Defensivkönige im Kampf um das Finale im DFB-Pokal

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Hamburger SV (23.04.2019, 20.45 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Keine  Atempause in der Osterzeit. Das ersehnte DFB-Pokalhalbfinale beim Hamburger SV steht vor der Tür. Immer ein wenig seltsam so eine Pokalsaison. Klar reden alle vor dem Wettbewerb davon, dass man ihn gern gewinnen wollen würde, aber die ersten Runde plätschern meist doch eher zäh und (nicht nur in Leipzig) zumindest im Umfeld der Bundesligisten mit geringerem Interesse vor sich hin. Die erste Runde bei einem unterklassigen Gegner als Auftakt in die Saison mitten im Sommer ist meist noch ganz nett. Danach wird es dann aber schon auch dünner. Bis man dann halt irgendwann in Viertel- oder Halbfinale steht und plötzlich tatsächlich Berlin zu einer realistischen Chance wird.

Die RB-Pokalsaison war nicht wirklich ein großes Spektakel, wenn man an die erstaunlich langweilige erste Hälfte in der zweiten Runde gegen Hoffenheim denkt. 2:0 hieß es am Ende. Zuvor wurde Regionalligist Viktoria Köln nach Halbzeitrückstand und später zu zehnt mit 3:1 besiegt. Wolfsburg war beim 1:0 im Achtelfinale mehr als gut bedient. Und das Spiel in Augsburg kürzlich war kein Festtag für Fußballästheten, aber ein 120minütiger spannender Fight mit dem glücklicheren Ende für RB Leipzig.

Nun fehlt nur noch ein Sieg, um zum Saisonfinale mit 20.000 RB-Fans nach Berlin fahren zu können. Und den einen Sieg muss Leipzig beim Hamburger SV erringen. Wie Leipzig hatte der HSV eine nicht ungünstige Auslosung in den bisherigen vier Runden. Zum Auftakt gewann man beim Regionalligisten aus Erndtebrück und musste dort trotz 2:0- und 4:2-Führung bis zum Ende und dem Treffer zum 5:3 zittern. Beim Drittligisten Wehen Wiesbaden hieß es eine Runde später 3:0. Nürnberg warf man in einer überlegen geführten Partie mit 1:0 aus dem Wettbewerb. Und auch in Paderborn gewann der HSV zuletzt beim 2:0 erstaunlich souverän.

Als RB Leipzig bei der Auslosung für das Halbfinale den HSV als Gegner bekam, galt der Zweitligist als leichtestes Los, das man kriegen konnte. Das ist sicherlich nicht falsch. Man sollte sich nur nicht der Illusion hingeben, dass daraus ein leichtes Spiel resultiert. Auch die fünf Spiele ohne Sieg in der zweiten Liga, die der HSV nun angesammelt hat und dank derer der Wiederaufstieg aktuell wackelt, sind eher ein trügerisches Signal.

Erwarten dürfte RB Leipzig in Hamburg ein ähnlich intensives Spiel wie in Augsburg. In der Liga steht der HSV für Ballbesitz und durchaus auch eine gepflegte Form von Fußball. Damit tut man sich aber vor allem gegen Mannschaften schwer, die gut und kompakt in der eigenen Hälfte stehend verteidigen. Dieses Spielverhältnis wird es wohl gegen RB nicht geben, da man in diesem Spiel vermutlich eher dem Bundesligisten den Ball überlässt.

Gegen den Ball hat der HSV an guten Tagen ein ordentliches Maß an Aggressivität und Intensität und läuft auch gern mal etwas höher an und spielt eine gute Form des Gegenpressings. Bei Trainer Hannes Wolfs einzigem Spiel gegen RB mit Stuttgart ließ er erstaunlich passiv spielen. Das dürfte so nun beim Spiel in Hamburg nicht zu erwarten sein. Wolf steht dafür, dass er sich spieltaktisch gut auf den Gegner einstellen und vor allem das Spiel seiner Mannschaft wenn nötig anpassen kann.

