Schlagwort-Archive: 3.Liga 2013/2014

Nicht nur sportliche Klasse gefragt

In der Zwischenanalyse nach dem 10.Spieltag ging es letzte Woche neben der positiven fußballerischen Entwicklung vor allem auch um Fragen der fehlenden Stabilität aufgrund derer in den letzten Wochen einige Punkte vergeben wurden. War es nach Zornigers Amtsantritt 2012 lange Zeit eine Qualität des Teams, gerade in Spielen, in denen man unter Druck stand oder in Situationen, in denen wegen schlechter Spiele kritisch auf das Team geblickt wurde, geschlossen aufzutreten und Siege einzufahren, ist dies im Verlauf des letzten Jahres immer mehr einer Instabilität gerade dann gewichen, wenn Spiele eng waren oder der Gegner mit besonderer Intensität auftrat.

Zwischen 20 und 25 Spiele hatten die 18 Zweitligisten vergangene Saison jeweils, die mit nur einem Tor Differenz ausgingen. In diesen Spielen, die also ergebnistechnisch besonders umkämpft waren, ging RB Leipzig bei 25 Versuchen in nur 24% der Fälle mit einem Sieg vom Platz. Gleich neun Teams in der Liga schafften bessere Quoten. Ingolstadt und Darmstadt gewannen 42 bzw. 36% dieser Duelle bei ebenfalls 24 bzw. 25 Versuchen. Und während Ingolstadt und Darmstadt in diesen Partien 1,8 bzw. 1,7 Punkte im Schnitt abstaubte, waren es bei RB Leipzig lediglich 1,2.

Schon in den Nichtaufstiegsjahren in der Regionalliga verlor RB Leipzig den entscheidenden Boden gegenüber den späteren Aufsteigern vor allem in Spielen, in denen es eng zuging. 1,6 Punkte holte man zwischen 2010 und 2012 in 44 entsprechenden Spielen. Chemnitz und Halle als spätere Aufsteiger kamen auf 2,1 Punkte und verloren zusammen nur ein einziges Spiel knapp, während es bei RB Leipzig gleich neun waren. Das ist dann am Ende nicht mehr unbedingt eine Frage der fußballerischen, sondern auch der mentalen Qualität. Sei es, weil der Druck bei RB größer war oder die Mannschaft nicht so zusammengewachsen war.

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Krise

Zwischen hyperbester Aufsteiger aller Zeiten und Krisenklub liegen im Fall der Fälle nur ein paar Wochen. Auch RB Leipzig soll nach dem 0:1 in Nürnberg, wenn man der allgemeinen Berichterstattung in den Medien und teilweise der Stimmungslage in den Online-Fanpräsenzen glaubt, ja schon mitten auf dem Weg in eine handfeste Krise sein. Der Druck auf den Trainer durch die sportliche Leitung und deren Ziele wachse nach den Misserfolgen, so wird unter anderem behauptet.

Interessant zumindest, dass RB Leipzig noch nie in der Vereinsgeschichte in sechs Ligaspielen hintereinander mindestens ein Gegentor kassierte, so wie aktuell seit dem fünften Spieltag. Zudem blieb man auch noch nie dreimal am Stück ohne Sieg wie in der aktuellen Situation.

Andererseits reicht ja schon ein Blick auf das Vorjahr (wem der realistische Blick auf die aktuelle Situation nicht reicht), um angesichts der Krisenrhetorik locker abzuwinken. Damals war man nach zehn, elf Spieltagen gefühlt auch schon fast in der Krise, selbst wenn man in den Spielen zuvor kaum ein schlechtes dabei hatte (wenn man Elversberg mal galant ignoriert) und Spiele wie in Osnabrück einfach aufgrund fehlender Routine und Abgezockheit verlor. Krise weiterlesen

Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2013/2014

Heute wieder mal ein Beitrag zum Rückblick auf die vergangene Drittligasaison. Im Mittelpunkt sollen dabei die individuellen Daten der Spieler stehen.

Im Saisonverlauf durften alle 29 Spieler, die einen Profivertrag bei RB Leipzig haben oder hatten, mindestens einmal das Spielfeld betreten. Christos Papadimitriou, der in der Winterpause nach Liefering wechselte, sich aber auch dort nicht durchsetzen konnte, steht mit 26 Einsatzminuten am Ende der Tabelle. Ganz oben thront Dominik Kaiser mit 3247 Minuten. Eine Zahl, die wohl auch Yussuf Poulsen erreicht hätte, wenn sein Wecker durchgehend funktionsfähig gewesen wäre und er einmal nicht wegen eines Einsatzes bei der dänischen U21 gefehlt hätte.

