Kein Abtasten

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Eintracht Braunschweig (07.02.2016, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Yussuf Poulsen.]

Sieben Wochen Winterpause neigen sich langsam dem Ende zu. Sieben Wochen, die allseits zur Erholung und zum Kräftesammeln genutzt werden konnten. Und wie immer in der Winterpause auch zum Austausch von Personal genutzt wurden.

Während sich dabei bei RB Leipzig nur sehr wenig geändert hat und nur zwei Spieler mit wenig Einsatzzeiten abgegeben wurden (Tim Sebastian und leihweise Zsolt Kalmár), war die Veränderung in Braunschweig qualitativ schon etwas prägnanter. Gerade in der Offenisve hat man sich doch einigermaßen deutlich verändert.

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Presse 05.02.2016

Am Sonntag geht es dann also endlich weiter mit der zweiten Liga. Auf RB Leipzig wartet mit Eintracht Braunschweig gleich eine vergleichsweise harte Aufgabe. Für RB ist es die Chance, direkt nach der Winterpause ein Ausrufezeichen zu setzen und einen Aufstiegskonkurrenten zu distanzieren.

In Braunschweig träumt man ziemlich direkt noch vom Aufstieg und will dafür in Leipzig gewinnen. Einerseits um den Abstand auf RB zu verkürzen, andererseits um auf Platz 3 keinen Boden zu verlieren. Je nach Spielausgang hat man nach der Partie zwischen 9 und 15 Punkte Rückstand auf RB Leipzig. Bei dann nur noch 14 Spielen kann sich jeder selbst ausrechnen, welche Möglichkeiten es noch gäbe, diesen Rückstand aufzuholen. Entsprechend spricht Eintrach-Coach Torsten Lieberknecht in Bezug auf das Spiel in Leipzig gar von einem „Endspiel“.

Ausfallen wird auf Seiten von RB Leipzig Marcel Halstenberg, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat und ein bis zwei Spiele ausfällt. Seine Position wird sicherlich Anthony Jung übernehmen. Auf Braunschweiger Seite fällt Innenverteidiger Marcel Correia aus, sodass man damit rechnen könnte, dass die Eintracht auf Viererkette umstellt.

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20.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Das Transferfenster ist seit Montag geschlossen. Bis zum Sommer geht nichts mehr in Sachen Neuverpflichtungen. Insgesamt ging es in der zweiten Liga in der Transferperiode recht moderat zu. Was auch daran lag, dass man sich bei RB Leipzig im Gegensatz zum letztjährigen Großangriff in diesem Winter gar nichts leistete. Ein Havard Nielsen, der nach Freiburg ging, dürfte nicht ganz umsonst gewesen sein. Bei Bard Finne, den Heidenheim aus Köln kolportierte der Kicker eine Ablöse im „gehobenen sechsstelligen Bereich“.

Insgesamt 42 Spieler verpflichteten die 18 Zweitligisten aus externen Quellen. Das sind sieben weniger als vor einem Jahr und gerade mal 2,4 Spieler pro Club.

Der Renner unter den Neuverpflichtungen ist die Leihe. Gleich 23 von 42 Spielern haben nur vorläufige Verträge bei ihrem neuen Arbeitgeber in der zweiten Liga. 15 der Leihspieler kommen von einem Bundesligisten bzw. aus dem Anschlusskader eines Bundesligisten. Immerhin 13 Spieler sind 23 Jahre oder jünger, also in einem Alter, in dem das Leihgeschäft wohl primär dazu da ist, dem entsprechenden Spieler Spielpraxis zur Weiterentwicklung zu verschaffen und nicht dazu, ihn abzuschieben. Trotzdem bleibt es weiterhin erstaunlich, dass die Zweitligisten so wenig dazu genutzt werden, dort Nachwuchstalente zur Weiterenwicklung auf Leihbasis unterzubringen.

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Presse 04.02.2016

Neues Personal bei RB Leipzig im administrativen Bereich. Michael Drotleff wird laut LVZ (bzw. bestätigt auch von Oliver Mintzlaff) neuer Chef des Bereichs Marketing und Sales der RB Leipzg GmbH. Drotleff war bisher im Sponsoring der Krombacher-Brauerei tätig und darüber auf verschiedenste Arten auch mit dem Sport und dem Fußball verbunden.

