Presse 07.05.2018

RB Leipzig am Samstag mit dem 4:1 gegen den VfL Wolfsburg. Viel Matchglück. Fehlerhafte Wolfsburger. Eine sehr flinke und effiziente RB-Offensive. Ergab zusammen einen verdienten Sieg. Auch in der Höhe. Gewackelt hat der Sieg nur in der Anfangsphase und für ein paar Minuten nach der Pause.

Ademola Lookman erzielte Mitte der ersten Halbzeit die Führung. Timo Werner baute die Führung zehn Minuten später aus. Daniel Didavi machte es kurz nach der Pause noch mal spannden. Ademola Lookman sorgte direkt danach nach dem zweiten Patzer von Felix Uduokhai dafür, dass der alte Abstand hergestellt wurde. Jean-Kevin Augustin sorgte nach einer reichlichen Stunde für die Entscheidung.

Mehr als 41.000 Zuschauer sahen die Partie gegen Wolfsburg. Im Heimbereich war es ausverkauft. Im Gästeblock blieben ein paar Plätze leer.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg 4:1

Vorletzter Spieltag in der Bundesliga. Das 47. Pflichtspiel in dieser Saison. Eine lange Reise, die zuletzt ordentlich an Fahrt verloren hatte. Gegen Wolfsburg kam RB Leipzig auch dank tatkräftiger Unterstützung der Gäste wieder zurück in die Spur und gewann verdient mit 4:1, nachdem man sich in den ersten 20 Minuten noch ziemlich schwer getan hatte.

Ralph Hasenhüttl änderte seine Formation gleich auf vier Positionen. Orban und Keita saßen gesperrt nur auf der Tribüne. Poulsen und etwas überraschend auch Ilsanker gingen auf die Bank. Bernardo, Konaté, Augustin und Kaiser rückten dafür in die Startformation. Organisiert war das RB-Spiel wieder mal im bewährten 4-2-2-2 mit viel Fokus auf Kompaktheit, Arbeit gegen den Ball und Balleroberungen.

Bruno Labbadia versuchte es auf Wolfsburger Seite nach dreitägigem Trainingslager in Thüringen mit drei Wechseln. Verhaeg war gesperrt, Tisserand verletzt und Blaszczykowski nur auf der Bank. Didavi, Brekalo und Bruma kamen dafür in die Mannschaft. Organisiert war man in einem 3-3-2-2 und mit Steffen und William als Unterstützung auf den Außenbahnen auch sehr offenisv aufgestellt. Im Gegensatz zu letzte Woche, als man gegen den HSV doch sehr passiv und einigermaßen defensiv angetreten war.

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Presse 04.05.2018

Letztes Heimspiel für RB Leipzig in der Bundesliga in dieser Saison. RB tritt gegen den VfL Wolfsburg an. Leipzig braucht einen Sieg, um noch in die Europa League einzuziehen. Wolfsburg braucht einen Sieg, um im schlimmsten Fall nicht auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen.

Auf Seiten von RB Leipzig fehlen weiterhin Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg. Dazu sind mit Naby Keita, Willi Orban und Emil Forsberg gleich drei Spieler gesperrt. Konrad Laimer könnte wieder eine Option sein, sicher ist das noch nicht.

Im Kader stehen werden in jedem Fall zwei Nachwuchsspieler, wie Ralph Hasenhüttl erklärt. Niclas Stierlin und Kilian Ludewig sind wahrscheinlich die Auserwählten. Persönlich wäre ich sehr interessiert daran, wie sich ein Stierlin in einem Pflichtspiel bei den Profis schlägt. Bei Ludewig (oder auch Abouchabaka) wäre ich per se etwas skeptischer, würde mich aber natürlich auch gern überraschen lassen.

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Seltsames Team

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg (05.05.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Dominik Kaiser.]

Zielgerade. Vorletzter Spieltag in der Bundesliga. Für RB Leipzig geht es darum, mindestens Platz 6 zu verteidigen, um sich die Chance zu wahren, in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. Von hinten muss man noch Teams wie Frankfurt, Mönchengladbach, Stuttgart oder Hertha fürchten. Nach vorn geht Richtung Hoffenheim und Leverkusen nicht mehr viel.

