Alle Beiträge von rotebrauseblogger

Presse 15.04.2016

Heute Abend das Heimspiel von RB Leipzig gegen den SV Sandhausen. Im Aufstiegskampf ein Spiel, in dem alles andere als drei Punkte eine Enttäuschung wären. Sandhausen nach einer starken Hinrunde in der Rückrunde mit der geringsten Punktausbeute aller Zweitligisten.

Auf Seiten von RB Leipzig waren Lukas Klostermann und Yussuf Poulsen unter der Woche angeschlagen. Ob sie auflaufen werden, ist noch nicht sicher, aber durchaus wahrscheinlich. Nicht auflaufen wird dagegen neben den länger verletzten Rani Khedira und Terrence Boyd auch Marcel Halstenberg, der gelbgesperrt ausfällt und von Anthony Jung ersetzt wird.

Auf Seiten des SV Sandhausen fallen neben allerlei, teils länger verletzten Spielern kurzfristig auch die gelbgesperrten Verteidiger Philipp Klingmann und Tim Kister ersetzen. Nach zuletzt schwachen Leistungen vor allem in der Offensive plant Coach Alois Schwartz aber auch darüber hinaus Veränderungen ein.

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Spiel der Gegensätze

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den SV Sandhausen (15.04.2016, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Peter Gulacsi. Ab 13.30 Uhr.]

Endspiel 3 von 7 steht für RB Leipzig auf dem Programm. Nach kurzem Wechsel von Montag auf Freitag wartet das Heimspiel gegen den SV Sandhausen. Gut an der kurzen Pause ist, dass man keine Zeit hat zum Nachdenken und den Schwung vom Sieg in Düsseldorf ähnlich wie in einer englischen Woche gleich mit ins nächste Spiel nehmen kann.

Nachteilig daran natürlich, dass die Regenerations- und Vorbereitungszeit vergleichsweise kurz ist. Essenziell drei Tage hat man für Nachbereitung des Spiels in Düsseldorf, Regeneration und Vorbereitung auf das kommende Spiel. Auch kein extrem außergewöhnlich enger Rhythmus, aber eben auch zwei Tage weniger als der Gegner aus Sandhausen, der bereits am vergangenen Samstag das Heimspiel gegen Bielefeld verlor.

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Presse 14.04.2016

Gefundenes Fressen für die versammelte Medien- und Fußballöffentlichkeit die Geschichte mit Ralph Hasenhüttl und RB Leipzig bzw. Hasenhüttls Treffen mit Ralf Rangnick. Der zweite große Knall um einen potenziellen RB-Trainer nach der Weinzierl-Geschichte.

Was sind die bekannten Fakten? Ralf Rangnick trifft sich Ostern mit Ralph Hasenhüttl (der vorher seinen Verein informiert hatte, mit anderen Vereinen reden zu wollen). Zu einem reinen Austausch auf Trainerebene, wie RB Leipzig behauptet. Was zumindest ein erstaunlicher Zufall wäre, dass Rangnick seine Osterzeit dazu nutzt, einen Coach zu treffen, der in vielerlei Hinsicht sehr gut ins Anforderungsprofil bei RB Leipzig passt. Die Vermutung, dass man sich jenseits von konkreten Vertragsgesprächen auch hinsichtlich einer möglichen Zusammenarbeit im lockeren Setting zumindest beschnuppert und abgecheckt hat, liegt doch einigermaßen nahe.

Vielleicht auch weil Hasenhüttl offenbar verschiedene Angebote aus der Bundesliga hat und seine Zukunft in Ingolstadt bisher offen ließ, reagiert man in Ingolstadt eher unlocker. Angepisst könnte man wohl passenderweise sagen. Dass ein Verein auf seiner Homepage eine deutliche Stellungnahme veröffentlicht und mangelndes „Fairplay“ beklagt, ist deutlich ungewöhnlich und ein Zeichen dafür, wie erbost man sich in Ingolstadt gibt.

