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Presse 18.01.2019

RB Leipzig am Samstag gegen Borussia Dortmund. Auftakt in die Rückrunde der Bundesliga. Ausverkauftes Haus. Topspiel.

Auf RB-Seite fehlen Amadou Haidara und Bruma. Forsberg hat die ganze Woche voll trainiert, wird aber maximal im Kader stehen (was für sich genommen schon eine große Überraschung wäre). Ansonsten sind alle fit, auch Sorgenkinder wie Konrad Laimer, Kevin Kampl oder Diego Demme.

Auf Seiten von Borussia Dortmund fehlt in jedem Fall Manuel Akanji. In der Innenverteidigung sind auch Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak fraglich. Julian Weigl könnte wie schon vor der Winterpause in die Innenverteidigung rücken. Die zentrale Verteidigung dürfte im Spiel in Leipzig die BVB-Achillesferse sein. Wird halt die Frage, ob RB das nutzen kann. Reus und Alacacer werden in der Partie dabei sein. Alcacer dürfte allerdings nach Muskelverletzung zu Beginn auf der Bank sitzen.

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Personell und taktisch ausbalanciertes Team

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund (19.01.2019, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Start in die Rückrunde für RB Leipzig. Der Europa League entledigt, will man am Ende der Saison unter den ersten vier Teams der Bundesliga stehen. Dafür sollte man wohl in jedem Fall noch mal dieselbe Punktzahl wie in der Hinrunde holen, also 31 Punkte. Das letzte Mal, dass der Viertplatzierte mehr als 62 Punkte hatte, ist schon zehn Jahre her. Und damals war Platz 4 noch gar kein Champions-League-Platz. Seitdem ging der Platz immer mit zwischen 55 und 62 Punkten weg.

Um sich mindestens auf Platz 4 einzuordnen, braucht RB Leipzig in jedem Fall eine gute Runde. Die mal eben mit dem Topspiel gegen den überlegenen Spitzenreiter Borussia Dortmund eingeläutet wird. Sechs Punkte Vorsprung haben die schon auf die Bayern, elf Punkte sind es auf RB und 14 auf einen Nicht-Champions-League-Platz. Auch wenn man in Dortmund noch ein wenig den Ball flach hält und den Bayern die Favoritenrolle zuschiebt und die endgültige Bewertung vom Saisonverlauf abhängt, wäre das Verpassen des Meistertitels für den BVB aus heutiger Sicht wohl schon eine kleine Enttäuschung. So eine gute Chance kriegt man nicht jedes Jahr.

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RB Leipzig vor der Rückrunde in der Bundesliga 2018/2019

Auch wenn diese Spielzeit die erste ist, in der RB Leipzig in der Liga auf keinen neuen Verein, sondern nur auf alte Bekannte trifft, bleibt es eine interessante Saison. Weil hinter dem klareren Fokus auf das Spiel gegen den Ball Fragezeichen stehen. Weil unklar ist, wie groß die Lücke, die Naby Keita hinerlässt, wirklich sein wird. Weil man auch nicht weiß, wie man mit dem Fokus auf das Spiel gegen den Ball über eine Saison mit vielleicht über 50 Pflichtspielen kommt. Wird interessant. (RB Leipzig vor der Hinrunde in der Bundesliga 2018/2019)

Und schon geht es bald wieder weiter mit der Bundesliga. Nach einer episch langen Winterpause. Oder so ähnlich. Fakt ist, dass die Rückrunde wesentlich weniger Schlag auf Schlag gehen wird als die Hinrunde. Praktisch ist es das erste Mal seit 2016/2017, dass RB eine Halbserie lang keine europäischen Aufgaben zu bestreiten hat. Dafür ist man zur Abwechslung mal noch im DFB-Pokal vertreten.

Mindestens 18 und maximal 21 Spiele stehen in rund vier Monaten für RB Leipzig bis zum Saisonende noch auf dem Programm. Vor der Winterpause waren es 27 Spiele in rund vier Monaten (wenn man die ersten zwei Europa-League-Quali-Runden mal weglässt).