Theoretisch ist noch ein Saisonergebnis zwischen Platz 4 und 11 drin. Praktisch wird es am Ende vermutlich irgendwas zwischen Platz 6 und 8. Für Platz sechs dürfte man wohl noch mindestens vier Punkte brauchen. Ein Sieg gegen Wolfsburg wäre da sehr hilfreich. Da Hertha gegen Leipzig am kommenden Wochenende das einzige noch übrig gebliebene Duell zwischen Mannschaften auf den aktuellen Plätzen 6 bis 11 (also die Europa-League-Kandidaten) in dieser Saison ist, kann es bei null Punkten aus zwei Spielen für RB tatsächlich auch noch sehr weit runter gehen, weil sich die Konkurrenz nicht gegenseitig die Punkte klaut.

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Presse 03.05.2018

Gestern das erste richtige Training der Woche bei RB Leipzig vor dem Spiel gegen Wolfsburg. Zurück bei der Mannschaft ist Konrad Laimer. Inwieweit er für Samstag eine Option ist, wird man sehen. Wenn er die ganze Woche mittrainiert, dürfte einem Einsatz wenig im Wege stehen.

Gerüchtezeit. Der Kicker wirft mal wieder Amadou Haidara in die Verlosung als Neuzugang bei RB Leipzig. Tatsächlich hätte ich ihn vom Salzburger Kader, bei aller Vorsicht, weil ich nur extrem wenig Spiele der Mannschaft gesehen habe, auch als Nummer 1 in Sachen interessante Spieler auf der Liste. Ihn als Keita-Nachfolger zu bezeichnen, wäre in vielerlei Hinsicht der Entwicklung deutlich drüber, aber der 20-Jährige hat von seiner Art zu spielen und von den Positionen, die er besetzen kann, durchaus ein paar Parallelen zu Keita.

Die Kölnische Rundschau sieht weiterhin Interesse von RB Leipzig an Jannes Horn vom 1. FC Köln. Im Gegenzug seien die Verhandlungen der Kölner mit Benno Schmitz schon sehr weit, sagt der Kicker.

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Erstaunlicher Zusammenbruch

Auf dem Weg ins Saisonfinale hat sich RB Leipzig noch mal eine ganz formidable Defensivschwäche zugelegt. Zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt kassiert man ein Tor nach dem anderen. Seit der letzten Länderspielpause sind es in der Bundesliga pro Spiel drei Stück gewesen. In jedem der Spiele in Hannover, gegen Leverkusen, in Bremen, gegen Hoffenheim und in Mainz verlor man zumindest phasenweise die Kontrolle über die gegnerische Offensive und lief vor allem auch wieder mal in viele, viele Tempogegenstöße.

15 Gegentore in fünf Spielen. Nur Eintracht Frankfurt konnte in diesen fünf Spielen mit 14 Gegentoren halbwegs mithalten. Erstaunlich, wie zwei Teams, die in guten Phasen defensiv sehr stabil agieren können, so massiv auseinanderfallen. Bei RB Leipzig kommen dabei viele Faktoren zusammen, wenn man an Gegentore nach eigenen Standards am gegnerischen Strafraum oder an einige individuelle Fehler, aber auch an ein nicht mehr intensives und präzises Arbeiten im Gegenpressing oder im defensiven Umschalten denkt.

Es gab zuletzt beim Spiel zwischen Juve und Neapel eine schöne Szene, als Neapel in der gegnerischen Hälfte den Ball verlor. Juve in dem Spiel komplett auf Defensive und Konter eingestellt, hatte eine gute Feldposition und viel Raum vor sich. Das Gegenpressing konnte in der Situation aufgrund der Positionierungen der Spieler nicht greifen. Entsprechend war der Raum für einen Konter weit offen. Ausgespielt wurde er trotzdem nicht, weil zehn Neapel-Feldspieler in höchstem Tempo vom einen Moment auf den Nächsten in die eigene Hälfte sprinteten und binnen kürzester Zeit wieder geordnet vor dem eigenen Strafraum standen. Das war durchaus imposant und ein extremer Unterschied zu einigen RB-Situationen in den letzten Wochen, in denen die gegnerischen Akteure aus Umschaltsituationen heraus fast schon ungestört an und in den Leipziger Strafraum spazieren durften.

