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Kaderrückblick RB Leipzig: Hinserie Bundesliga 2016/2017 – Teil I

Weiter Rückblickzeit auf die Hinrunde in der Bundesliga in dieser kurzen Winterpause. Traditionell dabei auch der subjektiv-qualitative Blick auf alle Spieler und ihre Leistungen. Auch unter Berücksichtigung ihrer möglichen Zukunftsperspektiven. Geordnet ist das ganze nach Positionen (Tor, Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und innerhalb dieser Positionen nach Einsatzzeit. Los geht es heute mit den Keepern und den Verteidigern. In den nächsten Tagen dann Mittelfeldspieler und Angreifer.
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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016 – Teil 2

Heute dann also Teil 2 der Betrachtungen rund um die Leistungsdaten der Spieler von RB Leipzig. Wer noch mal nachlesen möchte, was es so alles zu Einsatzzeiten, Torbeteiligungen und Zweikampfgeschichten zu erzählen gab, der blättere einfach zurück.

Nimmt man sich erstmal die Laufdaten vor, dann landet man automatisch wieder bei Diego Demme. Der absolviert zwar pro 90 Minuten 400 Meter weniger als noch letzte Saison, ist aber trotzdem der einzige bei RB Leipzig, der es in der Bundesliga auf über 12 km schafft.

Dahinter folgen dann gleich die Offensivkräfte Werner und Sabitzer, die auch für das Anlaufen des Gegners sehr wichtig sind. Auch Poulsen mit relativ viel Laufstrecke. Emil Forsberg folgt mit 11,17 km direkt hinter den Top5.

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Individuelle Zahlenrundumleuchte RB Leipzig 2016 – Teil 1

Vor Weihnachten blieb für die ganzen Rückblicke auf die bisherige Bundesligasaison keine Zeit mehr. Deswegen sei dies nun  Schritt für Schritt nachgeholt. Los geht es heute mit dem ersten Teil mit Zahlen rund um die eingesetzten Spieler von RB Leipzig. Betrachtet werden nur die 16 Bundesligaspiele und nicht das DFB-Pokalspiel in Dresden. Morgen folgt dann Teil 2.

Eingesetzt wurden bei RB Leipzig bisher lediglich 19 Spieler. Die beiden Ersatzkeeper Fabio Coltorti und Marius Müller mussten bisher komplett zuschauen. Genauso galt das für Zsolt Kalmár. Der im Gegensatz zu Terrence Boyd und Ken Gipson aber immerhin siebenmal auf der Bank saß bei einem Bundesligakick. Boyd, der nach Langzeitverletzung nie so richtig nah dran war am Profikader und Gipson, der eigentlich als Rechtsverteidiger-Backup geplant war, aber bei der U23 zum Einsatz kam, bevor er sich schwer verletzte, sahen noch nicht mal den Spieltagskader.

Aus dem Nachwuchsbereich saß Dominik Franke noch fünfmal bei schlimmster Außenverteidigernot auf der Bank. Die Nachwuchskräfte mit Profiverträgen kamen in das Vergnügen nicht. Gino Fechner spielt in der U23. Felix Beiersdorfer mit weniger Erfolg auch. Und Idrissa Touré und Vitaly Janelt wurden im Verlaufe des Herbsts wegen Eskapaden bei Nachwuchsnationalmannschaft und im RB-Internat für längere Zeit suspendiert. Dass der Nachwuchs Anschluss an den Profibereich findet, lässt entsprechend weiter auf sich warten.

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Kaderschmiede RB Leipzig 2017

Winterpause. Heißt auch, dass das Transferfenster wieder geöffnet ist. Noch bis zum 31.01.2017, 18 Uhr darf man Spieler verpflichten oder abgeben. Was in der Bundesliga und gerade rund um RB Leipzig dann zu einer entsprechend lautstarken, medialen Begleitung führt. Inzwischen kann man sich nicht mal mehr alle Namen merken, an denen RB so alles Interesse haben soll.

Halten wir uns deswegen wie immer eher an Fakten und Plausibilität, was die Kaderplanung angeht. Und werfen mal eben einen Blick auf den aktuellen Kader und dessen mögliche Punkte, die einer Verbesserung oder auch einer Ausdünnung bedürfen.

Fängt man beim Potenzial an Unzufriedenheit an, dann hat man aktuell diverse Spieler, die Grund haben, ihre Situation eher kritisch zu sehen und ihre Zukunft zu überdenken. RB Leipzig hat die bisherige Bundesliga-Spielzeit im Kern mit einer Rotation von zwölf Feldspielern bestritten. Wäre Lukas Klostermann fit geblieben, dann wären es vielleicht 13 Feldspieler gewesen. Aber auch das ist nicht unbedingt die ganz große Masse.

