Presse 07.05.2019

RB Leipzig mit dem Unentschieden in Mainz. Insgesamt angesichts der Spielanteile verdient. Angesichts dessen, dass RB zweimal mit zwei Toren führte, war das 3:3 aber doch ärgerlich. Zweimal(!) Lukas Klostermann(!!) und Timo Werner waren für RB erfolgreich. Karim Onisiwo, Moussa Niakhate und Jean-Philippe Mateta waren die Mainzer Torschützen.

Am Ende war das 3:3 zwar ärgerlich, aber auch egal. Da der FC Bayern am nächsten Tag gegen Hannover gewann, war die sowieso nur extrem kleine und theoretische Chance auf einen letzten Spieltag, an dem RB noch um die Meisterschaft kämpft, eh dahin. Theoretisch könnte RB noch Zweiter werden, aber bei fünf Punkten Rückstand auf den BVB ist das praktisch auch ausgeschlossen. Die 67 Punkte von Hasenhüttl in der Saison 2016/2017 sind sicherlich noch ein verbleibendes Ziel. Beste Rückrundenmannschaft wird auch eher schwierig.

Keine 24.000 Zuschauer im Stadion im Mainz. Rund 800 Fans im Gästeblock. War eine überschaubare, aber angenehme Kulisse am Freitagabend. Am TV bzw. am Stream werden es auch nicht viele Zuschauer gewesen sein, weil Eurosport der übertragende Sender war. Quoten weisen die für ihren Bundesligakanal nicht aus.

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Bundesliga: 1. FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig 3:3

32. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig stand der Ausflug nach Mainz an. Eigentlich ging es um nicht mehr viel, außer der Wahrung der theoretischen Chancen auf den Meistertitel. Dafür war dann das leistungsgerechte 3:3 allerdings zu wenig.

Ralf Rangnick änderte seine Startformation im Vergleich zum Freiburg-Spiel zweimal. Forsberg und Klostermann kamen in die Partie. Sabitzer und Haidara blieben dafür draußen. Sabitzer war gleich ganz zu Hause geblieben und hatte entsprechend mehr Zeit für den frischen Nachwuchs. Organisiert war RB Leipzig erneut in einem System mit Dreierkette. 5-3-2 oder 3-3-2-2, wie auch immer man das notieren möchte. Laimer startete diesmal auf der rechten Acht vor und neben Kampl.

Mainz wechselte auf der anderen Seite dreimal. Brosinski, Latza und Baku ersetzten Donati, Maxim und überraschend auch Toptorjäger Mateta. An der Formation änderte sich nichts. Die 05er in ihrem 4-4-2 mit Raute aka 4-3-3.

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Presse 03.05.2019

RB Leipzig reist zum 1. FSV Mainz 05. Entspannter Auswärtstripp. Dachte man eigentlich. Wer Ralf Rangnick vor dem Spiel auf der Pressekonferenz gesehen hat, hatte aber eher den Eindruck, dass es noch mal richtig um die Wurst geht. Fakt ist, dass RB (sehr) theoretisch noch Erster oder (nicht ganz so sehr theoretisch) Zweiter werden könnte und natürlich entsprechend diese Position nicht verschenken sollte. Auch der Gedanke, die Spannung bis zum Pokalfinale hochzuhalten, ist nachvollziehbar. Aber ein bisschen erstaunlich war die fast schon Verbissenheit,  mit der Rangnick den Siegeswillen für das Spiel in Mainz formulierte, dann doch.

Auf Leipziger Seite fehlen weiter Yvon Mvogo, Dayot Upamecano und Tyler Adams. Emile Smith Rowe ist grad erst wieder in das Teamtraining eingestiegen und dürfte noch nicht wirklich eine Option sein, für die Startelf sowieso nicht. Upamecano trainiert schon wieder teilweise mit, ist von einem Kaderplatz aber auch noch weit entfernt (fraglich, ob das diese Saison überhaupt nocht was wird). Mvogo soll nächste Woche zurückkehren ins Mannschaftstraining.

