Siebtes Pflichtspiel als Startschuss in die Saison

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Borussia Dortmund (26.08.2018, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Nun, da geht sie dann doch endlich los, die Bundesliga-Saison. Wie schon gelegentlich geschrieben, bleibt es ein komisches Gefühl diese Saison, weil es für RB eben nicht diesen einen Tag des Saisonstarts gab, auf den man hinfieberte, sondern man ja seit Ende Juli schon in einem Pflichtspielmodus mit ansteigender Aufgabenqualität steckt. Während man in Dortmund also ganz groß in Saisonstart und Aufgeregtheit macht, ist es rund um RB Leipzig halt eher einfach das nächste Spiel.

Aber eins, und damit wird es dann doch zu einer Art scharfem Saisonstart mit entsprechendem Kribbeln, das im siebten Pflichtspiel die erste richtige Herausforderung und Standortbestimmung ist. Bisher konnte RB die sich stellenden Aufgaben auch unter den Bedingungen einer Vorbereitung lösen und immer mal wieder Spieler rausnehmen oder (gerade die Europa-League-Rückspiele) auch mit halber Kraft durch die Spiele kommen.

Das wird in Dortmund nicht mehr möglich sein. Das Spiel ist eines der denkbar schwersten Aufgaben, die man zu einem Saisonstart haben kann. Bis zu 80.000 Dortmunder im Stadion, ein Summen und Brummen in der Stadt. Eine BVB-Mannschaft, die zappelig in den Startblöcken hockt und lossprinten will, um den letztlich negativen Eindruck (trotz Champions-League-Quali) der Vorsaison wettzumachen.

Trotzdem ist es aus RB-Sicht vielleicht sogar ganz günstig, schon jetzt auf den BVB zu treffen. Denn während man sich selbst schon zumindest mit einem Kernkader auf die Anforderungen von 90 Pflichtspielminuten einstellen konnte, ist es für die Gastgeber dann halt doch noch die ganz frühe Phase der Saison.

Nicht unwichtig dabei auch, dass die Dortmunder nach Pressing-Bosz und Verwaltungs-Stöger nun mit Lucien Favre wieder eher bei Ballbesitz angekommen sind. Das ist natürlich auch damit verbunden, dass sich Spielstrukturen erst mal entwickeln müssen. Man sieht beim BVB schon in vielen Ansätzen, wie gut das mal werden kann. Aber aktuell ist das noch ein ganzen Stück von dem entfernt, was dieser Kader tatsächlich an spielerischem Potenzial hat.

In der frühen Phase der Vorbereitung spielte das Favre-Team den Ballbesitz ganz extrem. Sprich selbst unter höchstem Pressingdruck wurde versucht, hinten flach herauszukombinieren. Das wäre dann schon die ganz hohe Sarri-Schule und ging wenig überraschend auch mal schief. Inzwischen hat man zumindest insofern auf die Probleme reagiert, dass Bürki hinten die Bälle auch mal rausschlägt, wenn es nötig ist und der Gegner hoch presst.

Grundsätzlich geht es Lucien Favre aber schon darum, den Spielaufbau ruhig und sicher zu gestalten, also wieder mehr Passmaschine zu werden, wie der BVB es unter Tuchel war. Im vordersten Drittel soll es dann aber auch schnell und ordentlich abgeben. Viele Doppelpässe, viel Geschwindigkeit. Quirlige, ballsichere Typen, die auch mal ins Eins gegen Eins gehen können. Viel passen, einlaufen, wieder angespielt werden, gegnerische Verteidigung in Bewegung bringen und auseinanderreißen.

Das sah man auch schon beim DFB-Pokal-Spiel in Fürth, das aufgrund des erst extrem späten Ausgleichs für Dortmund wesentlich negativer gemacht wurde als es war. Denn der BVB schaffte es gegen einen auf Defensive setzenden Gastgeber durchaus immer wieder ganz gut, durch die Abläufe am gegnerischen Strafraum zu sehr guten Chancen zu kommen.

