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Letzter Akt in der Bundesliga als Vorspiel fürs Pokalfinale

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig bei Werder Bremen (18.05.2019, 15.30 Uhr) findet sich die der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Die Saison geht zu Ende. Nun, zumindest in der Bundesliga, denn auf RB Leipzig wartet das große Saisonfinale ja eine Woche später in Berlin erst noch. Für Werder Bremen geht es im Duell mit RB aber noch um Platz 7 und damit um den Platz, der für die Teilnahme an der Europa-League-Quali reicht (am 25.07. geht es mit den entsprechenden Spielen los; man erinnert sich hierzulande ja sicherlich noch aus der letzten Saison an die Spiele gegen Häcken).

Ein Platz, den man in Bremen gern einnehmen würde und für den man noch mal die letzten Kräfte mobilisiert. Allerdings braucht man schon sehr viel Schützenhilfe, denn weder Hoffenheim noch Wolfsburg dürften parallel ihre Spiele gewinnen. Und Bremen muss auch erst mal die Partie gegen Leipzig gewinnen.

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The same procedure…

Eine erfolgreiche Saison für die Profis von RB Leipzig. Im Nachwuchsbereich ist im letzten Jahr von Nachwuchschef Frieder Schrof Business as usual. Ok, die U19 spielt noch ein Pokalfinale einen Tag vor den Profis und tritt gegen den VfB Stuttgart an. Aber mal abgesehen von einem Nachwuchsbereich als Selbstzweck tritt man in Bezug auf die Ausbildung von Nachwuchsspielern für die eigene Bundesligamannschaft auch diese Saison wieder auf der Stelle.

Genaugenommen ist keines der Talente des älteren U19-Jahrgangs, also Spieler, die im Jahr 2000 geboren wurden, dem Profikader sehr nahe gekommen. Erik Majetschak hatte eine schöne Einwechslung in der Europa League gegen Celtic Glasgow und saß auch ab und zu in der Bundesliga auf der Bank. Der eine oder andere Nachwuchsakteur bekam auch in der Europa-League-Quali eine Chance. Aber in wichtigen oder normalen Spielen war wieder mal Ebbe. An Bundesligaeinsätze war trotz eher dünner Personaldecke in der Hinrunde nicht zu denken.

Das ging dann so weit, dass Frieder Schrof den 2000er-Jahrgang als Jungbrunnen für den Profibereich öffentlich aufgab und den Durchbruch eines Talents (mal wieder) auf spätere Jahrgänge verschob. Entsprechend kann man wohl auch abhaken, dass einer der aktuellen U19-Spieler aus dem 2000er-Jahrgang in Zukunft eine Rolle bei RB Leipzig spielen wird. Dem Vernehmen nach haben Julian Krahl, Erik Majetschak und Niclas Stierlin die Möglichkeit einer Verlängerung und einer anschließenden Leihe abgelehnt. Stierlin hat allerdings noch einen Vertrag bis 2020 bei RB. Viel Einsatzzeit wird dabei aber wegen der fehlenden U23 nicht rausspringen, so er denn überhaupt bleibt.

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Presse 14.05.2019

RB Leipzig mit einem glücklichen 0:0 gegen die Bayern. Insgesamt recht gut verteidigt, aber trotzdem bei zwei, drei Großchancen des FCB Glück gehabt, dass man die Partie nicht verliert. Offensiv hatte RB praktisch keine relevante Chance trotz ein paar guter Umschaltmomente, die RB aber schlecht ausspielte oder der FCB mit guter Defensive oder cleveren taktischen Fouls zunichte machte.

Insgesamt ein fast schon idealer Verlauf der Partie. Man musste den Bayern nicht beim Meistefeiern zugucken. Man hat eine Partie gespielt, in der man gut aussah und Selbstbewusstsein für das Finale mitnehmen kann. Man hat aber auch viel gesehen, was man vor allem in der Ballkontrolle und der Genauigkeit des Umschaltens noch besser machen muss, sodass man recht genau weiß, woran es in den verbleibenden eineinhalb Wochen zu arbeiten gilt.

Spiel war natürlich ausverkauft. Man sah auch zu Beginn der Partie gut den Unterschied zwischen offiziell ausverkauft und tatsächlich ausverkauft. Da waren mehr Plätze auch wirklich belegt als bei manch anderem Ausverkauft-Spiel. Das gab sich dann allerdings wieder, als der beständige Strom zum Catering und zurück einsetzte (fällt mir auch in kaum einem anderen Stadion der Liga so extrem auf, die Bewegung während des Spiels).