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Was von Spieltag 29 bleibt

Der 29.Spieltag. Sicherlich keiner der Vorentscheidungen. Eher einer der leichten Verschiebungen. An der Tabellenspitze hat das Spitzenduo nun wieder sechs Punkte Vorsprung auf Platz 3 und damit nun Nürnberg den Druck, gewinnen zu müssen, wenn man direkt aufsteigen will.

Zwei Punkte trennen die drei Spitzenteams der zweiten Liga in den bisher zwölf Rückrundenspielen, in denen Nürnberg zwei Punkte vor Freiburg und Leipzig liegt. Sehr gute Bilanz der Franken, aber der ganz große Punktedurchmarsch manifestiert sich darin auch nicht unbedingt.

Im Kampf gegen den Abstieg können sich Kaiserslautern, Bielefeld und Sandhausen fast schon zur Gruppe der sieben Teams hinter Platz 3, für die es diese Saison um gar nichts mehr geht, gesellen. Irgendwas zwischen zwei und vier Punkten fehlen den Mannschaften noch.

Am ehesten traut man Sandhausen zu, dass sie an dieser Aufgabe noch scheitern. Sieben Punkte in zwölf Rückrundenspielen sammelten sie bisher. Die schlechteste Bilanz der Liga neben dem FSV Frankfurt. Rechnet man das weiter hoch, kommt man auf noch drei weitere Punkte, die man bis zum Saisonende holt. Das würde vermutlich für den Klassenerhalt reichen, ist nach der überragenden Vorrunde aber auch ein extremer Absturz.

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Presse 13.04.2016

Viel Aufarbeitung noch zum Sieg von RB Leipzig in Düsseldorf. Irgendwo zwischen den Freunden Selke und Poulsen, Stadionmusik und Azzouzi-Rangnick-Kontroverse. Wichtigste Erkenntnis dabei vielleicht: Gott, was ist der Express ein übles Blatt.

Interessant vielleicht noch, dass Düsseldorf gegen Leipzig bei Sport 1 das Spiel mit der besten Montagsspielquote seit 2008 war. 1,57 Millionen wollten diesmal zugucken. Bei Köln gegen Mönchengladbach vor acht Jahren waren es mit 2,1 Millionen naturgemäß um einige mehr. Meedia berichtet. Die Mitteldeutsche Zeitung ergänzt, dass generell bei RB-Spielen die Quote bei Sport1 höher ist als bei anderen Liveübertragungen des Sendes aus der zweiten Liga.

Sportlicherseits gibt es Lobhudelei für das Zusammenspiel von Davie Selke und Yussuf Poulsen. Wobei man da abwarten muss, ob das auch dauerhaft die perfekte Lösung sein wird. Beide ergänzen sich eigentlich ganz gut, weil sie unterschiedliche Qualitäten haben. Selke eher der Strafraumstürmer und Goalgetter, der mit einem Kontakt zum Abschluss kommt. Poulsen eher der variable, immer wieder auf die Flügel ausweichende Stürmer, der auch immer wieder Bälle festmacht.

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2.Bundesliga: Fortuna Düsseldorf vs. RB Leipzig 1:3

Endspiel Nummer 2 von 7 im Aufstiegskampf für RB Leipzig. Nach der Niederlage von Nürnberg gegen Duisburg die Chance, wieder sechs Punkte zwischen sich und Platz 3 zu legen. Am Ende gelang dies, weil man schwachen ersten 40 Minuten souveräne 50 weitere folgen ließ und lange starken Gastgebern mit zwei blitzsauberen Toren rund um die Halbzeit den Zahn zog.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit der offensiven Variante und entsprechend Massimo Bruno und nicht Stefan Ilsanker in der Startelf statt Rani Khedira. Dominik Kaiser rutschte im 4-2-3-1 bzw. gegen den Ball eher 4-2-2-2 auf die Doppelsechs neben Diego Demme. Bruno sollte offensiv Akzente setzen, was nur im überschaubaren Rahmen gelang.

