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Und dann gibt es diese wirklich großartigen Statistiken. Die, die leicht verschwörungstheoretischen Charakter haben und Ableitungen vornehmen, wo de facto keine sind. Wie jene, dass dies Jahr bisher drei von vier Mannschaften, die zu Hause gegen den BVB im DFB-Pokal ausgeschieden sind, am Ende der Saison einen Aufstieg feiern durften. Düsseldorf und Fürth in die Bundesliga, Sandhausen in die zweite Liga. Und der vierte Auswärtsgegner des BVB hieß Holstein Kiel und spielt morgen im Fernduell mit dem Halleschen FC um den Aufstieg in die dritte Liga. Ausgang ist – na klar – nicht offen, sondern dank Statistik bereits entschieden. Schade HFC. ;-)

Hätte man mich vor der Saison (und auch noch lang in diese hinein) gefragt, dann hätte ich gehofft, dass vor dem Spiel in Halle die Saison entschieden sein möge, weil mir ein Ausflug nach Halle mit dem Auftrag Punkte mitbringen zu müssen, als ziemlich heftiges Roulettespiel erschien. Dass RB Leipzig nun ziemlich entspannt und ohne Druck nach Halle fahren kann, entspricht trotzdem nicht so recht meinen Hoffnungen vor der Saison.

Aber es ist eben wie es ist, für RB Leipzig geht es nur noch um solche Kategorien wie Ehre und Charakter und um einen gelungenen Saisonabschluss und für den Halleschen FC geht es schlicht um alles, nämlich um den Drittligaaufstieg. Wenn sie die sechs Punkte Vorsprung auf Kiel, die es nach 30 Spielen waren, tatsächlich noch verspielen, dann wäre dies tatsächlich ein heftiges Desaster für eine Stadt, die nach der Phase der allumfassenden Tristesse während der Zeit des Stadionumbaus so etwas wie Fußballeuphorie atmet. Allerdings endete auch der letzte aussichtsreiche Versuch, aus der Regionalliga zu entkommen, im Jahre 2009 auf dem undankbaren zweiten Platz. Hinter? Na klar, Holstein Kiel. Wegen zweier Unentschieden und einer Niederlage in den letzten vier Spielen. Aktuelle Bilanz der Spieltage 31-33: ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage.

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Tags: HFC, RasenBallsport, Regionalliga 2011/2012

Nehmen wir mal die Fakten. Saisonziel Aufstieg? Nicht erreicht. Saisonziel Gewinn Sachsenpokal und damit Qualifikation DFB-Pokal? Nicht erreicht. Vergessen wir dabei nicht den durch Pacults Hand vor der Saison und in der Winterpause noch mal qualitativ ordentlich nach eigenen Wünschen aufgefrischten Kader. Lesen wir also vor diesem Hintergrund einmal das, was Peter Pacult letztes Jahr nach dem Sieg gegen Kiel (also als man Erster war) in der Dezember-Ausgabe des Kreuzers mit Seitenhieb auf Tomas Oral auf die Frage antwortete, ob man bei Red Bull bei Misserfolg nicht immer Gefahr laufe, ersetzt zu werden:

Ich kann mich schließlich als Trainer nicht hinstellen und behaupten, ich habe als Vierter mit 18 Punkten Rückstand alles richtig gemacht und dann enttäuscht sein, wenn etwas am Kader geändert wird. Natürlich reden wir immer von Kontinuität. Aber wenn man die gesetzten Ziele nicht erreicht, kann man nicht davon ausgehen, dass man nicht gefährdet ist, den Job zu verlieren. (Peter Pacult, Trainer bei RB Leipzig im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer im Dezember 2011)

Nimmt man die Zahlen, dann hat RB Leipzig nach der Winterpause bisher in 15 Spielen 7 Punkte Rückstand auf Halle kassiert. Im schlimmsten Fall könnten es noch 10 werden. Und der dritte Platz. Rein zahlentechnisch wäre das ziemlich oralesk. Zumal letztes Jahr der Aufstieg schon sehr früh in der Rückrunde abgehakt war und sich die 18 Punkte Gesamt-Rückstand auch aus der damals trostlosen Situation und einiger Unruhe im Umfeld erklärten (inclusive der Geschichte um Pacult als Nachfolger selbst). Peter Pacult hat also nach seinen eigenen Maßstäben die sportlichen Ziele nicht erreicht.

