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Trainertechnisch ist es heute eher ruhig, dafür ist kadertechnisch wieder Bewegung in der Gerüchteküche. Der Kicker ist diesbezüglich der Meinung, dass sich RB Leipzig für die Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf (Freiburg) und Dominique Heintz (Kaiserslautern) interessiert.

Der 20jährige Kempf war schon vor einem Jahr in Leipzig im Gespräch, wechselte dann aber von Frankfurt nach Freiburg, wo er 13 Bundesligaspiele bestritt, zuletzt nach Verletzung aber nicht mehr zum Zuge kam. Aktuell ist Kempf mit der deutschen U20 auf WM-Reise.

Der 21jährige Dominique Heintz steht derweil im vorläufigen deutschen Kader für die U21-EM. Der linke Innenverteidiger war in Kaiserslautern lange Stammspieler und überzeugte sowohl in der Abwehrarbeit als auch mit seinem Aufbauspiel, bevor er nach einer Verletzung auch ein paar mal auf der Bank Platz nehmen musste.

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Wenn man sich nach der Vorrunde fragt, was für die Zeit nach der Winterpause für RB Leipzig noch drinliegt, dann geht man eigentlich angesichts des Tabellenplatzes und der ausgeglichenen Konkurrenz an der Spitze nicht als Aufstiegsfavorit in die nur noch 15 Restspiele der Saison. Da man aktuell aber auf dem Transfermarkt noch mal ordentlich ein paar Millionen in die Offensivabteilung des Teams investiert bzw. investieren will, wird man allerdings (zurecht) nicht umhinkommen, dass man die Favoritenrolle für das Feld hinter Spitzenreiter Ingolstadt zugeschoben bekommt. Das kommt zwar genaugenommen in der Entwicklung des Teams etwas früh, lässt sich aber nicht vermeiden, wenn man wie ein besserer Erstligist in die Mannschaft investiert. Wie man in der Rückrunde mit diesem impliziten Aufstiegsdruck umgeht, bleibt abzuwarten. (Zwischenbilanz: RB Leipzig in der Saison 2014/2015)

Wenn man nur bei den Zahlen bleibt, dann war das sportliche Auftreten von RB Leipzig in der Saison 2014/2015 nach der Winterpause überschaubar erfolgreich. Vier Punkte Rückstand auf Platz 2 bzw. 3 standen nach 19 Spielen zu Buche. Am Ende der Saison stehen dort neun bzw. acht Punkte Rückstand.

Angesichts von irgendwas um die 10 Millionen, die man in der Winterpause in den Offensivbereich investierte und dafür auch nur 17 Tore in 15 Spielen zurückbekam (zuvor 22 in 19 Spielen) kommt man nicht umhin, dies als Misserfolg zu betrachten. Oder wahlweise als Beleg für die These, dass die Favoritenrolle in der zweiten Liga für den Entwicklungsstand des Teams noch viel zu früh kam. Denn es braucht mehr, als im Winter mal eben zwei, drei Spieler zu verpflichten, die anderswo mal Tore geschossen haben, um den Schritt hin zu einem aufstiegsfähigen Topteam zu machen.

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Tags: 1860 München, 2.Liga 2014/2015, Achim Beierlorzer, Alexander Zorniger, Ante Rebic, Daniel Frahn, Diego Demme, Dominik Kaiser, Emil Forsberg, Fabio Coltorti, FC Ingolstadt, Joshua Kimmich, Marvin Compper, Omer Damari, Rani Khedira, Stefan Hierländer, SV Darmstadt 98, Terrence Boyd, Yordy Reyna, Yussuf Poulsen

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Weiter geht es mit der Trainerfrage. Vermutlich dem Sommerpausenthema schlechthin. BILD meint, dass der Trainer erst in zwei Wochen und entsprechend kurz vor dem Trainingsstart präsentiert werden soll. Könnte auch einfach nur die Übersetzung des gestrigen Mintzlaff-Satzes sein, dass man bis zum Trainingsstart einen neuen Coach vorstellen will.

