Presse 18.05.2018

BILD mit weiteren Details zur Hasenhüttlschen Vertragsauflösungssituation. Demnach erhält er die 600.000 Euro Abfindung dafür, dass er noch bis Ende September quasi so an RB gebunden ist, dass er nicht einfach zu einem neuen Verein wechseln kann, sondern Interessenten mit Leipzig über eine entsprechende Ablöse verhandeln müssen. Da 600.000 Euro exakt dem kolportierten Hasenhüttl-Gehalt für vier Monate entsprechen, heißt das praktisch, dass die Vertragsauflösung zwischen Hasenhüttl und Leipzig auf Ende September terminiert und er bis dahin einfach seiner Aufgaben entbunden ist.

So macht das dann mehr Sinn als gestern noch vermutet. RB hat die Sicherheit, dass Hasenhüttl nicht einfach irgendwohin wechselt und man selbst die Rechnung bezahlt, also der Coach mit der Abfindung einfach nach zwei Tagen bei einem Verein unterschreibt und RB dumm aus der Wäsche guckt. Gibt es Interessenten an Hasenhüttl, dann müssen die tief in die Tasche greifen. Zumindest bis Ende September, ab da kann sich Hasenhüttl frei nach Jobs bei Vereinen umschauen, die unzufrieden mit ihren Coaches sind. Klingt insgesamt nach einem Deal, von dem beide Parteien was haben, also nach einem vernünftigen Deal.

In Deutschland kommen so viele Vereine für Hasenhüttl aber tatsächlich auch nicht mehr in Frage. Gladbach, Leverkusen, Schalke, Dortmund oder Bayern würde ich als den Kandidatenkreis sehen, bei dem Hasenhüttl zwangsläufig anfangen müsste zu überlegen (selbst Hoffenheim würde ich da heute nicht mit reinzählen). Schalke ist angesichts von Tedesco raus. München auch erstmal. Leverkusen sieht grad auch nicht danach aus, als würde da demnächst was frei werden. Mönchengladbach könnte allerdings nächste Saison schnell in den Krisenmodus schalten.

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Kein Hasi mehr vor der RB-Hütte

Das ging dann doch einigermaßen schnell, dass Ralph Hasenhüttl kein Trainer bei RB Leipzig mehr ist. Im Gegensatz zur Trennung von Alexander Zorniger einst kam dies dieses Mal nicht mehr ganz so überraschend. Zu lange schon dauert das Hin und Her zwischen Cheftrainer und Vereinsspitze an. Zu leise waren die Treuebekenntnisse seitens RB über den bis 2019 laufenden Vertrag hinaus in der jüngeren Vergangenheit geworden.

Zumindest als ergebnisoffen durfte man die nach dem Saisonfinale anstehenden Gespräche zwischen RB Leipzig und Hasenhüttl annehmen. Und ergebnisoffen lässt eben auch das Ergebnis einer Trennung zu. Wobei die Sache dann offenbar doch nicht ganz so ergebnisoffen angegangen wurden, wie man hätte annehmen können. Denn dann hätte eine prinzipielle Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit über 2019 am Anfang der Gespräche gestanden, hätte man anschließend eine inhaltliche Analyse des Ist- und des Soll-Zustands durchgeführt und hätte dann überlegt, ob man mit dem aktuellen Setting in Sachen Trainerstab vom Ist- zum Soll-Zustand kommen kann.

Dass RB Leipzig komplett ohne Bereitschaft zur Verlängerung des bis 2019 laufenden Vertrags in die Gespräche gegangen ist, wie Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff in ihren offiziellen Stellungnahmen mehr als deutlich machten, ist die bewusste Inkaufnahme oder direkte Ansteuerung einer Trennung und dann eben doch das Gegenteil von ergebnisoffen gewesen. Denn für den Schritt, ohne Verlängerung in ein letztes Vertragsjahr zu gehen, war es jetzt Mitte Mai schon viel zu spät.