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Tags: Dietmar Beiersdorfer, Dietrich Mateschitz, Peter Pacult, RasenBallsport, Red Bull, Thomas Linke, Tomas Oral, Wolfgang Loos

Ich habe in meinem Leben, trotz einiger Jahre ohne Live-Fußball im Stadion, auch einiges an enttäuschendem miterlebt. Abstiege, verlorene Spiele, die schwierige Nachwendezeit in Cottbus, depremierende Spielzeiten. Doch das 2:2 vom Samstag war wohl in Sachen selbst live erlebt so ziemlich das bitterste Ereignis, an das ich mich erinnern kann. Und ganz ehrlich, ich hätte nach dem 2:1 nie und nimmer damit gerechnet, dass man sich die leckere Butter noch vom harten Regionalliga-Brot nehmen lassen würde. Was die Härte des Bodenaufpralls noch verstärkt haben dürfte.

Es ist nicht so, dass ich von dem Spiel analytisch viel mitbekommen hätte. Zu sehr war ich mit dem Parallelabgleich des Geschehens auf den anderen Plätzen und der Tabellenkonstellation als solcher beschäftigt, als dass mir die tiefen praktischen Geheimnisse der neu erbauten Raute im Mittelfeld von RB Leipzig aufgegangen wären. Ganz optimal lief das Spiel mit dem neu installierten Zehner Rockenbach nicht, aber die erste Hälfte war fußballerisch insgesamt kein 100prozentiger Zuckerschlecken. Wenn, dann waren es die Gäste, die die feinere Klinge schlugen.

Bei RB Leipzig bemühte man sich zwar um Struktur und Zugriff, aber vieles blieb Stückwerk und diverse Male sah man irgendjemanden abwinken oder mit dem Nebenmann motzen. Von Fußball- und Aufstiegswundern war jedenfalls nicht unbedingt etwas zu spüren. Zumindest nicht bis zur 39. Spielminute als Carsten Kammlott im Strafraum fiel und dafür einen Elfmeter erhielt. Als Stadionbesucher war meine erste Reaktion ein kopfschüttelndes ‘Niemals’. Als Fernsehzuschauer muss ich zugeben, dass man den Elfer zumindest geben kann (je nach Sichtwinkel), aber ein ausbleibender Pfiff auch nicht hätte verwundern dürfen. Das daraus resultierende 1:0 führte zumindest zum weiter gesteigerten Interesse an den Spielständen in Meuselwitz und Kiel.

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Tags: Pascal Borel, RasenBallsport, Regionalliga 2011/2012, VfL Wolfsburg

Ja, das hatte man sich etwas anders vorgestellt, das mit dem letzten Heimspiel am morgigen Samstag (13.30 Uhr) in der Red Bull Arena gegen den VfL Wolfsburg. Ein rauschendes Fest sollte es werden. An einem Tag, an dem der Aufstieg im besten Fall klar gemacht worden wäre. Und nebenbei hätte man den bundesdeutschen  Zuschauerrekord für Viertliga-Regionalliga-Spiele (bisher 18.500 beim Spiel Preußen Münster gegen Gladbach II letzte Saison) gebrochen.

So oder so ähnlich sah es wohl in den Träumen der meisten RB-Anhänger aus. Und nun wird das Stadion mit Freikartenbesuchern aufgefüllt und selbst Lok dürfte (so in Meuselwitz nichts weltbewegendes passiert) einen Tag später trotz sportlich durchwachsener Saison dank intakter Aufstiegschance mehr Euphorie erleben (auch wenn ich nicht an die erwarteten 10.000 Besucher glaube) als die RasenBallsportler bei ihrem vorletzten Regionalligaauftritt der aktuellen Saison.

Na klar, ein kleines Fünkchen Hoffnung wabert natürlich ganz heimlich, still und leise auch durch mein Hirn. Was aber nichts damit zu tun hat, dass Meuselwitz-Boss Wolf vollen Einsatz angekündigt hat und beim ZFC im Spiel gegen den HFC offenbar (was mich überraschen würde) keine Spieler für das Pokalfinale gegen Jena vier Tage später geschont werden. Denn realistisch ist es nicht, dass Meuselwitz den euphorisierten Gegner mit seinen mehr als 2.000 mitreisenden Anhängern stoppt. Aber ganz unten im Unterbewusstsein lauert das Wissen, dass im Fußball nicht immer der Realismus gewinnt, sondern auch ab und zu die unglaublichen Dinge passieren. Halt aber nicht täglich, sondern eher aller 10 Jahre mal. Mal abwarten, ob RB Leipzig schon dran ist mit einem Zehnjahresereignis..

