Korkut-Team mit untypischen Problemen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart (26.09.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Englische Woche in der Bundesliga. Die erste derer zwei bis zur Winterpause. Angesichts dessen, dass RB Leipzig nach vier Spieltagen dem avisierten Punkteschnitt von auf jeden Fall mehr als in der Vorsaisno (also mehr als 1,56) noch hinterherhinkt, keine unwichtige Woche. Der Punkt in Frankfurt war ok, wenn man denn gegen den VfB Stuttgart einen Dreier folgen lässt.

Die Stuttgarter sind eines der Teams, die ihren eigenen Ansprüchen ebenfalls noch hinterhinken. Nach vier Spielen ist man noch sieglos und ist bereits aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Niederlage gegen Bayern war normal. Aus den Spielen gegen Mainz, Freiburg und Düsseldorf wollte man sicherlich mehr als nur zwei Punkte mitnehmen.

Entsprechend ist es rund um den VfB Stuttgart schon einigermaßen unruhig und gerät Trainer Tayfun Korkut langsam ein wenig in den Fokus von Fans und Öffentlichkeit. Die Unzufriedenheit resultiert auch daraus, dass man sich von der Einkaufspolitik eigentlich eine noch mal deutlich verbesserte Mannschaft versprochen hat. Unglaubliche 31 Punkte hatte Korkut letzte Saison nach seiner Amtsübernahme Ende Januar in nur 14 Spielen geholt. Eine Champions-League-Bilanz. Mit den Neuzugängen, so die zu einfache Rechnung, müsste es doch nun möglich sein, von Beginn an eher nach oben als nach unten zu schielen.

Auf der Abgangsseite stand im Sommer mit Daniel Ginczek nur ein relevanter Spieler. Der Stürmer ging für vergleichsweise viel Geld nach Wolfsburg. Mit dem Geld ging Kaderplaner Reschke seinen Weg weiter und holte eine Mischung aus Erfahrung und jungen Spielern, die sportliche und finanzielle Rendite bringen sollen. Doch so ganz ging die Rechnung mit den Neuzugängen noch nicht auf. Gonzalo Castro sucht noch nach seiner besten Rolle. Kempf, Sosa und Didavi sind verletzt bzw. verletzt gewesen. Pablo Maffeo (immerhin neun Millionen Euro teuer, kam von Manchester City) saß zuletzt nur auf der Bank und muss Dauerbrenner Andreas Beck den Vortritt lassen. Nicolas Gonazels bekam derweil in der Offensive schon einige Spielzeit und ist ein sehr guter Fußballer, nur das Tor hat er noch nicht gefunden.

Problematisch dabei vielleicht auch, dass nicht unwichtige Kräfte aus dem Vorjahr erstmal hintenan stehen. Ganz vorn natürlich Erik Thommy, der letzte Saison noch ganz wichtiger Baustein der Korkut-Elf war. Auch Donis und Akolo kamen bisher als offensive Alternativen kaum zum Zuge. Das größte Konfliktpotenzial hat allerdings die Personalie Holger Badstuber, der nach zwei Startelfeinsätzen zu Beginn zuletzt nur noch auf der Bank saß. Der hatte nach Ende der letzten Saison stark mit dem Wechsel zu einem Champions-League-Klub geliebäugelt, dann aber doch für drei Jahre in Stuttgart unterschrieben, um etwas aufzubauen. Das beinhaltete in den Planungen sicherlich nicht, sich die Aufbauarbeit von der Bank aus anzuschauen.

So wie man Badstuber kennt, dürfte die Situation ihn ziemlich anpiepen. Aufgrund der Selbstsicht als Führungsspieler ist das nicht unproblematisch für den Verein. In einer Dreierkette wäre Badstuber sicherlich auch weiterhin gesetzt.In einer Viererkette hat Korkut mit Pavard und Baumgartl aber jüngere, spielstärkere und modernere Innenverteidiger, die für die sportliche und/ oder wirtschaftliche Perspektive des Klubs stehen. Und auf der Doppelsechs hat Korkut mit Ascacibar und Castro auch gute Alternativen. Ein wenig nachvollziehen kann man, auf welche Akteure der VfB-Coach setzt. Wenn er aber keine Lösung für Badstuber findet, die Spielzeit beinhaltet, ist das ein permanenter Sprengsatz für den Verein.

Kadertechnisch ist der VfB Stuttgart aber, wenn man die internen Hierarchien moderiert kriegt, sicherlich eines der besseren und interessanteren Teams der Liga. Man ist bis runter zur Nummer 18 bis 20 eigentlich sehr ausgeglichen besetzt. Man hat diverse interessante Spieler im U23-Alter im Kader. Und man hat mit Gentner, Badstuber, dem zuletzt überragenden Torhüter Zieler oder Castro einige Erfahrung im Team. Vielleicht ist der Altersbereich zwischen 24 und 27 etwas zu dünn besetzt (etwas was bei RB Leipzig einst in der Saison 2010/2011 ein Problem wurde, weil eine unproduktive Alt-gegen-jung-Konstellation entstand), aber ansonsten gibt es an dem Kader wenig auszusetzen.

