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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2017 – Teil 1

Die Rückrunde ist zwar schon wieder losgegangen, aber es fehlen noch ein paar Worte zur Hinrunde. Und zwar vor allem in Zahlenform rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 17 Bundesligaspiele bis zur Winterpause. Teil 2 folgt dann demnächst.

Schon 22 Spieler hat Ralph Hasenhüttl in der Bundesliga auf das Feld geschickt. Das klingt erstmal viel. Allerdings kamen Kaiser, Compper, Mvogo und Schmitz in zusammen gerade mal reichlich knapp 400 Spielminuten zum Einsatz, sodass nur noch 18 Spieler übrig bleiben, davon 17 Feldspieler.

Federico Palacios, Fabio Coltorti und Philipp Köhn waren die drei Spieler, die gar nicht zum Einsatz kamen. Köhn und Coltorti schafften es in der Bundesliga noch nicht mal in den Spieltagskader. Auch die Nachwuchskräfte Nicolas Kühn und Elias Abouchabaka kamen nicht zum Einsatz oder zu einer Kadernominierung, waren im Hinrundenverlauf aber sowieso auch aus dem Profitraining genommen worden.

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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2017/2018 – Teil I

Nutzen wir noch ein bisschen die Zeit für Rückblicke auf die Bundesliga. Heute im Angebot der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. Morgen oder in den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Kaderschmiede RB Leipzig 2018

Es ist Winterpause. Demnächst öffnet dann auch wieder die winterliche Transferperiode. Den ganzen Januar hindurch dürfen Spieler noch mal verpflichtet werden. Abgeben darf man Spieler in Abhängigkeit der geöffneten Transferfenster in anderen Ländern auch noch länger.

Wie immer gilt auch in diesem Jahr, dass man nicht jedem Gerücht hinterherhecheln sollte. Rund um die Bundesliga und vor allem auch RB werden immer wieder Namen gehandelt, die dann am Ende doch keine Rolle spielen. Immer ein bisschen schwer, relevante von irrelevanten Gerüchten zu unterscheiden. Weswegen man wie immer besser fährt, wenn man gesunden Menschenverstand walten lässt und mit den Fakten und Lücken und Möglichkeiten im realen Kader argumentiert.

Rund um RB Leipzig ist das Transfergebrabbel bereits im vollen Gange. Dazu trug auch Ralf Rangnick bei, der mit zwei entscheidenden Aussagen an die Presse ging. Einerseits, dass man neben Marvin Compper, dessen Wechsel nach Schottland zu Celtic Glasgow schon fix ist, auch Dominik Kaiser, Benno Schmitz und Federico Palacios keine Steine in den Weg legen würde, wenn sie denn wechseln wollen würden. Und dass man auch bei Abgängen nicht zwangsläufig neue Spieler als Ersatz holen will, weil man ja keine Stammspieler abgibt.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Hertha BSC 2:3

17. Spieltag der Bundesliga. Zum Abschluss des Jahres 2017 empfing RB Leipzig Hertha BSC. Es sollte noch einmal ein positiver Abschluss eines aufregenden Jahres werden. Daraus wurde allerdings nichts, weil RB trotz mehr als 80minütiger Überzahl mit 2:3 verlor.

Ralph Hasenüttl vertraute gegen Hertha fast der identischen Elf wie zuletzt beim 1:1 in Wolfsburg. Den gesperrte Dayot Upamecano ersetzte Willi Orban in der Innenverteidigung. Damit spielte erneut Ilsanker an der Seite von Naby Keita und nicht Diego Demme. Bruma und Kampl bildeten die Doppelzehn. Organisiert das Ganze wie fast immer im 4-2-2-2.

Pal Dardai, der unter der Woche zur Aufrechterhaltung der Konzentration im Team noch mal scharf trainieren hatte lassen, musste derweil zweimal wechseln. Die verletzten Rekik und Weiser waren nicht dabei. Dafür spielten Torunarigha und Esswein. Organisiert war man im 4-4-2 oder 4-4-1-1.