Die Gastgeber ersetzten die gelbgesperrten Demirbay und Schmitz wie erwartet. Der Sechser Fink rückte auf die Zehnerposition und machte so auf der Sechs einen Platz für Sobottka frei. Die Kampfeslust in Spielerform Bellinghausen rutschte von der linken Offensivposition auf die linke Defensivposition, sodass Sararer offensiv wieder mitspielen durfte. Und Akpoguma ergänzte das 4-2-3-1 bzw. gegen den Ball 4-4-2 kurzfristig auf der Innenverteidigerposition, weil Madlung verletzt ausfiel.

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Presse 12.04.2016

Gestern das 3:1 von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf. Nach schwachen 40 Minuten zu Beginn und verdientem 0:1-Rückstand nach Treffer von Oliver Fink drehte RB das Spiel in der 45. und 48. Minute durch Tore von Yussuf Poulsen und den zur Pause eingewechselten Davie Selke. Am Ende ein verdienter und souveräner Sieg, nach dem es in der ersten Halbzeit lange nicht aussah.

Durch den Sieg zog RB Leipzig wieder mit Spitzenreiter SC Freiburg gleich. Beide haben fünf Spiele vor Saisonende 62 Punkte und sechs Punkte Vorsprung auf den 1.FC Nürnberg auf Relegationsrang 3. Düsseldorf verbleibt durch die Niederlage auf Platz 15 tief im Abstiegskampf und hat drei Punkte Vorsprung auf den unteren Relegationsplatz.

Reichlich 25.000 Zuschauer wollten die letzte Partie des 29.Spieltags der zweiten Liga sehen. Reichlich 300 davon besuchten den Gästeblock.

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Presse 11.04.2016

Heute Abend der letzte Teil des 29. Spieltags der zweiten Bundesliga. Klassenerhaltskämpfer Fortuna Düsseldorf empfängt Aufstiegskandidat RB Leipzig.

Nachdem Nürnberg am Wochenende überraschend gegen Duisburg verlor, kann RB Leipzig wieder sechs Punkte zwischen sich und die Franken auf Platz 3 legen und braucht ’nur‘ noch 13 Punkte aus den verbleibenden sechs Spielen, um sicher aufzusteigen.

Düsseldorf andererseits kann die Niederlagen der Abstiegskonkurrenten 1860, Paderborn und Frankfurt zu einer deutlichen Verbesserung der eigenen sportlichen Lage nutzen. Bei einem Heimsieg hätte man sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Ist also sowohl für Leipzig, als auch für Düsseldorf die Chance, ganz wichtige Punkte einzufahren.

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Nur tabellarisch leicht

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf (11.04.2016, 20.15 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz drei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick und Marcel Sabitzer.]

Endspiel Nummer 2 von 7 steht für RB Leipzig im Aufstiegskampf vor der Tür. Das dritte von vier Auswärtsmontagsspielen in dieser Saison. Mit anschließendem kurzen Wechsel auf ein Heimspiel am Freitag. Quasi eine englische Woche, nur ohne englische Woche.

16 Punkte, so kann man es sich mathematisch korrekt vorrechnen, reichen für den direkten Aufstieg. 16 Punkte aus sechs noch ausstehenden Spielen sind aber auch fünf Siege und ein Unentschieden. Setzt man sich das als Zielmarke, dann ist ein Sieg für RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf fast schon Pflicht.

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Presse 08.04.2016

Fortuna-Coach Friedhelm Funkel findet in der LVZ, dass in Leipzig gut gearbeitet wird, glaubt an den Klassenerhalt seines Teams und findet, dass früher auch schon Dinge gespielt wurden, die heute als modern gelten.

Fortuna Düsseldorf hat bis gestern 22.000 Tickets für das Spiel gegen RB Leipzig am Montag verkauft.

Die Westdeutsche Zeitung lässt sich durchs RB-Trainingszentrum führen und findet, dass „das angelegte Geld sportliche Zinsen bringt“.

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Davie Selke und/oder Yussuf Poulsen?

Davie Selke oder Yussuf Poulsen? Oder Davie Selke und Yussuf Poulsen? Die Frage, welcher Stürmer aufläuft, war die bisherige Saison über beständiger Begleiter. Bis zur Winterpause starteten beide noch in 6 von 19 Spielen Seite an Seite. Seitdem reichte es in neun Spielen nur noch für einen gemeinsamen Startelfeinsatz.

