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Schritte in die Weltklasse

Irgendwas um die 10 Millionen Euro hat sich RB Leipzig den Transfer von Dayot Upamecano in der Winterpause kosten lassen. Viel Geld für einen gerade mal 18 Jahre alten Innenverteidiger, der in Salzburg auch auf der Sechs zum Einsatz kam, aber über viel Potenzial verfügt und noch dazu bis zu einem gewissen Grad flexibel einsetzbar ist.

In Leipzig hatte der Franzose keinen ganz leichten Start. In seinen ersten sechs Einsätzen stand er reichlich 200 Minuten auf dem Platz. In dieser Zeit schoss RB Leipzig kein einziges Tor und kassierte fünf. Dazu kamen gegen den HSV und in Mainz gleich zwei Auswechslungen noch vor der Halbzeitpause.

Immer wieder wurde in dieser Zeit von den Verantwortlichen betont, dass das Talent weiter seine Chancen kriegen wird, damit er lernen kann und dass man jungen Spielern auch Fehler zugestehen muss. Das zahlte sich zuletzt auch aus. Denn von den letzten fünf RB-Spielen bestritt Upamecano vier über die volle Distanz und machte dabei eine recht gute, abgeklärte Figur. Und durfte mit der Mannschaft auch mal Erfolgserlebnisse feiern. Denn nach den 0:5 Toren zu Beginn erlebte er seitdem 13:6 Tore direkt auf dem Platz mit.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018

So, die Saison ist in vielerlei Hinsicht für RB Leipzig schon vor dem letzten Spieltag gelaufen. Entsprechend kann man sich ja schon mit der Kaderplanung für die kommende Saison beschäftigen. Ralf Rangnick hat zuletzt auch angemerkt, dass man schon mittendrin sei und den Kontakt zu interessanten Spielern intensiviert hat.

Wobei man aus der Erfahrung der letzten Spielzeit auch lernen könnte, dass in der Praxis manche Dinge dann doch wieder erst relativ spät in Angriff genommen werden. Vielleicht ist dem ja diese Saison aber nicht so.

Zu tun gibt es allerdings reichlich für die Kaderplaner. Das hat nicht nur mit den potenziellen Neuzugängen zu tun, sondern auch damit, dass man einige Altlasten, Abgangswillige und Nachwuchsspieler versorgen muss. Kaderschmiede RB Leipzig 2017/2018 weiterlesen

Bundesliga: FC Schalke 04 vs. RB Leipzig 1:1

30. Spieltag in der Bundesliga. RB Leipzig musste zum FC Schalke 04 reisen. Die hatten unter der Woche eine Energieleistung gegen Ajax Amsterdam hingelegt und waren trotzdem aus der Europa League ausgeschieden. Der Substanzverlust war durchaus spürbar. Vor allem in der ersten Halbzeit lief man dem Spiel meist hinterher. Trotzdem stand nach 90 Minuten ein 1:1 auf der Anzeigetafel, das aufgrund der zweiten Halbzeit auch in Ordnung ging.

Bei RB Leipzig kehrte Willi Orban nach seiner Sperre wegen der gelb-roten Karte, die er gegen Leverkusen gesehen hatte, ins Team zurück. Dafür musste Dayot Upamecano zurück auf die Bank. Ansonsten trat man unverändert und im 4-2-2-2 auf. Demme und Keita spielten dabei die Doppelsechs, während sich Stefan Ilsanker die Dinge erstmal von der Bank aus ansah.

Schalke nahm gegenüber dem Spiel in der Europa League drei Änderungen vor. Coke, der für Europa gar nicht gemeldet wurde, spielte für Riether Rechtsverteidiger. Badstuber spielte für Nastasic in der Innenverteidigung. Und Huntelaar ersetzte den kopfverletzten Goretzka. Wodurch ein 4-4-2 entstand, in dem Burgstaller zur Abwechslung mal nicht alleinige Spitze spielen musste.

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Bundesliga: 1.FSV Mainz 05 vs. RB Leipzig 2:3

27. Spieltag in der Bundesliga. Die Auswärtsfahrt zum 1.FSV Mainz 05 war für RB Leipzig dran. Die Gastgeber mitten im Abstiegskampf und ein Team, das nur wenig Ballbesitz im Mittelfeld hat. Entsprechend war ein unruhiges Spiel zu erwarten. Und genau das wurde es auch. Nicht unbedingt zu erwarten, war die Emotionalität, die aus dem unruhigen Spiel in der zweiten Halbzeit einen unglaublichen Fight mit unzähligen Karten machte. Das bessere Ende hatte dabei RB Leipzig auf seiner Seite.