In der Führungsebene der RB Leipzig GmbH fehlt dann neben Drotleff, Kommunikationschef Florian Scholz und dem Leiter des operativen Geschäfts Ulrich Wolter nur noch ein neuer Finanzchef für den scheidenden Frank Zimmermann (und natürlich oben drüber ein neuer Geschäftsführer, der im Sommer kommen soll).

Oliver Mintzlaff erklärt via LVZ zum Thema Stadion, dass ein Neubau möglich sei, dass man aber „derzeit dazu tendiere, in der Red Bull Arena zu bleiben“, da die dortige Kapazität auf knapp 60.000 ausbaubar wäre.

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Presse 03.02.2016

Ab heute geht der Pflichtspielalltag für RB Leipzig mit der direkten Vorbereitung auf die Partie gegen Braunschweig wieder los. Heute noch mal zwei öffentliche Trainingseinheiten (ohne erkrankten Ralf Rangnick), anschließend geht es bis Sonntag im geheimen weiter.

Dominik Kaiser ist in der BILD „heiß auf den ersten Dreier 2016“. Und sieht insgesamt eine sehr gute Kadersituation. Die LVZ sieht Yussuf Poulsen als Gewinner in eben diesem Kader, weil er für Trainer Rangnick aktuell gesetzt ist.

Die LVZ sieht zudem weder Roger Schmidt noch Peter Hyballa als Trainerkandidaten bei RB Leipzig. Letzterer hatte gestern seinen Abschied bei Leverkusens U19, mit dem Ziel wieder im Profifußball arbeiten zu wollen, bekannt gegeben.

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Presse 02.02.2016

Trainingsfrei heute bei RB Leipzig, während man in Braunschweig bereits mit der Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag startet.

Die Mitteldeutsche Zeitung sieht vor dem ersten Zweitligaspieltag nach der Winterpause im Team von RB Leipzig „umkämpfte Positionen“. Auch der Kicker sieht Spieler, die beim Verkünden der Aufstellung für das Braunschweig-Spiel „eine bittere Pille schlucken“ werden müssen. Wenn man allerdings das Team mal durchgeht, sind es auch nicht so viele Positionen und Härtefälle. Sieht die BILD ähnlich, die nur das Duell um den zweiten Innenverteidigerposten zwischen Atinc Nukan und Marvin Compper als offen ansieht.

Die LVZ mal wieder mit dem Stadionthema. RB Leipzig prüfe einen Neubau für 80.000 Zuschauer für den Fall, dass man in der Bundesliga eine dauerhafte Nachfrage jenseits „der in der Arena möglichen 57 000-Zuschauer-Kapazität“ (wenn man das Stadion maximal ausbaut) habe. Für einen Neubau spreche auch, dass die Verkehrssituation rund um die aktuelle Red Bull Arena immer schwierig bleiben würde und man hier immer in ein Stadion investieren müsste, das jemand anderem (Michael Kölmel) gehört.

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Testspiel: RB Leipzig vs. FK Teplice 5:0

Fünftes Testspiel der Winterpause für RB Leipzig. Gegner war der tschechische Erstligist FK Teplice. Kein Unbekannter für RB Leipzig. denn schon zum dritten Mal kreuzte man Testspielwege. Unter Pacult verlor man einst 0:2, unter Zorniger gewann man gegen ein aufgepepptes Juniorenteam mit 6:0, diesmal stand am Ende ein 5:0 gegen einen FC Teplice weitgehend in Stammformation auf der Anzeigetafel.

Das Ergebnis ging über 90 Minuten gesehen auch in Ordnung. Zu überfordert zeigten sich die Gäste, wenn es bei RB Leipzig denn dann doch mal schnell ging. Der in Abstiegsgefahr befindliche 12. der ersten tschechischen Liga hat allerdings auch noch eine Woche mehr bis zum Saisonstart als RB Leipzig.

RB ging mit so etwas wie der Stammelf zum jetzigen Zeitpunkt in die Partie. Dass Yussuf Poulsen Davie Selke ersetzt, konnte nicht so richtig überraschen. Atinc Nukan scheint gegen Marvin Compper ganz leicht die Nase vorn zu haben, auch wenn seine grätschende Zweikampfführung weiter unkonventionell bleibt. Und von der Formation her griff Rangnick auf zwei Sechser statt nur einem zurück, sodass Demme neben Ilsanker spielen durfte.