Dass die beiden nur selten zusammen auflaufen, kann auch nicht weiter erstaunen. Nicht nur, weil in den sieben Spielen mit gemeinsamen Startelfeinsätzen RB Leipzig im Schnitt nur 1,71 Punkte erzielte, was deutlich unter den 2,11 Punkten ist, die man eigentlich im Saisonschnitt holt.

Vielmehr als dies ist es schlicht unheimlich schwierig beide gleichzeitig im Team unterzubringen, wenn alle Spieler im Kader fit sind. Davie Selke ist auf eine Rolle als zentraler Stürmer festgelegt. Yussuf Poulsen könnte auch mehr und anderes und den zweiten Stürmer spielen oder das rechte Glied in der offensiven Dreierkette im 4-2-3-1 oder den rechten Zehner im 4-2-2-2. Allerdings gibt es für diese Positionen jeweils andere und besser ins System passende Spieler. Sabitzer als zweiter Stürmer beispielsweise und Bruno oder Kaiser als rechte Offensivkraft.

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Presse 07.04.2016

Heute trainingsfrei bei RB Leipzig. Ab morgen geht es dann in die direkte Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Düsseldorf. Fortunas Offensivspieler Sercan Sararer meldet via Rheinischer Post und Westdeutscher Zeitung schon mal seinen Anspruch auf einen Platz im Team und auf Punkte an. BILD berichtet, dass Alexander Madlung für das Montagsspiel fraglich ist.

Die LVZ heute mit Dominik Kaiser. Der darauf hofft, dass noch ein paar Bundesligaspiele zu seinen Karrierestats hinzukommen, sowohl Ex-Coach Zorniger als auch Derzeit-Coach Rangnick schätzt und seinen Weg von Hoffenheim über Leipzig und die vierte Liga wieder nach oben immer noch als „richtig“ empfindet.

BILD hat Terrence Boyd im Programm. Leider mal wieder mit einem ‚Wie ist es in der Reha und wie lange dauert es noch mit der Verletzung‘-Artikel. Boyd hofft nun, dass er zur Sommervorbereitung so weit sein könnte, mit der Mannschaft zu trainieren. Die Bundesliga hat er noch nicht abgeschrieben. Der Verein will ihn nicht fallenlassen, sollte das nicht klappen. Boyd hat noch Vertrag bis 2017.

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Vertragsverlängerung: Marcel Sabitzer

Gerade mal einen reichlichen Monat ist es her, dass Emil Forsberg seine Arbeitspapiere bei RB Leipzig bis 2021 verlängerte. Und das obwohl sein Vertrag sowieso noch bis 2018 gelaufen wäre. Nun ist der nächste Offensivspieler dran. Marcel Sabitzer verlängerte seinen Vertrag ebenfalls so, dass er noch fünf Jahre und damit die maximal mögliche Zeit läuft.

Dass man sich vereinsseits bemüht den Vertrag des 22jährigen, österreichischen Nationalspielers zu verlängern, mochte nicht unbedingt überraschen. Auch nicht, dass Sabitzer selbst Interesse daran hat, bis nach seinem 27.Geburtstag abgesichert zu sein. Überraschend kam vor allem der Zeitpunkt der Vertragsverlängerung.

Denn bisher war man davon ausgegangen, dass Sabitzer eine weitere Saison in der zweiten Liga eher nicht als Teil seiner persönlichen Entwicklung sieht. Zu einem Zeitpunkt eine Vertragsverlängerung zu unterschreiben, an dem noch lange nicht klar ist, wo RB Leipzig kommende Saison spielen wird, ist entsprechend ein überraschendes Zeichen. Wobei man natürlich zumindest informell übereingekommen sein könnte, dass man sich bei einem eventuellen Nichtaufstieg noch mal zusammensetzt und guckt wie es weitergeht. Wenn es denn keine formelle Nichtaufstiegsausstiegsklausel gibt.

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Presse 06.04.2016

Bezüglich des Tagesgeschäfts geht es rund um RB Leipzig etwas ruhiger zu, da das nächste Spiel erst am Montag stattfindet. Entsprechend nahm man sich gestern Nachmittag mal die Zeit, um als Team golfen zu gehen. Irgendwas zwischen Teambuilding und den Kopf mal mit was anderem als Fußball beschäftigen.

