Beschädigte Werte

Das saß gestern. Die Meldung, dass Red Bull den hauseigenen TV-Sender Servus TV einstellen werde. Nicht nur weil er defizitär arbeitet und sich daran angesichts der Entwicklung des Fernsehmarkts nichts ändern wird. Sondern auch weil die Idee der Gründung eines Betriebsrats im Raum stand und dies auf Missfallen bei der Konzernleitung stieß.

Die Salzburger Nachrichten zitiert entsprechend Firmenchef Dietrich Mateschitz wie folgt: „Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Unbeeinflussbarkeit insbesondere durch politische Parteien, egal welcher Richtung, war von Anfang an ein tragender Pfeiler von Servus TV. Die Betriebsratsgründung hätte diese Werte insbesondere durch die Art und Weise ihres Zustandekommens – anonym, unterstützt von Gewerkschaft und Arbeiterkammer – nachhaltig beschädigt.“

In der Mitteilung drückt sich etwas aus, was man über Red Bull eigentlich auch schon vorher wusste und was auch schon früher bei manchem Vorhaben und Verhandlungen mit öffentlichen Organen eine Rolle spielte. Dass es ein enormes Misstrauen gegen Institutionen und Rechtevertretungen aller Art gibt. Weil diese in ihrer Art des Arbeitens als störend, hinderlich und beschränkend empfunden werden.

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Presse 04.05.2016

Noch vier Tage bis zum vorletzten Spieltag und der Chance für RB Leipzig, den Bundesligaaufstieg klarzumachen. Weiterhin Optimismus an den Stellen, wo darüber geredet wird. Auch Ex-RBLer Daniel Frahn meint via BILD, dass das nicht mehr schief gehen werde und das sich so ein Aufstieg ganz famos anfühle.

Heute gingen dann auch die letzten Tickets für das Spiel, die aus in Karlsruhe nicht verkauften Karten resultieren, online über den Tisch. Was die Vereinswebsite ein wenig überforderte. Dass so ein Spiel ausverkauft und die Nachfrage groß ist, kann natürlich nicht überraschen.

Dominik Kaiser bereut in der Schwäbischen Post seinen Wechsel vor vier Jahren zu RB Leipzig in die Regionalliga nicht. Er habe inklusive der Aufstiege Erfahrungen gemacht, die er „nie vergessen“ werde. Freiburg, Leipzig und Nürnberg stünden zurecht ganz oben in der Liga. Der Aufstieg ist jetzt das große Ziel.

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Was von Spieltag 32 bleibt

Von Formel 1 zu Schneckenrennen in nur ein paar Wochen. Der Aufstiegskampf war zwischenzeitlich eine echte Hatz. RB Leipzig mit 16 Siegen in 20 Spielen. Der 1.FC Nürnberg mit 18 Spielen ohne Niederlage. Zuletzt ging es dagegen tempomäßig steil bergab. Zwei Punkte aus drei Spielen für Leipzig, drei Punkte aus vier Spielen für Nürnberg.

Da versuchen zwei Mannschaften offenbar eindrucksvoll zu demonstrieren, dass es eine nicht unwesentliche, psychologische Dimension jenseits von Taktik, Kader und sportlicher Spieltagsvorbereitung gibt. Sag Hallo zum Wackelfuß im Aufstiegskampf.

65 bis 66 Punkte, so hatte Leipzigs Innenverteidiger Marvin Compper Mitte März vorgerechnet, würden diese Saison für den Direktaufstieg reichen. Und war dafür leicht belächelt worden, weil im aufgehitzten Hochgeschwindigkeitsrennen das Szenario denkbar schien, dass alle drei Topteams mit 70 Punkten plus x aus der Saison gehen würden. Am Ende hat Compper Recht behalten und man braucht aktuell tatsächlich nicht mehr als 66 Punkte, um sicher aufzusteigen.

