Schlagwort-Archive: Marcel Halstenberg

Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Bayern München 0:0

33. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig empfängt den FC Bayern München. Für die einen geht es um die Meisterschaft, für die anderen nur darum, vor dem DFB-Pokalfinale ein gutes Gefühl und ein paar Erkenntnisse mitzunehmen. Vielleicht ganz folgerichtig, dass die Partie, in der die Gäste insgesamt etwas im Vorteil sind, 0:0 ausgeht.

Ralf Rangnick stellte für die Partie gegen Bayern auf zwei Positionen um. Nordi Mukiele und Kevin Kampl (gesperrt) blieben draußen. Dafür standen Diego Demme und Marcel Sabitzer in der Startelf. Organisiert war RB wieder mal in einem 4-3-3 alias 4-4-2 mit Raute statt mit einer Dreierkette. Besetzt war die Mannschaft in letzter Konsequenz mit den Spielern, die die größte taktische Disziplin versprachen. Entsprechend saßen Spieler wie Haidara und Mukiele auch erstmal auf der Bank.

Der FC Bayern wechselte durchaus erwartungsgemäß genau einmal. Mats Hummels durfte mitmachen. Jerome Boateng saß dafür draußen. Taktisch änderte sich bei den Bayern nichts, sodass es irgendwas bei einem 4-2-3-1 blieb, wobei gerade Müller da ein freies Radikal spielt.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2019/2020

Ich weiß, dass es da draußen jene gibt, die sich permanent vorrechnen, wie diese Saison noch die Bayern abgefangen werden können (wenn man wie die Bayern rechnen würde, wären es ja auch nur noch vier Punkte Rückstand), aber da lasse ich mich noch nicht von verrückt machen, sondern blicke drei Spiele vor dem Ende der Bundesliga, in der es für RB Leipzig um nichts mehr geht, lieber auf die Planungen für die kommende Saison, die ja sowieso schon im vollen Gange sind.

Wie immer geht es hier bei allen potenziellen Namen und Leerstellen weniger um Wahrscheinlichkeit oder eine Prüfung des Realitätsgrades entsprechender Gerüchte. Wenn hier Namen eingebunden werden, dann nur um eine bestimmte Art Spieler für die Position zu kennzeichnen, also nachzuzeichnen, was in Sachen Kaderplanung rein von den Typen und Ideen her plausibel wäre.

Etwas erschwert wird so ein Blick auf die Kaderplanung dadurch, dass im Sommer mit Julian Nagelsmann ein neuer Trainer kommt, der noch mal im Detail eigene Vorstellungen mitbringen wird. In Hoffenheim hat Nagelsmann meist mit Dreierkette gespielt, was noch mal ganz andere Anforderungen an den Kader und die Typen auf den jeweiligen Positionen mitbringt als das in einem 4-3-3 oder 4-2-2-2 der Fall wäre.

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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach vs. RB Leipzig 1:2

30. Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig in Mönchengladbach mit der Chance, einen ganz großen, vorentscheidenden Schritt in Richtung Champions League zu machen. Was schließlich mit einem glücklichen und mit viel Leidenschaft verteidigten 2:1-Auswärtssieg auch gelang.

Ralf Rangnick ging etwas überraschend komplett ohne personelle Wechsel in die Partie in Mönchengladbach. Yussuf Poulsen und Willi Orban saßen nach überstandener Angina und abgesessener Gelbsperre nur auf der Bank. Entsprechend startete RB im 3-3-2 oder 5-3-2 vom Spiel gegen Wolfsburg.

Dieter Hecking musste auf der anderen Seite zweimal wechseln. Stindl, der sich letzte Woche den üblen Schienbeinbruch zugezogen hatte und Elvedi fehlten verletzt. Raffael, der letzte Woche schon für Stindl gekommen war und Jantschke kamen dafür ins Team. An der Formation änderte das nichts. Es entstand eine Art 3-4-3 mit Kramer (defensiver) und Zakaria (offensiver) in der Zentrale und Neuhaus davor als eine Zehner.

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Erstaunlich stabil

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg (13.04.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Teil 3 der Aufeinandertreffen zwischen Leipzig und Wolfsburg in dieser Saison. Nach 1:0 für Wolfsburg in der Liga und 1:0 für Leipzig im Pokal nun am 29. Spieltag das erneute Duell zweier Teams, die nach Europa wollen. Für Wolfsburg geht es als Sechster vornehmlich um einen Europa-League-Platz. Für RB Leipzig geht es mit zehn Punkten Vorsprung auf Wolfsburg um einen Champions-League-Platz.

Zuletzt hatte RB schon Bayer Leverkusen mit einem Auswärtssieg auf 13 Punkte distanziert. Nun hat das Rangnick-Team in Bezug auf Wolfsburg zu Hause dieselbe Chance, den nächsten Konkurrenten endgültig zu distanzieren. Mit zwei Siegen gegen Wolfsburg und in Mönchengladbach nächste Woche könnte RB die Champions League praktisch bei dann mindestens zehn Punkten Vorsprung auf Platz 5 und nur noch vier Spielen schon klarmachen.

