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Das Aufsteigerduell zwischen RB Leipzig und dem SV Darmstadt 98. Ausgespielt zum vierten Mal innerhalb der letzten eineinhalb Jahre. Und aufgrund der sportlichen Vergangenheit und der ideologischen Differenzen ein Duell, in dem sich einiges an Rivalität angestaut hat. Eine Rivalität, die im direkten Aufeinandertreffen nie die Grenzen des guten Geschmack überschritts, sodass sich die Spieler nach der Partie auch ohne große Animositäten sportlich fair begegnen, die Hand reichen und hier und da auch Trost spenden konnten.

Aus Sicht von RB Leipzig konnte es gegen Darmstadt nur um einen Sieg gehen, wenn man die Saison nicht vier Spieltage vor dem Ende schon ad acta legen wollte. Für den SV Darmstadt hätte wohl schon ein Unentschieden gereicht, um das Spiel als vollen Erfolg zu begreifen. Am Ende war es ein Spiel, wie es typisch ist, wenn man gegen Darmstadt spielt. Man betreibt viel Aufwand und kriegt dafür wenig Ertrag. Irgendwann kriegt man durch einen Konter (alternativ wäre auch ein Standardtor gegangen) den Gegentreffer und es wird noch schwieriger.

Untypisch allerdings, dass Darmstadt die Führung noch aus der Hand gab (erstmals diese Saison nach Führung noch verloren, erstmals überhaupt seit Anfang November 2013). Völlig verrückt dazu, dass dies nach 93 Minuten mit der letzten Aktion des Spiels der gegnerische Torwart erledigte.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Fabio Coltorti, Joshua Kimmich, SV Darmstadt 98, Tim Sebastian

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[Nach dem Zweitligaspiel zwischen RB Leipzig und dem SV Darmstadt 98 hier die Einschätzungen der beiden Trainer Dirk Schuster und Achim Beierlorzer von der Pressekonferenz.]
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Tags: 2.Liga 2014/2015, Achim Beierlorzer, Dirk Schuster, SV Darmstadt 98

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Wenn man sich die zweite Liga mal unter dem Fokus hoffnungsvoller Talente anschaut, dann fallen einem schon einige Spieler in den Blick. Insgesamt 32 Spieler bis 21 Jahre (Stand heute) haben im bisherigen Saisonverlauf entweder insgesamt oder vor oder nach der Winterpause mehr als die Hälfte der möglichen Spielzeit in ihren Clubs bestritten. Was hier mal als Kriterium gelten soll, inwiefern das jeweilige Talent auch als tragendes Element im Verein angesehen werden kann. Wenn man in diesem Alter schon in der zweiten Liga Verantwortung trägt, dann kann man davon ausgehen, dass der Weg in die höchste Spielklasse über kurz oder lang nicht ganz unwahrscheinlich ist.

Von den 32 Spielern sind (wenn man Joshua Kimmichs Rückkaufoption als Quasi-Leihe mitzählt) 12 Leihspieler von deutschen (bzw. einem österreichischen) Erstligisten. Sprich, in zumindest 12 Fällen haben die Bundesligisten alles richtig gemacht und kriegen für ihren Leihspieler eine perfekte Ausbildungspraxis. Ganz egal, ob man die Spieler am Ende der Leihzeit zurückholt oder sie dem Zweitligisten oder einem anderen Erstligisten verkauft.

Auffällig, dass keiner der 32 Spieler in allen 29 bisher ausgetragenen Zweitligapartien auf dem Feld stand. Das Maximum erreicht derzeit der Nürnberger Alessandro Schöpf, der 27 Partien mit im Schnitt 88 Minuten Einsatzzeit bestritt. Dauerbrenner mit jeweils mehr als 2.000 Spielminuten (von 2610 möglichen) sind auch Havard Nielsen und Yussuf Poulsen, die wie Schöpf in ihren Vereinen absolute Leistungsträger und tragende Säulen sind.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Alessandro Schöpf, Havard Nielsen, Joel Pohjanpalo, Jonathan Tah, Joshua Kimmich, Julian Weigl, Kerem Demirbay, Kevin Stöger, Lukas Klostermann, Mario Engels, Niklas Stark, Peter Neururer, Rani Khedira, Yussuf Poulsen

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Heute Abend trifft RB Leipzig am fünftletzten Zweitligaspieltag auf den SV Darmstadt 98. Für beide ein wichtiges Spiel. Darmstadt will im Aufstiegskampf punkten und einen möglichen Konkurrenten auf Distanz halten. Leipzig will die vor ihnen liegenden, primären Aufstiegsanwärter noch mal unter Druck setzen.

