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Erstaunlich stabil

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg (13.04.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Teil 3 der Aufeinandertreffen zwischen Leipzig und Wolfsburg in dieser Saison. Nach 1:0 für Wolfsburg in der Liga und 1:0 für Leipzig im Pokal nun am 29. Spieltag das erneute Duell zweier Teams, die nach Europa wollen. Für Wolfsburg geht es als Sechster vornehmlich um einen Europa-League-Platz. Für RB Leipzig geht es mit zehn Punkten Vorsprung auf Wolfsburg um einen Champions-League-Platz.

Zuletzt hatte RB schon Bayer Leverkusen mit einem Auswärtssieg auf 13 Punkte distanziert. Nun hat das Rangnick-Team in Bezug auf Wolfsburg zu Hause dieselbe Chance, den nächsten Konkurrenten endgültig zu distanzieren. Mit zwei Siegen gegen Wolfsburg und in Mönchengladbach nächste Woche könnte RB die Champions League praktisch bei dann mindestens zehn Punkten Vorsprung auf Platz 5 und nur noch vier Spielen schon klarmachen.

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No Adams, (fast) no Party

Einer der Neuzugänge des Winters bei RB Leipzig war Tyler Adams. Man konnte bei seiner Verpflichtung schon ahnen, dass das eine gute Kaderverstärkung ist. Mit welcher Leichtigkeit er sich an die Geschwindigkeit und das Niveau in der Bundesliga anpasste, überraschte dann aber doch und erinnert ein wenig an die Fähigkeit von Joshua Kimmich einst, sich schnell an das jeweilige höhere Niveau anzupassen.

Tyler Adams ist auch einer der Gründe, warum die Rückrunde von RB Leipzig bisher so gut verläuft. Ganz einfach, weil er die Optionen in der Zentrale noch mal erweitert und die Ausfälle von Diego Demme und Kevin Kampl, die es in den letzten Wochen für jeweils ein paar Spiele gab, ausgleichen konnte. Adams also als Alternative für zwei Spieler, für die es in der Hinrunde noch kaum passende Alternativen im Kader gab.

Zehn Pflichtspiele hat Tyler Adams bisher für RB Leipzig bestritten, davon neun in der Bundesliga. Achtmal stand er dabei in der Startelf, siebenmal in der Bundesliga. Ein Tor gelang ihm bisher noch nicht. Zwei Tore bereitete er aber bereits vor. Beide Male war nach schönen Pässen in die Tiefe Yussuf Poulsen der Abnehmer und Vollstrecker.

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Presse 09.04.2019

4:2 in Leverkusen. Wildes Spiel. Typisches Leverkusen-Auswärtsspiel könnte man auch sagen. Glücklicher Sieg, weil Leverkusen eigentlich schon vor der Pause hätte die Führung deutlicher gestalten könne. Zweimal Kai Havertz für die Gastgeber. Marcel Sabitzer, Timo Werner, Emil Forsberg per umstrittenem Handelfer und Matheus Cunha mit unglaublichem Kabinettstückchen für RB Leipzig.

RB nun mit sieben Punkten Vorsprung auf Mönchengladbach. Das ist doch schon mal ein Polster. Mit zwei Siegen gegen Wolfsburg und in Mönchengladbach hat RB die CL-Teilnahme praktisch schon in der Tasche, weil es dann mindestens zehn Punkte Vorsprung auf Platz 5 und nur noch vier Spiele wären. Hätte, wenn und trallala.

Knapp 29.000 Zuschauer in Leverkusen. Heimbereich damit fast ausverkauft. Im Gästeblock war es bei nur 900 Besuchern dann doch eher luftig. Mit 40.000 war auch die Einzeloption bei Sky überschaubar gut besucht.

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Bundesliga: Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig 2:4

28. Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig reist zu Bayer Leverkusen. Man erwartete ein wildes Spiel, man kriegte ein wildes Spiel. Das RB schließlich glücklich mit 4:2 gewann und sich ein bisschen fragen durfte, wie man denn zu diesen drei Punkten gekommen ist.

Ralf Rangnick musste kurzfristig auf den erkrankten Yussuf Poulsen verzichten.. Dafür rückten Laimer (auf die Acht) und Sabitzer (in den Sturm) jeweils eine Position nach vorn und Klostermann übernahm wieder hinten rechts. Nicht unerwartet standen auch Forsberg und Haidara in der Startelf. Bruma und etwas überraschend auch Demme saßen dafür nur auf der Bank. Organisiert war man erneut in einem 4-3-3.

