Neuer Fokus auf Spielkultur

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig gegen Werder Bremen (25.11.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl. Ab 12.30 Uhr.]

Nach dem überzeugenden Champions-League-Auftritt beim AS Monaco geht es für RB Leipzig gleich mit der Bundesliga weiter. Zu Besuch ist Werder Bremen, die nach dem Trainerwechsel hin zu Florian Kohfeldt noch  so ein bisschen eine Wundertüte sind.

Für RB Leipzig geht es in der Partie darum, im engen Kampf um die Plätze hinter den Bayern mit drei Punkten mit der Konkurrenz schrittzuhalten, während sich Dortmund und Schalke im direkten Duell auf jeden Fall Punkte klauen. Da erstmals seit Anfang August nach dem Auftritt gegen Werder kein Spiel unter der Woche stattfindet, kann man dieses Spiel auch weitgehend ohne Blick auf Folgeaufgaben angehen.

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Presse 24.11.2017

Am morgigen Samstagnachmittag schon wieder das Spiel zwischen RB Leipzig und Werder Bremen am 13.Spieltag der Bundesliga. Dritter gegen Drittletzter. Klare Verhältnisse eigentlich. Aber bei Werder weiß man nach dem Trainerwechsel zu Florian Kohfeldt nicht so recht, in welche Richtung sich das Team entwickelt. Zuletzt trat man sehr konterstark und im Mittelfeld flexibel auf.

Auf Seiten von RB Leipzig fehlen auf jeden Fall Stefan Ilsanker und Marcel Sabitzer. Yussuf Poulsen war nach dem Spiel in Monaco angeschlagen und ist auch fraglich.

Auf Bremer Seite steht nur Aron Johannsson auf der Ausfallliste. Auch Thomas Delaney, der zuletzt angeschlagen war, wird mitmachen können. Insgesamt gibt man sich bei Werder sehr angriffslustig und glaubt durchaus an die Chance auf drei Punkte.

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Presse 23.11.2017

Vorgestern bereits das 4:1 von RB Leipzig beim AS Monaco. Ein Spiel, in dem alles für RB lief. Fehler der Gastgeber, sehr gute Chancenverwertung, gute Arbeit gegen den Ball. Nur das Parallelspiel zwischen Besiktas und Porto lief nicht für RB, sodass man zwar sicher in der Europa League ist nach der Winterpause, aber für das Upgrade auf Champions League am letzten Gruppenspieltag mehr Punkte als Porto holen muss, also nicht mehr aus eigener Kraft ins CL-Achtelfinale kommen kann.

Jemerson hatte per Eigentor schon nach sechs Minuten RB in Front gebracht. Kurz danach legte er das 2:0 für die Gäste mit krassem Fehlpass quasi selber auf. Timo Werner vollendete auf Vorlage von Kevin Kampl. Nach einer halben Stunde stand es dann schon 3:0, weil Timo Werner einen Foulelfmeter verwandelte. Kurz vor der Pause noch mal kurz Hoffnung für Monaco, als Falcao einen Standard per Kopf versenkte. Aber Naby Keita machte zwei Minuten später mit dem 4:1 noch vor der Pause schon alles klar.

Reichlich 9.000 Zuschauer wohnten der Partie bei. Im Heimbereich war man über das Spiel nicht sehr amüsiert und ließ das die Mannschaft nach dem Spiel gut wissen. Am anderen Ende des Stadions hatten rund 1.300 RB-Fans viel Spaß im Fürstentum und vor und nach dem Spiel auch viele noch in Nizza.

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Champions League: AS Monaco vs. RB Leipzig 1:4

Fünfter Spieltag in der Gruppenphase der Champions League bereits. RB Leipzig reiste zum AS Monaco und brauchte dringend einen Sieg. Dank einer ersten Hälfte, in der alles für RB lief, gewann man schließlich mit 4:1 und tritt nach der Winterpause mindestens in der Europa League an. Für das Erreichen des Achtelfinales in der Champions League ist allerdings ein Patzer des FC Porto am letzten Spieltag nötig.

