Presse 02.12.2016

Morgen Abend dann also das Spiel von RB Leipzig gegen Schalke 04. Ein Topspiel, weil zwei Teams aufeinandertreffen, die jeweils zwölf Pflichtspiele in Folge nicht verloren haben. Schalke mit einer ordentlichen Vorbereitung auf die Partie, weil man diese Woche nicht europäisch spielen musste. Es fehlen trotzdem weiterhin mit Huntelaar, Embolo und di Santo gleich drei Stürmer. Maxim Choupo-Moting wird deswegen wohl erneut in der Sturmzentrale auflaufen.

Auf Leipzig Seite hat sich an der Ausfallsituation auch nichts verändert. Es fehlen mit Compper, Papadopoulos, Bernardo, Klostermann und Gipson gleich fünf Defensivspieler. Entsprechend dürfte die Aufstellung defensiv mangels Alternativen und weil die Offensive zuletzt gut gearbeitet hat dieselbe sein wie in Freiburg.

Viel Respekt voreinander vor der Partie auf beiden Seiten. Für Ralph Hasenhüttl wartet die kompletteste Aufgabe der Saison, die man nur lösen könne, wenn man wirklich in allen Bereichen sehr gut arbeite. Auf Schalke Seite bringt man das Selbstbewusstsein von zwölf Spielen ohne Niederlage mit und will diese Serie ausbauen. Beide Teams wie schon mehrfach erwähnt sehr defensivstark. Wenn auch mit unterschiedlichen Konzepten. Dürfte ein enger Kampf werden, bei dem Kleinigkeiten entscheiden könnten.

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Defensives Topspiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 (03.12.2016, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Lang, lang ist es her, dass sich Schalke und RB Leipzig mal in einem Spiel gegenüberstanden. Im Sommer 2010 war es. In einem Testspiel, dem ersten nach der Umbenennung des Zentralstadions in Red Bull Arena. Reichlich 20.000 Zuschauer wollten sich damals den Regionalligisten gegen den Bundesligisten ansehen. Wie lange das her ist, sieht man auch daran, dass damals auf den Trainerbänken Tomas Oral gegen Felix Magath in den Ring stieg. Nur am Rande erwähnenswert, dass von den damaligen Spielern bis auf Benni Höwedes diesmal keiner mehr dabei sein wird.

Interessant schon eher, wie sehr sich die Perspektiven verschoben haben. Damals noch ein klassisches Duell in der Vorbereitungsphase zwischen unterklassigem Verein und durch die Welt tingelndem Bundesligisten und Champions-League-Teilnehmer. Diesmal dagegen kommt eines der deutschen Topteams der letzten Jahre mit einer ‚Sind stark genug auch in Leipzig zu bestehen‘-Rhetorik angereist. Angesichts des Tabellenstands vielleicht nachvollziehbar dieses Auftreten. Aber auch immer noch irgendwie gewöhnungsbedürftig, dass große deutsche Vereinsnamen mit dieser leichten Attitüde eines selbstbewussten Underdogs anreisen.

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Presse 01.12.2016

Weiter Gerüchtezeit: Diesmal soll RB Leipzig Interesse an Henry Onyekuru haben. 19 Jahre, Offensivmann. Erzielte beim belgischen Erstligisten KAS Eupen (das ist der Klub, der zur Aspire Akademie in Katar gehört und unter anderem Talente von dort aufnimmt) in 16 Spielen schon sieben Tore. Wie schon bei so vielen anderen Gerüchten, so gilt auch hier. Wenn die RB-Scoutingabteilung einen wie Henry Onyekuru nicht auf dem Zettel hätte und beobachten würde, hätte sie ihren eigenen Anspruch nicht erfüllt und ihren Job nicht gut gemacht. Ob dann aus solchen Beobachtungen je was entsteht, steht auf einem ganz anderen Blatt.