Peter Bosz wechselte bei Bayer auch dreimal durch. Lars Bender und Bellarabi fehlten verletzt. Jedvaj ging wieder auf die Bank. Weiser, Wendell und Aranguiz standen dafür in der Startelf. Organisiert war auch Leverkusen in einem 4-3-3, in dem Havertz rechts spielte, dort aber auch immer wieder in die Zentrale einrückte.

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Konteranfällige Offensivpower

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen (07.04.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Die Saison biegt schon wieder langsam auf die Zielgerade. Neben ein bis zwei Pokalspielen sind es für RB Leipzig nur noch sieben Bundesligaspiele. Nach bisher schon 43 Pflichtspielen. Leverkusen, Gladbach, Mainz und Bremen warten in der Liga noch auswärts. Wolfsburg, Freiburg, Bayern gilt es zu Hause zu bespielen.

Das große Ziel von RB Leipzig bleibt weiterhin die Qualifikation für die Champions League. Zwölf Punkte holte RB aus den letzten sieben Spielen der Hinrunde. Dieselbe Ausbeute nun noch mal aus den letzten sieben Spielen der Rückrunde dürften für einen Champions-League-Platz reichen. Rechne sich jeder selber durch, wie das bei dem besagten Restprogramm so hinhauen könnte.

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Presse 05.04.2019

Am Samstag das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen. Bayer ist spielstark, offensivstark und konteranfällig. Das verspricht angesichts der Qualitäten der RasenBallsportler ein hübsches Gemetzel mit unklarem Ausgang zu werden.

Tyler Adams muss bei RB Leipzig noch passen. Lukas Klostermann könnte zurückkehren. Dayot Upamecano fehlt natürlich weiter. Emile Smith Rowe ist nach langer Verletzung trotz Einstieg in das Mannschaftstraining noch keine Kaderoption.

Auf Leverkusener Seite fehlen Karim Bellarabi und Lars Bender verletzt. Ansonsten sieht es nach Bestbesetzung aus. Bayer ist im Kampf um Europa schon fast auch einen Sieg angewiesen.

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DFB-Pokal: FC Augsburg vs. RB Leipzig 1:2 n.V.

Viertelfinale im DFB-Pokal. RB Leipzig beim FC Augsburg. Ein dramatisches und spannendes Spiel mit phasenweise etwas arg wenig Fußball. Am Ende so ein Spiel, bei dem es dir eigentlich scheißegal ist, warum es am Ende zum Sieg reichte und ob dafür ein abkippender Weihnachtsbaum oder was auch immer verantwortlich war, weil über allem schlicht das viel wichtigere Wort Halbfinale steht. Versuchen wir uns trotzdem mal in einer Einordnung.

Nachdem Ralf Rangnick vor dem Spiel noch erklärt hatte, nicht rotieren zu wollen, gab es dann doch erstaunliche Wechsel. Mukiele, Haidara, Adams und Forsberg spielten nicht mit. Für letztere beide blieb nicht mal die Bank. Hintergrund waren Adduktorenprobleme (die Forsberg direkt nach dem Spiel gegen Hertha noch verneint hatte), sodass die Wechsel sich dann doch erklärten. Laimer als Rechtsverteidiger hielt Rangnick offenbar für das bessere Matchup gegen den gefährlichen Flankengeber Max.  Demme ersetzte Adams im zentralen Mittelfeld. Bruma durfte überraschend mal wieder für Forsberg ran. Und Sabitzer ersetzte wie erwartet Haidara. Organisiert war RB zu Begin in einem 4-3-3.

Manuel Baum hatte seinem FC Augsburg nach dem 0:3 in Nürnberg zwei Änderungen verpasst. Finnbogason und der angeschlagene Ji mussten raus. Teigl und Richter standen dafür in der Startelf. Der FCA mit einer Dreier-/ Fünferkette, Koo und Baier davor und Hahn, Gregoritsch und Richter als variable Offensivkräfte.

