Schlagwort-Archive: Emil Forsberg

Europa League: RB Leipzig vs. Olympique Marseille 1:0

Mal wieder ein Donnerstagabend. Ein Spieltermin, der in dieser Rückrunde ja schon fast zum Alltag geworden ist. Viertelfinale in der Europa League. Olympique Marseille zu Gast. Ein starkes Team, gegen das sich RB Leipzig zu einem insgesamt etwas glücklichen 1:0 kämpfte.

In Abwesenheit von Stefan Ilsanker (verletzt) und Willi Orban (gesperrt) veränderte Ralph Hasenhüttl seine Mannschaft gegenüber dem Hannover-Spiel nur auf zwei Positionen. Dayot Upamecano ersetzte in der Abwehr Orban. Und Lukas Klostermann rückte nach einer Erholungspause für Bernardo zurück in die Mannschaft. Unverändert blieb dabei das 4-2-2-2, in dem Demme und Keita erneut die Doppelsechs bildeten und Forsberg und Bruma erneut auf den Zehnerpositionen spielten. Bedeutete auch, dass für Sabitzer wieder nur die Bank blieb.

Mehr Umbauten gegenüber dem Liga-Spiel in Dijon musste Gästetrainer Rudi Garcia auch aufgrund von Verletzungen vornehmen. Stammkeeper Mandanda wurde von Pele ersetzt. Für die verletzten Innenverteidiger Rami und Rolando rutschten Sakai und Amavi ins Team. Im Sturm lief statt Germain etwas überraschend Mitroglu auf. Zudem fehlte auch Topscorer Thauvin weiterhin.

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Road to Lyon

Kurz vor Ostern, die letzte Phase der Saison steht vor der Tür und auch Champagner statt Bier ist wieder da, nachdem die letzte Folge doch schon arg weit zurück lag. Dirk, Frank und Sebastian meine bloggende Wenigkeit trafen sich zu einem Rundumschlag um all die Themen, die rund um RB Leipzig gerade so diskutiert werden.

Dabei geht es natürlich auch um die Road to Lyon, die mit unterschiedlichem Optimismus beschritten wurde. Es ging um den Kampf um die Champions League, um die Kaderplanung und (große Überraschung) auch um Fanthemen und den Fanverband. Wie immer in epischer Länge, vielleicht auch in einer epischen Länge wie nie zuvor.

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Europa League: Zenit St. Petersburg vs. RB Leipzig 1:1

Rückspiel im Achtelfinale der Europa League. Für RB Leipzig galt es bei Zenit St. Petersburg eine 2:1-Führung zu verteidigen. Das machte man über große Teile der 90 Minuten auch gut, verpasste es aber offensiv frühzeitig eine Entscheidung herauszuschießen. So musste man bis zum Schlusspfiff zittern, bis man den völlig verdienten Einzug in das Viertelfinale der Europa League feiern konnte.

Ralph Hasenhüttl veränderte sein Team gegenüber dem Stuttgart-Spiel auf vier Positionen und setzte in Abwesenheit des verletzten Sabitzer auf seine bestmögliche Formation. Neben Sabitzer fehlten auch Konaté und Poulsen, die auf der Bank saßen und Lookman, der in Europa nicht spielberechtigt ist. Upamecano, Forsberg, Bruma und Augustin rückten wieder in die Mannschaft.

Auch Zenit-Coach Roberto Mancini setzte erwartungsgemäß auf seine beste Elf. Paredes kam nach seiner Gelbsperre vor einer Woche wieder in die Mannschaft und war im zentralen Mittelfeld gleich eine wichtige Stütze. Erokhin rutschte dafür auf die Bank. Mammana riss sich am Wochenende das Kreuzband und wurde von Smolnikov ersetzt. Im Angriff spielte Driussi statt Zabolotny. Und den angeschlagene Kuzyaev vertrat Zhirkov. Pech für Zenit, dass sich kurz nach Spielbeginn bereits Goalgetter Kokorin bei einem Zweikampf mit Orban verletzte und gegen Zabolotny ausgetauscht werden musste. Das war nach dem Ausfall von Mammana der zweite schwere Schlag für das Mancini-Team, das vor allem in der Breite nicht sonderlich gut besetzt ist.

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Europa League: RB Leipzig vs. Zenit St. Petersburg 2:1

Hinspiel im Achtelfinale der Europa League. RB Leipzig empfing den russischen Vertreter Zenit St. Petersburg, der in den letzten Jahren international ein durchaus erfolgreicher (wenn man das Überwintern als Erfolg wahrnimmt) Dauergast war. Nach schwierigen 15 Minuten zu Beginn war RB für den Rest des Spiels das deutlich dominantere Team, das verdient gewann, sich aber eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel durch einen Gegentreffer kurz vor Schluss verbaute.