Leichte Fragezeichen könnte man lediglich hinter die Sturmposition setzen. Dort treibt weiter Mario Gomez sein Unwesen. Trotz einers nicht gerade auf pure Offensive ausgerichteten Teams ist der 33-Jährige auch diese Saison wieder brandgefährlich und geht vor allem auch mit viel Engagment voran. Zwei der drei VfB-Tore hat Gomez geschossen und vor allem hat er weiterhin unheimlich gute Bewegungen im Strafraum, durch die permanent auch dann Gefahr entsteht, wo es eigentlich gar nicht gefährlich wirkt, weil der Innenverteidiger scheinbar in besserer Position ist. Die Abschlussstärke von Gomez ist auch bekannt. Ein bisschen hat man das Gefühl, dass Gomez in dieser Saison die Rolle von Naldo vom Vorjahr übernehmen könnte. Also die eines älteren Spielers, der im Bundesliga-Vergleich etwas überraschend mit stabilem Topniveau noch mal nach ganz, ganz oben durchstartet.

Dafür bräuchte er dann wohl aber doch ein Teamumfeld, das stärker auch auf Offensivpower und Kreativität setzt. Allerdings bleibt sich Trainer Korkut bisher treu und setzt vor allem auf Defensive. Thommy, Akolo oder Donis oft auf der Bank. Dafür einer wie Gentner immer wieder eine offensive Position auf der Seite oder in der Mitte besetzend. Korkut setzt auch diese Saison zuerst einmal auf Stabilität. Was sich vor allem auf die Offensive auswirkt. Denn keine Mannschaft hat bisher weniger Chancen herausgespielt als der VfB Stuttgart. Wenn dann kommen da aber auch überdurchschnittlich häufig Großchancen heraus, denn diesbezüglich ist man dann immerhin nur ein leicht unterdurchschnittliches Bundesligateam.

Das Problem von Korkut in dieser Saison ist, dass seine Defensive nicht in dem Maße stabil ist, wie es der weiter vorhandene Fokus auf Stabilität nahe legen würde. Sprich, selbst wenn man sich ganz kompakt am Strafraum verschanzen will, kassiert man Gegentore wie gegen die Bayern. Als man in Freiburg mit Führung im Rücken auf Fünferkette umstellte, ließ man trotzdem zu große Räume zwischen den Ketten zu, sodass Freiburg noch zum Ausgleich kam. Erst einmal spielte der VfB Stuttgart diese Saison zu Null und das war am letzten Wochenende vor allem einem starken Auftritt von Keeper Zieler zu verdanken, der gleich sieben, teils sehr spektakuläre Paraden hinzauberte. Vor allem aus dem normalen Spiel heraus, kassiert man bisher zu viele Gegentore. Auch gegen Düsseldorf lief man zuletzt einige Male hinterher und hatte teilweise Glück, dass der Aufsteiger die Angriffe einfach nicht gut ausspielte.

Wenn ein auf Stabilität und Defensive ausgelegtes Team defensiv nicht gut steht, dann hat man natürlich ein Problem. Von daher ist die Frage, wie Korkut mit der Situation umgeht. Noch mehr Defensive zum Bespiel mit Rückgriff auf die Fünferkette, die in der Vorsaison wichtiges Taktikelement war? Oder Mut zum offensiven Risiko, das über (bisher vergleichsweise präzise) Flanken aus dem Halbfeld in Richtung Gomez hinausgeht und auf einen zusätzlichen, echten Offensivspieler setzt? Oder einfach so weiter wie bisher und hoffen, dass sich die defensiven Probleme geben und offensiv durch Umschaltsituationen (bisher noch kein einziger Torschuss nach Konter) und sich besser einspielende Abläufe und integrierende Neuzugänge die Dinge zum positiven wenden? Keine einfach zu beantwortenden Fragen, an deren Beantwortung allerdings auch die Zukunft von Korkut beim VfB hängen wird.

Für das Spiel in Leipzig dürfte der VfB Stuttgart recht defensiv und eher mit der Rückkehr zu einer Fünferkette zu erwarten sein. Dazu vorn zwei schnelle Spieler für die Außen zum Umschalten und als mögliche Fütterer für den ja auch im Umschaltspiel sehr guten Gomez. Damit hätte man in Leipzig schon viel zusammen, um tatsächlich was mitnehmen zu können. Wenn, ja wenn denn die Mannschaft nicht nur auf Kompaktheit und Defensive eingestellt ist, sondern auch gut verteidigt.