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Presse 02.04.2019

Heute Abend das Pokalspiel in Augsburg. Die Chance für RB Leipzig, ins Halbfinale einzuziehen. Das wäre schon mal ein großer Erfolg in dieser Saison und brächte einen Schritt näher an ein Endspiel in Berlin. Einfach wird es ganz sicher nicht, aber es hätte auch schlimmere Auswärtslose gegeben.

Auf Seiten von RB Leipzig stehen nach Lage der Dinge alle Spieler zur Verfügung, die auch gegen Hertha zur Verfügung standen. Ergibt dann erneut ein Hauen und Stechen um die Kaderplätze. Smith Rowe, Upamecano und Klostermann gucken weiter nur zu. Bei Lukas Klostermann könnte schon am Samstag in Leverkusen die Rückkehr ins Team anstehen. Das wäre erstaunlich und angenehm früh.

Beim FC Augsburg hat sich die Personallage im Vergleich zum Spiel in Leipzig etwas entspannt. Fragezeichen stehen noch hinter Dong-Won Ji, Jonathan Schmid, Felix Götze und Reece Oxford. Julian Schieber, Fabian Giefer und Raphael Framberger sind noch länger raus.

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Premierensieg in Augsburg als Ziel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim FC Augsburg (02.04.2019, 20.45 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

RB Leipzig mit der Chance, in das Halbfinale des DFB-Pokal einzuziehen. So fingen in der Vergangenheit vielleicht höchstens April-Scherze an. Diesmal nicht, denn tatsächlich ist RB Leipzig nur noch zwei Spiele von Berlin entfernt. In diesem Wettbewerb wird ja von der ersten Runde an eigentlich auch immer über das Finale geredet, aber so richtig anfühlen tut sich das zu Beginn des Pokals noch nicht. Jetzt bekommt man langsam durchaus ein Gefühl dafür, dass da eine große Chance auf ein Endspiel wartet bzw. man als Team, das es unter die letzten Acht geschafft hat, relativ nah dran ist. Sprich, dieses Berlin-Dingens wird langsam von einem abstrakten Begriff zu einem Traum, der ganz real in den Alltag einzieht.

Die Pokalhistorie von RB Leipzig hatte bisher durchaus auch Highlights zu bieten. Nur weit ging es im DFB-Pokal nie so richtig. Das 3:2 gegen Wolfsburg im ersten DFB-Pokalspiel überhaupt hat natürlich seinen ganz eigenen Platz in der Vereinsgeschichte. Auch das Ausscheiden gegen die Bayern unter Hasenhüttl nach Elfmeterschießen gehört zu den Spielen, die länger im Gedächtnis bleiben. Weiter als ins Achtelfinale ging es aber bis diese Saison nie. Nur im Sachsenpokal stehen zwei Endspiele mit zwei Siegen gegen den Chemnitzer FC in den Geschichtsbüchern. Auch zwei Spiele, mit denen für viele Menschen im RB-Umfeld einige Erinnerungen verbunden sein dürften. Vor allem das 4:2 2013 unter Zorniger gehörte zu den spekakulärsten Spielen, die man in der Red Bull Arena bisher bestaunen durfte.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Hertha BSC 5:0

27. Spieltag der Bundesliga. Auftakt in die letzten Wochen der Saison. Heimspiel gegen Hertha BSC. Wichtiges und richtungsweisendes Spiel. Das mit einem überraschend klaren 5:0 endete, bei dem RB Leipzig auch spielerisch glänzen konnte.

Ralf Rangnick hatte sich in seiner Formation dafür entschieden, das Maximum an Spielkultur auf den Rasen zu stellen. Mukiele ersetze auf der rechten Seite wie erwartet Klostermann. Haidara kam im Mittelfeld für Sabitzer in die Mannschaft, sodass das Mittelfeld aus dem Winterneuzugang, Adams, Kampl und Forsberg auf der Zehn bestand. Viel mehr Spielstärke gibt der RB-Kader nicht her. Organisiert war das Team in einem 4-3-3 mit Haidara und Kampl als Achtern und Adams als Sechser.

Hertha wechselte gegenüber der Niederlage gegen Dortmund nur einmal. Der verletzte und gesperrte Torunarigha wurde durch Lustenberger ersetzt. Dadurch entstand eine Dreierkette und ein 3-4-1-2, das mit Lazaro und Mittelstädt auf den Außenbahnen sehr breit angelegt war.

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