Schlagwort-Archive: Ibrahima Konate

Bundesliga: VfB Stuttgart vs. RB Leipzig 1:3

22. Spieltag. RB Leipzig reist zum VfB Stuttgart. Die Gastgeber nach dem Wechsel des Sportvorstands im gefühlten Stimmungsaufwind. Entsprechend war ein wenig unklar, wie die Mannschaft auftreten würde. In den 90 Minuten gegen RB präsentierte man sich deutlich verbessert und grätschte vor allem nach Herzenslust. Gebracht hat es wenig, weil man sich effizienteren Gästen unglücklich geschlagen geben musste.

Ralf Rangnick tauschte auf Leipziger Seite gleich dreimal. Konrad Laimer war gelbgesperrt nicht im Team. Mukiele und Ilsanker rutschten auch aus der Startelf. Forsberg, Adams und Konaté standen dafür auf dem Platz. Es war die erwartete Formation für ein 4-2-2-2, auf das der RB-Coach nach dem Ausflug zur Dreierkette letzte Woche wieder setzte.

Stuttgart auf der anderen Seite wechselte auch dreimal durch, nachdem man in Düsseldorf eine desaströse Partie gespielt hatte. Der gesperrte Gonzalez, Didavi und überraschend auch Kapitän Gentner blieben draußen. Beck, Castro und Gomez kamen dafür in die Mannschaft. Damit spielte man ein sehr defensiv besetztes 5-3-2 oder 5-4-1, je nachdem, ob Esswein neben Gomez gegen den Ball spielte oder nicht.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2019

So, dann werfen wir doch (gibt es rund um RB grad wichtigere Themen?) auch noch mal einen Blick auf den Kader, der da so für die Rückrunde bei RB Leipzig zusammengestellt wurde. Trotz ernsthaftem Interesse des FC Barcelona hat es RB Leipzig geschafft, Jean-Kevin Augustin zu halten. Äh Moment, ich komme noch mal rein..

Auf Abgangsseite gab es keine Bewegungen bei RB Leipzig. Letztlich hätte da nur was bei Atinc Nukan oder bei einem der Torhüter passieren können. Nukan hatte keine vernünftigen Angebote und wollte, so schien es in seinen Äußerungen, trotz aussichtsloser Lage in Sachen Einsätzen, auch nicht so richtig weg. Bei den Torhütern schob Ralf Rangnick relativ schnell einen Riegel vor und machte deutlich, dass er mit allen drei Keepern in die Rückrunde gehen will.

Auf Zugangsseite schlug man mit Tyler Adams, Amadou Haidara und Emile Smith Rowe gleich dreimal zu. Für RB-Verhältnisse im Winter eine sehr hohe Zahl. Da zwei der Transfers ja letztlich nur nachgeholte Transfers sind, die man im Sommer nicht realisieren konnte und damals für die Kaderplanung eigentlich schon benötigt hätte, relativiert sich die Zahl aber auch sehr. Irgendwas um die 20 Millionen Euro investierte man in die Spieler. Auch eine hübsche Summe. Auch die relativiert sich dadurch, dass man im Sommer den einen oder anderen Euro gespart hatte. (Und nebenbei Keita für viel Geld verkaufte.)

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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2018/2019 – Teil I

Trotz schon gestarteter Rückrunde aufgrund der kurzen Winterpause immer noch Zeit für Rückblicke auf die Hinrunde. Heute im Angebot der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund 0:1

Auftakt in die Rückrunde für RB Leipzig. Zu Beginn gleich das schwere Spiel gegen Tabellenführer Dortmund. Trotz sehr guter kämpferischer Leistung stand am Ende ein unglückliches 0:1.

RB Leipzig ging mit einer erwartbaren Aufstellung in die Partie. Konrad Laimer rückte für den verletzten Bruma in die Mannschaft. Orban saß nur auf der Bank. Organisiert war das Team in einem 4-3-3 bzw. eher in einem 4-3-2-1, weil Werner und Sabitzer als offensive Außen zu Beginn etwas tiefer spielten und Laimer, Demme und Kampl eine zentrale Mittelfeldkette bildeten.