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Presse 17.05.2018

Natürlich, nach der gestrigen, finalen Trennung von Ralph Hasenhüttl diverseste Kommentare dazu. Lustig, dass da dann plötzlich Leute auftauchen, die man im medialen Umfeld von RB Leipzig sonst wenig bis gar nicht wahrnimmt. Aber es vermittelt auch einen guten Blick darauf, wie so die Außensicht auf den Stand der Dinge bei RB ist. Da ist auch immer mal ein Klischee dabei, aber insgesamt sind sich die Kommentatoren in ihrem ‚Was zum Teufel macht RB denn da?‘ doch einigermaßen einig. Naja, ich habe im entsprechenden Blogbeitrag alles dazu gesagt und durch die Kommentare findet ihr schon selber durch, wenn ihr Bock darauf habt.

(Meine Lieblingsüberschrift war (nein, nicht meine eigene): „Alle suchen den besten Trainer – Leipzig schickt ihn weg“. Ist jetzt nicht 100% inhaltlich meins, aber die fand ich lustig.)

Nebengeschichte noch, dass es unterschiedliche Interpretationen gibt, was denn nun eigentlich Vertragsauflösung bedeutet. Die offiziellen Verlautbarungen weisen darauf hin, dass der Vertrag eben aufgelöst wurde und damit die Hasenhüttl-RB-Story beendet ist. BILD spricht von einer Abfindung von trotzdem 600.000 Euro. Reviersport meint aber, dass Hasenhüttl weiter an RB gebunden ist, weil der Verein im Idealfall noch Ablöse für den Trainer kassieren will. Sagen wir so, es wäre etwas ungewöhnlich für das sonstige Vorgehen von RB (bspw. auch einst bei Zorniger) und einigermaßen stillos, wenn RB tatsächlich einen Deal mit Hasenhüttl gemacht hätte, bei dem der immer noch an den Verein gebunden ist, nur weil man noch mal 3,50 Euro verdienen will.

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Bilanz: RB Leipzig in der Saison 2017/218

Insgesamt ist es eben am Ende der Hinrunde ein Sowohl-als-auch-Gefühl. Es war vieles gut und die Konstanz mit der man zwischenzeitlich durch die Bundesliga zog, war durchaus beeindruckend. Aber es fehlten dann eben in allen Wettbewerben die entscheidenden, letzten Prozente und auch die entscheidenden Köpfe und herausragenden Spieler, sodass man mit weniger Erfolg als wohl eigentlich möglich war, leben muss. Kein Grund unzufrieden zu sein, aber so ein leichtes ‚was wäre gewesen, wenn‘ bleibt halt als Gefühl trotzdem. (Zwischenbilanz: RB Leipzig in der Saison 2017/2018)

Fünf Monate später hat sich an dem Gefühl die Saison betreffend wenig geändert (auch wenn das finale Gefühl erst noch zu finden sein wird und davon abhängt, ob RB Leipzig direkt in die Gruppenphase der Europa League einzieht oder (wenn die Bayern im Pokalfinale gegen Frankfurt verlieren) doch noch in die Qualifikationsrunden muss). Denn auch in der Rückrunde war die Saison von RB Leipzig keine schlechte, aber eine, in der man es verpasste, die sich bietenden Chancen wahrzunehmen.

Vor allem in der Bundesliga verspielte man in der frühen Phase der Rückrunde die entscheidenden Punkte, die man für die Qualifikation für die Champions League gebraucht hätte. Nachdem man kurz vor der Winterpause schon gegen Mainz nach Führung nur einen Punkt holte, verspielte man auch gegen Köln, den HSV und in Freiburg Führungen und holte nur einen Punkt in diesen drei Spielen gegen Abstiegskandidaten bzw. spätere Absteiger. Drei, vier Punkte mehr in diesen Spielen und RB Leipzig hätte aus einer guten eine sehr gute Saison machen können.

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Presse 16.05.2018

Hasenhüttl, Hasenhüttl, Hasenhüttl. Wie war das noch gleich mit der entspannten Sommerpause?^^ Allgemeiner Sachstand scheint, dass RB Leipzig in die Gespräche mit Hasenhüttl ohne neues Vertragsangebot gegangen ist, man entsprechend den Vertrag derzeit nicht verlängern will und deshalb die Zeichen eher auf Abschied stehen.

