Kaderrückblick RB Leipzig: 2.Liga 2015/2016 – Teil II

Weiter geht es mit der Saisonaufarbeitung. Diesmal mit Teil II der Betrachtungen zu den einzelnen Spielern des RB-Kaders. Nach den Torhütern und Verteidigern sind heute die Mittelfeldspieler und die Stürmer dran. Geordnet ist die Übersicht nach Positionen (Mittelfeld, Sturm) und innerhalb der Positionen nach Einsatzzeit..

Mittelfeld

Dominik Kaiser (27 Jahre, 32 Spiele, 2681 Minuten): Und dann wurde der Kapitän doch wieder zur großen Konstante im Mittelfeld. Bis zur Winterpause noch immer mal mit einigen Problemchen, spielte er eine fast schon traditionelle Rückrunde auf hohem Niveau. Insbesondere in den ersten Spielen nach der Winterpause ein dominanter Offensivmotor, der selbst abschloss, aber auch einige Tore vorbereitete. Dass Kaiser der mit Abstand meistgefoulte Spieler im RB-Kader wurde, sagt viel über seine Präsenz und über seine Bereitschaft, im Spiel Verantwortung zu übernehmen, aus. Es sagt aber auch etwas darüber aus, wie ihn die Gegner sehen und wie ernst sie ihn nehmen. In vier Jahren RB Leipzig hat sich Kaiser in der Mannschaft und bei den Gegnern ein ganz hohes Standing erarbeitet und ist nach den Abgängen von Frahn und Co letzten Sommer zu so etwas wie dem Gesicht des Teams geworden. Wird spannend, was er davon mit in die Bundesliga nehmen kann. Schon beim Schritt in die zweite Liga hatte man manchmal das Gefühl, dass die Spielgeschwindigkeit für Kaiser manchmal zu hoch ist. Doch er hat sich durchgebissen und an die Liga angepasst. Zuzutrauen ist es ihm, dass ihm das auch beim Schritt in die Bundesliga noch mal passiert. Dominik Kaiser könnte nach Düsseldorfs „Lumpi“ Lampertz der zweite Fußballer in Deutschland überhaupt werden, der nicht nur mit der selben Mannschaft von der vierten in die erste Liga durchmarschiert ist, sondern auf allen Ligaebenen auch ein Tor schießt. Kaderrückblick RB Leipzig: 2.Liga 2015/2016 – Teil II weiterlesen

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Presse 31.05.2016

Die Mitteldeutsche Zeitung fasst den Neuzugangsgerüchtesachstand der letzten Tage im Groben zusammen und fügt als Neues hinzu, dass nach ihren Infos Naby Keita seine Zukunft gar nicht so sehr in Leipzig oder der Bundesliga, sondern eher in England oder Frankreich sieht. Was angesichts seiner Qualität und der Tatsache, dass er in Leipzig perfekt eine Kaderlücke besetzen würde, schade wäre.

Die EM rückt langsam näher. Für Peter Gulacsi wird nach seiner eingeschobenen Hochzeit (BILD berichtet) heute klar, ob er im finalen Kader der Ungarn steht, der heute der UEFA mitgeteilt werden muss. Bei Emil Forsberg, der gestern eine Halbzeit lang mit Schweden in einem Testspiel gegen Slowenien (0:0) antreten durfte und laut 24malmo nicht mit sich zufrieden war, sollten da genausowenig Zweifel bestehen wie bei Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker, die heute mit Österreich gegen Malta testen.

Die Salzburger Nachrichten widmen sich noch mal der Tatsache, dass RB Leipzig wegen einer Hochzeit nich am gewünschten Orte das Trainingslager wird abhalten können.

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Kaderrückblick RB Leipzig: 2.Liga 2015/2016 – Teil I

Weiter Rückblickzeit auf die Zweitligarunde in dieser langen Sommerpause. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.