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Presse 01.02.2016

Das letzte Testspiel von RB Leipzig vor Beendigung der Winterpause brachte ein lockeres 5:0 gegen den FK Teplice aus der ersten Liga Tschechiens. Zweimal Davie Selke, Emil Forsberg, Marcel Sabitzer und Yussuf Poulsen schossen den Sieg heraus.

Vor reichlich 2.000 Zuschauern in der Red Bull Arena hatte RB nur in der ersten halben Stunde ein wenig Mühe. Die Aussagekraft des Erfolgs hielt sich allerdings wegen in der Defensive nicht immer starker Gäste ein wenig in Grenzen.

Heute ist bei RB Leipzig das Auslaufen nach dem Spiel angesagt (gewesen). Ab Mittwoch geht es dann mit der direkten Vorbereitung auf das erste Spiel nach der Winterpause gegen Eintracht Braunschweig weiter.

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So ist es halt, wenn man mit Menschen zu tun hat

Kurz vor Ende der Winterpause war wieder mal Podcastzeit. In großer Runde haben wir auch zeitmäßig das ganz große Brett gebohrt. Zu Gast waren Co-Gastgeber und künftiger König über die Livestreams des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Dirk Hofmeister, der König des Livetickers Ulli Kroemer von der Mitteldeutschen Zeitung und der König der bösen Twitterzunge Kai.

Zusammen drehten wir jeden Stein sportlicher und nichtsportlicher Natur des Trainingslagers um und folgerten daraus auf die zukünftigen sportlichen Chancen von RB Leipzig. Um ganz sicher zu gehen, wurden auch noch mal die Karten bemüht, um den Verlauf des RB-Fußballjahrs 2016 final zu klären. Dazu Testspiele, wechselnde und nicht wechselnde Spieler, die Trennung von Tino Vogel und einiges mehr, was die Stille zwischen den Getränken reduzierte.

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Presse 29.01.2016

Das letzte Wochenende vor dem Ende der Pflichtspielzeit. Ein Wochenende, an dem es rund um RB Leipzig ordentlich Fußball zu gucken gibt. Denn die Profis spielen ihre Generalprobe gegen den tschechischen Erstligisten FK Teplice am Sonntag, 13.30 Uhr in der Red Bull Arena.

Zudem die U23 auch mit ihrem letzten Test vor Ende der Winterpause. Gegner ist Regionalliga-Kontrahent Budissa Bautzen (30.01.2016, 15.30 Uhr, Cottaweg). Die U19 startet wieder in die Bundesliga. Mit dem Nachholespiel gegen Energie Cottbus (30.01.2016, 13 Uhr, Cottaweg). Dritter gegen Neunter. Für RB essenziell, will man in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Bremen bleiben. Und die U17 testet auch noch. Gegen Greuther Fürth. Ebenfalls am Samstag (30.01.2016, 15 Uhr, Cottaweg).

Zsolt Kalmárs leihweiser Wechsel zum FSV Frankfurt ist seit gestern auch offiziell fix. Die Leihe gilt für ein halbes Jahr. Im Idealfall sammelt der Ungar Einsatzzeiten, fährt mit seinem Nationalteam zur EM und kommt dann als Spieler, der sich entwickelt hat, zurück. Mal sehen, was sich von diesen Hoffnungen in den nächsten Monaten erfüllt.

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Transfer(gerüchte): Sebastian, Kalmár, (Hierländer)

Transfertechnisch ist die Winterpause aus RB-Sicht eine erstaunliche Trauerverantstaltung. Zugänge gab es bisher keine und wird es bis Montag, wenn das Transferfenster schließt, wohl auch nicht mehr geben. Es wäre das erste Mal, dass RB Leipzig in der Winterpause keinen Spieler verpflichtet.