In das Spiel gegangen war RB Leipzig mit der sportlich bestmöglichen Elf. Der angeschlagene Kevin Kampl rutschte komplett aus dem Kader. Der zuletzt etwas überspielt wirkende Marcel Sabitzer saß nur auf der Bank. Dafür rückten erwartungsgemäß Diego Demme und Bruma in die Startelf. Organisiert war man dabei im gewohnten 4-2-2-2. Yussuf Poulsen blieb derweil hinter Jean-Kevin Augustin nur die Bank.

Zenit St. Petersburg startete auf der anderen Seite in Abwesenheit des gesperrten Leandro Paredes mit der bestmöglichen Elf. Sprich, gegenüber dem Ligaspiel gegen Perm rutschten Smolnikov, Ozdoev und Driussi neben Paredes aus der Startelf. Mevlja kam in die Innenverteidigung zurück. Kranevitter spielte in der Mittelfeldzentrale. Der technisch starke Rigoni spielte rechts. Und Zabolotny begann im Sturm neben Goalgetter Kokorin. Auch hier war es irgendwas bei einem 4-2-2-2, wobei es stärker als 4-4-2 interpretiert wurde als auf RB-Seite.

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Kein Spiel für Feinschmecker

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg (08.03.2018, 21.05 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Emil Forsberg.]

Europa Leauge Teil 2. Nach den beiden Partien gegen den SSC Neapel steht nun bereits das Achtelfinale an. Mit Zenit St. Petersburg wartet rein nominell ein schwächerer Gegner als in der letzten Runde auf RB. Es ist zudem ein Gegner, dessen spieltaktischer Fokus auf ganz anderen Dingen liegt als beim SSC Neapel.  Trainer Roberto Mancini hat den Russen ein schon eher dem italienischen Klischee entsprechendes Defensivkonzept verpasst, gegen das anzuspielen, zu den weniger angenehmeren Dingen des Fußballerlebens gehören dürfte.

Mancini gehört wahrscheinlich schon zu den schillerndsten Figuren des Gazprom-Klubs, der in der Vergangenheit immer mal wieder am ganz großen Rad drehen wollte. Ex-RBL-Chef Dietmar Beiersdorf durfte auch in Russland zwischen 2012 und 2014 mal einige Millionen bei Zenit verbrennen und mit André Villas-Boas einen illustren Trainer einstellen. Aktuell ist bei Zenit St. Petersburg die italienische Zeit ausgebrochen und arbeiten neben Mancini diverse Assitenztrainer und mit Oreste Cinquini auch ein sportlich Verantwortlicher aus Italien beim russischen Europa-League-Teilnehmer.

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Treffen darf nur einer, Augustin und sonst keiner

Gerade mal drei Tore schoss RB Leipzig in den letzten vier Pflichtspielen. Die ganz großen kognitiven Fähigkeiten brauchte man als RB-Anhänger also schon aufgrund der Anzahl der Tore nicht, um sich die Torschützen zu merken. Dass es mit Jean-Kevin Augustin nur einen Torschützen gab, machte sogar noch einfacher.

Drei von drei RB-Toren erzielte der französische Neuzugang also. Alle drei Treffer waren Tore zum 1:0. Muss aber auch ein bisschen depremierend sein, wenn man dreimal das 1:0 schießt und am Ende nur ein einziger Punkt aus den Spielen rauskommt.

Mit seinen drei 1:0-Treffern war Augustin voll im Trend seiner bisherigen Saison. Vier von sechs Toren waren Treffer zum 1:0 (gegen Frankfurt sprang dabei in der Hinrunde sogar ein Sieg heraus), ein weiteres war ein Führungstreffer und nur ein Tor schoss der Franzose, wenn RB bereits in Führung lag. Augustin schoss also wenn dann wichtige Tore. Fünf von den zwölf RB-Führungstoren, die fielen, wenn er auf dem Platz stand, schoss er selbt.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. 1. FC Köln 1:2

24. Spieltag in der Bundesliga. Nach der Niederlage in Frankfurt und vor den Heimspielen gegen Dortmund und die Bayern sollten gegen Köln unbedingt drei Punkte her. 45 Minuten lang sah es auch so aus, als sollte RB Leipzig diese Zielvorgabe schaffen. Danach allerdings kippte das Spiel komplett und der Tabellenletzte drehte das Spiel zu einem nicht unverdienten Sieg.

Das erste Ausrufezeichen des Tages war die Startelf von RB Leipzig. Die war in jeder Hinsicht komplett auf Offensive eingestellt. Dass Bruma, Lookman und Forsberg gleichzeitig zu Spielbeginn auf dem Platz stehen, mit dieser Wette hätte man bis vorgestern noch viel Geld gewinnen können. Fünf Wechsel hatte Hasenhüttl in der Formation vorgenommen gegenüber dem Neapel-Spiel. Konaté, Demme, Poulsen und Werner saßen auf der Bank. Laimer bekam eine komplette Pause. Klostermann, Orban, Lookman, Forsberg und Augustin standen dafür in der Startelf.

