Schlagwort-Archive: Bundesliga 2018/2019

Bundesliga: SC Freiburg vs. RB Leipzig 3:0

Auswärtsspiel in Freiburg. Wie zumeist war keine gemütliche Kaffeefahrt zu erwarten. Dass die Gastgeber am Ende mit 3:0 gewinnen würden, war aber auch nicht zu erwarten. Aus Gästesicht ein unerfreulicher Ausflug mit einer verdienten, aber etwas zu hohen Niederlage.

Ralf Rangnick spielte nicht unerwartet mit fast derselben Mannschaft wie gegen Gladbach. Lediglich auf Bruma musste er wegen muskulären Problemen verzichten. Dafür kam Matheus Cunha zu einem Startelfeinsatz. RB Leipzig versuchte es wieder mit dem 4-3-3 aka 4-1-2-1-2 mit Cunha hinter den beiden Spitzen.

Auch Christian Streich wechselte auf der Gastgeberseite nur einmal. Stenzel musste raus. Kübler spielte dafür Rechtsverteidiger. Ein wenig überraschend vielleicht, dass Freiburg auf eine Dreierkette aka Fünferkette verzichtete und mit einem 4-4-2 antrat. Was ein bisschen signalisierte, dass man nicht nur vorhatte, den eigenen Strafraum zu verteidigen.

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Traditionsauswärtsspiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (08.12.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Verwirrung im Zeit-Raum-Gefühl aller Anhänger des RasenBallsports. Es die erste Woche in dieser Saison überhaupt, in der es abseits von Länderspielpausen unter der Woche kein Spiel gibt. Es ist also das erste Mal in dieser Saison (sei dem Rückspiel der dritten Quali-Runde in der Europa League in Craiova) überhaupt, dass man sich bei RB Leipzig mit der ganzen Mannschaft eine Woche lang auf ein Spiel vorbereiten kann (weil in Länderspielpausen ja schließlich auch die Hälfte der Mannschaft fehlt).

Rasantes Pensum, das RB Leipzig da seit Mitte August absolviert. Und bisher ja auch, abgesehen von dem fehlenden Punkt aus dem Spiel in Glasgow, auch sehr erfolgreich absolviertes Pensum. Nicht dass einen jetzt diese ungewohnt ruhigen Tage in der Spielvorbereitung auf Freiburg völlig aus dem Rhythmus werfen.^^

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach 2:0

13. Spieltag der Bundesliga. Die spannende Frage war, wie RB Leipzig im Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach nach zwei 0:1-Niederlagen am Stück wohl auftreten würde. Die Antwort durfte den Fans der Gastgeber durchaus gefallen. Denn die Leipziger gewannen die Partie absolut verdient mit 2:0.

RB Leipzig im Spiel gegen Mönchengladbach wieder mit der Bestbesetzung (abgesehen von Emil Forsberg, der ja nun schon eine gefühlte Ewigkeit fehlt). Also wieder mit Demme, Kampl und Sabitzer. Und auch ansonsten wurde nach dem Spiel in Salzburg wieder komplett Richtung Bundesliga-Modus zurückrotiert. Von der Formation her ging man auch (zumindest zu Beginn) zurück zum 4-3-3 aka 4-1-2-1-2 mit Bruma auf der Zehn und dem bewährten Mittelfeld mit Demme auf der Sechs und Kampl und Sabitzer davor.

Dieter Hecking musste auf der anderen Seite zweimal verletzungsbedingt tauschen. Ginter und Hofmann fehlten. Dafür kamen erwartungsgemäß Jantschke und Zakaria in die Partie. Mönchengladbach in einer (gegen den Ball) sehr defensiven Formation. 4-5-1 hieß es, in dem Plea und Hazard neben der Mittelfelddreierkette agierten und Stindl davor allein auf weiter Flur stand.

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Aller guten Dinge sind drei?

