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DFB-Pokal: RB Leipzig vs. FC Bayern München 0:3

Kein wirklicher Spielbericht heute. Es ist jetzt halb eins und es warten noch ein paar Randbemerkungen, die geschrieben werden wollen bzw. geschrieben werden sollen..

In der Kurzform war RB Leipzig 60 Minuten lang mindestens auf Augenhöhe. Nach dem 0:1 war es bis zur Pause schwierig, da merkte man den RB-Spielern den Wirkungstreffer an. In der Viertelstunde nach der Pause knüpfte man an die ersten 20 bis 25 Minuten an. Letzlich war der Unterschied, dass Lewandowski aus wenig ein sehr schönes Tor macht und Poulsen, Forsberg und Werner an Latte, Neuer und Süles Bein scheitern. Die Phase nach dem 0:2 ist mangels Aussagekraft geschenkt. DFB-Pokal: RB Leipzig vs. FC Bayern München 0:3 weiterlesen

The same procedure…

Eine erfolgreiche Saison für die Profis von RB Leipzig. Im Nachwuchsbereich ist im letzten Jahr von Nachwuchschef Frieder Schrof Business as usual. Ok, die U19 spielt noch ein Pokalfinale einen Tag vor den Profis und tritt gegen den VfB Stuttgart an. Aber mal abgesehen von einem Nachwuchsbereich als Selbstzweck tritt man in Bezug auf die Ausbildung von Nachwuchsspielern für die eigene Bundesligamannschaft auch diese Saison wieder auf der Stelle.

Genaugenommen ist keines der Talente des älteren U19-Jahrgangs, also Spieler, die im Jahr 2000 geboren wurden, dem Profikader sehr nahe gekommen. Erik Majetschak hatte eine schöne Einwechslung in der Europa League gegen Celtic Glasgow und saß auch ab und zu in der Bundesliga auf der Bank. Der eine oder andere Nachwuchsakteur bekam auch in der Europa-League-Quali eine Chance. Aber in wichtigen oder normalen Spielen war wieder mal Ebbe. An Bundesligaeinsätze war trotz eher dünner Personaldecke in der Hinrunde nicht zu denken.

Das ging dann so weit, dass Frieder Schrof den 2000er-Jahrgang als Jungbrunnen für den Profibereich öffentlich aufgab und den Durchbruch eines Talents (mal wieder) auf spätere Jahrgänge verschob. Entsprechend kann man wohl auch abhaken, dass einer der aktuellen U19-Spieler aus dem 2000er-Jahrgang in Zukunft eine Rolle bei RB Leipzig spielen wird. Dem Vernehmen nach haben Julian Krahl, Erik Majetschak und Niclas Stierlin die Möglichkeit einer Verlängerung und einer anschließenden Leihe abgelehnt. Stierlin hat allerdings noch einen Vertrag bis 2020 bei RB. Viel Einsatzzeit wird dabei aber wegen der fehlenden U23 nicht rausspringen, so er denn überhaupt bleibt.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Bayern München 0:0

33. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig empfängt den FC Bayern München. Für die einen geht es um die Meisterschaft, für die anderen nur darum, vor dem DFB-Pokalfinale ein gutes Gefühl und ein paar Erkenntnisse mitzunehmen. Vielleicht ganz folgerichtig, dass die Partie, in der die Gäste insgesamt etwas im Vorteil sind, 0:0 ausgeht.

Ralf Rangnick stellte für die Partie gegen Bayern auf zwei Positionen um. Nordi Mukiele und Kevin Kampl (gesperrt) blieben draußen. Dafür standen Diego Demme und Marcel Sabitzer in der Startelf. Organisiert war RB wieder mal in einem 4-3-3 alias 4-4-2 mit Raute statt mit einer Dreierkette. Besetzt war die Mannschaft in letzter Konsequenz mit den Spielern, die die größte taktische Disziplin versprachen. Entsprechend saßen Spieler wie Haidara und Mukiele auch erstmal auf der Bank.