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Bundesliga: FC Bayern München vs. RB Leipzig 3:0

Sportliches Gipfeltreffen des deutschen Fußballs kurz vor Weihnachten. Erster gegen Zweiter. Beide mit identischer Punktzahl. Eine Partie, die mit einem wahnwitzigen Aufgebot an Artikeln allerlei Qualitätssorten begleitet und mit Bedeutung aufgeladen wurde. Am Ende wurde es eine erstaunlich einseitige Angelegenheit und eine Demonstration der Stärke der Bayern, die es aber bei einem verhältnismäßig erträglichen 3:0 beließen.

RB Leipzig war mit den fraglichen Halstenberg und Keita in die Partie gegangen. Und entsprechend mit derselben Mannschaft wie am Wochenende gegen Hertha BSC. Ralph Hasenhüttl war damit nach der Partie nicht so zufrieden, weil er Keita in der Halbzeit schon vom Platz nehmen musste. Weil er dann doch nicht so fit war, wie gedacht.

Bayern auf der anderen Seite wechselte zweimal. Lahm und Robben kamen in die Mannschaft. Rafinha und Müller mussten dafür weichen. Etwas überraschender, dass sowohl Ribery als auch Müller auf der Bank Platz nehmen musste. Douglas Costa durfte dafür mitmachen.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. Hertha BSC 2:0

Zweiter gegen Dritter. RB Leipzig gegen Hertha BSC war tabellarisch ein absolutes Topspiel. Umso erstaunlicher, dass das eine Topteam das andere Topteam über 90 Minuten fast komplett dominierte. Und am Ende völlig verdient mit 2:0 gewann. Weswegen Topteam RB Leipzig nach dem Spiel neun Punkte Vorsprung auf das andere Topteam Hertha BSC hat.

RB Leipzig nahm vor der Partie eine Änderung vor. Bernardo kehrte nach Verletzung ins Team zurück. Benno Schmitz musste dafür zurück auf die Bank weichen. Die erste Änderung in der Besetzung nach drei Spielen mit derselben Mannschaft. Das ganze wie üblich im 4-2-2-2, in dem Sabitzer rechts eine etwas tiefere Position einnahm als links Forsberg.

Pal Dardai spielte auf der anderen Seite eher Aufstellungsroulette. Zwar kam die gerüchtelte Fünferkette nicht zum Einsatz. Trotzdem gab es gleich fünf Wechsel im Vergleich zur Vorwoche. Allan, Hegeler, Schieber, Weiser, Haraguchi rein. Darida, Esswein, Pekarik, Skjelbred, Langkamp raus. Eine interessante Formation. Einerseits weil man mit Doppelspitze spielte (was offenbar den Einsatz von langen Bällen begünstigen sollte). Und andererseits, weil auf der Doppelsechs neben Stark kein Derida und kein Skjelbred auftauchte, sondern ein Allan.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Schalke 04 2:1

RB Leipzig gegen Schalke 04. Das Duell der beiden formstärksten Teams der Bundesliga. Ein echtes Spitzenspiel. Das durch zwei schnelle Tore in beiden Halbzeiten und dadurch, dass RB Leipzig in der zweiten Halbzeit das gefährlichere und aktivere Team war, am Ende durchaus verdient an die Heimmannschaft ging.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig ohne Veränderungen. Defensiv hatte man keine Wechseloptionen mehr übrig. Und offensiv gab es keinen Grund zu wechseln. Sodass es naheliegend war, dass man ohne Wechsel in die Partie geht. Auch Schalke gegenüber dem Darmstadt-Spiel ohne Veränderungen. Auch hier gab es keine auf der Hand liegenden Optionen oder Gründe, etwas an der Formation zu verändern.

Die Partie begann extrem fulminant. Denn schon der erste Angriff von RB Leipzig mündete in der Führung. Ballgewinn am eigenen Strafraum. Perfekt über Orban, Halstenberg und Demme herausgespielt. Über Sabitzer, der einen wichtigen Zweikampf im Mittelfeld gewinnt, kommt der Ball zu Keita, der ein Stück geht und ihn tief auf Werner spielt. Naldo hat den Ball eigentlich schon, verliert ihn aber wieder an Werner, der daraufhin allein auf Fährmann zuläuft, von Naldo noch leicht an der Schulter gehalten wird und sich dann zwei Schritte später zu Boden wirft. Ohne erneuten Gegnerkontakt. Schon gar nicht mit Fährmann, der trotzdem Gelb sieht und sich einem Strafstoß ausgesetzt sieht.