Möglich, dass Hannes Wolf gegen RB Leipzig wieder die Dreierkette auspackt, die hatte er zuletzt in Paderborn und gegen Magdeburg spielen lassen. Fakt ist, dass seine Mannschaft einen recht laufintensiven, sehr kompakten und disziplinierten Fußball spielt. Mit interessanten taktischen Varianten wie beispielsweise Außenverteidigern, die im Spiel mit dem Ball eher in den Sechserraum rücken. Gerade Sakai auf der rechten Seite macht das sehr stark und ist ein ballsicherer Akteur im Mittelfeld. Ob Wolf das Risiko von bei Ballverlusten recht offenen Außenbahnen auch gegen RB eingeht, muss man aber erstmal abwarten.

In den letzten Wochen spielte der HSV auch durchaus besser als es die Ergebnisse aussagen. Das Spiel gegen Magdeburg war tatsächlich nicht gut und ging nicht unverdient an den FCM. In Köln spielte man allerdings eine sehr gute zweite Halbzeit und verdiente sich mit einer Rumpftruppe das 1:1. Und gegen Aue hatte man in einer überlegen geführten Partie schlicht im Strafraum gegen eine tief und aufopferungsvoll verteidigende Mannschaft zu wenig Lösungen und ließ die wenigen guten Chancen auch noch liegen (also so ungefähr wie RB beim 0:0 gegen Augsburg).

Die Offensive ist so ein bisschen das Problemfeld der Hamburger. Nur 41 Tore sind in Liga 2 lediglich Rang 8. Das liegt einerseits daran, dass man als Favorit oft in eine ungünstige Spielkonstellation gerät, in der man gegen eine kompakte Defensvie anrennen muss. Aber es liegt auch an einer eher dünn besetzten Offensivabteilung. Toptalent Jann-Fiete Arp ist abgemeldet und in der Regionalliga unterwegs. Salzburg-Leihgabe Hwang war zuletzt verletzt. Und dann bleibt schon fast nur noch Lasogga, der mit seinem Körper und Torabschluss im Sturm eine Waffe ist, zuletzt aber auch fehlte. Entsprechend musste mit Manuel Wintzheimer ein Regionalliga-Stürmer ran, der seine Sache aber gut machte. Zudem fehlt es in der Mittelfeldzentrale manchmal ein wenig an Kreativität. Holtby, Hunt, Özcan und Mangala können an guten Tagen viel reißen, haben aber im Zusammenspiel nicht immer gute Tage.

Die Stärke des HSV ist derweil im Normalfall die Defensive, die wie erwähnt sehr kompakt und sehr aggressiv arbeiten kann. Lediglich zwölf Tore hat Hamburg aus dem normalen Spiel heraus zugelassen. Mit Abstand der Topwert aller Zweitligisten. Zum Vergleich: RB Leipzig steht in einer defensiv überragenden Saison bei elf Gegentoren aus dem normalen Spiel heraus. Im Pokalspiel kommt es also zu so etwas wie dem Kampf der beiden besten Teams der ersten beiden Ligen im Verteidigen normaler Angriffe.

Dass der HSV mit 33 Gegentoren trotzdem ’nur‘ den zweitbesten Wert aller Zweitligisten hat, liegt daran, dass man beim Verteidigen von ruhenden Bällen schwach ist. Schon 17(!) Treffer kassierte der HSV in der zweiten Liga nach Standards, die meisten aller Zweitligsten. In jedem der letzten drei kassierte das Wolf-Team ein Gegentor nach ruhendem Ball. Gegen Magdeburg kostete das in der letzten Minute der Nachspielzeit noch den einen Punkt, den man bis dahin gerettet hatte. Gegen Aue spielte man deswegen nur 1:1. Keeper Pollersbeck war unter einer Ecke hindurchgesegelt.

Auch das ist für RB Leipzig natürlich eine Möglichkeit, Ballbesitz zu veredeln, indem man vermehrt versucht, ruhende Bälle in Strafraumnähe zu kriegen. Als offensives Standardmoster ist RB aber auch weiter nicht bekannt, von daher bleibt unklar, wie erfolgsversprechen so ein Ansatz wäre. Fakt ist, dass der HSV für ein Spitzenteam der zweiten Liga zu viele Standardtore kassiert und das trotz körperlicher Maschinen wie Lasogga, Jatta, van Drongelen oder Papadopoulos (der nach langer Verletzung aber noch keine Stammkraft ist). Es ist aber auch keine Mannschaft, die durchgängig mit Riesen besetzt wäre.