Hasenhüttl hatte sein Elf für das Spiel beim AS Monaco auf drei Positionen verändert nach dem 2:2 in Leverkusen. Der etwas enttäuschende Bernardo musste Lukas Klostermann weichen. Der wieder genesene Dayot Upamecano verdrängte erwartungsgemäß Ibrahima Konaté. Und Yussuf Poulsen kehrte in den Sturm zurück, sodass Sabitzer zurück auf die Zehn, Kampl zurück auf die Sechs und Geburtstagskind Demme auf die Bank gingen. Mit Poulsen und Kampl statt Augustin und Demme war auch der Fokus auf Geschwindigkeit und Spiel in die Tiefe statt Fokus auf Ballkontrolle klar.

Leonardo Jardim entschied sich auf der anderen Seite gegen das 4-4-2 und bot eher ein 4-2-3-1 mit Moutinho als (vom Spielertyp her) Zehner hinter Falcao auf. Wobei das gegen den Ball dann ja auch meist eher ein 4-4-2 ist, wenn der Zehner auf Höhe des Stürmers agiert.

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Presse 21.11.2017

Die Presse heute mal wieder in der Very-Early-Bird-Edition (was auch bedeutet, dass das hier drunter der Stand von sechs Uhr in der früh ist). Der Flieger nach Monaco bzw. Nizza wartet..

Für das Spiel heute Abend sind die Dinge recht klar. Eine RB-Niederlage bedeutet Ausscheiden aus der Champions League und schlechte Karten für die Europa League. Mit einem Sieg ist man auf jeden Fall noch im Kampf um das Achtelfinale der Champions League dabei und hat die Europa League schon sicher. Die Ausgangsposition für die CL wäre dann abhängig vom Ergebnis bei Besiktas gegen Porto. Da diese Partie schon um 18 Uhr angepfiffen wird, wird man zum Anpfiff des RB-Spiels die möglichen Szenarien schon etwas besser kennen.

Auf Seiten von RB Leipzig ist Stefan Ilsanker zu Hause geblieben. Mit Diego Demme, Emil Forsberg, Marcel Halstenberg und Ibrahima Konaté gibt es vier angeschlagene Spieler. Mal sehen, wer davon dann auflaufen wird.

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Praktisch ein Alles-oder-Nichts-Spiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim AS Monaco (21.11.2017, 20.45 Uhr) befindet sich  kein Liveticker von der Pressekonferenz, die einen Tag vor dem Spiel am Abend in Monaco stattfindet. Die wichtigsten Aussagen werden im Nachgang eingefügt.]

Das Spiel bei Bayer Leverkusen ist noch nicht mal so richtig abgehakt, da geht es für RB Leipzig gleich zum nächsten Spiel. Samstag zu Dienstag mit zwei Auswärtsspielen. Das ist ein sehr kurzer Wechsel mit wenig Regenerations- und Vorbereitungszeit.

Denkbar ungünstige Voraussetzungen dafür, dass auf RB Leipzig das Spiel beim AS Monaco wartet. Noch nicht ganz, aber praktisch ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, was welches Ergebnis von RB in Monaco in der Gruppe G der Champions League bedeuten könnte (siehe unten). In der groben Variante scheidet RB aus der Champions League aus, wenn man in Monaco verliert und hat man dann maximal die Chance, in der Europa League zu überwintern. Gewinnt man in Monaco hat man die Qualifikation für die Runde der letzten 32 in der Europa League sicher und in jedem Fall noch Chancen auf das Achtelfinale der Champions League. Monaco stünde dann als Letzter der Gruppe G fest.