Der FC Bayern wechselte durchaus erwartungsgemäß genau einmal. Mats Hummels durfte mitmachen. Jerome Boateng saß dafür draußen. Taktisch änderte sich bei den Bayern nichts, sodass es irgendwas bei einem 4-2-3-1 blieb, wobei gerade Müller da ein freies Radikal spielt.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2019/2020

Ich weiß, dass es da draußen jene gibt, die sich permanent vorrechnen, wie diese Saison noch die Bayern abgefangen werden können (wenn man wie die Bayern rechnen würde, wären es ja auch nur noch vier Punkte Rückstand), aber da lasse ich mich noch nicht von verrückt machen, sondern blicke drei Spiele vor dem Ende der Bundesliga, in der es für RB Leipzig um nichts mehr geht, lieber auf die Planungen für die kommende Saison, die ja sowieso schon im vollen Gange sind.

Wie immer geht es hier bei allen potenziellen Namen und Leerstellen weniger um Wahrscheinlichkeit oder eine Prüfung des Realitätsgrades entsprechender Gerüchte. Wenn hier Namen eingebunden werden, dann nur um eine bestimmte Art Spieler für die Position zu kennzeichnen, also nachzuzeichnen, was in Sachen Kaderplanung rein von den Typen und Ideen her plausibel wäre.

Etwas erschwert wird so ein Blick auf die Kaderplanung dadurch, dass im Sommer mit Julian Nagelsmann ein neuer Trainer kommt, der noch mal im Detail eigene Vorstellungen mitbringen wird. In Hoffenheim hat Nagelsmann meist mit Dreierkette gespielt, was noch mal ganz andere Anforderungen an den Kader und die Typen auf den jeweiligen Positionen mitbringt als das in einem 4-3-3 oder 4-2-2-2 der Fall wäre.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. SC Freiburg 2:1

31. Spieltag in der Bundesliga. Der Tag, an dem RB Leipzig gegen den SC Freiburg mit einem Sieg  den Einzug in die Champions League eintüten wollte. Nach 90 Minuten hatte man mit einem 2:1 das Ziel erreicht. Ein Sieg der lange Zeit souverän aussah, aber um den man in der Schlussphase noch mal richtig zittern musste.

Ralf Rangnick nahm zwei Wechsel in der Startformation vor. Forsberg und Klostermann saßen nur auf der Bank. Mukiele und Haidara bekamen ihre Chance in der Startelf. Geschuldet war das wohl vor allem dem Spielsystem, das ein 5-3-2 war und in dem Mukiele als rechter Innenverteidiger und Haidara auf der linken Acht die besseren Besetzungen waren.

Christian Streich wechselte auf der anderen Seite dreimal. Stenzel, Niederlechner und der kurzfristig ausfallende Waldschmidt blieben draußen. Abrashi, Höler und Nico Schlotterbeck kamen in die Partie. Dass mit Petersen und Waldschmidt die beiden Topscorer ausfielen, war sicherlich eine deutliche Schwächung. Organisiert war das Streich-Team so wie das RB-Team, nämlich in einem 5-3-2.

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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach vs. RB Leipzig 1:2

30. Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig in Mönchengladbach mit der Chance, einen ganz großen, vorentscheidenden Schritt in Richtung Champions League zu machen. Was schließlich mit einem glücklichen und mit viel Leidenschaft verteidigten 2:1-Auswärtssieg auch gelang.

Ralf Rangnick ging etwas überraschend komplett ohne personelle Wechsel in die Partie in Mönchengladbach. Yussuf Poulsen und Willi Orban saßen nach überstandener Angina und abgesessener Gelbsperre nur auf der Bank. Entsprechend startete RB im 3-3-2 oder 5-3-2 vom Spiel gegen Wolfsburg.

Dieter Hecking musste auf der anderen Seite zweimal wechseln. Stindl, der sich letzte Woche den üblen Schienbeinbruch zugezogen hatte und Elvedi fehlten verletzt. Raffael, der letzte Woche schon für Stindl gekommen war und Jantschke kamen dafür ins Team. An der Formation änderte das nichts. Es entstand eine Art 3-4-3 mit Kramer (defensiver) und Zakaria (offensiver) in der Zentrale und Neuhaus davor als eine Zehner.

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Bundesliga: VfB Stuttgart vs. RB Leipzig 1:3

22. Spieltag. RB Leipzig reist zum VfB Stuttgart. Die Gastgeber nach dem Wechsel des Sportvorstands im gefühlten Stimmungsaufwind. Entsprechend war ein wenig unklar, wie die Mannschaft auftreten würde. In den 90 Minuten gegen RB präsentierte man sich deutlich verbessert und grätschte vor allem nach Herzenslust. Gebracht hat es wenig, weil man sich effizienteren Gästen unglücklich geschlagen geben musste.

