Kampf um den Nicht-Ballbesitz

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim 1.FC Köln (25.09.2016, 17.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Abschluss der englischen Woche. Bzw. auch irgendwie nicht, da ja auf das Sonntagsspiel für RB Leipzig noch ein Freitagsspiel folgt. Was quasi wie eine weitere Verlängerung der englischen Woche ist. Aber dafür ist die anschließende Länderspielpause ordentlich lang.

Wie auch immer, das dritte Auswärtsspiel der Saison steht an. Und die Tabelle ist nur der offensichtliche, aber bei weitem nicht der einzige Hinweis, um festzustellen, dass da wohl die schwierigste der bisherigen Auswärtsaufgaben wartet. Sowohl sportlich, als auch vom Umfeld her.

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Presse 23.09.2016

Am Sonntag fährt RB Leipzig zum Abschluss der englischen Woche zum 1.FC Köln. Die Gastgeber sind hervorragend in die Saison gestartet und haben als Zweiter der Bundesliga erst ein Gegentor kassiert und schon zehn Punkte auf dem Konto. Sehr gut organisierte Mannschaft, die wie auf RB Leipzig nicht so sehr auf Ballbesitz, sondern auf Balleroberungen und Umkehrspiel setzt, dabei aber tiefer steht. Sehr schwere Aufgabe für RB, bei der man eher Außenseiter ist.

Genauere Hinweise auf die Formationen und mögliche Ausfälle gibt es aufgrund des späten Spieltermins am Wochenende erst im Laufe des Tages oder morgen. Aufgrund der englischen Woche ist durchaus mit Veränderungen zu rechnen.

[Update: Auf RB-Seite werden Emil Forsberg und Kyriakos Papadopoulos ausfallen. Forsberg hat gegen Mönchengladbach eine Gehirnerschütterung davongetragen. Papadopoulos hat nach einem Schlag im selben Spiel ein dickes Knie.]

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach 1:1

Vierter Bundesligaspieltag. Zum zweiten Mal war ein Champíons-League-Teilnehmer in Leipzig zu Gast. Nach der Borussia aus Dortmund nun die Borussia aus Mönchengladbach. Nach einem insgesamt ausgeglichenen Spiel, in dem RB Leipzig die besseren und die größere Anzahl von Chancen hatte, trennte man sich am Ende 1:1.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig wieder mit Timo Werner und Dominik Kaiser in der Startformation. Etwas überraschend musste neben Keita dafür der noch in Hamburg überragende Emil Forsberg auf die Bank. An der 4-2-2-2-Grundformation änderte das nichts.

Mönchengladbach auf der anderen Seite musste den verletzten Raffael ersetzen und tat sies mit der Doppelspitze Hahn und Hazard. Dazu kehrten Strobl und Wendt ins Team zurück und verdrängten dort Jantschke und Korb. Gladbach spielte wie schon gegen Bremen anfangs irgendwas zwischen Dreier- und Viererkette, später eine klarere Dreierkette. Je nach Spielsituation und Erfordernis. Sodass zusammen mit Kramer ein Verbund hinten entstand, der für den Spielaufbau verantwortlich sein sollte, dem aber vor allem in der ersten Halbzeit die Verbindung zu den Offensivkräften fehlte.

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Presse 22.09.2016

Gestern Abend das 1:1 zwischen RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach. Ein ehrenwertes Resultat gegen einen Champions-League-Teilnehmer. Aber auch irgendwie ärgerlich, wenn der Kontrahent mit seinem einzigen Schuss auf das Tor im gesamten Spiel kurz vor Schluss ausgleicht. Als verdient geht es trotzdem durch, weil die Borussia die zweite Halbzeit weitgehend dominiert hatte und es RB Leipzig nicht mehr verstand, Bälle zu sichern oder Ballgewinne in präzise Angriffe umzumünzen. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber das bessere, weil etwas abgeklärter wirkende und gefährlichere Team.

Timo Werner hatte RB Leipzig mit seinem dritten Saisontor schon nach knapp sechs Minuten in Führung gebracht. Fabian Johnson glich sechs Minuten vor dem Ende zur großen Freude der Gäste aus.