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Presse 30.05.2016

Verwirrung um Timo Werner. Der Kicker meint, dass der Offensivsipieler vom VfB Stuttgart „in diesem Sommer kein Kandidat für Leipzig war und ist“.

BILD spekuliert derweil weiter über die Höhe einer möglichen Ablöse und dass Leipzig Geduld haben müsse, weil beim VfB Stuttgart nach dem Abstieg Zuständigkeiten und Kompetenzen noch nicht ganz klar sind.

Auch die Stuttgarter Zeitung sieht in der Werner-Sache vor allem eine Frage der Ablöse zwischen Leipzig und Stuttgart und stellt 15 Millionen Euro in den Raum.

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Presse 27.05.2016

Die Leipziger Volkszeitung mit einem Interview mit dem Besitzer der Red Bull Arena Michael Kölmel. Der einen Stadionneubau seitens RB Leipzig auf der grünen Wiese für „utopisch“ hält und die Kosten dafür auf locker 350 Millionen Euro beziffert. Ein Ausbau der aktuellen Red Bull Arena auf 55.000 Plätze ginge dagegen für 50 Millionen Euro weg. Auch ein Verkauf des Stadions an RB Leipzig hält Kölmel nicht für ausgeschlossen, selbst wenn es derzeit kein Thema sei.

Der aktuelle Stadionmietvertrag mit RB Leipzig laufe bis 2020 und verlängere sich ein Jahr vor Ablauf bis 2025. Wenn bis 2019 also kein neues Stadion entstanden sei oder sicher ist, dass es kurzfristig fertiggestellt wird, hat RB Leipzig einen Mietvertrag mit der aktuellen Arena bis 2025 an der Backe. Bedenkt man, dass man bei RB Leipzig immer betonte, erst mal die erste Bundesligasaison abwarten zu wollen, bis man sich in Sachen Stadion und wie es weitergehe, entscheiden will, dann kann man wohl ausschließen, dass zwischen 2017 und 2020 mal eben ein neues Stadion mit den ganzen Vorlaufprozessen mit Baugenehmigung und Co aus dem Boden gestampft werden kann. Bis 2025 sollte man sich also als RB-Anhänger mit der Nutzung des aktuellen Stadions sicher sein können.

Sonst noch so: Kölmel meint, dass er mit dem Stadionbetrieb bisher 13 Millionen Euro verloren hat, die er in den kommenden Jahren gern zurückverdienen würde, auch wenn er die Stadionmiete als „moderat“ bezeichent. Enttäsucht war Kölmel, dass das Stadion in den Spielen gegen Sandhausen und Bielefeld in der Schlussphase der Zweiligasaison nicht ausverkauft war. Und bezüglich des Glockenturms gäbe es Ideen, ihn als Ort für VIPs zu nutzen, die gern im Fanblock sind und dann im Glockenturm essen und trinken. Fanblock-VIPs quasi. Naja.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2015/2016

Sommerpause also. Zeit auch, um in diversen Varianten auf die Saison zurückzublicken. Hier und heute geht es um Zahlen rund um die bei RB Leipzig in der zweiten Liga 2015/2016 eingesetzten Spieler. Betrachtet werden nur die 34 Zweitligaspiele.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig insgesamt 24 Spieler. Das sind mal glatt fünf weniger als in der Vorsaison. Insgesamt kamen drei Spieler aus dem Profikader gar nicht zum Einsatz. Der Langzeitverletzte Terrence Boyd, der ebenfalls mit Verletzungen kämpfende Patrick Strauß, der in der kommenden Saison dauerhaft zur U23 versetzt wird und der dritte Torhüter Benjamin Bellot, dessen Zukunft noch unklar ist.

Davie Selke ist der einzige RB-Spieler, der in allen 34 Spielern zumindest im Spieltagskader stand. Anthony Jung saß in 33 Spielen auf der Bank oder stand auf dem Platz. Kein einziger Spieler war in allen 34 Partien auch tatsächlich im Einsatz. Willi Orban hätte es vielleicht geschafft, wenn er nicht zweimal gesperrt ausgefallen wäre. Marcel Sabitzer und Emil Forsberg kommen wie Orban auch auf 32 Einsätze und eine hohe Minutenzahl pro Spiel.

