Konteranfällige Offensivpower

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen (07.04.2019, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Die Saison biegt schon wieder langsam auf die Zielgerade. Neben ein bis zwei Pokalspielen sind es für RB Leipzig nur noch sieben Bundesligaspiele. Nach bisher schon 43 Pflichtspielen. Leverkusen, Gladbach, Mainz und Bremen warten in der Liga noch auswärts. Wolfsburg, Freiburg, Bayern gilt es zu Hause zu bespielen.

Das große Ziel von RB Leipzig bleibt weiterhin die Qualifikation für die Champions League. Zwölf Punkte holte RB aus den letzten sieben Spielen der Hinrunde. Dieselbe Ausbeute nun noch mal aus den letzten sieben Spielen der Rückrunde dürften für einen Champions-League-Platz reichen. Rechne sich jeder selber durch, wie das bei dem besagten Restprogramm so hinhauen könnte.

Zuerst einmal geht es jedenfalls nach Leverkusen. Bisher hat RB Leipzig in der Rückrunde schon gegen drei Teams aus der oberen Tabellenhälfte gespielt. Bei nur zwei Punkten war man da nicht so richtig erfolgreich. Alle Spiele bestritt man bisher zu Hause.

Leverkusen ist nun das erste Spiel gegen ein Team mit klaren Europapokalambitionen, gegen das Leipzig in der Rückrunde auswärts antritt. Zehn Punkte liegen schon zwischen beiden Mannschaften. Mit einem Sieg in diesem Spiel würde RB also einen möglichen Konkurrenten im Kampf um einen Champions-League-Platz bei dann nur noch sechs Spielen schon final distanzieren. Bayer braucht auf der anderen Seite dringend Siege, um noch im Kampf um Platz 4 mitmischen zu können.

Klassisches Ziel in so einem Spiel wäre aus RB-Sicht, zumindest einen Punkt mitzunehmen, um den Gegner auf Distanz zu halten. Ein Gegner, der besser ist, als es die zehn Punkte Rückstand auf Platz 3 jedenfalls aussagen. Seit dem letzten Spiel gegeneinander in der Hinrunde hat Leverkusen mit 31 Zählern einen mehr geholt als RB Leipzig. Das verweist schon darauf, dass Bayer tatsächlich von der Qualität her eher ein Champions-League-Team ist als ein Europa-League-Team.

Schon gegen Ende der Hinrunde hatte sich die Mannschaft unter Trainer Heiko Herrlich eigentlich stabilisiert mit 13 Punkten aus den letzten sechs Spielen. Trotzdem wurde der Coach im Winter ausgetauscht, weil die Zweifel grundsätzlicherer Natur waren und wohl auch schon zu Saisonbeginn bestanden.

Mit Peter Bosz hat Leverkusen eine Lösung aus dem Hut gezaubert, die in Dortmund mit spektakulärem Fußball anfangs für Furore sorgte, um dann umso krasser abzustürzen. In der Bundesliga holte Bosz nun mit Bayer nach seinem Amtsantritt in den ersten acht Spielen sechs Siege und sehr gute 18 Punkte, scheiterte in der Europa League aber auch an Krasnodar und im DFB-Pokal an Heidenheim. Und auch in der Liga lief es zuletzt bei zwei Niederlagen in zwei Spielen gegen Bremen und Hoffenheim nicht mehr rund, sodass der Abstand auf die Champions League nun schon (wieder) sehr groß ist.

Auf jeden Fall steht Bayer unter Bosz für viel Spektakel. 3,7 Tore fallen pro Partie im Schnitt. In den letzten fünf Spielen waren es sogar 4,2 Tore. Zum Vergleich: Bei RB-Spielen fallen seit der Winterpause im Schnitt 2,1 Tore pro Spiel. Das steht für recht unterschiedliche Ansätze bei der Spielidee. Bosz ist ein Trainer, der recht radikal offensiv spielen lässt und im Ballbesitz sehr hoch verschiebt, ohne den allergrößten Wert auf Absicherung zu legen bzw. ohne eine sehr risikoarme Absicherung spielen zu lassen. Bei RB Leipzig gehört die Absicherung des Ballbesitzes und Fehlervermeidung und Restfeldverteidigung zum A und O und sollen Großchancen vor allem aus der Aktion gegen den Ball und nicht aus der Aktion mit dem Ball erspielt werden.