Ähnlich viel Einsatzzeit wie Dominik Kaiser, nämlich 88 Minuten pro Spiel, hatte auch Diego Demme, der erst in der Winterpause zum Team kam, sich aber (auch wegen der Verletzung von Henrik Ernst) sofort unersetzlich machte. Nimmt man die Minuten pro Spiel als Maßstab, ergibt sich als Stammformation für die Saison: Coltorti – Müller, Hoheneder, Willers, Heidinger – Kimmich, Sebastian, Demme – Kaiser – Poulsen, Frahn.

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Bilanz: RB Leipzig in der Saison 2013/2014

Sommerpause ist immer auch ein wenig Zeit, um auf die abgelaufene Saison zurückzublicken. Wobei es bei RB Leipzig mit all den immer wieder präsenten Alltagsthemen rund um Transfers, Lizenz, Logo und Dauerkarten in fast schon traditioneller Irgendwas-ist-immer-Manier nicht immer ganz einfach ist, sich diese ruhigen Minuten des Rückblicks zu nehmen.

Vor der Saison konnte man davon ausgegangen, dass die größeren Probleme (Anpassung an die Liga, Integration der Neuzugänge, Nachteile wegen kurzer Sommerpause) in der Hinrunde auf RB Leipzig warten. Nimmt man dies immer noch als gegeben an, dann sieht die Zukunft für die RasenBallsporter rosig aus, denn von jetzt an müsste es demnach von einem hohen Ausgangsniveau aus nur noch bergan gehen. Was natürlich angesichts fußballtypischer Unwägbarkeiten Quatsch ist. Wenn man zudem die Erfahrungen der letzten drei Jahre im Kopf hat, dann war die Rückrunde bisher nie besser als die Hinrunde.

So stand es hier im Blog im Rückblick auf die Hinrunde 2013/2014 geschrieben. Vorsichtiger, aber begründeter Optimismus nach einem unerwartet gut verlaufenen Herbst. Und die Rückrunde bestätigte diesen Optimismus fast durchgängig. Platz 1 in der Rückrundentabelle, neun Punkte auf Heidenheim aufgeholt, bester Angriff, zweitbeste Abwehr. Dazu eine zeitweise unglaublich abgeklärte Routiniertheit beim Bestreiten gerade von Auswärtsspielen.

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Kaderrückblick RB Leipzig: 3.Liga 2013/2014 – Teil II

Weiter geht es mit dem Sommerpausen-Rückblick auf die Aufstiegssaison. Rund um den Verein ist nach dem Lizenzgerangel ja zur Abwechslung Ruhe ausgebrochen, sodass dafür auch gut Zeit bleibt. Nach dem Kaderrückblick mit Keepern und Verteidigern sind nun die Mittelfeldspieler und die Stürmer dran. (Anmerkung: Der Rückblick ist geordnet nach Positionen auf dem Feld und innerhalb dieser geordnet nach Rückrunden-Einsatzzeiten. Die Zahlen in der Klammer hinter den Spielern beziehen sich ausschließlich auf Drittligaspiele, für die Hinrunde allerdings plus DFB-Pokalpartie.)

Mittelfeld

Dominik Kaiser (25 Jahre, 38 Spiele, Hinrunde: 1699 Minuten, Rückrunde: 1638 Minuten): Man muss ja nicht mehr viel über ihn sagen. Er war letztlich – trotz gelegentlicher Auszeiten vor allem in der Hinrunde – der unumschränkte Kopf des Teams und Spieler der Saison, der nach seiner Versetzung auf die Zehn noch auffälliger und dominanter wurde. 13 Tore und 14 Vorlagen sind für einen zentralen Mittelfeldspieler ein enormer Wert, der die Messlatte für ihn sehr hoch legt. Überhaupt erwartet man von Dominik Kaiser inzwischen schon permanent herausragendes. Spielt er mal ein normales Spiel, dann ist man fast schon enttäuscht. Neben seiner spielerischen Entwicklung ist er auch in der Teamhierarchie inzwischen weiter nach oben geklettert und führt auch auf diesem Gebiet auf ruhige Art und Weise das Team. Großartiger, auch torgefährlicher Spieler mit besten Chancen auch in der zweiten Liga eine dominante Rolle zu spielen. Kaderrückblick RB Leipzig: 3.Liga 2013/2014 – Teil II weiterlesen

Kaderrückblick RB Leipzig: 3.Liga 2013/2014 – Teil I

Langsam hält die Sommerpause tatsächlich Einzug. Die Lizenz ist da, das entsprechende Wetter kommt dann demnächst nach. Bleibt also auch Zeit für ein paar Rückblicke in die abgelaufene Drittligasaison. Heute sind Torhüter und Verteidiger dran, die im Fokus der Einzelbetrachtung stehen. (Anmerkung: Der Rückblick ist geordnet nach Positionen auf dem Feld und innerhalb dieser geordnet nach Rückrunden-Einsatzzeiten. Die Zahlen in der Klammer hinter den Spielern beziehen sich ausschließlich auf Drittligaspiele, für die Hinrunde allerdings plus DFB-Pokalpartie.)

