Archiv der Kategorie: Presse

Presse 16.11.2018

Wegen der Geschichte mit Nicolas Kühn hat die DFB-Ethik-Kommission eine Stellungnahme von RB Leipzig angefordert. Geht um die Frage, ob RB verbotenerweise einem Berater im Rahmen einer Verpflichtung eines Minderjährigen Geld gezahlt hat. Der Verein und die Berateragentur bestreiten das. Da die 150.000 Euro aus den von Football Leaks präsentierten Dokumenten an die Bedingung gebunden waren, dass Kühn vor dem 18. Geburtstag im RB-Männerteam spielt, floss vermutlich wirklich kein Geld.

Die in der Football-Leaks-Geschichte benannten 20.000 Euro waren ja sowieso nicht so geplant, dass sie im Zusammenhang mit dem Kühn-Transfer verbucht worden, sondern in anderen Zusammenhängen mit geflossen wären. Ein konkreter Geldfluss dürfte also nicht nachweisbar sein, wenn es denn einen gab. Dass man da beim Verpflichten von Talenten mit Haken und Ösen und allerlei Tricks arbeitet, dokumentiert der Fall allerdings ganz gut (ist aber auch nicht so richtig neu oder gar überraschend). Dass der DFB sich eine Stellungnahme einfordert, ist das Mindeste, was man in so einem (Verdachts)Fall von ihm erwarten sollte.

Gestern Länderspiele. Zu den Übersichten, wer was wann wo, findet ihr euch schon. Willi Orban gestern mit seinem ersten Tor im ungarischen Dress. Auf Vorlage per Ecke von Ex-RBLer Zsolt Kalmár. Das war ganz hübsch anzusehen.

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Presse 13.11.2018

RB Leipzig mit dem überzeugenden 3:0 gegen Bayer Leverkusen. Ein Sieg, der praktisch nie in Gefahr war. Zweimal Yussuf Poulsen und Lukas Klostermann waren die Torschützen. Macht in der Bundesliga derzeit Rang 3. Sehr gute Bilanz nach inzwischen elf Spieltagen.

Reichlich 36.000 Zuschauer im Stadion. Gemessen an den bisherigen Besucherzahlen und einem sehr leeren Gästeblock bei bestem Herbstwetter zumindest ok. Aber eben auch im Trend, dass ein ausverkauftes Stadion nur noch bei Highlight-Spielen oder besonders attraktiven Gegnern mit vielen Gästefans zu kriegen ist. Sky vermeldet ebenso eine ordentliche, aber auch nicht besonders beeindruckende Quote.

Ab heute dann allerlei Länderspiele. Da gibt es auf der Vereinsseite oder bei RBlive die entsprechenden Übersichten dazu. Neun Spieler sind am Ende in Leipzig geblieben. Forsberg, Saracchi, Sabitzer, Kampl, Demme, Halstenberg, Müller, Konaté und Augustin. Da ein Teil der Spieler sogar noch angeschlagen ist, wird mit richtigem Mannschaftstraining wohl eher wenig. Ein Testspiel gibt es in der Länderspielpause nicht.

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Presse 09.11.2018

RB Leipzig mit der 1:2-Niederlage bei Celtic Glasgow in der Europa League. Macht die Gruppe wieder unnötig spannend. Noch ist kein Team durch, sodass am Ende eine Mannschaft mit zwölf Punkten in der Gruppenphase ausscheiden könnte. Leipzig hat es selbst in der Hand, mit zwei Siegen in die K.o.-Phase einzuziehen. Salzburg reicht ein Punkt aus den zwei letzten Spielen. Auch mit zwei knappen Siegen wäre man weiter. Glasgow braucht mehr Punkte als RB aus den verbleibenden beiden Spielen oder wenn beide noch sechs Punkte holen wahrscheinlich einen hohen Sieg gegen Salzburg (je nach Höhe eines eventuellen Sieges von Leipzig in Salzburg).

Kieran Tierney hatte Celtic gegen Leipzig früh in Führung geschossen. Jean-Kevin Augustin glich spät in der Partie verdient aus, bevor im Gegenzug Odsonne Edouard den Siegtreffer schoss. Kevin Kampl hatte vor irgendwas unter 60.000 Zuschauern, darunter 2.200 Leipzigern den Ausgleich noch auf dem Fuß, scheiterte aber an der Latte.