In die Partie gegangen war RB Leipzig nicht mit der ganz großen Rotation. Mit Peter Gulacsi rückte der Stammkeeper zurück zwischen die Pfosten. Fabio Coltorti dafür wieder auf der Bank. Im Sturm kam erwartungsgemäß Yussuf Poulsen zu einem Startelfeinsatz. Oliver Burke blieb dafür auf der Bank, wo vorerst auch Timo Werner nach Verletzung Platz nahm. Unerwartet lediglich, dass Dayot Upamecano in der Innenverteidigung auflief und Marvin Compper gar nicht erst mit nach Mainz reiste. Schlichte Verschnaufpause ohne Verletzungshintergrund, so die offizielle Begründung.

Organisiert war RB Leipzig mal wieder im 4-2-2-2, nachdem man zuletzt in Bremen mit Fünferkette und gegen Darmstadt im 4-3-3 gestartet war. Keita und Forsberg gaben dabei hinter Sabitzer und Poulsen die Zehner.

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Bundesliga: SV Werder Bremen vs. RB Leipzig 3:0

25. Spieltag der Bundesliga. Für RB Leipzig stand die Reise zu Werder Bremen auf dem Programm. Es sollte der Versuch sein, die 0:1-Niederlage gegen Wolfsburg vergessen zu machen. Doch da spielten die Gastgeber nicht mit, die vor allem in der zweiten Halbzeit das bessere Team waren und drei wichtige Zähler im Abstiegskampf verbuchten.

In die Partie gegangen war RB Leipzig überraschenderweise mit einer Fünferkette (oder Dreierkette, je nach Sichtweise) in der Abwehr. Dayot Upamecano rückte entsprechend in die Partie und an die Seite von Compper und Orban in die Dreier-Innenverteidigung. Kaiser blieb dafür auf die Bank. Im Mittelfeld ersetzte dazu Ilsanker nach seiner Gelbsperre den gelbgesperrten Naby Keita. Je nachdem wie man es notieren will, lief es auf ein 5-2-2-1 bzw. ein 3-4-2-1 aka 3-4-3 hinaus.

Auch Bremen setzte auf der anderen Seite auf eine Fünferkette. Dabei kam zudem Delaney auf der Sechs für Eggestein zurück in die Startformation. Zudem ersetzte Pizarro den verletzten Kruse. Und auch Gnabry war entgegen der Erwartung nicht rechtzeitig fit geworden. Sodass den Gastgebern mit Kruse und Gnabry eigentlich das torgefährlichste Duo fehlte. Von der Formation her war es ein 5-1-2-2 bzw. 3-3-2-2. Sind halt am Ende aber auch nur ungefähre Zahlen.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017 – Update 1

Da ist sie auch schon vorbei, die Wintertransferperiode. Wobei das auch ein bisschen irreführend ist, denn international gesehen gibt es völlig verschiedene Transferfenster. Sodass prinzipiell ein Spieler fast das ganze Jahr irgendwohin wechseln könnte. Das ist für RB Leipzig aber ein rein theoretischer Fall. Denn nach insgesamt sechs Winterabgängen gibt es keine Abgangskandidaten mehr. Und auf Zugangsseite ist der Weg durch das in Deutschland nun geschlossene Transferfenster halt versperrt.

Gleich sechs Abgänge und nur ein Neuzugang gab es in den letzten Wochen. Das klingt natürlich ziemlich unbalanciert. Aber es relativiert sich, da auf der Abgangsseite zwei Spieler mit abgehandelt sind, die als Nachwuchsleute nicht wirklich zum Profikader von RB gehörten. Idrissa Touré und Vitaly Janelt verfügten aber über langfristige Profiverträge und müssen deswegen dann doch genannt werden, weil so auch die mögliche nächste Linie an Nachrückern aus dem Nachwuchs (aus nicht wirklich sportlichen Gründen) abgegeben wurde.

Neben Touré und Janelt ging auch noch Omer Damari, der genaugenommen auch nicht mehr zum Kader gehörte. Weil er seit eineinhalb Jahren auf Leihen unterwegs war und nun die nächsten eineinhalb Jahre leihweise in Israel verbringt. Hat auf den Profikader keine Auswirkungen.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 2:1

Zweiter gegen Dritter. Spitzenspiel des 18.Spieltags der Bundesliga. In dem es so eng zuging, wie man es vor der Partie erwarten konnte. Am Ende hatte RB Leipzig verdient das bessere Ende für sich. Das 2:1 entsprach spätestens nach dem Wagner-Platzverweis den Kräfteverhältnissen auf dem Platz, war aber ein hartes Stück Arbeit gegen oft ballsichere Gäste.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit derselben Formation wie in der Vorwoche gegen Eintracht Frankfurt. Also wieder mit Keita auf der Zehn, nur diesmal auf der rechten Seite, sodass Sabitzer nach links rutschte. Dominik Kaiser blieb entsprechend nur ein Platz auf der Bank statt des erhofften Platzes in der Startelf. Das ganze wie üblich im 4-2-2-2.