Zugang und Abgang auf der Gerüchteliste und das am selben Tag. L’Equipe aus Frankreich meint, dass Jocelyn Gourvennec von RB Leipzig und Red Bull Salzburg angesprochen worden sei. Allerdings lehnte der 43jährige Trainer des französichen Erstligisten EA Guingamp, mit dem er vor einem Jahr den Landespokal gewann, die Angebote offenbar bereits wieder ab.

Sascha Lewandowski bestätigt derweil bei FFH, dass es ein Gespräch mit RB Leipzig gab und er abgesehen davon bisher noch keine Verhandlungen mit irgendjemandem geführt habe, weil er nicht mit Clubs spreche, die noch einen Trainer haben (stellt sich natürlich die Frage, was Achim Beierlorzer ist und wie der Lewandowski gegenüber verkauft wurde).

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Der letzte Spieltag. Ein Tag für die ganz großen Gesten. Zumal, wenn noch vier von sechs relevanten Tabellenplätzen zu vergeben sind. Am Ende hat es Darmstadt so gemacht, wie sie es nun mal so oft machen. Irgendwann einen Standard versenkt, kein Gegentor zugelassen (schon zum 17. Mal in dieser Saison) und gewonnen.

59 Punkte holte man in 34 Spielen. Das reichte erstmals seit 11 Jahren wieder für Platz 2 in der zweiten Liga. Und somit zum Aufstieg. Egal ob man dabei dann findet, dass das Niveau an der Spitze eher überschaubar war, bleibt eine überragende Leistung des Aufsteigers, der fußballerisch limitiert eine Spielidee über lange Bälle, Standards und schnelles Flügelspiel nach Ballgewinn entwickelte, die perfekt zum Team passte.

Mit 30 Punkten ist Darmstadt das beste Team der Rückrunde. Mit 26 Punkten ist man das beste Team 2015. Man kommt nicht um die Feststellung drumherum, dass die Lilien absout zurecht aufgestiegen sind.

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Tags: 1. FC Nürnberg, 1.FC Kaiserslautern, 1860 München, 2.Liga 2014/2015, Alexander Ring, Amin Younes, Andreas Lambertz, Daniel Frahn, Dominique Heintz, Eintracht Braunschweig, Erzgebirge Aue, Fortuna Düsseldorf, FSV Frankfurt, Holstein Kiel, HSV, Javier Pinola, Jean Zimmer, Karlsruher SC, Kerem Demirbay, Kevin Stöger, Markus Karl, Pascal Groß, Philipp Hofmann, Rouwen Hennings, St. Pauli, Stefan Kulovits, Stephan Schröck, SV Darmstadt 98, Tobias Sippel, Tomas Oral, VfR Aalen, Willi Orban

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Vorgestern das Saisonfinale in der zweiten Liga für RB Leipzig. Dank des 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth verabschiedete man sich versöhnlich vom eigenen Anhang, der vor dem Spiel eine stadionumfassende Choreographie mit Bezug zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Leipzig präsentiert hatte. Daniel Frahn und Dominik Kaiser schossen schon in der ersten Hälfte den ungefährdeten und verdienten Erfolg gegen harmlose Gäste heraus.

Mit dem Erfolg verbesserte sich RB Leipzig in der Abschlusstabelle auf einen insgesamt zufriedenstellenden fünften Platz. Greuther Fürth stieg dank der Ergebnisse der Konkurrenz trotz Niederlage nicht ab und belegte am Ende Rang 14.

Reichlich 27.000 Zuschauer, davon knapp 2.000 aus Fürth wollten am 34.Spieltag noch mal in Leipzig dabei sein. Und wohnten dabei auch dem emotionalen Abschied von Kapitän Daniel Frahn bei, der das letzte mal im RB-Trikot auflief, noch mal ein Tor schießen durfte und mit stehenden Ovationen bei seiner Auswechslung verabschiedet wurde.