Zur Partie wurde gestern an diese Stelle schon fast alles gesagt. Bliebe noch zu erwähnen, dass die LVZ vermeldet, dass bei RB Leipzig Rodnei wahrscheinlich wegen einer Zerrung ausfallen wird. Wäre angesichts der Physis der Darmstädter sicherlich ein schmerzhafter Verlust.

Die Salzburger Nachrichten bringen Stefan Ilsanker und Marel Sabitzer von Red Bull Salzburg als Neuzugänge bei RB Leipzig für die kommende Saison ins Gespräch. Der 25jährige Ilsanker ist ein groß gewachsener zentraler Mittelfeldspieler mit eher defensiv-robusten Qualitäten. Also durchaus ein Spielertyp, den man im Kader noch brauchen kann, weil es mit Rani Khedira erst einen davon gibt.

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Vor fünf Jahren feierte RB Leipzig den ersten Aufstieg der Vereinsgeschichte. Nicht etwa durch einen Sieg auf dem grünen Rasen, sondern zu Hause auf der Couch, weil ‘Verfolger’ Budissa Bautzen (die in der Hinrunde Leipzig die erste Pflichtspielniederlage der Vereinsgeschichte zugefügt hatten) im Auswärtsspiel beim VfB Auerbach nur 0:0 spielte und die noch 16 Punkte Rückstand auf Leipzig in den verbleibenden fünf Oberliga-Spielen auch theoretisch nicht mehr aufholen konnte.

Das machte den Ausflug für RB Leipzig zum VfL Halle einen Tag später noch entspannter, wusste man doch, dass man so oder so den Aufstieg mit den niedrig dreistellig mitreisenden Fans feiern konnte. Die Routiniers Thomas Kläsener und Lars Müller schossen schließlich den typischen Oberligasieg heraus.

Zur Feier des Tages trug man beim Aufwärmen extra angefertigte “Flugplan”-T-Shirts (vermutlich wegen Flügeln und so..), auf denen die Oberliga abgehakt war und den kommenden Zielen von Regionalliga bis Bundesliga noch ein Häkchen fehlte. Erstaunlich, dass diese Shirts in den nächsten Jahren nicht mehr aus der Merchandising-Kiste herausgeholt und neu aufgelegt wurden.

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Tags: Budissa Bautzen, Jens Möckel, Ronny Garbuschewski, Tino Vogel, Tomas Oral, VfL Halle 96, Vujanovic

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Volle Kraft voraus Richtung Spiel von RB Leipzig gegen den SV Darmstadt 98. Mit dem üblichen Vorgeplänkel. In Leipzig versucht man Darmstadt einzureden, dass sie was zu verlieren hätten, ergo unter Druck stünden. In Darmstadt versucht man Leipzig so groß zu reden, dass schon ein Punkt eine Sensation wäre (wobei in den Worten von Dirk Schuster, der Kaiserslautern gegen Leipzig als eines der besten Zweitligaspiele der Saison gesehen hat, auch eine Menge tatsächlicher, sportlicher Respekt steckt). Und schiebt den Druck nach Leipzig zurück, die ja gewinnen müssten, um im Aufstiegsrennen noch mal mitschleichen zu dürfen.

Fakt ist, es spielt der Fünfte der Tabelle gegen den sechs Punkte besser platzierten Dritten. Irgendetwas müssen die Darmstädter also im Saisonverlauf besser gemacht haben, was sie automatisch nicht zum chancenlosesten Außenseiter aller Zeiten macht. Fakt ist aber auch, dass die Kaderqualität im Normalfall für RB Leipzig spricht. Aber was ist in dieser Saison bei Spielen unter Beteiligung des SV Darmstadt 98 schon normal.