Nur Tore machte man dabei nicht. Was den Finger in eine der Wunden legte, nämlich dass dem Verein weiter ein Stürmer fehlt. Dabei muss es gar kein Brecher sein. Entsprechend der Spielphilosophie kann es auch ein kleinerer, aber dafür passsicherer Stürmer sein. Tore schießen muss er halt aber auch können. Bisher spielte man alternativ mit Reus oder Philipp im Sturmzentrum. Beide wären aber in anderen Rollen vielleicht noch etwas wertvoller.

Der Kader von Borussia Dortmund erfuhr abseits der Sturmposition im Sommer bereits eine gute Auffrischung. Am spannendsten dabei die neue Innenverteidigung mit Abdou Diallo und Manuel Akanji. Kosteten zusammen mal eben 50 Millionen Euro (Akanji kam allerdings schon letzten Winter). Was deren Potenzial gut andeutet. Sehr ballsicheres und bewegliches Duo, das aber auch noch sehr jung ist.

Verpflichtet hat Dortmund im Sommer mit Marius Wolf auch noch einen sehr zielstrebigen und arbeitssamen Außenbahnspieler, mit Axel Witsel einen belgischen Mittelfeldmann, der von der Sechs aus sehr gut Fäden ziehen und Löcher stopfen kann und mit Thomas Delaney einen weiteren Mittelfeldspieler, der Mentalität in die Mannschaft bringen soll. Wenn das dann auf die Weigls, Dahouds (der viel Talent hat, in seinem Spiel aber auch immer etwas kopflos wirkt), Götzes, Kagawas, Sanchos, Pulisic‘ und Co trifft, dann wird das schon ein extrem guter Kader.

Fragezeichen bestehen vielleicht auf der Rechtsverteidigerposition. Piszczek wirkte dort im Spiel gegen Fürth nicht mehr wie eine optimale Lösung. Mit Achraf Hakimi hat sich Dortmund einen 19-Jährigen von Real Madrid als Backup für die Position geliehen. Wie schnell der eine Konkurrenz für den langjährigen Dortmunder werden kann, muss man aber abwarten.

Abwarten muss man auch, wie sich der BVB im Zusammenspiel von Mittelfeldzentrale und Offensive zusammenfindet. Ein Dreieck Witsel, Delaney, Götze wäre in der Zentrale schon extrem gut. Wenn denn Götze in dieser Saison zu konstant guter Form zurückfindet. Eine absolut offene Frage. Auf den Offensivpositionen hat man mit Wolf, Pulisic, Reus, Philipp, Sancho und offenbar Bruun Larsen (aktuell verletzt) plus einem Stürmer X sehr viele Optionen. Aber es sind auch sehr viele junge Spieler dabei, bei denen die Frage nach Konstanz, gerade mit parallelen Champions-League-Spielen, auch zu stellen wäre.

Aber insgesamt überwiegen bei Borussia Dortmund eindeutig die Ausrufezeichen über die Fragezeichen. Mit Lucien Favre hat man zudem einen Trainer, der auf seinen bisherigen Stationen zumindest in den ersten Spielzeiten sehr gut funktioniert hat. Wenn der Schweizer seinem Team taktische Abläufe und Offensivspiel auf gewohntem Niveau einbläuen kann, dann könnte der BVB im Saisonverlauf eine ganz schön unangenehme Maschine werden.

Und würde damit auch seiner Rolle als Nummer 2 in Deutschland gerecht werden. Denn wirtschaftlich steht Dortmund irgendwo im Niemandsland zwischen Bayern und dem Rest. Unerrreichbar für die einen, aber auch extrem weit weg vom Rekordmeister. Letztlich bleibt es aber ein Fakt, dass wirtschaftliche Möglichkeiten und sportlicher Erfolg auf lange Sicht korrelieren, sodass der BVB auch der logische Anwärter auf Platz 2 in der kommenden Saison ist.

Dafür hat man auch in Führungspositionen noch mal investiert. Matthias Sammer kam als externer Berater und jubelte sich beim Sieg in Fürth schon mal in den Armen von Aki Watzke warm. Mit Sebastian Kehl kam ein weiterer ehemaliger Dortmunder Spieler, der näher an der Mannschaft dran sein und als Leiter der Lizenzspielerabteilung dort Probleme frühzeitig erkennen und mithelfen soll, diese zu lösen.