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Presse 03.05.2016

Fünf Tage noch für RB Leipzig bis zum ersten Matchball-Spiel gegen den Karlsruher SC im Kampf um die Bundesliga. Klar, dass das jetzt bereits Schlagzeilen und Themensetzung bestimmt.

Dominik Kaiser will via LVZ natürlich am Sonntag den Aufstieg perfekt machen. Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK verweist darauf, dass seine Handballer genau ein Jahr vor dem Spiel von RB gegen KSC selbst in die Bundesliga aufgestiegen sind und will nun, dass die Fußball-Nachbarn nun nachziehen.

Ralf Rangnick hat sich das 3:0 von Karlsruhe gegen Sandhausen persönlich vor Ort angeschaut. Berichtet BILD.

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Presse 02.05.2016

Von gefühlter Niederlage zu gefühltem Sieg binnen nicht mal 24 Stunden. Diese wundersame Wandlung über Nacht erfuhr das 1:1 zwischen RB Leipzig und und Arminia Bielefeld vom Freitag. Nach Spielende war man davon ausgegangen, dass das Unentschieden den Aufstiegskampf noch spannender macht und Nürnberg bis auf zwei Punkte herankommen könnte. Die Nürnberger Niederlage am Samstag in Braunschweig führte dazu, dass Leipzig den Vorsprung auf Nürnberg durch den Punktgewinn sogar auf fünf Punkte ausbauen konnte.

Für den Aufstieg reicht RB Leipzig nun nur ein Sieg aus den letzten zwei Spielen. Was auch bedeutet, dass man im kommenden Heimspiel gegen Karlsruhe tatsächlich den ersten echten Aufstiegs-Matchball hat. Alternativ würden auch zwei Unentschieden aus den kommenden zwei Spielen reichen. Aufsteigen würde RB Leipzig zudem auch, wenn Nürnberg aus den letzten Spielen keine sechs Punkte holt.

Im Spiel gegen Bielefeld zeigte RB Leipzig gegen meist wohlorganisierte, abgeklärt verteidigende Gäste keine gute Partie. Vor allem offensiv brachte man nicht viel zustande. Marcel Sabitzer profitierte nach einer halben Stunde von einem individuellen Fehler der Bielefelder im eigenen Strafraum und erzielte die Führung. Brian Behrendt erzielte nach einem Missverständnis zwischen Peter Gulacsi und Atinc Nukan nach einer Stunde per Fernschuss den durchaus verdienten Ausgleich.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. Arminia Bielefeld 1:1

Spiel 5 der Endspielserie brachte für RB Leipzig die Partie gegen Arminia Bielefeld und die Chance, im Aufstiegskampf einen wichtigen Schritt zu machen. Am Ende stand ein durchaus nicht ungerechtes 1:1 gegen Gäste, die ihrem Ruf als gut organisierte, sehr stabile Mannschaft, die in dieser Saison bei keinem der Topclubs eine Niederlage kassierte, alle Ehre machte.

In die Partie gegangen war RB Leipzig wieder mit Marcel Halstenberg, der nach Gelbsperre hinten links Anthony Jung ersetzte. In der Innenverteidigung spielte Atinc Nukan für den gesperrten Willi Orban. Und auf der Sechs kam Rani Khedira für den ebenfalls gesperrten Stefan Ilsanker zum Einsatz. Nicht unüberraschend Eins-zu-Eins-Wechsel also auf den fraglichen Positionen. Und das gewohnte 4-2-3-1.

Bielefeld seinerseits hatte den angeschlagenen Florian Dick zu Hause gelassen. Dafür rückte Michael Görlitz hinten rechts in die Viererkette und Christoph Hemlein vorne rechts ins Team. Überraschend saß Torjäger Fabian Klos zu Beginn auf der Bank, weil ihm Coach Meier nach Rückenproblemen in den letzten Wochen eine Pause geben und Winterneuzugang Andreas Voglsammer mal in so einer Partie sehen wollte.