Ralf Rangnick tauschte auf Leipziger Seite gleich dreimal. Konrad Laimer war gelbgesperrt nicht im Team. Mukiele und Ilsanker rutschten auch aus der Startelf. Forsberg, Adams und Konaté standen dafür auf dem Platz. Es war die erwartete Formation für ein 4-2-2-2, auf das der RB-Coach nach dem Ausflug zur Dreierkette letzte Woche wieder setzte.

Stuttgart auf der anderen Seite wechselte auch dreimal durch, nachdem man in Düsseldorf eine desaströse Partie gespielt hatte. Der gesperrte Gonzalez, Didavi und überraschend auch Kapitän Gentner blieben draußen. Beck, Castro und Gomez kamen dafür in die Mannschaft. Damit spielte man ein sehr defensiv besetztes 5-3-2 oder 5-4-1, je nachdem, ob Esswein neben Gomez gegen den Ball spielte oder nicht.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2019

So, dann werfen wir doch (gibt es rund um RB grad wichtigere Themen?) auch noch mal einen Blick auf den Kader, der da so für die Rückrunde bei RB Leipzig zusammengestellt wurde. Trotz ernsthaftem Interesse des FC Barcelona hat es RB Leipzig geschafft, Jean-Kevin Augustin zu halten. Äh Moment, ich komme noch mal rein..

Auf Abgangsseite gab es keine Bewegungen bei RB Leipzig. Letztlich hätte da nur was bei Atinc Nukan oder bei einem der Torhüter passieren können. Nukan hatte keine vernünftigen Angebote und wollte, so schien es in seinen Äußerungen, trotz aussichtsloser Lage in Sachen Einsätzen, auch nicht so richtig weg. Bei den Torhütern schob Ralf Rangnick relativ schnell einen Riegel vor und machte deutlich, dass er mit allen drei Keepern in die Rückrunde gehen will.

Auf Zugangsseite schlug man mit Tyler Adams, Amadou Haidara und Emile Smith Rowe gleich dreimal zu. Für RB-Verhältnisse im Winter eine sehr hohe Zahl. Da zwei der Transfers ja letztlich nur nachgeholte Transfers sind, die man im Sommer nicht realisieren konnte und damals für die Kaderplanung eigentlich schon benötigt hätte, relativiert sich die Zahl aber auch sehr. Irgendwas um die 20 Millionen Euro investierte man in die Spieler. Auch eine hübsche Summe. Auch die relativiert sich dadurch, dass man im Sommer den einen oder anderen Euro gespart hatte. (Und nebenbei Keita für viel Geld verkaufte.)

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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2018/2019 – Teil I

Trotz schon gestarteter Rückrunde aufgrund der kurzen Winterpause immer noch Zeit für Rückblicke auf die Hinrunde. Heute im Angebot der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund 0:1

Auftakt in die Rückrunde für RB Leipzig. Zu Beginn gleich das schwere Spiel gegen Tabellenführer Dortmund. Trotz sehr guter kämpferischer Leistung stand am Ende ein unglückliches 0:1.

RB Leipzig ging mit einer erwartbaren Aufstellung in die Partie. Konrad Laimer rückte für den verletzten Bruma in die Mannschaft. Orban saß nur auf der Bank. Organisiert war das Team in einem 4-3-3 bzw. eher in einem 4-3-2-1, weil Werner und Sabitzer als offensive Außen zu Beginn etwas tiefer spielten und Laimer, Demme und Kampl eine zentrale Mittelfeldkette bildeten.

Borussia Dortmund musste kurzfristig doch auf Marco Reus verzichten. Dazu fehlten in der Innenverteidigung mit Zagadou, Akanji und Toprak gleich drei Spieler, sodass Weigl wie schon vor der Winterpause auf die ungewohnte Innenverteidigerposition rückte. Alcacer saß nach Verletzung erwartungsgemäß nur auf der Bank. Philipp ersetzte Reus auf der Zehnerposition. Organisiert das ganze im für den BVB typischen 4-2-3-1.

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