Grundsätzlich würde ich immer noch dabei bleiben, dass es völlig unproblematisch sein sollte, wenn man mit einem Trainer in ein letztes Vertragsjahr geht, ohne vorher zu verlängern. Angesichts der monatelangen Vorgeschichte mit einem Verein, der im Dezember noch möglichst sofort verlängern wollte und einem Trainer, der dann kürzlich sein Verlängerungsinteresse bekundete, ist ein Nichtangebot an Hasenhüttl vom Verein aber auch gleichbedeutend mit einer Art deutlichem Misstrauensvotum und einer Demontage, mit der man eigentlich nicht zusammen in die neue Saison gehen kann.

Grundsätzlich fehlt mir bei dem Thema ein bisschen die Empörungsbereitschaft. Eigentlich wären die aktuell laufenden Gespräche dazu da gewesen, inhaltlich zu klären, wohin man auf welchem Weg in der nächsten Saison will und ob dieser Weg für Verein und Trainer derselbe ist und ob man dem Trainer zutraut den Weg zu gehen (nach der letzten Saison mit einigen Problemen muss man natürlich bei allen Analysen auch die Rolle des Trainers mitanalysieren). Wenn man dann am Ende dazu kommt, dass das zusammen hinhaut, dann hängt man einfach ein, zwei Jahre an den aktuellen Vertrag ran. Wenn nicht, dann trennt man sich halt.

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Presse 15.05.2018

Kaderplanungsgeschichten werden die nächsten Wochen die Schlagzeilen rund um RB Leipzig bestimmen. Bei Timo Werner macht sich Ralf Rangnick keinen Druck. Im Moment sieht es weiter nicht nach einer vorzeitigen Vertragsverlängerung aus. Könnte dann die nächste Geschichte sein, die zum medialen Evergreen wird, weil ohne Vertragsverlängerung klar sein dürfte, dass Werner nächsten Sommer geht. Schon seltsam, dass man über Verträge von Spielern oder Trainern schon intensiv debattiert, wenn die noch zwei oder wie bei Hasenhüttl im letzten Dezember noch eineinhalb Jahre laufen..

Ansonsten orientiert sich Rangnick in Sachen Anzahl der Neuzugänge am Vorjahr. Damals waren es sieben, da waren aber auch zwei Torhüter dabei. Fünf Feldspieler wäre auch ungefähr der Rahmen, den man als sinnig annehmen könnte. Mit Kaiser, Keita, wahrscheinlich Schmitz und Lookman wird die Anzahl der Abgänge bei den Feldspielern bei ungefähr vier liegen. Dass man sehr früh in der Sommerpause mit den Neuzugängen durch ist, sollte man eher nicht annehmen. Im Detail dann hier im Blog sicherlich demnächst noch ein Rundumblick über die Kaderplanung und deren Fallstricke.

Rund um Ralph Hasenhüttl noch nichts neues, außer Spekulationen. Möglich, dass es morgen schon eine Pressekonferenz gibt. Sagt die LVZ.

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Mach’s gut Kapitän!

Mit Saisonabschieden war das bei RB Leipzig bisher so eine Sache. Das waren in den letzten Jahren mal gelungenere, mal weniger gelungene Veranstaltungen. Negativer Höhepunkt vielleicht einst die Feier nach dem Aufstieg in die Bundesliga in der Innenstadt. Zumindest in ihrer MDR-geleiteten Umsetzung und Gezwungenheit.

Entsprechend schön, dass man es bei RB Leipzig gestern hinkriegte, einen nahezu perfekten Saisonabschluss aka Kaiser-Abschiedsspiel zu organisieren. Die Idee eines Abschiedsspiels schaffte eine vergleichsweise ungezwungene Atmosphäre, weil es die Akteure in ihr natürliches Elexier, den Fußball einbaute und man trotzdem diverse Geschichten erzählen und Gesichter präsentieren konnte. Das machte Laune, weil es eine ziemlich perfekte Mischung aus Schwelgen in Erinnerungen, Emotionen und Spaß war.