Auf Hoffenheimer Seite kehrte Pavel Kaderabek nach Verletzung wieder auf der rechten Seite in die Startelf zurück. Zudem ersetzte der letztwöchige Torschütze Andrej Kramaric im Sturm Mark Uth. Änderte nichts an der erwarteten Dreierkette in der Defensive. Und an einer Art 3-3-2-2. Wenn man es denn von der Formation her so in Zahlen ausdrücken möchte.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt 3:0

Auftakt nach der Winterpause für RB Leipzig mit dem letzten Hinrundenspiel. Zu Gast zum Topspiel war Eintracht Frankfurt. Immerhin Vierter der Bundesliga. Vorher musste man mit einem sehr engen Spiel gegen einen defensivstarken Gegner rechnen. Doch dann kam alles ganz anders, weil die Eintracht praktisch direkt nach dem Anpfiff ihren Torwart Hradecky mit Rot verlor. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdientes 3:0.

In die Partie gegangen war RB Leipzig exakt so, wie man es erwarten konnte. Naby Keita spielte für Emil Forsberg auf der linken Zehn. Und Marvin Compper kehrte nach seiner längeren Verletzungszeit vor der Winterpause in die Innenverteidigung zurück. Heraus kam das normale 4-2-2-2, in dem Keita auch immer wieder sehr tief stand, um sich Bälle zu holen. Wobei er sich aber ab und zu mit Demme auf den Füßen stand.

Auf Frankfurter Seite fehlten die Stammkräfte Huszti und Fabian. Hasebe rückte deswegen auf die Sechs. Rebic, Gacinovic und Hrgota bildeten das Offensivtrio. Der Plan war ein 3-4-2-1 bzw. eine Mischung aus 5-2-2-1 und 5-4-1. Gut stehen und immer wieder handlungsschnell die eigene Chance suchen.

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Spieler der Hinrunde: Emil Forsberg

Bei der Wahl zum Spieler des jeweiligen Fußballhalbjahrs wurde hier auch immer ein bisschen drauf geachtet, nicht immer in den üblichen Duktus von solchen Wahlen zu verfallen und immer auf den Offensivspieler zu schielen, der die meisten Tore beisteuerte oder am spektakulärsten spielte.

Entsprechend schafften es in der Vergangenheit auch immer wieder Verteidiger oder Fleißbienen wie Fabian Franke oder Tim Sebastian oder Diego Demme oder Bastian Schulz aufs virtuelle Cover der Bloglobhudelei. Auch in der abgelaufenen (bzw. fast abgelaufenen, wenn man das fehlende Spiel gegen Frankfurt formal richtig hinzuzählen wollte) Hinrunde der Bundesliga hätte es wieder Kandidaten für diese Rolle gegeben.

Ganz vornweg natürlich Diego Demme, der im Mittelfeld als Balancegeber und Bindeglied zwischen Defensive und Offensive nicht wegzudenken war. Gut die Räume geschlossen und dazu an unheimlich vielen Toren zumindest in der weiteren Vorbereitung als Passstation beteiligt. Das war schon mehr als ordentlich und noch mal eine Steigerung zur sowieso auch schon starken letzten Saison.

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Überraschungsteam im Umbruch

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt (21.01.2017, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Willi Orban.]

Genau einen Monat nach dem 0:3 bei Bayern München geht es für RB Leipzig am Samstag mit der Bundesliga weiter. Eine recht kurze Winterpause also. Findet sicher der eine besser, der andere schlechter. Fakt ist, dass es jahreszeitentypisch recht frostig werden könnte.

Zumal das Spiel am Samstag erst am Abend angepfiffen wird. Wieder mal Topspielzeit in der Red Bull Arena. Das dritte Mal nach den Heimpartien gegen Dortmund und Schalke. Zu denen es jeweils viel zu erzählen gab im Nachgang. Last-Minute-Sieg gegen Dortmund. Werner-Schwalbe. Mal sehen, was es diesmal so zu erzählen gibt.

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