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Bayern München 0:0

33. Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig empfängt den FC Bayern München. Für die einen geht es um die Meisterschaft, für die anderen nur darum, vor dem DFB-Pokalfinale ein gutes Gefühl und ein paar Erkenntnisse mitzunehmen. Vielleicht ganz folgerichtig, dass die Partie, in der die Gäste insgesamt etwas im Vorteil sind, 0:0 ausgeht.

Ralf Rangnick stellte für die Partie gegen Bayern auf zwei Positionen um. Nordi Mukiele und Kevin Kampl (gesperrt) blieben draußen. Dafür standen Diego Demme und Marcel Sabitzer in der Startelf. Organisiert war RB wieder mal in einem 4-3-3 alias 4-4-2 mit Raute statt mit einer Dreierkette. Besetzt war die Mannschaft in letzter Konsequenz mit den Spielern, die die größte taktische Disziplin versprachen. Entsprechend saßen Spieler wie Haidara und Mukiele auch erstmal auf der Bank.

Der FC Bayern wechselte durchaus erwartungsgemäß genau einmal. Mats Hummels durfte mitmachen. Jerome Boateng saß dafür draußen. Taktisch änderte sich bei den Bayern nichts, sodass es irgendwas bei einem 4-2-3-1 blieb, wobei gerade Müller da ein freies Radikal spielt.

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Presse 10.05.2019

RB Leipzig empfängt den FC Bayern München. So richtig aufregend ist das wegen des Meisterschaftskampfes nur für die Bayern. Die RasenBallsportler haben ein bisschen Bock, dem Titelanwärter das Feiern in Leipzig zu verbauen. Der Rest ist glaube fast allen Beteiligten letztlich relativ egal. Ralf Rangnick seinerseits betonte den Bock auf die Partie, aber vor allem auch, dass es in der Partie darum geht, Erkenntnisse für das Pokalfinale zu sammeln. Dass Bayern das Spiel mit ihren bestmöglichen Mitteln angehen muss, ist diesbezüglich sicherlich nicht von Nachteil.

RB Leipzig weitgehend ohne Personalsorgen. Alle Spieler waren am Mittwoch im Mannschaftstraining, also auch Dayot Upamecano und Tyler Adams, die nach längeren Pausen aber noch keine Option sein dürften für das Bayern-Spiel. Konrad Laimer hat am Mittwoch einen Schlag abbekommen und ist noch ganz leicht fraglich.

Auf Bayern-Seite fehlen definitiv Manuel Neuer, Javi Martinez und sicher auch James. Corentin Tolisso ist nach Kreuzbandriss auch noch nicht so weit. Robert Lewandowski gilt als fraglich. Ansonsten geht es im FCB-Universum vor allem um das Wort Matchball.

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Pokalvorspiel in Topspiel-Form

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Bayern München (11.05.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Am 33. Spieltag der Bundesliga den FC Bayern zu Hause empfangen, der noch nicht deutscher Meister ist. Das ist auch nicht ganz alltäglich in der Liga in den letzten Jahren. Hat aber auch den Nebeneffekt, dass der FC Bayern mit einem Sieg in Leipzig Meister werden könnte. Bei Meister- und Aufstiegsfeiern war Leipzig ni der Vergangenheit schon einige Male zu Gast. Zu Hause konnte man dem bisher ganz gut aus dem Weg gehen. Diesmal hängt die fremde Party im eigenen Haus nicht nur von der eigenen Leistung ab, denn selbst bei einem RB-Sieg wäre der FCB Meister, wenn Dortmund zeitgleich gegen Düsseldorf verliert. Oder anders gesagt: Bei allen Resultaten, bei denen Dortmund nicht mehr Punkte holt als die Bayern, ist der FCB auch rechnerisch Meister.

Während es für den FC Bayern München noch um was geht, geht es für RB Leipzig nicht mehr um viel. Klar könnte man sich noch theoretisch mit dem Kampf um Platz 2 motivieren, wofür es eines Sieges bedarf, aber das ist auch schon arg theoretisch und nichts, was man als intrinsische Motivation bezeichnen könnte. Motivierender da schon, dass es einfach gegen den FC Bayern geht, gegen den jeder RB-Spieler an jedem Spieltag immer gut aussehen will. Zumal wenn man die RB-FCB-Historie so anschaut. Das waren gerade in der Red Bull Arena bisher immer irgendwie aufregende Spiele. Zweimal gewannen die Bayern knapp. Einmal hatte RB das bessere Ende.