Und natürlich machte der Anlass mit dem Abschied von Dominik Kaiser den Tag zu einem großen. Sechs Jahre lange war Kaiser bei RB Leipzig. Mindestens vier Jahre davon spielte er eine prägende Rolle, bevor er in der Bundesliga nach und nach von anderen verdrängt wurde. Sehr lange war Kaiser auch Kapitän dieses Teams und das Gesicht der Aufstiege. In der dritten Liga war er einst der beste Spieler der Liga.

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Presse 14.05.2018

Ende der Saison. RB Leipzig gewinnnt noch mal mit 6:2 bei Hertha BSC und feiert für einen positiven Abschluss. Ein bisschen Matchglück, gutes Spiel in die Tiefe, nicht mehr 100% motivierte Gastgeber und ein hohes Maß an Effizienz sorgten für den verdienten Sieg.

Dayot Upamecano, Vedad Ibisevic, Ademola Lookman und Jean-Kevin Augustin sorgten schon früh in der Partie für einen Spielstand von 3:1 für die Gäste. Timo Werner und Jean-Kevin Augustin machten früh nach der Pause den Deckel auf die Partie. Salomon Kalou und Bruma sorgten schließlich noch für den Endstand. Ein paar schöne Tore dabei. Viel Sonne. Angenehmer letzter Spieltag.

Etwas über 60.000 Zuschauer waren im Olympiastadion. Die drittbeste Zuschauerzahl bei einem Hertha-Heimspiel in diesem Jahr. Nur bei den Spielen gegen Bayern und Dortmund waren es mehr. Offiziell waren rund 9.000 RB-Fans dabei. Bestens gelaunt natürlich.

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Bundesliga: Hertha BSC vs. RB Leipzig 2:6

Letzter Spieltag der Saison. Für RB Leipzig ging es beim Gastspiel bei Hertha BSC noch mal um alles. Für die Gastgeber ging es um nichts mehr. Das 6:2 für RB spiegelte dieses Verhältnis zwischen den beiden Teams gut wieder. Es war auch das Ergebnis einer effizienten Vorstellung von RB.

Ralph Hasenhüttl wechselte sein Team auf zwei Positionen. Konrad Laimer und Naby Keita kamen nach Verletzung bzw. Sperre zurück in die Mannschaft. Bernardo und Dominik Kaiser rückten dafür auf die Bank, wo sie auch Kapitän Willi Orban Gesellschaft leisteten, der nach Sperre keinen Einsatz mehr bekam. Organisiert war man in einem 4-2-2-2.

Hertha auf der anderen Seite wechselte auch zweimal. Der verletzte Valentino Lazaro fehlte komplett. Per Skjelbred saß nur auf der Bank. Vedad Ibisevic und der zuletzt in Ungnade gefallene Jordan Torunarigha kamen dafür in die Partie. Auch hier war man in einem 4-2-2-2 organisiert, nachdem sich Pal Dardai für das letzte Saisonspiel für eine Doppelspitze entschieden hatte.

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Presse 11.05.2018

Saisonfinale. Diesmal in der Version eines echten Endspiels und nicht in Form eines Sommerkicks. Es geht für RB Leipzig bei Hertha BSC um einen Platz in Europa. Mit einem Sieg hat man auf jeden Fall die Teilnahme an den Qualifikationsrunden zur Europa League ab Ende Juli sicher und könnte im Extremfall sogar noch in die Champions League einziehen. Bei einer Niederlage kann es bis auf Platz 9 runtergehen. Krasses Spektrum.

Gut trainiert. Voll motiviert. Frische zurückgewonnen. Und so. Heißt es vor dem Spiel in Berlin auf Seiten von RB Leipzig. Natürlich. Auf jeden Fall ausfallen werden nur die langzeitverletzten Marcels namens Halstenberg und Sabitzer. Ansonsten könnten alle fit sein. Ademola Lookman, Yussuf Poulsen und Dominik Kaiser waren gestern noch angeschlagen, aber so richtig ernst schien es nicht.

Auf Seiten von Hertha BSC ging man zuletzt dann davon aus, dass Valentino Lazaro ausfallen wird. Mal sehen, ob es noch eine Wunderheilung gibt. Arne Maier soll nach krankheitsbedingtem Ausfall diese Saison im Maximalfall noch bei der U19 zum Einsatz kommen. Julian Schieber soll zum Abschied noch mal ein paar Spielminuten kriegen. Mitchell Weiser hat sich nach Dissonanzen mit Dardai durch Trainingseinsatz auch für ein paar Minuten zum Abschied beworben. Wobei da interessant wäre, wie die Reaktionen des Berliner Publikums angesichts Weisers Abgang Richtung Leverkusen sein würden. Zurückhaltend vermutlich..