Tor

Benjamin Bellot (23 Jahre, 11 Spiele, Hinrunde: 0 Minuten, Rückrunde: 924 Minuten): ‚Profitierte‘ davon, dass sich mit Colorti und Domaschke beide Stammkeeper verletzten. In 11 Spielen kassierte er gerade mal phänomenale vier Gegentore und hielt mit einigen Reflexen die Null und auch einige Punkte fest (Kiel, Wehen Wiesbaden fallen da zuerst ein). Andererseits sah er bei drei der vier Gegentreffer nicht ganz so gut aus (ohne sie ihm völlig aufhalsen zu wollen). Insbesondere beim Herauslaufen und bei seiner Strafraumpräsenz gäbe es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Benjamin Bellot präsentierte sich als sehr guter Backup auf der Torwartposition. Mit viel Talent und tollen Aktionen auf der Linie. Aber auch mit deutlichen Hinweisen, warum es bis zu einem Fabio Coltorti und dessen dominantem und prägenden Auftreten eben doch noch ein ganz schönes Stück ist. Kaderrückblick RB Leipzig: 3.Liga 2013/2014 – Teil I weiterlesen

Spieler der Rückrunde: Dominik Kaiser

Es ist nicht immer so einfach, bei der Bestimmung des herausragenden Spielers einer Saison oder einer Hin- bzw. Rückrunde eine ausgefallene Wahl zu treffen. Zumal wenn die Sache so eindeutig ist, wie in der Zeit seit der Winterpause.

Klar, man könnte den unkonventionellen Weg und Yussuf Poulsen wählen, der wohl den größten Qualitätssprung im ganzen Kader gemacht und sich von einem hervorragenden Individualisten zu einem mannschaftsdienlichen Stürmer mit Abschlussqualitäten entwickelt hat. Einem Poulsen bei der Arbeit zuzuschauen, wie er sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Freude in jeden Ball wirft oder dem Spielgerät hinterhersprintet und mit dem Ball am Fuß inzwischen auch den Kopf oben behält, macht viel Spaß und ist ein großes Versprechen auf die kommenden Jahre, falls Poulsen auch die nächsten Enwicklungsschritte macht.

Auch einen Sebastian Heidinger könnte man nennen, wenn es um prägende Figuren geht. Insbesondere in der Zeit direkt nach der Winterpause war er eine der herausragenden Stützen. Im Laufe der Runde entwickelte er sich vielleicht (überspitzt gesagt) von Weltklasse zu europäischer Klasse zurück, blieb aber trotzdem ein nicht ersetzbarer, unheimlich konstanter Fixpunkt. Ähnliches gilt für Diego Demme und mit Abstrichen für Joshua Kimmich.

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3.Liga: Stuttgarter Kickers vs. RB Leipzig 1:3

Das letzte Spiel einer Saison ist immer auch ein wenig das Ende einer Reise. Eine Reise, auf die man sich freut und von der man anfangs nie so richtig weiß, wohin sie einen führt. Eine Reise auch, die unterwegs oft unerwartete Zwischenstopps und Umleitungen, aber gleichzeitig auch in unterschiedlichem Ausmaß Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Genau diese Mischung aus Irrungen, Wirrungen und Genuss begeht man mit dem letzten Spieltag. Mal glücklich, mal traurig, fast immer mit einer guten Portion Sentimentalität.

Gestern bei den Stuttgarter Kickers konnte der gemeine RB-Anhänger trotz Lizenz-Hickhacks ein völlig entspanntes und freudiges Ende einer fast makellosen Saison-Reise feiern. Was dann reichlich 1.000 von ihnen live vor Ort auch machten. Sich, die Mannschaft und das insgesamt schöne Fußballleben im Allgemeinen feiern.

Zu feiern gab es nicht nur eine erfolgreiche Saison, sondern zum Abschluss auch einen Sieg. Der in manchem Aspekt Teile der Rückrunde widerspiegelte. Insbesondere die gnadenlose Effektivität vor dem Tor erinnerte an einige Spiele der letzten Wochen, in denen man nicht immer zauberte, aber auf seine Chancen lauerte, diese dann nutzte und so einigen Kontrahenten, gerade in Auswärtsspielen den Zahn zog.

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38.Spieltag – 3.Liga 2013/2014

Auch wenn man es sich angesichts des medialen Lizenz- und Mateschitz-Treibens nicht vorstellen kann, es gibt noch einen letzten Spieltag in dieser Drittliga-Saison. Einer Saison, die die unfassbare Sensation (trotz permanenter, gegenteiliger Beschwörungen hier im Blog) schaffte, komplett ohne witterungsbedingte Spielabsagen auszukommen. Wenn man darauf hätte wetten können, wäre bestimmt auch eine hübsche Quote herausgekommen..