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Presse 20.11.2017

RB Leipzig am Samstag mit dem 2:2 bei Bayer Leverkusen. Angesichts dessen, dass man zweimal in Führung lag und nach dem 2:1 zehn Minuten nach der Pause über 30 Minuten in Überzahl spielte, waren es zwei verlorene Punkte. Angesichts dessen, dass Leverkusen in der zweiten Halbzeit meistens das bessere Team mit den deutlich besseren Chancen war, konnte man am Ende aber über den Punkt auch froh sein.

Timo Werner hatte nach 13 Minuten RB Leipzig per Elfmeter in Führung gebracht. Mehmedi hatte Sabitzer gehalten. Leon Bailey erzielte kurz vor der Pause den Ausgleich, als RB das Verteidigen eingestellt hatte, weil Naby Keita an der Mittellinie liegengeblieben war. Emil Forsberg erzielte nach 55 Minuten das 2:1 wieder nach Elfmeter. Zuvor hatte Benjamin Henrichs auf der Linie den Ball mit der Hand gespielt und war dafür auch vom Platz gestellt worden. Kevin Volland erzielte nach ganz starker Phase des Heimteams nach reichlich 70 Minuten den verdienten Ausgleich nach einer Ecke.

Knapp 30.000 Zuschauer waren in Leverkusen dabei. Im Heimbereich blieben keine Plätze leer. Im Gästeblock war derweil bei 1.400 Gästefans noch einiger Platz.

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Bundesliga: Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig 2:2

Zwölfter Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig ging es zu Bayer Leverkusen. Vor dem Spiel hätte man aus RB-Sicht ein Unentschieden sicherlich als absolut vernünftiges Ergebnis empfunden. Nach der Partie musste man sich darüber ärgern, dass man eine 2:1-Führung in Überzahl nicht über die Zeit bringen konnte.

In die Partie gegangen war RB Leipzig überraschend mit Ibrahima Konate in der Innenverteidigung. Der ersetzte den unter der Woche gesundheitlich etwas angeschlagenen Upamecano. Orban kam nach Rotsperre zurück ins Team. Auf der Doppelsechs entschied sich Hasenhüttl für Demme und Keita. Kampl durfte auf der Zehn ran, wo er lange nicht mehr gespielt hatte. Sabitzer rutschte dafür in den Sturm neben Werner, sodass der zuletzt verletzte Augustin auf der Bank bleiben konnte. Bernardo durfte derweil rechts hinten für Klostermann verteidigen. Das ganze ergab wie immer ein 4-2-2-2, in dem Forsberg mehr im Zentrum agierte als Sabitzer.

Bayer überraschte mit einer Fünfer- aka Dreierkettenformation. In Abwesenheit von Abwehrchef Sven Bender bildeten Lars Bender, Tah und Wendell die Dreierkette. Bailey(!) spielte links daneben irgendwas zwischen Linksverteidiger und Linksaußen. Mehmedi spielte dasselbe (zumindest eine Halbzeit lang) auf der anderen Seite. Auf der Doppelsechs ersetzte Kohr derweil Baumgartlnger. Alario blieb nur die Bank, sodass vorn Havertz, Brand und Volland das dynamische Trio bildeten. Das ganze ergab gegen den Ball eine Art 5-2-2-1, aus dem heraus Mehmedi und Bailey sich mit dem Ball sehr offensiv einbrachten.

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Treffen der Küken der Liga

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen (18.11.2017, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der letzte Block vor der Winterpause steht schon wieder an. 17 Pflichtspiele haben die Spieler von RB Leipzig bereits in den Beinen. Acht weitere warten noch bis Weihnachten. Darunter zwei entscheidende in der Champions League. Acht Spiele in 30 Tagen. Das ist im Vergleich zu den letzten englischen Wochen fast schon entspannt und behinhaltet erstmals seit August sogar eine Woche, die keine englische ist.

Zum Auftakt der letzten acht Spiele geht es auf die Reise zum Spiel bei Bayer Leverkusen. Die stehen auf Platz 9. Das klingt nach Bundesliga-Mittelmaß, allerdings sind es für Bayer acht Punkte nach unten zum Relegationsplatz und nur vier nach oben zum ersten Champions-League-Platz und sechs auf RB Leipzig. Platz 9 ist also eher einer mit Potenzial nach oben.