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Echtes Endspiel

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hertha BSC (12.05.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Letzter Spieltag in der Bundesliga. Auf RB Leipzig wartet ein echtes Endspiel zum Abschluss. Abgesehen vom Relegationsrückspiel einst in Lotte die erste Saison von RB, in der es am letzten Spieltag noch um richtig was geht. Champions League, Europa League, Teilnahme an den Qualifikationsrunden zur Europa League, gar kein europäischer Wettbewerb. Das ist die Auswahl an Optionen.

Zwischen Platz 4 und Platz 9 ist also alles möglich. Klar darf man in der kommenden Woche die Analyse der Saison nicht komplett davon abhängig machen, was am letzten Spieltag passiert. Aber der abschließende Tabellenplatz wird ganz automatisch einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie man den Saisonverlauf mit seinen Höhen und Tiefen interpretiert. Wird es Platz 4 hat RB im zweiten Jahr Bundesliga ein herausragendes Ergebnis erreicht. Wird es Platz 5 oder 6 ist es der erwartbare Rahmen, den das Budget vorgibt und ein gutes Ergebnis. Wird es Platz 8 bis 9, dann wäre das durchaus (gerade angesichts dessen, was möglich gewesen wäre, wenn man in den Heimspielen gegen Mainz, Köln und Hamburg nicht so viele Punkte liegengelassen hätte) eine Enttäuschung.

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L’État c’est moi!

Wenn es nach mir geht, bleibt Emil Forsberg. Und in den letzten sechs Jahren ging es im Verein nach mir. Also wird er nächstes Jahr hier spielen. (Ralf Rangnick nach dem Spiel gegen Wolfsburg, MDR)

Nein, es geht hier nicht um Emil Forsberg. Ob er bleibt oder nicht ist zum jetzigen Zeitpunkt noch keine allzu relevante Frage. Und ob Sportdirektor Ralf Rangnick auch diesen Sommer mit einer harten Linie durch die Transferperiode kommt, wird man sehen.

Interessanter da schon die nicht neue, weil schon mal so geäußerte Selbstsicht des Identischseins von Entscheidungen des Vereins mit Entscheidungen Rangnicks. Was dem absolutistischen „L’État c’est moi!“ aka „Der Staat, das bin ich!“ ziemlich stark ähnelt.

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Presse 09.05.2018

Gestern erstes Training bei RB Leipzig diese Woche. Mit diversen Abwesenden. Genau wie bei Hertha, die auch gestern starteten. Lohnt sich noch nicht so richtig die ganzen Namen durchzukauen, weil in der ersten Trainingseinheit der Woche eigentlich immer diverse Spieler belastungssteuernd und aus Vorsicht vom Mannschaftstraining ausgeschlossen werden. Kritisch scheint es derzeit nur bei Valentino Lazaro zu sein, der sich eine Adduktorenzerrung zugezogen hat.

Dominik Kaiser gestern bei der LVZ zu allem rund um seinen Abschied. Das Video von der Veranstaltung gibt es in dem entsprechenden Beitrag, falls da jemand noch mal reinschauen will. Das Abschiedsspiel wird am Sonntag auch im MDR live übertragen.

BILD treibt das Trainierthema weiter. Man glaubt, dass RB bei Salzburgs Marco Rose angefragt, sich aber eine Absage eingehandelt hat. Insgesamt ist BILD weiterhin eher auf dem ‚Die Zeichen stehen auf Abschied‘-Trip bezüglich Hasenhüttl (inwieweit da ein abgesagter Hasenhüttl-Urlaub ein Indiz ist, beurteile jeder selbst). Ralf Rangnick kündigte derweil Saisonanalyse und Gespräche mit Hasenhüttl für kommenden Montag/ Dienstag an. Danach wird man dann wohl zeitnah in vielerlei Hinsicht klarer sehen.

