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Alle Welt redet seit dessen Innenbandanriss über Daniel Frahn. Kommt er zurück und wenn ja zu welchem der Relegationsspiele. Und kann er dann auch wirklich gleich wieder 90 Minuten durchhalten oder wird er nur zu einem Teilzeiteinsatz kommen. Letztlich sind dies alles offene Fragen, die keiner rund um RB Leipzig halbwegs guten Gewissens beantworten kann.

Fakt ist aber, dass die RasenBallsportler seit Frahns Verletzung in zweieinhalb Ligaspielen fünf und in einem Sachsenpokal-Finale vier Tore erzielt haben. Und so gezeigt haben, dass Tore schießen auch ohne den Kapitän geht, auch wenn es mit Kapitän sicherlich leichter ist. All die Fragen rund um die Torgefährlichkeit des Teams sollen heute Anlass für ein paar Zahlen sein.

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Tags: Bastian Schulz, Carsten Kammlott, Christian Müller, Clemens Fandrich, Daniel Frahn, Dominik Kaiser, Fabian Franke, Fabio Coltorti, Juri Judt, Matthias Morys, Niklas Hoheneder, Patrick Koronkiewicz, RasenBallsport, Sebastian Heidinger, Stefan Kutschke, Thiago Rockenbach, Tim Sebastian, Timo Röttger

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[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Berliner AK (25.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltorti.]

Mit dem Spiel beim Berliner AK startet RB Leipzig das dritte Mal in einen letzten Regionallgaspieltag. Und wieder ist das Spiel nicht mehr wichtig für die Tabelle. Und doch ist die Spannung wesentlich höher und das Gefühl ein besseres. Denn im Gegensatz zum trostlosen Testpflichtspiel für das gar nicht trostlose Sachsenpokal-Finale vor 1.300 Besuchern gegen Havelse vor zwei Jahren und im Gegensatz zum depremierenden Zugucken beim Feiern in Halle letztes Jahr, ist das Spiel in Berlin in diesem Jahr der letzte Schritt vor den zwei wichtigsten Spielen des Jahres, denen jeder rund um RB mit ziemlich heftiger Unruhe entgegen blickt. Das Spiel beim Berliner AK ist genaugenommen ein letzter Testlauf unter Pflichtspielbedingungen und für alle Beteiligten die Möglichkeit die Aufregung vor den Relegationspartien gegen die Sportfreunde Lotte in sportliche oder zuschauende Bahnen zu lenken.

Ansetzungstechnisch ist es eine ganz hübsche Geschichte, dass man am letzten Spieltag quasi zu einem sportlich hochwertigen, internen Duell fahren kann. Denn beim Berliner AK sitzt letztmals Jens Härtel auf der Bank, der ab der kommenden Saison die U19 von RB Leipzig in luftige Bundesligahöhen führen soll. Und Jens Härtel steht der nach RB Leipzig besten Mannschaft der Rückrunde vor (RB Leipzig bisher 32 Punkte, BAK 31, Hertha 30). Mit einem Sieg gegen RB könnte der Berliner AK sowohl in der Heimtabelle punktetechnisch mit RB Leipzig gleichziehen, als auch in der Rückrundentabelle an RB Leipzig vorbeiziehen. Bei einem Sieg bestünde auch noch die (kleine) Chance, Platz 2 hinter RB in der Gesamttabelle einzunehmen. Für die Arbeit von Jens Härtel wäre dies sicherlich eine große Auszeichnung.

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Tags: Alexander Zorniger, Berliner AK, Fabio Coltorti, RasenBallsport, Regionalliga 2012/2013

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Ulrich Wolter, Geschäftsführer bei RB Leipzig im Interview mit der Sportbild vor zwei Wochen (08.05.2013) unter anderem (alle eingerückten Zitate von dort):

Also keine Gefahr, dass Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz Einfluss aufs Tagesgeschäft nimmt?
Nein, diese Gefahr sehe ich nicht.

Nun, lassen wir das mal – Stichwort Beiersdorfer, Linke, Pacult, Rangnick und Co – einfach so als statutengetreue Rhetorik stehen. Was soll man auch anders machen, als das was Ulrich Wolter im weiteren Interview macht, nämlich Nachhaltigkeit und Langfristigkeit im sportlichen Bereich in den Mittelpunkt und über die Mateschitz-Frage zu stellen.