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Letzter Spieltag für RB Leipzig. Das Ende einer langen Saisonreise, die unter anderem mit dem 3:0 bei 1860 fulminant begann und im Verlauf ein paar Aufs und Abs hatte. Am Ende ging es bei bestem Fußballwetter noch mal bergauf und wurden meist harmlose Fürther mit einem völlig verdienten und ungefährdeten 2:0 nach Hause geschickt.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig in der Abwehr mal wieder mit einer veränderten Viererkette. Lukas Klostermann ersetzte links hinten den gesperrten Anthony Jung und spielte eine ordentliche Partie, in der er auch offensiv ein paar Akzente setzte. Im Sturm rutschte zudem Daniel Frahn für Omer Damari, der etwas überraschend nicht mal im Kader stand, für seinen letzten Auftritt im RB-Trikot ins Team.

Angesichts der Tatsache, dass die Gäste noch mitten im Abstiegskampf steckten, musste man von aufopferungsvoller Gegenwehr ausgehen. Gerade vor diesem Hintergrund war die passive Spielweise Fürths schwerlich nachzuvollziehen. Vor der Viererabwehr stand defensiv meist eine Fünfermittelfeldkette, mit der man versuchte, die Räume zu schließen. So richtig effektiv war diese reaktive Spielweise aber nicht, weil man sich mit den Ketten so weit in der eigenen Hälfte verschanzte, dass RB Leipzig sich aus der Abwehr heraus in Ruhe den Ball so lange hin- und herschieben und zurechtlegen konnte, bis man dann doch mal eine Lücke fand.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Daniel Frahn, Diego Demme, Dominik Kaiser, Greuther Fürth, hes

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[Nach dem Zweitligaspiel zwischen RB Leipzig und der SpVgg Greuther Fürth hier die Einschätzungen der beiden Trainer Mike Büskens und Achim Beierlorzer von der Pressekonferenz.]
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Tags: 2.Liga 2014/2015, Achim Beierlorzer, Greuther Fürth, Mike Büskens

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[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen die SpVgg Greuther Fürth (24.05.2015, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Achim Beierlorzer und Rani Khedira.]

Keine Woche ist es her, dass RB Leipzig freundlicherweise zu einer Aufstiegsparty eingeladen war. Nachdem man Ingolstadt beim Feiern zugeschaut hat, geht es tabellarisch nun in die entgegengesetzte Richtung und es wartet das Spiel gegen Fürth, nach dem den Gästen im negativen Fall gar nicht nach Feiern sondern nach Abstiegstrauer zumute ist.

Einen Gegner in die extremste aller negativen Emotionslagen zu schießen, ist RB Leipzig im Gegensatz zum Beitragen zum Aufstieg bisher noch nicht wirklich passiert. 2011 hatte Havelse bei drei Punkten und neun bzw. 15 Toren Rückstand auf Magdeburg zwar noch theoretische Chancen, als sie am letzten Spieltag unter André Breitenreiter nach Leipzig reisten. Aber die Betonung lag auf theoretisch, sodass der sportliche Abstieg (der dann später am grünen Tisch aufgehoben wurde) niemanden mehr überraschte. Und vor einem Jahr kam Saarbrücken als bereits feststehender Absteiger zum Aufstieg-Mitbejubeln nach Leipzig.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Achim Beierlorzer, Greuther Fürth, Rani Khedira

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Übermorgen das letzte Zweitligaspiel der Saison für RB Leipzig. Gegner ist die SpVgg Greuther Fürth, die noch gegen den Abstieg kämpft und einen Sieg braucht, um sich aus eigener Kraft zu retten. Bei einem Unentschieden könnte man maximal auf einen Relegationsplatz abrutschen. Bei einer Niederlage müssen sie komplett auf die Konkurrenz hoffen.

Für RB Leipzig geht es dagegen nicht mehr um viel. Mit einem Sieg könnte man bei einem Braunschweiger Patzer noch auf Platz 5 vorrücken. Bei einer Niederlage läge rechnerisch noch ein Abrutschen auf Platz 9, praktisch aber nur auf Platz 7 drin.

Die SpVgg Greuther Fürth muss bei ihrem Abstiegsendspiel eventuell auf die beiden Linksverteidiger Niko Gießelmann und Zhi Gin Lam verzichten, berichtet der Kicker. Bei RB Leipzig fehlt Anthony Jung gelbgesperrt. Tim Sebastian ist wegen einer leichteren Wadenverletzung fraglich.