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Presse 29.04.2016

Heute Abend dann also der 31.Spieltag der zweiten Liga und das Spiel zwischen RB Leipzig und Arminia Bielefeld. Wichtiges Spiel im Aufstiegskampf und die Chance für RB, zumindest für eine Nacht sieben Punkte Vorsprung auf Nürnberg herauszuschießen und sich ein Aufstiegsendspiel gegen Karlsruhe nächste Woche zu erkämpfen. Oder vielleicht sogar schon morgen auf der Couch aufzusteigen, sollte Nürnberg in Braunschweig verlieren.

Auf Seiten von RB Leipzig müssen neben dem Langzeitverletzten Terrence Boyd auch die gesperrten Willi Orban und Stefan Ilsanker ersetzt werden. Atinc Nukan für Orban ist offenbar gesetzt. Für Ilsanker könnte Rani Khedira ins Team zurückkehren. Oder Dominik Kaiser spielt zentral neben Diego Demme und für Kaiser kommt mit Davie Selke oder Massimo Bruno ein neuer Spieler in der Offensive.

Auf Seiten von Arminia Bielefeld muss Rechtsverteidiger Florian Dick wegen Sprunggelenksproblemen passen. Seine Position dürfte Michael Görlitz übernehmen, sodass ein Platz rechts offensiv zu haben wäre.

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Kampf um das erste Aufstiegsendspiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Arminia Bielefeld (29.04.2016, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Yussuf Poulsen.]

Der drittletzte Teil der siebenteiligen Zweitligaschlusssequenz. Für RB Leipzig steht ein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an. Zwei Siege braucht man noch aus den letzten drei Spielen, so Verfolger Nürnberg nicht patzt, um direkt aufzusteigen und nicht in die Relegation zu müssen. Sodass man sich mit einem Sieg gegen Bielefeld ein erstes Aufstiegsendspiel zu Hause gegen den Karlsruher SC eine Woche später erspielen könnte. Wenn das nicht mal als lohnendes Zwischenziel durchgeht.

Das mit dem Siegen ist gegen Bielefeld allerdings so eine Sache, denn nur Freiburg, Leipzig, Nürnberg und Bochum haben bisher in dieser Saison seltener ein Zweitligaspiel verloren als die Arminia. Und nur das Toptrio hat seltener ein Spiel mit mindestens zwei Toren Differenz verloren.

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Presse 28.04.2016

Noch ein paar Nachzügler heute zum Themenfeld Willi Orban, 1.FC Kaiserslautern und Meinung zu RB Leipzig. Suche sich aus den Links unten was raus, wer dazu noch Wortmeldungen braucht.

Abgesehen davon geht der Fokus langsam auf das Spiel gegen Arminia Bielefeld. Ralf Rangnick hofft auf große Zuschauerunterstützung und vielleicht sogar noch ein ausverkauftes Haus.

Via Kicker erhört er zudem die Schlagzahl und bezeichnet die Begegnung gegen Bielefeld als „das wichtigste Spiel unseres Vereins seit Lotte“. Das mag vielleicht etwas groß sein, drückt aber auch aus, dass man mit einem Sieg in dem Spiel nur noch einen Schritt vom Aufstieg entfernt stünde.

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Was von Spieltag 31 bleibt

Da waren es nur noch drei. Spieltage nämlich in der zweiten Liga. Zwei Teams werden noch einen Relegationsnachschlag kriegen, für 16 andere ist in knapp drei Wochen Schluss mit der Saison.

Für neun Teams geht es schon jetzt auch rechnerisch um nichts mehr. Wenn man St. Pauli mitzählen will, dann sogar für zehn. Die Hamburger haben allerdings zumindest theoretisch noch Chancen auf die Aufstiegsrelegation.

Dass die Hälfte der Liga nur noch um die normale sportliche Ehre und ein paar Euro mehr oder weniger Fernsehgelder spielt (was erfahrungsgemäß für die Spieler nicht der allergrößte Motivationsgewinn ist), kann man inzwischen auch ein wenig an den Ergebnissen ablesen.