Besetzt ist der HSV aber immer noch mit einiger Qualität. Vor allem die Außenverteidigerpositionen sind mit Sakai und Santos absolut bundesligareif. Dass Santos immer noch beim HSV kickt, ist angesichts seiner Qualitäten eigentlich unglaublich. Ein van Drongelen ist immer noch erst 20, aber auch (wie schon in der ersten Liga) ein sehr guter Innenverteidiger. Jatta ist vorne links eine Maschine, der noch ein wenig die Effizienz und die Genauigkeit im Passspiel fehlt. Lasogga ist im Torabschluss sehr gut. Hwang ist ein kleinerer, wendiger Stürmer für um Lasogga herum, der für die zweite Liga eigentlich (wenn er komplett fit ist) auch zu gut ist.

Dazu kommen bundesligaerfahrene Akteure wie Holtby oder Hunt. Janjicic galt schon letzte Saison als Mann für die Zukunft. Gideon Jung hat in dieser Saison eine kleine Durststrecke, wäre aber die robuste Lösung für die Sechs. Papadopoulos war sehr lange verletzt, ist aber zumindest im puren Verteidigen und Bälle rausköpfen und rausschlagen eine physisch starke Waffe, dafür halt taktisch nicht der disziplinierteste Spieler. Dazu kommen dann noch spielerisch starke Akteure wie Mangala und Narey.

Das ist schon eine sehr gut besetzte (und vor allem sehr junge) Mannschaft (mit Abstand die jüngste Mannschaft der zweiten Liga, was auch nachvollziehbar macht, dass sie nicht einfach so zurück in die Bundesliga marschieren), die sich in Bestbesetzung schon jetzt auch vor dem letzten Drittel der Bundesliga nicht verstecken müsste. Unter Wolf laufen sie dazu noch viel und sind gut organisiert. Ergo unangenehm zu bespielen, zumal wenn sie nicht das Spiel machen müssen, sondern selbst darauf lauern können, über spielstarke Akteure wie Sakai oder van Drongelen oder Mangala nach Ballverlusten schnell umzuschalten.

Fraglich ist halt, wie der HSV das Spiel gegen RB Leipzig personell angeht. Mangala gilt als angeschlagen. Lasogga und Hwang spielten nach Verletzungen zuletzt gegen Aue nur als Einwechselspieler. Und am kommenden Wochenende wartet das wichtige Duell Vierter gegen Zweiter bei Union Berlin, in dem die Weichen im Aufstiegskampf gestellt werden. Man könnte vermuten, dass der HSV gegen RB keine Einsätze von wichtigen angeschlagenen Spielern riskieren wird, bei denen das Risiko besteht, dass sie sich schwerer verletzten können. Auf der anderen Seite hat man auch nicht jedes Jahr die Chance, in ein DFB-Pokalfinale einzuziehen.

Bei RB Leipzig ist auf der anderen Seite die Frage, welche Umstellungen Ralf Rangnick gegenüber dem Spiel in Mönchengladbach vornehmen wird. Dass er drei, vier Wechsel vornimmt, um frische Spieler in die Partie zu werfen, ist anzunehmen. Orban und Poulsen wären die ersten Kandidate. Aber auch Demme und Haidara. Viel mehr an Kandidaten dürften es aber nicht sein. Bruma könnte man mit größeren Abstrichen noch dazurechnen.

Fakt ist, dass jeder RB-Spieler dieses Halbfinale wohl gern spielen würde. Zumindest vermittelten die Aussagen der letzten Wochen, dass das Team heiß darauf ist, sich für das Finale zu qualifizieren. Den euphorischen Jubel in Augsburg über das 2:1 hat man da noch ganz gut vor Augen. Entsprechend wird es wohl kaum Spieler geben, die freiwillig sagen werden, dass sie vielleicht nicht zu 100% frisch sind..

Für beide Mannschaften ist die Vorbereitungszeit zwischen den Spielen sehr kurz. Der HSV hatte zudem noch ein paar Tage zuvor das Montagsspiel in Köln, absolviert gegen RB also das dritte Spiel in neun Tagen. RB Leipzig auf der anderen Seite muss von einem Auswärtsspiel (Mönchengladbach) über Leipzig zum nächsten Auswärtsspiel. Auch nicht immer ganz einfach, in so kurzen Wechseln zwei Auswärtsspiele zu haben.