Man hat beim BVB insgesamt ein Paket geschnürt, dass sehr gut funktionieren kann. Die Mannschaft ist dazu noch relativ jung und hat entsprechend auch das Potenzial, sich in den nächsten ein, zwei Jahren auch individuell zu entwickeln. Das verspricht zumindest für die BVB-Fans einigen Spaß.

Wie spaßig die Sache für RB Leipzig wird, muss man abwarten. Trotz schon sechs Saisonspielen weiß man eigentlich noch nicht so genau, wo der Verein steht. In Sachen Konterabsicherung sah das einige Male schon eher schwierig aus, sodass dem Gegner oft nur der letzte Pass fehlte, um sich eine Großchance zu erarbeiten. Das sollte man dem BVB, der natürlich mit seinen Offensivspielern auch gut umschalten kann, eher nicht anbieten, sonst kann es auch ein ganz bitterer Abend werden. Im Spiel gegen den Ball arbeitet RB schon ganz gut, weswegen es dem Team entgegenkommen würde, wenn der Gastgeber versucht, von hinten heraus Fußball zu spielen.

Egal wie bleibt es aber eine extrem schwere Aufgabe, die die RasenBallsportler drei Tage nach dem Trip nach Luhansk (bzw. Saporischschja) lösen müssen. Im besten Fall kann man dafür aber auf den kompletten Kader zurückgreifen. Dann hätte Ralf Rangnick die absolute Qual der Wahl. Bis auf das zentrale Mittelfeld, wo das Aufgebot weiter ein bisschen dünn bleibt.

Mögliche Aufstellungen

  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Konaté, Orban, Saracchi – Demme, Kampl – Sabitzer, Forsberg – Augustin, Poulsen
  • Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Akanji, Diallo, Schmelzer – Dahoud – Pulisic, Götze, Delaney, Philipp (Wolf) – Reus

Fazit: Spektakuläres, aber auch extrem schweres Auftaktspiel für RB Leipzig. Vorteil ist, dass man bereits das siebte Pflichtspiel bestreitet und entsprechend schon in Tritt ist. Nachteil, dass man unter der Woche noch in der Ukraine kickte. Rein vom Potenzial her ist Dortmund natürlich auf Saisonsicht deutlich höher einzuschätzen als RB Leipzig. Jetzt zum Saisonbeginn ist aber vielleicht noch ein ganz guter Zeitpunkt, ihnen einen oder mehrere Punkte zu klauen. Wenn denn RB das Feld hinter ihrer Viererkette verteidigt kriegt und nicht in Konter der Gastgeber läuft.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund nicht vor Ort verfolgen kann und am 26.08.2018, ab 18.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Borussia Dortmund

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RB-Leipzig-Coach Ralf Rangnick. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund mit Ralf Rangnick.

13.47

Weiter geht es in den englischen Wochen. Luhansk schon wieder abgehakt. Noch leichte Differenzen in der Interpretation, ob es ein gutes Spiel mit schlechter Chancenverwertung oder auch kein wirklich gutes Spiel mit schlechter Chancenverwertung war. Aber dazu steht ja alles im Spielbericht hier im Blog.

13.48

Am Sonntag dann schon der Bundesliga-Start in Dortmund. Während es für den BVB ein echter Startschuss ist, ist es für RB bereits das siebte Pflichtspiel. Hat den Vorteil, dass man schon ein paar Abläufe und vor allem Spiele über 90 Minuten in den Beinen hat. Hat den Nachteil, dass das Hinfiebern auf den Auftakt in diesem Jahr etwas relativ ist, weil man schon nach und nach in die Spielzeit reinrutschte.

13.50

Dortmund ist aber natürlich auch noch mal special als Saisonauftakt. Sportlich kann man es am ersten Spieltag nicht viel schwerer erwischen (auch wenn es diese Saison wohl gut ist, Dortmund so früh zu bespielen, wenn da in Sachen Automatismen noch nicht alles funktioniert). Vor 80.000 Zuschauern am Sonntagabend wird dann wohl auch noch mal zusätzlich für ein ordentliches Kribbeln sorgen.

