Schlagwort-Archive: Ralph Hasenhüttl

Keine entspannte Reise

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Zenit St. Petersburg (15.03.2018, 19.00 Uhr) befindet sich kein Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Die Aussagen von Ralph Hasenhüttl und Diego Demme gibt es im Anschluss an die PK unter dem Vorbericht.]

Rückspiel im Achtelfinale der Europa League. RB Leipzig tritt bei Zenit St. Petersburg an. Es hätte eine entspannte Reise werden können, wenn denn der Anschlusstreffer der Russen im Hinspiel kurz vor Schluss durch einen direkt verwandelten Freistoß nicht gewesen wäre und Timo Werner seine zweite Großchance noch verwandelt hätte. Mit einem 2:1 statt einem 2:0 oder 3:0 nach St. Petersburg zu fahren, ist dagegen nicht wirklich ein Polster, sondern eher so, als würde man bei Null starten. Denn die Gastgeber wären bereits mit einem 1:0 weiter. Nicht unwahrscheinlich, dass RB mindestens einen eigenen Treffer braucht, um weiterzukommen. Was, wenn man Ralph Hasenhüttl glauben darf, auch weiterhin das erklärte Ziel ist.

Ziemlich sicher ist, dass RB Leipzig beim Auswärtsspiel in St. Petersburg auch seine Chancen kriegen wird, um mindestens ein Tor zu schießen. Denn so extrem sattelfest, dass sie alles verhindern könnte, ist die Defensive von Zenit nicht. Das sah man schon im Hinspiel. Und das wird sich bis zum Rückspiel nicht ändern. Zumal man mit Emanuel Mammana im Auswärtsspiel in Rostov am Wochenende einen Stamminnenverteidiger mit Kreuzbandriss verloren hat.

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Wegweisendes Duell

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim VfB Stuttgart (11.03.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Timo Werner.]

Mitten zwischen die beiden Achtelfinalspiele im Europapokal hat der Spielplanansetzer für RB Leipzig die Partie beim VfB Stuttgart auf den Ansetzungszettel gesetzt. Eine Partie, für die sich vor allem Timo Werner viel vorgenommen zu haben scheint. Bei der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte will er offenbar allen beweisen, dass seine Entwicklung in den letzten eineinhalb Jahren in Leipzig überragend war. Abgesehen von dieser Geschichte und der Frage danach, wie Timo Werner in Stuttgart wohl empfangen werden wird, ist Stuttgart gegen Leipzig aber vor allem erstmal ein interessantes Fußballspiel, in dem viel Intensität zu erwarten ist.

Seit fünf Spielen ist beim VfB Tayfun Korkut im Amt. Eine Verpflichtung, die anfangs vielerorts belächelt und mit einem ‚Jetzt ist der Reschke endgültig verrückt geworden‘ kommentiert wurde. Fünf Spiele später weiß man natürlich immer noch nichts über die Halbwertzeit von Korkut in Stuttgart, aber der Spott ist nach vier Siegen und einem Unentschieden erstmal komplett verstummt.

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Kein Spiel für Feinschmecker

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg (08.03.2018, 21.05 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Emil Forsberg.]

Europa Leauge Teil 2. Nach den beiden Partien gegen den SSC Neapel steht nun bereits das Achtelfinale an. Mit Zenit St. Petersburg wartet rein nominell ein schwächerer Gegner als in der letzten Runde auf RB. Es ist zudem ein Gegner, dessen spieltaktischer Fokus auf ganz anderen Dingen liegt als beim SSC Neapel.  Trainer Roberto Mancini hat den Russen ein schon eher dem italienischen Klischee entsprechendes Defensivkonzept verpasst, gegen das anzuspielen, zu den weniger angenehmeren Dingen des Fußballerlebens gehören dürfte.

Mancini gehört wahrscheinlich schon zu den schillerndsten Figuren des Gazprom-Klubs, der in der Vergangenheit immer mal wieder am ganz großen Rad drehen wollte. Ex-RBL-Chef Dietmar Beiersdorf durfte auch in Russland zwischen 2012 und 2014 mal einige Millionen bei Zenit verbrennen und mit André Villas-Boas einen illustren Trainer einstellen. Aktuell ist bei Zenit St. Petersburg die italienische Zeit ausgebrochen und arbeiten neben Mancini diverse Assitenztrainer und mit Oreste Cinquini auch ein sportlich Verantwortlicher aus Italien beim russischen Europa-League-Teilnehmer.