Zusätzlicher Wermutstropfen: Marcelo Saracchi verletzte sich früh in der Partie und wird für das Spiel gegen Leverkusen und die Länderspielreise ausfallen. Eine strukturelle Muskelverletzung ist es aber nicht. Es soll vom Rücken kommen. Bis zum Wolfsburg-Spiel nach der Länderspielpause will RB den Linksverteidiger wieder hinbekommen haben.

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Presse 08.11.2018

Auswärtsspiel in Glasgow. RB Leipzig kann mit einem Sieg einen ordentlichen Sprung in der Europa League machen und sich eventuell schon für die K.o.-Runde qualifizieren. Celtic könnte sich mit einem Sieg wieder mitten in den Kampf um Platz 2 schießen.

RB Leipzig muss neben Emil Forsberg auch Timo Werner und Yussuf Poulsen ersetzen. In der Offensive stellt sich das Team damit quasi von selbst auf. Auf Celtic-Seite kehrt James Forrest ins Team zurück. Auch sonst dürfte die Mannschaft ein anderes Gesicht haben als im Hinspiel, als Stammkräfte fehlten.

Über 50.000 Zuschauer werden wohl erwartet. Über 2.000 kommen aus Leipzig. Europäischer Rekord für RB. Wird wohl nicht so laut wie einst beim Spiel bei Besiktas, aber atmosphärisch sicherlich ganz hübsch. In erster Linie wird aber immer noch ein Fußballspiel ausgetragen und kein Gesangsfestival.

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Presse 06.11.2018

3:0 bei Hertha BSC für RB Leipzig. Letztlich ein überlegener und überzeugender Sieg dank einer guten Mannschaftsarbeit gegen den Ball und einigen Veredelungen in der Offensive. Timo Werner machte zwei Tore und hätte noch mindestens zwei mehr machen können. Matheus Cunha legte schließlich mit seinem ersten Bundesliga-Treffer das 3:0 nach. Dass die Null stand war angesichts guter Hertha-Chancen vor der Pause allerdings auch Glück.

Reichlich 50.000 Zuschauer im Stadion, was erstaunlich wenig war, angesichts dessen, dass zuletzt gegen Freiburg in Berlin schon 53.000 Zuschauer zuschauten. Still war es wegen eines Stimmungsboykotts. Aufregung gab es auf RB-Seiten wegen zweier Banner im Gästeblock. Dazu steht ja aber schon alles im Spielbericht. Der Fanverband hat sich auch beeilt, sich von den sagen wir polizeikritischen Bannern zu distanzieren.

TV-Quote war normal, aber für einen Samstagabend auch nicht überragend. 730.000 bei Sky.

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Presse 02.11.2018

RB Leipzig mit dem 2:0 im DFB-Pokal gegen Hoffenheim. Eine in der ersten Halbzeit etwas langweilige, von extrem viel Vorsicht geprägte Veranstaltung, bei der sich die Teams belauerten. Nach der Pause dann wurde es für RB Leipzig dank frühem Tor vergleichsweise einfach. Durch gutes Spiel gegen den Ball ließ man die Gäste gar nicht mehr ins Spiel kommen.

Lohn der Mühen ist das Achtelfinale, das Anfang Februar gespielt und Sonntag in der Sportschau (18 Uhr) ausgelost wird. Von Kiel bis Bayern ist da aus erster und zweiter Liga viel möglich. Vereine aus der dritten Liga abwärts sind nicht mehr am Start.

Reichlich 21.000 Zuschauer im Stadion. Reichlich 4 Millionen Zuschauer am TV. Das war verglichen mit früheren Zahlen (letzte Saison gegen die Bayern an selber Stelle ausverkauft und knapp 9 Millionen TV-Zuschauer) durchaus ordentlich wenig. Weniger Zuschauer gab es bei einem DFB-Pokalheimspiel von RB Leipzig noch nie. Werniger TV-Zuschauer hatte im DFB-Pokal zuletzt die Erstrundenpartie zwischen Rostock und Hertha letzte Saison mit knapp vier Millionen Fans.

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Presse 29.10.2018

0:0 gegen Schalke 04. Damit ist eigentlich zum Spiel am Sonntag schon alles gesagt (zumal im entsprechenden Spielbericht hier im Blog ja alles weitere steht).

Ausverkauft war das Stadion erstmals diese Saison. In der Tabelle liegt RB Leipzig in der Bundesliga auf Platz 5. Mal abgesehen von den außer Konkurrenz spielenden FCB und BVB trennen nur Bremen und Mönchengladbach von einem Champions-League-Platz.