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Presse 26.05.2016

BILD meint, dass sich der 19jährige Offenisvspieler Breel Embolo bereits für RB Leipzig und einen Vertrag bis 2019 entschieden habe, weil er in Leipzig die besten Chancen sehe, auch Einsatzzeiten zu bekommen. Nun gehe es rund um den Schweizer Nationalspieler nur noch um die Ablösesumme („20 Mio. Euro plus x“).

Aus dem Gerüchtstadium ist die Embolo-Geschichte inzwischen schon komplett herausgewachsen. RB Leipzig bezüglich einer Verpflichtung offenbar tatsächlich nicht chancenlos. Was ein ziemliches Ausrufezeichen und auch ein Signal an andere Spieler, an denen man Interesse hat, wäre. Ob der Transfer am Ende wirklich klappt oder noch an Ablöse oder einem dazwischengrätschenden anderem Club scheitert, ist natürlich nie sicher, bis die Tinte unter den Verträgen nicht trocken ist.

Die Mitteldeutsche Zeitung fasst noch mal die Transfersachlage rund um Gehaltsobergrenze, kein Volland und Mateschitz-Mittelfeldplatzerwartung zusammen.

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La Bundesliga et moi

Die Bundesliga, dieses ferne Wesen. Handgeschätzte 60 Minuten habe ich in der abgelaufenen Saison aus der obersten deutschen Spielklasse in Form von Zorniger-Fußball in bewegten Bildern gesehen. Und in den Jahren davor waren es nicht wesentlich mehr. Mag also nicht sehr verwundern, dass sich diese neue Liga aus meiner Sicht immer noch seltsam fern anfühlt.

Letztmalig persönlich in Kontakt war ich mit einer ersten Liga in den späten 80ern bis ins Jahr 1991 hinein. Damals noch mit Energie Cottbus in der DDR-Oberliga. Es folgte der Absturz in die Drittklassigkeit und das Beobachten vieler spannender Spiele gegen den SC Gatow, Hertha Zehlendorf, Union und ähnliche Berliner Stadtteilvereine.

Irgendwann Mitte bis Ende der 90er verlor sich die Fußballbegeisterung ein wenig in den Irrungen und Wirrungen persönlicher Lebensentwürfe. Der Aufstieg von Energie Cottbus in die 2. Bundesliga 1997 stellte so etwas wie den vorläufigen Endpunkt dar, während es in der Bundesliga (der Erinnerung nach) schon ein Jahr früher mit der live beim Auswärtsspiel bei 1860 verfolgten Meisterschaft von Borussia Dortmund ein Ende hatte. Zu einer Zeit, als man für ein solches Spiel im Vorfeld noch ohne größere Mühen an Karten kommen konnte.

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Presse 25.05.2016

Rolle rückwärts (bzw. vorwärts, je nach Sichtweise) erneut bei Yussuf Poulsen. Erst hieß es gespickt mit einigen Poulsen-Zitaten aus Dänemark, er fährt zu Olympia. Dann hieß es aus Leipzig, das sei noch nicht endgültig und gelte nur, wenn auch die anderen Vereine ihre Topspieler an Olympia teilnehmen lassen. Nun bejaht in Dänemark der dortige Nationalcoach die Frage, ob es „100%“ sicher sei, dass Poulsen an den olympischen Spielen teilnehme mit ja und verweist auf die diesbezügliche Vertrauenswürdigkeit von RB Leipzig.

Man spricht offenbar nicht ganz die selbe Sprache in Dänemark und in Leipzig. Vielleicht sind ja bei der Übersetzung auch ein paar Details verloren gegangen. Vielleicht meint man ja am Ende aber doch das gleiche oder kann zumindest mit dem gleichen leben.