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All good things come to an Ende

Machen wir es kurz (na mal sehen, wie kurz es wirklich wird) und undramatisch.  Die Reise hier im Blog geht langsam zu Ende. Schon seit einiger Zeit wird ja die Zukunft des rotebrauseblogs immer wieder hinterfragt und geguckt, ob es noch mit persönlichen und familiären Plänen zusammenpasst. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es heißt, Abschied zu nehmen.

Das anstehende Pokalfinale macht die Sache gewissermaßen rund und ist ein schöner Abschluss. Es wird dann noch ein bisschen Saisonnachbetrachtung geben und dann schleichen die Dinge hier im Juni ohne großes Drama aus (mit den Presseupdates ist schon vorher irgendwann rund um das Pokalfinale, vermutlich eher vorher Schluss). Danach bin ich ein ganz normaler Fußball- und RB-Fan, der die Dinge um den RasenBallsport drüben bei Twitter mit der dort gebotenen Mischung aus Ironie und Zynismus verfolgt (bei Twitter ändert sich also nichts^^) und seine Dauerkarte plattsitzt.

Reichlich neun Jahre läuft dieser Blog nun hier. Über 3.700 Artikel sind es bisher geworden. Angefangen aus einer Laune und einem dank längerer Elternzeit und pflegeleichter Tochter verfügbaren Zeitbudget ging es irgendwann  fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit los. All good things come to an Ende weiterlesen

Presse 07.05.2019

RB Leipzig mit dem Unentschieden in Mainz. Insgesamt angesichts der Spielanteile verdient. Angesichts dessen, dass RB zweimal mit zwei Toren führte, war das 3:3 aber doch ärgerlich. Zweimal(!) Lukas Klostermann(!!) und Timo Werner waren für RB erfolgreich. Karim Onisiwo, Moussa Niakhate und Jean-Philippe Mateta waren die Mainzer Torschützen.

Am Ende war das 3:3 zwar ärgerlich, aber auch egal. Da der FC Bayern am nächsten Tag gegen Hannover gewann, war die sowieso nur extrem kleine und theoretische Chance auf einen letzten Spieltag, an dem RB noch um die Meisterschaft kämpft, eh dahin. Theoretisch könnte RB noch Zweiter werden, aber bei fünf Punkten Rückstand auf den BVB ist das praktisch auch ausgeschlossen. Die 67 Punkte von Hasenhüttl in der Saison 2016/2017 sind sicherlich noch ein verbleibendes Ziel. Beste Rückrundenmannschaft wird auch eher schwierig.

Keine 24.000 Zuschauer im Stadion im Mainz. Rund 800 Fans im Gästeblock. War eine überschaubare, aber angenehme Kulisse am Freitagabend. Am TV bzw. am Stream werden es auch nicht viele Zuschauer gewesen sein, weil Eurosport der übertragende Sender war. Quoten weisen die für ihren Bundesligakanal nicht aus.

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Bundesliga: 1. FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig 3:3

32. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig stand der Ausflug nach Mainz an. Eigentlich ging es um nicht mehr viel, außer der Wahrung der theoretischen Chancen auf den Meistertitel. Dafür war dann das leistungsgerechte 3:3 allerdings zu wenig.

Ralf Rangnick änderte seine Startformation im Vergleich zum Freiburg-Spiel zweimal. Forsberg und Klostermann kamen in die Partie. Sabitzer und Haidara blieben dafür draußen. Sabitzer war gleich ganz zu Hause geblieben und hatte entsprechend mehr Zeit für den frischen Nachwuchs. Organisiert war RB Leipzig erneut in einem System mit Dreierkette. 5-3-2 oder 3-3-2-2, wie auch immer man das notieren möchte. Laimer startete diesmal auf der rechten Acht vor und neben Kampl.

Mainz wechselte auf der anderen Seite dreimal. Brosinski, Latza und Baku ersetzten Donati, Maxim und überraschend auch Toptorjäger Mateta. An der Formation änderte sich nichts. Die 05er in ihrem 4-4-2 mit Raute aka 4-3-3.

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