Sky laut Meedia mit wieder ansteigenden Quoten bei den Bundesliga-Übertragungen. RB gegen Schalke hatte mit 850.000 Zuschauern auch eine sehr gute Quote (besser auch als im Vorjahr als es das Duell Dritter gegen Zweiter am Samstagabend war).

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Presse 26.10.2018

Das war am Ende etwas leichter als gedacht. Eine Systemumstellung Mitte der ersten Halbzeit von 4-2-2-2 zu 4-3-3 und zack hatte RB Leipzig die Gäste von Celtic Glasgow im Sack, nachdem man zuvor noch immer mal hinterhergelaufen war. 2:0 am Ende durch Tore von Matheus Cunha und Bruma und eine gute Ausgangslage in der Europa League.

Reichlich 38.000 Zuschauer. Rund 4.000 Schotten sollen es gewesen sein, die vor allem beim Einlass in einem Gedränge so ihre Probleme hatten (siehe Scottish Sun) und zu Teilen erst deutlich nach Anpfiff im Stadion waren. In den Bereichen rund um den Gästeblock auch noch einige Celtic-Fans. Im gesamten Stadion auch diverse deutsche Celtic-Fans.

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Presse 25.10.2018

Europa-League-Tag. RB Leipzig empfängt Celtic Glasgow. Wichtiges Spiel in der Gruppenphase. In den beiden Spielen gegen die Schotten könnte es um den Einzug in die K.o.-Phase gehen. Allgemein erwartet man die Gäste als ein Team, das auf spielerische Lösungen setzt. Mal sehen, ob sie in Leipzig so wie in Salzburg in die Pressingfallen laufen oder ob sie sich taktisch dann doch noch mal was anderes ausdenken.

Diego Demme, Emil Forsberg und Ibrahima Konaté fallen bei RB Leipzig aus. Erik Majetschak wird dafür als U19-Spieler und Kaderergänzung auf die Bank rücken. Auf Celtic-Seite fällt Kapitän Scott Brown verletzt aus. James Forrest ist nach seiner roten Karte aus dem Spiel in Salzburg gesperrt. Auch Leigh Griffiths, Tom Rogic und Youssouf Mulumbu fallen aus. Richtig relevant sind aber nur Brown und Forrest.

Irgendwas um die 40.000 Zuschauern werden erwartet. Ganz ausverkauft dürfte es wahrscheinlich nicht werden. Rund 4.000 Celtic-Fans werden auch im Stadion sein. Am Ende wird es wohl zumindest die größte Europa-League-Kulisse in der Geschichte von RB werden.

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Presse 23.10.2018

RB Leipzig in Augsburg mit einem 0:0 in einem umkämpften Spiel ohne viel Fußball, dafür mit viel Retro. Ein Spiel, so wie es eben aussieht, wenn zwei Mannschaften mit aggressivem Pressing aufeinandertreffen, die noch dazu wissen, dass sie die Spielfeldmitte nicht flach bespielen dürfen, weil sonst Umschaltsituationen entstehen.

Aufreger des Spiels ein Elfmeterpfiff in der zehnten Minute, der nach über vier Minuten wegen Abseits zurückgenommen wurde. DFB-offiziell heißt es dazu, dass Schiedsrichter Tobias Welz vom Videoassistenten nicht hätte in die Review-Area geschickt werden dürfen, um das Foulspiel zu prüfen, weil keine potenziell klare Fehlentscheidung vorgelegen habe. Vielmehr hätte der VAR gleich die Entstehung des Elfmeters und den Abseitsverdacht gegen Augustin prüfen müssen. Dann wäre die Entscheidung wesentlich schneller gegangen und alles wäre relativ gut gewesen.

Erschwerend kam hinzu, dass man lange keine Kamera fand, die den Abseitsverdacht auflöste (also eine Kamera, die Mukiele fast an der eigenen Grundlinie und Augustin tief in der gegnerischen Hälfte gleichzeitig im Bild hat). Dass der Operator, also der Techniker, der die Kamerabilder zur Verfügung stellt, so lange braucht (faktisch irgendwas um die mindestens zwei Minuten, falls er erst ab dem Zeitpunkt sucht, als Welz nicht mehr auf die Foulbilder starrt), um die richtige Kameraperspektive zu finden, spricht eher nicht für den Operator (vielleicht erklärt es sich ja aber auch anders, dass er so lange suchte).

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