Sportbild wirft Leon Bailey in die Gerüchterunde. 18jährige Offensivkraft aus Jamaika, die in Belgiens erster Liga ordentliche Einsatzzeiten bekommt und vernünftige Tor(beteiliguns)statistiken aufweist. Wie bei vielen anderen Gerüchten, so gilt auch hier, dass ein Spieler dieses Alters und dieses Entwicklungsstands bei jedem Verein mit ein paar Euro in der Tasche auf der Scoutingliste steht. Von daher könnte man auch zu jedem dieser Spieler einen pauschalen „Verein XY beschäftigt sich mit Spieler Z“-Beitrag verfassen. Am Ende hat man dann aber auch nur einen Sack voll Namen gesammelt und keine Erkenntnis gewonnen.

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RB Leipzig in der Bundesliga 2016/2017

Bundesliga. Wie ungewohnt das noch klingt. Aber jetzt darf man sich ja damit beschäftigen. Und was böte sich als Anlass für eine erste Annäherung an die kommende Saison besser an als die Tatsache, dass seit gestern die Zusammensetzung der Liga klar ist.

Dass RB Leipzig der 55. Neuling der Bundesliga sein würde, war klar. Auch dass Freiburg, der Inbegriff eines deutschen Top20-Teams (ok, Top23), wieder dabei sein würde. Seit nunmehr 25 Jahren war Freiburg immer Bundesligist oder nie schlechter als Fünfter in der 2. Liga.

Vervollständigt wurde das Bundesliga-Feld gestern durch Eintracht Frankfurt, die in der Relegation vergleichsweise dominant den 1.FC Nürnberg besiegten und die Klasse hielten. Und damit den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen zu einem freudetrunkenen Grüßmarathon vor laufenden Kameras zwangen. Eltern, Freunde, Gartenzwerge, Krümelmonster und all die anderen, die gegrüßt wurden, werden sich sehr gefreut haben.

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Presse 24.05.2016

Doch noch nicht klar ist die Olympia-Teilnahme von Yussuf Poulsen, wie die LVZ (und auch BILD und Kicker) anhand entsprechender RB-Vereinsmitteilungen berichtet. Man habe grundsätzlich das OK gegeben. Allerdings habe man die Zusage davon abhängig gemacht, dass auch die anderen Proficlubs ihre besten Profis für das nicht abstellungspflichtige Olympia-Turnier abstellen. Das klingt schon noch nach einigem Konfliktpotenzial, wenn man bedenkt, dass die Lust der Vereine, freiwillig Spieler für Turniere abzustellen, normalerweise sehr gering ausgeprägt ist. Nicht dass sich Yussuf Poulsen am Ende zu früh über seine Olympia-Teilnahme gefreut hat.

Stefan Ilsanker freut sich via Weltfussball über den RB-Aufstieg und meint, dass er in Salzburg noch einige Siege von den Gegnern geschenkt bekommen hatte, gegen Leipzig sich aber „jeder voll reinhaut“. Lustig in dem Zusammenhang, dass Weltfussball Ilsanker so zitiert, dass die Gegner in der zweiten Liga im Schnitt in den direkten Duellen vier Kilometer mehr gelaufen sind als RB. Richtig dagegen wäre, so will es die Rangnische Statistikdarstellung, dass gegen RB Leipzig die Gegner vier Kilometer mehr laufen als in ihren sonstigen Spielen. Eher unwahrscheinlich, dass Ilsanker die Statistik falsch verstanden hat.

Caglar Söyüncü hat fix beim SC Freiburg unterschrieben. Der 20jährige türkische Innenverteidiger war auch mal mit RB Leipzig in Verbindung gebracht worden.

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Presse 23.05.2016

BILD schmeißt den nächsten Namen in die Transferrunde. Filip Kostic vom VfB Stuttgart sei ein Kandidat. Koste auch nur 15 Millionen Euro. Zudem sieht das Blatt den Problemfall Omer Damari, dessen Leihe Salzburg nicht verlängern will und der entsprechend zurück nach Leipzig muss, aber dort keine Zukunft hat. Die Aufgabe besteht darin, ihm einen neuen Verein zu suchen, der zumindest einen kleinen Teil der einstigen Millionenablöse bei angeblich irgendwas um die 7 Millionen refinanzieren möchte.

