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Pokalvorspiel in Topspiel-Form

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Bayern München (11.05.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Am 33. Spieltag der Bundesliga den FC Bayern zu Hause empfangen, der noch nicht deutscher Meister ist. Das ist auch nicht ganz alltäglich in der Liga in den letzten Jahren. Hat aber auch den Nebeneffekt, dass der FC Bayern mit einem Sieg in Leipzig Meister werden könnte. Bei Meister- und Aufstiegsfeiern war Leipzig ni der Vergangenheit schon einige Male zu Gast. Zu Hause konnte man dem bisher ganz gut aus dem Weg gehen. Diesmal hängt die fremde Party im eigenen Haus nicht nur von der eigenen Leistung ab, denn selbst bei einem RB-Sieg wäre der FCB Meister, wenn Dortmund zeitgleich gegen Düsseldorf verliert. Oder anders gesagt: Bei allen Resultaten, bei denen Dortmund nicht mehr Punkte holt als die Bayern, ist der FCB auch rechnerisch Meister.

Während es für den FC Bayern München noch um was geht, geht es für RB Leipzig nicht mehr um viel. Klar könnte man sich noch theoretisch mit dem Kampf um Platz 2 motivieren, wofür es eines Sieges bedarf, aber das ist auch schon arg theoretisch und nichts, was man als intrinsische Motivation bezeichnen könnte. Motivierender da schon, dass es einfach gegen den FC Bayern geht, gegen den jeder RB-Spieler an jedem Spieltag immer gut aussehen will. Zumal wenn man die RB-FCB-Historie so anschaut. Das waren gerade in der Red Bull Arena bisher immer irgendwie aufregende Spiele. Zweimal gewannen die Bayern knapp. Einmal hatte RB das bessere Ende.

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All good things come to an Ende

Machen wir es kurz (na mal sehen, wie kurz es wirklich wird) und undramatisch.  Die Reise hier im Blog geht langsam zu Ende. Schon seit einiger Zeit wird ja die Zukunft des rotebrauseblogs immer wieder hinterfragt und geguckt, ob es noch mit persönlichen und familiären Plänen zusammenpasst. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es heißt, Abschied zu nehmen.

Das anstehende Pokalfinale macht die Sache gewissermaßen rund und ist ein schöner Abschluss. Es wird dann noch ein bisschen Saisonnachbetrachtung geben und dann schleichen die Dinge hier im Juni ohne großes Drama aus (mit den Presseupdates ist schon vorher irgendwann rund um das Pokalfinale, vermutlich eher vorher Schluss). Danach bin ich ein ganz normaler Fußball- und RB-Fan, der die Dinge um den RasenBallsport drüben bei Twitter mit der dort gebotenen Mischung aus Ironie und Zynismus verfolgt (bei Twitter ändert sich also nichts^^) und seine Dauerkarte plattsitzt.

Reichlich neun Jahre läuft dieser Blog nun hier. Über 3.700 Artikel sind es bisher geworden. Angefangen aus einer Laune und einem dank längerer Elternzeit und pflegeleichter Tochter verfügbaren Zeitbudget ging es irgendwann  fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit los. All good things come to an Ende weiterlesen

Presse 07.05.2019

RB Leipzig mit dem Unentschieden in Mainz. Insgesamt angesichts der Spielanteile verdient. Angesichts dessen, dass RB zweimal mit zwei Toren führte, war das 3:3 aber doch ärgerlich. Zweimal(!) Lukas Klostermann(!!) und Timo Werner waren für RB erfolgreich. Karim Onisiwo, Moussa Niakhate und Jean-Philippe Mateta waren die Mainzer Torschützen.

Am Ende war das 3:3 zwar ärgerlich, aber auch egal. Da der FC Bayern am nächsten Tag gegen Hannover gewann, war die sowieso nur extrem kleine und theoretische Chance auf einen letzten Spieltag, an dem RB noch um die Meisterschaft kämpft, eh dahin. Theoretisch könnte RB noch Zweiter werden, aber bei fünf Punkten Rückstand auf den BVB ist das praktisch auch ausgeschlossen. Die 67 Punkte von Hasenhüttl in der Saison 2016/2017 sind sicherlich noch ein verbleibendes Ziel. Beste Rückrundenmannschaft wird auch eher schwierig.