Auf Seiten von RB Leipzig werden Sebastian Heidinger und der weiter langzeitverletzte Terrence Boyd ausfallen. Ansonsten sollten alle Spieler einsatzbereit sein. Beim SV Darmstadt 98 fehlt sicher fehlt Marco Sailer gelbgesperrt. Ansonsten werden sich auch hier alle Spieler einsatzfähig melden.

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[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SV Darmstadt 98 (24.04.2015, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Achim Beierlorzer, Ralf Rangnick, und Fabio Coltorti.]

Atempause ist nicht. Nach dem Spiel in Kaiserslautern geht es für RB Leipzig nur vier Tage später mit der Partie gegen das nächste Team aus der Spitzengruppe weiter. Der SV Darmstadt 98, aktuell überraschender Dritter ist zu Gast. Für RB Leipzig nach dem psychisch und physisch enorm intensiven Aufgabe durchaus eine Herausforderung, gleich wieder gegen einen psychisch und physisch enorm starken Gegner antreten zu müssen.

Für die Darmstädter geht es trotz allem Understatements darum, im Aufstiegskampf zu punkten und mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Minimalziel dürfte dabei ein Unentschieden sein. Mit dem man auf jeden Fall RB Leipzig auf Distanz halten (bei einer Niederlage wären es nur noch drei Punkte Differenz) und gegenüber der Konkurrenz nicht entscheidend Boden verlieren würde.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Achim Beierlorzer, Fabio Coltorti, Ralf Rangnick, SV Darmstadt 98

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Heute noch ein paar Nachberichte zum Spiel von RB Leipzig in Kaiserslautern. Dabei arbeitet man sich auch häufig an der Frage ab, ob RB Leipzig noch aufsteigen kann.

Mönchengladbach soll nach Schätzung der BILD gewillt sein, 10 Millionen Euro für Yussuf Poulsen auf den Tisch zu legen. Klingt gut, aber ein Wechsel diesen Sommer ist weiter extrem unrealistisch. Für RB Leipzig gibt es keinen wirtschaftlichen Grund, das Geld mitzunehmen. Und Yussuf Poulsen hat einen Wechsel vor 2016 zuletzt selber recht deutlich ausgeschlossen. Erst in einem Jahr, falls RB Leipzig dann noch nicht in die Bundesliga aufgestiegen ist, könnte das Thema als realistisches auf den Tisch kommen.

Der Sportchef von Energie Cottus Roland Benschneider bestätigt gegenüber der Lausitzer Rundschau das Interesse seines Vereins an Daniel Frahn, betont aber auch, dass man nicht der einzige Verein sei, der sich mit der Personalie beschäftige.

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29.Spieltag In der zweiten Liga geht es langsam auf die Zielgerade und damit rücken die Entscheidungen näher. Das Spiel zwischen Kaiserslautern und Leipzig passte sich da gut ein und wirkte über 90 Minuten wie ein Playoff-Duell mit einer sehr großen Intensität und zwei Teams, die nicht zurückstecken, sondern beide auf den Sieg aus sind. Am Ende trennte man sich dann durchaus folgerichtig Unentschieden, auch wenn statt dem 1:1 auch gut ein 3:3 auf der Anzeigetafel hätte stehen können.

Wer eine Idee davon kriegen wollte, in welche Richtung das Spiel in Kaiserslautern wohl laufen würde, der wurde schon nach zwei Spielminuten bedient, als beide Teams das erste Mal aneinandergerieten und sich in einer handfesten Rudelbildung verbissen. Spätestens da wusste man, dass in den kommenden 90 Minuten um jeden Zentimeter gekämpft werden würde und das Team, das dabei zurücksteckt oder unterliegt, auch die Partie verlieren würde.

Und so wurde es auch ein über 90 Minuten hochintensives Spiel zweier Teams, die über ähnliche Ansätze versuchten die Entscheidung herzuführen. Möglichst hohes, möglichs aggressives Angreifen und über Ballgewinne in die entstehenden Lücken hineinspielen und einen schnellen Stürmer (Reyna bzw. Zoller und später Jacob) oder dessen Mitspieler im Offensivbereich füttern.