BILD schlägt in dieselbe Kerbe wie Berichte aus der letzten Woche, dass Ralf Rangnick sich mit Aleksandar Dragovic getroffen habe. Österreichischer Nationalspieler, Innenverteidiger. Das macht aus RB-Sicht Sinn. 25 Jahre und eine sicherlich deutlich zweistellige Millionenablöse klingt jetzt erst mal nicht unbedingt nach Rangnicks Idealvorstellungen.

Letzten Sommer schon im Gespräch und auch diesen Sommer wieder auf der Gerüchteliste. In Polen wird wieder mal Dawid Kownacki gen RB Leipzig gedacht. 19 Jahre, regelmäßige Einsätze in der Offensive in der polnischen Topliga. Kostenpunkt irgendwas bei 3 Millionen. Andere Interessenten: einige in Europa. In den vergangenen Jahren gab es einige Gerüchte aus Polen rund um RB Leipzig. In Erfüllung gegangen sind bei weitem nicht alle. Mal sehen, wie das diesmal wird.

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Presse 20.05.2016

Exkurs zu den Dauerkarten, zu deren Preisen an der einen oder anderen Stelle noch Übersichten und Vergleiche zu finden sind. Auf Twitter findet sich bei dabdab ein sehr guter Vergleich der Dauerkartenpreise zur Vorsaison, auf den in der Folge gelegentlich Bezug genommen wird.

Mit etwas Abstand bleibt es dabei, dass die neuen Preise zumeist auf normalem Bundesliganiveau sind. Wenn man für Sitzplätze hinterm Tor bspw. bei Dauerkartenkauf als Vollzahler im Schnitt 16 Euro pro Spiel zahlt, ist das durchaus in Ordnung.

Der Teufel steckt wie immer im Detail bzw. in verschiedenen Details. Zuerst einmal ist natürlich die Entwicklungsgeschichte von RB Leipzig speziell. In dieser gab es anfangs zumindest von den Eintrittspreisen her nicht so etwas wie eine Haupttribüne. Sprich, man zahlte einst zehn Euro und konnte sich in der Regionalliga auf Höhe Mittellinie sitzend Fußball anschauen.

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Presse 19.05.2016

Thema des Tages werden sicherlich die neuen (Dauerkarten-)Preise in der Red Bull Arena für die Bundesliga. Im Fanblock ist der Anstieg eher moderat. Auf den Geraden teilweise, auch weil bisherige Rabatte für Verlängerer von Dauerkarten wegfallen, sehr ordentliche Preisanstiege.

Insgesamt sind die Preise auf normalem Bundesliganiveau. Bei den billigsten Plätzen liegt man im Mittelfeld der Liga. Bei den teuersten Plätzen spielt man dagegen gleich mal im Topdrittel der Bundesliga mit. 740 Euro für einen guten Haupttribünenplatz ohne Ermäßigung und ohne VIP-Status sind mehr als ordentlich.

Abgeschafft wurden die kostenlosen Kinderkarten (für bis zu 6jährige), weil diese bisher zwar genommen, aber nicht genutzt wurden (quasi als Platzhalter missbraucht wurden). Heranwachsende zwischen 7 und 14 zahlen jeweils die Hälfte des Normalpreises.

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Presse 18.05.2016

Wer will, hat heute noch mal die Chance, sich intensiv um Aufstiegsfeier, Silly und die neue RB-Hymne zu kümmern. Ganz viel neues gibt es dabei nicht. Die Bandbreite reicht wieder mal von albernen Ossi-Wessi-Abrechnungen (Huffington Post) über ‚Die Großen fressen die Kleinen und wir müssen alle nicht nur „Scheiß RBL“ rufen, sondern unser Geld umverteilen‘ (Zeitspiel) bis hin zum natürlich völlig selbstlosen Kampf für das vernünftige Ausgeben von Gebührengeldern (Stadioncheck). Finde jeder selbst raus, ob er dabei und bei den anderen Texten etwas interessantes entdeckt.