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Spieler der Hinrunde: Yussuf Poulsen

Fehlt (unter anderem) noch der Spieler der Hinrunde im Blick auf die erste Hälfte der Saison 2017/2018. Wie immer kommen dabei nur Spieler in Frage, die in allen Wettbewerben zusammen mindestens 50% der Spielzeit bestritten haben. Das schließt Spieler wie Halstenberg oder natürlich auch Emil Forsberg schon mal aus.

Es bleiben zwölf Kandidaten übrig. Konrad Laimer und Lukas Klostermann fehlt für einen Titel die Konstanz auf hohem Niveau. Stefan Ilsanker wirkte vor allem in Spielen auf der Sechs an seinem Leistungslimit angekommen. Marcel Sabitzer brauchte genauso ein wenig, um in die Saison zu finden, wie ein Dayot Upamecano. Bei Willi Orban ist auffällig, dass er in den wichtigen Spielen oft auf der Bank sitzt. Timo Werner war in der ersten Hälfte der Hinserie zu ineffizient. Kevin Kampl und Diego Demme spielten im Mittelfeld sehr wichtige Rollen, aber das letzte Prozent hin zu überragend fehlte dann doch.

Bleiben nur noch drei übrig. Ibrahima Konaté hat vermutlich den größten Sprung aller RB-Spieler in dieser Saison gemacht, hatte aber auch ein paar wenige Spiele, in denen er dann die für einen jungen Spieler typischen Schwankungen aufwies und platt wirkte.

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Presse 15.01.2019

Zwei Testspiele am Wochenende. 1:1 gegen Galatasaray und 1:0 gegen den Wolfsberger AC. Zwei Spieler mit überschaubarem Erkenntnisgewinn, aber sicherlich als Trainingseinheiten in Spielform erfülltem Zweck.

Tyler Adams mit seinen ersten zwei Einsätzen für RB Leipzig. Jeweils 45 Minuten. Man konnte sehen, was man schon wusste, dass er trotz seines Alters auch Einfluss auf ein Spiel nehmen will und ein gutes Grundverständnis und eine gute Aggressivität hat. Abgesehen davon war es gegen Galatasaray auf der Sechs in Sachen Offensivmut noch recht überschaubar und einen Tag später gegen Wolfsberg war es (aus meiner Sicht) auf der Zehn nicht Adams beste Position. Abwarten. Dass er im Rückrundenverlauf als Backup für das Mittelfeld Spielminuten kriegt, davon sollte man ausgehen dürfen.

Emil Forsberg soll ab heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Unklar, wann er wieder in Pflichtspielen ran kan. Generell sollte man nach den Erfahrungen der letzten drei Monate eher erst mal abwarten, wie sich das entwickelt.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Wolfsberger AC 1:0

Zweites und letztes Testspiel dieser Winterpause. Einen Tag nach dem Spiel gegen Galatasaray diesmal in der kleineren und kostenlosen Variante am huscheligen Cottaweg gegen den Wolfsberger AC aus Österreich.

Nachdem gegen Galatasaray die mögliche Besetzung für das BVB-Spiel am Samstag getestet wurde, war ein Tag später erwartungsgemäß der Rest dran. Aufgepeppt durch ein paar Nachwuchsspieler. Quasi anstelle eines Spielersatztrainings.

Wenn man es aus dieser Perspektive sieht, also aus der Perspektive, dass sich die gegen Galatasaray nicht eingesetzten Akteure eh hätten bewegen müssen, war es ein gutes Testspiel. Wenn man das Wort Testspiel wörtlich nimmt, man also eigentlich was für die Profielf testen will, dann war es ein weniger sinniges Testspiel, weil die Abläufe in so einer bunt zusammengewürftelten Mannschaft naturgemäß nicht so richtig gut funktionieren und entsprechend der Lern- oder Testeffekt für alle Beteiligten nicht ganz so hoch ist (zumal diverse Beteiligte keine Perspektive bei den RB-Profis haben).

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Testspiel: RB Leipzig vs. Galatasaray Istanbul 1:1

Erstes Testspiel des Winters. Mal wieder ein internationaler Gegner in der Red Bull Arena zu dieser Jahreszeit. Nach den Rangers aus Glasgow vor zwei Jahren und Dukla Prag im Vorjahr in diesem Jahr Galatasaray Istanbul. Ein Testspiel, das noch aus der Transfervereinbarung in Bezug auf den Bruma-Wechsel 2017 resultiert. Das Spiel war damals mit einer Million Euro dotiert.