Keine 24.000 Zuschauer im Stadion im Mainz. Rund 800 Fans im Gästeblock. War eine überschaubare, aber angenehme Kulisse am Freitagabend. Am TV bzw. am Stream werden es auch nicht viele Zuschauer gewesen sein, weil Eurosport der übertragende Sender war. Quoten weisen die für ihren Bundesligakanal nicht aus.

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Bundesliga: 1. FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig 3:3

32. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig stand der Ausflug nach Mainz an. Eigentlich ging es um nicht mehr viel, außer der Wahrung der theoretischen Chancen auf den Meistertitel. Dafür war dann das leistungsgerechte 3:3 allerdings zu wenig.

Ralf Rangnick änderte seine Startformation im Vergleich zum Freiburg-Spiel zweimal. Forsberg und Klostermann kamen in die Partie. Sabitzer und Haidara blieben dafür draußen. Sabitzer war gleich ganz zu Hause geblieben und hatte entsprechend mehr Zeit für den frischen Nachwuchs. Organisiert war RB Leipzig erneut in einem System mit Dreierkette. 5-3-2 oder 3-3-2-2, wie auch immer man das notieren möchte. Laimer startete diesmal auf der rechten Acht vor und neben Kampl.

Mainz wechselte auf der anderen Seite dreimal. Brosinski, Latza und Baku ersetzten Donati, Maxim und überraschend auch Toptorjäger Mateta. An der Formation änderte sich nichts. Die 05er in ihrem 4-4-2 mit Raute aka 4-3-3.

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Presse 03.05.2019

RB Leipzig reist zum 1. FSV Mainz 05. Entspannter Auswärtstripp. Dachte man eigentlich. Wer Ralf Rangnick vor dem Spiel auf der Pressekonferenz gesehen hat, hatte aber eher den Eindruck, dass es noch mal richtig um die Wurst geht. Fakt ist, dass RB (sehr) theoretisch noch Erster oder (nicht ganz so sehr theoretisch) Zweiter werden könnte und natürlich entsprechend diese Position nicht verschenken sollte. Auch der Gedanke, die Spannung bis zum Pokalfinale hochzuhalten, ist nachvollziehbar. Aber ein bisschen erstaunlich war die fast schon Verbissenheit,  mit der Rangnick den Siegeswillen für das Spiel in Mainz formulierte, dann doch.

Auf Leipziger Seite fehlen weiter Yvon Mvogo, Dayot Upamecano und Tyler Adams. Emile Smith Rowe ist grad erst wieder in das Teamtraining eingestiegen und dürfte noch nicht wirklich eine Option sein, für die Startelf sowieso nicht. Upamecano trainiert schon wieder teilweise mit, ist von einem Kaderplatz aber auch noch weit entfernt (fraglich, ob das diese Saison überhaupt nocht was wird). Mvogo soll nächste Woche zurückkehren ins Mannschaftstraining.

Auf Mainzer Seite fallen Philipp Mwene, Issah Abass und  René Adler aus. Letzterer hat sein Karriereende verkündet. Sein letztes Spiel im Profibereich war der 3:0-Sieg von Mainz letzte Saison gegen RB. Giulio Donati und Jean-Paul Boetius sind für die Partie gegen Leipzig fraglich.

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Auswärtsspiel in Mainz mal ohne Abstiegskampf

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FSV Mainz 05 (03.05.2019, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Drittletzter Spieltag in der Bundesliga. Und für RB Leipzig geht es praktisch um nichts mehr. Das hatte man so in der Bundesliga auch noch nicht. Wobei rechnerisch die Plätze 2 und 1 noch drin sind. Aber das sind schon arg theoretische Szenarien (zumindest in Richtung Rang 1). Fakt ist, dass RB Leipzig in dieser Saison nichts mehr verlieren kann, weil der dritte Platz schon sicher ist.

Zum dritten Mal fährt RB Leipzig in der Endphase der Saison nach Mainz. Zweimal in Folge traf RB in der Vergangenheit auf einen Gegner, der im Abstiegskampf noch mal alles und jeden Zuschauer mobilisierte. Einmal ging das für RB mit einem Sieg in einem extrem hitzig-überdrehten Spiel gut, das andere Mal verlor man vor einem Jahr sehr deutlich in Mainz (was gleichzeitig der negative Höhepunkt der Talfahrt in der Schlussphase der Saison war).

