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Drei Tage sind es noch bis zum Saisonstart. Zeit sich mal wieder zu einem Podcast zu versammeln und die aktuelle Lage rund um RB Leipzig zu besprechen. Es geht um Neuzugänge, die Konkurrenz in der Liga, Boykottankündigungen gegen RB Leipzig, die eigene Fanentwicklung und vieles, vieles mehr. Wie das genau aussieht, kann man sich unten in der Inhaltsübersicht anschauen.

Versammelt hatten sich gestern als Co-Gastgeber André Herrmann, Axel (Ex-RB-Fanradio) und meine Wenigkeit. Die zusammen die lockeren Vorgaben in Sachen Zeitmanagement fahren ließen und ein pickepackevolles Unterhaltungsprogramm verplauderten. Aber man kann sich die Sendung ja auch stückweise anhören oder anhand unten stehender Zeittabelle zwischen den Blöcken herumspringen.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Anthony Jung, Benjamin Bellot, Denis Thomalla, Erik Domaschke, Fabian Bredlow, Fabian Franke, FC International Leipzig, Georg Teigl, Joshua Kimmich, Marcel Sabitzer, Massimo Bruno, Matthias Morys, Red Bull Arena, Thomas Dähne, Tim Sebastian, Yussuf Poulsen

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In der Zweiliga-Saisonvorschau von gestern war die Grundthese, dass RB Leipzig definitiv nicht als Teil des ganz engen Favoritenkreises in die Saison 2014/2015 geht. Diese Aussage lässt sich noch dadurch untermauern, dass ein Blick auf die Statistiken des aktuellen Kaders verrät, dass die Erfahrungen in höheren Ligen ziemlich gering sind. Und entsprechend überhaupt nicht klar ist, inwiefern die Spieler für den Sprung in die zweite Liga tatsächlich leistungstechnisch bereit sind.

246 Einsätze in der zweiten Liga versammeln die 27 Spieler, die derzeit im Kader stehen, also gerade mal neun pro Akteur. Schaut man auf Bundesligaeinsätze, dann kommt man auf insgesamt 83 Einsätze, also gerade mal drei pro Akteur. In der 3.Liga sind es immerhin schon 627 Partien, also im Schnitt 23 pro Spieler und in der Regionalliga absolvierten die Beteiligten zusammen 1118 Spiele, also 41 im Schnitt. Wenn man so will, dann hat man bei RB Leipzig einen Kader, der viel Dritt- und Viertligaerfahrung gesammelt hat, aber die Qualität für den Profifußball erst noch nachweisen muss.

Die beiden, die auch in der zweiten Liga schon ihre Qualitäten mehr als gezeigt haben, sind Tim Sebastian und Diego Demme. Bei Diego Demme ist die Zweitligazeit auch erst ein halbes Jahr her (kam im Winter aus Paderborn), sodass man davon ausgehen kann, dass er ohne größere Anpassungsschwierigkeiten zurückkehren wird. Bei Tim Sebastian ist der Fall, trotz der Tatsache, dass er als einziger im Kader relevante Erstligaerfahrung gemacht hat, etwas anders gelagert, da sein letztes Zweitligaspiel reichlich vier Jahre her und er mit 30 nicht mehr der allerjüngste ist. Man traut Tim Sebastian auch in der zweiten Liga zu, dass er mit seiner Erfahrung den Sprung hinkriegt, aber das ist nach so langer Zeit sicherlich kein Muss.

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Tags: Anthony Jung, Benjamin Bellot, Clemens Fandrich, Daniel Frahn, Denis Thomalla, Diego Demme, Dominik Kaiser, Fabian Franke, Fabio Coltorti, Federico Palacios-Martinez, Georg Teigl, Henrik Ernst, John-Patrick Strauß, Joshua Kimmich, Matthias Morys, Mikko Sumusalo, Niklas Hoheneder, Rani Khedira, Sebastian Heidinger, Smail Prevljak, Stefan Hierländer, Terrence Boyd, Thomas Dähne, Tim Sebastian, Tobias Willers, Yussuf Poulsen, Zsolt Kalmár

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Reichlich ein Jahr ist es her, dass es an dieser Stelle noch um ein Regionalligateam ging. Kaum zu glauben, dass man sich aktuell auf den Saisonstart von RB Leipzig in der zweiten Liga freuen darf. Ein Saisonstart, der wie immer mit viel Hoffnungen, aber auch vielen Unklarheiten und Unwägbarkeiten verbunden ist.

Fakt ist, dass RB Leipzig bisher mit nur vier echten, externen Zugängen so wenig auf dem Transfermarkt gemacht hat, wie kaum ein anderes Team abgesehen vom FC St. Pauli und von Union Berlin. Allerdings kommt vermutlich noch der 19jährige Ungar Zsolt Kalmár fürs Mittelfeld, eine neue Nummer 1, die die langwierige Verletzung von Fabio Coltorti auffangen soll und eventuell ein Innenverteidiger, der die unklare Ausfallzeit von Fabian Franke kompensiert.