In Russland wird Anton Mitryushkin bei RB Leipzig ins Gespräch gebracht. 20 Jahre Torwart. Schon im Mai waren entsprechende Gerüchte mit RB aufgeploppt, ohne dass daraus konkreteres entstand. Seit Februar spielt Mitryushkin beim Schweizer Erstligisten FC Sion. Seit dieser Saison ist er dort Stammkeeper. Laut Berater gebe es Interessenten in der Bundesliga. Ob darunter tatsächlich RB Leipzig ist, ist (natürlich) Spekulation.

Das Salzburger Talent Dayot Upamecano, der mit seinen 18 Jahren in der Innenverteidigung des österreichischen Meisters schon Stammspieler ist, sieht seine Zukunft vorerst bei Red Bull Salzburg. Berichten die Salzburger Nachrichten. Mittelfristig wird sein Weg aber sicher in eine europäische Topliga und vielleicht ja zu RB Leipzig führen.

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Presse 30.11.2016

In England bringt man Ralph Hasenhüttl mit dem FC Arsenal in Verbindung und als Nachfolger von Arsene Wenger im kommenden Sommer ins Gespräch. Sollte man zum jetzigen Zeitpunkt nicht so ernst nehmen. Erstens kommt das Gerücht von der Sun, was jetzt nicht die vertrauenswürdigste Quelle ever ist. Und zweitens hat Hasenhüttl auch noch mitzureden. Dass er nach einem Jahr RB Leipzig wieder verlässt, ist eher unvorstellbar. In der Vergangenheit war der Coach nicht für solche Schnellschüsse bekannt und hat die Potenziale in seinem Klub erstmal ausgereizt, bevor er die nächste Station wählte.

Wenn Leipzig nächste Saison europäisch spielt, dann wird er diese Früchte auch selber ernten wollen. Wenn Leipzig nächste Saison nicht europäisch spielt, dann wird Hasenhüttl seine Entwicklung bei RB noch nicht als beendet ansehen und bleiben, um in einen europäischen Wettbewerb einzuziehen. In zwei, drei Jahren ist es vorstellbar, dass ein Hasenhüttl neue Herausforderungen sucht. Für den kommenden Sommer allerdings noch nicht.

Sportbild sieht weiterhin Nadiem Amiri und Jeremy Toljan bei RB Leipzig auf dem Zettel. Der 22-jährige Toljan könnte dabei schon im Wintr interessant werden, so das Blatt. Toljan spielte in den letzten fünf Spielen für Hoffenheim nur noch eine Randrolle. Und in Leipzig könnte man einen weiteren Außenverteidiger sicherlich ganz gut gebrauchen. Plausibilität hat aber keine entscheidende Aussagekraft, ob bei Toljan überhaupt Wechselwille vorliegt und bei RB Leipzig Verpflichtungswille.

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Timo Werner als perfekter Rollenspieler zum Nationalspieler?

Viel wurde in den letzten Wochen über Timo Werner geschrieben. Also viel wurde auch mit Hilfe seiner Worte in Form von Interviews geschrieben (gemeinsamer Arbeitstitel: ‚Warum alles super perfekt ist und ich mich in Leipzig wohl fühle.‘). Aber viel wurde auch schlicht über ihn geschrieben. Ob er beispielsweise nicht bald ein Thema für die deutsche Nationalmannschaft sein müsste. Weil die doch so ein Stürmerproblem habe.

Fakt ist, dass Timo Werner bisher eine sehr gute Saison spielt. Das zeigt bereits ein ganz einfacher erster Blick auf die Zahlen. Elf Torbeteiligungen stehen schon auf Werners Konto. Sieben Tore und vier Vorlagen. Nur Emil Forsberg ist (wenn man Burke und Selke als Joker mal nicht beachtet) in Sachen direkter Torbeteiligungen besser. Der Schwede ist alle 65 Minuten an einem Tor beteiligt, Werner nur alle 80 Minuten.