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Tags: 1.FC Kaiserslautern, 2.Bundesliga, Emil Forsberg, Fabio Coltorti, Yussuf Poulsen

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Spektakuläres, hart umkämpftes Spiel da gestern zwischen dem 1.FC Kaiserslautern und RB Leipzig. Am Ende steht ein gerechtes 1:1-Unentschieden. Yussuf Poulsen hatte die Gäste nach einer Viertelstunde in Führung geschossen. Simon Zoller glich nur kurz darauf für die Gastgeber aus.

Reichlich 31.000 Zuschauer wollten die Begegnung aus dem vorderen Tabellendrittel der zweiten Liga sehen. Reichlich 200 davon reisten aus Leipzig an.

Durch den Punkt hat sich Kaiserslautern wieder auf Platz 2 geschoben und RB Leipzig auch auf Distanz gehalten. Die Leipziger verbesserten sich auf Platz 5, liegen aber weiter sieben, sechs bzw. fünf Punkte hinter den Plätzen 2 bis 4. Fünf Spieltage hat die Saison noch.

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Heute Abend also das Spiel zwischen dem 1.FC Kaiserslautern und RB Leipzig. Zweiter gegen Sechster. Dank der Ergebnisse der Konkurrenz kann RB Leipzig bis auf vier Punke an den Relegationsplatz und an Kaiserslautern heranrücken. Kaiserslautern auf der anderen Seite mit der Möglichkeit mit einem Sieg RB bei dann 10 Punkten Vorsprung endgültig abzuhängen.

Entsprechend kampfeslustig geben sich die Beteiligten auf beiden Seiten in den Äußerungen vor dem Spiel. Nicht mitkämpfen können bei RB Leipzig neben dem Langzeitverletzten Terrence Boyd auch Rani Khedira, Sebastian Heidinger und Omer Damari, die nach Verletzungen bzw. Erkrankungen noch nicht so weit sind. Beim 1.FC Kaiserslautern fehlen die Langzeitverletzten Ruben Jenssen und Marcel Gaus. Ansonsten sind wieder alle an Deck.

Circa 30.000 Besucher werden der für die Konstellation an der Tabellenspitze hinter dem enteilten Spitzenreiter Ingolstadt wichtigen Partie bewohnen. Aus Leipzig werden irgenwas über 200 Anhänger anreisen.

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[Die Pressekonferenz vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FC Kaiserslautern (20.04.2015, 20.15 Uhr) findet heute ab 10 Uhr mit Beteiligung von Achim Beierlorzer und Yussuf Poulsen statt. Der übliche Liveticker von der Veranstaltung muss leider wegen anderweitiger, fußballferner Verpflichtungen ausfallen. Die Veranstaltung gibt es als Video auch auf der Vereinshomepage.]

Ist schon erstaunlich. Da hat man ein Fußballjahr 2015, das für RB Leipzig sportlicherseits ein wenig vor sich hinplätschert und zwischen Hoch und Tief lustig hin- und herschwankt, während im Umfeld vor allem über Trainer, Millionentransfers und Kritik am Verein debattiert wird. Und dann kommt aus der Kalten dann doch noch mal so ein richtiger Knaller um die Ecke. Das beste Team 2015 alias das mit Abstand heimstärkste Team der Liga gegen das beste Team der letzten Wochen (beides punktetechnisch gesehen). Am Montag Abend unter Flutlicht. Sportlicherseits ein Spiel, in dem alles drinsteckt, was man sich wünschen kann.

Rein von der Saisonbilanz her gehen die Gastgeber dabei als (zumindest leichter) Favorit durch. Sechs Heimsiege in Folge (die drei Heimunentschieden am Stück vom letzten Herbst schon lange vergessen), als einziges Team zu Hause noch ungeschlagen, erst eine Niederlage im Jahr 2015 (die war mit dem 0:2 in Frankfurt dafür umso depremierender). Kaiserslautern zieht in den letzten Wochen mit relativ großer Konstanz durch die Liga und hat sich entsprechend verdient auf Platz 2 vorgeschoben.

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Tags: 1.FC Kaiserslautern, 2.Liga 2014/2015, Achim Beierlorzer, Yussuf Poulsen

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34 Spiele gab es bisher schon zwischen den sieben aktuell besten Teams der Liga. Acht weitere dieser Duelle hat der Spielplan noch auf die letzten sechs Spieltage gelegt. Drei davon werden unter Beteiligung von RB Leipzig stattfinden. Zwei davon sind mit den Partien in Kaiserslautern und gegen Darmstadt an den nächsten zwei Spieltagen angesetzt.