Auch auf Abgangsseite war bisher nur wenig los. Einziger bisher feststehender Spieler, der RB Leipzig verlässt, ist Innenverteidiger Tim Sebastian. Ein wenig erstaunlich ist der Wechsel schon. Man nahm zuerst an, dass sich für den 32jährigen die Chance ergibt, mal in New York Fußball zu spielen. Da dort die Saison im März beginnt, schien es nachvollziehbar, Sebastian die Chance nicht zu verbauen und ihn im Winter gehen zu lassen.

Doch am Ende wurde es gar nicht New York, sondern Paderborn. Und man darf sich dann bei diesem Wechsel schon ein wenig die Frage stellen, warum man Sebastian im Winter zu einem ganz normalen Zweitligisten hat ziehen lassen, zu dem er auch im Sommer nach Auslaufen des Vertrags noch hätte wechseln können.

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Presse 28.01.2016

Yussuf Poulsen hätte via Kicker gern eine Doppelspitze mit Kumpel Davie Selke, auch wenn letzterer zuletzt ein wenig schwächelte.

BILD meint, dass RB Leipzig gern den sowieso schon bis 2018 laufenden Vertrag mit Emil Forsberg vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängern wolle. Entsprechende Gehaltsanpassungen inklusive.

Marcel Sabitzer im Interview bei Laola1. In dem er positiv auf sein erstes halbes Jahr bei RB Leipzig zurückblickt, die Zehn als seine Lieblingsposition sieht und seinen Trainer lobt. In Bezug auf die EM im Sommer und ein mögliches Treffen auf Cristiano Ronaldo meint Sabitzer, dass „man sich darauf freut, aber es jetzt nicht so ist, dass ich am Abend vorher nicht einschlafen könnte“. Ein typisch nüchterner Sabitzer eben.

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Filialen, oho

„Salzburg will keine Leipzig-Filiale sein“

So titelte es vor zwei Wochen in Österreich. Was eine etwas spektakuläre Zuspitzung einer gar nicht so spektakulären Aussage der Salzburger Verantwortlichen war. Der Hinweis galt der Tatsache, dass die Ansprüche der Leipziger von Jahr zu Jahr wachsen und entsprechend ein mögliches Interesse Leipzigs an Salzburger Spielern nur noch den absoluten Topspielern, die sowieso Angebote aus den Topligen kriegen, gelten wird und nicht mehr einer eher breiten Masse wie noch in den letzten Jahren und insbesondere zu Beginn der aktuellen Spielzeit, als gleich fünf Akteure sich für den Schritt von Salzburg nach Leipzig entschieden bzw. nach Ablauf der Leihe ihren Arbeitsverträgen folgten.

Die unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten in Salzburg und Leipzig dürften entsprechend auch eine gewisse Entkopplung der sportlichen Vorgänge in beiden Clubs mit sich bringen. Was insbesondere der geschundenen Salzburger Seele in Sachen Selbstverständnis und Identität als Club, der nicht ausschließlich Talentedurchlauferhitzer sein will, positiv zugute kommen dürfte.

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Presse 27.01.2016

RB Leipzig ist seit gestern Abend wieder zurück aus dem Trainingslager. Heute und morgen hat man aber erstmal Pause und trifft sich am Freitag wieder zum Trainieren.

Anthony Jung erklärt in BILD, dass er um Einsatzzeiten kämpfen will und ihn der Tod seiner Oma in jüngerer Vergangenheit etwas asu dem Gleichgewicht geworfen hatte. Ralf Rangnick seinerseits lobt Jungs Trainingsleistungen und stellt Einsatzzeiten in Pflichtspielen in Aussicht. Bleibt nur die Frage, wo dauerhaft Platz für einen Jung wäre, wenn denn Halstenberg nicht auf der Bank landen soll.

Lukas Klostermann und Marvin Compper in der LVZ mit ein wenig gegenseitiger Lobhudelei. Der eine hat seine Karriere, die eine große werden kann, noch vor sich, der andere will noch vier, fünf Jahre auf hohem Niveau Fußball spielen. Interessant, dass Compper glaubt, dass es nicht ausschließlich um die Frage geht, ob er oder Nukan neben Orban in der Innenverteidigung spielt, sondern er auch die Möglichkeit von Compper und Nukan sieht. Klingt eher unwahrscheinlich, wenn denn Orban nicht komplett neben der Spur steht, dass Rangnick zwei linke Innenverteidiger nebeneinander auflaufen lässt.

