Archiv der Kategorie: Spielberichte

Bundesliga: RB Leipzig vs. Bayer Leverkusen 3:0

Elfter Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig empfing Bayer Leverkusen, die bisher eine schwache Saison spielen, aber über viel Qualität im Kader und vor allem in der Offensive verfügen. Davon war im Spiel bei RB aber herzlich wenig zu sehen, sodass der 3:0-Sieg der Gastgeber vollauf in Ordnung ging.

Ralf Rangnick für das Spiel gegen Bayer mit der Komplettrotation zurück. Acht Wechsel gab es gegenüber dem Celtic-Spiel. Lediglich Upamecano, Sabitzer und Ilsanker verblieben in der Startelf. Letzterer besetzte in einem 5-3-2 die mittlere Position in der Abwehrkette, die wesentlich besser auf ihn zugeschnitten ist als die alleinige Sechserposition.

Bei Bayer standen im Vergleich zum Europa-League-Spiel am Donnerstag fünf neue Akteure in der Startelf. In Abwesenheit des verletzten Bellarabi startete man mit einem 5-2-3 aka 3-4-3, stellte aber schon bald in der Partie auf eine Viererkette und ein 4-2-2-2 um. Da neben Bellarabi auch Bailey nicht in der Startelf stand, war Leverkusen mit wesentlich weniger Geschwindigkeit auf dem Feld, als man von dem Team im Optimalfall kriegen kann.

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Europa League: Celtic Glasgow vs. RB Leipzig 2:1

Vierter Spieltag in der Gruppenphase der Europa League. Das wichtige Spiel bei Celtic Glasgow stand für RB Leipzig auf dem Programm. Mit einem Sieg hätte man sich bereits in die K.o.-Phase schießen können. Am Ende musste man aber eine Niederlage in Glasgow einstecken, wegen der man in der Europa League nun wieder um den Einzug in die K.o.-Phase zittern muss.

Ralf Rangnick verzichtete im Celtic Park sowohl auf Diego Demme als auch auf Kevin Kampl. Das gleich beide auf der Bank sitzen, damit hatte man nicht rechnen können. Augustin ersetzte den verletzten Werner neben dem in der Europa League dauerspielenden Cunha. Upamecano durfte für Konaté ran. Das ganze organisiert wie so oft in den letzten Wochen in einer Art 4-3-3 oder einer 4-4-2-Raute, je nachdem wie man es zählen mag.

Brendan Rodgers hatte auf Celtic-Seite James Forrest zurück im Team und konnte auch sonst praktisch seine erste Elf aufbieten. Organisiert das ganze im 4-2-3-1 mit Fokus auf Action auf dem Flügel.

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Bundesliga: Hertha BSC vs. RB Leipzig 0:3

Zehnter Spieltag der Bundesliga. Direktes Duell zwischen zwei Teams, die im oberen Tabellendrittel mitspielen. Ein Duell, das zumindest chancentechnisch 45 Minuten lang ausgeglichen war, am Ende aber verdientermaßen und deutlich an RB Leipzig ging, weil Hertha BSC keinen guten Tag erwischte und kaum ein Mittel gegen die aggressiven Gäste fand.

Ralf Rangnick auf Leipziger Seite mit überraschend viel Rotation. Sechsmal wechselte er gegenüber dem DFB-Pokalspiel gegen Hoffenheim. Was vor allem dafür sorgte, dass Bruma und Cunha beide in der Startelf standen. Für Cunha war es der erste Einsatz in der Bundesliga. Bisher war der Brasilianer ja vornehmlich der Europa-League-Dauerbrenner.

Organisiert war RB Leipzig im 4-3-3. Bruma spielte quasi den Zehner zwischen den Spitzen und hatte einen relativ großen Aktionsradius. Gegen den Ball engte er die Kreise von Maier ein und kontrollierte den Hertha-Sechserraum. Mit dem Ball war er mal sehr tief als Ballschlepper zu finden, dann wieder auf der Außenbahn und dann wieder als Anspielstation in der Tiefe. Sehr auffällige, nicht immer glückliche Partie des Portugiesen in Sachen Entscheidungsfindung beim Passspiel, aber auch gespickt mit ein paar Highlights.

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DFB-Pokal: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 2:0

Zweite Runde im DFB-Pokal. Jene Runde, in der RB Leipzig in der Vergangenheit am liebsten ausschied. Nicht so diese Saison, denn gegen die TSG Hoffenheim setzte man sich völlig verdient mit 2:0 durch.

Wie erwartet und wie schon im Bundesligaspiel in Hoffenheim hatte Ralf Rangnick auf eine Dreier- bzw. Fünferkette in der Abwehr gesetzt. Mit vier neuen Spielern in der Startelf (Konaté, Kampl, Klostermann und Augustin) spielte RB ein vergleichsweise tiefes 5-3-2. Klar konnte man das auch, wie es manch einer tat, als 3-5-2 (aka 3-3-2-2) interpretieren, aber faktisch war das gegen den Ball eine klare Fünferkette, mit der man die Stärken der Hoffenheimer auf den Außenbahnen aus dem Spiel nehmen wollte und erfolgreich aus dem Spiel nahm.