13.53

Nicht mit ganz leeren Händen aus Dortmund zurückzufahren, wäre natürlich schön. Wenn man in den Europa-League-Spielen gesehen hat, wie oft auch weniger gute Teams mal in Situationen kommen können, gegen RB Konter zu fahren, dann muss man da skeptisch bleiben. Wird halt auch die interessante Frage, wie hoch RB dann beim BVB wirklich angreift. Dortmund mit gutem Potenzial im Umschaltspiel, aber auch mit sehr guten Ideen am gegnerischen Strafraum, wenn dort dicht verteidigt wird. Das Toreschießen hat halt in Fürth nicht so richtig gut funktioniert. Ansonsten war da schon viel zu sehen, was Dortmund zu einer guten Saison verhelfen könnte.

14.02

Ralf Rangnick: UEFA hat nach dem Spiel in Luhansk eine Doping-Kontrolle angesetzt. Ausgerechnet nach diesem Spiel, weil man sowieso schon so spät fliegen wollte. Alternative wäre gewesen, Marius Müller und Willi Orban vor Ort und nachfliegen zu lassen.

Keine Blessuren bei der Ukraine-Reisegruppe. Hoffnung, dass bis auf Halstenberg alle dabei sein können in Dortmund. Klar wird das aber erst morgen.

14.04

Rangnick: Auf dem Rückflug von Luhansk schon ein bisschen mit dem nächsten Gegner beschäftigt. Richtige Vorbereitung beginnt aber erst nach der PK. Grundordnung und Co werden erst morgen entschiden.

„Art und Weise des Fußballs von Favre ist bekannt. Kommt über den spielerischen Ansatz und Ballbesitz. Machen das gut. Nicht so leicht zu stoppen, wenn sie im Kombinieren sind. Wir müssen gut gegen den Ball arbeiten, aber auch Situationen kreieren, in denen der BVB defensiv gefordert ist.“

14.07

Rangnick: Viertel nach drei in Leipzig gelandet. Nicht viel vor fünf im Bett. Spieler müssen aber erst 17 Uhr im Trainingszentrum sein. 18 Uhr Training. Samstag 14 Uhr noch ein Training.

„Timo Werner gestern körperlich mit gutem Eindruck. Weiter als ich vermutet hatte. Nicht von ungefähr, dass er einem Tor am nächsten war und die meiste Torgefahr ausstrahlte. Emil Forsberg gestern auch mit ein paar guten Abschlüssen.“

„Haben gestern sehr griffig und aggressiv gespielt. Wir haben wenig zugelassen und auch nach vorn genug rausgespielt. Dass wir kein Tor geschossen haben, lag vielleicht auch daran, dass uns einige torgefährliche Spieler nicht zur Verfügung standen. Nun müssen wir es nächsten Donnerstag richten. Aber ich bin sicher, dass wir das schaffen werden.“

14.10

Rangnick: Noch mal zum Thema Doppelbelastung und dass man das von Anfang an ernstgenommen hat. Für die Vorbereitung auf Dortmund war das mit der Europa League aber suboptimal. „Schikane“, dass man ausgerechnet in Luhansk eine Dopingkontrolle ansetzt und in den vier Europa-League-Spielen davor nicht. Logistisch ein großes Problem, weil wegen später Rückreise. Gegen Dortmund wieder die frischesten Spieler bringen.

Im Rhythmus zu sein vielleicht ein Vorteil gegenüber Dortmund. Dass man Donnerstag Nacht in Saporischschja antreten musste, sei aber natürlich kein Vorteil gewesen.

14.13

Rangnick: Hohe Gehaltskosten beim BVB selbst auf der Bank und bei Spielern, die gegen Fürth nicht mal im Kader waren. „Da sind wir noch lange nicht. Haben trotzdem die Hoffnung, noch die Spieler zu verpflichten, die wir verpflichten wollen. Bin mit dem Kader zufrieden, aber die zwei Spieler, die wir wollen, brauchen wir auch dringend. Insbesondere wenn wir in die Gruppenphase wollen.“

Neue Aufgabe in Dortmund, weil es ein Team ist, das über das Spielerische kommt. „Mache mir keine Gedanken, was wir mit dem Ball machen, das wird weniger das Problem sein.“ Man muss kompakt stehen. „Denke, wir sind da, wo wir sein wollen im Moment.“ Aber auch noch nicht bei 100%. „Spieler in den nächsten Wochen Schritt für Schritt weiterbringen.“ Genau wisse man erst nach dem ersten Spiel, wo man steht.