Trotzdem ist es nach aktuellem Stand so, dass nach Boyds Verletzung mit Rani Khedira zum Zweitligastart maximal ein echter Neuzugang in der Startformation stehen wird. Daneben könnte mit dem 18jährigen John-Patrick Strauß noch ein Zugang aus dem eigenen Nachwuchs sein Debüt in einem Ligaspiel feiern. Dafür, dass die Mannschaft medialerseits immer mal wieder in den Rang eines Aufstiegsfavoriten gehoben wird, ist das nicht unbedingt viel. Rein logisch handelt es sich bei RB Leipzig um eine Mannschaft, die in der dritten Liga nicht die beste war und nun ohne große Blutauffrischung in der zweiten Liga antritt. Was sie angesichts dessen zum engen Kreis der Aufstiegsfavoriten zählen lässt, ist erst mal schwierig zu sehen.

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Tags: 2.Liga 2014/2015

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Da war er schon der letzte Akt in der Vorbereitung auf die wartende Zweitligasaison. In dem sich RB Leipzig insgesamt recht gut präsentierte und den Aufsteiger in die englische Premier League Queens Park Rangers verdient mit 2:0 besiegte. Während man in der ersten Hälfte noch ein überschaubares Spielniveau beäugen durfte, zog in Hälfte 2 das Tempo deutlich an und entsprechend konnten sich die RasenBallsportler dann auch einige Chancen erarbeiten.

Wenn man davon ausgeht, dass das letzte Testspiel vor dem Ligastart als Generalprobe genutzt wird, dann sollte man in einem solchen Spiel auch einige Antworten finden. Eine dieser Antworten dürfte darin bestehen, dass Alexander Zorniger mit ziemlicher Sicherheit mit einem 4-3-1-2-System in das Spiel gegen Aalen am kommenden Wochenende gehen wird, in dem Dominik Kaiser auf der Zehn gesetzt wäre. Auch gegen Queens Park Rangers zeigte sich wieder, wie gut ein Kaiser dort sowohl im Pressing, als auch als ballsicherer Spieler zwischen des Gegners Ketten tut.

Mit der Entscheidung für ein 4-3-1-2 ist auch logisch verbunden, sich im Sturm zwischen Frahn und Boyd entscheiden zu müssen. Yussuf Poulsen ist als komplettester und aktuell auch bester aller Stürmer über jeden Zweifel erhaben, sodass nur noch eine Position frei bleibt. Gegen die QPR durften sich Frahn und Boyd jeweils eine Halbzeit lang zeigen.

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Tags: Queens Park Rangers, Testspiele 2014/2015

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Christian Heidel, Manager von Bundesligist Mainz 05 hat sich in den letzten Jahren ja bereits einige Male als Kritiker von RB Leipzig im Besonderen und Clubs mit wirtschaftlichen Vorteilen aufgrund eines überpräsenten Geldgeber im Allgemeinen präsentiert. Weswegen es nicht weiter überraschen mag, dass er diesbezügliche Entwicklungen der Bundesliga im Interview mit der Allgemeinen Zeitung vom 22.07.2014 erneut bedauert. Was aus seiner Sicht eines kleinen Vereins, für den auch immer die Gefahr besteht, mal aus der Bundesliga zu rutschen, grundsätzlich völlig nachvollziehbar ist. Gerade als Vereinsmanager gehört das Beobachten und das Bewerten des Status Quo der Liga zum Alltagsgeschäft. Auch wenn die Beobachtungen im Detail nicht immer und für jeden nachvollziehbar sein müssen.

Ich finde es schade, dass der Erfolg im Fußball nicht mehr ausschließlich vom Fußball abhängig ist. Wir als Mainz 05 müssen Tickets und Spieler verkaufen, um investieren zu können, andere verkaufen dafür Autos und Brause.

Diese Bemerkung Heidels geht als kleine, zumindest hübsch klingende Polemik durch. Die aber natürlich inhaltlich etwas dürftig ist, denn es ist fraglich, ob die Sehnsucht, dass im Fußball nur Fußball gespielt wird, irgendwann mal eine reale Entsprechung gehabt haben mag (da selbst bei den Weltmeistern von 1954 schon Auslandsangebote und Geld eine Rolle spielten, muss es in jedem Fall sehr, sehr lange hergewesen sein). In Heidels Amtszeit in Mainz, die 1991 begann, hat es jedenfalls noch nie eine Rolle gespielt.