BILD und LVZ haben Lukas Klostermann im Programm. Ralf Rangnick erklärt bei BILD noch mal, dass der Rechtsverteidiger auch nächste Saison sicher bei RB Leipzig spielen und man eher versuchen wird, den Vertrag noch über 2018 hinaus zu verlängern. Lukas Klostermann lässt in der LVZ erkennen, dass er mit diesem Versuch gut leben kann.

Die Nationalmannschaft ist für Klostermann als Thema noch ganz weit weg. Auch eine mögliche Teilnahme an Olympia werde erst nach der Saison entschieden.

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Was von Spieltag 28 bleibt

Vielleicht ein wenig typisch für diese Saison, dass die obersten drei Teams alle gewannen und die untersten drei alle verloren. Die Ausgeglichenheit der letzten Saison erreicht man dies Jahr in der zweiten Liga nicht mehr. Was vor allem am Spitzentrio liegt, das weiter durch die Liga pflügt. 56 Punkte hatte ein Drittplatzierter in der zweiten Liga nach 28 Spieltagen noch nie (seit Einführung der Dreipunktregel).

Allen voran geht in der Rückrunde der 1.FC Nürnberg, die nach elf Spielen schon zwei Punkte mehr eingefahren haben als in 17 Hinrundenspielen. 2,64 Punkte holen die Franken in der Rückrunde im Schnitt pro Spiel (neun Siege, zwei Unentschieden), schossen die meisten Tore und kassierten die wenigsten Gegentore. Das ist tatsächlich nur noch schwerlich in Worte zu fassen.

Und reicht doch nur für Platz 3 sechs Spiele vor dem Ende. Weil Freiburg und Leipzig auch eine sehr konstante Saison spielen. Jeweils 24 Punkte in elf Rückrundenspielen und jeweils 2,11 Punkte im Schnitt über die gesamte Saison gesehen, würden in den meisten Spielzeiten für den Direktaufstieg reichen. Diese Saison reicht es zumindest dazu, nicht schon von starken Nürnbergern eingefangen und überholt worden zu sein.

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Presse 05.04.2016

Freiburg gestern mit einem glücklichen 3:2 in Fürth. Brachte trotzdem drei Punkte und die Rückeroberung der Tabellenführung in der zweiten Liga ein. Bleibt nach dem Spieltag, an dem Leipzig, Nürnberg und Freiburg gewannen, an der Tabellenspitze alles gleich eng.

Nach der Weinzierl-Story arbeitet das Trainerthema weiter. Bei nordbayern lässt René Weiler wissen, dass er „momentan keinen Grund (sieht), was zu ändern an der Situation“, selbst wenn man nicht aufsteigen sollte. Damit würde nach Weinzierl mit Weiler ein weiterer (in der Öffentlichkeit gehandelter) Kandidat für RB Leipzig ausscheiden.

Vorstandschef Oliver Mintzlaff fügt via BILD hinzu, dass man mit dem Trainer für die 2. und 1. Liga plane, also für den Aufstiegs- und Nichtaufstiegsfall. Und Ralf Rangnick erklärt, dass der Kandidat/ die Kandidaten noch unter Vertrag irgendwo steht/ stehen. Was vieles bedeuten kann von beurlaubt über Vertrag bis Saisonende bis hin zu längerfristigem Vertrag.

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Viel Wirbel um wenig Erkenntnisgewinn

Irgendwie war es ja klar, dass im Verlauf der Rückrunde das Thema der Besetzung der Trainerposition bei RB Leipzig in der kommenden Saison immer wieder aufploppen würde. Nimmt man das als Hintergrund war es in den letzten Wochen eigentlich vergleichsweise ruhig. Es wurden zwar immer mal wieder Namen auf das Karussell geworfen, aber so richtig großen Wirbel entfachte das nicht. Meist verblieb es ein Nerd-Thema.