Borussia Dortmund musste kurzfristig doch auf Marco Reus verzichten. Dazu fehlten in der Innenverteidigung mit Zagadou, Akanji und Toprak gleich drei Spieler, sodass Weigl wie schon vor der Winterpause auf die ungewohnte Innenverteidigerposition rückte. Alcacer saß nach Verletzung erwartungsgemäß nur auf der Bank. Philipp ersetzte Reus auf der Zehnerposition. Organisiert das ganze im für den BVB typischen 4-2-3-1.

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Spieler der Hinrunde: Yussuf Poulsen

Fehlt (unter anderem) noch der Spieler der Hinrunde im Blick auf die erste Hälfte der Saison 2017/2018. Wie immer kommen dabei nur Spieler in Frage, die in allen Wettbewerben zusammen mindestens 50% der Spielzeit bestritten haben. Das schließt Spieler wie Halstenberg oder natürlich auch Emil Forsberg schon mal aus.

Es bleiben zwölf Kandidaten übrig. Konrad Laimer und Lukas Klostermann fehlt für einen Titel die Konstanz auf hohem Niveau. Stefan Ilsanker wirkte vor allem in Spielen auf der Sechs an seinem Leistungslimit angekommen. Marcel Sabitzer brauchte genauso ein wenig, um in die Saison zu finden, wie ein Dayot Upamecano. Bei Willi Orban ist auffällig, dass er in den wichtigen Spielen oft auf der Bank sitzt. Timo Werner war in der ersten Hälfte der Hinserie zu ineffizient. Kevin Kampl und Diego Demme spielten im Mittelfeld sehr wichtige Rollen, aber das letzte Prozent hin zu überragend fehlte dann doch.

Bleiben nur noch drei übrig. Ibrahima Konaté hat vermutlich den größten Sprung aller RB-Spieler in dieser Saison gemacht, hatte aber auch ein paar wenige Spiele, in denen er dann die für einen jungen Spieler typischen Schwankungen aufwies und platt wirkte.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2018 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig in der Bundesliga. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dauerläufer im Team von RB Leipzig ist mal wieder Diego Demme. Mit 12,55 km pro 90 Minuten ist er mit Abstand der laufstärkste RB-Spieler. Umso erstaunlicher, dass Demme in der Bundesliga kaum fehlte und entsprechend auch der Spieler mit den meisten Kilometern in der ganzen Liga ist.

Bruma, der meist mehr läuferischen Aufwand betreibt, als man gemeinhin wahrnimmt. folgt direkt hinter Demme. Was aber (wie generell bei vielen anderen Spielern auch) unter anderem daran liegt, dass da auch einige Einsätze mit deutlich weniger als 90 Minuten dabei waren. Nur 40 Minuten absolvierte Bruma pro Spiel. Bei kürzeren Einsätzen kann man vergleichsweise viel laufen, weil man nicht 90 Minuten durchhalten muss. Wenn man die Strecke dann auf 90 Minuten hochrechnet, wird der Wert automatisch höher. Die Bereitschaft, in kurzer Zeit überdurchschnittlich viel Laufstrecke zu absolvieren, braucht man aber trotzdem erstmal.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2018 – Teil 1

So, weiter geht es mit den Hinrundenbetrachtungen. In Zahlenform rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden aus Gründen der Vergleichbarkeit der Daten nur die 17 Bundesligaspiele bis zur Winterpause. Teil 2 folgt dann demnächst.

Ralf Rangnick hat bisher in der Bundesliga 19 Spieler eingesetzt, davon 18 Feldspieler. Das sind mal eben zwei Feldspieler weniger als Ralph Hasenhüttl in der Hinrunde der Vorsaison.  Drei der damaligen Feldspieler kamen aber auf maximal 130 Minuten, sodass es im Kern diese Saison ein Feldspieler mehr war, den Rangnick einsetzte. Matheus Cunha verzeichnete als am wenigsten eingesetzter Feldspieler bereits 275 Spielminuten in der Bundesliga.

Nicht zum Einsatz kamen ausschließlich Torhüter. Yvon Mvogo, der Europa-League-Keeper und Marius Müller sahen die Bundesliga nur von der Bank aus. Auf einen Einsatz eines RB-Nachwuchsakteurs wartet man weiter vergebens. Erik Majetschak (dreimal) und Niklas Stierlin (einmal) schafften es immerhin jeweils auf die Bank in der Bundesliga. So richtig zeichnet sich aber weiter kein Einsatz eines Nachwuchsspielers ab. Zumal der Kader jetzt im Winter noch mal durch Neuzugänge vergrößert wird.