Kyriakos Papadopoulos feierte etwa eine halbe Stunde vor Schluss seine Premiere im RB-Dress, weil bei Marvin Compper die Waden zugemacht hatten. Eine ordentliche Premiere mit Abzügen in der B-Note namens Passspiel und dem Wermutstropfen, vor dem 1:1 einen mitentscheidenden Zweikampf verloren zu haben (wobei das Kernproblem wohl eher ist, dass die Mittelfeldzentrale Stindl nicht im Blick hat).

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Presse 21.09.2016

Spieltag! Erste englische Woche in der Bundesliga. Zu Besuch in Leipzig Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach. Ein Team mit einer verheerenden Auswärtsbilanz in den letzten Monaten. Ein Team aber auch mit einiger Klasse am Ball und im Torabschluss.

RB Leipzig kann in der Partie aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Lukas Klostermann fehlt wegen Kreuzubandriss. Auf Borussia-Seite fällt dagegen Raffael kurzfristig aus. Weiterhin verletzt sind Patrick Herrmann, Álvaro Dominguez, Josip Drmic und Mamadou Doucouré.

Ein wenig darf man ein ähnliches Spiel wie dem gegen Dortmund rechnen. Mönchengladbach mit Ballbesitz, aber auch mit schnellen Offensivkräften. RB Leipzig mit dem Versuch, kompakt zu agieren und immer wieder den Gästen im Spielaufbau den Ball abzuluchsen.

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Statistischer Außenseiter

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach (21.09.2016, 20.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Wer hätte das vor der Saison gedacht, dass RB Leipzig am vierten Spieltag den Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach mit mehr Punkten auf dem Konto empfangen würde, als sie der Gegner in bisher drei Auftritten verbuchen konnte. Das hätten wohl nur kernige Optimisten sein können. Zu anspruchsvoll schien das Startprogramm für RB Leipzig, um mit sieben Punkten aus drei Spielen rechnen zu können.

Wobei natürlich auch hätten weniger als die sieben Punkte herausspringen können. In der Ausbeute steckt eine sehr hohe Offensivqualität drin, eine gute Organisation und die Fähigkeit, mit Geschwindigkeit in der Tiefe jederzeit für Gefahr sorgen zu können. Zudem eine sehr gute Bank, die man sehr angriffslustig einzusetzen vermag. Und so selbst in Hamburg drei Punkte holt, wo man gegen wenig kreative Gastgeber lange Zeit nicht wirklich auf der Siegerstraße war. Imposant trotzdem, wie man wie schon gegen Dortmund dann zugeschlagen hat, als sich die Chance dazu ergab.

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Presse 20.09.2016

Morgen das Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach. Vor der Partie kann man viel Aufstellungspuzzle betreiben. Bzw. ist in einer englischen Woche schwer vorherzusagen, wer dann am Ende auf dem Platz stehen wird und wer vielleicht mal eine Pause kriegt. Ich trage dann morgen in der Presseschau mal die bekannten Fakten zusammen.

Die Gladbacher Fans kümmern sich derweil weniger um die Aufstellung, sondern um ihre Außendarstellung im bösen Leipzig. 19 Minuten lang werde man schweigen, so das Fanprojekt in einer im Duktus klassischen Bekanntgabe und danach „mit aller Entschlossenheit loslegen“. Und nicht vergessen vorher den Mottoschal umzulegen..

Lustig sind ja auch immer Sätze wie dieser: „Die Verantwortlichen in den Verbänden sollen sehen, wie ihr Fußballereignis aussehen wird, wenn sie noch mehr solcher Auswüchse gestatten, in unseren Fußball einzudringen.“ Naja, die nicht offiziell aber praktisch schweigende Dortmund-Kurve beim letzten RB-Heimspiel hat jetzt nicht unbedingt zu einem nachteiligen Fußballerlebnis geführt..

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Presse 19.09.2016

Zwei Tage ist er her der 4:0-Sieg von RB Leipzig beim Hamburger SV. 60 Minuten lang deutete wenig auf einen solchen Sieg hin. Dann folgte ein Elfmeter für RB Leipzig und ein Komplettzusammenbruch des HSV, den die RasenBallsportler genüsslich und erstaunlich abgeklärt ausnutzten und immer wieder in die entstehenden Räume hineinkonterten.

Emil Forsberg hatte RB Leipzig in einer Partie, in der den Offensivreihen lange die Präzision fehlte, nach 65 Minuten in Führung gebracht. Der eingewechselte Timo Werner machte per Doppelschlag alles klar. Der ebenfalls eingewechselte Davie Selke stellte in der Nachspielzeit den Endstand her.