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Presse 02.05.2018

So, der gestrige Tag tat vielleicht ganz gut, um nach dem 0:3 in Mainz (zu dem es über den Feiertag noch eines an Nachklapp gab) ein bisschen runterzukommen und durchzupusten. Heute geht es dann bei RB Leipzig mit der direkten Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen den VfL Wolfsburg los. Die Europa League soll es dann schon noch werden (wobei man nicht mal mehr das direkte Erreichen der Gruppenphase in der eigenen Hand hat). Ein Heimsieg gegen Wolfsburg (die sich ab heute in einem Trainingslager in Thürigen auf Samstag vorbereiten) ist dafür fast schon zwingende Voraussetzung.

Fanseits schwingt man vor dem Spiel gegen Wolfsburg auch das große Rad. Ein Fanmarsch soll es am Spieltag sein. Der startet am Naturkundemuseum. Fanmarschiert wird dann auch eine Woche später beim Spiel in Berlin, dann aber als „Traditionsmarsch“ der Hertha-Fans.

Für das letzte Spiel der Saison wirbt Hertha derzeit offenbar auch in Leipzig um Besucher. So wie es RB Ende letzten Jahres in Berlin für das Spiel in Leipzig tat. Eine Art Marketing-Battle.

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Bundesliga: 1. FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig 3:0

32. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig einer, an dem man nicht rechnen, sondern einfach nur gewinnen musste, um im Kampf um einen Platz in Europa die eigene Position zu verbessern (und vielleicht sogar noch eine kleine Chance auf die Champions League zu haben). Nach 90 Minuten stand aber eine 0:3-Niederlage beim FSV Mainz 05, die sich in den ersten 25 Minuten überhaupt nicht andeutete und am Ende aber völlig verdient war.

Ralph Hasenhüttl hatte seine Mannschaft gegenüber dem Hoffenheim-Debakel auf vier Positionen verändert. Keita, Upamecano, Kampl und Poulsen kamen ins Team. Konate, Bernardo, Bruma und der gesperrte Forsberg blieben dafür draußen.

In Sachen Formation hatte sich Hasenhüttl mal wieder für was Neues entschieden und ein 4-4-2 mit einer Mittelfeldraute aufgeboten.  Lookman durfte den Zehner geben. Kampl spielte teilweise extrem weit rechts draußen, während Keita zentraler aufgestellt war und Demme den Sechser spielte. Aus der 4-4-2-Raute wurde aber auch schnell mal ein 4-3-3, wenn Lookman im Spiel gegen den Ball mit in die vorderste Reihe rückte. Erstaunliches Experiment, in diesem nicht unwichtigen Spiel erstmals auf eine Raute zu setzen. Vielleicht folgte es der vor dem Spiel geäußerten Hasenhüttl-Wahrnehmung, dass Lookman im 4-2-2-2 die Abläufe noch nicht so gut drauf hat und entsprechend in einer freieren Zehnerrolle besser aufgehoben ist.

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Presse 30.04.2018

0:3 beim FSV Mainz. Die Niederlage von RB Leipzig am 32. Spieltag der Bundesliga ist auch am Montag noch so schlimm wie sie es auch am Sonntag schon war. Von einem defensivstarken Team hat sich RB in den letzten Wochen zur Schießbude der Liga entwickelt. 50 Gegentore sind inzwischen die drittschlechteste Bilanz der ganzen Bundesliga..

In Mainz lief für RB Leipzig alles falsch. In der ersten halben Stunde hat man die Partie komplett im Griff, macht aber die Chancen nicht. Dann kriegt man einen zweifelhaften Elfmeter gegen sich gepfiffen und später kriegt man zweifelhaft und trotz Videobeweis keinen Elfmeter für sich gepfiffen (macht dann insgesamt in zwei Spielen gegen Mainz diese Saison drei Elfmetersituationen, die, vorsichtig gesagt, zweifelhafterweise zuungunsten von RB liefen). Und dann spielt man in der zweiten Halbzeit in beide Richtungen des Spielfelds einfach nur schlecht, sodass man am Ende fast noch froh sein kann, dass man nur drei Gegentreffer kassiert.