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Zur fußballbezogenen Folklore gehört das Lamentieren über den Schiedsrichter während des Spiels unbedingt dazu. Im Fall der Fälle erzeugt man eine Grundstimmung, die den Spielleiter unterbewusst dazu bringt, die eine oder andere 50:50-Entscheidung mehr für das eigene Team zu pfeifen. Yordy Reyna erhielt beispielsweise in Kaiserslautern eine gelbe Karte, die man guten Gewissens als eine bezeichnen konnte, die eher für das Publikum und dessen Beruhigung als wegen eines schwerwiegenden Vergehens gezeigt wurde.

Das Schimpfen über Entscheidungen, die man im Fernsehbild in 70 bis 80% der Fälle absolut nachvollziehbar finden würde, gehört also dazu und macht auch durchaus Spaß. Kein Spaß macht allerdings das, was einem in der zweiten Liga Woche für Woche und Woche für Woche über die gesamte Saison begleitete. Nämlich auch nach den Spielen seitens von Vereinsverantwortlichen noch ganz fürchterlich darüber zu lamentieren, wer welchen ganz klaren Elfmeter nicht bekommen und welchen absoluten Nicht-Elfmeter gegen sich gepfiffen bekommen hat. Und oben drauf noch das Fanspiel auf diversesten Kanälen, dass es ganz bestimmt das eigene Team ist, das schon die ganze Saison von Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt und somit am durchschlagenden sportlichen Erfolg gehindert wird.

Das Lamento mag bei einzelnen Entscheidungen natürlich berechtigt sein. Nur meist regiert das Kurzzeitgedächtnis, das die Fehlentscheidung zum eigenen Ungunsten sieht, über das Langzeitgedächtnis, das Fehlentscheidungen zu eigenen Gunsten gespeichert haben sollte (wobei man Fehlentscheidungen zu eigenen Gunsten der Einfachheit halber ganz gern auch mal ausblendet). Sprich, meist gleichen sich Glück und Pech in Bezug auf Schiedsrichterentscheidungen auf lange Sicht hin aus. Was auch ganz logisch ist, weil die Unparteiischen eben unparteiisch sind und ihre Wahrnehmungsfehler mal diesen und mal jenen treffen.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Collinas Erben, Hellmut Krug, Michael Weiner, Pattrick Ittrich, Schiedsrichter, Videobeweis

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Weiter geht es mit Kadergeschichten. Neu im Gerüchtetopf Ken Gipson, der ablösefrei aus dem Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart nach Leipzig wechseln soll, wie es bei Kicker und BILD heißt.

Gipson ist ein schneller Rechtsverteidiger, der auch als Innenverteidiger oder etwas offensiver eingesetzt werden kann. Macht in vielerlei Hinsicht Sinn das Gerücht um den 19jährigen. Jung und talentiert, dazu eine Kaderlücke bei RB Leipzig besetzend.

Nichts wird es dagegen mit dem 17jährigen Innenverteidiger Erdinc Karakas, der vom VfL Bochum zum FC Schalke 04 wechselt. Der Nachwuchsspieler, der laut BILD über Schalkes U19 an die Profis herangeführt werden soll, war auch bei RB Leipzig im Gespräch.

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Schon seit 12 Tagen kann RB Leipzig auch rechnerisch nicht mehr aufsteigen und schaut sich das sportliche Treiben in der zweiten Liga als entspannter Zuschauer an. Nicht ganz so entspannt dürften die Tage für Ralf Rangnick sein, der mitten im intensivsten Teil der Kaderplanung bzw. der Fixierung von Verträgen mit interessierten Spielern stecken sollte. Nicht zu vergessen, dass er auch noch einen Trainer vorstellen muss, der ihm den Kader in der nächsten Saison betreut.

Im Gegensatz zu den zwei Sommerpausen zuvor gibt es in diesem Jahr kadertechnisch doch einige Baustellen, viele Fragezeichen und auf Zugangs- und Abgangsseite mehr als genug zu tun. Das fängt bei den Leihspielern an, von denen kaum einer für die kommende Saison eine Rolle im RB-Kader spielen wird und für die es entsprechend entweder neue Leih- oder finale Abgangslösungen geben muss.