Der Sieg von RB Leipzig hat durchaus historische Dimensionen. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden aus den ersten drei Spielen ist man der beste Neuling seit 25 Jahren (also das beste der Teams, die erstmals in der Bundesliga aufliefen). Wobei Hansa damals zwar ein Neuling war, aber aufgrund der Zusammenlegung von Ost- und Westfußball auch nicht als Aufsteiger aus der zweiten Liga, sondern als Neuzugang aus einer anderen ersten Liga (der DDR-Oberliga) dazukam.

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Bundesliga: Hamburger SV vs. RB Leipzig 0:4

Drittes Bundesligaspiel von RB Leipzig. So etwas wie der erste Anschein von Alltag zog vor der Partie ein. Die mediale Aufmerksamkeit zurückgestutzt auf Normalmaß. Kein ersten Bundesligaspiel mehr. Kein erstes Bundesligaauswärtsspiel. Kein Warten auf den ersten Sieg.

Dass das Spiel dann doch nicht alltäglich sein würde, war 65 Minuten lang nicht abzusehen. Herzlich wenig kümmerten sich die Beteiligten um fußballerische Glanzleistungen und Genauigkeiten. Am Ende stand trotzdem ein erstaunliches 4:0 für die Gäste, die sich als effizienter, zielstrebiger und glücklicher präsentierten, auf der Anzeigetafel.

In die Partie gegangen waren beide Teams mit kleineren Kaderveränderungen, die durchaus mit leichtem Erstaunen aufgenommen werden durften. Auf RB-Seite blieb Kapitän Dominik Kaiser auf der Bank. Für ihn kam Naby Keita in die Partie, der aber 45 Minuten lang unglücklich agierte und einige Ballverluste verursachte. Zudem sah sich Timo Werner, der bisher auffälligste RB-Angreifer, auf der Bank wieder. Emil Forsberg durfte ob seiner Stärken am Ball gegen einen kompakt zu erwartenden HSV mitmischen. Auch sehr überraschend, dass nicht Rechtsverteidiger-Backup Benno Schmitz den verletzten Lukas Klostermann ersetzte, sondern Neuzugang Bernardo, der bisher mit dieser Position noch keine Bekanntschaft gemacht hatte, seine Sache aber sehr gut machte.

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Presse 16.09.2016

Morgen Nachmittag das Spiel von RB Leipzig beim Hamburger SV. Gut gestarteter Neuling beim schon leicht unter Druck stehenden, investitionsfreudigen Bundesliga-Dauerteilnehmer (puh, Dino-Wort vermeiden können). Angesichts der bisherigen Saison eher ausgeglichene sportliche Voraussetzungen. Wobei es interessant wird, wie RB Leipzig einen Gegner bespielen kann, der nicht so viel Ballbesitz hat und haben will.

Auf RB-Seite ist Diego Demme leicht angeschlagen und entsprechend sehr fraglich. Fabio Coltorti wird zudem nicht mit nach Hamburg reisen (Unterarm-Probleme). Benno Schmitz wird Lukas Klostermann hinten rechts ersetzen. Naby Keita könnte als Demme-Ersatz auflaufen. Und auch Emil Forsberg werden sehr gute Startelfchancen eingeräumt.

Auf HSV-Seite sind Kapitän Johan Djourou und Gideon Jung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und stehen für einen Einsatz bereit. Der Innenverteidiger und der robuste Sechser könnten die Defensive weiter stabilisieren. Zudem scharren die Neuzugänge Alen Halilovic und Douglas Santos mit den Hufen.

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Treffen der Transferkönige

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Hamburger SV (17.09.2016, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Timo Werner.]

Zwei Spiele, vier Punkte. Aus RB-Sicht geht der Saisonstart bisher schon mal als gelungen durch. Wenn man mal vom Kreuzbandriss bei Lukas Klostermann absieht, der ein ganz schönes Loch in die Außenverteidigung von RB Leipzig reißen wird und unter der Woche einen kurzen Schock ausgelöst hat.

Nun geht es für die RasenBallsportler also zum Hamburger SV. Ein Verein, zu dem es einst wegen Dietmar Beiersdorfer ein paar Brücken gab. Brücken, die dazu führten, dass Steven Lewerenz und Fabian Franke, aber auch Ex-HSVer Alexander Laas in Leipzig unterschrieben (bzw. im Fall Franke nach Leipzig zurückkehrten). Inzwischen gibt es kaum noch Brücken nach Hamburg. Im Gegenteil ist man rund um den HSV offenbar bemüht, sämtliche Ähnlichkeiten zwischen beiden Vereinen abzustreiten und die Spuren, die vom einen zum anderen führen, zu verwischen.