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DFB-Pokal: FC Augsburg vs. RB Leipzig 1:2 n.V.

Viertelfinale im DFB-Pokal. RB Leipzig beim FC Augsburg. Ein dramatisches und spannendes Spiel mit phasenweise etwas arg wenig Fußball. Am Ende so ein Spiel, bei dem es dir eigentlich scheißegal ist, warum es am Ende zum Sieg reichte und ob dafür ein abkippender Weihnachtsbaum oder was auch immer verantwortlich war, weil über allem schlicht das viel wichtigere Wort Halbfinale steht. Versuchen wir uns trotzdem mal in einer Einordnung.

Nachdem Ralf Rangnick vor dem Spiel noch erklärt hatte, nicht rotieren zu wollen, gab es dann doch erstaunliche Wechsel. Mukiele, Haidara, Adams und Forsberg spielten nicht mit. Für letztere beide blieb nicht mal die Bank. Hintergrund waren Adduktorenprobleme (die Forsberg direkt nach dem Spiel gegen Hertha noch verneint hatte), sodass die Wechsel sich dann doch erklärten. Laimer als Rechtsverteidiger hielt Rangnick offenbar für das bessere Matchup gegen den gefährlichen Flankengeber Max.  Demme ersetzte Adams im zentralen Mittelfeld. Bruma durfte überraschend mal wieder für Forsberg ran. Und Sabitzer ersetzte wie erwartet Haidara. Organisiert war RB zu Begin in einem 4-3-3.

Manuel Baum hatte seinem FC Augsburg nach dem 0:3 in Nürnberg zwei Änderungen verpasst. Finnbogason und der angeschlagene Ji mussten raus. Teigl und Richter standen dafür in der Startelf. Der FCA mit einer Dreier-/ Fünferkette, Koo und Baier davor und Hahn, Gregoritsch und Richter als variable Offensivkräfte.

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Marcel Halstenberg: nur knapp an perfekt vorbei

Die Rückrunde bei RB Leipzig wirft kadertechnisch einige neue Fragen auf. Aufgrund der fehlenden Europa-League-Spiele fallen einige Spieler stärker vom Karussell als noch vor der Winterpause. Das betrifft alle Positionen (und wird noch mal heftiger, wenn denn mal fast alle Spieler gleichzeitig fit sind).

Es betrifft auch die Position der Außenverteidiger, die nicht uninteressant ist. Dort hat sich mit Halstenberg und Klostermann ein Duo mit Ambitionen für die deutsche Nationalmannschaft gefunden. Während Halstenberg rein leistungstechnisch absolut ein Kandidat für Jogi Löw wäre, ist es bei Klostermann wohl eher eine Perspektive für die Zeit nach der U21-EM im Sommer.

Nicht gut ist die Konstanz der beiden Stammspieler für Marcelo Saracchi und Nordi Mukiele, die seit der Winterpause kaum noch zum Einsatz kamen, während sie vor allem zu Saisonbeginn auch in der Bundesliga noch regelmäßig auf dem Platz standen. Bei Saracchi steht aktuell noch die Null bei der Einsatzzeit. Nordi Mukiele bekam immerhin einen Einsatz, den allerdings als rechter Innenverteidiger in einer Dreierkette (gegen Frankfurt) und nicht als Außenverteidiger. Ein Einsatz, der sehr stark war und trotzdem nicht dazu führt, dass Mukieles Perspektiven in einem 4-2-2-2 oder 4-3-3 sehr gut sind, wenn denn alle fit sind. Marcel Halstenberg: nur knapp an perfekt vorbei weiterlesen

Bundesliga: 1. FC Nürnberg vs. RB Leipzig 0:1

24. Spieltag in der Bundesliga. Auswärtsspiel in Nürnberg. Da gab es einst in der zweiten Liga für RB Leipzig zweimal nichts zu holen. Aber die Kräfteverhältnisse haben sich seitdem doch deutlich verschoben. So richtig sah man das am Samstagnachmittag auf dem Rasen nicht. Letztlich war der 1:0-Arbeitssieg, der erste Sieg eines Auswärtsteams in den Duellen beider Klubs gegeneinander überhaupt, aber trotzdem verdient.

Ralf Rangnick veränderte sein Team gegenüber dem Hoffenheim-Spiel auf zwei Positionen. Adams kam für Ilsanker in die Partie, wie man es erwarten durfte. Kampl ersetzte den überraschend wegen Grippe fehlenden Demme. Hieß auch, dass Timo Werner weiter fehlte, der nach Erkrankung immer noch nicht im Kader stand. Organisiert war man nach dem Ausflug in die Fünferkette gegen Hoffenheim nun wieder im gewohnten 4-2-2-2.