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Presse 17.11.2017

Morgen Nachmittag geht es dann also mit der Bundesliga weiter. Noch sechs Spiele bis zur Winterpause. Dazu noch zweimal Champions League. Am 18.12.2017 wird dann die Hinrunde zugemacht.

Zuerst einmal geht es allerdings nach Leverkusen. Junges, schnelles Team mit viel Offensivqualität. Seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Zu Hause bei drei Siegen und zwei Unentschieden noch komplett ungeschlagen. Wird eine ordentliche Herausforderung die Partie.

Auf Leverkusener Seite fast Bestbesetzung. Sven Bender fällt aus. Tin Jedvaj wird man nach längerer Verletzung wohl auch nicht auf dem Feld sehen.

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Presse 16.11.2017

Noch zwei Tage bis zum Spiel von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen. Langsam rückt die Partie beiderseits schon etwas in den Fokus. Auf Bayer-Seite sieht es danach aus, dass zwischenzeitliche Szenarien mit vielen Ausfällen sich überhaupt nicht bewahrheiten. Zudem sieht man sich von der Qualität her als ein Team, das den zweiten Platz von RB auch einnehmen könnte und das im direkten Duell auch zeigen will. Mehr dazu dann morgen.

Für Kevin Kampl ist das Spiel auch die Rückkehr zu seinem alten Verein, den er vielleicht nicht verlassen hätte, wenn dort Roger Schmidt noch Trainer wäre. Noch mal was neues sehen, sich noch mal weiterentwickeln wollen, so begründet er inzwischen seinen Wechsel nach Leipzig. Und warnt vor den offensiven Qualitäten Bayers.

Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung verrät Kampl auch, dass schon letzten Sommer ein Wechsel nach Leipzig im Raum stand, der damals aber noch nicht zu finanzieren war. Diese Saison machte das Burke-Geld den Wechsel dann möglich.

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Lesestoff: Wochendrebellen, Spieltage, Hool

Die Länderspielpause, also nicht die aktuelle, sondern die davor, war mal wieder die Gelegenheit, sich Lesestoff zu widmen, der zwar mit Fußball, aber mit Tagesaktualität nichts zu tun hatte. Zeiten, die in den vielen englischen Wochen und dem Hangeln von Spiel zu Spiel auch immer knapper wird. Gesponsert wurde der Lesestoff unter anderem von Bloglesern, die mich dankenswerterweise mit Büchern von meiner Amazon-Wunschliste bedachten. Vielen Dank!

Wir Wochenendrebellen

Eines der Bücher kam allerdings auf einem anderen Wege in mein Haus. Nämlich als eine Art Rezensionsexemplar. Ein Buch von Mirco von Juterczenka, bei Twitter als @MircovJ unterwegs. Besser bekannt auch als einer von zwei Wochenendrebellen, über deren Abenteuer auf der entsprechenden Blogseite berichtet wird, die auch einen Podcast beinhaltet.

Bei den Wochenendrebellen handelt es sich um besagten Mirco von Juterczenka und seinen autistischen Sohn Jason. Irgendwann hatten sie es sich zum Ziel gesetzt, einen Verein für den Sohn zu finden, was voraussetzte, dass der Sohn alle Vereine in Deutschland besuchen musste, um überhaupt zu wissen, was es so alles gibt und wie das mit dem Fansein überhaupt funktioniert. Weswegen sie nun durch Deutschlands (und nicht nur Deutschlands) Fußballstadien reisen.