Trotzdem werden die Fragen im Laufe der nächsten Jahre, zumindest wenn es nicht nur um den sportlichen Teil und die (Fan-)Akzeptanz im Leipziger hierzulande geht, sondern eben auch um Sportjournalismus in einem hinterfragenden Sinne, in Bezug auf die Strukturen des Vereins nicht verstummen. Und eine Antwort wie die obige wohl ziemlich schnell als Schutzbehauptung charakterisiert werden.

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Tags: 50+1, Dietrich Mateschitz, Red Bull, Ulrich Wolter, Ultras

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Unter Strom

Lotte muss jede Woche unter Strom stehen, während RB schon seit Monaten gefühlt nicht mehr am Spielbetrieb teilnimmt. Daher glaube ich, dass die Chancen bei 50 zu 50 liegen. (Waldemar Wrobel, Coach von Rot-Weiss Essen nach der Niederlage bei den Sportfreunden Lotte zu den Relegationschancen – via derwesten.de)

Die These ist interessant und könnte unter anderen Umständen sogar stimmen. Sie hat nur den Haken, dass es um RB Leipzig geht. Und damit um einen Verein, der Woche für Woche Widerstände besonderer Art zu brechen hat. Also genaugenommen jede Woche unter Strom stehen muss, um nicht als Verlierer vom Feld zu gehen. Insbesondere die letzten Wochen vor der Relegation mein(t)en es mit vielen aufgeladenen und/ oder sportlich wertvollen Duellen (Magdeburg, Lok, Zwickau, Chemnitz, Jena, BAK) in Sachen Fokussierung auf den Sport doch recht gut mit den RasenBallsportlern. Weswegen auch nicht zu erwarten ist, dass RB Leipzig in der Relegation wegen des vorigen Spannungsabfalls nicht wach genug sein wird.

Vielleicht hätte Wrobels These gestimmt, wenn es um Jena gegangen wäre und die tatsächlich entspannt durch die Regionalliga getingelt wären. Oder wenn RB Leipzig die aufregenderen Spiele bereits in der ersten Hälfte der Rückrunde gehabt hätte. Hatten sie aber nicht, weswegen man sich nach der Winterpause auch eher durchmogeln konnte, um ab Ende April die Spannung Richtung Relegation auch durch entsprechende Liga- und Pokalgegner aufzubauen. Wenn man an das Duell mit den Sportfreunden Lotte denkt, darf man vor vielem Respekt haben, schließlich geht es gegen das Team mit der (nach RB Leipzig) zweitbesten Punktebilanz aller Regionalligen. Errungen im Westen, der wohl die in der Breite stärkste aller Regionalligen stellt. Die Sportfreunde Lotte werden also eine höchst unangenehme Aufgabe, aber wenn man vor etwas keine Angst haben muss, dann dass RB Leipzig eventuell aus fußballerischer Freizeitstimmung heraus in die Relegation gehen könnte.

Tags: RasenBallsport, Sportfreunde Lotte, Waldemar Wrobel

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Manchmal nimmt der Fußball eigenartige Wege. Nicht nur in den oberen Spielklassen, wie man beim Dortmunder 1:2 gegen Hoffenheim beobachten durfte, sondern auch in den unteren Ligen. Schon nach fünf Minuten konnte man im Spiel von Carl Zeiss Jena gegen RB Leipzig ahnen, dass dies kein normales Spiel werden würde. 1:1 stand es zu diesem Zeitpunkt schon und es sollten noch sieben Tore dazu kommen..

Das fröhliche Abtasten zum Beginn, wie man es in so einem Spiel der beiden Spitzenteams der Liga vielleicht hätte erwarten können, fiel also komplett ins Wasser, weil sich Hoheneder und Coltorti bei einem langen Ball verschätzten und Trytko dazwischen spritzte und locker einschob. Das Spiel war so wie das Wetter und die Zuschauer sofort auf Betriebstemperatur. Wenn man mal von der Defensivarbeit beider Teams absieht, denn beide Mannschaften zeigten sich in der Bewachung des eigenen Strafraums doch in ordentlicher Geberlaune.

Was nicht mal bedeutete, dass beide Teams ohne Einsatz gespielt hätten. Ganz im Gegenteil gab es von Anfang an, gerade im Mittelfeld auch ordentlich auf die Socken. Was sich auch dadurch erklärte, dass man desöfteren zu spät kam, um statt des Gegners den Ball zu spielen. Und dies war beileibe kein Vorrecht der Gastgeber, auch – und am Anfang vor allem – die RasenBallsportler zeigten sich beim Austeilen spendierfreudig. Das zusammen mit der sehr frühen Führung der Thüringer nahm auch das Publikum mit ins Spiel, das gegen die fußballkulturelle Antipode RB wortwörtlich alles an zitierfähigem und nicht zitierfähigem in die Waagschale warf.