Nürnberg musste notgedrungen dreimal umstellen. Den rotgesperrten Pereira ersetzte Kerk. Erras kam für den kurzfristig ausfallenden Petrak in die Partie. Und Ishak spielte im Sturm für Zrelak, der sich unter der Woche einen bitteren Kreuzbandriss zugezogen hatte. An der Formation der Nürnberger änderte sich nichts. Es blieb bei einem 4-1-4-1, das man allerdings nicht ganz so tief interpretierte wie noch gegen Dortmund und aus dem heraus man aktiver spielte und nach zweimal deutlich unter 30% Ballbesitz diesmal auf 46% kam.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 1:1

23. Spieltag in der Bundesliga. Für RB Leipzig nach dem Heimspiel gegen Frankfurt mit der Partie gegen Hoffenheim ein weiteres Spiel gegen einen Verfolger im Kampf um einen Champions-League-Platz. Erneut reichte es nur zu einem Punkt, den sich RB mit einer Energieleistung und einem Treffer kurz vor Schluss erkämpfte und die TSG damit zumindest auf Distanz hielt.

Ralf Rangnick nahm gegenüber dem Spiel in Stuttgart am letzten Spieltag drei Änderungen vor. Tyler Adams machte für die Dreierkette und Stefan Ilsanker Platz. Konrad Laimer kehrte nach Gelbsperre für Emil Forsberg zurück in die Mannschaft. Und Matheus Cunha ersetzte kurzfristig den erkrankten Timo Werner im Sturm. Organisiert das Ganze in einem 3-3-2-2 oder 5-3-2, je nachdem wie man das notieren möchte, so wie man es auch schon in den ersten beiden Duellen gegen Hoffenheim gespielt hatte.

Hoffenheim wechselte gegenüber dem 3:0 gegen Hannover nur einmal. Für den verletzten Kevin Vogt wurde Florian Grillitsch in die Partie genommen. Organisiert war das Nagelsmann-Team in einem 4-3-3 bzw. 4-1-2-1-2 und somit deutlich offensiver als noch im Pokalduell beider Mannschaften.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2019

So, dann werfen wir doch (gibt es rund um RB grad wichtigere Themen?) auch noch mal einen Blick auf den Kader, der da so für die Rückrunde bei RB Leipzig zusammengestellt wurde. Trotz ernsthaftem Interesse des FC Barcelona hat es RB Leipzig geschafft, Jean-Kevin Augustin zu halten. Äh Moment, ich komme noch mal rein..

Auf Abgangsseite gab es keine Bewegungen bei RB Leipzig. Letztlich hätte da nur was bei Atinc Nukan oder bei einem der Torhüter passieren können. Nukan hatte keine vernünftigen Angebote und wollte, so schien es in seinen Äußerungen, trotz aussichtsloser Lage in Sachen Einsätzen, auch nicht so richtig weg. Bei den Torhütern schob Ralf Rangnick relativ schnell einen Riegel vor und machte deutlich, dass er mit allen drei Keepern in die Rückrunde gehen will.

Auf Zugangsseite schlug man mit Tyler Adams, Amadou Haidara und Emile Smith Rowe gleich dreimal zu. Für RB-Verhältnisse im Winter eine sehr hohe Zahl. Da zwei der Transfers ja letztlich nur nachgeholte Transfers sind, die man im Sommer nicht realisieren konnte und damals für die Kaderplanung eigentlich schon benötigt hätte, relativiert sich die Zahl aber auch sehr. Irgendwas um die 20 Millionen Euro investierte man in die Spieler. Auch eine hübsche Summe. Auch die relativiert sich dadurch, dass man im Sommer den einen oder anderen Euro gespart hatte. (Und nebenbei Keita für viel Geld verkaufte.)

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DFB-Pokal: RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg 1:0

Achtelfinale im DFB-Pokal. RB Leipzig empfängt den VfL Wolfsburg. Vor dem Spiel hätte man vermuten können, dass sich die beiden Teams eher neutralisieren. Stattdessen kam eine sehr muntere Partie heraus, in der Leipzig nach 20 Minuten das Geschehen komplett im Griff hatte und völlig unnötig bis zum Schlusspfiff zittern musste, bevor man das 1:0 und den erstmaligen Einzug in ein Viertelfinale des DFB-Pokals feiern konnte.

Nachdem Ralf Rangnick in der Pressekonferenz vor dem Spiel noch eine ganze Liste an Spielern auspackte, die für die Partie gegen Wolfsburg fraglich gewesen sein sollen, spielten abgesehen von den sowieso länger verletzten Akteuren und abgesehen von Werner, dann doch alle. So ließ Rangnick (was auch nicht allzu oft vorkommt) dieselbe Formation auflaufen wie zuletzt in Hannover. Auch taktisch änderte sich nichts und die Mannschaft agierte in einem 4-2-2-2 und nicht in einem auch zumindest vorstellbaren 4-3-3.

Bruno Labbadia machte es auf der anderen Seite dem RB-Trainer nach und verzichtete auch komplett auf Änderungen in seinem Team. Viele Gründe für Wechsel gab es nach dem 1:0 in Berlin auch nicht. Taktisch gab es auch beim VfL keine Änderungen, sodass der Gast in einem 4-3-1-2 auflief.

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