Pablo de Blasis hatte nach einer knappen halben Stunde das Elfmetergeschenk zum 1:0 genutzt. Der eingewechselte Alexandru Maxim und Bundesliga-Debütant Bote Baku (den man zuvor noch am Spieltag aus dem Mannschaftsbus der U23, die auf dem Weg nach Freiburg war, geholt und nach Mainz zurückgefahren hatte) schossen in der Schlussphase die Treffer zwei und drei.

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Auf der Suche nach dem Flow

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FSV Mainz 05 (29.04.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

Drei Spiele noch in der Bundesliga. In der Hinrunde waren das für RB die enttäuschenden Spiele, die aus einer sehr guten Runde eine nur noch gute machten und mit denen man eine sehr gute Ausgangsposition verspielte. Zwei Punkte holte RB Leipzig damals gegen Mainz, Wolfsburg und Hertha.

Zwei Punkte wären im Endspurt der Saison für RB Leipzig nun deutlich zu wenig. Man will in jedem Fall noch einen europäischen Wettbewerb erreichen. Die Champions League ist im Normalfall weg. Um sich sicher für die Gruppenpase der Europa League zu qualifizieren und nicht noch über die Quali-Runden nachdenken zu müssen, müsste man aber auch noch Hoffenheim oder Leverkusen überholen oder hoffen, dass Frankfurt im Pokalfinale gegen Bayern verliert.

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Presse 27.04.2018

Am Sonntag Nachmittag tritt RB Leipzig bei Mainz 05 an. Für beide Teams ein sehr wichtiges Spiel. Mainz braucht dringend Punkte gegen den Abstieg. Leipzig braucht Punkte im Kampf um einen Platz in Europa.

Auf Leipziger Seiten fehlen die verletzten Marcel Sabitzer, Marcel Halstenberg sowieso und weiterhin auch Konrad Laimer. Emil Forsberg ist gesperrt. Naby Keita hat einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen im Training und ist für Sonntag fraglich..

Auf Mainzer Seite lichtete sich zuletzt das Lazarett. Für Emil Berggreen und Leon Balogun dürfte die Partie allerdings noch zu früh kommen. Auch Abdou Diallo und Suat Serdar galten zuletzt als fraglich. Nach der Niederlage in Augsburg hat Trainer Sandro Schwarz in Mainz für die Partie gegen RB „Fanatismus“ und bessere Offensivläufe in die Tiefe als Mittel der Abstiegskampfwahl ausgegeben.

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Presse 26.04.2018

Die LVZ mit dem Stadion-Ausbau-Thema als Leak der Pläne und größtenteils dem, was zuletzt nach der Mitgliederversammlung schon die Runde machte. Ausbau auf 52. 000 Zuschauer. Einschnitt in den Wall. Mehr Möglichkeiten für Catering und Toiletten (dazu wird offenbar eine zweite Catering-Ebene gebaut). Keine Trennung der Heimsektoren mehr. Ausbau von Sektor B zu einem Stehplatzsektor mit 9.000 Besuchern.

Überraschend vielleicht, dass dem Bericht zufolge in der ersten Ausbaustufe über die Stirnseiten Oberränge gebaut werden sollen, aber auf ein Herunterziehen der Ränge bis kurz oberhalb des Rasens verzichtet wird. Klingt jetzt in Sachen Aufwand-Nutzen-Rechnung nicht ganz optimal. Mal ganz davon abgesehen, dass es auch ganz hübsch gewesen wäre, wenn diese Betonwände verschwinden.

Ralf Rangnick mit einem Dementi zum Thema Arsenal. Im Spektrum der möglichen Dementis eines der leichteren Art. Ein ‚wissen wir nichts von, beschäftigen wir uns nicht mit‘ ist halt eher so Themenabwehr und nicht klare inhaltliche Aussage. Ohne da jetzt allzu viel hineininterpretieren zu wollen.

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Wenig Vorbereitungszeit als Herausforderung

Doppelbelastung. Dreifachbelastung. Die Schlagworte der Saison drehen sich um die Herausforderungen, die die erstmalige Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb mit sich brachte. Insgesamt wird RB Leipzig diese Saison auf 48 Pflichtspiele kommen. Letztmals hatte man 2013/2014 ein ähnlich umfangreiches Programm, als man mit DFB- und Sachsenpokal auf 43 Spiele kam. In der Erinnerung ohne groß über Doppelbelastung oder Dreifachbelastung zu reden. Aber das kann auch rückblickende Verklärung sein.