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Presse 27.04.2016

Allerlei Reaktionen und Aufarbeitungen zu Willi Orban und seinem Empfang in Kaiserslautern. Auch der FCK hat eine Stellungnahme veröffentlicht. Eine ziemlich wachsweiche Stellungnahme, die möglichst niemanden direkt ansprechen will und verspricht, dass man die Dinge „intensiv aufarbeiten“ wird.

Irgendwie tut man bei solchen Distanzierungen immer so, als hätte man mit den Dingen, die da passiert sind, nichts zu tun. Was natürlich Quatsch ist. Man war über die Fanbetreuung komplett in die Aktion des kreativen Bastelns gegen RB und Willi Orban eingebunden. Vielleicht kannte man nicht jedes Detail, aber man wusste um das Potenzial der Dinge.

Dazu kam das Riesenbanner von der „hässlichsten Ausgeburt“ vor dem FCK-Block sicher nicht im Schlüpper ins Stadion. Und selbst wenn da der Einlassdienst versagt haben sollte, hätte man über den Ordnungsdienst die Möglichkeit gehabt, das abhängen zu lassen. Hat man nicht getan und deswegen kann man diesbezüglich nur von Billigung ausgehen.

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2.Bundesliga: 1.FC Kaiserslautern vs. RB Leipzig 1:1

Leipzig in Kaiserslautern. Kein einfaches Spiel für RB im Aufstiegskampf. Drei Punkte sollten her, um Nürnberg auf Distanz zu halten. 60 Minuten lang tat man alles für die Planerfüllung. In Unterzahl geriet man in der letzten halben Stunde dann aber doch noch mal unter Druck, verlor in einigen Szenen die Kontrolle und musste sich schließlich verdientermaßen mit einem Punkt begnügen. Der am Ende ja durchaus auch noch was Wert sein könnte.

RB Leipzig begann mit einer leicht veränderten Startelf. Marcel Halstenberg kehrt nach Gelbsperre wieder auf die Position des Linksverteidigers zurück. Und im zentralen Mittelfeld kam Diego Demme zurück in die Mannschaft, was mit einer Umstellung auf ein System mit einem Stürmer und entsprechend eine Aufstellung ohne Selke verbunden war. So entstand wieder ein 4-2-3-1, das in den letzten Wochen und Monaten meist besser funktionierte als das alternative 4-2-2-2.

Kaiserslautern auf der anderen Seite ohne Überraschungen bei der Aufstellung. Die letzte relevante Entscheidung betraf die Frage nach einem oder zwei Stürmern. Man entschied sich wie schon vor einer Woche für Bödvarsson als alleinigen Stürmer, der von Alexander Ring zentral aus dem Mittelfeld Unterstützung bekommen sollte. Das ganz formierte sich in irgendwas zwischen einem 4-4-1-1 und 4-2-3-1 mit Außenbahnspielern, die auch immer wieder im Spiel gegen den Ball relativ hoch anliefen.

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Presse 26.04.2016

Das 1:1 des 1.FC Kaiserslautern gegen RB Leipzig von gestern im medialen Rundumblick. 70 bis 75 Minuten hatte Leipzig alles im Griff gehabt und verdient mit 1:0 geführt. Emil Forsberg traf nach dem Wechsel. Sein erstes Tor seit dem 20.Spieltag.

Mit der Herunterstellung von Willi Orban nach einer reichlichen Stunde drehte das Spiel langsam und kippte in der Schlussviertelstunde endgültig auf die Seite der Gastgeber, die dann durch Kacper Przybylko zum schlussendlich verdienten 1:1 kamen.

