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Transfers: Amadou Haidara

Transfer Nummer 2 verkündete RB Leipzig noch vor Weihnachten direkt nach dem Spiel gegen Werder Bremen. Ein ganz gut gewählter Zeitpunkt, um die ‚Schon wieder ein Spieler aus Salzburg‘-Texte ein wenig zu vermeiden. Auch wenn die entsprechenden Reaktionen nicht komplett ausblieben.

Haidara ist der dritte Neuzugang aus Salzburg in Richtung Leipzig in fünf Transferperioden, nachdem nach dem Aufstieg in die zweite Liga bis zum Aufstieg in die Bundesliga eine ganze Armada an Salzburger Spielern nach Leipzig gekommen war. Upamecano, Laimer, Haidara waren die ausgewählten letzten drei. Die Liste macht schon deutlich, dass inzwischen nur noch die allerherausragendsten Talente des Salzburger Rasenballsports (Laimer war seinerzeit Spieler des Jahres in der österreichsichen Bundesliga) überhaupt für einen Verein in Frage kommen, der in der Bundesliga konstant im vordersten Drittel und um einen Champions-League-Platz mitspielen will.

Willkommen geheißen wurde Amadou Haidara dann in Leipzig gleich mal mit dem ganz großen Vergleich. Über die offiziellen Vereinskanäle ließ Ralf Rangnick verlauten, dass der 20-Jährige das Zeug habe, zum Keita-Nachfolger zu werden. Um sich dann eine halbe Stunde später in der Pressekonferenz nach dem Bremen-Spiel zu bemühen, genau dieser Intepretation den Wind aus den Segeln zu nehmen.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2018/2019 – Update 2

Oder auch: Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.^^

Zwei weitere Neuzugänge hatte Ralf Rangnick bei RB Leipzig als Ziel bzw. als Wunsch für die Sommertransferperiode seit Wochen ausgegeben. Am Ende kam gar keiner mehr. Vielmehr verließ mit Massimo Bruno noch ein Profi den Verein (was aber nicht überraschen konnte, weil man sportlich nicht mehr mit ihm plante). Zudem ließ man mit Elias Abouchabaka einen möglichen Anschlussspieler (sogar ein Local Player) aus dem Nachwuchs leihweise gen Fürth ziehen.

„Relativ viel hängt noch am wichtigen Puzzlestück im zentralen Mittelfeld, das die ganze Statik und taktische Flexibilität des Kaders entscheidend mitbestimmen wird“, hieß es hier im Blog in einer Kaderzwischenanalyse Anfang Juli (die sich inzwischen quasi schon als finale Analyse erwies) und wenn man dieses Kriterium als Maßstab nimmt, dann hat RB Leipzig in einer zentralen Frage, nämlich in der Nachfolge von Naby Keita im zentralen Mittelfeld noch mal einen anderen Spielertyp als jene, die man hat, hinzuzuaddieren, versagt.

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