Grundsätzlich scheint Bayer mit der Bosz-Taktik gut zu fahren. Man ist in der Rückrunde das Team mit den zweitmeisten Schüssen der Liga. Man lässt die viertwenigsten Schüsse zu. Und man hat nach Bayern, Leipzig und Frankfurt die viertbeste Balance zwischen erspielten und zugelassenen Großchancen und erspielt sich in jedem Spiel 1,2 Großchancen mehr als der Gegner. Dass es in der Defensive etwas luftiger zugeht, zeigt sich aber auch schon daran, dass nur bei Bremen der Anteil der zugelassenen Schüsse, der aus dem Strafraum abgegeben wird, höher ist als bei Bayer. Sprich, durch den eigenen Ballbesitzorientierung lässt man nicht viel zu, aber wenn dann darf der Gegner relativ nah am Bayer-Tor abschließen. Was die Chance auf einen Treffer deutlich erhöht, weswegen fast jede dritte Chance gegen Bayer auch ein Tor ist, während das bei RB nur bei jeder achten Chance zutrifft.

Schon unter Herrlich war Bayer ein Team mit hohem Laufaufwand. Unter Bosz ist das noch mal ein Ticken schärfer geworden. Mit fast 122 Kilometern Laufstrecke pro Spiel läuft man rund 5,5 Kilometer mehr als RB und ist noch vor Freiburg das laufstärkste Team der Liga. Doch während der SC dafür im höheren Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen muss, ist Bayer auch bei den sogenannten schnellen und intensiven Läufen das Team der Bundesliga mit der höchsten Laufstrecke. Im Sprintbereich liegen nur Frankfurt und Wolfsburg davor. Wenn man nur die Werte seit der Winterpause nimmt, dann liegt Leverkusen auch dort vor Frankfurt und an der Spitze der Bundesliga.

Leverkusen ist also in Sachen Laufaufwand das Bundesliga-Team schlechthin. Irgendein gutes Hausmittelchen und überragendes Athletiktraining scheint man dort zu haben. Rein mit jugendlicher Frische lässt sich das jedenfalls nicht erklären. In Sachen Altersschnitt ist man ein junges Team, aber auch lange nicht das jüngste der Bundesliga.

Die Mannschaft verfügt allerdings alterstechnisch über eine sehr gute Mischung. Tah, Brandt und vor allem Havertz verkörpern so etwas wie die Zukunft des deutschen Fußballs.  Mit Bailey, Weiser, Volland, Wendell oder Jedvaj hat man weitere Spieler von Anfang bis Mitte 20 mit viel Talent und/ oder Qualität im Kader. Umrahmt wird das Team dann von erfahrenen Säulen wie den Bender-Zwillingen oder dem sehr wichtigen Sechser Charles Aranguiz oder auch Bellarabi und Dragovic.

Herausragend ist bei Bayer sicherlich die Offensivqualität zusammen mit der dort vorhandenen Geschwindigkeit. Entsprechend ist Leverkusen auch im Konterspiel sehr gut. Wenn sie sich an den Strafraum heranspielen können, haben sie aber dort auch aus dem Ballbesitz heraus gute Laufwege und Antritte, mit denen sie aus dem normalen Spiel heraus immer wieder gute Chancen kreieren können. Das starke Quartett Bailey, Volland, Bellarabi und Havertz wurde aber durch die Verletzung von Bellarabi dezimiert. Einen ähnlichen Spielertypen wie Bellarabi haben sie für die rechte Seite nicht mehr. Einen Havertz dahin zu stellen, ist ein bisschen verschenkt und nimmt ihm seine Stärken in der Zentral im Zusammenspiel mit Brandt.