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Gezielte Tritte

Wir können ihm nur gut zu reden oder in den Hintern treten. Von mir kriegt er im Moment noch eher das zweitere. Wenn er wirklich ein Spitzenspieler werden will, müssen solche Leistungen wie gegen Wolfsburg Normalität sein. (Ralf Rangnick über Jean-Kevin Augustin nach dem Wolfsburg-Spiel, rblive.de)

Antizyklisch denken ist ja auch immer wichtiger Bestandteil des rhetorischen Alltags, egal ob als Sportdirektor oder in anderen Lebensbereichen. Nach dem Wolfsburg-Spiel, in dem Augustin mit einem Tor und zwei Torvorlagen plus einem weiteren Tor aus leichter Abseitsposition glänzte und in seinen 67 Minuten Einsatzzeit der sprintstärkste Spieler auf dem Feld war, wollte der Sportdirektor Rangnick jedenfalls erstmal den Finger in die Wunde legen und nicht per se in die Lobeshymnen auf den Spieler des Spiels (Kicker) einstimmen. Ist ja aber auch nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die sportliche Führung des Vereins dem Stürmer in Bezug auf seinen professionellen Zugang zum Spiel eine öffentliche Schelle mitgibt.

Augustin steht vielleicht sinnbildlich für die Veränderungen im Kader von RB Leipzig in den letzten Jahren, bei der es zugespitzt immer stärker darum geht, primär gute Fußballer zu sammeln, um das Trainingsniveau und damit die Leistungsstärke zu erhöhen, anstatt allergrößter Wert auf so etwas wie Bodenständigkeit (nein, es geht hier nicht darum das als Tugend abzufeiern) oder Demut zu achten, auch wenn man immer wieder betont, dass bei Neuverpflichtungen natürlich auch Charakter und Mentalität der Kandidaten eine Rolle spielt.

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Presse 08.05.2018

Heute Nachmittag geht es bei RB Leipzig mit der Vorbereitung auf das Spiel bei Hertha BSC los. Letztes Spiel der Saison. Endspiel um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb. 7.000 RB-Fans dabei. Dürfte einigermaßen aufregend werden.

Der Kicker nennt noch mal Amadou Haidara als Kandidaten bei RB Leipzig. Hat er letzte Woche allerdings schon. Ist also nicht neu. Und die genannte Ablösesumme ist eher eine (sicherlich nicht falsche) Eigeninterpretation des Blattes.

Aus der Türkei heißt es, dass RB Leipzig es noch mal mit Atinc Nukan versuchen wolle und wenn es nicht klappe auch eine Vertragsauflösung im Raum steht. Würde ich für Quatsch halten, dass er bei RB noch mal eine Chance kriegt. Nukan hat bei RB überhaupt keine Perspektive und entsprechend geht es im Sommer nur darum, entweder noch ein paar Euro mit ihm zu verdienen oder ihn einfach von der Gehaltsliste zu kriegen. Nach der Historie der letzten zwei Jahre mit wenig Spielzeit und seinem Kreuzbandriss, der ihm die letzte Saison kostete, dürfte der Markt für Nukan bezüglich eines Wechsels mit Ablöse nicht allzu groß sein. Dass Besiktas die Kaufoption über 3 Millionen Euro zieht, ist jedenfalls nicht anzunehmen.

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Presse 07.05.2018

RB Leipzig am Samstag mit dem 4:1 gegen den VfL Wolfsburg. Viel Matchglück. Fehlerhafte Wolfsburger. Eine sehr flinke und effiziente RB-Offensive. Ergab zusammen einen verdienten Sieg. Auch in der Höhe. Gewackelt hat der Sieg nur in der Anfangsphase und für ein paar Minuten nach der Pause.

Ademola Lookman erzielte Mitte der ersten Halbzeit die Führung. Timo Werner baute die Führung zehn Minuten später aus. Daniel Didavi machte es kurz nach der Pause noch mal spannden. Ademola Lookman sorgte direkt danach nach dem zweiten Patzer von Felix Uduokhai dafür, dass der alte Abstand hergestellt wurde. Jean-Kevin Augustin sorgte nach einer reichlichen Stunde für die Entscheidung.