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Bundesliga: VfL Wolfsburg vs. RB Leipzig 1:1

Vorletzter Spieltag in der Hinrunde der Bundesliga. RB Leipzig zu Besuch beim VfL Wolfsburg, die der guten Besetzung ihres Kaders tabellarisch wieder mal deutlich hinterher hinken. Eigentlich war das Endergebnis ein sicherer Tipp, denn erst dreimal hat Wolfsburg in dieser Saison verloren und das 1:1 gegen Leipzig war bereits das zehnte Unentschieden. Es war diesmal ein Remis mit sehr unterschiedlichen Spielphasen.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit gleich fünf Veränderungen. Die zuletzt angeschlagenen Upamecano und Keita standen genauso in der Startelf wie Konaté, Halstenberg und Bruma. Orban, Demme, Kaiser und Laimer rutschten dafür auf die Bank. Der erkrankte Bernardo stand gar nicht im Kader. Organisiert war man im 4-2-2-2.

Wolfsburg wechselte auf der anderen Seite nur einmal. Divock Origi saß nur auf der Bank. Yannick Gerhardt übernahm seine Position, sodass die Formation etwas defensiver besetzt war. Der VfL probierte es in einem 4-2-3-1, wobei Didavi im Spiel gegen den Ball meist ein 4-4-2- daraus machte.

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Champions League: RB Leipzig vs. Besiktas Istanbul 1:2

Letztes Spiel der Gruppenphase der Champions League für RB Leipzig. Besiktas Istanbul war zu Gast und es ging noch um die Restchance zum Erreichen des Achtelfinales. In einem Spiel der vergebenen Torchancen unterlag RB am Ende abgezockteren Gästen mit 1:2 und spielt nach der Winterpause in der Europa League weiter.

Ralph Hasenhüttl tauschte gegenüber dem Spiel in Hoffenheim auf vier Positionen. Forsberg und Upamecano blieben verletzt draußen. Konaté und Poulsen saßen nur auf der Bank. Stefan Ilsanker und Willi Orban bildeten die Innenverteidigung. Bruma rückte für Forsberg auf die Zehn und Augustin spielte neben Werner im Sturm.

Dabei veränderte Hasenhüttl auch das taktische System. Aus dem gewohnten 4-2-2-2 wurde ein 4-3-3 alias 4-1-2-2-1. Diego Demme spielte auf der Sechs. Kampl und Keita besetzten die Achterpositionen davor. Bruma und Werner spielten Außenstürmer (wo Werner weiterhin gegen tief verteidigende Gegner ein bisschen seiner Stärken beraubt wirkt) und Augustin spielte in der Sturmmitte.

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Logikfehler in der Nachwuchsmatrix

Als es bei „Champagner statt Bier“ das letzte Mal rund ging, war es draußen noch warm und die Spiele in Europa lagen noch in der Zukunft. Viel ist seitdem rund um RB Leipzig passiert. Dirk, Crank und meine bloggende Wenigkeit trafen sich deshalb zu einem echten Podcast-Massaker mit Hin- und Rückspiel und Verlängerung. Besprochen haben wir trotzdem nur die Hälfte dessen, was auf dem Zettel stand.

Dabei hangeln wir uns anhand von Kaffee wie Emil Forsberg von Schweden nach Russland. Wir gehen so ziemlich alle Personalien im RB-Kader durch und sind auch in Sachen Führerscheine aller Art kompetente Ansprechpartner. Schließlich reden wir uns noch hinsichtlich des Nachwuchses bei RB Leipzig die Köpfe heiß, lauschen dem hip-hoppenden Tim Thoelke und werfen die eine oder andere Bemerkung dazu ein.

