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Testspiel: SV Dessau 05 vs. RB Leipzig 0:7

Das erste Testspiel der Saison. Sportlich meist eher bedeutungslos, aber immer auch irgendwie ein wichtiger Termin, weil es halt der Beginn von etwas neuem, spannendem ist. Ein bisschen schade, dass man in diesem Sommer so gar keine Testspiele in Leipzig (oder alternativ Markranstädt) veranstaltet, nicht mal irgendeinen Trainingskick gegen einen lokalen Achtligisten.

Auf der anderen Seite hat es den netten Nebeneffekt der Umlandpflege, wenn man wie letztes Jahr in Frankfurt (Oder) (ok, das ist schon sehr weiteres Umland) oder wie in diesem Jahr in Dessau startet. Reichlich 7.000 Zuschauer zeugen davon, dass dieses Konzept voll aufgegangen ist. Es war ein sehr angenehmer und passender Rahmen für diesen Aufgalopp in die Saison.

Darin verdeutlicht sich auch die noch mal rasante Entwicklung in den letzten zwei Jahren. 2015 waren zum Auftakt in die Saison beim ersten Testkick damals in Herzberg gegen den Berliner AK gerade mal knapp 1.000 Leute in einer Stadt, die sich kaum dafür interessierte, vor Ort (was auch hübsch, aber eben eine völlig andere Nummer war) und begutachteten die ersten RB-Schritte von Willi Orban und Davie Selke.

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How to survive Bundesliga – kein Guide

Das erste Jahr Bundesliga. Für RB Leipzig, aber irgendwie auch für mich. Zumindest, wenn es um tatsächliche Nähe zum Gegenstand geht. Denn die letzten Versuche mit der höchsten Liga des Landes lagen schon 20 Jahre zurück und waren als lockere Liebelei mit dem BVB eher fernnah als nahnah. Falls das irgendwie selbsterklärend genug ist.

Zuletzt fragte mich jemand, ob ich die Saison nicht noch mal aus persönlicher Sicht Revue passieren lassen will. So vor dem Hintergrund, dass ich einmal durch alle Bundesligastadien reisen durfte. Um dann einen Eindruck von der Liga und ihren Facetten zu geben.

Tatsächlich bin ich mir nach dem Jahr noch nicht mal so richtig sicher, ob es schon so etwas wie einen Gesamteindruck jenseits von ‚irgendwie seltsam‘ gibt. Das Jahr schoss so dahin. Der sportliche Erfolg war in vielerlei Hinsicht unerwartet und fühlte sich entsprechend surreal an.

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Transfers: Laimer, Bruno, Chabot, Beierlorzer

Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt bei RB Leipzig heute mit den Leistungstests. Kaderplanungstechnisch ist man trotz Trainingsstart noch nicht am Ende der Fahnenstange. Vor allem ein neuer Stürmer steht weiter auf der To-Do-Liste. Dafür wurde die Lücke im zentralen Mittelfeld geschlossen.

Denn mit Konrad Laimer wurde gerade der schon lange als fix geltende Neuzugang von Red Bull Salzburg nun auch offiziell gemacht. Im Raum steht eine Verpflichtung per Ausstiegsklausel für eine Summe von irgendwo zwischen fünf und acht Millionen Euro. Kommt drauf an, wen man fragt. Spielt am Ende aber auch nicht die ganz entscheidende Rolle.

Mit Laimer bekommt Leipzig einen Spieler, der relativ perfekt in den Kader im defensiven Mittelfeld passt. Ein Spieler, der verschiedene Aspekte anderer Spieler im RB-Kader vereint und den es so im Gesamtpaket noch nicht gab. Wenn man will, dann kann man in ihm eine gute Mischung aus Ilsanker, Demme und Aspekten eines offensiven Mittelfeldspieler sehen.

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Presse 30.06.2017

Gerüchtezeug. Der angebliche RB-Kandidat Yann Karamoh von SM Caen wird nun von AS Saint-Etienne umworben. Ex-Salzburg-Coach Oscar Garcia ist dort unterwegs. Der wird doch nicht etwa was vom Leipziger Scouting mitbekommen haben?^^ Karamoh (18, Stürmer) soll laut L’Equipe bereit sein, seinen angeblich nur noch bis Jahresende laufenden bis 2018 laufenden Vertrag auszusitzen und dann zu wechseln, selbst wenn er deswegen bis dahin in Caen keine Spielzeit mehr kriegt.