Die Folgen der aktuellen Mehrfachbelastung wurden immer auf mehreren Ebenen beschrieben. Einerseits körperliche Mehrbelastungen, die man entsprechend durch Belastungssteuerung ausgleichen muss. Dann waren da noch mentale Belastungen, die als Ursache auch für die Standardschwäche in manchen Spielen angegeben wurden. Weil der Kopf nach mehreren Spielen am Stück in einem Heimspiel gegen Mainz in der 90. Minute vielleicht nicht mehr ganz so wach ist. Und dann auch noch in Bezug auf die konkrete Spielvorbereitung.

Letzteres ist vielleicht der interessanteste, weil am wenigsten steuerbare Punkt. Drei, vier Tage bis zum nächsten Spiel bedeuten halt nun mal im Normalfall, dass man für vorbereitende Trainingseinheiten fast keinen Raum mehr hat. Entsprechend fällt das Einüben von Mustern, mit denen man sich explizit auf den nächsten Gegner vorbereiten kann, ein wenig unter den Tisch.

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Presse 25.04.2018

Aus England kommt das Gerücht, dass der FC Arsenal an Ralf Rangnick interessiert ist. Als Nachfolger von Arsene Wenger. Quasi ein neuer Denker, der dem Klub Strukturen und eine Zukunft gibt.

Grundsätzlich würde ich viele Jobs bei Rangnick für eher undenkbar halten, zumal er letzten Herbst erst parallel zu einem angeblichen Everton-Interesse seinen Vertrag in Leipzig mit deutlichem Bekenntnis bis 2021 verlängert hatte. Persönlich glaube ich, dass Rangnick mit Leipzig und der Bundesliga noch nicht fertig ist und er gern mit einem deutschen Team noch einen Titel holen wurde (der mit Schalke im DFB-Pokal fiel ihm ja eher zu). Falls der FC Arsenal aber wirklich anfragt, wäre das aber zumindest ein Verein, bei dessen wirtschaftlichen Möglichkeiten und bei dessen weltweiter Strahlkraft man zumindest kurz drüber nachdenken sollte. Zumal man in England traditionell als Trainer/ Mangager viel Gestaltungsfreiheit hat (wenn der Erfolg stimmt).

Gestern wurde die Sperre von drei Spielen für Emil Forsberg offiziell. Ist natürlich hart für diesen Wischer drei Spiele auszusetzen, aber letztlich entspricht es halt dem Regelwerk und den Vorgaben der Sportgerichtsbarkeit.

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Emil Forsberg: geringere Effizienz bei tieferer Rolle

Wenn man so über die Saison drüber schaut, dann fällt es bei RB Leipzig schwer, einen Spieler auszumachen, der eine außerordentlich prägende Rolle gespielt hat. Hatte man letzte Saison mit Keita, Werner und Forsberg gleich drei Akteure, die in ihrer je eigenen Weise herausragende Akteure waren, hatte man diese Saison viele Spieler, die mal gut mal weniger gut unterwegs waren.

Emil Forsberg steht da ein wenig paradigmatisch für die wechselhafte Saison von RB Leipzig. Zu Beginn der Saison krank und entsprechend ein wenig schwer in die Spielzeit gestartet. Rund um die Winterpause die seltsame und langwierige Bauchmuskelverletzung. Dazu schien sich der Schwede außerordentlich schwer damit zu tun, sich in die Rotation hineinzufinden und dort seinen Spielrhythmus zu finden. Und nun steht als irgendwie krönender Abschluss der Saison eine rote Karte, die ihn die letzten drei Spiele fehlen lässt.

Wenn man die Kicker-Gerüchte dazu nimmt, dass der Verein durchaus bereit sein könnte, Forsberg abzugeben (was man aber erstmal abwarten sollte), dann wäre das ein denkbar unschöner Abschied eines Spielers, der in der vergangenen Spielzeit teilweise absurd großartige Sachen auf den Rasen gezaubert hat. Beim Auswärtsspiel in Freiburg dürfte Forsberg 2016/2017 auf dem Höhepunkt seines RB-Schaffens gewesen sein.