Bei aller Qualität ist Bayer auch immer ein Team, aus dem man nicht so richtig schlau wird. Seltsame Aussetzer auf mannschaftlicher und individueller Ebene immer wieder. Dass Spieler nach Aktionen abschalten und nicht sofort in die Folgeaktion gehen, kommt immer noch vor. Erstaunlich in dem Zusammenhang und vor allem angesichts des spielerischen Potenzials auch, dass Bayer von 13 Rückständen erst zwei in je einen Sieg und ein Unentschieden verwandeln konnte. Nur Hannover, Nürberg, Stuttgart und Schalke sind nach Rückständen noch schlechter. Wie gesagt, für eine eigentlich spielstarke Mannschaft ist das eine erstaunliche Bilanz.

Leverkusen scheint zudem immer noch eine Mannschaft, die auch gern mal zusammenbrechen und sich aufgeben kann. Schon acht Niederlagen in dieser Saison mit mehr als einem Tor Differenz. Nur sechs Teams haben eine schlechtere Bilanz. Fünf davon liegen auf den letzten fünf Tabellenplätzen..

Ein Stückweit ist Leverkusen eine Mannschaft, die mit ihrer Spielweise RB Leipzig liegen müsste. Ballbesitzorientiert, aber in der Konterabsicherung eher schwach, das ist im Normalfall etwas, was die RasenBallsportler gern haben. Dazu kommt noch eine gewisse Anfälligkeit für Standards. Allerdings ist die Offensivqualität von Bayer auch so hoch, dass sie an guten Tagen jeden Gegner der Liga be- und zerspielen können.

Das könnte im Endeffekt ein ganz schönes Spektakel vor beiden Toren ergeben, bei dem sich das Team durchsetzt, das effizienter mit seinen Chancen umgeht. Viele Chancen wird RB Leipzig wohl eher nicht kriegen, aber dann dafür gute. Wenn Timo Werner mitspielen darf und seine Treffsicherheit wiederfindet, ist dieses Spiel eigentlich ein Stückweit für ihn gemalt. Im Zusammenspiel mit Yussuf Poulsen kann das auch hübsch werden.

Brauchen wird RB eine gute Mischung aus Spiel gegen den Ball und mit dem Ball. Eigentlich auch eine sehr gute Partie für die Qualitäten eines Emil Forsbergs als zentralem Ballverteiler. Ein Lukas Klostermann täte auf der rechten Seite als Stabilisator gut, da  er das etwas bessere defensive Stellungsspiel als ein Nordi Mukiele hat. Gegen einen Bailey wäre das sicherlich nützlich.

Eine der Fragen des Spiels wird halt sein, wie RB Leipzig die physischen Herausforderungen dieser Partie meistern wird. Gerade nach den 120 Minuten von Augsburg am Ende einer englischen Woche bei den Sprintern und Dauerläufern von Bayer Leverkusen antreten zu müssen, ist schon schwierig. Bremen pumpte zuletzt die letzte halbe Stunde beim 3:1-Auswärtssieg in Leverkusen enorm, nachdem man die Spielstrukturen des Gegners zuvor perfekt neutralisiert und dann gut umgeschalten hatte. Am Ende hatte Werder aber auch viel Glück, dass Bayer in der letzten halben Stunde nicht noch zum 2:2-Ausgleich kam und stattdessen kurz vor Abpfiff noch den entscheidenden Konter kassierte. Wird sehr interessant, wie RB dem Leverkusener Laufaufwand begegnen wird.

[Update: Tyler Adams wird mit seinen Adduktoren-Problemen keine Option für die Startelf. Klostermann könnte dagegen nach Verletzung zurückkehren.]

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Mukiele (Klostermann), Konaté, Orban, Halstenberg – Haidara (Sabitzer), Demme, Kampl – Poulsen, Forsberg (Haidara), Werner
  • Bayer Leverkusen: Hradecky – Weiser, Tah, S. Bender, Wendell – Havertz, Aranguiz, Brandt – Volland, Alario, Bailey

Fazit: Vierte Chance für RB Leipzig in dieser Rückrunde, erstmals ein Team zu schlagen, das auf einen Europapokal-Platz kommen will. Auch die Chance, Bayer im Kampf um Europa endgültig zu distanzieren und Platz 3 weiter zu festigen. Bayer verfügt über unheimlich viel Offensivpower und Geschwindigkeit, die man auch als defensivstarkes Team erstmal verteidigen muss. Gelingt das RB Leipzig gut, dann werden sich im Konterspiel in jedem Fall Chancen ergeben, selbst zum Torerfolg zu kommen. 0:0 wird die Partie eher nicht ausgehen..