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Tags: HFC, RasenBallsport, Regionalliga 2011/2012, VfL Wolfsburg, ZFC Meuselwitz

Da hängt man dem RasenBallsport und den einzig wahren RasenBallsportlern an, interessiert sich also im Kern für Fußball, Tore, mehr oder weniger sinnvolle Aufstellungen, Siege und Niederlagen und dann fängt man an, sich plötzlich mit allerlei Fragen zu beschäftigen, denen man früher vielleicht bereits weniger intensiv gefolgt war oder aber auch gar nicht. Kommerz, Fankultur und der moderne Fußball waren sicherlich auch schon früher für mich beobachtete Themen, wurden es aber so richtig erst in den letzten zwei Jahren mit diesem Blog hier. Baurechtsfragen hingegen begegnete ich in meinem Prä-Blog-Dasein z.B. nicht. Oder zumindest nicht, dass es mir eindrücklich erinnerlich geblieben wäre.

Ende 2010 bekam diese Ignoranz ihre erste Delle als der Stadtrat seine Willensbekundung für ein RB-Trainingszentrum am Cottaweg abgab. In den vergangenen Tagen kam noch einmal eine ordentliche Schramme dazu, als die Stadt Leipzig den Bebauungsplan Nr. 384 veröffentlichte, mit dem geregelt werden soll, was denn so westlich des Cottawegs also auf dem RB-Trainingsgelände und drumherum gebaut werden soll und kann.

Eigentlich kann man nur jedem empfehlen, sich die gesammelten Pläne mal anzuschauen. Insbesondere der Rahmenplan (pdf) und dessen anschaulichen und interessanten Erläuterungen (pdf) sind mehr als empfehlenswert, wenn man sich nur ansatzweise für das Umfeld des RB-Trainingszentrums und dessen zukünftige Entwicklung interessiert.

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Tags: BUND, Cottaweg, Jürgen Kasek, RasenBallsport, Red Bull Arena, Trainingszentrum

Und dann kommen sie doch diese Tage, an denen es einem tief und endgültig ins Bewusstsein dringt, dass in dieser Saison gleich zwei Mannschaften besser sind und den Aufstieg mehr verdient haben als die eigene. Dass die Gegner in der kommenden Saison wieder Berliner AK, Halberstadt und Meuselwitz und einiges an neuem heißen. Und dass diese verdammten Heimspiele gegen Cottbus II und Meuselwitz die Chance auf einen finalen Showdown völlig überflüssigerweise (man denke nur an den völlig talentfreien Auftritt der Cottbuser U23 in Leipzig) sehr wahrscheinlich zunichte gemacht haben.

Klar, der HFC muss trotz 5:0 gegen St. Pauli II am Samstag erst mal in Meuselwitz gewinnen, um sicher aufzusteigen und ein Aufstiegsendspiel gegen RB Leipzig eine Woche später zu verhindern. Und auch klar, dass ich, je näher der Samstag rückt, anfangen werde, doch noch auf eine Chance zu hoffen. Aber ganz nüchtern betrachtet, liegt dem HFC in Thüringen kein Stolperstein mehr im Weg, denn ich glaube nicht ernsthaft dran, dass der ZFC den Samstag mit seiner A-Elf bestreitet, da er vier Tage später gegen Carl Zeiss Jena im Thüringenpokal-Finale den DFB-Pokal-Einzug klar machen will. Nach der Erfahrung nach dem Sieg bei RB Leipzig, als man in einer englischen Woche vier Tage später saft- und kraftlos gegen Holstein Kiel verlor, würde ich als sportlich Verantwortlicher jedenfalls nicht mein Team in einem für mich wertlosen Spiel gegen den Tabellenführer verbrennen. Wobei noch dazu kommt, dass selbst ein Meuselwitzer A-Team nur sehr geringe Chancen hätte gegen den Lauf des HFC. Und sowieso ist da auch noch Holstein Kiel, die ja dank Siegesserie auch noch vor RB liegen..

