Bundesliga: Hertha BSC vs. RB Leipzig 0:3

Zehnter Spieltag der Bundesliga. Direktes Duell zwischen zwei Teams, die im oberen Tabellendrittel mitspielen. Ein Duell, das zumindest chancentechnisch 45 Minuten lang ausgeglichen war, am Ende aber verdientermaßen und deutlich an RB Leipzig ging, weil Hertha BSC keinen guten Tag erwischte und kaum ein Mittel gegen die aggressiven Gäste fand.

Ralf Rangnick auf Leipziger Seite mit überraschend viel Rotation. Sechsmal wechselte er gegenüber dem DFB-Pokalspiel gegen Hoffenheim. Was vor allem dafür sorgte, dass Bruma und Cunha beide in der Startelf standen. Für Cunha war es der erste Einsatz in der Bundesliga. Bisher war der Brasilianer ja vornehmlich der Europa-League-Dauerbrenner.

Organisiert war RB Leipzig im 4-3-3. Bruma spielte quasi den Zehner zwischen den Spitzen und hatte einen relativ großen Aktionsradius. Gegen den Ball engte er die Kreise von Maier ein und kontrollierte den Hertha-Sechserraum. Mit dem Ball war er mal sehr tief als Ballschlepper zu finden, dann wieder auf der Außenbahn und dann wieder als Anspielstation in der Tiefe. Sehr auffällige, nicht immer glückliche Partie des Portugiesen in Sachen Entscheidungsfindung beim Passspiel, aber auch gespickt mit ein paar Highlights.

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Hochgradig effizient

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hertha BSC (03.11.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Zehnter Spieltag in der Bundesliga. Jener Zeitpunkt, ab dem die Tabelle Aussagekraft hat. So will es zumindest die Legende. Entsprechend wird das Duell zwischen den punktgleichen 6. und 5. auch eines darum, wer nach zehn Spielen das positivere Zwischenfazit ziehen darf. Ein Unentschieden hält RB Leipzig vor Hertha und mindestens auf Platz 6. Mit einem Sieg, dem ersten nach zwei Unentschieden in der Bundesliga würde man die Position in den internationalen Rängen deutlich stärken und könnte theoretisch bis auf Platz 2 vorrücken.

Dass Hertha gegen RB Leipzig diese Saison durchaus als eine Art Spitzenspiel durchgeht, mag ein wenig verwundern. Die Stimmung rund um den Verein war Ende der letzten Saison nicht wirklich gut. Platz zehn war für den Klub, der ein bisschen im Umbruch steckte, eigentlich ok, aber die nicht sehr attraktive Spielweise verstörte die eigenen Zuschauer. Dazu gab es immer wieder Uneinigkeiten zwischen Fans und Vereinsführung. Und der Start in die neue Spielzeit war dazu nicht ganz einfach, weil man mit Bayern, Dortmund und Schalke gleich drei Teams in der frühen Phase der Saison kriegte.

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Presse 02.11.2018

RB Leipzig mit dem 2:0 im DFB-Pokal gegen Hoffenheim. Eine in der ersten Halbzeit etwas langweilige, von extrem viel Vorsicht geprägte Veranstaltung, bei der sich die Teams belauerten. Nach der Pause dann wurde es für RB Leipzig dank frühem Tor vergleichsweise einfach. Durch gutes Spiel gegen den Ball ließ man die Gäste gar nicht mehr ins Spiel kommen.

Lohn der Mühen ist das Achtelfinale, das Anfang Februar gespielt und Sonntag in der Sportschau (18 Uhr) ausgelost wird. Von Kiel bis Bayern ist da aus erster und zweiter Liga viel möglich. Vereine aus der dritten Liga abwärts sind nicht mehr am Start.

Reichlich 21.000 Zuschauer im Stadion. Reichlich 4 Millionen Zuschauer am TV. Das war verglichen mit früheren Zahlen (letzte Saison gegen die Bayern an selber Stelle ausverkauft und knapp 9 Millionen TV-Zuschauer) durchaus ordentlich wenig. Weniger Zuschauer gab es bei einem DFB-Pokalheimspiel von RB Leipzig noch nie. Werniger TV-Zuschauer hatte im DFB-Pokal zuletzt die Erstrundenpartie zwischen Rostock und Hertha letzte Saison mit knapp vier Millionen Fans.

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DFB-Pokal: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 2:0

Zweite Runde im DFB-Pokal. Jene Runde, in der RB Leipzig in der Vergangenheit am liebsten ausschied. Nicht so diese Saison, denn gegen die TSG Hoffenheim setzte man sich völlig verdient mit 2:0 durch.

Wie erwartet und wie schon im Bundesligaspiel in Hoffenheim hatte Ralf Rangnick auf eine Dreier- bzw. Fünferkette in der Abwehr gesetzt. Mit vier neuen Spielern in der Startelf (Konaté, Kampl, Klostermann und Augustin) spielte RB ein vergleichsweise tiefes 5-3-2. Klar konnte man das auch, wie es manch einer tat, als 3-5-2 (aka 3-3-2-2) interpretieren, aber faktisch war das gegen den Ball eine klare Fünferkette, mit der man die Stärken der Hoffenheimer auf den Außenbahnen aus dem Spiel nehmen wollte und erfolgreich aus dem Spiel nahm.

Die TSG auf der anderen Seite spielte ebenfalls in einem 5-3-2, das sogar noch tiefer und in der ersten Linie weniger aggressiv angelegt war als das 5-3-2 von RB. Nagelsmann hatte gleich sechs neue Spieler in die Startelf gesteckt (Kobel, Adams, Demirbay, Schulz, Bittencourt und Szalai) und darauf gesetzt, dass man nicht in Konter der Gastgeber läuft.