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Tags: Carl Zeiss Jena, Carsten Kammlott, RasenBallsport, Regionalliga 2012/2013

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Es gibt kaum Themen mit größerem Nervpotenzial als das große Thema Tradition. Wenn ein Artikel mit diesem Wort aufmacht, wird es in einer hohen Prozentzahl an Fällen schwiemelig und unlogisch und stellenweise auch populistisch. Weswegen sich eine ebenso hohe Anzahl an Artikelfällen im Normalfall nicht zu besprechen lohnen würde.

Und dann gibt es auch die Ausnahmen von der Regel. Texte, die man im Endeffekt in ihrer Aussage nicht teilt, aber die sich sachlich, aber auch nicht meinungslos, mit ihrem Themenfeld auseinandersetzen und versuchen, sich ihm durch Umkreisen zu nähern. Einen ebensolchen Artikel wehte mir der Netzwind zufällig in die Arme als ich drüben bei Twitter über einen Tweet von Spox stolperte: „Traditionsverein, was ist das eigentlich? Wird man ja wohl noch mal fragen dürfen..“, hieß es darin. Und meine erste, erfahrungsgeprägte Reaktion war: Och nee, nicht schon wieder. Ich bedauere es absolut nicht, doch hineingeschaut zu haben..

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Tags: Fankultur, KEMPERboyd, Kommerz, SPOX, Tradition

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[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Carl Zeiss Jena (19.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Sebastian Heidinger.]

Als man sich den Spielplan vor der Saison anschaute, atmete man innerlich tief durch. Am vorletzten Spieltag nach Jena erschien als potenzielles Herzschlagfinale, weswegen man allseits schnell der Meinung war, dass man möglichst schon vor diesem Spiel die Meisterschaft klar gemacht haben sollte. Und jetzt fährt man mit 16 Punkten Vorsprung (bei immer noch einem Spiel mehr) im totalen Entspannungsmodus nach Jena. Und nach dem emotionalen Highlight des Spiels gegen Chemnitz auch mit dem Problem sich binnen zwei Tagen nach den angemessenen Feierlichkeiten wieder fokussieren zu müssen.

Neun Punkte Unterschied zwischen RB Leipzig und Carl Zeiss Jena waren es Anfang Dezember letzten Jahres vor dem direkten Aufeinandertreffen. Neun Punkte waren es auch danach, weil Dominik Kaiser damals kurz vor dem Ende mit seinem Treffer zum 1:1 einen ziemlich glücklichen Punkt sicherte. Die verpasste Chance zum Dreier und zum Verkürzen des Rückstands auf sechs Punkte und die für Jena depremierende Spielausfallszeit nach der Winterpause waren wohl letztlich die Genickbrecher für die sportlichen Ambitionen der Thüringer in Richtung Platz 1. Schließlich waren sie bis zuletzt die Einzigen, die sich zumindest den Willen auf die Fahne schrieben, RB noch abzufangen, wenn die schwächeln sollten.

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Tags: Alexander Zorniger, Carl Zeiss Jena, RasenBallsport, Regionalliga 2012/2013, Sebastian Heidinger

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Meist ist es relativ einfach nach Spielen die nötige Distanz zu finden, um ein paar Zeilen zum Spiel in die Tastatur zu hämmern. Und dann kommt so ein Spiel wie das Sachsenpokalfinale von RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC und es gibt eigentlich nur noch Emotionen und wenig Druckreifes. Und ein Spielbericht der aus einer hunderfachen Wiederholung des Wörtchens geil besteht, wäre dann wohl doch etwas langweilig.

Also wo anfangen nach diesem Spiel? Bei der großartigen Atmosphäre, die mit der ersten Sekunde des Spiels in den Bann zog? 13.000 Leipziger sahen sich 3.000 Chemnitzern gegenüber und alle zusammen waren von Anfang an hellwach und kreierten so beidseitig einen mehr als würdigen Rahmen für ein Pokalfinale, auch wenn es nur um den Sachsenpokal ging, der überregional wohl doch eher belächelt werden dürfte. Es war ein wenig wie zum Pokalfinale vor zwei Jahren, nur dass diesmal die Heimseite sehr viel präsenter und dem Gästeanhang mindestens ebenbürtig war. Schon irre, wenn man an die erste Saison Regionalliga denkt, was sich inzwischen auf Publikumsseite rund um RB Leipzig gebaut hat.