Mehr als 41.000 Zuschauer sahen die Partie gegen Wolfsburg. Im Heimbereich war es ausverkauft. Im Gästeblock blieben ein paar Plätze leer.

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Bundesliga: RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg 4:1

Vorletzter Spieltag in der Bundesliga. Das 47. Pflichtspiel in dieser Saison. Eine lange Reise, die zuletzt ordentlich an Fahrt verloren hatte. Gegen Wolfsburg kam RB Leipzig auch dank tatkräftiger Unterstützung der Gäste wieder zurück in die Spur und gewann verdient mit 4:1, nachdem man sich in den ersten 20 Minuten noch ziemlich schwer getan hatte.

Ralph Hasenhüttl änderte seine Formation gleich auf vier Positionen. Orban und Keita saßen gesperrt nur auf der Tribüne. Poulsen und etwas überraschend auch Ilsanker gingen auf die Bank. Bernardo, Konaté, Augustin und Kaiser rückten dafür in die Startformation. Organisiert war das RB-Spiel wieder mal im bewährten 4-2-2-2 mit viel Fokus auf Kompaktheit, Arbeit gegen den Ball und Balleroberungen.

Bruno Labbadia versuchte es auf Wolfsburger Seite nach dreitägigem Trainingslager in Thüringen mit drei Wechseln. Verhaeg war gesperrt, Tisserand verletzt und Blaszczykowski nur auf der Bank. Didavi, Brekalo und Bruma kamen dafür in die Mannschaft. Organisiert war man in einem 3-3-2-2 und mit Steffen und William als Unterstützung auf den Außenbahnen auch sehr offenisv aufgestellt. Im Gegensatz zu letzte Woche, als man gegen den HSV doch sehr passiv und einigermaßen defensiv angetreten war.

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Presse 04.05.2018

Letztes Heimspiel für RB Leipzig in der Bundesliga in dieser Saison. RB tritt gegen den VfL Wolfsburg an. Leipzig braucht einen Sieg, um noch in die Europa League einzuziehen. Wolfsburg braucht einen Sieg, um im schlimmsten Fall nicht auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen.

Auf Seiten von RB Leipzig fehlen weiterhin Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg. Dazu sind mit Naby Keita, Willi Orban und Emil Forsberg gleich drei Spieler gesperrt. Konrad Laimer könnte wieder eine Option sein, sicher ist das noch nicht.

Im Kader stehen werden in jedem Fall zwei Nachwuchsspieler, wie Ralph Hasenhüttl erklärt. Niclas Stierlin und Kilian Ludewig sind wahrscheinlich die Auserwählten. Persönlich wäre ich sehr interessiert daran, wie sich ein Stierlin in einem Pflichtspiel bei den Profis schlägt. Bei Ludewig (oder auch Abouchabaka) wäre ich per se etwas skeptischer, würde mich aber natürlich auch gern überraschen lassen.

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Seltsames Team

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg (05.05.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl und Dominik Kaiser.]

Zielgerade. Vorletzter Spieltag in der Bundesliga. Für RB Leipzig geht es darum, mindestens Platz 6 zu verteidigen, um sich die Chance zu wahren, in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. Von hinten muss man noch Teams wie Frankfurt, Mönchengladbach, Stuttgart oder Hertha fürchten. Nach vorn geht Richtung Hoffenheim und Leverkusen nicht mehr viel.

Theoretisch ist noch ein Saisonergebnis zwischen Platz 4 und 11 drin. Praktisch wird es am Ende vermutlich irgendwas zwischen Platz 6 und 8. Für Platz sechs dürfte man wohl noch mindestens vier Punkte brauchen. Ein Sieg gegen Wolfsburg wäre da sehr hilfreich. Da Hertha gegen Leipzig am kommenden Wochenende das einzige noch übrig gebliebene Duell zwischen Mannschaften auf den aktuellen Plätzen 6 bis 11 (also die Europa-League-Kandidaten) in dieser Saison ist, kann es bei null Punkten aus zwei Spielen für RB tatsächlich auch noch sehr weit runter gehen, weil sich die Konkurrenz nicht gegenseitig die Punkte klaut.

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