Falls RB dieses Geld für das Spiel wirklich bezahlen musste, dann hat die Partie das natürlich nicht refinanziert. Nur reichlich 11.000 Zuschauer. Immerhin wurde die Zuschauerzahl noch dadurch aufgebessert, dass locker die Hälfte der Zuschauer wegen der Gäste da war. Der Gästesektor sehr gut gefüllt und auch die Haupttribüne war mit einem hohen Prozentsatz an Gästefans durchsetzt. War insgesamt ein Auswärtsspiel für RB im eigenen Stadion. Wie froh RB war, dieses Testspiel gegen Galatasaray mit einem sehr hohen Ordner-Aufkommen zu diesem Zeitpunkt organisieren zu müssen, bleibt unbekannt..

Sportlich gesehen war es ein gutes Testspiel, weil RB Leipzig einen Gegner hatte, der nicht das allerhöchste Regal darstellt, aber vom Niveau her auf einem herausfordernden Level spielt. Auch ein Gegner, der den Ball haben will, sodass RB sich in die aus der Bundesliga gewohnte Rolle des Balljägers zurückziehen konnte.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2018 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig in der Bundesliga. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dauerläufer im Team von RB Leipzig ist mal wieder Diego Demme. Mit 12,55 km pro 90 Minuten ist er mit Abstand der laufstärkste RB-Spieler. Umso erstaunlicher, dass Demme in der Bundesliga kaum fehlte und entsprechend auch der Spieler mit den meisten Kilometern in der ganzen Liga ist.

Bruma, der meist mehr läuferischen Aufwand betreibt, als man gemeinhin wahrnimmt. folgt direkt hinter Demme. Was aber (wie generell bei vielen anderen Spielern auch) unter anderem daran liegt, dass da auch einige Einsätze mit deutlich weniger als 90 Minuten dabei waren. Nur 40 Minuten absolvierte Bruma pro Spiel. Bei kürzeren Einsätzen kann man vergleichsweise viel laufen, weil man nicht 90 Minuten durchhalten muss. Wenn man die Strecke dann auf 90 Minuten hochrechnet, wird der Wert automatisch höher. Die Bereitschaft, in kurzer Zeit überdurchschnittlich viel Laufstrecke zu absolvieren, braucht man aber trotzdem erstmal.

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Presse 11.01.2019

Wem es in dieser Winterpause langsam langweilig wurde, der findet an diesem Wochenende genug Abwechslung in gleich zwei Testspielen. Am Samstag geht es mit (anhand des Vorverkaufs geschätzt) 3.000 türkischen Fans im Gästeblock der Red Bull Arena gegen Galatasaray Istanbul. Insgesamt sollen es bis zu 12.000 werden. Auf Heimseite gibt es also noch reichlich Tickets. Am Sonntag dann die kleine, kostenfreie Variante eines Testspiels am Cottaweg gegen den Wolfsberger AC. Beide Spiele gibt es auch jeweils als Livestream auf den RB-Kanälen.

Emil Forsberg wird noch nicht mitmachen. Aber auf dem Trainingsplatz war er zumindest schon wieder zu sehen. Was das dann für die nächsten Wochen bedeutet, wird man sehen. Da sollte man noch nicht zu früh frohlocken.

In dem Zusammenhang ganz interessant das RBlive-Interview mit Sportwissenschaftler Froboese, der erklärt, dass für den Fall einer chronischen Verletzung die volle Leistungsfähigkeit nie wieder erreicht werden kann (Forsberg selbst hatte vor ein paar Monaten mal erklärt, dass er eventuell nie wieder schmerzfrei wird spielen können). Und der ironisch-erstaunt feststellt, dass es chronische Verletzungen im Fußball (offiziell) nicht gibt. Was auch Sinn macht, da ein Spieler, der als chronisch verletzt abgestempelt ist, auf Transfermarkt und Co nur noch schwer und zu geringem Preis vermittelbar ist.

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