Vermutlich wäre das auch noch eine Weile so weitergegangen, wäre Sport1 am Samstag nicht mit der Story nach vorn geprescht, Markus Weinzierl habe ein Angebot von RB Leipzig abgelehnt, weil er nicht unter Ralf Rangnick arbeiten wolle. Eine Story, die man in Leipzig nicht auf sich sitzen lassen wollte und mit einer je nach Sichtweise „Klarstellung“ oder „Retourkutsche“ bearbeitete.

Vorstandschef Oliver Mintzlaff reagierte [broken Link] noch in der Mixed Zone nach dem Spiel gegen Bochum und verkündete, dass man vielmehr selber das Weinzierl-Buch zugeschlagen habe, weil man nach den „geführten Gesprächen“ beschlossen habe, „einen anderen Weg einzuschlagen“. Interessanterweise verweigerte sich Ralf Rangnick dieser Kommunikationslinie in der Pressekonferenz kurz darauf und wollte Gespräche mit Weinzierl nicht bestätigen, weil man dann ja (runtergebrochen formuliert) zugeben würde, dass man mit einem Trainer mit Vertrag verhandelt hätte. Nicht unbedingt Kommunikation auf einer Linie zwischen Sportdirektor und Vereinschef.

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Presse 04.04.2016

Am Samstag der 3:1-Sieg von RB Leipzig gegen den VfL Bochum. Ein völlig verdienter Sieg, den man durch drei Tore in 20 Minuten nach der Pause sicherstellte. Dominik Kaiser brach den Bann. Massimo Bruno traf erstmals im RB-Trikot und das gleich doppelt. Anthony Losilla gelang kurz vor dem Abpfiff noch der Ehrentreffer.

Negativer Aspekt der Begegnung aus RB-Sicht die Verletzung von Rani Khedira (für den Massimo Bruno ins Spiel kam), der wegen einer Muskelverletzung etwa drei Wochen ausfallen wird.

Über 30.000 Zuschauer wohnten dem Sieg bei, darunter etwa 500 Gästefans und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der zum zweiten Mal nach 2014 (1:0 gegen Darmstadt in der 3.Liga) in Leipzig Fußball guckte.

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2.Bundesliga: RB Leipzig vs. VfL Bochum 3:1

So ein bisschen unsicher war man sich vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den VfL Bochum schon, wie der Gastgeber nach der Länderspielpause und den letzten zwei Auswärtsniederlagen in Freiburg und Nürnberg auftreten würde und ob der Verlust der Tabellenführung und das enge Aufstiegsrennen Spuren im Selbstverständnis hinterlassen habe. In den 90 Minuten auf dem Platz zeigte sich dann, dass man vor allem an die zuletzt starken Auftritte vor eigenem Publikum anknüpfen konnte und die großen Bedenken in Bezug auf Druck und Psyche wegwischte.

Ins Spiel gegangen war RB Leipzig mit Rani Khedira auf der Sechs statt Stefan Ilsanker. Dazu kamen Dominik Kaiser und Diego Demme nach Krankheit bzw. Gelbsperre wieder ins Spiel. Entsprechend fand sich Davie Selke auf der Bank wieder. Organisiert war das ganze im 4-2-3-1. Das blieb auch so, als nach knapp 20 Minuten Rani Khedira vom Platz musste und durch Massimo Bruno ersetzt wurde. Dominik Kaiser rutschte dann mit auf die Doppelsechs. Allerdings war der Kapitän auch vorher schon im Spielaufbau immer wieder in eine tiefe Mittelfeld-Position gerutscht.

Bochum auf der anderen Seite startete nach den Ausfällen von Mlapa, Hoogland und Perthel mit der erwarteten Aufstellung. Organisiert ebenfalls in einem 4-2-3-1, in dem Haberer die zentral offensive Rolle rund um Terodde spielte. Aus dieser Grundordnung heraus versuchte man vor allem den Spielaufbau von RB Leipzig zu stören, indem man die Innenverteidiger und die Wege zu den Sechsern zustellte. Eine Strategie, die in der ersten Halbzeit zumindest dahingehend ganz gut funktionierte, dass sich RB schwer tat, geordnet aufzubauen.

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