ESPN schmeißt Julien Ngoy als Namen auf den Gerüchtezug. 19, Stürmer bei Stoke City. Monaco soll aber derzeit das größte Interesse an einer Verpflichtung des Belgiers haben.

In Belgien heißt es, dass der RSC Anderlecht Emmanuel Sowah nicht gehen lassen will. Also auch nicht zu einem möglichen Interessenten RB Leipzig. 19 Jahre, Außenverteidiger. So richtig plausibel klang das Gerücht um den Ghanesen allerdings auch nie.

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Presse 29.06.2017

BILD schreibt Oliver Burke schon mal vorsorglich nach England. So richtig viel Grundlage gibt es dafür nicht. Angebote aus England gibt es. Aber abgeben will der Verein Burke eigentlich nicht. Im Raum steht laut BILD, dass RB noch Einnahmen braucht, um einen Offensivmann zu holen und deswegen Burke irgendwann zum Verkauf stehen könnte.

Sagen wir so. Dass man Oliver Burke in diesem Sommer verkauft, würde ich für komplett ausgeschlossen halten. Dass man ihn verleiht, ist nahezu ausgeschlossen, wäre aber bei schlechtem Verlauf der Vorbereitung zumindest denkbar. Wenn sich denn im August dann eine gute Alternative zu Burke auf dem Transfermarkt auftuen würde. Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings wäre ein Burke-Abgang in vielerlei Hinsicht für die Kaderplanung kontraproduktiv.

Das Ausbluten im Nachwuchsbereich geht weiter. Joshua Endres landet beim Regionalligisten KFC Uerdingen. Das passt grundsätzlich sicherlich ganz gut. Ein bisschen bitterer derweil, dass man U19-Nationalspieler Julian Chabot an Sparta Rotterdam verliert. Der Innenverteidiger verkündete den Wechsel gleich mal selbst bei Instagram. Ist keine Leihe, sondern ein fester Wechsel.

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Größer werdende Herausforderungen

Eine engere Verzahnung von U19 und Profibereich ist ab kommender Saison bei RB Leipzig angesagt. Es sollen nur noch herausragende Talente, die aber dafür umso früher an den Männerbereich herangeführt werden. Ohne den Umweg über die abgemeldete U23. Soweit der Plan.

In der Praxis der gesamten Bundesliga ist die Heranführung von U19-Spielern an den Männerbereich derzeit noch die absolute Ausnahme. Wenn man mal als Indiz nimmt, dass entsprechend junge Spieler auch ein paar Pflichtspiele bei ihren Klubs kriegen

Gerade mal acht Spieler hatten in der abgelaufenen Spielzeit mindestens fünf Bundesliga-Einsätze, die vom Alter her noch für die U19 spielberechtigt gewesen wären. Lediglich Kai Havertz kam (als Einziger aus allen drei Profiligen im deutschen Fußball) aus dem jüngeren Jahrgang der U19 und wurde erst 1999 geboren. Die anderen waren alle Jahrgang 1998 und wachsen damit in diesem Sommer aus dem U19-Bereich heraus.

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Masse gewordene Antithese

Spaß mit Studien, die die Beliebtheit oder eben fehlende Beliebtheit von Fußballvereinen nachweisen sollen, gibt es immer wieder mal. So gab es letztens wieder mal eine Umfrage (der sogenannte IRIS-Elfmeter) nach den beliebtesten Fußballclubs in Deutschland. Bei der wenig überraschend mit Abstand Bayern und recht deutlich dahinter Borussia Dortmund an der Spitze aufgeführt wurden. Danach sortiert sich dann mit 5% abwärts der ganze Rest.

Das ist grundsätzlich wenig spannend und vielleicht auch was, was man intuitiv so annehmen bzw. als gesichert ansehen würde, dass Bayern und Dortmund in diesem Land den überwiegenden Teil des Interesses ziehen. Interessant war nur wieder mal, dass man auf der Basis von reichlich 1.000 Befragten versuchte, eine Rangliste zu erstellen. Was bei Werten von 5% abwärts (also rund 50 Menschen pro Verein abwärts) auch eine Maßnahme ohne jegliche Aussagekraft ist.

