Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2018/2019 – Teil I

Trotz schon gestarteter Rückrunde aufgrund der kurzen Winterpause immer noch Zeit für Rückblicke auf die Hinrunde. Heute im Angebot der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.

Tor

Peter Gulacsi (28 Jahre, 21 Spiele, 1890 Minuten): Erinnert sich noch jemand daran, wie RB Leipzig vor eineinhalb Jahren einen Torhüter holte, der als Konkurrent von Gulacsi im Kampf um die Nummer 1 galt? Lang, lang ist es her. Inzwischen ist Gulacsi so unumstritten wie noch nie bei RB. Er ist ein ruhiger und sicherer Rückhalt, der zu den Toptorhütern der Bundesliga gehört. Er ist im Eins gegen Eins sehr ruhig und wehrt deshalb mehr Großchancen ab als der Schnitt der Liga. Mit seiner Quote gehaltener Bälle liegt er unter den ersten drei Keeper der Bundesliga. Die immer noch vorhandenen, aber kleiner gewordenen Probleme beim Herauslaufen bei Flanken fallen kaum noch auf. In 21 Spielen keinen einzigen Fehler gemacht, der zu einem Gegentor führte. Das ist schon richtig gut, was Gulacsi da im Tor von RB Leipzig im besten Fußballer- und Torwartalter so anstellt. Klare Nummer 1, sehr gute Hinrunde. In dieser Form auch perspektivisch nicht aus dem Tor zu verdrängen, weil das Gesamtpaket stimmt. Interessant wird, wie Gulacsi auf veränderte Anforderungen unter Nagelsmann ab kommenden Sommer reagiert. Da wird er viel mehr und viel höher ins Passspiel eingebunden werden. Grundsätzlich hat Gulacsi auch fußballerisch gute Kompetenzen. Aber ein Manuel Neuer ist er in diesem Bereich dann doch nicht. Zumindest wäre das bisher nicht aufgefallen.

Peter Gulacsi hatte im Tor von RB Leipzig viel Grund zur Freude. | Foto: Dirk Hofmeister
Foto: Dirk Hofmeister

Yvon Mvogo (24 Jahre, 10 Spiele, 900 Minuten): Der Verlierer des starken Torwartspiels von Gulacsi. Bekam in der Europa League diese Saison immerhin viel Spielzeit. Konnte dort aber nicht unbedingt nachhaltig für sich werben, weil er zu unruhig wirkte und in manchen Spielen auch einfach viel zu wenig zu tun bekam, um seine Qualitäten zu zeigen. Ist ein bisschen der Gegenentwurf von Gulacsi. Etwas athletischer und vor allem aggressiver im Herauslaufen. Nicht der in sich ruhende Torhütertyp, sondern eher einer, der sich zeigen und beweisen will. Von seinem Potenzial her ist er mindestens auf Augenhöhe mit Gulacsi und vielleicht sogar durch seine Physis ein Stück kompletter. Hier und jetzt ist Mvogo aber von der Nummer 1 eher deutlich entfernt. Braucht perspektivisch mehr Spielzeit. Wenn es nicht schon in diesem Winter mit einer Leihe wird (was RB offenbar ablehnt), muss man sich im Sommer Gedanken machen, wie es weitergeht.

Marius Müller (25 Jahre, 1 Spiel, 90 Minuten): Klare Nummer 3 bei RB Leipzig. Bekam das Spiel in Häcken als kleinen Pflichtspielhappen. Könnte locker ein sehr guter Zweitligastammtorhüter sein, hat sich aber für eine abermalige Vertragsverlängerung bei RB entschieden (bis 2021). Die Perspektive dahinter bleibt unklar. In Leipzig wird er auch künftig nur in absoluten Ausnahmefällen einen Einsatz kriegen. So lange Mvogo im Verein ist, ist es sogar weitgehend aussichtslos, mal im Kasten zu stehen. Wenn bspw. ein guter Zweitligist mit Stammtorwart- und Erstligsperspektive anklopft, dann dürfte Müller spätestens im Sommer weg sein. Bzw. müsste er den Schritt im Sinne seiner eigenen Entwicklung machen.