Die TSG auf der anderen Seite spielte ebenfalls in einem 5-3-2, das sogar noch tiefer und in der ersten Linie weniger aggressiv angelegt war als das 5-3-2 von RB. Nagelsmann hatte gleich sechs neue Spieler in die Startelf gesteckt (Kobel, Adams, Demirbay, Schulz, Bittencourt und Szalai) und darauf gesetzt, dass man nicht in Konter der Gastgeber läuft.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Schalke 04 0:0

Der neunte Spieltag in der Bundesliga. Und auch wenn er aus RB-Sicht in mancher Hinsicht aussah wie der achte, ist es dann doch ein neuer gewesen. Schalke 04 war zu Gast. Und nach nicht allzu viel Fußball, dafür Regen und Kälte endet es wie schon in Augsburg mit 0:0. Und wie schon in Augsburg geht das in Ordnung.

RB Leipzig nach dem Spiel gegen Celtic mit der erwarteten Rotation zurück. Sieben Wechsel nahm Trainer Ralf Rangnick vor. Im relevanten Vergleich zum Augsburg-Spiel vor einer Woche waren es nur drei Wechsel. Der wiedererstarkte Upamecano ersetzte Konaté. Sabitzer spielte im Sturm anstelle von Augustin. Und Laimer ersetzte im zentralen Mittelfeld Kampl, der kurzfristig erklärt hatte, sich nicht bei 100% zu fühlen und vorsichtshalber auf der Bank saß. Von der Formation her war es wieder ein 4-3-3 (andere würden vielleicht auch ein 4-4-2 mit Raute darin sehen) mit Sabitzer im Spiel gegen den Ball in der Mitte zwischen Poulsen und Werner und mit Demme und Laimer als Achter vor/ neben dem Sechser Ilsanker.

Schalke-Coach Tedesco setzte im Wesentlichen auf das Team, das in der Champions League bei Galatasaray fast gewonnen hätte. Bentaleb ersetzte auf der Sechs den erkrankten Rudy. McKennie spielte für Konoplyanka. Dafür bekam Uth einen Platz im Sturm, während McKennie auf die Achter-/ Zehnerposition dahinter rückte. Als Formation entstand so ein 3-3-2-2 mit zwei Außenverteidigern, die aus der Dreierkette auch eine Fünferkette entstehen lassen konnten.

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Europa League: RB Leipzig vs. Celtic Glasgow 2:0

Dritter Spieltag in der Gruppenphase der Europa League. Bereits das neunte Spiel in Europa für RB Leipzig in dieser Saison. Dazu dann gleich ein wichtiges, weil es in den Duellen mit Celtic um den Einzug in die K.o.-Phase gehen dürfte. In Teil 1 des Aufeinandertreffens hatte RB Leipzig das bessere Ende für sich. Nach 90 Minuten hieß es völlig verdientermaßen 2:0 für die Gastgeber.

Ralf Rangnick mit der zu erwartenden Europapokal-Rotation. Acht neue Spieler waren es im Vergleich zum Augsburg-Spiel. Die vom Kader her maximal mögliche Anzahl. Auch wie zu erwarten, durfte sich dabei Konrad Laimer im zentralen Mittelfeld versuchen. Im 4-2-2-2 spielte er neben Kevin Kampl auf der Doppelsechs.

Kein Nebelspiel, das RB Leipzig da absolvierte, nur ein bisschen Pyrotechnik.. | Foto: Dirk Hofmeister

Celtic-Coach Brendan Rodgers musste auf einige Stammkräfte verzichten und ließ andere auf der Bank. Mit unter anderem Kouassie, Morgan oder Gamboa liefen entsprechend einige Spieler auf, die  diese Saison bisher noch kaum Spielzeit bekommen hatten. Überraschenderweise verzichtete Rodgers auch auf die Dreier- aka Fünferkette und entschied sich für eine sehr offensive Formation. Ein 4-1-3-2 war es in der ersten Halbzeit, mit dem man die Gastgeber beeindrucken wollte.

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Bundesliga: FC Augsburg vs. RB Leipzig 0:0

Achter Spieltag in der Bundesliga. Zu Beginn des nächsten Blocks zwischen zwei Länderspielpausen stand die Reise nach Augsburg an. Auch im dritten Anlauf reichte es für RB Leipzig nicht zu einem Sieg. Nach einer umkämpften, intensiven Partie trennten sich beide Mannschaften mit 0:0.

RB Leipzig ging mit einem 4-3-3 in die Partie und verzichtete also darauf, das System der Augsburger mit einer Dreierkette zu spiegeln. In der vordersten Reihe stand mit Augustin, dem zentral stürmenden Poulsen und Werner die offensivstmögliche Reihe. Dahinter warteten Demme und Kampl darauf, diese Waffen auch einzusetzen.