Schaut man mal nur auf eine Tabelle der Spiele der sieben Topteams untereinander, dann liegt RB Leipzig dank der drei Heimsiege gegen Karlsruhe, Braunschweig und Düsseldorf gar nicht mal so schlecht direkt hinter den Topteams aus Kaiserslautern und Ingolstadt, die gerade in den direkten Duellen bisher offenbar die besten Lösungen fanden. Acht Punkte holte man in den sechs Hinrundenspielen (vier davon zu Hause), wobei nur das Spiel in Darmstadt richtig schlecht war. Fünf Punkte hat man bisher schon in drei Rückrundenpartien geholt, wobei die Ergebnisse (Unentschieden) noch das beste an den Auftritten in Braunschweig und Karlsruhe waren.

Vergleichsweise schlecht in den Spielen der Spitzenteams untereinander ist Eintracht Braunschweig. Gerade mal neun Punkte in bereits 11 Spielen stehen zu Buche. Wenn man am Ende nicht aufsteigt, dann weil man den direkten Kontrahenten zu viele Punkte überlassen hat (nur ein Punkt in vier Spielen gegen Ingolstadt und Kaiserslautern). Erstaunlich für einen Absteiger aus der Bundesliga, der ja gerade in den Topspielen einen gewissen Erfahrungsvorsprung mitbringen sollte. Continue Reading »

Tags: 1.FC Kaiserslautern, 1860 München, 2.Liga 2014/2015, Erzgebirge Aue, FC Ingolstadt, Fortuna Düsseldorf, Greuther Fürth, Karlsruher SC, St. Pauli, SV Darmstadt 98, VfR Aalen

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Spielfreies Wochenende bei den Profis von RB Leipzig, weil man erst am Montag zum spannenden Duell beim 1.FC Kaiserslautern antritt. Entsprechend medialerseits in Sachen sportlicher Tagesaktualität noch ein wenig Ruhe vor dem direkten Spieltagsvorbereitungssturm. Aber es gibt ja auch genug abseits des konkreten Spieltags..

BILD lässt Kapitän Daniel Frahn sprechen, der seinen Abgang bei RB Leipzig im Sommer öffentlich ankündigt und entweder in der zweiten Liga bleiben oder zu einem ambitionierten Drittligisten gehen will. Angebote gebe es reichlich.

Froh scheint er über die Art des Abgangs nicht, weil er sich enttäuscht darüber zeigt, dass er keine “faire Chance in der Rückrunde” bekam, obwohl man ihm dies versprochen habe. Die Sache ist mit dem Trainerwechsel für ihn aber auch maximal ungünstig verlaufen. Dass er es danach noch schwerer haben würde, als angesichts der Offensivneuverpflichtungen in der Winterpause sowieso schon, war absehbar. Dass er den Verein jetzt eher frustriert verlässt, gehört wohl zum Job, ist trotzdem unschön.

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Vor fünf Jahren ging es bei RB Leipzig sportlich nicht mehr um allzu viel. Ein 3:1 gegen den VfB Auerbach brachte den Verein auch rechnerisch dem Aufstieg sehr nahe. So richtig interessant war es aber nicht mehr angesichts eines beruhigenden Vorsprungs auf ‘Verfolger’ Budissa Bautzen. 760 Zuschauer in Markranstädt zeugten davon, dass die Luft etwas raus war. Zweimal Jochen Höfler und einmal Lars Müller drehten einen Rückstand trotz überschaubarer Motivationslage im Oberliga-Endspurt noch in einen Sieg.

Wichtiger da schon wie so oft im Frühling die Frage nach den Kaderveränderungen für die folgende Saison. Der damals noch in Verantwortung stehende, sportliche Leiter Joachim Krug arbeitete seine regionalen Kontakte ab und so kam gleich ein Trio vom Zweitligaabsteiger Rot-Weiß Ahlen in die Leipziger Gerüchteküche. Keiner der drei wurde letztlich je bei RB Leipzig angestellt.