Julian Krahl (19 Jahre, 0 Spiele, 0 Minuten): Nummer 4 im Team. Immerhin im Gegensatz zu Köhn letzte Saison einer, der seine Spielzeit in der U19 kriegt. Im Sommer ist im Nachwuchs aber Schluss. Wie es dann weitergeht, ist noch unklar. Dass er im Männerbereich bei RB kurz- bis mittelfristig zum Zuge kommt, ist unwahrscheinlich bis unmöglich.

Verteidigung

Ibrahima Konaté (19 Jahre, 25 Spiele, 2024 Minuten): Vielleicht die positive Überraschung der Saison bei RB Leipzig schlechthin. Unglaubliche Entwicklung genommen. Schon jetzt mehr Spielzeit als in der kompletten Vorsaison und mehr Einsatzzeit als alle anderen Defensivspieler. Den Trainingsrückstand von Upamencano in der Vorbereitung perfekt genutzt und sich einen Stammplatz in der Innenverteidigung erkämpft. Steht vor allem in den wichtigen Spielen eigentlich immer in der Mannschaft. Beste Zweikampfquote im Team (sechstbeste in der Liga). Meiste Balleroberungen aller RB-Feldspieler. Spielt mit seinen 19 Jahren schon unheimlich souverän und abgeklärt. Gute Physis, gute Geschwindigkeit. Zwei, drei schwächere Spiele dabei, in denen man merkte, dass Konaté als junger Spieler auch mal überspielt sein kann und ab und zu eine Auszeit braucht. Ansonsten eine überragende Hinrunde gespielt und zu einer zentralen Stütze der RB-Innenverteidigung geworden. Dazu hat er auch immer mal eine gute Dynamik im Offensivspiel und geht da gut in freie Räume oder nimmt das eine oder andere Dribbling, ohne dass er dabei unsicher wirkt. Lediglich sein Einfluss auf die Spieleröffnung bei RB ist bezüglich des Passspiels oft noch zu gering. Da sind noch Entwicklungsschritte nötig. Bis 2023 hat Konaté Vertrag in Leipzig. Wenn die Entwicklung so weitergeht, ist die Wahrscheinlichkeit leider hoch, dass er so lange allerdings nicht mehr in Leipzig spielt.

Ibrahima Konaté spielte eine unheimlich abgeklärte Saison. | GEPA Pictures - Thomas Bachun
GEPA Pictures – Thomas Bachun

Willi Orban (26 Jahre, 21 Spiele, 1833 Minuten): Hat immer noch viel Spielzeit gekriegt. Auffällig allerdings, dass Orban in wichtigen Spielen, in denen man hinten mehr Absicherung durch Geschwindigkeit braucht, nur auf der Bank saß. Beide Spiele gegen Dortmund und beide Spiele gegen Hoffenheim komplett draußen gesessen. Genauso gegen Bayern, Hoffenheim und Mönchengladbach. Dafür in elf von zwölf Europa-League-Spielen in der Startelf gestanden. Orban ist sehr gut im Zweikampf, vor allem in der Luft, hat ein sehr gutes Stellungsspiel und potenziell auch ein sehr gutes Passspiel. Was ihm (gerade im Vergleich mit Konaté und Upamecano) fehlt sind zwei, drei km/h an Geschwindigkeit. Und deswegen sitzt er halt häufig auf der Bank, wenn es um die großen Spiele geht. Gerade wenn bei RB aktuell so viel auf das Spiel gegen den Ball gesetzt wird und man die Geschwindigkeit in der letzten Linie für missglückte Balleroberungsversuche braucht. Wie man schön gegen Dortmund am Wochenende sah, als die letzte Reihe einen Konter nach dem anderen ablief/ ablaufen musste. Etwas, was Orban aufgrund seiner physischen Grenzen nicht gelingen kann. Orban ist nicht umsonst ungarischer Nationalspieler geworden und wäre in vielen anderen Teams mit nicht ganz so viel Anfälligkeit für Bälle in die Tiefe und mit nicht ganz so starker und talentierter Konkurrenz sicher gesetzt. Bei RB Leipzig wird es auch perspektivisch schwer für Orban mit Spielzeit und er wird sich sicher Gedanken machen müssen, wie seine Karriere weitergehen soll (bzw. ob er sich als klarer Stammspieler sieht oder ob er mit einer Rolle als einspringende Nummer 3 in der Innenverteidigung leben kann). In der Hinrunde bekam er durch die Europa League viel Spielzeit, in der Rückrunde könnte das schon anders aussehen.