Torbeteiligungen (min. 300 Minuten Einsatzzeit):

  • Emil Forsberg: alle 65 Minuten (5 Tore, 7 Vorlagen)
  • Timo Werner: alle 80 Minuten (7 Tore, 4 Vorlagen)
  • Marcel Sabitzer: alle 97 Minuten (4 Tore, 4 Vorlagen)
  • Naby Keita: alle 137 Minuten (4 Tore, 1 Vorlage)
  • Yussuf Poulsen: alle 291 Minuten (1 Tor, 2 Vorlagen)

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Presse 29.11.2016

Wieder mal ein Transfergerücht. Diesem räumt BILD viel Platz in der heutigen Ausgabe ein. Was auch ein kleines Zeichen sein könnte, dass das Blatt dem Gerücht Bedeutung zumisst. David Henen heißt der Mann, ist 20, belgischer Nachwuchsnationalspieler und schneller Offensivmann. Beim FC Everton kommt er nicht zum Zug und sucht eine neue Herausforderung.

Seltsam am Gerücht nur, dass RB Leipzig in der Offensive derzeit eigentlich gar keinen Bedarf hat. Mit Selke und Burke kommen dort schon jetzt zwei Spieler nur auf wenig Einsatzzeit. Käme noch Henen dazu, würden sich die verfügbaren Einsatzzeiten auf noch mehr Spieler verteilen. Was dann auch die Frage aufwirft, inwieweit das für Henen Sinn machen würde. Der spielt aktuell nur in der Nachwuchsrunde der Premier League. Ein Sprung an die Bundesliga-Spitze wäre nicht gerade ein kleiner.

In Schweden bringt man den 16-jährigen Filston Mawana unter anderem mit RB Leipzig in Kontakt. Der gehört eigentlich zur U17 von Malmö FF, kam aber auch schon bei der U21 zum Einsatz. Ein Wechsel im Winter soll möglich sein. Aber die Geschichte ist noch in einem sehr vagen Zustand. Fakt scheint, dass einige Klubs den Stürmer auf der Beobachtungsliste zu haben scheinen.

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Presse 28.11.2016

Drei Tage schon her das 4:1 von RB Leipzig beim SC Freiburg, aber dadurch nicht weniger beeindruckend. Gegen überraschend zurückhaltende Freiburger war Leipzig bis auf eine Viertelstunde nach der Pause komplett überlegen und gewann auch in der Höhe völlig verdient.

Naby Keita hatte schon nach reichlich einer Minute den Torreigen mit einem Fernschuss eröffnet. Florian Niederlechner glich nach einer Viertelstunde aus dem Nichts und dank Fehler von Peter Gulacsi, der nicht aus dem Tor kommt, und dank mangelndem Zugriff von Benno Schmitz und Stefan Ilsanker aus.

Zwei Tore von Timo Werner, der von vielen als wichtigster Spieler des Spiels gesehen wird, stellten die Weichen noch vor der Pause auf Sieg für RB Leipzig. Marcel Sabitzer machte auf Vorlage des überragenden Emil Forsberg kurz vor Ende alles klar.

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Bundesliga: SC Freiburg vs. RB Leipzig 1:4

Man hätte vor dem Spiel beim SC Freiburg mit vielem rechnen können, sogar mit Schnee. Nicht rechnen konnte man damit, dass RB Leipzig den Mitaufsteiger und Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit nach Belieben dominiert und am Ende auch in der Höhe völlig verdient mit 4:1 gewinnt.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit der nach der Papadopoulos-Verletzung letzten Defensiv-Formation. Also Ilsanker als Innenverteidiger neben Orban. Und Schmitz als Rechtsverteidiger. Also jener Formation, die auch in Leverkusen ab der 30. Minute nach der Compper-Verletzung auf dem Platz gestanden hatte. Man merkt der neuen Abwehrkette schon auch noch an, dass da nicht alles perfekt funktioniert, aber das kann angesichts der Zusammensetzung auch nicht verwundern.