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Duell der Unzufriedenen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund (03.03.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

25. Spieltag in der Bundesliga. Die letzten zehn Spiele der Saison stehen schon wieder an. Langsam geht es in die Crunch Time. Und durch die nur drei Punkte aus den sechs Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte (Mainz, Wolfsburg, Hertha, Freiburg, HSV, Köln) hat sich RB Leipzig in eine etwas schwierige Ausgangsposition gebracht. Zumindest wenn man weiterhin die erneute Qualifikation für die Champions League als Ziel hat. Was von den RB-Spielern weiterhin recht offensiv formuliert wird.

Mit dem Spiel gegen Borussia Dortmund hat RB nach drei Pflichtspielniederlagen am Stück eine ordentliche Aufgabe vor der Brust. Nominell zumindest. Denn Dortmund ist seit neun Spielen ohne Niederlage und könnte mit einem Sieg in Leipzig die RasenBallsportler bereits auf sechs Punkte distanzieren und einen nicht unwesentlichen Schritt Richtung Champions League machen.

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Ein bisschen mehr Vielfalt wagen. Oder: Keiner mag Ballbesitzfußball.

Ich hatte es ja im Rahmen der Europa-League-Duelle schon erwähnt, dass mich der SSC Neapel bzw. der Fußball, den Trainer Maurizio Sarri spielen lässt, durchaus sehr fasziniert. Gewöhnlicherweise sind meine Blicke in andere Ligen selten, von daher war der erste Reflex auf das Los eher der Gedanke an eine langweilige italienische Liga mit viel Defensivqualität. (Zugeben, dass Neapel irgendwas anders macht, hatte ich schon mal irgendwo gehört und waberte im Hinterkopf auch herum.)

Und dann schaut man sich das Team einmal an und dann ein zweites Mal und vielleicht noch ein drittes Mal und mit jedem Mal Hingucken wuchs das Staunen darüber, was der SSC macht . Bzw. darüber wie der Verein seine Gegner zu knacken versucht, denn naturgemäß funktioniert das auch in Neapel nicht jede Woche gleichermaßen.

Was der SSC Neapel macht, ist vielleicht das Anti-Prinzip von dem, was in der Bundesliga so als erfolgsversprechend gilt. Denn das Sarri-Team will den Ball und die Kontrolle über das Spiel und ist in der Lage von hinten und aus dem Ballbesitz heraus gefährlich zu werden, auch wenn man dabei das gegnerische Mittelfeld durchspielen muss.

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Zeitreise über Aalen nach Köln

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den 1.FC Köln (25.02.2018, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

24 Spieltag in der Bundesliga schon wieder. Auf RB Leipzig wartet das Spiel gegen den 1. FC Köln. Und damit etwas überraschend das Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Denn dass man Stefan Ruthenbeck nach seiner Zeit in Aalen und Fürth nun so plötzlich in der Bundesliga wiedertreffen würde, konnte man nicht wirklich ahnen.

Mit Stefan Ruthenbeck verbindet RB Leipzig eine gemeinsame Zweitligahistorie. Da sind natürlich die Duelle mit Aalen einst zum ersten RB-Spiel in der zweiten Liga überhaupt und dann zum Rückspiel in Aalen bei Nieselregen und Temperaturen knapp über 0 Grad. Beide Spiele endeten 0:0. Insbesondere das Rückspiel wird ob seiner RB-Trostlosigkeit immer einen festen Platz in den hiesigen Erinnerungen haben. Dazu kam in derselben Saison 2014/2015 auch noch ein 1:1 in einem Testspiel kurz vor Beginn der Rückrunde.

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Frage der Investitionsbereitschaft

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SSC Neapel (22.02.2018, 19.00 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Konrad Laimer.]

Große Pausen sind diese Woche nicht vorgesehen. Nach der Niederlage bei Eintracht Frankfurt tritt RB Leipzig bereits am Donnerstag wieder in der Europa League an. Das  Rückspiel gegen den SSC Neapel wartet. 3:1 gewann RB Leipzig letzte Woche in Neapel und man darf sich sicher sein, dass man bei RB in den nächsten Stunden vor dem Spiel darauf bestehen wird, dass das ein gefährliches Ergebnis und noch nichts gewonnen ist.