Dayot Upamecano (20 Jahre, 20 Spiele, 1742 Minuten): War Anfang der Saison ein bisschen der Verlierer im Team, weil er mit Trainingsrückstand zur Mannschaft kam und anschließend lange brauchte, um sich in Form zu bringen. Nur ein schneller Upamecano ist ein sehr guter Upamecano. Als er die nötige Spritzigkeit wieder hatte, sah der Franzose auch gleich wieder so gut aus, wie in vielen Spielen der Vorsaison. In der Bundesliga gibt es wohl keinen Spieler, der Upamecano davonlaufen kann. Und diese Waffe setzt er zusammen mit seinem Körper immer wieder gut ein. Dazu hat der 20-Jährige auch einen großen Schritt in Sachen Passspiel gemacht und traut sich immer mehr, Bälle flach durch das Mittelfeld in das vordere Drittel zu spielen. Immer noch ein großartiges Gesamtpaket und zusammen mit Konaté nicht nur die Gegenwart, sondern vor allem auch die Zukunft in der RB-Innenverteidigung. Man müsste sie halt bis 2030 in Leipzig festbinden können..

Stefan Ilsanker (29 Jahre, 26 Spiele, 1617 Minuten): Kommt scheinbar langsam an die Grenzen bei RB Leipzig. Spielte 26 Partien, was sehr viel ist. Einige Einsätze davon waren allerdings nur Teilzeiteinsätze. Wurde so etwas wie die Allzweckwaffe zwischen Innenverteidigung und Secherposition. Im zentralen Mittelfeld wird es angesichts neuer Konkurrenz in Form von Adams und auch Haidara für Ilsanker immer enger bis aussichtslos. Für die Position reicht es fußballerisch-gestalterisch nicht mehr wirklich, wie man in einigen Bundesligaspielen in der Hinrunde gesehen hat. Gut ausgesehen hat Ilsanker in dieser Saison immer dann, wenn er auf der zentralen Position in einer Dreierkette in der Abwehr gespielt hat. Eine Position, auf der er nach Lust und Laune den Ausputzer spielen kann und mit vernünftigem Kurzpassspiel auch gut aufbaut und den Laden von hinten zusammenhält (und auch genug Geschwindigkeit hat). Viel mehr Positionen gibt es für Ilsanker als Startelfspieler derzeit nicht. Als Typ und als Balleroberer ist Ilsanker immer noch prima und tut jeder Mannschaft gut. Mit seinen dann 30 Jahren sollte er aber angesichts der wachsenden Konkurrenz im Sommer darüber nachdenken, ob es nicht Sinn macht, sich noch mal eine neue Karriereherausforderung suchen. Nach England wollte Ilsanker ja in seiner Karriere immer noch mal. Könnte ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel sein.

Lukas Klostermann (22 Jahre, 23 Spiele, 1555 Minuten): Im Sommer hatte man das Gefühl, dass das mit Klostermann bei RB Leipzig nichts mehr so richtig wirkt. Zu vorsichtig wirkte er weiterhin vor allem in seinen Offensivbewegungen. Auch aufgrund von Knieproblemen spielte er in den ersten neun Bundesligaspielen insgesamt nur rund 100 Minuten. Doch Klostermann spielte sich in der zweiten Hälfte der Hinrunde wieder in die Mannschaft zurück. Traute sich auch immer mehr Wege in die Offensive und in die Tiefe zu gehen. Zieht nicht mehr permanent zurück, wenn zehn Meter vor ihm ein Gegenspieler auftaucht, sondern sucht dann auch mal den Weg nach vorn, wenn eine Lücke zu sehen ist. Mit seiner Geschwindigkeit kann er defensiv vieles lösen. Spielt dort solide bis gut bei kleineren Problemen im Stellungsspiel. Ist auf einem sehr guten Weg, nachdem die Saison 2017/2018 nach Kreuzbandriss immer ein wenig nach gezogener Handbremse aussah. Man darf auch nicht vergessen, dass Klostermann immer noch 22 Jahre alt ist. In dem Alter wechselte ein Halstenberg gerade in die zweite Liga..

