titel durch ein 4:1 gegen Strömsgodset IF. Zuvor holte man schon den Meistertitel in der Spielzeit 2018 (in Norwegen spielt man die Saison im Kalenderjahr). Sprich, die (national sehr erfolgreiche) Spielzeit ist für Trondheim schon beendet und das Spiel in Leipzig ein Nachzügler, bevor es in die lange Saisonpause geht.

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Europa League: FC Salzburg vs. RB Leipzig 1:0

Fünftes Spiel in der Gruppenphase der Europa League. Für RB Leipzig ein Spiel, das man unbedingt gewinnen musste, um die Qualifikation für die K.o.-Phase in der eigenen Hand zu behalten. Doch daraus wurde nichts. Denn nach spielerisch schwachen 90 Minuten musste man sich verdient dem FC Salzburg mit 0:1 geschlagen geben.

Für RB kam es vor der Partie personell ganz dicke. Neben Forsberg fehlten auch Sabitzer, Kampl und Demme angeschlagen/ verletzt. Das war praktisch das komplette Mittelfeld und vor allem die Spieler, die eine gute Balance zwischen Spiel mit und gegen den Ball verkörpern. Das geht natürlich an keinem Team der Welt spurlos vorbei (selbst wenn man feststellen kann, dass das auch eine Folge der Sommer-Transferperiode mit den nicht geglückten Transfers ist).

Ralf Rangnick kündigte für das Spiel in Salzburg eine Überraschung an. Und er lieferte. Gar nicht so sehr personell, da gab es ja nicht allzu viele Optionen. Sondern vor allem in Sachen Formation. Denn RB Leipzig spielte in einem 5-3-2 mit Hang zum 3-3-2-2 und besetzte die Dreierkette im Mittelfeld mit Cunha(!), Laimer und Bruma(!). Es entstand also eine defensive Formation, die mit Spielern besetzt wurde, die ihre Stärken in der Offensive haben.

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Bundesliga: FC Augsburg vs. RB Leipzig 0:0

Achter Spieltag in der Bundesliga. Zu Beginn des nächsten Blocks zwischen zwei Länderspielpausen stand die Reise nach Augsburg an. Auch im dritten Anlauf reichte es für RB Leipzig nicht zu einem Sieg. Nach einer umkämpften, intensiven Partie trennten sich beide Mannschaften mit 0:0.

RB Leipzig ging mit einem 4-3-3 in die Partie und verzichtete also darauf, das System der Augsburger mit einer Dreierkette zu spiegeln. In der vordersten Reihe stand mit Augustin, dem zentral stürmenden Poulsen und Werner die offensivstmögliche Reihe. Dahinter warteten Demme und Kampl darauf, diese Waffen auch einzusetzen.

Augsburg auf der anderen Seite mit der erwartbaren Dreierkette mit Khedira in der Mitte und irgendwas zwischen einem gewohnten 3-3-2-2 bis hin zu einem 3-4-3. Gregoritsch und Finnbogason im Spiel gegen den Ball teilweise sehr tief. Der Österreicher teilweise ein zweiter Sechser neben Baier. Und der Isländer eher in einer Rolle zwischen den Anläufern vorn und Baier auf der Sechs.

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Bundesliga: Eintracht Frankfurt vs. RB Leipzg 1:1

Vierter Spieltag in der Bundesliga. Bei RB Leipzig nach der Niederlage gegen Salzburg und den Suspendierungen von Augustin und Mukiele schon ordentlich Feuer unter dem Vereinsdach. Durchaus undankbar dann nach Frankfurt zu fahren, wo die Eintracht einen sehr intensiven Spielstil auf den Rasen bringt. Zurück fuhr RB Leipzig schließlich mit einem dem Spielverlauf entsprechenden 1:1, das nach dem Salzburg-Debakel ein Schritt nach vorn war.

Back to the roots hieß es bei RB Leipzig für das Spiel in Frankfurt. Acht Spieler, die schon in der ersten Bundesliga-Saison dabei waren, standen in der Startelf. Bis auf Saracchi waren alle schon letzte Saison da. Klares Setzen auf eine alte, gewachsene Mannschaftshierarchie. Und auch von der Formation her machte man den Schritt zurück zu einem 4-2-2-2, das nach dem Bundesliga-Aufstieg das System der Erfolgswahl war. Kompakte Arbeit gegen den Ball stand dabei im Mittelpunkt.

Frankfurt auf der anderen Seite auch mit einer Art back to  the Kovac-roots und mit einer Dreierkette in der Abwehr, in der Hasebe als eine Art spielmachender, zentraler Innenverteidiger aufgestellt war. So wie man es halt unter Kovac meist gespielt hatte, aber unter Hütter nicht mehr so richtig spielen wollte. Insgesamt war man im 3-4-3 recht offensiv aufgestellt. Haller und Jovic durften mal zusammen auf dem Platz stehen. Gacinovic und auf den Außenbahnen Kostic und da Costa durften die Bemühungen unterstützen. Die Kernbemühungen der Franfurter galten aber wie bei RB dem Spiel gegen den Ball.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2018/2019 – Update 2

Oder auch: Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.^^

Zwei weitere Neuzugänge hatte Ralf Rangnick bei RB Leipzig als Ziel bzw. als Wunsch für die Sommertransferperiode seit Wochen ausgegeben. Am Ende kam gar keiner mehr. Vielmehr verließ mit Massimo Bruno noch ein Profi den Verein (was aber nicht überraschen konnte, weil man sportlich nicht mehr mit ihm plante). Zudem ließ man mit Elias Abouchabaka einen möglichen Anschlussspieler (sogar ein Local Player) aus dem Nachwuchs leihweise gen Fürth ziehen.

„Relativ viel hängt noch am wichtigen Puzzlestück im zentralen Mittelfeld, das die ganze Statik und taktische Flexibilität des Kaders entscheidend mitbestimmen wird“, hieß es hier im Blog in einer Kaderzwischenanalyse Anfang Juli (die sich inzwischen quasi schon als finale Analyse erwies) und wenn man dieses Kriterium als Maßstab nimmt, dann hat RB Leipzig in einer zentralen Frage, nämlich in der Nachfolge von Naby Keita im zentralen Mittelfeld noch mal einen anderen Spielertyp als jene, die man hat, hinzuzuaddieren, versagt.

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