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen nicht vor Ort verfolgen kann und am 07.04.2019, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Bayer Leverkusen

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Ralf Rangnick. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig bei Bayer Leverkusen. Mit Ralf Rangnick.

11.46

So, dann versuchen wir mal die aufregende Woche mit dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokal abzuschütteln und uns wieder auf die Bundesliga zu konzentrieren. Nicht ganz leicht, aber das Spiel in Leverkusen ist durchaus ein sehr wichtiges. Dort könnte RB noch mal ein richtiges Statement in Sachen Champions-League-Platz abgeben. Bayers Spielweise ist für Leipzigs Stärken durchaus passend (also aus RB-Sicht), aber die Geschwindigkeit, mit der Bayer spielen kann, kann durchaus zu einem größeren Problem werden.

11.48

Bei Bayer dürfte der Ausfall von Bellarabi in Sachen Geschwindigkeit und Offensivpower durchaus wehtun. Das wichtigste Duo der Rückrunde ist aber Brandt/ Volland. Die beiden muss man zentral aus dem Spiel nehmen. Keine leichte Aufgabe, selbst für eine gute Defensive wie die von RB. Interessant auch, wen Ralf Rangnick hinten rechts verteidigen lässt, so Lukas Klostermann nicht zur Verfügung steht. Persönlich würde ich vermuten, dass der Rechtsverteidiger noch nicht in der Startelf steht, aber warten wir mal ab, was Rangnick hier gleich selber sagt.

12.04

Ralf Rangnick: Tyler Adams wird es wohl nicht schaffen bis Leverkusen. Forsberg und Klostermann sieht gut aus. Smith Rowe noch keine Option für den Kader. Upamecano weiter verletzt. Alle anderen dabei.

12.07

Rangnick: Erwartet Leverkusen sehr früh attackierend. In Hoffenheim war für Bayer mehr drin. Erst in der zweiten Halbzeit Schwächen in der Bayer-Defensive. Verletzungen von Bellarabi und Lars Bender hat man da gemerkt. „Sie werden versuchen, uns unter Druck zu setzen. Wir müssen ähnlich wie Hoffenheim Lösungen im Umschaltspiel finden. Bremen hat das auch gut gemacht in Leverkusen.“ Man müsse in den Rücken des Mittelfelds und der Abwehr kommen und Chancen kreieren.

Diese Woche noch nichts wirklich gemacht im Training. „Nacht nach dem Augsburg-Spiel war schlaftechnisch überschaubar.“ Mittwoch, Donnerstag Regeneration. Heute erstes richtiges Training, in dem man aber auch nicht zu viel machen wird. Deutet Wechsel in der Startelf an zu Gunsten von frischeren Spielern.

12.11

Rangnick: „Poulsen regeneriert schnell, wenn er viel Schlaf hat. Ist morgen ein Kandidat für die Startelf.“

Zum läuferischen Aufwand von Leverkusen: „Wird eine neue Erfahrung für uns, weil es nicht viele Mannschaften gibt, die gegen uns so spielen. Müssen wir uns noch mal anders drauf vorbereiten. Braucht eine andere Vorgehensweise. Glaube nicht, dass unser Kräfteverschleiß eine Rolle spielt. Ist eher eine Kopfsache.“ Irgendwas um die vier Wechsel in der Startelf für mehr Frische denkbar.

DFB-Pokal: „Wäre gut, wenn es ein Heimspiel wäre im Halbfinale.“ Bayern muss es auch nicht sein, weil man die kurz darauf auch in der Liga spielt. Bremen genauso. Entsprechend Wunschlos HSV zu Hause. Aber nicht, weil die ’nur‘ Zweitligist sind, sondern eben weil man gegen die in der Liga drumherum nicht spielt.