Augsburg auf der anderen Seite mit der erwartbaren Dreierkette mit Khedira in der Mitte und irgendwas zwischen einem gewohnten 3-3-2-2 bis hin zu einem 3-4-3. Gregoritsch und Finnbogason im Spiel gegen den Ball teilweise sehr tief. Der Österreicher teilweise ein zweiter Sechser neben Baier. Und der Isländer eher in einer Rolle zwischen den Anläufern vorn und Baier auf der Sechs.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. 1. FC Nürnberg 6:0

[Aus Zeitgründen nur ein paar Gedankennotizen zum Spiel gegen Nürnberg.]

RB Leipzig wieder zurückrotiert zur derzeitigen Bestbesetzung und in einem 4-3-3 mit Forsberg in zentraler Position (je nach Spielsituation war das dann auch eher eine Raute im Mittelfeld). Auf den defensiven Außenbahnen entschied sich Rangnick für Halstenberg und Mukiele statt Laimer/Klostermann und Saracchi. Den zuletzt starken Laimer auf der Bank zu lassen/ lassen zu müssen, ist mal wirklich ein Luxusproblem.

Nürnberg anfangs auch in einem 4-3-3 mit einem Löwen in Forsberg-Rolle. Eine Formation, die in diesem Spiel viel zu anfällig und zu instabil war, um RB etwas entgegenzusetzen. Dazu kamen viele Fehler im Spiel mit dem Ball, die zu RB-Balleroberungen in der Spielfeldmitte noch in der gegnerischen Hälfte führten (beispielhaft der katastrophale Fehlpass von Leibold vor dem 4:0). Auch sonst Riesenlücken zwischen den FCN-Mannschaftsteilen, wenn vorn angelaufen wurde, aber der Rest nicht nachschob. Wie sich Forsberg oder Sabitzer teilweise unbedrängt in der Nürnberger Hälfte austoben konnten, ging eigentlich gar nicht. Später wurde es mit einem 4-4-2 besser und kompakter, aber auch nicht komplett gut. Aber da spielte dann auch der Spielstand seine demoralisierende Rolle. Dass Nürnberg nach dem BVB-Spiel noch mal in einem Auswärtsspiel so naiv auftreten würde, hätte man eigentlich nicht ahnen können.

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Europa League: Rosenborg BK vs. RB Leipzig 1:3

Zweites Spiel für RB Leipzig in der Gruppenphase der Europa League. Auswärtsspiel beim Rosenborg Ballklub. Für RB nach der Niederlage gegen Salzburg schon ein bisschen Ergebnisdruck. Den man mit einer überzeugenden Partie beeindruckend zerschmetterte und völlig verdient mit 3:1 gewann.

Ralf Rangnick mit der erwarteten Komplettrotation. Sieben neue Spieler auf dem Feld. Mit Laimer, Ilsanker, Konaté und Demme lediglich vier Spieler aus der Startelf gegen Hoffenheim am Anfang in der Partie. Mit Klostermann nur einer auf der Bank, der nach Verletzung nicht reinrotiert wurde, aber später reinkam. Organisiert das ganze in einem 4-2-2-2 mit Laimer auf der rechten, offensiven Seite, von wo aus er viel in die Mitte zog. Starke Partie des Österreichers in ungewohnter Rolle, in der er viel zur Stabilität auch in der Balleroberung beitrug.

Rosenborg BK ungefähr mit der zu erwartenden Formation. Jebali hätte man vielleicht noch im Team erwartet, der saß aber nur auf der Bank. Organisiert die Norweger im üblichen 4-3-3, das aber so starr nicht gespielt wird, sondern immer wieder auch zum 4-5-1 wurde, wenn die Außenspieler tiefer standen und die zentralen Spieler (Jensen) teilweise sogar höher anliefen.

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Bundesliga: TSG 1899 Hoffenheim vs. RB Leipzig 1:2

Sechster Spieltag. Das durchaus mit Spannung erwartete Spiel zwischen Hoffenheim und RB Leipzig. Klar, auch Nagelsmann gegen Rangnick. Aber eben auch das Duell zwischen zwei sportlich interessanten Vereinen mit ähnlichen Saisonzielen. Am Ende setzte sich RB Leipzig in einem Spiel, das weitgehend auf Augenhöhe verlief, mit 2:1 durch.

Ralf Rangnick dann doch mit vier Wechseln gegenüber dem Sieg gegen Stuttgart. Neben dem verletzten Forsberg mussten auch Orban, Mukiele und Halstenberg (der nicht überlastet werden soll) weichen. Laimer, Konaté, Ilsanker und Saracchi kamen in die Partie.

Ein bisschen Rätselraten vor dem Anpfiff, was das denn für eine Formation ergeben könnte. Dass man gegen das Hoffenheimer Gegenpressing Ilsanker auf die Sechs stellen würde, war schwer vorstellbar. Tatsächlich tat man bis zum Anpfiff noch so, als würde Ilsanker einen Sechser spielen. Aber in dem Moment, wo der Ball gespielt wurde, fiel Ilsanker dann sofort zwischen Upamecano und Konaté in die Abwehrkette (wo seine stärkste Position ist). Es entstand dann gegen den Ball ein 5-3-2, in dem Kampl und Sabitzer mit dem Ball dann vor Demme spielten, was dann aus dem System eine Art 3-3-2-2 machte (etwas was Hoffenheim im Normalfall auch gern spielt).

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