LVZ und Welt noch mit ein paar Fakten zur Aufstiegsfeier und zur Hymne. Wissenswert vielleicht, dass die neue Hymne letztlich als Abstimmungskommitee die RB-Vereinsführung hatte, wie Sebastian Krumbiegel bei der LVZ bekennt. Interessantes Auswahlgremium.

Glasperlenspiel meint in der Welt, dass auch sie wie Silly vom MDR zu einem „Fest für den gesamten ostdeutschen Fußball“ eingeladen worden seien. Man sei vor Ort auch überrascht gewesen, dass es nur um RB Leipzig ging (ein Puhdys-Bandmitglied widerspricht dem bei BILD und meint, dass man „eindeutig zur RB-Party eingeladen“ wurde; auch die LVZ meint mit Verweis auf MDR-Aussagen, dass natürlich eine RB-Aufstiegsfeier kommuniziert wurde).

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Was von Spieltag 34 bleibt

Und da ging sie dann doch dahin, die Saison 2015/2016, die auf den ersten beiden Plätzen jene Teams sah, die man auch am Anfang der Saison da erwartet hatte. Fußballerisch war es nicht unbedingt eine sehr spektakuläre Saison. Wie schon letztes Jahr viel laufen, kratzen, beißen und wenig überraschendes.

Selbst Freiburg verordnete sich nach der Winterpause eine darmstadteske Zweitligataktikspritze und setzte fortan vermehrt auf lange Bälle, weil man bemerkt hatte, dass man mit Zerspielen nicht ganz so hohe Erfolgsaussichten hat. Das und viele Standardtore, zusammen mit einer hervorragend besetzten Offensive sorgten am Ende für den sicheren Aufstieg.

Fußballerisch am interessantesten ging es vielleicht in Bochum zu, wo Gertjan Verbeek von seiner Idee, mit Ballbesitz und vielen Läufen im Hochgeschwindigkeitsbereich (quasi spielerisch geradlinig) die Konkurrenz nass zu machen, auch dann nicht abrückte, wenn er damit offensichtlich ins offene Messer rannte. Das war in vielerlei Hinsicht unterhaltsam, aber am Ende auch nicht so erfolgreich, wie man beim VfL lange insgeheim gehofft hatte. Der Unterschied zu den Spitzenteams bestand tatsächlich darin, dass man viele Torschüsse zuließ und diesbezüglich auf Augenhöhe mit Paderborn, Frankfurt und Duisburg, also nicht gut war.

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Presse 17.05.2016

Der letzte Spieltag der Zweitligasaison 2015/2016 liegt hinter uns. Zum Abschluss setzte es noch mal eine 0:1-Niederlage beim MSV Duisburg. Aufgrund des Chancenverhältnisses ein verdientes Ergebnis, auch wenn Leipzig über größere Strecken des Spiels optisch dominant war. Im gegnerischen Sechszehner war aber fast immer Schluss, während die Gastgeber auch abseits des Siegtors von Giorgi Chanturia noch drei, vier gute Gelegenheiten zum Torerfolg hatte.

Reichlich 28.000 Zuschauer verfolgten die Partie in Duisburg. Reichlich 2.000 davon bevölkerten den Gästebereich.

Duisburg sicherte sich durch den Erfolg den Relegationsplatz 16 und kämpft nun um den Klassenerhat in zwei Spielen gegen die Würzburger Kickers. RB Leipzig stand schon vorher als Zweiter als Aufsteiger fest.