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach (02.12.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Drittes Spiel des letzten Blocks bis zur (kurzen) Winterpause. Zweimal 0:1 hieß es bisher. Ein Tor hat RB Leipzig also in 180 Minuten nicht schießen können. Nun wartet am 13. Spieltag der Bundesliga das Spiel gegen Mönchengladbach. Gegen die ist auf den ersten Blick die Herausforderung, defensiv stabil zu stehen, größer als jene, offensiv erfolgreich zu agieren.

Denn mit 30 geschossenen Toren (acht mehr als RB Leipzig) ist die Mannschaft von Dieter Hecking das zweitbeste Offensivteam der Liga. Gewissermaßen steht Mönchengladbach auch für eine kleine Trendumkehr in der Bundesliga. Denn in dieser Saison sind auch mal wieder Mannschaften erfolgreich, die Fußball spielen und offensiv agieren wollen. Das war in den letzten Jahren (Stichwort Schalke) nicht immer so. Tatsächlich gehört Mönchengladbach wohl zu den Teams der Liga, die dem neutralen Fan aufgrund der Spielanlage den meisten Spaß bereiten. Guckt sich sehr gut zu, wenn das Hecking-Team antritt.

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Bundesliga: VfL Wolfsburg vs. RB Leipzig 1:0

Der letzte Block vor der Winterpause ging für RB Leipzig mit dem Spiel beim VfL Wolfsburg los. Aufgrund von Verletzungsausfällen reiste RB mit wenig Kreativität im Mittelfeld an. Und verlor aufgrund der eigenen Harmlosigkeit nicht unverdient mit 0:1.

Neben Forsberg musste Ralf Rangnick auch auf Marcel Sabitzer, Kevin Kampl und Dayot Upamecano verzichten. Vor allem die ersten beiden zusätzlichen Ausfälle taten richtig weh. Entsprechend dünn wurde es in der kreativen Zentrale, wo mit Ilsanker, Laimer und Demme eher die Arbeiter gegen den Ball dominierten. Gespielt wurde in der oft genutzten 4-3-3-Formation, die mit einem Bruma auf der Zehn und einem Ilsanker auf der Sechs eher Richtung Raute geht.

Auf Wolfsburger Seite konnte Ginczek entgegen der Erwartungen doch mitwirken. Knoche ersetzte erwartungsgemäß den verletzten Tisserand. Mehmedi kam für Malli ins Spiel. Letztlich spielte es Wolfsburg ähnlich wie Leipzig in einer Art 4-3-3 mit einem Mehmedi auf der Zehn und einem Arnold auf der Sechs, also einer Art Raute.

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Stabileres Auftreten ohne Verbesserungen im Resultat

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg (24.11.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Nach 23 Pflichtspielen und der letzten Länderspielpause geht es in die finalen Wochen des Fußballjahres 2018. Für RB Leipzig stehen noch acht Spiele auf dem Programm. Sechs davon in der Bundesliga, inklusive einer englischen Woche vor Weihnachten. Zwei davon in der Europa League, in der RB nur mit zwei Siegen sicher in die K.o.-Phase einzieht. Bisher hat das Rangnick-Team eine sehr gute Saison gespielt. In den verbleibenden Wochen bis Weihnachten kann man diese Ausgangssituation weiter verbessern, aber auch erste Saisonziele (Überwintern in Europa) verpassen.

Gewissermaßen steht man an einem ähnlichen Punkt wie vor einem Jahr, als man auch mit einer sehr guten Ausgangsposition in die letzte Phase des Jahres ging, aber mit nur zwei Punkten aus den letzten vier Bundesligaspielen einen kleinen Hänger hatte. Damals spielten nachlassende Physis und Ausscheiden aus der Champions League gleichermaßen eine Rolle. Beides (wenn man CL durch EL ersetzt) sind auch diese Saison wieder mögliche Faktoren.