Dass man mit einem Hinspiel-Sieg noch nicht ins Achtelfinale einzieht, ist sicherlich richtig. Allerdings ist ein 3:1-Auswärtssieg durchaus ein recht gutes Polster. Denn der SSC wird im Rückspiel nun auch mindestens drei Tore schießen müssen, wenn er nocht weiterkommen will. Ganz unmöglich ist das sicherlich nicht, denn im Saisonverlauf schoss Neapel schon einige Male drei Tore oder mehr. Mit dem Setzen auf Ballbesitz, Aktivität und Gegenpressing hat man zumindest das zum Schießen von mehreren Toren passende Offensivkonzept.

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Nächstes direktes Duell im Kampf um Europa

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt (19.02.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Fast keine Atempause für RB Leipzig. Dem Highlight-Sieg in Neapel folgt das nächste Highlight: ein Montagsspiel. Ok, werden wir gleich wieder ernst, denn der umstrittene Spieltermin ist eigentlich nur die Randgeschichte für ein Spiel das auch so genügend sportliche Themen hat, die spannend sind. Denn zum Abschluss des 23. Spieltags treffen zwei direkte Konkurrenten um einen Platz in der Champions League aufeinander. Und während das bei RB im Rahmen dessen liegt, womit man vor der Saison zumindest rechnen konnte, wenn das Ziel das Etablieren im ersten Drittel der Liga war, kommt das bei der Eintracht durchaus sehr überraschend.

Denn so richtig konnte man nicht damit rechnen, dass das Team, das letzte Saison schon lange positiv überraschte und die Teilnahme am DFB-Pokal-Finale mitnahm, auch diese Saison wieder ganz oben mitspielt und im Vergleich zum Vorjahr sogar die Konstanz zu haben scheint, den positiven Lauf mit in die Rückrunde zu nehmen. Schon wieder steht man im Halbfinale des DFB-Pokals und hat sich nebenbei auf Platz 4 in der Bundesliga gespielt. Für ein Team, bei dem man seit eineinhalb Jahren immer ein wenig auf den Knick wartet und sich in der letzten Rückrunde ein wenig bestätigt sah, eine erstaunliche Bilanz nach immerhin zwei Dritteln Saison.

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In Bestbesetzung beeindruckend

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SSC Neapel (15.02.2018, 21.05 Uhr) befindet sich eine Zusammenfassung von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Yussuf Poulsen.]

So, der letzte der Klubwettbewerbe, der RB Leipzig noch fehlte, steht nun auch vor der Tür. Die Europa League wartet. Offenbar nicht mit allzu extatischer Begeisterung, wenn die Vorverkaufszahl von knapp 10.000 aus Neapel stimmt. Die 1.500, die aus Leipzig anreisen, sind sicherlich absolut im Rahmen dessen, was man rund um RB in Europa an einem Donnerstag erwartent kann.

In der Diskussion steht vor dem Spiel vor allem auch, ob Neapel  gegen Leipzig nur mit einer B-Elf antreten wird, weil man sich auf den Gewinn der Meisterschaft konzentrieren will und entsprechend Spieler schont. Ob es am Ende wirklich so kommt, weiß man natürlich nicht zu 100%, aber es ist die durchaus wahrscheinliche Variante.

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Taktisch sehr hohes Niveau

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den FC Augsburg (09.02.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Die englischen Wochen gehen wieder los. Nach ein paar Wochen zum Start der Rückrunde ohne Spiele unter der Woche steht demnächst die Europa League für RB Leipzig an. Das Spiel gegen Augsburg ist entsprechend der Auftakt in zwei englische Wochen, die auch die Frage beantworten werden, ob es mit dieser Belastung im März weitergeht oder ob damit dann für diese Saison Schluss ist.

Vor dem Spiel gegen Augsburg versucht man seitens RB Leipzig ein wenig vom nichtsportlichen Dampf aus der Partie zunehmen. Entsprechend merkte Ralph Hasenhüttl gestern via Sportbild an, dass die Sache mit Daniel Baier keine mehr ist und er selbst vielleicht im Hinspiel auch nicht perfekt reagiert hat. Trotzdem bleiben natürlich mit den Namen Hinteregger, Hofmann, Reuter oder Baier hierzulande vor allem im Umfeld von RB allerlei Emotionen verbunden. Völlig abgesehen davon wie begründet die im Einzelfall sein mögen, dürfte das die Partie dann am Freitag durchaus zu einem guten Stück zumindest von außen anheizen.