Sei es wie es sei, denn die Sachen kommen eh wie sie kommen, aber im Nachhinein schmerzen die letzten Heimspiele (vier Punkte aus drei Spielen) extrem, daran kann auch das erkämpfte 3:2 von Halberstadt nichts ändern. Es war exakt das Ergebnis aus dem Hinspiel. Vier Gegentore in zwei Spielen gegen einen durchschnittlichen Regionalligisten. Gegen keinen anderen Gegner kassierte RB Leipzig mehr Treffer. Auch das ein wenig bezeichnend für die insgesamt nicht übermäßig gelungene Saison (bzw. insbesondere Rückrunde).

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Tags: Germania Halberstadt, RasenBallsport, Regionalliga 2011/2012

Nach den statistischen Betrachtungen zum Sturmduo Frahn/ Kutschke nun also wieder zurück zum Kerngeschäft. Und das ist der Fußball. Der drittletzte Spieltag steht am Sonntag (06.05., 13.30 Uhr) auf dem Programm und der Gegner heißt im vorletzten Auswärtsspiel Germania Halberstadt. Was auch Anlass sein dürfte, allseits die Geschichte der 3:2-Wiederauferstehung aus dem Hinspiel wieder und wieder zu erzählen. Fast schon so als würde man von früher erzählen.

Und ein bisschen fühlt es sich tatsächlich so an, denn irgendwie lag das Hinspiel noch in einer Zeit, in der vieles, trotz der damals schon limitierten spielerischen Mittel, noch zu funtionieren schien und als der tiefe Riss im Selbstverständnis, der durch das Halle-Spiel zwei Wochen später folgen sollte, noch nicht erahnbar war. Das 3:2 im Hinspiel war genaugenommen schon ein Signal, dass nicht alles prima funktioniert, denn Halberstadt war mit seinem variablen, sehr ansehnlichen 4-1-4-1 spieltaktisch einfach mal besser und die RasenBallsportler drehten den 0:2-Rückstand vor allem mit einer großen Portion Willen und Moral und dank der Einwechsler Marcus Hoffmann und Carsten Kammlott.

Nun also wieder Halberstadt. Denen aber inzwischen der langjährige Chefcoach Andreas Petersen fehlt. Der hat sich vor kurzem für das Traineramt beim 1.FC Magdeburg ab der kommenden Saison entschieden, was zu einer sofortigen Vertragsauflösung in Halberstadt führte. Keine Ahnung, ob das jetzt gut oder schlecht für RB Leipzig ist. So ein Wechsel kann bei einer taktisch eingespielten und funktionierenden Mannschaft auch noch mal ein paar Prozente Energie freisetzen, weil man sich ja dem neuen Coach (der der alte Co-Trainer ist) zeigen will. Andererseits ging das erste Spiel unter Enrico Gerlach beim ZFC Meuselwitz mit 0:2 verloren.

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Tags: FC Sachsen Leipzig, Germania Halberstadt, HFC, Holstein Kiel, RasenBallsport, Regionalliga 2011/2012

Die These der gestrigen Frahn-Analyse war ja, dass bei RB Leipzig nichts mehr geht, wenn Frahn nicht trifft. Das hatte ein, zwei irritierte Reaktionen zur Folge, dass es doch klar sei, dass RB Leipzig nicht so viele Punkte einfahre, wenn Frahn nicht treffe, weil es in der Natur der Sache liegt, dass wenn man keine Tore schießt, dann auch nicht gewinnen kann. Das ist sicherlich richtig. Allerdings gibt es in der Frahn-Statistik den letztlich viel interessanteren Punkt, dass seine Mannschaftskameraden sehr viel häufiger dann treffen, wenn Frahn auch trifft, als dann, wenn es nötig wäre, nämlich wenn er nicht trifft.

Vielleicht wird der Punkt deutlicher, wenn man einen Blick auf den zweiten Toptorschützen Stefan Kutschke wirft. Um die Statistik tatsächlich mit der von Daniel Frahn halbwegs vergleichbar zu machen, seien nur die Spiele betrachtet, in denen Stefan Kutschke in der Startformation stand. Davon gab es insgesamt 16 Partien, in denen Kutschke 10 mal aus dem Spiel heraus traf. Zieht man bei Daniel Frahn die sechs Elfmeter ab, dann hat Stefan Kutschke mit 0,63 Treffern pro Einsatz die bessere Quote der beiden Stürmer. Daniel Frahn käme so nur auf 0,55 Treffer pro Spiel (mit Elfmetern 0,74 pro Spiel).