Oder um es anders zu sagen: RB Leipzig kam mit 2,4% der Stimmen in der Rangliste auf Platz 11 aller Bundesligavereine. Eine Steigerung von 1,1% wurde attestiert. Nimmt man allerdings mal die insgesamt 1.017 Befragten, dann basiert die Einschätzung zu RB Leipzig auf 24 bis 25 abgegebenen Stimmen. Und die Steigerung gegenüber der letzten Befragung basiert auf gerade mal auf irgendwas um die elf Stimmen. Wer aufgrund dieser Zahlen wirklich Einschätzungen über die Welt treffen will, kann das gern tun, aber so richtig erfolgreich sein, wird er damit nicht.

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Presse 28.06.2017

BILD mit Lukas Klostermann und dessen Vorfreude auf seine erste richtige Bundesliga-Saison. Inklusive Weltmeisterschaft 2018 im Hinterkopf.

Gerry Ehrmann erklärt bei Sport1, dass er gern Keeper Marius Müller zurück nach Kaiserslautern geholt hätte, dies aber an Müllers Berater gescheitert sei. Müller ist die einzige Personalie des Profikaders von RB Leipzig, dessen Zukunft noch geklärt werden muss. Bzw. ist er der einzige, bei dem der Verein noch Handlungsbedarf in Form von Verleihen sieht.

Nächste Runde in der Causa Hasan Cetinkaya/ Emil Forsberg vs. RB Leipzig in Form eines Berater-Interviews. Nicht allzu viel neues, aber der Ton scheint drohender zu werden. Die Situation habe sich seit dem Winter verändert, weil für Forsberg alle Ziele in Leipzig erreicht sind und der nächste Schritt dran sei. Wenn Leipzig das nicht respektiert, wäre das „für alle nicht gut“.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 1

Es geht streng auf den Trainingsauftakt bei RB Leipzig zu. Nächste Woche trifft man sich, um in die Vorbereitung auf die neue Saison zu starten. Mit Yvon Mvogo, Philipp Köhn, Bruma und Ibrahima Konate wurden bisher vier Spieler neu verpflichtet. Mit Davie Selke und Rani Khedira hat man bisher zwei Abgänge zu verzeichnen. Torwart Marius Müller sucht noch einen Leihverein. Für Atinc Nukan, Nils Quaschner, Massimo Bruno und Anthony Jung sucht man nach Leihe noch zukunftsfähige Lösungen, die nicht RB Leipzig heißen. Nukan und Bruno stehen eigentlich bei ihren bisherigen Leihvereinen Besiktas Istanbul und RSC Anderlecht recht hoch im Kurs. Nur Geld wollen die Klubs nicht so richtig zahlen.

Wagen wir zum jetzigen Zeitpunkt mal einen kleinen Überblick über den Stand der Dinge der Kaderplanung. Der letzte Überblick ist ja schon eine Weile her. Dabei werden alle Spieler aufgeführt, die nach derzeitigem Stand zum Team Bundesliga 2017/2018 gehören. Nicht mit aufgefüht werden die Leihspieler, da diese ja keine Zukunft mehr in Leipzig haben und auch vereinsseits nicht als Teil der Kaderplanung gelten. Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 – Update 1 weiterlesen

Presse 27.06.2017

Die RB-Fans mit ein paar, meist wohlwollenden Worten zum Fanball am letzten Samstag. Das jährliche Fußballturnier von RB-Anhängern ging hier gestern in den Presseupdates als Thema komplett verloren.

Ich würde den dortigen Worten noch hinzufügen, dass es ein sehr gut organisiertes Turnier war und die Einführung leistungsbezogener Zwischenrunden sehr sinnig ist und noch mal dazu führt, dass sich Mannschaften eher auf Augenhöhe treffen als teilweise in der Vorrunde. Abgesehen davon war es teilweise musikalisch etwas zu arg drüber (Erfüllen von Muskiwünschen hin oder her) und die Mischung von Familie bis Proll und von entspannt bis total ernst mal wieder sehr, ähm bunt.

Bei Gegenpressing gibt es einen Podcast, der sich auf englisch um die Bundesliga, RB Leipzig und Naby Keita dreht. Habe allerdings noch nicht reingehört.

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