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Bundesliga: SC Freiburg vs. RB Leipzig 1:4

Man hätte vor dem Spiel beim SC Freiburg mit vielem rechnen können, sogar mit Schnee. Nicht rechnen konnte man damit, dass RB Leipzig den Mitaufsteiger und Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit nach Belieben dominiert und am Ende auch in der Höhe völlig verdient mit 4:1 gewinnt.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit der nach der Papadopoulos-Verletzung letzten Defensiv-Formation. Also Ilsanker als Innenverteidiger neben Orban. Und Schmitz als Rechtsverteidiger. Also jener Formation, die auch in Leverkusen ab der 30. Minute nach der Compper-Verletzung auf dem Platz gestanden hatte. Man merkt der neuen Abwehrkette schon auch noch an, dass da nicht alles perfekt funktioniert, aber das kann angesichts der Zusammensetzung auch nicht verwundern.

Der SC Freiburg veränderte sein Team gleich dreimal im Vergleich zur Vorwoche. Christian Günter kehrte nach Sperre als Linksverteidiger ins Team zurück. Caglar Söyüncü und Maximilian Philipp fehlten wegen Verletzungen. Dafür rückten Manuel Gulde (sowieso Stammkraft in der Innenverteidigung, aber zuletzt verletzt) und Nils Petersen ins Team. Das Kreativpotenzial eins Philipps wurde letztlich durchaus vermisst.

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Wozu? Oder: #TeamInnenstadtGrimma

Lang ist sie her die letzte Folge von Champagner statt Bier. Damals war es noch Sommer und das erste Pflichtspiel der Saison noch nicht gespielt. Die letzte Phase der Vorbereitung mit einigen Abwehrproblemen steckte noch in den podcastenden Knochen. Abwehrprobleme. Seltsame, fast vergessene Vergangenheit.

Geblieben ist, dass es in diesem Podcast scheinbar strukturlos vom Hundertsten ins Tausendste geht. Viel Stadionfragen, viel Israel, viel Essen und Trinken, der Fanverband darf nicht fehlen und auch nicht die aktuelle, sportliche Situation rund um RB Leipzig. Viel Plauderei, mal ernster mal weniger ernst. Dafür verantwortlich sind diesmal Dirk, Frank  und meine Wenigkeit. Und wenn man es auf doppelter Geschwindigkeit hört, dauert es auch nur halb so lange. Geht doch nichts über die wirklich wichtigen Tipps des Lebens. Wobei Entschleunigung ja auch manchmal gut tut.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. 1.FSV Mainz 05 3:1

Zehnter Spieltag der Bundesliga. Leipzig empfängt erstmals Mainz. Nach der 1:6-Klatsche der Mainzer in Anderlecht war in Leipzig die Angst verbreitet, dass Mainz nun mit geschärften Sinnen Revanche für die vielen Gegentore nehmen und besonders stark auftreten würde. Zumindest defensiv traf das 70 Minuten lang nicht zu, sodass man mit drei Gegentoren bis dahin noch ganz gut bedient war und am Ende deswegen der manchmal etwas arg wild erspielte 3:1-Erfolg von RB Leipzig auch völlig in Ordnung ging.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig im Vergleich zum Spiel in Darmstadt mit einer Änderung. Marcel Sabitzer kehrte in die Startformation zurück. Stefan Ilsanker (und nicht Schmitz) rückte von der Sechs auf die Position des Rechtsverteidigers, wo Bernardo verletzt ausfällt. Keita wiederum nahm statt der Zehnerposition, auf der dann Sabitzer agierte, die Sechserposition von Ilsanker ein.

Mainz veränderte sein Team im Vergleich zum letzten Bundesliga-Spiel auf drei Positionen. Der etwas überspielte Yunus Malli blieb genauso draußen wie Torgarant Pablo de Blasis und Innenverteidiger Stefan Bell. Leon Balogun, Gaetan Bussmann und Karim Onisiwo kamen dafür in die Partie. Gegenüber dem Europa-League-Spiel in Anderlecht waren es sogar fünf Änderungen. Da Mainz aber schon die ganze Saison recht vielen Spielern Spielzeit gönnt, waren die Änderungen auch nicht so richtig dramatisch. Lediglich die Bankrolle von Malli überraschte etwas. Allerdings dauerte sie wegen der Verletzung von Ersatzmann Serdar auch nur eine halbe Stunde.

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