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Bundesliga: FC Bayern München vs. RB Leipzig 1:0

16. Spieltag in der Bundesliga. Mal wieder die Fahrt nach München. Mal wieder ein Platzverweis für RB Leipzig, wenn auch diesmal sehr spät. Mal wieder eine (insgesamt verdiente) Niederlage trotz guter Defensivleistung. Nichts neues im Süden..

Ralf Rangnick schickte in Abwesenheit von Marcel Sabitzer die erwartete Elf ins Rennen. Seine Top-Elf. Orban musste deshalb auf die Bank, weil in einer Viererkette für ihn derzeit bei Bestbesetzung kein Platz ist. Bruma und Laimer rückten in die Mannschaft. Gespielt wurde ein 4-2-2-2, mit dem man defensiv auch in der Breite des Spielfelds gut aufgestellt sein wollte (ewas was im 4-3-3 nicht ganz so gut möglich ist).

Bayern spielte auf der anderen Seite zu Beginn erwartungsgemäß mit der Elf, die in Hannover bei 33 Torschüssen einen neuen Bundesliga-Saisonrekord aufgestellt hatte. Allerdings musste man nach einer knappen halben Stunde den bis dahin starken Serge Gnabry verletzungsbedingt ersetzen. Franck Ribery kam dadurch dann doch noch zu einem längeren Einsaatz.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach 2:0

13. Spieltag der Bundesliga. Die spannende Frage war, wie RB Leipzig im Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach nach zwei 0:1-Niederlagen am Stück wohl auftreten würde. Die Antwort durfte den Fans der Gastgeber durchaus gefallen. Denn die Leipziger gewannen die Partie absolut verdient mit 2:0.

RB Leipzig im Spiel gegen Mönchengladbach wieder mit der Bestbesetzung (abgesehen von Emil Forsberg, der ja nun schon eine gefühlte Ewigkeit fehlt). Also wieder mit Demme, Kampl und Sabitzer. Und auch ansonsten wurde nach dem Spiel in Salzburg wieder komplett Richtung Bundesliga-Modus zurückrotiert. Von der Formation her ging man auch (zumindest zu Beginn) zurück zum 4-3-3 aka 4-1-2-1-2 mit Bruma auf der Zehn und dem bewährten Mittelfeld mit Demme auf der Sechs und Kampl und Sabitzer davor.

Dieter Hecking musste auf der anderen Seite zweimal verletzungsbedingt tauschen. Ginter und Hofmann fehlten. Dafür kamen erwartungsgemäß Jantschke und Zakaria in die Partie. Mönchengladbach in einer (gegen den Ball) sehr defensiven Formation. 4-5-1 hieß es, in dem Plea und Hazard neben der Mittelfelddreierkette agierten und Stindl davor allein auf weiter Flur stand.

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Zwischen verkorkster Transferperiode und Zufriedenheit

Ich kann mich an diverse Zeitungsartikel erinnern, in denen von einer verkorksten Transferperiode die Rede war, in der vieles schief gelaufen sei. Jetzt zahlt sich aus, dass wir den Spielern, die wir haben, Vertrauen geschenkt haben. Das sind die Besten, die wir haben können. In Paul Mitchell haben wir einen der besten und begehrtesten Chefscouts Europas. Ich bin sehr zufrieden und mir sicher, dass wir die Mannschaft in den nächsten Transferfenstern mit weiterer Qualität versorgen werden. (Ralf Rangnick nach dem Sieg gegen Leverkusen)

Die Sache hat ja gleich mehrere Ebenen. Ja, die Neuverpflichtungen des Sommers waren gut und aufgrund der damit verbundenen Verbreiterung des Kaders mit Spielern mit neuen, sich von den bisherigen Akteuren unterscheidenden Qualitäten hilfreich.

Saracchi bringt bspw. völlig neue Eigenschaften mit auf die linke Defensivbahn, wie das Spiel in Wolfsburg nach Einwechslung quasi im Schnelldurchlauf gezeigt hat. Viel Dynamik und viele Möglichkeiten Bälle zu erobern und offensiv auch mal in gefährliche Räume vorzudringen. Aber auch ein gerade im Vergleich mit Halstenberg unsaubereres Pass- und Positionsspiel, was immer mit einem gewissen Risiko in der Defensive und mit schlecht ausgespielten Situationen in der Offensive verbunden ist.

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