Gleich fünf von insgesamt 10 Leihspielern haben Verträge mit RB Leipzig, die Ende 2016 auslaufen. Sprich, bei allen diesen Spielern müsste der Vertrag erst einmal verlängert werden, wenn man denn neue Leihoptionen im Kopf hat. Nicht zutreffen dürfte dies auf Matthias Morys, Clemens Fandrich und Mikko Sumusalo, bei denen es darum geht, dass RB Leipzig für sie Lösungen finden muss, die einen endgültigen Abgang ermöglichen. Alle drei sind bei ihren aktuellen Leihvereinen Großaspach, Aue und Rostock gut aufgehoben. Bei Fandrich und Sumusalo stellt sich nur die Frage, was mit ihnen bei Abstieg ihrer jetzigen Clubs passiert.

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Tags: 2.Liga 2015/2016, André Luge, Ante Rebic, Anthony Jung, Benjamin Bellot, Clemens Fandrich, Daniel Frahn, Davie Selke, Denis Thomalla, Diego Demme, Dominik Kaiser, Emil Forsberg, Fabian Bredlow, Fabian Franke, Fabio Coltorti, Federico Palacios-Martinez, Georg Teigl, Henrik Ernst, Janik Mäder, Jean-Philippe Gbamin, John-Patrick Strauß, Joshua Kimmich, Lukas Klostermann, Marcel Sabitzer, Marvin Compper, Massimo Bruno, Matthias Morys, Mikko Sumusalo, Niklas Hoheneder, Omer Damari, Péter Gulácsi, Ralf Rangnick, Rani Khedira, Rodnei, Sebastian Heidinger, Smail Prevljak, Sören-Kurt Reddemann, Stefan Hierländer, Stefan Ilsanker, Terrence Boyd, Thomas Dähne, Tim Sebastian, Yordy Reyna, Yussuf Poulsen, Zsolt Kalmár

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BILD heute mit der Meldung, dass der Vertrag mit Linksverteidiger Anthony Jung bis 2019 verlängert worden sei. Die Nachricht der Vertragsverlängerung ist nicht so überraschend. Dass es gleich drei Jahre Aufschlag auf den bisher bis 2016 laufenden Kontrakt gab, erstaunt dann doch ein bisschen. Offenbar traut man Jung, der in dieser Saison insgesamt sehr konstant und gut gespielt hat, zu, dass er noch mal einen weiteren Entwicklungsschritt macht.

Entwickeln will sich auch Joshua Kimmich. Allerdings bei Bayern München. In der LVZ quasi schon mal ein Abschiedsinterview. Launig und unterhaltsam, aber ohne den ganz großen Neuigkeitswert. Kimmich will sich am Sonntag gegen Greuther Fürth unbedingt auf dem Rasen verabschieden und nicht verletzt zugucken. Und glänzt mit der Erkenntnis, dass “ein Ferrari keine konservative [Geld-] Anlage ist”. Kann man dem RB-Abgänger, den man sportlich und und charakterlich nächste Saison sehr vermissen wird, schwerlich widersprechen.

Für Greuther Fürth ist die Nachricht, dass Kimmich, der an guten Tagen das Spiel seines Teams auf ein anderes Level heben kann, für das letzte Saisonspiel noch mal der sportliche Ehrgeiz packt, im Abstiegskampf keine gute. Auch wenn man nach dem Sieg gegen Darmstadt jetzt “nicht wieder locker lassen” will, wie es im Kicker heißt. Fehlen könnte den Franken im entscheidenden letzten Ligaspiel Außenverteidiger Niko Gießelmann, der sich mit einer Adduktorenzerrung plagt.

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Der Kreis der Mannschaften, für die es in der zweiten Liga noch um etwas geht, wird zwar kleiner, aber immer noch ist die Hälfte der Liga in Aufstiegs- oder Abstiegsfragen involviert. Am 33. Spieltag haben sich nur zwei Mannschaften aus dem Kampf um wichtige Plätze verabschiedet. Ganz oben hat sich der FC Ingolstadt die absolut verdiente Meisterschaft gesichert. Und ganz unten kommt der VfR Aalen nicht mehr vom letzten Platz weg.