Am letzten Spieltag fallen noch drei Entscheidungen. Wovon eine eher symbolhaft und die anderen zwei tatsächlich wichtig sind. Die symbolhafte Entscheidung betrifft jene um die Drittligameisterschaft. Letztlich eine Meisterschaft ohne größere Bedeutung, da der Aufstieg für beide Titelkandidaten, also Heidenheim und Leipzig die wichtigere Geschichte war.

Richtig wichtig wird es noch im Kampf um Platz 4 und im Kampf gegen den Abstieg. Um Platz 4 und damit um die Qualifikation für den DFB-Pokal kämpfen vor allem Wehen Wiesbaden und Osnabrück, die nur durch einen Punkt getrennt sind. Wehen Wiesbaden in Rostock und Osnabrück in Regensburg jeweils mit lösbaren, aber (das gilt wohl vor allem für die Hessen) nicht einfachen Aufgaben. Kleine Außenseiterchancen hat Duisburg, die drei Punkte Rückstand auf Wehen Wiesbaden haben und (eigener Sieg vorausgesetzt) darauf hoffen müssen, dass beide Kontrahenten verlieren. Von den drei Teams hat nur Duisburg noch die Chance, sich auch über den Landespokal (Finale gegen den Oberligisten TV Jahn Hiesfeld) für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Im Abstiegskampf versuchen vier Teams den letzten verbliebenen Abstiegsplatz zu vermeiden. Dortmund, Kiel und Unterhaching reicht jeweils ein Punkt, um sich sicher zu retten. Dortmund kann sich gegen Elversberg sogar eine Niederlage mit vier Toren leisten, würde im direkten Duell mit den Saarländern erst ab fünf Toren hinter das aktuell auf dem Abstiegsplatz liegende Team rutschen. Gewinnt Elversberg nicht in Dortmund, sind sie definitiv abgestiegen. Gewinnen sie, muss Kiel in Darmstadt einen Punkt holen, um den Abstieg zu vermeiden. Tun sie das und gewinnt Elversberg und verliert gleichzeitig Unterhaching in Heidenheim, dann kommt es auf die Tordifferenz an. Sechs Tore hat Unterhaching aktuell neben drei Punkten Vorsprung auf Elversberg. Eine Niederlage mit bis zu zwei Toren könnte sich Unterhaching leisten, um sicher nicht abzusteigen. Dortmund II würde nur absteigen, wenn man mit fünf Toren gegen Elversberg verliert, Kiel mindestens einen Punkt holt und Unterhaching nicht mit mehr als zwei Toren Differenz verliert. Am wahrscheinlichsten ist es bei all den Szenarien, dass es nur noch um Elversberg und Kiel geht, wobei erstere gewinnen und zweitere verlieren müssten, damit Kiel noch hinter Elversberg rutscht.

Saisonbeschließend werden drei Spiele übertragen. Darunter die Abstiegsduelle mit Beteiligung von Dortmund, Elversberg und Kiel. Den Kampf um die Meisterschaft gibt es dagegen nicht live zu sehen. (Livestream-Links am Ende des Beitrags).

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Nur zum Feiern hier

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei den Stuttgarter Kickers (10.05.2014, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Daniel Frahn.]

Vor einem Jahr noch ging es an dieser Stelle um Regionalligafußball. Nun wird schon (wenn man an dieser Stelle mal die heutigen Mateschitz-Interviewgeschichten rund um die Lizenzierung außer Acht lässt) das auf absehbare Zeit letzte Drittliga-Kapitel aufgeschlagen. Mit einem Spiel, in dem es für beide Teams sportlich um nichts mehr geht. Und das für RB Leipzig nur als Verlängerung der Aufstiegsparty erscheint. Unter der Woche war die Mannschaft auf Mallorca und ließ das Sportlerleben Sportlerleben sein, um ab heute in einer zweitägigen Kurzvorbereitung das letzte Spiel anzugehen, nach dem man mit den Fans zusammen im Sonderzug zurückreist, um die Feierwoche würdig, also vermutlich weiter feuchtfröhlich zu beschließen.

Man sollte sich also gar nicht erst die Mühe machen, so zu tun als ginge es noch darum, mit 100% die Meisterschaft anzustreben. Die ja nach zwei Niederlagen der Heidenheimer wieder im Bereich des Möglichen liegt. Punktgleich mit dem Spitzenreiter liegt man derzeit mit drei Toren Rückstand auf Platz 2. Falls Heidenheim gegen Unterhaching, die im Abstiegskampf rechnerisch noch einen Punkt brauchen, also Federn lässt, wäre der Weg für RB Leipzig zur Drittligameisterschaft frei.

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