„Geht jetzt immer nur um das nächste Spiel.“ (Frage war nach Champions-League-Platz am Ende)

12.15

Rangnick: Will noch keine Parallelen von Bosz in Leverkusen zu Bosz in Dortmund ziehen. Man wisse, wofür Leverkusen steht, weil man es selber ähnlich macht. Man wisse aber auch, was man dagegen nicht machen darf und was man machen darf. Bälle hinten hin und her spielen, ist keine gute Option.

„Klar können Sabitzer und Haidara zusammenspielen.“

Zu Saracchi: „Spreche mit ihm regelmäßig. Entscheidend ist, dass die Jungs kontinuierlich auf hohem Niveau trainieren.“ Lässt sich manchmal zu sehr die Enttäuschung über Nicht-Einsätze im Spiel danach im Training anmerken. „Muss lernen, die Emotionen zu verdrängen und schlau sein und das bestmögliche Training abliefern, damit der Trainer ihn mal aufstellt.“ Ist in der Mannschaft beliebt. „Manchmal siegen bei ihm Herz und Emotionen. Kann mich aber in ihn hineinversetzen.“

12.19

Rangnick zu Spielsucht: Geschichte von seinem Sohn, der in England auf die Schule ging und abends für längere Zeit das Internet abgestellt bekam. Zum Hausaufgaben machen. „Hat dort das Lernen gelernt.“ Findet es grundsätzlich nicht schlecht, dass man bei der Internetnutzung Einschränkungen macht. Auch bei Profimannschaften im Fußball.

Zur künftigen Rolle als Sportdirektor: „Bekannt, dass Red Bull einen Verein in Brasilien kaufen will.“ MLS auch immer wichtiger. „Wir in Leipzig werden versuchen, Kooperationen dorthin zu verbessern und zu intensivieren. Vielleicht habe ich dann auch mehr Zeit, mich da einzubringen.“ Für die kommende Saison nur noch die Frage, ob man Champions League oder Europa League spielt, „so wie die Mannschaft spielt“. Aufgabe für Sportdirektor ist, RB weiter in der Top 4 Deutschlands zu etablieren.

12.22

Rangnick zu Marco Rose und dessen vermutlichem Schritt in die Bundesliga: „Herausragender Trainer. Wunderbarer Mensch. In der Salzburger Mannschaft spricht jeder gut über ihn. Gewinn für jeden Bundesligaverein. Die Frage ist jetzt nur noch, wohin er geht. Aber egal wohin, kann man dem Verein nur gratulieren.“

Zu Jesse Marsch und Salzburg: „Muss der Verein in Salzburg entscheiden. Haben wir keine Aktien dran. Bin froh, ihn im Trainerteam zu haben.“ Zusammen mit dem Restteam ergänzt man sich sehr gut. „Top-Trainerteam. Da hat Marsch einen Riesen-Anteil. Traue ihm zu, Cheftrainer zu sein, egal wo.“

12.27

Irgendwas mit FCB-BVB. Rangnick tendiert zu einem Unentschieden und einer weiter spannenden Bundesliga.

Irgendwas mit Grindel und Neu-Besetzung der DFB-Spitze. „Bin ich viel zu weit weg.“ Wünscht sich Strukturveränderungen beim DFB, die den Verband auf das Niveau eines gut geführten Bundesligisten bringt.

Ralf Rangnick will initiativ noch mal über die Bolzplatzgeschichte von letzte Woche sprechen und klarstellen, dass er keinen Leipziger Verein (im konkreten Olympia Leipzig) ankacken wollte. „Die können nichts dafür.“

Will auch klarstellen, dass er Manuel Baum in den letzten beiden Spielen keinen Handshake verweigert hat. Man hat sich nach den Spielen jeweils auf dem Platz bzw. im Kabinengang noch mal die Hand gegeben und nur auf der Pressekonferenz nicht noch mal.

12.28

Das war es von hier. Ich würde es gern schnell zusammenfassen, aber ich bin zu müde für klare Gedanken. Entsprechend sage ich mal, viel Spaß mit dem Spiel in Leverkusen..

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