Tim Gorschlüter verschlug es zu den Sportfreunden Lotte und traf mit diesen 2013 in der Relegation zur dritten Liga auf RB Leipzig. Baldo di Grigorio, in seiner Jugend als eines der größten Talente weltweit gehandelt, ist nach vielen Irrungen und Wirrungen inzwischen in der hessischen Verbandsliga bei Germania Schwanheim gelandet. Und Ole Kittner durfte zwar ein Jahr später noch mal unter Pacult zum Probetraining antanzen, ist inzwischen aber gänzlich vereinslos. Verschlungen sind sie manchmal, die Wege der Profifußballer zwischen Traum vom großen Glück und Realität..

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Tags: Baldo di Gregorio, David Bergner, ESV Delitzsch, FC Sachsen Leipzig, Joachim Krug, Jochen Höfler, Lars Müller, Ole Kittner, SSV Markranstädt, Tim Gorschlüter, VfB Auerbach

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Heute beginnt die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Kaiserslautern. Rani Khedira will nach mehrwöchigem Ausfall dabei laut BILD wieder in das Mannschaftstraining einsteigen.

BILD widmet sich auch Yussuf Poulsen, dessen Vertrag RB Leipzig gern verlängern würde. Yussuf Poulsen sagt, was man in so einer Situation eben sagt, nämlich dass er sich wohl fühlt und es keinen Grund zum Wechseln gibt. Das aktuelle Arbeitspapier von Yussuf Poulsen läuft noch bis 2017. Verlängert er schon jetzt, würde das wohl mit einer ordentlichen Gehaltsanpassung verbunden sein. Ob eine Ausstiegsklausel Teil einer solchen Vereinbarung wäre, wie BILD andenkt, wäre dann Verhandlungssache.

liga-zwei zitiert den Kicker derart, dass Clemens Fandrich Interesse hat, über das Ende seines im Sommer endenden Leihvertrags bei Erzgebirge Aue zu bleiben, falls der Club denn die Klasse hält.

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Die Mittwochsedition der Pressenews. Trotz Trainerwahnsinns in der Bundesliga rund um Thomas Tuchel (nicht zum HSV, vielleicht zum BVB), Jürgen Klopp (nicht mehr BVB) und Bruno Labbadia (wieder HSV) soll es nicht um diese drei Herren gehen..

Ralf Rangnick beim Blatt, bei dem noch der zukünftige RB-Kommunikationschef arbeitet (also bei der Sportbild), mit der Aussage, dass er nicht ausschließe, nächste Saison selber als Trainer auf der Bank von RB Leipzig zu sitzen, aber dies nicht die “Wunschlösung” sei. Zudem sei es “durchaus möglich, dass wir mit Achim Beierlorzer weitermachen”, offenbar weil man sich eingesteht, dass eine “optimale externe Lösung” praktisch schwerlich zu finden ist. Das dürfte das erste Mal sein, dass Rangnick dies in der Klarheit öffentlich äußert, auch wenn der Sportdirektor im Zurückrudern darauf verweist, dass man einen Trainer Beierlorzer über das Saisonende hinaus “nie ausgeschlossen” habe (Zitate nach Zeit und Sport1).

BILD lässt sich von Ante Rebic kameratauglich den Mittelfinger zeigen. Und findet daraufhin, dass es gut ist, dass der “Proll” bald weg ist. Klingt ein bisschen so, als würde hier jemand zum Buhmann aufgebaut werden. Ja, die Sache mit Ante Rebic bei RB Leipzig war bisher ein großes Missverständnis, das sich wohl nicht mehr auflösen wird, aber man sollte lieber fragen, warum er überhaupt geholt wurde, als ihn zum Rüpel zu erklären und zum Abschuss freizugeben.

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Der 28.Spieltag war vor allem wie gemalt für den Tabellenführer aus Ingolstadt. Der kämpfte sich zu einem 1:0-Sieg in Heidenheim und profitierte von Unentschieden der direkten Verfolger aus Kaiserslautern und Darmstadt. Sodass man nun fünf, sechs bzw. sieben Punkte Vorsprung auf die folgenden Konkurrenten hat. Von denen noch zwei an Ingolstadt vorbeiziehen müssten, um den Bayern den direkten Aufstieg zu verderben.