Der SC Freiburg veränderte sein Team gleich dreimal im Vergleich zur Vorwoche. Christian Günter kehrte nach Sperre als Linksverteidiger ins Team zurück. Caglar Söyüncü und Maximilian Philipp fehlten wegen Verletzungen. Dafür rückten Manuel Gulde (sowieso Stammkraft in der Innenverteidigung, aber zuletzt verletzt) und Nils Petersen ins Team. Das Kreativpotenzial eins Philipps wurde letztlich durchaus vermisst.

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Business as usual im Haus der 11Freunde

Größter Außenseitererfolg aller Zeiten. Vorhersehbarer, erkaufter Erfolg. Nach der Übernahme der Tabellenführung durch RB Leipzig ist es, wie es im modernen medialen Zeitalter nun mal ist. Differenzierungen sind nicht unbedingt gefragt. Frag nach bei den Kösters und Draxlers dieser Welt.

Wobei der Köstersche N-TV-Versuch, den RB-Erfolg komplett klein zu reden, etwas arg bemüht und vom persönlichen ‚RB Leipzig ist doof‘-Standpunkt getrieben wirkt. Eines der dortigen Argumente besteht zum Beispiel darin, die durchschnittlichen Kaderkosten bei RB Leipzig anzuzweifeln.

Lassen wir mal das dort auch genannte Leicester bei Seite (wobei es auch gute Gründe gibt, Leipzig und Leicester (mal abgesehen vom Alter der Mannschaften) miteinander zu vergleichen und die Bedingungen in England aufgrund einer geringeren Schere beim TV-Geld auch für kleinere Klubs ganz ok sind). Dann bleibt, dass eine Behauptung einer Behauptung entgegengestellt wird.

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Presse 24.11.2016

Morgen dann also schon das Auswärtsspiel von RB Leipzig beim SC Freiburg. Als Tabellenführer nach dem 11.Spieltag zum Mitaufsteiger. Wer das vor der Saison vorausgesagt hätte..

Einfacher macht das die Aufgabe natürlich nicht. In Freiburg ist man heiß, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Und dank Laufstärke, Aggressivität und Offensivqualität hat man auch alle Mittel, um RB Leipzig richtig weh zu tun und drei Punkte einzufahren. Und die Freiburger Spieler wissen auch, dass sie diese Mittel haben. Leipzig auf der anderen Seite hat in den bisher elf Spielen gezeigt, dass man anpassungs- und entwicklungsfähig ist. Wird ein sehr interessantes, völlig offenes Spiel.

Auf Freiburger Seite muss man nach diversesten, längerfristigen Ausfällen auch noch auf Toptorschütze Maximilian Philipp verzichten (Bänderriss). Der hat einen Bänderriss. Nils Petersen dürfte erste Option als Ersatz sein, weil auch Karim Guede verletzt ausfällt. Wahrscheinlich wird auch Caglar Söyüncü wegen einer in Mainz erlittenen Gehirnerschütterung ausfallen. Das wiegt aber nicht so schwer, da Manuel Gulde nach Verletzung wieder zur Verfügung und im Normalfall eh vor Söyüncü steht.

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Aufsteiger trifft Aufsteiger

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim SC Freiburg (25.11.2016, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der Spitzenreiter der Bundesliga reist zum Aufsteiger. Alias der Aufsteiger reist zum Aufsteiger. Seltsame Konstellation, dass der letztjährige Zweite der zweiten Bundesliga nun als Spitzenreiter der Bundesliga, also als aktuell Deutschlands Topteam, zum Mitaufsteiger reist, der letzte Saison noch vor RB Leipzig ins Ziel kam.

Manch einer wird jetzt einwenden, dass das ja auch kein Wunder sei, angesichts der unterschiedlichen Investitionssummen beider Vereine. Andererseits bleibt der auch nicht uninteressante Fakt, dass bei beiden Teams gerade mal zwei Neuzugänge unter den elf meisteingesetzten Spielern sind. Sprich, jeweils neun Stammspieler sind bei beiden Mannschaften noch aus der Zweitligasaison übrig, in der Freiburg verdient vor Leipzig ins Ziel kam. Die Unterschiede zwischen den zwei Stammspieler-Neuzugängen Werner und Keita auf der einen Seite und Söyüncü und Bulut auf der anderen Seite sind allerdings in Bezug auf die Qualität auch nicht wegzudiskutieren.