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Hauen und Stechen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Mönchengladbach (03.02.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl, Ralf Rangnick und Ademola Lookman.]

Der vierte Spieltag nach der Winterpause wartet auf RB Leipzig. Die Spiele in Freiburg und gegen den HSV haben die Stimmung rund um den Verein ein ganzes Stück in den Keller geführt. Dazu eine Transferperiode, die alles in allem und angesichts der Ausfälle von Halstenberg und Forsberg mit nur einem Leih-Neuzugang auch wenig Begeisterung hervorrief und Fragen aufwirft, wo es in der Rückrunde für RB noch hingehen kann. Könnte gerade beschaulicher sein rund um den RasenBallsport.

Dazu steht das schwere Spiel bei Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Vor einem Jahr konnte RB dort glücklich, aber nicht unverdient gewinnen. In diesem Jahr ist es ein direktes Duell um die Europapokal-Plätze. Nach den beiderseits enttäuschenden Ergebnissen der Vorwoche geht es dabei für beide Vereine schon um recht viel. Der Verlierer des Spiels des Siebten gegen den Fünften würde im Kampf um die Champions League dann doch bereits gut Boden verlieren.

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Kein Leckerbissen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den Hamburger SV (27.01.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

20. Spieltag der Bundesliga. Nach vielversprechendem Start gegen Schalke 04 und Enttäuschung in Freiburg geht es für RB Leipzig nun gegen den Hamburger SV. Ein bisschen Druck ist durch die unnötige Niederlage beim SC  für das Hasenhüttl-Team entstanden. Statt sich etwas Luft im Kampf um einen Platz in Europa zu verschaffen, muss man nun wieder gucken, dass man in der Sechsergruppe hinter den Bayern nicht in Rückstand gerät.

Größer ist der Druck naturgemäß mal wieder beim HSV. Der steht trotz Hoffnungen auf eine ruhige Saison, die nach zwei Siegen zu Beginn auch ein wenig Berichtigung zu haben schienen, inzwischen auf Platz 17, verlor zuletzt das wichtige Duell gegen Köln und hat schon fünf Punkte Rückstand auf Rang 15. Nur neun Punkte holte man aus den letzten 17 Spielen. Die letzten vier Spiele hat man verloren, die letzten sechs Spiele nicht gewonnen. Dazu hat man in den letzten sechs Spielen gerade mal zwei Tore geschossen.

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Business as usual

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (20.01.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 13.30 Uhr.]

Der Auftakt in die Rückrunde ist für RB Leipzig mit dem Sieg gegen Schalke 04 geglückt. Alle Antworten auf die Fragen danach, wie man künftig im Spiel mit dem Ball aussehen wird, wurden noch nicht gegeben, denn gewonnen wurde durch alte Stärken im Spiel gegen den Ball und nach Balleroberung, weil Schalke es in der zweiten Halbzeit irgendwann nicht mehr hinbekam, die entscheidenden Räume fehlerfrei zu umgehen.

Nun steht das Spiel beim SC Freiburg an und Teil 2 der Suche nach den Antworten. In den bisherigen drei Bundesligaspielen waren die Freiburger bei jeweils vier Gegentoren erstaunlich chancenlos. Erstaunlich deswegen, weil man sich in der zweiten Liga noch auf Augenhöhe begegnete und der SC Freiburg im Gegensatz zu den Bundesligapartien noch nicht den Eindruck erweckte, vor der Übermacht des Gegners freiwillig kapitulieren zu wollen.