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Presse 15.11.2017

Erfolgreicher Abschluss der Länderwoche für die Profis von RB Leipzig. Vorneweg natürlich für Yussuf Poulsen, der es gestern Emil Forsberg gleichmachte und das Ticket für die WM löste. 5:1 stand am Ende für Dänemark im Auswärtsspiel auf der Anzeigetafel. Und das trotz eines frühen 0:1-Rückstandes. Poulsen spielte 70 Minuten lang mit und war am 2:1 noch vor der Pause wesentlich beteiligt, steckte aber auch einen ordentlichen Kopftreffer nach knapp 60 Minuten ein, nach dem man ihn im Football in den USA aufgrund dortiger Bestimmungen wohl erst mal aus dem Spiel genommen hätte (Stichwort Schutz vor Kopfverletzungen und Gehirnerschütterungen)..

Deutschland testete sich derweil zu einem späten 2:2 gegen Frankreich nach zweimaligem Rückstand. Timo Werner erzielte im zehnten Länderspiel sein siebtes Tor zum zwischenzeitlichen 1:1. Insgesamt stand er 85 Minuten auf dem Platz. Ein paar Minuten weniger hätte man sich hinsichtlich des Spiels gegen Leverkusen am Samstag sicherlich auch gewünscht. Marcel Halstenberg saß nicht unerwartet komplett auf der Bank, weil Konkurrent Plattenhardt seinen Einsatz bekam.

Die deutsche U21 in der EM-Qualifikation gestern mit einem 5:2 in Israel, mit dem man die Führung Gruppe 5 übernahm. Lukas Klostermann spielte durch und erzielte die zwischenzeitliche 2:1-Führung. Sein zweiter Treffer in dieser Länderspielwoche. Sein zweiter Treffer für die U21 überhaupt.

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Logikfehler in der Nachwuchsmatrix

Als es bei „Champagner statt Bier“ das letzte Mal rund ging, war es draußen noch warm und die Spiele in Europa lagen noch in der Zukunft. Viel ist seitdem rund um RB Leipzig passiert. Dirk, Crank und meine bloggende Wenigkeit trafen sich deshalb zu einem echten Podcast-Massaker mit Hin- und Rückspiel und Verlängerung. Besprochen haben wir trotzdem nur die Hälfte dessen, was auf dem Zettel stand.

Dabei hangeln wir uns anhand von Kaffee wie Emil Forsberg von Schweden nach Russland. Wir gehen so ziemlich alle Personalien im RB-Kader durch und sind auch in Sachen Führerscheine aller Art kompetente Ansprechpartner. Schließlich reden wir uns noch hinsichtlich des Nachwuchses bei RB Leipzig die Köpfe heiß, lauschen dem hip-hoppenden Tim Thoelke und werfen die eine oder andere Bemerkung dazu ein.

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Presse 14.11.2017

Emil Forsberg konnte sich gestern mit Schweden tatsächlich das Ticket für die WM in Russland sichern. Abwehrschlacht, dieses 0:0, wenn man den Berichten glauben darf. Forsberg spielt erneut durch. Großer Erfolg für Schweden. Aus RB-Sicht heißt das, dass Forsberg nächsten Sommer viel Zusatzbelastung kriegt. Wird halt die Frage, ob das für RB dann auch noch viel Relevanz hat oder ob Forsberg sich nächste Saison woanders sieht. Nach den zwei anstrengenden Spielen gegen Italien kann man dann wohl auch davon ausgehen, dass Forsberg in Leverkusen erstmal auf der Bank sitzt, zumal am Dienstag drauf das Spiel in Monaco ansteht.

Philipp Köhn blieb gestern beim 1:4 der Schweizer U20 gegen Tschechien erwartungsgemäß ohne Einsatz im Tor.

Heute dann der letzte Tag in Sachen Länderspiele. Mit einem ganzen Schwung an Partien. Ganz vorn natürlich Yussuf Poulsen und die Dänen mit ihrer Chance auf die WM in Russland. Dafür müssen sie nach dem 0:0 zu Hause gegen Irland im Auswärtsspiel gewinnen. Und sei es nach Verlängerung und Elfmeterschießen. Anpfiff ist 20.45 Uhr. Live gibt es das bei DAZN.