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Presse 15.09.2016

Lukas Klostermann wird nächsten Dienstag nach seinem Kreuzbandriss operiert. Sagt BILD. Für ihn sei Benno Schmitz, der sich im Kicker bereit sieht für die Bundesliga, der erste Ersatz. Bernardo soll die Backup-Rolle übernehmen. Dass Bernardo Linksfuß ist, störe laut Ralf Rangnick nicht. Ein externer, vertragsloser Neuzugang ist laut BILD nicht geplant.

Auf die Ohren gibt es heute auch. Die Brausecrew mit einem neuen lockeren Podcast-Format namens „Hashtagshow“. In der sie überlegen, wen man boykottiert und wie man das am besten macht.

Der Forecheck bespricht im Rahmen eines Spieltagsüberblicks eine Viertelstunde lang das RB-Spiel gegen den BVB. Tenor: Klassisches 0:0-Spiel und RB habe es geschafft, Dortmund auf das eigene hektische Spiel herunterzuziehen.

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Worst-Case-Szenario

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde hier im Blog diskutiert, inwieweit man angesichts einer überschaubar besetzten Defensive schon den Panikbutton drücken sollte. Sowohl hinter der Innenverteidigung als auch hinter der Außenverteidigung standen diverse Fragezeichen hinsichtlich Form, Klasse und Verletzungsanfälligkeit.

Getan hatte sich kadertechnisch danach gar nicht mehr viel. Atinc Nukan wurde noch durch Kyriakos Papadopoulos ersetzt, sodass die Innenverteidigung mit drei Spielern auf Augenhöhe besetzt ist. Dazu drei Außenverteidiger und das zu Null gegen den BVB und man war so ein bisschen beruhigt. Vorerst.

Bis sich dann Lukas Klostermann gestern das Knie verdrehte und am Nachmittag die niederschmetternde Diagnose eines Kreuzbandrisses ins Haus flatterte. Selbst positive Heilungsverläufe annehmend wird Klostermann damit große Teile der Saison verpassen und bestenfalls in der Endphase der Spielzeit noch mal zurückkehren. Und da weiß man noch nicht mal, in welcher Spielstärke Klostermann dann zurückkehren würde. Worst-Case-Szenario weiterlesen

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Presse 14.09.2016

Natürlich dominiert heute der Kreuzbandriss von Lukas Klostermann die (schlechten) Nachrichten. Irgendwas ab einem halben Jahr Ausfallzeit für einen Stammspieler auf einer dünn besetzten Position. Schlimmer hätte es aus Sicht des Vereins nicht kommen können. Und für Lukas Klostermann ist es das bittere, vorläufige Stopp-Zeichen für eine zuletzt rasant verlaufende Karriere.

Die Alternativen auf der Rechtsverteidigerposition sind nicht besonders breit gestreut. Erster Nachrücker ist natürlich Benno Schmitz, der bisher mit soliden Leistungen, aber auch zwei schwerwiegenderen Fehlern auffiel. Danach gibt es eine bunte Mischung aus Nachwuchsspielern und möglichen Umschulern als Aternativen (Gipson, Fechner, Strauß, Demme). Alles nicht optimal, aber machbar. Eine Option bestünde auch noch im Verpflichten eines vertraglosen Spielers, um vor allem für den Fall weiterer Verletzungsausfälle gerüstet zu sein.

Beim HSV malt man Banner und organisiert einen Fanmarsch und will den Gästebus empfangen, weil RB Leipzig „eine harte Form der Kommerzialisierung“ ist und „Fußball als Zweck zum Marketing benutzt wird“. Berichtet das Hamburger Abendblatt. Kühne-Witze an der Stelle bitte selbstständig einsetzen.

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Große und kleine Entwicklungsschritte

Ist RB Leipzig schon automatisch für die Champions League gesetzt oder muss man die letzten 32 Spiele noch spielen? Man weiß es nach der Welle von Lob für die Leistung im Spiel gegen Dortmund und den vielerorts gestellten Fragen, ob der Klub mit den großen Ambitionen jetzt schon die Großen angreifen kann (Wer Dortmund schlagen kann, kann doch bestimmt jeden schlagen!!), noch nicht so recht, wohin das Pendel der öffentlichen Wahrnehmung in den nächsten Wochen und Monaten ausschlagen wird.