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2.Bundesliga: MSV Duisburg vs. RB Leipzig 1:0

Letzter Zweitligaausflug für RB Leipzig. Es ging zum abstiegsbedrohten MSV Duisburg, für die das Spiel ein Pokalspiel im Kampf um den Relegationsplatz war. Für RB Leipzig ging es um nichts mehr nach dem schon letzte Woche gesicherten Aufstieg. Am Ende sah man auch auf dem Platz, dass für die einen ein Pokalspiel anstand und es für die anderen die goldene Ananas zu gewinnen gab. Sicherlich nicht ohne Gegenwehr, aber völlig verdient verlor RB Leipzig das Duell mit 0:1.

In die Partie gegangen war Leipzig mit einigen Veränderungen, ohne dass man das Team hätte als B-Elf bezeichnen können. Peter Gulacsi kehrte für Fabio Coltorti ins Tor zurück. Atinc Nukan bekam seine Chance als Innenverteidiger für Marvin Compper und agierte so durchwachsen, wie seine gesamte Saison war. Rani Khedira lief auf der Sechs für Stefan Ilsanker auf. Anthony Jung ersetzte links hinten Marcel Halstenberg. Massimo Bruno durfte für Emil Forsberg antreten. Und Davie Selke kam wie angekündigt im Sturmzentrum zum Einsatz, sodass Marcel Sabitzer zugucken konnte.

Beim MSV  Duisburg kamen Keeper Marcel Lenz und Offensivmann Stanislav Iljutcenko für die verletzten Michael Ratajczak und Victor Obinna zum Einsatz. Etwas überraschend saß auch Rolf Feltscher auf der Bank, für den rechts hinten der erfahrene und defensiver orientierte Steffen Bohl in die Partie kam.

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Zwischen Cinderella-Story und Tal der Tränen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim MSV Duisburg (15.05.2016, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick, Davie Selke und Yussuf Poulsen.]

Letzter Stopp für RB Leipzig in einer langen Saison mit einigen denkwürdigen Stationen von Frankfurt über Osnabrück, Fürth, Freiburg bis hin zu Karlsruhe. Stationen, die wir hier an der Stelle sicherlich noch in der näheren Zukunft in Ruhe aufarbeiten können.

Vorher geht es allerdings noch nach Duisburg. Wo auf RB Leipzig eine der undankbarsten Aufgaben wartet, die man in Feierlaune am letzten Spieltag, an dem man nur noch für Lust und Laune Fußball spielen würde wollen, haben kann. Die Aufgabe, bei einem Team anzutreten, das noch mitten im Abstiegskampf steckt und im Fall der Fälle am Ende der 90 Minuten vom Sonntag direkt wieder in die dritte Liga runter muss.

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Presse 13.05.2016

Der letzte Spieltag der zweiten Bundesliga steht für RB Leipzig an. Beim Spiel beim MSV Duisburg geht es für die Gastgeber darum, den direkten Abstieg zu vermeiden und den Relegationsplatz zu verteidigen. Dazu wird man wohl einen Sieg brauchen. Für RB Leipzig geht es nur noch darum, sich keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen zu lassen.

Besetzungstechnisch wird man bei RB Leipzig nicht komplett umstellen, aber einige Veränderungen gegenüber der Vorwoche vornehmen. Davie Selke und Yussuf Poulsen sollen nach Stand der Dinge die im Saisonverlauf nicht so richtig gut funktionierende Doppelspitze bilden. Anthony Jung wird Marcel Halstenberg ersetzen. Bei Marcel Sabitzer wird man sehr wahrscheinlich kein Risiko einer Muskelverletzung eingehen und ihn draußen lassen. Weitere Veränderungen denkbar.

Auf Seiten des MSV Duisburg ist der Ausfall von Victor Obinna so richtig schmerzhaft. Der Stürmer war eines der Gesichter des MSV-Aufschwungs in den letzten Wochen. Neben länger verletzten Spielern fällt auch Winterneuzugang Baris Özbek aus. Zudem ist Keeper Michael Ratajczak fraglich. Sicherlich keine optimalen Voraussetzungen für das wichtigste Spiel der Saison.

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