Bei sechs ausstehenden Spielen wird dies für die Konkurrenz eine schwere Aufgabe. Zudem haben Braunschweig und Leipzig bei 11 bzw. 12 Punkten Rückstand praktisch keine Chance mehr, bei nur noch 18 zu vergebenen Punkten, den Rückstand auf den Tabellenführer wettzumachen. Sogar rein mathematisch kann Ingolstadt nur noch von den Teams auf den Plätzen 2 bis 7 eingeholt werden.

Auch rechnerisch nicht mehr absteigen können derweil die Teams auf den Plätzen 1 bis 5. RB Leipzig braucht hierfür als Sechster noch einen Punkt. Das ist natürlich alles nur rein theoretisch. Praktisch hat sich das Abstiegskampfquartett am Tabellenende weiter manifestiert, da die vier Teams an diesem Spieltag zusammen nur einen Punkt und ein Tor verbuchten. Sieht aktuell so aus als gäbe es ein Schneckenrennen gegen den Abstieg und vermutlich reichen am Ende 35 Punkte locker für den Klassenerhalt

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Tags: 1. FC Nürnberg, 1.FC Kaiserslautern, 2.Liga 2014/2015, FC Ingolstadt, Fortuna Düsseldorf, Greuther Fürth, Martin Bader, VfR Aalen

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Bei RB Leipzig ist heute und auch morgen trainingsfrei. Nach dem Sieg in Bochum gab es einen Tag Sonderurlaub. Donnerstag geht es mit der Vorbereitung auf das Montagsspiel in Kaiserslautern weiter.

Achim Beierlorzer betont im Interview mit der LVZ die Wichtigkeit eines Lebens abseits des Fußballs, sieht eine Tabellensituation, in der es für RB Leipzig noch um etwas geht, sah Emil Forsberg in Bochum ein sehr gutes Spiel machen, hofft dass man bei RB noch lange mit Yussuf Poulsen zusammenarbeiten kann und macht keine Aussage zu seiner persönlichen Zukunft als Cheftrainer von RB Leipzig.

Erstaunlich derweil, dass Beierlorzer davon spricht, dass die Spieler vor dem Spiel in Bochum vom Pressing überzeugt werden musste. Erstaunlich deswegen, weil hohes Verteidigen und Pressing bis vor ein paar Wochen zur DNA des Teams gehörten. Dass die Spieler nun davon überzeugt werden wollen, dass sie abgesichert sind, wenn sie vorn Pressing spielen, mag mit Neuzugängen und auch mit den letzten Wochen zu tun haben, als genau das mannschaftliche Pressing und gegenseitige Absichern nicht immer funktionierte, ist aber trotzdem erstaunlich, da die Zeit, in der man beim kollektiven Offensivverteidigen das gegenseitige Vertrauen Spieltag für Spieltag lebte, noch nicht lange her ist.

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Auswärtsspiel in Bochum. Es gibt sicher einfachere und lustigere Aufgaben in dieser zweiten Liga. Trotzdem gewann RB Leipzig die Partie absolut verdient und über weite Strecken auch souverän mit 2:1 und schoss damit zum ersten Mal seit dem Spiel in Düsseldorf am achten Spieltag auswärts mehr als ein Tor.

Dass RB Leipzig in Bochum den dritten Auswärtssieg der Saison landen kann, deutete sich schon früh in der Partie an. Denn in der ersten knappen halben Stunde spielten ausschließlich die Gäste und erarbeiten sich eine Reihe sehr guter Torgelegenheiten. Los ging es damit schon in der ersten Spielminute, als Georg Teigl zeigte, dass er kein Kopfballungeheuer ist und eine Reyna-Flanke aus kurzer Distanz neben den Pfosten setzte.

Besser machte es Yussuf Poulsen, der nach 13 Minuten von halblinks in die lange rechte Ecke vollendete. Emil Forsberg hatte zuvor einen Pass von VfL-Innenverteidiger Patrick Fabian, dem Anthony Losilla nicht entgegen gegangen war, aufgenommen und perfekt auf den Dänen durchgesteckt.

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Tags: 2.Liga 2014/2015, Emil Forsberg, Joshua Kimmich, Tim Sebastian, VfL Bochum

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