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Mannschaftsorganisation auf Topniveau

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 (13.01.2018, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Zweiter Teil der Saison. Die Rückrunde der Bundesliga startet. Für RB Leipzig geht es gleich mit dem wichtigen und schweren Spiel gegen den Tabellenzweiten Schalke 04 los. Es ist der Auftakt in ein im Vergleich zur Hinrunde lockeres Programm mit fünf Partien ohne Spiele unter der Woche. Wie hart die Rückrunde wird, hängt im wesentlichen vom RB-Abschneiden in der Europa League ab. Mindestens 19 Pflichtspiele wird man absolvieren. Maximal 26 und damit sogar eins mehr als in der Hinrunde wären beim Erreichen des Finales im Europapokal möglich. Dank Europa League kommt man auch in den ‚Genuss‘ einiger Donnerstag-Sonntag-Wochen und sogar eines Montagsspiels (in Frankfurt).

Zum Auftakt geht es allerdings erstmal gegen Schalke 04 und damit gegen einen ganz direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in Europa und dort eher in der Champions League. Denn das Tedesco-Team hat sich als einer der ganz heißen Kandidaen für einen Platz unter den ersten vier Teams der Bundesliga positioniert. Vor allem die taktische Ordnung im Team ist dafür verantwortlich.

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RB Leipzig vor der Rückrunde in der Bundesliga 2017/2018

Insgesamt wartet auf den Verein eine sehr wichtige Saison für die Weiterentwicklung und Konsolidierung auf hohem Niveau. Fernsehgeldtechnisch hinkt man noch enorm hinterher, was gegenüber den Topklubs ein Minus von mal eben rund 70 Millionen Euro macht. Diese Differenz muss man zumindest in Teilen in den nächsten zwei, drei Jahren wettmachen, um den Prozess des wirtschaftlichen Wachstums weiterzugehen. Dazu braucht es aber entsprechende sportliche Leistungen und regelmäßige Teilnahmen in Europa. Was die neue Erwartungshaltung rund um den Verein vorgeben dürfte. Eine Erwartungshaltung, mit der auch Enttäuschungen verbunden sein können. Letzte Saison konnte man diesbezüglich noch jugendlich-befreit aufspielen. Diese Saison muss man erwachsen werden. Und das bei einem ganz engen Spielkalender und wenig Möglichkeiten an grundsätzlichen Dingen zu arbeiten. Wird eine sehr interessante Saison mit vielen Stolperfallen, Fragezeichen, Herausforderungen und Highlights. Hübsches Abenteuer. (RB Leipzig vor der Hinrunde in der Bundesliga 2017/2018)

Das Abenteuer geht weiter, könnte man ein paar Tage vor Beginn der Rückrunde in der Bundesliga ausrufen. Und weiterhin ist es eine abenteuerliche Saison, die so einiges an Herausforderungen, Fragezeichen und auch Unbekannten bereithält. Denn so richtig weiß man vor allem aufgrund der schwachen letzten Phase vor der Winterpause nicht, wo RB Leipzig im Bundesligavergleich so steht. Waren die fünf Spiele ohne Sieg eher ein Ausreißer nach unten oder manifestierte sich darin eine Entwicklung?

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Kaderschmiede RB Leipzig 2018

Es ist Winterpause. Demnächst öffnet dann auch wieder die winterliche Transferperiode. Den ganzen Januar hindurch dürfen Spieler noch mal verpflichtet werden. Abgeben darf man Spieler in Abhängigkeit der geöffneten Transferfenster in anderen Ländern auch noch länger.

Wie immer gilt auch in diesem Jahr, dass man nicht jedem Gerücht hinterherhecheln sollte. Rund um die Bundesliga und vor allem auch RB werden immer wieder Namen gehandelt, die dann am Ende doch keine Rolle spielen. Immer ein bisschen schwer, relevante von irrelevanten Gerüchten zu unterscheiden. Weswegen man wie immer besser fährt, wenn man gesunden Menschenverstand walten lässt und mit den Fakten und Lücken und Möglichkeiten im realen Kader argumentiert.

Rund um RB Leipzig ist das Transfergebrabbel bereits im vollen Gange. Dazu trug auch Ralf Rangnick bei, der mit zwei entscheidenden Aussagen an die Presse ging. Einerseits, dass man neben Marvin Compper, dessen Wechsel nach Schottland zu Celtic Glasgow schon fix ist, auch Dominik Kaiser, Benno Schmitz und Federico Palacios keine Steine in den Weg legen würde, wenn sie denn wechseln wollen würden. Und dass man auch bei Abgängen nicht zwangsläufig neue Spieler als Ersatz holen will, weil man ja keine Stammspieler abgibt.

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