Viel Zeit zum Einstudieren von Varianten, mit denen man den HSV bespielen will, bleibt sowieso nicht. Der Tag nach dem Spiel in der Bundesliga ist für die eingesetzten Spieler normalerweise ein Tag mit Regenerationstraining. Und dann bleibt nur noch eine Einheit am Montag, in der man die Belastung auch nicht ins Uendliche schrauben wird. Klar, das geht beiden Mannschaften so. Aber wie bei Welt- oder Europameisterschaften profitiert von solch kurzen Vorbereitungen meist die auf Defensive ausgerichtete Mannschaft, weil kompaktes Verteidigen einfacher auszuführen ist, als offensive Ideen einzustudieren, mit denen man defensive System knacken kann.

Letztlich dürfte es in Hamburg wie schon in Augsburg vor allem über den Kampf gehen. Der HSV wird RB sehr aggressiv bekämpfen und dann gucken, dass man die Stürmer möglichst schnell ins Spiel bringt und vor allem die Zuschauer mitnimmt. Denn die knapp 50.000 HSV-Fans unter den erwarteten 53.000 Zuschauern könnten in so einer Partie durchaus zu einem Faktor werden, wenn es die Hamburger verstehen, sie auf ihre Seite zu ziehen.

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Konaté, Orban, Halstenberg – Demme, Kampl – Sabitzer (Haidara), Forsberg – Poulsen, Werner
  • HSV: Pollersbeck – Lacroix, Bates (Papadopoulos), van Drongelen – Sakai, Janjicic (Jung), Mangala (Jung), Santos – Özcan (Hunt) – Lasogga, Jatta

Fazit: Es wird ein hartes Sück Arbeit, dieses DFB-Pokalhalbfinale beim Hamburger SV. Vor allem wenn es darum geht, den HSV aus dem normalen Spiel heraus zu bezwingen. Denn dort ist Hamburg nur sehr schwer zu knacken, aber für Geschwindigkeit auch nicht ganz unanfällig. Dass die RB-Seite den Gegner auf die leichte Schulter nimmt, ist dabei schwer vorstellbar. Es ist ein Halbfinale eines Wettbewerbs, in dem man unbedingt ins Finale will. Da dürfte die Motivation nichts damit zu tun haben, wie der Gegner heißt oder in welcher Liga er spielt. Es es angerichtet. Großer Fußballabend.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig beim Hamburger SV nicht vor Ort verfolgen kann und am 23.04.2019, ab 20.45 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky und in der ARD.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Hamburger SV

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Ralf Rangnick will ins DFB-Pokalfinale. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig beim Hamburger SV mit Ralf Rangnick.

11.44

So, feiert ihr noch Ostern oder seid ihr schon heiß auf den DFB-Pokal. Ungewöhnliches Osterfest. Karfreitag schon die PK vor Mönchengladbach. Heute dann am österlichen Montag die PK vor dem Spiel beim Hamburger SV. Ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen..

11.47

Halbfinale im DFB-Pokal. Das klingt doch schon mal sehr groß. Auswärtsspiel bei einem Zweitligisten. Das klingt formal nach einer machbaren Aufgabe. Ob der HSV nun Erst- oder Zweitligist heißt, dürfte für den Verlauf des Spiels allerdings keine große Rolle spielen. Erstaunliche Parallelen zwischen Hamburg und Leipzig. Sowohl was ihre Qualitäten im Verteidigen normaler Angriffe angeht (beide auch mit sehr aggressivem Gegenpressing), als auch was das Alter der Mannschaft angeht (Hamburg hat die mit Abstand jüngste Mannschaft der zweiten Liga).

11.50

Ausverkauft wird das Volksparkstadion wohl nicht sein. Da hat man sich mit ordentlich hohen Preisen auf Haupttribüne und Gegengerade etwas verkalkuliert (wobei es sich wirtschaftlich trotzdem gerechnet haben dürfte). 53.000 werden aktuell erwartet. 57.000 passen rein. RB hat (da gbit es unterschiedliche Angaben) zwischen 4.200 und 4.400 Karten von etwas über 5.000 möglichen an die eigenen Anhänger verkauft. Tickets für den RB-Block gibt es aber nicht mehr, weil die nicht verkauften Blöcke im Oberrang für den heimischen Anhang freigegeben wurden.