Strittig die Entscheidungen von Schiedsrichter Bastian Dankert, der in der ersten Halbzeit bei Markus Karl Gnade vor Recht ergehen ließ und ihn nicht vom Platz schickte. Dafür griff er in der zweiten Halbzeit gegen Willi Orban verglichen mit Karl rigoros durch (die zweite gelbe Karte ging für sich genommen allerdings in Ordnung) und stellte ihn mit gelb-rot vom Platz, ließ später dann allerdings Diego Demme unverständlicherweise auf dem Platz, statt ihm zwingend die Ampelkarte zu zeigen. Insgesamt eine eher unrunde Spielleitung, weil die Maßstäbe bei den Entscheidungen unterschiedlich bis unverständlich waren.

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Presse 25.04.2016

Heute Abend das Spiel von RB Leipzig beim 1.FC Kaiserslautern. Freiburg und vor allem Nürnberg erledigten am Wochenende ihre Aufgaben und erhöhten damit den Druck auf Leipzig. Zwei Siege und ein Unentschieden braucht RB aus den verbleibenden vier Spielen, um sicher aufzusteigen. Eines von beiden, Sieg oder Unentschieden sollte man heute aus Kaiserslautern mitbringen, wenn man die Chance haben will, den Aufstieg in den folgenden beiden Heimspielen klar zu machen.

Auf Kaiserslauterer Seite steht das Spiel unter dem inoffiziellen Motto ‚Kämpfen, Kratzen, Beißen‘. Man will sich nach dem feststehenden Klassenerhalt beweisen, dass man besser ist, als es die bisherige Saison meist gezeigt hat. Auf Seiten von RB Leipzig geht man mit einem ‚unser Ding durchziehen‘ in die Partie.

RB Leipzig wird für das Spiel in Kaiserslautern wohl aus dem Vollen schöpfen können. Lukas Klostermann dürfte seine Probleme aus der Vorwoche überwunden haben, sodass lediglich der langzeitverletzte Terrence Boyd nicht zur Verfügung steht.

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Unangenehme Aufgabe

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim 1.FC Kaiserslautern (25.04.2016, 20.15 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz drei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Dominik Kaiser.]

Vier Spiele noch in der zweiten Liga. Die Zeit der Entscheidungen naht. Endspiel 4 von 7 führt RB Leipzig im Aufstiegskampf nach Kaiserslautern. Gegen die man in drei Duellen bisher noch nicht gewinnen und erst ein Tor schießen konnte. Nicht nur deswegen keine einfache Aufgabe, dort das Aufstiegsziel mit drei Punkten zu untermauern.

Die Saison des 1.FC Kaiserslautern darf durchaus als Enttäuschung durchgehen. Nach dem knapp verpassten Aufstieg letztes Jahr war man eigentlich mit der Hoffnung in die Spielzeit gegangen, wieder oben mitspielen zu können. Nach 30 Spielen ist man froh, dass man zumindest das drohende Szenario, bis zum Ende im Abstiegskampf zu stecken, verhindern konnte.

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Presse 22.04.2016

Heute wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem der Fanverband eine Auswahl von fünf Songs online stellte, aus denen man die RB-Fanhymne (nicht zu verwechseln mit der noch zu findenden Vereinshymne) wählen kann. In einem ersten Schritt waren aus zuvor 20 Einsendungen durch Fans fünf Songs ausgewählt worden. Nun ja, höre jeder selbst hinein und bilde sich ein Urteil.

Ralf Rangnick gestern beim Plaudern mit der DPA. Wo er deutlich machte, dass Lucien Favre (wenig überraschend) nicht als Trainer von RB Leipzig in Frage komme. Und in Sachen Bernd Leno nur bekannte, dass man als Zweitligist keine Chance bei ihm habe, aber das in ein paar Wochen auch anders sein könne. Eine Absage an eine Leno-Verpflichtung bzw. an den Versuch, ihn zu verpflichten, klingt definitiv anders.

Das ZDF glaubt, dass neben Ralph Hasenhüttl noch René Weiler, Markus Kauczinski und Jocelyn Gourvennec auf der RB-Liste interessanter Trainer, mit denen man mal ganz unkonkret essen gehen könnte, stehen.