Marcel Halstenberg (27 Jahre, 18 Spiele, 1358 Minuten): Ein bisschen unsicher durfte man sein, wie der Linksverteidiger wohl von seinem Kreuzbandriss zurückkehren würde. Und dann stand er wieder auf dem Platz und es wirkte als wäre er nie weggewesen. Ganz im Gegenteil zu Klostermann, bei dem man immer das Gefühl hatte, dass nach der Kreuzbandverletzung lange das Vertrauen in den eigenen Körper fehlte. Halstenberg ist ein anderer Spielertyp als die anderen Außenverteidiger. Eher eine Art Sechser und einer der über das Passspiel und nicht über Geschwindigkeit kommt. Entsprechend nach Demme auch der Spieler mit den meisten Ballkontakten pro 90 Minuten bei RB Leipzig. Drei Torvorlagen und sechs Beteiligungen an der Entstehung eines Tors vor der direkten Vorlage belegen diesen Eindruck, dass Halstenberg eine torfernere Rolle inne hat. Alle 118 Minuten eine Torbeteiligung ist der sechsthöchste Wert bei RB und der beste unter allen Defensivspielern. Halstenberg gibt der linken RB-Seite Stabilität und dem System eine gewisse Ballsicherheit. Das könnte unter Nagelsmann nächste Saison noch mal ein Stück wertvoller werden. Schön wäre, wenn Halstenberg auch in Sachen Torabschluss noch eine Schippe drauflegen könnte. Eigentlich verfügt er ja über einen guten Schuss, gesehen hat man das diese Saison aber noch nicht.

Marcelo Saracchi (20 Jahre, 19 Spiele, 1311 Minuten): Konnte vor allem zu Beginn der Saison, als Halstenberg noch nicht wieder fit war, Einsatzzeiten sammeln. Hatte vom Einsatz her viele gute Auftritte. Ein Spieler, der immer wieder aggressiv auftritt und anläuft. Sprintet so viel wie kein anderer Spieler im Team und ist ein guter Balleroberer. In Sachen Positionsspiel ist es manchmal noch überschaubar, wenn es darum geht, in welcher Situation man rausrücken muss und in welcher nicht. Auch die offensiven Wege sind nicht immer perfekt. Im Passspiel fehlt ihm dazu ein wenig die Ruhe, weswegen viele aussichtsreiche Offensivaktionen im Sande verlaufen. Bringt viel mit, um in einem auf Balleroberung setzenden System erfolgreich zu sein. Muss aber auch noch ein wenig reifen, um ein wertvoller Faktor im RB-Spiel zu werden..

Nordi Mukiele (21 Jahre, 18 Spiele, 1195 Minuten): Bringt extrem viel mit, was man für einen guten und modernen Defensivspieler braucht. Physis, Geschwindigkeit, Körpergröße. Qualität im Spiel mit dem Ball. Sah mit diesem Gesamtpaket zu Beginn der Hinrunde wie der neue Rechtsverteidiger bei RB aus. Doch irgendwann (und noch nicht mal direkt nach der Suspendierung nach dem Salzburg-Spiel) ging es immer weiter bergab. Seit Mitte November kam der Franzose in der Bundesliga gar nicht mehr zum Einsatz. Das letzte Spiel war jenes in Berlin, als Mukiele zur Pause eingewechselt wurde. Taktisch wirkt Mukiele oft noch unreif und mit Problemen im Positionsspiel. In den Kopf kann man nicht hineinschauen, aber alles deutet darauf hin, dass er da nicht so fußball-fokussiert und geradlinig drauf ist, wie es vielleicht im Sinne seiner Entwicklung wünschenswert wäre. Bleibt ein Riesen-Defensivtalent mit idealer Position als rechtes Glied einer Dreierkette in der Abwehr, aber auch hier braucht es noch in vielerlei Hinsicht mehr an Reife.