Mit Geld schießt Tore (in der kulturpessimistischen ‚alles geht den Bach runter‘ oder in der hoffnungsvollen ‚endlich wird der Wettbewerb gerettet‘-Variante) oder Geld schießt eben doch keine Tore (in der hämischen Variante) gibt es ja zwei komplementäre Argumentationsstränge, die man wahlweise am Ende gut anbringen kann.

Sehen wir mal von den Übertreibungen ab, die seit jeher (bzw. seit langem) gewohnter Teil des Berichterstattungsspiels sind und brechen die samstäglichen Ereignisse des Spiels von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund runter auf ihren rein sportlichen Wert jenseits der Emotionalität von Spielverlauf und jenseits der Eigendynamik des besonderen Abends, dann bleiben zwei Dinge.

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Presse 13.09.2016

Allerlei Nachklapp noch zum Dortmund-Spiel. In besseren und schlechteren Varianten. ESPN fängt (englischsprachig) das Geschehen rund um das Stadion und im Stadion ganz gut ein. Der Guardian mit einem etwas allgemeineren Debattenbeitrag zu RB Leipzig. Tenor: es ist wie es ist und viel zu viel wird schwarz und weiß gesehen und auch RB-Fans dürfen selber wählen, welche Art Fans von welchem Klub sie sein wollen.

Die RB-Fans wagen noch mal einen Rundumblick über Spieler und Spiel. Schwatzgelb (mit Auseinandersetzung um 50+1 + Bericht zum Alternativprogramm) und Any Given Weekend („Albtraum“) sollte man zumindest zur Kenntnis nehmen.

Die LVZ mit einer Einschätzung zum Gelingen des Verkehrskonzepts rund um das RB-BVB-Spiel. Insgesamt gibt es gute Beurteilungen. Nur mehr (mobile) Fahrradabstellmöglichkeiten brauche es in Stadionnähe, wenn das Verkehrskonzept auf Autoverzicht ausgerichtet ist.

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Presse 12.09.2016

Zwei Tage schon her das 1:0 von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund. Wenn man die bundesdeutsche Presse so liest, bedeutet das viel Imagegewinn durch einen sportlich und emotional hervorragenden Tag. Und für Sky wieder mal eine sehr gute Quote. Die zweitbeste der Saison und des Spieltags hinter Schalke gegen Bayern (meedia).

In einer ausgeglichenen und chancenarmen Partie, in der Dortmund in der ersten Hälfte Vorteile hatte und RB Leipzig in der zweiten, setzte RB Leipzig kurz vor Abpiff den glücklichen, aber beileibe nicht unverdienten, entscheidenden Wirkungstreffer. Der eingewechselte Neuzugang Naby Keita hatte auf Vorlage des eingewechselten Neuzugangs Oliver Burke den Ball aus fünf Metern im Tor untergebracht.

N-TV sieht in einer Analyse der strittigen Szenen des Bundesliga-Spieltags vor dem 1:0 von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund keine Regelwidrigkeiten. Weder habe ein strafbares Handspiel von Marcel Halstenberg bei der Balleroberung vorgelegen (wie Thomas Tuchel und Sky meinten), noch ein strafbares Abseits zuvor beim Abschlag von Peter Gulacsi (wie Marcel Schmelzer vermutete).

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund 1:0

Erstes Bundesligaheimspiel von RB Leipzig. Mit ganz viel Gewimmel. Und ausverkauftem Haus. Und Topspiel der Woche gegen den Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund.

Witzigerweise trat RB Leipzig zum Heimstart in der Bundesliga praktisch mit der Elf an, die letzte Saison noch in der zweiten Liga gespielt hatte. Timo Werner stand als einziger Neuzugang in der Startelf. Eigentlich und vor allem angesichts der 50 Millionen Euro, die man im Sommer in Transfers gesteckt hatte, eine schöne Anerkennung für das alte Team.

Ralph Hasenhüttl erklärte die Formation damit, dass ihm Automatismen wichtiger gewesen seien, als die möglicherweise größere indiviudelle Klasse der Neuzugänge. Neu ins Team gegenüber dem Hoffenheim-Spiel rückte entsprechend nur Olympia-Rückkehrer Lukas Klostermann.

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