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Presse 13.11.2017

Marcel Halstenberg am Freitag mit seinem Debüt im DFB-Trikot. Solide Premiere, bei der man schon auch merkte, dass die Abläufe in ungewohnter Position im linken Mittelfeld im 3-4-3 noch nicht zu 100% sitzen. Erste Halbzeit war etwas aktiver und präsenter als die zweite. Insgesamt war es solide, also ok für einen ersten Auftritt in der Nationalmannschaft.

Bei Timo Werner lief es etwas unglücklicher. Früh mit dem englischen Keeper zusammengeprallt, woraufhin er am Nacken behandelt wurde. Anschließend wirkte manches bei Werner unrund und ging er immer mal in die Hocke und schien weiter so ein bisschen benommen zu sein. Letztlich spielte er aber reichlich 70 Minuten und scheiterte in der ersten Halbzeit bei zwei guten Chancen an Englands Keeper Pickford.

Emil Forsberg war am Freitag beim 1:0 gegen Italien in den WM-Playoffs Schwedens auffälligster Spieler. Heute Abend ist Rückspiel, in dem Forsberg den Vorsprung verteidigen und sich das WM-Ticket sichern will. Anpfiff ist 20.45 Uhr. DAZN überträgt live.

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Jugendliche Leichtigkeit

Nachwuchsarbeit. Hier im Blog immer mal an verschiedenen Stellen ein Thema. Und immer auch eins, was sich Vereinsverantwortliche gern stolz an die Brust heften, weil sportliche Elitenförderung bei Minderjährigen offenbar immer noch als ein Bereich mit besonderer, positiver gesellschaftlicher Relevanz gilt. Warum auch immer.

Manchmal führt das auch zu leichten Stilblüten. So wie letztens, als sich Ralf Rangnick über die Nachwuchsarbeit in England ausließ. Da bestaunte er die aktuellen Erfolge der englischen Nachwuchsnationalmannschaften, um gleichzeitig die Politik der englischen Klubs zu kritisieren. „Aber keiner dieser jungen Spieler hat eine echte Chance, für die erste Mannschaft zu spielen. Wenn Spieler mit 16 Jahren Verträge in diesen Akademien abschließen, sollten sie sich im Klaren darüber sein, dass sie wahrscheinlich nie das Trikot der ersten Mannschaft tragen werden.“ Was ein bisschen lustig ist, wenn das der Sportdirektor eines Klubs sagt, der noch nie ein Talent an die Männermannschaft herangeführt und gerade erst mit der Auflösung der U23 diverse Nachwuchsjahrgänge bis auf die verliehenen Agyemang Diawusie und Felix Beiersdorf (beides 1998er-Jahrgänge) komplett entsorgt hat.

Davon abgesehen, ob die Rangnick-Behauptung in dem Text stimmt, dass über 80% der Spieler des letztjährigen Champions-League-Viertelfinales schon mit 17 im Männerbereich gespielt haben (ein kurzer Test mit ein paar Spielern aus Madrid und Leicester ergab eine deutlich geringere Quote, das mag aber Zufall sein), bleibt doch wohl der von Rangnick benannte Fakt, „dass Spieler schon früh beginnen müssen, aufs Erwachsenen-Level zu kommen“, so wie man das beim Youth-League-Sieger Red Bull Salzburg gesehen habe, wo die Akteure regelmäßig in der zweiten österreichischen Liga beim FC Liefering spielen. Was auch wieder witzig ist, hat man doch bei RB Leipzig genau jene Mannschaft (die U23) abgeschafft, die Spielern in der Breite früh die Chance auf Erfahrungen im Männerbereich hätte geben können.

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Presse 10.11.2017

Lukas Klostermann gestern mit der deutschen U21 in Aserbaidschan in der EM-Quali mit einem klaren 7:0-Sieg. Klostermann erzielte dabei das zwischenzeitliche 6:0. Deutschland ist in Gruppe 5 derzeit Zweiter hinter Irland. Nur der Erste fährt zur EM. Philipp Köhn stand gestern beim 0:1 der Schweizer U20 bei der niederländischen U20 90 Minuten lang im Kasten.