Auf RB Leipzig könnte eine Aufgabe zukommen, für die man Geduld braucht. Letzte Saison spielte man gegen einen Korkut-VfB, der sich im Heimspiel am eigenen Strafraum verschanzt hatte und dort wartete, bis mal ein Konter vom Laster fiel (womit man fast durchgekommen wäre und einen Dreier geholt hätte). Eine ähnliche Erfahrung hatte RB in der Saison davor mit den Korkut-Leverkusenern gemacht, die allerdings noch mal über eine offensiv versiertere Mannschaft verfügten. Beide Spiele gingen zusammen mit 1:0 für RB aus. Und der eine Treffer resultiert aus einem Treffer aus der Nachspielzeit gegen Bayer, als die Gäste damals im Gefühl, in Überzahl noch mal etwas offensiver spielen zu können, in einen Konter liefen. Ansonsten war das in beiden Spielen 180 Minuten harte Arbeit, um sich überhaupt irgendwelche Torschüsse zu erspielen.

Viele Wechsel wird es im Vergleich zur Partie in Frankfurt wohl nicht geben. Das Kerngerüst einer Mannschaft, die schon in der ersten Bundesligasaison da war, dürfte in der neuen Zeit des stärkeren Setzens auf Hierarchien und Mentalität erst mal Bestand haben. Im Detail kann es da auch mal Änderungen geben, aber die anderen Spieler werden sich jetzt erstmal anbieten müssen, um sich einen Startelfeinsatz zu erkämpfen. Klostermann fällt weiter aus, sodass auch Laimer unangetastet bleibt. Halstenberg wird für den angeschlagenen Dauerläufer Saracchi spielen. Ansonsten liegen nicht wirklich Wechsel nahe, wenn man das beste und nicht mehr das frischeste Team auf dem Platz haben will. Dass Mukiele oder Augustin direkt wieder in der Startelf landen, bleibt auch eher schwer vorstellbar nach ihrer Ausbootung für das Frankfurt-Spiel.

Mögliche Aufstellungen

  • RB Leipzig: Gulacsi – Laimer, Orban, Upamecano (Konaté), Halstenberg – Sabitzer, Demme, Kampl – Poulsen, Forsberg, Werner
  • VfB Stuttgart: Zieler – Baumgartl, Badstuber, Pavard – Beck, Gentner, Ascacibar, Insua – Thommy, Gonzales – Gomez

Fazit: Wichtiges Spiel für RB Leipzig mitten in der englischen Woche, um in Sachen Punktestand in etwa auf Soll zu kommen. Wird, dafür steht Korkut im Normalfall, kein einfaches Spiel, weil der VfB Stuttgart vermutlich mit einer defensiv orientierten Aufstellung anreist. Bleibt halt die Frage, ob der VfB weiter eher mit Lücken verteidigt. Wenn man Umschaltmöglichkeiten wie zuletzt gegen Düsseldorf anbietet, könnte es für RB Leipzig auch ein ganz angenehmer Abend werden.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart nicht vor Ort verfolgen kann und am 26.09.2018, ab 20.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. VfB Stuttgart

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Ralf Rangnick | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart mit Ralf Rangnick.

17.21

So. Fünfter Spieltag der Bundesliga. RB Leipzig guckt sich die Dinge derzeit von der Mitte der Tabelle aus an. So ganz zufrieden ist man damit im Klub und um den Klub herum nicht. Faktisch fehlen aber auch nur die zwei Punkte aus dem Düsseldorf-Heimspiel, um im Soll zu sein. Da man dem Plan hinterherhinkt, bedeutet das aber auch, dass sich der Ergebnisdruck in die nächsten Spiele hineinschiebt. So auch in das Spiel gegen Stuttgart, die ihrerseits ja auch eher unzufrieden sind mit dem Saisonstart und gern ein paar Pünktchen mehr auf dem Konto hätten.

17.23

Wird entsprechend ein ganz interessantes Spiel. Zumindest was das Ergebnis angeht. Hinsichtlich des Verlaufs könnte es gegen ein Korkut-Team, das meist für Defensive steht, auch eher mühselig werden. Zumal RB ja jetzt auch nicht dafür steht, defensive Teams mal eben wegspielen zu können.

17.24

So richtig voll wird es wohl nicht werden in der Red Bull Arena. Irgendwas zwischen 30.000 und 35.000 waren die Schätzungen. Vermutlich angesichts vieler Rückläufer eher ersteres. Der Gästeblock wird ja auch ’nur‘ weniger als halbvoll. Dort wird es wegen eines Stimmungsboykotts in den ersten 20 Minuten auch recht ruhig werden..