Das ergab dann diesmal wieder ein 4-3-3, das allerdings auf der zentralen Sechs nicht mit einem Demme oder Ilsanker zurückhaltend, sondern mit einem Kampl mit klarer Vorwärtstendenz besetzt wurde. Auf den Achter-Positionen davor spielten mit Forsberg und Sabitzer zwei Zehner, die immer wieder hoch anliefen. Und auf den Außenbahnen waren offensiv als Augustin-Unterstützung Lookman und Bruma unterwegs, standen aber im Spiel gegen den Ball oft auch tiefer als Sabitzer und Forsberg. Dass man so viele RB-Offensivkräfte in eine Formation gepackt kriegt, hätte man vor diesem Spiel nicht unbedingt vermutet.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2018 – Update 1

Die Winter-Transferperiode der Saison 2017/2018 ist jetzt schon ein paar Tage Geschichte. Wie in den letzten beiden Transferperioden im Winter ging es bei RB Leipzig auch diesmal eher ruhig zu. Auf Abgangsseite hat man den Kader an den einsatzzeitlosen Rändern ausgedünnt und Marvin Compper und Federico Palacios abgegeben (wer will, kann auch Nachwuchsmann Nicolas Kühn dazuzählen, der ja am Anfang der Saison noch zum Anschlusskader gehörete). Geholt wurde mit Ademola Lookman auf den allerallerletzten Drücker noch einer, der in der Offensive den Ausfall von Emil Forsberg abfangen soll.

Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren sorgte die Ruhe in der Transferperiode aber diesmal weniger für Zufriedenheit sondern vielmehr für eine emotionale Eruption beim Sportdirektor und eine klare Ansage beim Trainer. Man werde nie wieder in eine Situation kommen, so die Ansage, dass man auf Ausfälle und Lücken nicht adäquat reagieren kann. Schon im Sommer werde man sehen, dass man in Sachen Scouting und Neuverpflichtungen sehr viel mehr RB-like unterwegs ist als jetzt im Winter. Was auch immer das bedeutet und ob man das nicht auch als Ansage an Spieler wie Marcel Sabitzer interpretieren kann, dass eine Transferperiode mit einer untypischen Verpflichtung einens Leihspielers ohne Kaufoption nicht wieder vorkommen wird.

Sabitzer hatte ja kürzlich im Zuge einer möglichen Verlängerung seines Vertrags auch Klärungsbedarf geäußert, wo die Reise des Vereins hingeht. Er wolle regelmäßig Champions League spielen und wolle wissen, ob die (personellen) Planungen von RB Leipzig in eine ähnliche Richtung gehen. Ja, gehen sie, so nun die öffentliche Aussagenfaust von Rangnick. Das was diesen Winter passierte, war nur eine Ausnahme, weil das Scouting noch nicht reif für einen Topklub ist, aber schon ganz bald auf diesem Level sein wird. Untypisch die Emotionalität des Sportdirektors bei seiner Ansage. Typisch dagegen seine Getriebenheit und auf einen als solchen erkannten Missstand mit aller Energie reagieren zu wollen.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Dauerläufer im Team von RB Leipzig ist mal wieder Diego Demme. Mit 12.35 km pro 90 Minuten liegt er schon wieder fast auf Topniveau aus dem Zweitligajahr unter Rangnick.

Auch Yussuf Poulsen hat läuferisch noch mal deutlich angezogen. Was aber (wie generell bei vielen anderen Spielern auch) unter anderem daran liegt, dass da auch einige Einsätze mit deutlich weniger als 90 Minuten dabei waren. Poulsen bekommt im Schnitt nur noch 67 Minuten pro Einsatz. In dieser Zeit kann er sich natürlich deutlich schneller auspowern und mehr rennen als wenn er 90 Minuten spielen würde. Rechnet man dann einen 20-Minuten-Einsatz auf 90 Minuten hoch, dann sind die Laufwerte entsprechend deutlich höher, als wenn man komplette 90-Minuten-Einsätze hätte.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 1

Die Rückrunde ist zwar schon wieder losgegangen, aber es fehlen noch ein paar Worte zur Hinrunde. Und zwar vor allem in Zahlenform rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 17 Bundesligaspiele bis zur Winterpause. Teil 2 folgt dann demnächst.

Schon 22 Spieler hat Ralph Hasenhüttl in der Bundesliga auf das Feld geschickt. Das klingt erstmal viel. Allerdings kamen Kaiser, Compper, Mvogo und Schmitz in zusammen gerade mal reichlich knapp 400 Spielminuten zum Einsatz, sodass nur noch 18 Spieler übrig bleiben, davon 17 Feldspieler.

Federico Palacios, Fabio Coltorti und Philipp Köhn waren die drei Spieler, die gar nicht zum Einsatz kamen. Köhn und Coltorti schafften es in der Bundesliga noch nicht mal in den Spieltagskader. Auch die Nachwuchskräfte Nicolas Kühn und Elias Abouchabaka kamen nicht zum Einsatz oder zu einer Kadernominierung, waren im Hinrundenverlauf aber sowieso auch aus dem Profitraining genommen worden.

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