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Kaderschmiede RB Leipzig 2019/2020

Ich weiß, dass es da draußen jene gibt, die sich permanent vorrechnen, wie diese Saison noch die Bayern abgefangen werden können (wenn man wie die Bayern rechnen würde, wären es ja auch nur noch vier Punkte Rückstand), aber da lasse ich mich noch nicht von verrückt machen, sondern blicke drei Spiele vor dem Ende der Bundesliga, in der es für RB Leipzig um nichts mehr geht, lieber auf die Planungen für die kommende Saison, die ja sowieso schon im vollen Gange sind.

Wie immer geht es hier bei allen potenziellen Namen und Leerstellen weniger um Wahrscheinlichkeit oder eine Prüfung des Realitätsgrades entsprechender Gerüchte. Wenn hier Namen eingebunden werden, dann nur um eine bestimmte Art Spieler für die Position zu kennzeichnen, also nachzuzeichnen, was in Sachen Kaderplanung rein von den Typen und Ideen her plausibel wäre.

Etwas erschwert wird so ein Blick auf die Kaderplanung dadurch, dass im Sommer mit Julian Nagelsmann ein neuer Trainer kommt, der noch mal im Detail eigene Vorstellungen mitbringen wird. In Hoffenheim hat Nagelsmann meist mit Dreierkette gespielt, was noch mal ganz andere Anforderungen an den Kader und die Typen auf den jeweiligen Positionen mitbringt als das in einem 4-3-3 oder 4-2-2-2 der Fall wäre.

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Presse 30.04.2019

RB Leipzig mit dem 2:1 gegen Freiburg und der Qualifikation für die Champions League. Mit zurückhaltender 5-3-2-Taktik, Umschalten und wenig Ballbesitz erspielt. 67 Minuten lang ein eher emotionsloses, aber souveränes Unterfangen. Dann brachte der Schiedsrichter mit einem sehr ungewöhnlich früh freigegebenen Freistoß noch mal sehr viele Emotionen in die Begegnung.

Timo Werner machte Mitte der ersten Halbzeit auf hervorragende Art und Weise das 1:0. Vincenzo Grifo glich (zu diesem Zeitpunkt glücklich) nach 67 Minuten aus. In der wilden Schlussphase hätte auch Freiburg gewinnen können, machte aber Emil Forsberg per Handelfmeter (also das was derzeit halt so Handelfmeter sind) den Sieg klar.

Knapp 41.000 Zuschauer, darunter reichlich 1.000 aus Freiburg. Im Heimbereich erneut ausverkauft, aber auch eine spürbare No-Show-Rate. Im TV waren mit 40.000 Zuschauern auch eher wenige Fans unterwegs. War die zweitschwächste Quote unter den fünf Samstagsspielen (Hannover gegen Mainz hatte 30.000).

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Bundesliga: RB Leipzig vs. SC Freiburg 2:1

31. Spieltag in der Bundesliga. Der Tag, an dem RB Leipzig gegen den SC Freiburg mit einem Sieg  den Einzug in die Champions League eintüten wollte. Nach 90 Minuten hatte man mit einem 2:1 das Ziel erreicht. Ein Sieg der lange Zeit souverän aussah, aber um den man in der Schlussphase noch mal richtig zittern musste.

Ralf Rangnick nahm zwei Wechsel in der Startformation vor. Forsberg und Klostermann saßen nur auf der Bank. Mukiele und Haidara bekamen ihre Chance in der Startelf. Geschuldet war das wohl vor allem dem Spielsystem, das ein 5-3-2 war und in dem Mukiele als rechter Innenverteidiger und Haidara auf der linken Acht die besseren Besetzungen waren.

Christian Streich wechselte auf der anderen Seite dreimal. Stenzel, Niederlechner und der kurzfristig ausfallende Waldschmidt blieben draußen. Abrashi, Höler und Nico Schlotterbeck kamen in die Partie. Dass mit Petersen und Waldschmidt die beiden Topscorer ausfielen, war sicherlich eine deutliche Schwächung. Organisiert war das Streich-Team so wie das RB-Team, nämlich in einem 5-3-2.

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