Zumindest nicht, wenn man nicht doch noch Erfolg hat, gegen den Zweipunkteabzug wegen Lizenzverstößen vor DFB- oder ordentlichen Gerichtsinstanzen vorzugehen. Wobei es sein kann, dass sie nach dem letzten Spieltag selbst mit zwei zurückgewonnenen Punkten nicht mehr von einem Abstiegsplatz wegkommen würden. Ganz im Gegenteil droht nun sogar der Komplettabsturz, denn Aalens Präsident Berndt-Ulrich Scholz sah gestern im Kicker noch nicht, dass man die finanziellen Bedingungen, die die dritte Liga mit sich bringt, erfüllen kann. Von der zweiten Liga in die Regionalliga. Davon würde sich der Verein wohl auf Jahre nicht erholen. Zumindest nicht in einer Form, die sie zurück in eine DFL-Liga bringen würde.

Vor dem Absturz zumindest in die dritte Liga steht auch der FSV Frankfurt, der nach sieben niederlagenlosen Spielen nach der Winterpause schon gerettet schien, weil man nach 26 Spieltagen 12 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hatte. Auf dem steht der Club nun nach 33 Spielen und sechs Punkten aus den letzten 11 Partien selber. Woraufhin beim Verein offenbar die völlige Panik einsetzte. Nicht nur, dass man Benno Möhlmann nach seinem 501. Zweitligaspiel entließ, nein auch vom Sportdirektor Uwe Stöver trennte man sich. Einen Spieltag vor dem Ende der Saison. Mitten in den laufenden Kaderplanungen. Aus strategischer Sicht das schlimmste aller Szenarien.

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Tags: Benno Möhlmann, Berndt-Ulrich Scholz, FC Ingolstadt, FSV Frankfurt, SV Sandhausen, Tomas Oral, Uwe Stöver, VfR Aalen

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Sechster Geburtstag bei RB Leipzig heute. Bzw. der Tag, der sich offiziellerweise irgendwie als Geburtstag eingebürgert hat. Genaugenommen wurde der Verein nämlich am 25.03.2oo9 gegründet und am 19.05.2009 lediglich die Satzung ins Vereinsregister eingetragen, in der wiederum die Gründungsversammlung vom März erwähnt wird. Aber ist vermutlich auch egal, welchen Tag man sich da aussucht. Spontane Trainingsbesuche von Fans wie in früheren Jahren werden jedenfalls heute schwierig, da trainingsfrei ist.

Vor dem letzten Spieltag stehen weiter Kaderfragen im Mittelpunkt. BILD berichtet, dass mit Niklas Hoheneder und Sebastian Heidinger, in der vergangenen Saison noch tragende Säulen des Aufstiegsteams, vom Verein noch niemand über eine Verlängerung ihrer Arbeitspapiere geredet habe. Genaugenommen habe man mit ihnen überhaupt nicht über Perspektiven, welcher Natur auch immer geredet. Was vor allem Heidinger mit leichter Bitterkeit kommentiert. Sorgen um die Zukunft müssten sich die beiden nicht machen, da sie über Angebote anderer Clubs verfügen. Für Hoheneder gehe es vor allem um Planungssicherheit, da er im Sommer Papa wird.

Relativ normal, dass zwei Spieler, die schon seit der Regionalliga dabei sind, beim nächsten Schritt in die Bundesliga nicht mehr mit ins Boot genommen und vereinsseitig die auslaufenden Verträge zur Beendigung der Arbeitsverhältnisse genutzt werden. Dass man bis fünf Tage vor dem letzten Spiel mit den beiden aber noch kein klares Wort geredet hat, ist trotzdem erstaunlich. Gerade bei Spielern, die in den letzten Jahren wichtige Stützen im Team und bei den Anhängern anerkannte Persönlichkeiten waren, sollte man eine klarere Kommunikation erwarten. Nicht nur, weil man damit am letzten Spieltag noch mal für eine würdige und offizielle Verabschiedung sorgen könnte und sie nicht irgendwann heimlich still und leise durch die Hintertür gehen müssen.