Seine 10 in der Startelf erzielten Treffer schoss Stefan Kutschke in insgesamt 6 Partien. Am imposantesten sicher der Dreierpack in Lübeck, am wichtigsten wohl der Doppelpack beim FC St. Pauli II (interessanterweise schoss Kutschke 8 der 10 Treffer in Auswärtsspielen). In den sechs Spielen, in denen Kutschke traf, gewann RB Leipzig gleich sechs mal bei einer Torquote von 20:3. Was selbst die Quote von Daniel Frahn (leicht) in den Schatten stellt, wenn man den Schnitt pro Spiel betrachtet: Continue Reading »

Tags: Daniel Frahn, RasenBallsport, Stefan Kutschke

Um Daniel Frahn dreht sich in dieser Saison ja relativ viel. 23 Tore hat der Toptorjäger von RB Leipzig bereits erzielt. Bei 66 RB-Treffern insgesamt eine sehr ordentliche Quote. In der Rückrunde kam gelegentlich die These auf, dass ein nicht treffender Daniel Frahn für die Mannschaft schwer zu kompensieren wäre. Er selber meinte zu den vielen frühen Gegentreffern des Jahres, dass man vorn nicht immer zwei oder mehr Tore schießen könne, dass auch mal eins reichen müsse. Zuletzt wurde spekuliert (und ausschließlich spekuliert), ob Frahn eventuell nach Saisonende (verpasster Regionalligaaufstieg vorausgesetzt) RB Leipzig verlassen könne. Stellt sich doch sofort die Frage, wie unverzichtbar der Kapitän tatsächlich ist.

Eine Analyse in der Winterpause hier im Blog kam zu dem Ergebnis, dass Daniel Frahn besonders gern in der ersten Viertelstunde trifft und überdurchschnittlich oft den Führungstreffer für RB Leipzig erzielt. Das kleine Aber hinter den Klassestatistiken hieß, dass Frahn bei Rückstand und gegen tabellarisch sehr gute Gegner unterdurchschnittlich oft trifft. Was bedeuten würde, dass er in entscheidenden Spiel- und Saisonsituationen nicht der Maximum Leader ist, für den man ihn hält.

Interessant sind auch die Daten, die hier heute von Interesse sein sollen und die man erhält, wenn man die Spiele mit Frahn-Toren mit denen ohne Frahn-Tore vergleicht. Daniel Frahn traf in insgesamt 17 Spielen 23 mal ins gegnerische Tor. Also im Schnitt in fast jedem zweiten Spiel. In diesen 17 Spielen verzeichnete RB Leipzig 15 Siege und nur 2 Unentschieden (St. Pauli II und Havelse). Ergo: keine Niederlage, wenn Daniel Frahn trifft! Zudem schoss RB Leipzig in 17 Spielen mit Frahn-Toren 52 Treffer und kassierte nur 14.

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Tags: Daniel Frahn, RasenBallsport, Roman Wallner, Stefan Kutschke

Ich hab dann wieder mal ein Heimspiel verpasst. Das letzte Mal passierte mir dies am vierten Spieltag beim Spiel gegen Havelse. Nun also am viertletzten Spieltag wieder und ich tue angesichts der Besucherzahl vermutlich gut daran, gleich mal klarzustellen, dass meine Abwesenheit reineweg gar nichts mit dem Tabellenstand zu tun hatte. Tatsächlich habe ich letzte Saison bis zum letzten Spiel gerne die Red Bull Arena besucht und hätte es auch dieses Mal gern getan. Aber manchmal soll es halt nicht sein.

Eigentlich kein Tag für euphorische Jubelszenen - Einlaufkinder bei RB Leipzig | © GEPA pictures/ Roger Petzsche

Verpasst habe ich offenbar aber nicht allzu viel. Wenn man ein schwaches Spiel mit typischen RB-Elementen als nicht allzu viel bezeichnen möchte. Sehr wenig Glanz, sehr viel Krampf, vergebene Torchancen und zum Schluss Zittern. Diesmal wenigstens mit positivem Ausgang und drei Punkten. Was das leise Hoffen und Träumen ein wenig am Leben erhält. Am kommenden Sonntag spielen dann RB Leipzig, HFC und Holstein Kiel zur selben Zeit. Könnte ein spannender Spieltag werden..

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Tags: Berliner AK, RasenBallsport, Regionalliga 2011/2012, Tomasz Wisio

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