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Presse 29.10.2018

0:0 gegen Schalke 04. Damit ist eigentlich zum Spiel am Sonntag schon alles gesagt (zumal im entsprechenden Spielbericht hier im Blog ja alles weitere steht).

Ausverkauft war das Stadion erstmals diese Saison. In der Tabelle liegt RB Leipzig in der Bundesliga auf Platz 5. Mal abgesehen von den außer Konkurrenz spielenden FCB und BVB trennen nur Bremen und Mönchengladbach von einem Champions-League-Platz.

Sky laut Meedia mit wieder ansteigenden Quoten bei den Bundesliga-Übertragungen. RB gegen Schalke hatte mit 850.000 Zuschauern auch eine sehr gute Quote (besser auch als im Vorjahr als es das Duell Dritter gegen Zweiter am Samstagabend war).

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Spiel mit Torgarantie

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim (31.10.2018, 20.45 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

17. Pflichtspiel dieser Saison für RB Leipzig. In der ersten Bundesligasaison wäre nach diesem Spiel Winterpause gewesen (weil damals nur bis zum 16. Spieltag gespielt wurde). Diesmal befinden wir uns gerade mal Ende Oktober, also mittendrin in der Hinrunde. Und streuen mal eben eine Partie im DFB-Pokal ein.

Ja, DFB-Pokal ist in den letzten Jahren nicht unbedingt der Wettbewerb schlechthin für RB Leipzig gewesen. Aber das spielt für die jeweiligen Spiele in der Gegenwart und Zukunft kaum eine Rolle, dass letzte Saison gegen die Bayern beispielsweise Timo Werner mit dem entscheidenden Elfmeter scheiterte.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Schalke 04 0:0

Der neunte Spieltag in der Bundesliga. Und auch wenn er aus RB-Sicht in mancher Hinsicht aussah wie der achte, ist es dann doch ein neuer gewesen. Schalke 04 war zu Gast. Und nach nicht allzu viel Fußball, dafür Regen und Kälte endet es wie schon in Augsburg mit 0:0. Und wie schon in Augsburg geht das in Ordnung.

RB Leipzig nach dem Spiel gegen Celtic mit der erwarteten Rotation zurück. Sieben Wechsel nahm Trainer Ralf Rangnick vor. Im relevanten Vergleich zum Augsburg-Spiel vor einer Woche waren es nur drei Wechsel. Der wiedererstarkte Upamecano ersetzte Konaté. Sabitzer spielte im Sturm anstelle von Augustin. Und Laimer ersetzte im zentralen Mittelfeld Kampl, der kurzfristig erklärt hatte, sich nicht bei 100% zu fühlen und vorsichtshalber auf der Bank saß. Von der Formation her war es wieder ein 4-3-3 (andere würden vielleicht auch ein 4-4-2 mit Raute darin sehen) mit Sabitzer im Spiel gegen den Ball in der Mitte zwischen Poulsen und Werner und mit Demme und Laimer als Achter vor/ neben dem Sechser Ilsanker.

Schalke-Coach Tedesco setzte im Wesentlichen auf das Team, das in der Champions League bei Galatasaray fast gewonnen hätte. Bentaleb ersetzte auf der Sechs den erkrankten Rudy. McKennie spielte für Konoplyanka. Dafür bekam Uth einen Platz im Sturm, während McKennie auf die Achter-/ Zehnerposition dahinter rückte. Als Formation entstand so ein 3-3-2-2 mit zwei Außenverteidigern, die aus der Dreierkette auch eine Fünferkette entstehen lassen konnten.

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Erster Treffer entscheidet

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 (28.10.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Neunter Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig hat sich nach dem Unentschieden in Augsburg vom Ziel, zwei Punkte pro Spiel zu holen, wieder etwas entfernt. Mit einem Sieg gegen Schalke 04 wäre man diesbezüglich wieder auf Kurs. Platz 5 gegen Platz 16. 15 Punkte gegen 6 Punkte. Drittbestes Heimteam gegen sechstschlechtestes Auswärtsteam. Klingt doch eigentlich nach einem machbaren Matchup.

Ist bisher durchaus eine seltsame Saison für Schalke 04, die nach ihrer Vizemeisterschaft in eine schwer vorhersehbare Krise gerutscht sind. Aber bei denen nun auch nicht plötzlich alles schlecht ist, was vorher gut war. Vielmehr sind es irgendwie eher Kleinigkeiten, die die „Kumpel und Malocher“ aus Gelsenkirchen in unbefriedigende Tabellenregionen haben rutschen lassen.

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Presse 26.10.2018

Das war am Ende etwas leichter als gedacht. Eine Systemumstellung Mitte der ersten Halbzeit von 4-2-2-2 zu 4-3-3 und zack hatte RB Leipzig die Gäste von Celtic Glasgow im Sack, nachdem man zuvor noch immer mal hinterhergelaufen war. 2:0 am Ende durch Tore von Matheus Cunha und Bruma und eine gute Ausgangslage in der Europa League.

Reichlich 38.000 Zuschauer. Rund 4.000 Schotten sollen es gewesen sein, die vor allem beim Einlass in einem Gedränge so ihre Probleme hatten (siehe Scottish Sun) und zu Teilen erst deutlich nach Anpfiff im Stadion waren. In den Bereichen rund um den Gästeblock auch noch einige Celtic-Fans. Im gesamten Stadion auch diverse deutsche Celtic-Fans.

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