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Es hätte ein großes Aufstiegsendspiel für RB Leipzig werden können, wenn man im Verlauf der Saison nicht durch schlechte Spiele unnötig Punkte weggeschmissen hätte. So wurde es dann zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte nur ein letztes Auswärtsspiel der Saison, bei dem man dem Gegner beim Aufsteigen zugucken durfte. Als Glückwunschpräsent hatte RB Leipzig eine indiskutable zweite Halbzeit mitgebracht, mit der man den Gastgebern auch noch den Gefallen tat, mit einem Sieg aufzusteigen (den sie aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz gar nicht mehr gebraucht hätten) und gleichzeitig Meister zu werden.

Dabei ging es für die Gäste mehr als gut los. Denn schon nach vier Minuten ging RB Leipzig in Führung. Damari hatte im Mittelfeld einen Ball gesichert und Poulsen auf der linken Seite bedient. Der Stürmer nutzte diesen Raum, um sich im Zusammenspiel mit Forsberg bis zur Grundlinie durchzusetzen und von dort Dominik Kaiser zu bedienen, der das Leder frei vor dem leeren Kasten stehend in die Maschen beförderte. Ein früher Stimmungskiller, der den Gästen eigentlich hätte in die Karten spielen müssen.

Tat es auch eine halbe Stunde lang, in denen die RasenBallsportler dem Pressing der Gastgeber gut aus dem Weg gingen und selbst einige hohe Ballgewinne hatten, aus denen sich potenziell gefährliche Angriffssituationen ergaben. Da man diese aber nicht gut ausspielte und entsprechend der letzte Zug zum gegnerischen Tor fehlte, blieb der Aufwand, den man vor allem im Mittelfeld, in dem Demme und Khedira (stand nach längerer Verletzung erstmals wieder in der Startelf und machte seine Sache gut) zusammen mit Kaiser gut die Räume dicht machten, betrieb, brotlos.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Diego Demme, Dominik Kaiser, FC Ingolstadt, Marvin Compper

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Meister- und Aufstiegsfeier gestern in Ingolstadt. Mit dem 2:1 gegen RB Leipzig ging man am vorletzten Spieltag den letzten Schritt. Sieg und Aufstieg (54. Bundesligist) sind absolut verdient. Ersteres, weil man die zu Beginn starken Gäste mit zunehmender Spielzeit immer stärker in den Griff bekam und in der zweiten Halbzeit fast nach Belieben dominierte. Zweiteres, weil man über die gesamte Saison hinweg den besten Teamfußball in der zweiten Liga spielte und die konstantesten Leistungen ablieferte.

Dominik Kaiser (machte sein 100. Pflichtspiel) hatte RB Leipzig bereits nach vier Minuten nach schöner Kombination in Führung gebracht. Kurz vor der Pause erzielte Mathew Leckie nach umstrittenem Elfmeter den Ausgleich. Stefan Lex erzielte eine Viertelstunde vor dem Ende mit Unterstützung von RB-Keeper Benjamin Bellot den Siegtreffer. Im Zentrum der Kritik von Seiten der RB-Spieler und -Verantwortlichen im und nach dem Spiel der Schiedsrichter.

15.000 Zuschauer, davon etwa 700 Gästefans wollten die Begegnung im Stadion live verfolgen. RB Leipzig verbleibt nach der Niederlage auf Rang sechs und könnte am letzten Spieltag realistisch gesehen auch noch Fünfter oder Siebter werden.

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Wenn 32 von 34 Spieltagen absolviert sind und der 33. vor der Tür steht, dann hat man nicht nur bezüglich der Tabelle ein recht aussagekräftiges Bild. Auch die Statistiken der Offensivspieler geben jetzt recht fundiert darüber Auskunft, was dem Einzelnen im Saisonverlauf vielleicht gelungen oder nicht ganz so gelungen ist.

Wirft man einen Blick auf die Torjägerliste und nimmt nur Spieler auf, die in mindestens 10 Einsätzen mindestens 5 Tore geschossen haben und öfter als alle 300 Minuten aus dem Spiel heraus ins Tor trafen, dann bleibt bereits eine hübsche Liste an prägenden Zweitligafiguren übrig. Es fehlen aber auch ein paar Spieler, die man darin erwarten würde. Wie beispielsweise ein Dominik Stroh-Engel, der allerdings nur sechsmal aus dem Spiel heraus einnetzte.