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Presse 23.11.2016

Omer Damari wird mal wieder zum Thema. Seine Zeit bei den New York Red Bulls geht zu Ende. Und die Frage nach seiner Zukunft stellt sich neu. Wieder mal sollen israelische Teams Interesse haben. BILD bringt dabei Maccabi Haifa und Maccabi Petah Tikva ins Gespräch. Bei letzteren begann Damaris Karriere. Wird wohl wie immer ums Geld gehen. Viel Ablöse kann Ralf Rangnick nicht erwarten, wenn er Damari von der Gehaltsliste haben will.

Emil Forsberg im Interview bei BILD. Kein Interesse an einem verbalen Schlagabtausch mit Bayern und BVB. Keine Meisteransagen. Dafür viel Liebe für Frau Shanga. Und Interesse für soziale Projekte im Irak, weil ein Teil von Shanga Forsbergs Familie da herkommt. Passend zur guten Laune von Emil Forsberg, dass er in Schweden zum Mittelfeldspieler des Jahres gewählt wurde.

Kicker und LVZ vermuten, dass RB Leipzig in Freiburg mit Stefan Ilsanker in der Innenverteidigung und Benno Schmitz rechts hinten antritt. Bzw. vermutet die LVZ nur in Bezug auf Schmitz. Der Kicker sieht Kyriakos Papadopoulos zwar wieder im Mannschaftstraining, aber nicht in der Verfassung für eine Bundesliga-Startelf.

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Immer wieder samstags. Oder auch nicht.

Wieder mal steht am nächsten Spieltag für RB Leipzig eine Partie an, die nicht am Samstag, 15.30 Uhr ausgetragen wird. Wieder mal ein Freitag. Schon zum dritten Mal in dieser Saison. Zum zweiten Mal in Folge auswärts. Ins geschmeidige 650 km entfernte Freiburg.

Generell wird RB Leipzig in dieser Saison nur selten zur ’normalen‘ Bundesliga-Spielzeit am Samstag Nachmittag angesetzt. Bis zum 20. Spieltag wurden die Partien bisher von der DFL terminiert. 18 Spieltage davon fallen aufs Wochenende, zwei Spieltage in englischen Wochen auf Dienstag und Mittwoch. An den 18 Wochenendsspieltagen spielt RB Leipzig gerade mal sechsmal am Samstag Nachmittag.

Entsprechend spielt man gleich zwölfmal zu anderen Terminen. Wobei man bis zum 20. Spieltag nirgendwo die Spitze hält. Freitags spielt Bayern, Freiburg und Frankfurt häufiger als RB. Samstag Abend spielen Leverkusen und Dortmund häufiger als RB. Und Sonntags spielen Mainz, Schalke, Hertha und Hoffenheim häufiger als RB.

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Presse 22.11.2016

Gerüchteküche mal wieder: Kyriakos Papadopoulos wird von BILD beim HSV gehandelt. Das Blatt meint, dass der Grieche Interesse habe, dort im Winter hinzuwechseln und Markus Gisdol heiß auf ihn sei. Der HSV hat besonderen Bedarf an Innenverteidigern oder Sechsern. Papadopoulous‘ Berater meint bei HSV24 allerdings, dass das Gerücht „Quatsch“ ist und noch niemand mit ihm geredet hat.

Quatsch dürfte zum aktuellen Zeitpunkt eine gute Zusammenfassung des Gerüchts sein. RB Leipzig kann es sich kadertechnisch eigentlich nicht leisten, einen Innenverteidiger abzugeben. Außer man verzeichnet im Winter relevante Neuzugänge. Umbauten im neuralgischen Defensivverbund dürften allerdings nicht unbedingt zu Hasenhüttls Präferenzen gehören..