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Fragmente zu einem Trainingslager zwischen Liveticker und Klassenfahrt

Trainingslager. Ende. Heute. Zumindest für RB Leipzig. (Endlich.)

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Manchmal weiß man gar nicht mehr, ob Trainingslager in erster Linie Kommunikationsinstrumente oder sportlich wichtige Institutionen sind. Von Sockengolf bis Nutellaersatz wurden rund um RB Leipzig in den letzten knapp zwei Wochen auf den verschiedensten Kanälen alle Dinge durchgekaut, die irgendwie vernünftig mit den Kommunikationsideen des Vereins zu vereinbaren waren.

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Gerade mal drei Medien versuchten sich mit tagesaktueller Berichterstattung über RB Leipzig aus Belek. BILD, LVZ und Mitteldeutsche Zeitung waren mit dreieinhalb Journalisten vor Ort (ein halber, weil die MZ ein Teil der Zeit mit zwei Leuten da war). Der MDR begleitete die Geschichte auf extremer Schmalspur, der Kicker fast ebenso, Sport1 ließ es diesmal gleich ganz sein. Durchaus erstaunlich, dass das mediale Interesse am Team, das in die Bundesliga strebt, eher überschaubar blieb.

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Presse 26.01.2016

Trainingslager, letzter Tag. Heute geht es für RB Leipzig zurück nach Hause, wo zwei freie Tage warten. Am Freitag macht man dann mit der Vorbereitung auf das Testspiel gegen Teplice am Sonntag weiter.

Zum Abschluss des Trainingslagers kommt noch mal Ralf Rangnick umfassend zu Wort. Neben allerelei anderem, was er BILD, LVZ und MZ erzählt, besonders interessant, dass Zsolt Kalmár entgegen Spekulationen des Kurier für einen Wechsel nach Salzburg  kein Thema ist, aber vielleicht innerhalb der deutschen, zweiten Liga ein Leihziel findet, wo er Spielpraxis findet (die BILD nennt den FSV Frankfurt als Kandidaten). Zudem wiederholt Rangnick, dass es „nicht sehr wahrscheinlich“ ist, dass er auch kommende Saison noch bei RB auf der Bank sitze. Möglich sei, dass schon in den nächsten Wochen klar ist, wer Rangnicks Nachfolger wird. Und in Richtung Nachwuchsspieler meint Rangnick, dass Einsätze in der Profimannschaft nur an ihnen und ihrer Leistung hängen würden.

In einer Vorabveröffentlichung zu einem morgigen Sportbild-Rangnick-Interview erklärt der Coach, dass er vermute, „dass die aktuelle Vertragssituation von Leroy Sané ein Interesse von uns zulassen würde“ und dass man sich schon vor zwei Jahren mit Sané beschäftigt habe. Ablöse und Gehalt würden ein denkbares Interesse am 20jährigen aber von vornherein praktisch verunmöglichen. Nichts spektakuläres also. Rangnick findet eines der deutschen Toptalente „interessant“ (schlimm wäre, wenn er in seiner Position etwas anderes finden würde) und kennt aber auch eigenes Budget und die Sphären, in denen ein Sané vom Wechselpotenzial her schwebt. Trotz des überschaubar spektakulären Gehalts der Aussagen kann man daraus prima spektakuläre Überschriften basteln..

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Testspiel: RB Leipzig vs. FC Thun 3:1

Zweites und letztes Testspiel für RB Leipzig im Rahmen des Trainingslagers in der Türkei. Wie vor eine paar Tagen war wieder ein Schweizer Erstligist der Gegner. Diesmal war es der FC Thun, gegen den man unter Zorniger vor zwei Jahren auch in der Türkei noch mit 1:2 verloren hatte. Wie schon gegen den FC St. Gallen am letzten Mittwoch stand am Ende ein 3:1 auf der gedachten Anzeigetafel.

Dabei hatte man auf RB-Seite nach den letzten Trainingstagen mit einigen Ausfällen zu kämpfen (Ilsanker, Kaiser, Halstenberg, Khedira). Allesamt eher Vorsichtsmaßnahmen, aber trotzdem bemerkenswert. Ein zu harter Trainingsplatz soll, so berichten BILD, MZ und Co von vor Ort für die erhöhte Ausfallquote verantwortlich sein. Das dürfte bei den Verantwortlichen nicht gerade für Begeisterung in Bezug auf den aktuellen Trainingslagerort gesorgt haben.