Am beeindruckendsten sicherlich die Bilanz von  Rouwen Hennings, der zu Saisonbeginn eine ganze Zeit verletzungsbedingt fehlte, dann aber zum Garanten wurde, der den Karlsruher SC überhaupt erst in Richtung Aufstiegschance schoss. Alle 138 Minuten ein Tor aus dem Spiel heraus wird nur vom Braunschweiger Emil Berggreen übertroffen, der als klassischer Joker allerdings erst noch nachweisen muss, dass er dieses Niveau auch über 90 Minuten halten kann.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Axel Bellinghausen, Aziz Bouhaddouz, Charlison Benschop, Collin Quaner, Daniel Adlung, Dennis Daube, Dominik Stroh-Engel, Emil Berggreen, Fabian Schönheim, Florian Niederlechner, Guido Burgstaller, Havard Nielsen, Hiroki Yamada, Jakub Sylvestr, Joel Pohjanpalo, Karim Matmour, Lukas Hinterseer, Marc Schnatterer, Marcel Heller, Marco Terrazino, Mario Engels, Mathew Leckie, Michael Gregoritsch, Michael Liendl, Niclas Füllkrug, Pascal Groß, Philipp Hofmann, Raffael Korte, Robert Leipertz, Rouwen Hennings, Rubin Okotie, Sebastian Polter, Simon Terodde, Stanislav Sestak, Stefan Lex, Timo Perthel, Tobias Kempe, Vincenzo Grifo, Yussuf Poulsen, Yusuke Tasaka, Zlatko Dedic

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[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim FC Ingolstadt (17.05.2015, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Achim Beierlorzer und Emil Forsberg.]

Vorletzter Spieltag in der zweiten Liga. Das letzte Auswärtsspiel der Saison. Für RB Leipzig ein fast schon traditionsbildendes Spiel. Was nicht am Gegner liegt, sondern daran, dass man in der bisherigen Vereinsgeschichte entweder selbst aufgestiegen ist oder im letzten Auswärtsspiel dem Gegner beim Aufsteigen zuguckte, ohne selbst Aufstiegschancen zu haben.

2011 fuhr man in der Regionalliga als abgeschlagener Fünfter am vorletzten Spieltag zum Chemnitzer FC, die in einer ähnlichen Situation wie Ingolstadt im Fernduell mit Wolfsburgs U23 (zu denen man am letzten Spieltag fuhr) noch drei Punkte brauchten, um rechnerisch alles klar zu machen. Am Ende gewannen die Gastgeber mit 1:0.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Achim Beierlorzer, Emil Forsberg, FC Ingolstadt

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Übermorgen dann also das letzte Auswärtsspiel der Saison für RB Leipzig. Es geht zum Spitzenreiter FC Ingolstadt, der unbedingt den Aufstieg klarmachen will und einen Punkt braucht, um dies aus eigener Kraft zu schaffen oder auf Patzer der Konkurrenz hoffen muss. Für RB geht es tabellarisch um nichts mehr. Trotzdem schaut man natürlich dem Gegner nur ungern beim Feiern zu und will auch nicht der Grund sein, warum der Gegner was zu feiern hat.

Verletzungsbedingte Ausfälle hat man nach heutigem Stand nicht zu beklagen. Allerdings könnte Lukas Klostermann fehlen, bei dem sich heute entscheidet, ob er am Montag mit der U19 zum Halbfinalrückspiel der deutschen Meisterschaft nach Hoffenheim mitfährt oder am Sonntag mit bei den Profis ist. Ausfallen wird auch Zsolt Kalmár, der in der vergangenen Woche in Ungarn Abiturprüfungen ablegte und sich jetzt mit der U20 Ungarns auf die Anfang Juni beginnende U20-WM vorbereitet.

Auf Ingolstädter Seite dürfte der Ausfall von Innenverteidiger und Kapitän Marvin Matip schwer wiegen, der nach Armbruch sein drittes Spiel verpassen wird. Abgesehen von Langzeitverletzten sollten ansonsten alle Spieler einsatzfähig sein.

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