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Tags: Bayer Leverkusen, Christian Heidel, FSV Mainz 05, Red Bull, TSG Hoffenheim, VfL Wolfsburg, VW

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Das vorletzte Testspiel vor dem Beginn der Zweitligasaison brachte für RB Leipzig einen Vergleich mit dem spanischen Erstligisten FC Getafe. Ein Spiel, das im Gegensatz zum Spiel gegen Paris Saint-Germain am vergangenen Freitag tatsächlich Testcharakter mit Erkenntniswerten hatte, weil der Gegner trotz sehr frühem Stand der Vorbereitung sich als siegeswilliger und lange gut verteidigender Kontrahent präsentierte. Also ein Kontrahent war, wie man sich desöfteren auch künftige Zweitligagegner vorstellen kann, nämlich aus kompakter Defensivarbeit heraus, schnelle Konter zu fahren.

Die nicht neue Erkenntnis dabei ist, dass man als hoch verteidigendes Team, wie es RB Leipzig nun mal ist, im Mittelfeld und Sturm genau gegen den Ball arbeiten und Druck ausüben muss, um hinten nicht in tiefe Bälle zu laufen. Etwas, was vor dem 0:1 beispielsweise gar nicht gelang, als Getafe an der Mittellinie eine gefühlte Minute lang den Ball relativ unbedrängt hin- und herpassen konnte, bis man den richtigen Moment für den Pass in die Tiefe und damit die Abwehrkette auf dem falschen, weil mit dem Rücken zum Tor per se langsameren Fuß erwischte und Álvaro Vázquez García relativ unbedrängt vollenden konnte.

Inwieweit man das auf die 4-4-2-Formation mit zwei Sechsern schieben konnte, bleibt letztlich pure Spekulation. Fakt ist, dass ein kompaktes, defensiv orientiertes 4-4-2 nach hinten losgeht, wenn man es im Mittelfeld ohne Druck spielt. Per se bekommt man in diesem System zwar weniger Druck auf die gegnerischen Innenverteidiger, weil die eigenen Ketten etwas enger zusammenstehen und sich damit die Stürmer in Normalformation etwas tiefer orientieren, aber spätestens an der Mittellinie muss man intensiv Druck auf den Gegner ausüben, wenn man die Idee der Kompaktheit nicht ad absurdum führen will.

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Tags: FC Getafe, Testspiele 2014/2015

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Gestern Brasilien, heute Salzburg, morgen Leipzig, danach wieder zurück. Die Spieler in der Brause-Welt werden munter hin- und hergeschoben. (taz, 20.07.2014)

Es hat sich ein bisschen eingebürgert, die Wechsel zwischen Vereinen, die von Red Bull finanziert werden, als prototypische Schlechtheiten des Fußballs im Zeichen der Brause darzustellen. Natürlich zahle man keine Ablöse bei diesen Wechseln zwischen den Vereinen, so hieß es mal irgendwo auf die Wettbewerbsverzerrung abzielend. “Hin- und hergeschoben” werden die derart marionettenhaft dargestellten Spieler, so findet die taz als Einleitung zu einem Text, der die ‘internen’ Wechsel aufzählt.

Man braucht dabei schon ein recht mechanistisches Weltbild, um so zu tun, als hätte man es in der Welt des Ralf Rangnick mit Figuren zu tun, die man einfach zu neuen Ufern schicken könnte. Dass dies nicht ganz so einfach ist, beweist sich auch darin, dass es bis zur Winterpause 2013/2014 im Männerbereich mit Roman Wallner gerade mal einen Spieler gab, der zwischen Österreich und Deutschland wechselte. Und mit diesem Wechsel auch noch scheiterte.

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Viel geredet wurde nach dem Testspiel von RB Leipzig gegen Paris Saint-Germain über den misslungenen Trikottausch von Daniel Frahn mit Zlatan Ibrahimovic. Der RB-Kapitän hatte vor dem Spiel via BILD verkündet, dass er sich das Trikot von seinem Idol holen werde. Nicht zugehört hatte (vielleicht wollte er auch nicht) Neuzugang Terrence Boyd, der seinem Kapitän dann zuvorkam und sich das Trikot schnappte. Woraufhin Frahn entrüstet reagierte, was wiederum Ibrahimovic dazu bewog, ein zweites Trikot mit seinem Namen aus der Kabine zu holen.

Klar, dass die Geschichte hinterher medialerseits gut ausgeschlachtet wurde. Dass eine hiesige Lokalzeitung einen ganzen Artikel mit internationalen Pressestimmen über die Sache zusammenstückelte, war dann aber doch bereits ein ganzes Stück jenseits der berühmten Linie. Was bleibt ist trotzdem die durchaus bemerkenswerte Symbolik, dass ein Neuzugang dem Kapitän etwas vor der Nase wegschnappt, was der öffentlich als seins proklamierte. Ein kleiner Affront, zumindest wenn Boyd davon vor dem Spiel wusste. Dass Boyd alle Ausgaben der BILD intensiv durchblättert, muss man allerdings auch nicht als gegeben ansehen.