Auf Mainzer Seite fallen Philipp Mwene, Issah Abass und  René Adler aus. Letzterer hat sein Karriereende verkündet. Sein letztes Spiel im Profibereich war der 3:0-Sieg von Mainz letzte Saison gegen RB. Giulio Donati und Jean-Paul Boetius sind für die Partie gegen Leipzig fraglich.

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Auswärtsspiel in Mainz mal ohne Abstiegskampf

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FSV Mainz 05 (03.05.2019, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Drittletzter Spieltag in der Bundesliga. Und für RB Leipzig geht es praktisch um nichts mehr. Das hatte man so in der Bundesliga auch noch nicht. Wobei rechnerisch die Plätze 2 und 1 noch drin sind. Aber das sind schon arg theoretische Szenarien (zumindest in Richtung Rang 1). Fakt ist, dass RB Leipzig in dieser Saison nichts mehr verlieren kann, weil der dritte Platz schon sicher ist.

Zum dritten Mal fährt RB Leipzig in der Endphase der Saison nach Mainz. Zweimal in Folge traf RB in der Vergangenheit auf einen Gegner, der im Abstiegskampf noch mal alles und jeden Zuschauer mobilisierte. Einmal ging das für RB mit einem Sieg in einem extrem hitzig-überdrehten Spiel gut, das andere Mal verlor man vor einem Jahr sehr deutlich in Mainz (was gleichzeitig der negative Höhepunkt der Talfahrt in der Schlussphase der Saison war).

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Presse 30.04.2019

RB Leipzig mit dem 2:1 gegen Freiburg und der Qualifikation für die Champions League. Mit zurückhaltender 5-3-2-Taktik, Umschalten und wenig Ballbesitz erspielt. 67 Minuten lang ein eher emotionsloses, aber souveränes Unterfangen. Dann brachte der Schiedsrichter mit einem sehr ungewöhnlich früh freigegebenen Freistoß noch mal sehr viele Emotionen in die Begegnung.

Timo Werner machte Mitte der ersten Halbzeit auf hervorragende Art und Weise das 1:0. Vincenzo Grifo glich (zu diesem Zeitpunkt glücklich) nach 67 Minuten aus. In der wilden Schlussphase hätte auch Freiburg gewinnen können, machte aber Emil Forsberg per Handelfmeter (also das was derzeit halt so Handelfmeter sind) den Sieg klar.

Knapp 41.000 Zuschauer, darunter reichlich 1.000 aus Freiburg. Im Heimbereich erneut ausverkauft, aber auch eine spürbare No-Show-Rate. Im TV waren mit 40.000 Zuschauern auch eher wenige Fans unterwegs. War die zweitschwächste Quote unter den fünf Samstagsspielen (Hannover gegen Mainz hatte 30.000).

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Bundesliga: RB Leipzig vs. SC Freiburg 2:1

31. Spieltag in der Bundesliga. Der Tag, an dem RB Leipzig gegen den SC Freiburg mit einem Sieg  den Einzug in die Champions League eintüten wollte. Nach 90 Minuten hatte man mit einem 2:1 das Ziel erreicht. Ein Sieg der lange Zeit souverän aussah, aber um den man in der Schlussphase noch mal richtig zittern musste.

Ralf Rangnick nahm zwei Wechsel in der Startformation vor. Forsberg und Klostermann saßen nur auf der Bank. Mukiele und Haidara bekamen ihre Chance in der Startelf. Geschuldet war das wohl vor allem dem Spielsystem, das ein 5-3-2 war und in dem Mukiele als rechter Innenverteidiger und Haidara auf der linken Acht die besseren Besetzungen waren.

Christian Streich wechselte auf der anderen Seite dreimal. Stenzel, Niederlechner und der kurzfristig ausfallende Waldschmidt blieben draußen. Abrashi, Höler und Nico Schlotterbeck kamen in die Partie. Dass mit Petersen und Waldschmidt die beiden Topscorer ausfielen, war sicherlich eine deutliche Schwächung. Organisiert war das Streich-Team so wie das RB-Team, nämlich in einem 5-3-2.