Der SC Freiburg muss am Freitag gegen RB Leipzig auf Maximilian Philipp verzichten. Der 22-Jährige hat sich einen Bänderriss zugezogen. Ein Verlust, der dem Aufsteiger einigermaßen weh tun dürfte, da Philipp in der Offensive für das Unberechenbare steht. Noch unklar ist, was aus Innenverteidiger Çağlar Söyüncü wird. Der hat sich in Mainz eine Gehirnerschütterung zugezogen.

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Presse 21.11.2016

Was für eine Wochenende für RB Leipzig. Nicht zuletzt wegen des 3:2-Siegs der Profis bei Bayer Leverkusen. Ein etwas glücklicher Sieg, weil Bayer Leverkusen es früh in der zweiten Halbzeit verpasste, das Spiel mit einem Foulelfmeter auf die eigene Seite zu ziehen. Calhanoglu verpasste die Chance zum 3:1. RB Leipzig danach mit einer hervorragenden Partie und vielen Möglichkeiten und entsprechend auch mit einem nicht unverdienten 3:2-Sieg.

Kevin Kampl hatte nach gerade mal einer Minute eine Auszeit in der RB-Defensive genutzt und das 1:0 erzielt. Der schnelle Ausgleich nur zwei Minuten später kam per Eigentor durch den sonst starken Julian Baumgartlinger. Er hatte eine Ecke von Emil Forsberg per Hüfte über die Linie gedrückt.

Kurz vor der Pause ging Bayer Leverkusen erneut in Führung. Nach Ilsanker-Fehlpass gelangte der Ball zu Julian Brandt, der den Ball humorlos im langen Eck unterbrachte. Emil Forsberg gelang Mitte der zweiten Halbzeit per Distanzschuss das 2:2. Bernd Leno sah dabei sehr schlecht aus. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte dann Willi Orban mit seinem ersten Saisontreffer sogar noch für den Sieg.

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Bundesliga: Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig 2:3

Auswärtsspiel in Leverkusen. Nicht nur wegen des starken Gegners eine schwer vorhersagbare Partie. Auch die Länderspielpause führte wieder mal zu der Frage, wo RB Leipzig eigentlich steht. Nach 90 teilweise spektakulären Minuten war klar, dass sich im Vergleich zu vor der Länderspielpause nichts verändert hat. Denn trotz aller Rückschläge setzten sich die RasenBallsportler am Ende ein wenig glücklich, aber auch nicht unverdient mit 3:2 durch.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit der identischen Formation wie zuletzt beim Heimsieg gegen Mainz. Viel Variationsmöglichkeiten gibt der Kader auch nicht mehr her. Stefan Ilsanker spielte anfangs wie erwartet erneut Rechtsverteidiger. Burke, Selke und Kaiser blieb nur die Bank.

Leverkusen seinerseits konnte nach einigen Verletzungsproblemen über die Länderspielpause doch größtenteils mit der Wunschformation auflaufen. Lars Bender fiel erwartungsgemäß aus. Aranguiz und Kampl rückten in die Startelf. Chicharito, der erst Donnerstag von der Nationalelf zurückkehrte und Talent Havertz nahmen dafür auf der Bank Platz.

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Presse 17.11.2016

Morgen Abend das Aufeinandertreffen von Bayer Leverkusen und RB Leipzig. Der vor der Saison als diesjähriger Bayern-Jäger gehandelte Klub, der bisher hinter den Erwartungen zurück blieb, gegen den Tabellenzweiten und Aufsteiger, der punktgleich mit den Bayern und quasi in der erwarteten Bayer-Rolle ist.

Spannendes Duell. Weil Bayer über eine enorme Qualität im Kader verfügt. Und Bayer und RB in Bezug auf Pressing und Umschaltspiel ähnlich ticken. Dafür steht auch Roger Schmidt als Ex-Trainer unter Rangnick in Salzburg. Könnte für ein Spiel sprechen, in dem es mit viel Geschwindigkeit und nicht immer genauso viel Genauigkeit auf und ab geht. Vermutlich wird Hasenhüttl aber genau so einen offenen Schlagabtausch verhindern wollen.