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Unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich

Vier Spieltage vor dem Ende glühen die Tabellenrechner sicherlich allseits. Zumindest bei den Anhängern jener Zweitligateams, bei denen es noch um etwas geht. So wie bei RB Leipzig, wo man nach Herzenslust hin- und herschieben kann, wie denn wohl vor allem Nürnberg und RB durch das Restprogramm kommen und ob denn sechs Punkte Vorsprung zum direkten Bundesligaaufstieg reichen oder nicht.

Gäbe es noch die bis 2008 gültige Regelung, dass drei Teams direkt aufsteigen, dann wäre das Aufstiegsthema schon durch, da RB Leipzig 13 Punkte Vorsprung auf Platz 4 hat. Dadurch, dass nur zwei Teams direkt aufsteigen, darf man noch ein bisschen rechnen und zittern.

Zumindest aus Fansicht, denn aus statistischer Sicht bleibt es dabei, dass das Aufstiegsthema faktisch schon durch ist. Seit Einführung der Dreipunktregel im Jahr 1995 hat nämlich noch kein Team, das vier Runden vor Schluss mindestens sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz hatte, diesen Vorsprung noch verspielt.

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Presse 21.04.2016

BILD beschäftigt sich schon mal mit dem Empfang von Willi Orban in Kaiserslautern und befragt dazu den Innenverteidiger selbst. Der glaubt, dass die Fans in der Pfalz „zu schätzen wissen“, dass er „18 Jahre meine Knochen für den Verein hingehalten und gute Leistungen gebracht“ hat. Naja, dass sich das in einer entsprechenden Akustik oder gar einem warmen Empfang im Stadion niederschlägt, ist eher nicht anzunehmen.

Interessant vielleicht noch, dass Orban Avancen der ungarischen Nationalmannschaft (vorerst) zurückgewiesen hat, weil er darauf hofft, sich nach einem möglichen Bundesligaaufstieg auf ein Niveau zu entwickeln, das ihm eine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft ermöglicht. Man darf gespannt sein..

Kleine Anekdote am Rande, dass Orban sich im LVZ-Interview über mehr als „30.000 Zuschauer im Schnitt“ bei RB Leipzig freut. Den Umgang mit Zahlen lehrt der Sportdirektor von RB Leipzig seinen Spielern offenbar auch gleich selbst mit..

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Montäglicher Reisemeister

Zweimal wird in dieser Saison noch eines dieser Montagspiele ausgetragen. Spiele, die die einen furchtbar schlimm finden, weil es ihnen dann nicht möglich ist, mit ihrem Team zu reisen und die die anderen gar nicht so schlimm finden, weil sie eh nur vom Fernseher aus zuschauen oder sich darüber freuen, dass ihr Verein mal eine mediale Sonderbehandlung bekommt, die man sonst als Zweitligist im frei empfangbaren Fernsehen nie bekommt.

Man kann über die Montagsspiele sicherlich mit verschiedenen Argumenten streiten. Wobei der Streit auch etwas albern ist, wenn man bedenkt, dass inzwischen quasi an jedem Wochentag von irgendjemandem ein Fußballspiel bestritten (und vor allem via TV geschaut) wird. Das nun ausgerechnet an Montagsspielen festzumachen, wird dann schon reichlich schwierig. Wobei natürlich Zweitligisten im Normalfall eher seltener Wochentermine abbekommen.

Lässt man mal die Montagsspiele, die in englischen Wochen an Donnerstagen stattfanden, außer acht (weil diese Spiele nicht so besonders sind, weil auch die anderen Spiele des jeweiligen Spieltags in der englischen Woche unter der Woche stattfinden und somit für Gästefans eher schwer erreichbar sind), dann wird die zweite Liga diese Saison am Ende 27 Montagsspiele bestritten haben.

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