Während auf Leipziger Seite im vorletzten Test der Winterpause wie gewohnt zur Pause komplett durchgewechselt wurde, spielte der FC Thun bis auf zwei Wechsel komplett durch, nachdem man bereits am Tag zuvor gegen Lechia Gdansk gewonnen hatte. Die Spieler, die gegen die Polen nicht eingesetzt wurden, durften gegen Leipzig ran. Eine bunte Mischung aus A- und B-Elf, die den Vorteil hatte, dass man nicht durch Wechsel aus dem Spielkonzept gebracht werden konnte, aber auch den Nachteil mit sich brachte, aus dem Training mal eben 90 Minuten lang hohes Tempo gehen zu müssen.

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Presse 25.01.2016

Das Trainingslager von RB Leipzig liegt in den letzten Zügen. Bis morgen weilt man noch in Belek in der Türkei. Wo die Härte des hoteleigenen Trainingsplatzes nicht den Vorstellungen der RB-Chefriege entspricht. Die Platzverhältnisse sollen für zu stark belastete Spieler gesorgt haben (laut LVZ habe sich auch der an selber Stelle zuvor dort trainierende HSV über die Bedingungen beklagt). Weswegen man nun noch mal den Trainingsplatz wechselte. Klingt nicht danach, als würde Rangnick gleich vor Ort einen Langzeitvertrag mit dem aktuellen Hotel für die nächsten Spielzeiten abschließen..

Wegen der belasteten Spieler auch einige Ausfälle beim gestrigen Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Thun. Wobei keine ernsthaften Ausfälle darunter sind, eher handelt es sich bei den Pausen für Kaiser, Khedira, Ilsanker und Halstenberg um Vorsichtsmaßnahmen.

Auch ohne das Quartett gewann RB Leipzig den Test am Ende verdient mit 3:1. Bei starkem Wind und niedrigen Temperaturen erzielten Emil Forsberg, Marcel Sabitzer und der erst 18jährige Gino Fechner die Tore für die Leipziger. Der Ex-Salzburger Gonzalo Zárate erzielte für die Schweizer den zwischenzeitlichen Ausgleich in einem wegen des Wetters und der Besetzung beider Teams nicht so richtig aussagekräftigen Test.

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Spieler der Hinrunde: Marcel Sabitzer

Bleibt noch eine Rubrik in der Rückschau auf die Hinrunde übrig. Die subjektive Entscheidung, wer denn in dieser Zeit der prägende Spieler bei RB Leipzig war. Eine Wahl, die nicht ganz einfach, aber auch nicht so richtig schwer ist. Und eine Wahl, in der nur Spieler drin sind, die seit maximal einem Jahr im Verein sind. Untypisch, weil in den letzten Jahren meist Spieler im Vordergrund standen, die den Verein schon eine Weile kannten und prägten. Aber auch Ausdruck dessen, was in den letzten 12 Monaten in Sachen Umbau des Kaderkerns von RB Leipzig passiert ist.

Extrem viele Kandidaten drängen sich allerdings nicht auf, die über die 19 Zweitligaspiele vor der Winterpause konstant das Niveau bei RB Leipzig geprägt hätten. Willi Orban wäre als Abwehrchef ein Kandidat, wenn er nicht zwischendurch ein paar Probleme gehabt hätte. Marcel Halstenberg ginge genauso als Kandidat im Abwehrbereich durch, wenn er nicht erst spät zum Team gestoßen wäre.

So bleibt die naheliegende Wahl jene zwischen den (natürlich) Offensivspielern Emil Forsberg und Marcel Sabitzer. Ginge es alleinig danach, was die jeweiligen Topmomente waren, dann müsste man wohl den Schweden herausheben, der phasenweise (zumindest für Zweitligaverhältnisse) wie vom anderen Stern spielte und nicht einzufangen war. Aber Forsberg fehlte über 19 Spiele gesehen ein Stück Konstanz und vielleicht ein Stück Effizienz und hielt sein Pensum auch häufig nur über 70 statt über 90 Minuten.

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