Vor allem heute geht es in Sachen Länderspiele aus RB-Sicht so richtig ab. Timo Werner und Marcel Halstenberg könnten schon am heutigen Freitagabend Abend mit Deutschland zum Testspiel in England zum Einsatz kommen. Halstenberg wurde dabei von Jogi Löw schon ein Einsatz versprochen. Erstes Länderspiel und dann gleich Wembley. Nicht schlecht. Witzigerweise hatte auch Werner im März gegen England sein Debüt im Nationalteam gefeiert. Damals allerdings in einem Heimspiel und nicht in Wembley. Anpfiff für das Halstenberg-Debüt ist 21 Uhr. Das ZDF überträgt live.

Das spektakulärste Spiel hat wohl Emil Forsberg vor der Brust. WM-Quali-Playoff-Hinspiel gegen Italien. Alles oder nichts für ein Ticket für Russland. Anpfiff heute Abend 20.45 Uhr. Auch zum WM-Quali-Playoff-Hinspiel tritt Yussuf Poulsen dann morgen Abend um 20.45 Uhr an. Dänemark empfängt Irland. Beide Spiele gibt es live bei DAZN zu sehen.

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Presse 09.11.2017

Ralf Rangnick in der LVZ mit diversen Personalien. Marcel Sabitzer soll verlängern. Ralph Hasenhüttl auch. Dayot Upamecano und Emil Forsberg sollen noch möglichst lange bei RB bleiben, da ist der Sportdirektor guter Hoffnung, weiß aber auch, dass andere Vereine in Sachen Gehalt andere Möglichkeiten haben. Dominik Kaiser und Marvin Compper legt man derweil keine Steine in den Weg, wenn Angebote kommen, die die beiden interessant finden. Kaisers Vertrag läuft aber sowieso am Saisonende aus. Dass man Keita im Winter nicht gehen lässt, wurde ja schon gestern vorveröffentlicht.

Nun ja, nichts überraschendes. Wie Forsberg, Upamecano und andere ihre Karriere planen, wird man sehen. Dass Kaiser spätestens nächsten Sommer wohl eine neue Herausforderung suchen wird, ist derweil ziemlich wahrscheinlich.

Länderspielzeit beginnt aus RB-Sicht heute. Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté sind dabei ihren französischen Nachwuchsnationalteams abhanden gekommen. Beide sind wegen leichteren Blessuren zu Hause geblieben. Was die Länderspielfraktion auf neun reduziert hat.

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Naby Keita zwischen Kopf des Teams und Sicherheitsrisiko

Über Naby Keita wurde in den letzten Wochen viel geredet. Nicht nur bezüglich der Frage, ob er denn einen gültigen Führerschein besitzt und wenn ja, wie viele..

Nein, im Mittelpunkt standen vornehmlich Fragen bezüglich seiner Wertigkeit für RB Leipzig. Manch einer war nach ein paar Eigenwilligkeiten schon bereit, ihn für ein paar zusätzliche Euro bereits im Winter rüber auf die Insel schicken, während sein Trainer Ralph Hasenhüttl immer mal wieder und fast schon demonstrativ die Wichtigkeit von Naby Keita und dessen Klasse betont.

Dabei versuchte Hasenhüttl auch die bisher schon drei Platzverweise ein wenig zu relativieren. Aber Fakt bleibt, dass Keita bereits in drei von vier Wettbewerben (Bundesliga, DFB-Pokal, WM-Quali) vom Platz geschickt wurde. Bisher ging er nur in der Champions League leer aus. Und das auch nur, weil er in Istanbul Glück hatte und einen großzügigen Schiedsrichter erwischte, der die gelb-rote Karte stecken ließ. Wenn Keita auch noch die Champions League schafft, dann wäre das eine Art sehr spezieller Keita-Grand-Slam..

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