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Presse 24.04.2018

Heute Nachmittag geht es bei RB Leipzig nach einem freien Tag mit dem Training weiter. Da man erst am Sonntag in Mainz spielt, wird es eine vergleichsweise lange Trainingswoche. Was auch immer man dann davon am Sonntag in Mainz auf dem Platz sehen wird.

Nicht auf dem Platz sehen wird man in jedem Fall Emil Forsberg. Aktuell kann man davon ausgehen, dass man ihn diese Saison gar nicht mehr wiedersieht, weil BILD und LVZ eine (noch nicht offizielle [Update: inzwischen auch offiziell bestätigt von DFB und RB]) Sperre von drei Spielen vermelden (das erwartbare Strafmaß für eine Tätlichkeit und einen wiederholten Rot-Sünder). Eventuell sieht man Forsberg sogar gar nicht mehr im RB-Trikot, denn mit einem kryptischen „Danke für alles“-Tweet heizte der Schwede die Diskussionen an, ob erneut eine Transferperiode mit Wechselwunsch ansteht. Zuvor hatte der Kicker schon erklärt, dass RB den Mittelfelmann nicht mehr als unverkäuflich ansieht. Ob das ein wohlgesetztes Signal an Interessenten ist, ein Angebot abzugeben oder pure Kicker-Spekulation, bleibt unklar.

Ralf Rangnick schlendert durch das Morgenmagazin des ZDF. Ohne Blick für das Tagesgeschäft, dafür mit betontem Interesse an Politik, Kunst und Liegestützen.

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Presse 22.04.2018

RB Leipzig am Samstag mit dem 2:5 gegen Hoffenheim. Extrem effiziente Gäste in der ersten Halbzeit. Desolates Abwehrverhalten von RB über 90 Minuten. Führte zu einer 3:0 Führung für die TSG zur Pause, die das Spiel nicht so richtig widerspiegelte. Eine rote Karte gegen Emil Forsberg kurz nach der Pause besiegelte die Niederlage.

Mark Uth, Serge Gnabry und Pavel Kaderabek schossen mit teils freundlicher Unterstützung durch RB-Spieler die Pausenführung heraus. Naby Keita schoss in Unterzahl nach einer knappen Stunde noch das 1:3. Die Hoffnung währte aber nur ein paar Sekunden. Dann traf erneut Mark Uth zum 4:1. Lukas Rupp und Dayot Upamecano sorgten schließlich für den Endstand.

RB Leipzig nach der Partie auf Platz 6, zwei Punkte und einige Tore hinter Hoffenheim. Der Champions-League-Zug ist praktisch abgefahren. Um noch aufzuspringen müsste man Hoffenheim und Leverkusen noch überholen. Auch wegen des Torverhältnisses eigentlich undenkbar. Aus eigener Kraft kann man nun nicht mal mehr direkt in die Gruppenphase der Europa League einziehen. Aus eigener Kraft kann man nur noch die Qualifikationspase der Europa League erreichen.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 2:5

31. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig das erste und wichtigste Endspiel im Kampf um einen Platz in Europa. Richtung Champions League sowieso, aber auch Richtung Gruppenphase der Europa League. Es wurde (mal wieder) eine herbe Klatsche, weil RB Leipzig naiv verteidigte und ein Spiel, in dem man 30 Minuten lang gut auftrat, wegen defensiver Aussetzer mit 2:5 verlor.

Ralph Hasenhüttl veränderte seine Mannschaft gegenüber dem Bremen-Spiel auf drei Positionen. Der in Bremen nach Einwechslung starke Lookman wurde zurecht mit einem Platz in der Startelf belohnt. Auch Klostermann und Bruma rückten ins Team. Kampl, Kaiser und Poulsen saßen nur auf der Bank. Organisiert war die Mannschaft überraschend in einem ungewohnten 4-2-3-1.

Julian Nagelsmann änderte seine Mannschaft auf der anderen Seite auf zwei Positionen. Akpoguma rückte für Nodtveit in die Dreierkette. Uth spielte für Szalai in vorderster Linie. Organisiert war Hoffenheim irgendwo zwischen 5-3-2 und 3-3-2-2. Lange meist mit einem defensiven 5-3-2-Fokus. Aber in Hoffenheim wird da sowieso meist situativ und flexibel gut verschoben.

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