14.16

Rangnick: Wäre wichtig mehr Inhalte ins Training packen zu können vor dem Spiel in Dortmund, aber ist halt in der englischen Woche nicht möglich. Am Samstag noch mal mit allen trainieren. Einziges Training, das direkte Vorbereitung auf Dortmund ist. Heute nur Regeneration für die Spieler, die in der Ukraine in der Startelf standen. Der Rest wird belastet.

Versteht nicht, warum man ihn fragen kann, wie seine Rotation aussehen soll. Mantra: Es soll immer das frischeste Team spielen. Ob Timo Werner in Dortmund steht, ist noch unklar.

14.19

Rangnick: weiter das Rotationsthema. Jeder soll sich gebraucht fühlen. Frische ist wichtig. Jeder soll eine Chance kriegen. Funktioniert bisher auch ganz gut, wie man am Zusammenhalt im Team sieht. Wenn er das mit der Rotation noch mal erklären muss, platzt nicht nur Rangnick, sondern platze ich auch..

14.23

Rangnick: Leichte Probleme sich an den dritten BVB-Trainer der letzten zwei Jahre (Stöger) zu erinnern. „Dass Dortmund offensiv spielt, könnte uns entgegen kommen. Wir müssen gut gegen den Ball arbeiten und gute Konter setzen.“ Luhansk gestern neun Spieler vor dem Tor geparkt. Dortmund wird das nicht so machen.

Zu Neuerungen in der Bundesliga: „Handspiel bleibt ein Streitpunkt. Glaube auch nicht, dass der Videoassistent da ausreichend Hilfestellung leisten kann, weil man es immer noch interpretieren kann.“ Problem mit dem Videobeweis eines der Erwartungshaltung. „Mit jeder Saison wird sich der Umgang mit dem Hilfsmitteln normalisieren.“ Möglichkeit des Kontakts zu Helfer auf der Tribüne oder Medizinern auf dem Feld oder zu Wechselspielern via Headsets sei gut.

14.28

Rangnick: Nicht überraschend, dass es mit Transfers so lange dauert. „Spieler, die wir wollen, stehen unter Vertrag. Kein Problem, dass es dauert“, weil neue Spieler wohl eh erst (in Sachen Einsätze bei den Profis) nach der Länderspielpause Mitte September zum Thema werden würden.

„Erst nach dem ersten Spieltag weiß man, wo man steht. Ist ein Unterschied zu einem Testspiel, in ein Pflichtspiel zu gehen. Hat man schon beim BVB-Spiel in Fürth gesehen. Favre wird gewinnen wollen, wir wollen gewonnen.“ Keiner wehrt sich gegen einen guten Start. BVB gegen Leipzig als eines der interessantesten Duelle des ersten Spieltags. Wie die Saison verläuft, hängt aber nicht unbedingt am ersten Spieltag. In den letzten beiden Jahren auch nicht gewonnen.

Zu Lookman: Will Aussagen im Internet zu Lookman und Everton nicht kommentieren. Verweist auf nächsten Freitag. „Da wissen wir mehr.“

14.31

Das war es von der Pressekonferenz. Rangnicks Laune davon ein wenig verhagelt, dass man gestern in Saporischschja noch von den Doping-Kontrolleuren aufgehalten wurde. Änderungen in geplanten Abläufen. So gar nicht das präferierte Ding des Sportdirektors. Die verschiedentlich bundesweit vernehmbaren Meinungen, die Rangnicks Rotationsidee anzweifeln, haben zu einer positiven Grundstimmung beim Trainer auch nicht beigetragen. Mal sehen, ob das bis Sonntagabend anders aussieht und ob Rangnick dann vor allem nach dem Spiel in Dortmund strahlen kann. Großes Auftaktmatch, viel Spaß allen damit.

3 Gedanken zu „Siebtes Pflichtspiel als Startschuss in die Saison“

    1. Auf jeden Fall ist der VAR, so wie er hier in Deutschland praktiziert wird, ein Todesurteil für den Sport.

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