Im Spiel wich RB Leipzig von der zuletzt präferierten 4-4-2-Taktik ab und spielte wieder mal ein 4-3-1-2 mit dem echten Zehner Thiago Rockenbach. Das sollte dem Offensivspiel von RB in den folgenden 90 Minuten mehr als gut tun. Personell mussten neben den sowieso schon verletzten Frahn, Hoffmann, Sebastian und Koronkiewicz auch Judt und Fandrich passen, sodass auf der VIP-Tribüne noch mal so viel Klasse in zivil das Spiel verfolgte, wie sich auf dem Rasen tummelte. Für Clemens Fandrich beackerte Timo Röttger das Feld und machte das auch im Spiel gegen den Ball sehr famos. Und als linker Verteidiger liefen überraschend weder Paul Schinke, noch Umut Kocin auf, sondern Sebastian Heidinger. Eine Lösung, die man nun wirklich nicht erwarten konnte.

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Tags: Chemnitzer FC, RasenBallsport, Sachsenpokal 2012/2013

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[Hier an dieser Stelle dann ein Liveticker von der Pressekonferenz nach dem Sachsenpokalfinale zwischen RB Leipzig und dem Chemnitzer FC. Mit den Stimmen der Trainer Gerd Schädlich und Alexander Zorniger. Irgendwann nach Spielende. Welches je nach Spiellänge und Verlängerung/ Elfmeterschießen zwischen 21.15 und 22.15 Uhr liegen dürfte.]

22.08

22.07

Lassen wir das Analysieren für heute. Mehr als  geil, geil, geil kommt einem heute sowieso nicht mehr über die Lippen. Klar und in allen Belangen das beste Spiel der Saison. In diesem Sinne, feiert noch schön. Und dann einmal durchatmen und auf die Relegation freuen. Continue Reading »

Tags: Alexander Zorniger, Chemnitzer FC, Gerd Schädlich, RasenBallsport, Sachsenpokal 2012/2013

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Man wird fast ein wenig sentimental, wenn man die zwei Jahre zurückblickt, die das letzte Duell zwischen RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC inzwischen her ist. Als man sich damals nach einer denkwürdigen Saison, in der der Chemnitzer FC die Regionalliga Nord ziemlich lange nach Belieben dominierte und damit auch die zum Favoriten ernannten RasenBallsportler demontierte, zum Finale im Sachsenpokal wiedersah. Im letzten Spiel für die Spielergeneration Hertzsch rund um ihn selbst natürlich und um Sven Neuhaus, Lars Müller, Nico Frommer und Thomas Kläsener, die zwei Jahre lang den Verein sportlicherseits relativ fest in der Hand hatte.

Ein letzter Aufgalopp mit einem Duell, das die Regionalliga Nord die ganze Saison zuvor beschäftigt hatte, auch wenn es genaugenommen nie ein Duell war, denn RB Leipzig war niemals in der Situation (außer am ersten Spieltag) ernsthaft um den Aufstiegsplatz mitzuspielen. Trotzdem ging es letztlich nur um RB Leipzig und den Chemnitzer FC und nachdem letztere am Anfang der Saison ziemlich direkt erklärt hatten, dass sie natürlich aufsteigen wollen, flogen je näher man seinem Ziel kam immer spitzere Spitzen des leiseren und lauteren Spotts. Manches witziger (wie die Ablehnung  von RB-Spielern als Transferkandidaten wegen anhand des sportlichen Misserfolgs nachweisbar fehlender Eignung), manches weniger (zum Beispiel diese dortmundeske Underdog-Understatement-Nummer), aber eigentlich durchgängig unterhaltsam aufgeladen.

Unter diesen Voraussetzungen einer Demontage in der Liga, diverser Sticheleien deswegen und einer gelaufenen Meisterschaft (die Chemnitz eineinhalb Wochen zuvor ausgerechnet gegen RB Leipzig mit einem 1:0 eingetütet hatte) fand das Sachsenpokal-Finale als Abschluss einer aus RB-Sicht suboptimalen Saison statt. Nach diversen Heimspielen vor teils leergefegten Zuschauerrängen (das letzte Heimspiel gegen Havelse in der Liga hatten offiziell 1.300 Zuschauer gesehen und es waren tatsächlich eher weniger denn mehr) wartete noch mal ein emotionales Highlight. Von 0 auf 100 in kürzester Zeit sozusagen.

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Tags: Chemnitzer FC, RasenBallsport, Sachsenpokal 2012/2013

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