Die ganze Story ist durchaus nett und erzählenswert, aber auch zu belanglos, um daraus die ganz große Soap zu basteln. Sie führt aber zu einem damit verbundenen Punkt, der für die weitere Saison durchaus von Belang sein könnte. Denn Kaderplanung bedeutet ja auch jedes Jahr aufs neue Eingriffe in eine fragile Gruppe von Männern zwischen 18 und 30+ mit ihren jeweiligen Eigenheiten vorzunehmen. Im konkreten Fall von RB Leipzig Eingriffe in eine Gruppe, die immer wieder betonte, wie eng der Zusammenhalt und wie gut das Klima sei.

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Tags: Daniel Frahn, Roman Wallner, Terrence Boyd, Zlatan Ibrahimovic

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Sieben Freundschaftsspiele hat RB Leipzig bisher in dieser Sommerpause gespielt. Sechs Siege und eine Niederlage sind die Bilanz in diesen Partien gegen den französichen Meister Paris Saint-Germain, den österreichischen Zweitligisten Kapfenberger SV und je ein Team aus der dritten bis siebten Liga Deutschlands. 35 geschossene Tore belegen eine gewisse Abschlussfreude. Sechs Gegentore aus den letzten drei Spielen zeigen aber auch ein paar Lücken in der Rückwärtsbewegung.

Generell ist es schwierig, aus Freundschaftsspielen größere Erkenntnisse abzuleiten. Klar sieht man, welche Spieler bereits in Frühform und gut drauf sind, wie zum Beispiel ein Denis Thomalla, der sich aufdrängen will. Und man kann auch schon gut beobachten, wegen welcher Qualitäten Spieler wie Terrence Boyd oder Rani Khedira geholt wurden, warum sie aber auch noch Zeit benötigen, sich in das hiesige Spielsystem hineinzufinden.

Letztlich wird die Beurteilung der Leistungen in Freundschaftsspielen auch dadurch erschwert, dass die beteiligten Mannschaften in ihrer Vorbereitung völlig unterschiedlich weit sind oder am jeweiligen Testtag unterschiedliche Trainingsprogramme fahren. Vor dem Test gegen Großaspach, den RB Leipzig verlor, mussten die RasenBallsportler bspw. noch am Vormittag eine intensive Trainingseinheit mit Sprints durchführen, sodass man entsprechend platt war. Zudem beginnt die Drittligasaison eine Woche früher als die Zweitligasaison, sodass der Kontrahent per se weiter in der Entwicklung war.

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Tags: FC Getafe, Paris Saint-Germain, Queens Park Rangers, SG Sonnenhof Großaspach, Testspiele 2014/2015

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Testspiel Nummer 7 war sicherlich das spektakulärste der Vorbereitung. Mit Paris Saint-Germain besuchte der französische Meister und mit ihm auch der erstmals nach der Sommerpause wieder mit seinem Team kickende Zlatan Ibrahimovic RB Leipzig. Reichlich 35.000 Zuschauer wollten sich das nicht entgehen lassen und wurden sicherlich sehr gut unterhalten. Auch wenn der Champions-League-Teilnehmer auf 11 WM-Fahrer verzichten musste und im Laufe des Spiels mit diversen Nachwuchskräften auftrat.

Trotzdem brachten die Gäste gerade in der ersten Halbzeit eine Mannschaft mit einiger Erfahrung und viel Klasse auf den Platz, aus der nominell Ibrahimovic, Pastore und Marquinhos herausragten. In diesen ersten 45 Minuten hatte man noch am ehesten den Eindruck, dass da mit Paris Saint-Germain eine europäische Spitzenmannschaft auf dem Platz stand. Denn auch wenn der allerletzte Einsatz, wohl auch wegen des frühen Zeitpunktes in ihrer Vorbereitung, fehlte, agierte man in vielen Situationen mit Ruhe, Gelassenheit und schnellen, nadelstichartigen Kontern und ließ so die Versuche von RB Leipzig, früh Druck auf den Ball auszuüben, einige Male ins Leere laufen.

Beispielhaft hierfür das 1:0 für die Gäste als der eher überschaubar agile Ibrahimovic, der wie bei einem Zuckerpass in die Spitze durch sechs RB-Spieler hindurch zumindest gelegentlich seine überragende Klasse aufblitzen ließ, im Mittelfeld drei Gegenspieler bindet und durch eine Ablage auf die Außenbahn den Raum schafft, den die Gäste dann über links nutzen und den Angriff mustergültig abschließen.

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Tags: Paris Saint-Germain, Testspiele 2014/2015

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