Für RB Leipzig bietet sich in Leverkusen die Chance, mit mindestens einem Punkt den besten Start eines Aufsteiger aller Zeiten zu werden (elf Spiele ungeschlagen). Zudem könnte man für mindestens eine Nacht die Tabellenspitze von den Bayern übernehmen, die am Samstag in Dortmund antreten. Was natürlich, so lassen die Beteiligten unisono verlauten, für RB Leipzig gar kein Thema ist.

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Stresstest bei Team mit europäischem Niveau

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen (18.11.2016, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der letzte Bundesliga-Block vor der Winterpause steht für RB Leipzig schon an. Nach zehn Spielen ohne Niederlage warten noch ein paar ordentliche Aufgaben. Bayern, Schalke, Hertha, Leverkusen. Vier Teams, die oben stehen oder sich im oberen Drittel sehen. Dazu mit Freiburg und Ingolstadt zwei Spiele mit sehr hoher Intensität. Das wird in den verbleibenden fünf Wochen ein ziemlich heftiges und anspruchsvolles Programm.

Den Anfang macht die Partie in Leverkusen. Natürlich mit den bekannten Vorzeichen, auf Roger Schmidt zu treffen. Also auf einen Trainer, der vor kurzem noch unter Ralf Rangnick in Salzburg gearbeitet hat. Ein Trainer also auch, der für Pressing, Attackieren und schnelles Umkehrspiel steht. Allerdings auch ein Trainer, der dabei nicht immer für die gute Defensivarbeit stand, wie dies ein Alexander Zorniger einst in Leipzig meist tat und jetzt ein Ralph Hasenhüttl wieder tut.

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Presse 15.11.2016

Roger Schmidt rückt in den Fokus des Interesses. Lob in BILD für die Arbeit bei RB Leipzig. Trotzdem will der Ex-Salzburger Coach natürlich mit Leverkusen gegen Leipzig gewinnen.

Vor dem Spiel in Leverkusen viel Gerede über die RB-Spieler, die bei der Nationalmannschaft weilen und deswegen in der Vorbereitung fehlen. Dabei sind das im Vergleich zu den Bayer-Länderspielreisenden nur noch sehr wenige, die überhaupt noch unterwegs sind. Trotzdem ist der Terminplan, dass morgen die letzten Spieler zurückkehren und man am Donnerstag nach Leverkusen reist, natürlich eng.

Charles Aránguiz kehrte auf Leverkusener Seite angeschlagen von seinem Nationalmannschaftstrip zurück. Chicharito wird erst am Donnerstag zurückerwartet. Kevin Kampl, Ömer Toprak und Julian Brandt trainierten gestern individuell, sollen aber bald wieder zurückkehren ins Mannschaftstraining.

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Presse 14.11.2016

Am Samstag die Fanversammlung von RB Leipzig. (Fazit und Zusammenfassung bei den RB-Fans). Ein offenes Treffen für alle RB-Anhänger, bei dem zwei von sieben Fanvertretern, die die Fans gegenüber dem Verein vertreten, gewählt werden. Die anderen fünf wählt der Fanverband, ein Zusammenschluss verschiedener Fanclubs und Fangruppen.

Die L.E. Bulls sorgten am Abend vor der Veranstaltung für Furore, indem sie dem Fanverband als Organisator der Fanversammlung diverse Satzungsvorwürfe aufzeigten und zu verstehen gaben, dass die Versammlung und die dortigen Fanvertreter-Wahlen ungültig seien, wenn man die Satzung ernstnimmt.

Die Anwesenden auf der Fanversammlung wischten diese Darlegungen mehrheitlich per Handzeichen vom Tisch. Tenor offenbar: Ja, die Satzungsverstöße bestehen, aber die Satzung ist auch nicht bindend und entsprechend alles nicht so schlimm.

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