Atinc Nukan (25 Jahre, 0 Spiele, 0 Minuten): Nach Kreuzbandriss nun wieder fit. Nicht zu beurteilen, wo er leistungstechnisch steht. In den Testspielen zuletzt wirkte er zumindest bemüht. Letztlich geht es wohl nur darum, dass Nukan einen neuen Verein findet, zu dem er wechseln kann und wo er dauerhaft Einsatzzeiten kriegt.

Der Defensivbereich ist in Sachen Talent sehr gut aufgestellt. Eine Reihe mit Halstenberg, Upamecano, Konaté und Klostermann/ Mukiele ist im Bundesligavergleich durchaus gehobenes Niveau. Interessant dass Orban im Ranking der Innenverteidiger auf eine Position abgerutscht ist, von der aus er in der Bundesliga vor allem dann spielt, wenn Geschwindigkeit nicht die allergrößte Rolle spielt oder die anderen beiden mal eine Pause brauchen. Interessant auch, dass sich Konaté in der Hinrunde quasi zum Innenverteidiger Nummer 1 bei RB entwickelt hat (zumindest wenn es um die Leistungen über die gesamte Runde hinweg geht). Noch keine dauerhaft prägende Rolle spielen die Neuzugänge Mukiele und Saracchi. Das erklärt vielleicht auch, warum der Abwehrverbund im Zusammenspiel bisher sehr gut funktioniert. Ganz einfach weil er eingespielt ist. Gerade ein Mukiele bringt aber jedes Potenzial mit, auch dauerhaft zur RB-Abwehrkette zu gehören.

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Bisherige Kaderrückblicke:

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Ein Gedanke zu „Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2018/2019 – Teil I“

  1. Stimmt, der Kaderrückblick fehlt ja noch.

    Auf Twitter hast Du ja es schon angemerkt, wie es beim TW-Spiel unter Nagelsmann laufen soll / könnte. Ich bin da auch gespannt, ob es Pep – Sarri – like werden könnte. Unserer IV traue ich es zu, so mitzuspielen. Aber da müssen eben alle mitdenken.
    Große Herrausforderung die da anstehen im Sommer.

    Abwehr perferkt eingeschätzt.
    Unsere 4 AV’s sind mMn das Beste, was die Bundesliga hat. Selbst Bayern hat nach Alaba und Kimmich nicht den Ersatz, ebenso der BVB. Da hat man eine Baustelle mit richtig guten Spielern geschlossen. Auch dadurch haben Halstenberg und Klostermann starke Konkurenz an der Backe und so treiben sich alle 4 nach vorne.

    IV
    Wenn man international spielt, dann bekommen alle ihre Einsatzzeiten. Der Hinweis mit der Geschwindikeit von Orban ist richtig, aber Willi Orban kann den Jungspunden noch eine Menge beibringen. 1-2-3 Jahre sollte er noch locker hier bleiben und Erfahrungen weiter geben.

    Ilsanker sehe ich auch so. England und letzter Vertrag sollte er im Sommer angehen. Hat er sich verdient.

    Zu Konate und Upamecano
    In der aktuellen Folge beim Rasenfunk, meinte doch der BVB nahe User also Stefan Buczko , das Leipzig Werner leichter ersetzen könne als Konate. Und er und Upa seine MVP waren beim BVB Spiel. Ich dachte mich zu verhören, weil man solche Digne nicht gewöhnt ist von BVB nahen Fans zu höre, aber Recht hat er .

    https://twitter.com/aus_LE1/status/1087749055348961286

    Diese Ausage trifft den Nagel auf den Kopf und RR hat völlig Recht bei der Frage, warum IK nicht zur U20 eingelanden wird. Und ebenso hast Du Recht, warum kann man nicht mit Beiden bis 2030 einfach verlängern, denn damit hätte man eine IV, die in Europa seines gleichen sucht.

    Spannend wird sein, wie Nagelsmann mit diesen „Schätzen“ plant. Mukiele in die IV zur 3-er Kette? Wäre sau geil, das zu sehen. Aber auch wird JN gesehen haben, wie locker flockog Upa/Ibu von der IV nach vorne gestossen sind inkl. Dribbling und Spieleröffnung. Da sehe ich einen von den Beiden sogar auf der 6.
    Wenn mal Demme gehen sollte, warum nicht Adams und Upa dort einsetzen? hat was.

    Freue mich auf den zweiten Teil.

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