12.00

Auch für Ralf Rangnick selbst sicher ein besonders wichtiges Spiel. Bis auf den DFB-Pokaltitel mit Schalke hat er in seiner Karriere noch nicht gwonnen. Und den staubte er damls ab, weil er von Magath übernahm und stieg mit dem Finale und dem Spiel gegen Zweitligist Duisburg in den Wettbwerb ein. So ein richtig eigener Titel, den man von Anfang bis Ende verantwortete, wäre vermutlich für ihn eine hübsche Sache. Dafür muss man halt erstmal den HSV schlagen. Wenn man Rangnick so gehört hat in den letzten Tagen, was er zum DFB-Pokal zu sagen hatte, dann schien man ihm jedenfalls eine besondere Motivation anzumerken..

12.05

Ralf Rangnick: „Gestern nur regeneratives Training für die die gespielt haben.“ Noch unklar, wer wie erholt ist nach dem Mönchengladbach-Spiel. Training heute im 14 Uhr. Dann auch die Entscheidung, wer mitfliegt. Keine zusätzlichen Verletzungen bisher (Upamecano, Mvogo und Adams sind ja verletzt).

12.07

Rangnick: „Sind von allen Halbfinalisten glaube das einzige Team, das im DFB-Pokal bisher gegen drei Bundesligisten gespielt hat.“ Auch Viktoria Köln zum Auftakt in der ersten Runde kein einfacher Gegner. „Wir haben uns gesagt, wenn wir gegen drei Bundesligisten gespielt haben, dann wollen wir auch ins Finale. HSV nun ein gefühlter Bundesligist.“ „Wenn wir ins Finale kommen sollten, wollen wir natürlich auch den Titel holen.“

12.09

Rangnick: „HSV hat länger nicht zu Hause gewonnen. Sie werden aber alles in die Waagschale werfen. Gehen nicht von einem leichteren Spiel aus. Wir gehen nach vielen erfolgreichen Auswärtsspielen in der Rückrunde aber mit gesundem Selbstbwusstsein in das Spiel und sind in der Lage das Spiel zu gewinnen. Wir wollen ins Finale und jeder im Verein möchte das Ziel mit Nachdruck erreichen.“

12.14

Rangnick zu Adams: „Probleme mit den Adduktoren. Wird besser, aber nicht so, dass er voll einsteigen kann. Macht keinen Sinn, ihm mit Problemen ins Training zu nehmen.“

Rangnick zu HSV: „Versuchen geplfegten Fußball zu spielen. Ballbesitz wichtig. Gegen Aue haben sie auch versucht spielerische Lösungen zu finden. Parallelen zu Gladbach beim HSV. Spielstarke Mannschaft, wenn ale Mann am Bord sind, wovon wir ausgehen. Erstligaqualität im Kader. Müssen es dort schaffen, Bälle zu erobern. Pressing, Gegenpressing. Pässe, Tiefgang, schnelles Umschaltspiel. Unsere Qualitäten im Ballbesitz einbringen.“

„Wir schauen uns den Gegner an und wie wir uns Vorteile erarbeiten können.“ Matchplan ausarbeiten. Im Training heute nicht mehr volle Belastung, um keine Körner zu verbraten. „Brauchen bestmögliche Leistung beim HSV. Darum geht es in den verbleibenden Stunden bis zum Anstoß.“

12.15

Rangnick: „Bei uns wird keiner nervös werden. Müssen auch keinem erzählen, wie toll es wäre, das Spiel zu gewinnen. Das wissen die Spieler ganz allein.“

12.17

Extrem kurze PK. Kein Gesprächsbedarf bei den anwesenden Journalisten. Auch gut. Aber letztlich ist es ja auch alles recht einfach. 90 bis 120 Pokalminuten und am Ende wird eines der beiden Teams im Finale stehen. Möge es RB Leipzig sein. In diesem Sinne einen schönen Dienstagabend.

Ein Gedanke zu „Defensivkönige im Kampf um das Finale im DFB-Pokal“

  1. Es ist das wichtigste Spiel der Vereinsgeschichte ohne Wenn und Aber, selbst für mich, der von der EL noch „geschädigt“ ist!!!

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