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Bundesliga: 1.FC Köln vs. RB Leipzig 1:2

Siebter Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig trat beim 1.FC Köln an. Packendes Spiel. Unheimlich viel los vor den Toren. RB nach 90 Minuten mit dem besseren Ende, das man sich vor allem durch ein deutliches Chancenplus in der zweiten Halbzeit verdiente.

In die Partie gegangen war Ralph Hasenhüttl mit einer Rotation light. Vier Spieler tauschte er im Vergleich zur Istanbul-Partie unter der Woche. Keita fehlte gesperrt und Werner war verletzt. Augustin und überraschend auch Orban saßen auf der Bank. Dafür durfte Ibrahima Konaté sein Debüt im RB-Dress feiern und standen Bruma, Lukas Klostermann und Yussuf Poulsen in der Startelf.

Organisiert war das wie immer im 4-2-2-2, in dem Sabitzer an die Seite von Poulsen in den Sturm rückte. Allerdings waren die Offensivpositionen recht flexibel besetzt. So tauschten nicht nur Bruma und Forsberg auch mal die Positionen, sondern spielte Bruma zeitweise auch mal neben Poulsen im Sturm, während Sabitzer auf die Zehn zurückrutschte.

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Champions League: Besiktas Istanbul vs. RB Leipzig 2:0

Zweiter Spieltag in der Champions League. RB Leipzig reist mit großen Hoffnungen zum Spiel bei Besiktas Istanbul. Zurück kommt man mit null Punkten. Weil man in der Defensive nicht entscheidend zupackt und offensiv aus einer Vielzahl an Chancen nichts macht.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit nur einer Veränderung im Vergleich zum Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Lukas Klostermann musste auf die Bank. Dafür kam Stefan Ilsanker als Rechtsverteidiger in die Partie. Ein Wechsel für mehr Sicherheit in der Defensive und für mehr Stabilität gegen die Flügelbesetzung bei Besiktas. Von der Idee her absolut nachvollziehbar.

Auf Besiktas-Seite lief man mit der erwarteten Formation auf, die am Wochenende noch im Derby bei Fenerbahce verloren hatte. Viele Wechsel nimmt das Team von Senol Günes auch in den englischen Wochen nicht vor. Von daher war das so zu erwarten.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt 2:1

Sechster Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig nach sieben Punkten aus fünf Spielen schon ein kleines bisschen unter Ergebnisdruck. Gegen Eintracht Frankfurt reichte es zu einem verdienten 2:1-Sieg, bei dem vor allem die ersten 60 Minuten sehr souverän gestaltet wurden.

In die Partie gegangen war Ralph Hasenhüttl mit einer zurückrotierten Mannschaft. So etwas wie der besten Aufstellung, die man in Abwesenheit von Kampl (verletzt) und Keita (gesperrt) derzeit aufbieten kann. Yvon Mvogo, Bruma und Yussuf Poulsen behielten immerhin noch der Platz auf der Bank. Benno Schmitz, Marvin Compper (was hat der eigentlich gerade ausgefressen?) und Kevin Kampl fielen gleich ganz aus dem Kader. Dafür kamen Peter Gulacsi, Lukas Klostermann, Dayot Upamecano (sehr wichtig für das Verteidigen in der Tiefe), Stefan Ilsanker, Emil Forsberg und Jean-Kevin Augustin in die Mannschaft.

Auf Frankfurter Seite gab es auch ein paar Wechsel, genaugenommen vier. Ante Rebic, Taleb Tawatha, Kevin-Prince Boateng und Mijat Gacinovic nahmen nur auf der Bank Platz. Jetro Willems, Marius Wolf, Daichi Kamada und Jonathan de Guzman kamen dafür herein. Vor allem mit Wolf und Kamada musste man vor der Partie nicht unbedingt rechnen. Eintracht-Coach Kovac argumentierte, dass man geschaut habe, wer den läuferischen Belastungen gewachsen ist und danach aufgestellt hatte.

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