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Besoffene russische VIPs

Schon wieder zweieinhalb Monate rum seit dem letzten Podcast. Vom Defensivchaos hat sich RB Leipzig hin zu ‚die Null muss stehen‘ entwickelt. Entsprechend ist die Welt im Gespräch mit Dirk, Ronny und meiner bloggenden Wenigkeit rund um einen wie üblich prall gefüllen Tisch rosarot. Zumindest die sportliche. Naja fast.

Wie immer dreht es sich beim freien Assoziieren nicht nur um das pure Fußballspiel, sondern auch um Wintersport oder Shopping-Erlebnisse oder um die Probleme, die mit der Jagd nach Talenten verbunden ist. Was das alles mit dem Podcast-Titel zu tun hat, haben wir nach über drei Stunden vergessen. Aber das ist ja auch alles nichts neues..

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Mehr Balance durch Reduktion aufs Wesentliche

Bis hierhin jedenfalls war der Schritt zurück, den Rangnick nach der letzten Länderspielpause machte, indem er seinem Team ein tieferes Verteidigen und eine ballabgebende Spielweise auferlegte und indem er noch mal stärker auf jene Strukturen im Team setzte, die teilweise schon in der zweiten Liga entstanden sind, (nicht in fußballästhetischen Dimensionen, aber in Sachen Pragmatismus und Erfolgsorientierung) ein deutlicher Schritt nach vorn. Weil man damit wieder jene Stabilität in den Spielabläufen und jene Stabilität im Mannschaftsgefüge herstellte, die der Mannschaft offenbar gut tun und ihre Qualitäten zur Geltung bringen.  (Mit einem Schritt zurück einen Schritt nach vorn)

23 Pflichtspiele hat RB Leipzig in dieser Saison bereits absolviert. Nun steht die letzte Länderspielpause des Jahres an. Noch einmal Zeit, um durchzuschnaufen, nach drei Wochen, die in vielerlei Hinsicht sehr erfolgreich, aber schließlich doch nicht ganz perfekt waren.

Sieben Spiele hat RB Leipzig seit der letzten Länderspielpause absolviert. Sieben Spiele mit vier Siegen, zwei Unentschieden, einer Niederlage und 11:2 Toren. Insgesamt eine mehr als passable Bilanz, bei der vor allem die defensive Stabilität auffällt. Sechs der sieben Spiele beendete man ohne Gegentor, nachdem das vorher in 16 Spielen ’nur‘ viermal gelungen war (darunter zweimal in der Europa-League-Qualifikation gegen bei allem Respekt nicht gerade Topgegnern (Luhansk und Häcken)).

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Bayer Leverkusen 3:0

Elfter Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig empfing Bayer Leverkusen, die bisher eine schwache Saison spielen, aber über viel Qualität im Kader und vor allem in der Offensive verfügen. Davon war im Spiel bei RB aber herzlich wenig zu sehen, sodass der 3:0-Sieg der Gastgeber vollauf in Ordnung ging.

Ralf Rangnick für das Spiel gegen Bayer mit der Komplettrotation zurück. Acht Wechsel gab es gegenüber dem Celtic-Spiel. Lediglich Upamecano, Sabitzer und Ilsanker verblieben in der Startelf. Letzterer besetzte in einem 5-3-2 die mittlere Position in der Abwehrkette, die wesentlich besser auf ihn zugeschnitten ist als die alleinige Sechserposition.

Bei Bayer standen im Vergleich zum Europa-League-Spiel am Donnerstag fünf neue Akteure in der Startelf. In Abwesenheit des verletzten Bellarabi startete man mit einem 5-2-3 aka 3-4-3, stellte aber schon bald in der Partie auf eine Viererkette und ein 4-2-2-2 um. Da neben Bellarabi auch Bailey nicht in der Startelf stand, war Leverkusen mit wesentlich weniger Geschwindigkeit auf dem Feld, als man von dem Team im Optimalfall kriegen kann.

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