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Matchball

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SC Freiburg (27.04.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Ende März, nach der letzten Länderspielpause, hatte man aus Leipziger Sicht ja ein wenig geträumt, dass man bis Ende April in das Finale des DFB-Pokals einziehen würde und sich in der Liga ein wenig Luft in Richtung Platz 5 verschafft hat, um im Idealfall vor den schweren letzten beiden Spielen gegen Bayern und in Bremen das Ziel Champions League erreicht zu haben.

Sechs Siege in Bundesliga und DFB-Pokal später könnte es besser nicht aussehen. RB fährt nach Berlin und hat in der Liga zehn Punkte Vorsprung auf Mönchengladbach. Vier Spiele vor dem Ende heißt das, dass RB Leipzig noch einen Sieg braucht, um aus eigener Kraft und auch rechnerisch in die Champions League einzuziehen. Da lief in den letzten Wochen, in denen RB an der einen oder anderen Stelle auch das nötige Glück hatte, doch einiges perfekt. (Wobei der geneigte, größenwahnsinnigere Teil unter den Lesern sich wahrscheinlich eher vorrechnet, wie die Tabelle wohl aussähe, wenn die Heimspiele gegen Dortmund und Frankfurt anders ausgegangen wären.)

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Presse 26.04.2019

Bundesliga steht an. Der SC Freiburg ist zu Besuch bei RB. Beide können mit einem Sieg ihre Saisonziele aus eigener Kraft klarmachen. Die einen die Champions League, die anderen den Klassenerhalt. Beide können auch hoffen, dass sie bei Nichtgelingen eines Sieges am Abend des Samstags das entsprechende Resultat bei Stuttgart gegen Mönchengladbach kriegen, um ihr Saisonziel trotzdem vorzeitig zu erreichen.

Bei RB Leipzig fallen weiter Dayot Upamecano, Tyler Adams und Yvon Mvogo aus. Bruma könnte theoretisch zurückkehren. Ralf Rangnick will gegen Freiburg keine Experimente, sondern mit bestmöglicher Elf spielen und den fehlenden Dreier holen. Upamecano und Mvogo könnten nächste Woche nach und nach wieder ins Training einsteigen. Bei Adams hofft man da auch drauf, ist aber wesentlich unschlüssiger. Probleme mit der Wachstumsfuge wurden diagnostiziert. Was auch immer das heißt.

Beim SC Freiburg fehlen Manuel Gulde, Philipp Lienhart, Lukas Kübler, Florian Kath, Roland Sallai, Nils Petersen, Tim Kleindienst und Mark Flekken. Es spricht sehr für den Kader der Freiburger und für die Integrationsfähigkeiten von Christian Streich, dass man trotzdem einen sehr gut und vor allem recht ausgeglichen besetzten 18er-Kader zusammenkriegt.

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DFB-Pokal: Hamburger SV vs. RB Leipzig 1:3

Halbfinale im DFB-Pokal. Auswärtsspiel beim Hamburger SV. Eine Partie, in der du als Bundesligist beim Zweitligisten, der vor der Partie die Underdog-Karte ganz stark ausspielte, eigentlich nur verlieren kannst. RB Leipzig löste diese Aufgabe mit Abzügen in der B-Note letztlich recht souverän und gewann verdient mit 3:1.

Ralf Rangnick schickte mit Willi Orban und Yussuf Poulsen zwei neue Akteure in die Partie. Mukiele und Cunha mussten dafür auf die Bank. Organisiert war die Mannschaft zu Beginn des Spiels in einem 4-2-2-2, das klassische RB-System, das zuletzt gar nicht mehr so häufig gespielt wurde.

Der HSV auf der anderen Seite setzte nicht unerwartet auf eine Dreierkette. Überraschend fehlte Sakai in der Startaufstellung. Auch Wintzheimer saß nur auf der Bank. Insgesamt war es aber eine spannende und recht offensiv aufgestellte Formation. Mit Vagnoman und Jatta zwei schnelle Spieler für die Außenbahnen. Mit Mangala und dem ins Mittelfeld gezogenen Santos zwei spielstarke Akteure für die Zentrale. Nach vorne dann mit Jung, Narey und Lasogga viel Phsyis, aber auch spielerische Qualität (Narey). Spannende und auf vielen Positionen sehr junge Mannschaft.

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