17.29

Wird auch interessant, wie und ob Rangnick morgen wechselt. Die Rotation wurde als Thema ja in ihrer Extremform beendet. Aber in einer englischen Woche wird man vermutlich dann doch ein, zwei Wechsel durchführen. Mit Mukiele und Augustin kann man eventuell im Kader wieder rechnen.

17.31

Rangnick: „Kurzes Training heute.“ Belastungssteuerung für die Frankfurt-Spieler. Klostermann wird weiter ausfallen. Saracchi fällt wegen Muskelproblemen aus. Könnte Samstag wieder ein Thema werden. Ansonsten alle dabei.

17.34

Rangnick: Halstenberg ist in der Startelf geplant. Wie man sonst spielt, wird man morgen entscheiden. Wird noch mal richtig trainiert, nicht nur aktiviert am Vormittag.

Erklärt noch mal, dass man nicht mehr so extrem rotieren wird. „Haben eine normale englische Woche“, in der die anderen Klubs auch spielen und man somit physisch keinen Nachteil hat. Kern-Elf gegen Stuttgart wird wohl die Frankfurt-Elf sein. Werner ist auch dabei, wenn er erholt und fit ist.

Weiter zu Werner: „Hat sich in Frankfurt selbst am meisten geärgert. Im Normalfall macht er mindestens eine der Chancen. Wichtig, dass er die Szenen hat. Bin überzeugt, dass er auch gegen Stuttgart seine Chancen kriegt, wenn er spielt.“ So er in entsprechenden Situationen angespielt wird. Torriecher ist noch da. „Verliert man nicht.“

17.38

Rangnick zu Stuttgart: „Nicht umsonst zweitbeste Rückrundenmannschaft letzte Saison. Haben sich gut verstärkt. Überraschend, dass sie noch gar nicht gewonnen haben. Erwartungshaltung war eine andere. Auch für Stuttgart steht morgen einiges auf dem Spiel. Kommen über den Ballbesitz. Darauf werden wir uns vorbereiten und einstellen und versuchen, die richtige Balance zu finden.“ Verweist auf eigene gute Leistungen gegen Frankfurt in der zweiten Hälfte und auf das Spiel gegen Hannover, das gut gewesen sei.

In Frankfurt war es in der Halbzeitpause in der Kabine ruhig. Keine laute Ansprache. In der ersten Halbzeit eher Probleme mit der Dreierkette als mit Einstellung. Umstellung auf 4-3-3 hat das behoben.

Sieg gegen Stuttgart ist angestrebt, dann hätte man mit sieben Punkten aus drei Spielen eine kleine Serie.

17.41

Rangnick: „Thema Augustin/ Mukiele ist erledigt. Spieler wie Orban und Gulacsi haben sich auch geäußert. Damit ist es gut. Bin kein nachtragender Mensch. Haben die notwendigen Maßnahmen getroffen. Beide sind im Kader. Ob sie spielen, das habe ich noch nicht entschieden. Sind wertvolle Spieler. Haben sie reglementiert, nun werden wir sie wieder integrieren. Sind Teil der Mannschaft.“ Saubere Jungs im Team, die Mukiele und Augustin wieder gut empfangen werden.

Zur EM-Entscheidung am Donnerstag und Bedeutung für Leipzig: Loblied auf Leipzig. Die Stadt und die Fans. Super für die Stadt. Großartige Geschichte für Gott und die Fußballwelt. Und so.

17.45

Rangnick: „Zahl der Gegentore und der Chancen für die Gegner müssen reduziert werden. Tore schießen, können wir immer.“ Wichtig sind auch Balleroberungen für die eigene Torgefahr. Defensive als Vorbedingung für die Offensive. Fokus liegt auf Reduzierung der Gegentore, dadurch steigt die Chance auf Siege.

Zur Zahl der Zuschauer: „Hat was mit der Anstoßzeit zu tun.“ Viele Familien im Stadion, die Mittwochabend nicht kommen. Habe aber auch was mit Geld zu tun. Könne sich nicht jeder leisten, alle drei Tage zu einem Fußballspiel zu gehen. „Jeder spielt lieber vor ausverkauftem Haus.“ Stimmung aber auch bei 30.000 gut. Man wolle so spielen gegen Stuttgart, dass es einen Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fans gibt.

17.48

„Über 30.000 Zuschauer“ werden erwartet.

Rangnick zum Thema Hopp: Erinnert sich an erstes Bundesligajahr mit Hoffenheim und Duell gegen Dortmund. „Damals erstmals so, dass es Schmähgesänge gab. War der Anfang der Geschichte, die sich über zehn Jahre zieht. Tut mir in der Seele weh. Kenne Hopp gut, auch wenn wir uns nicht mehr so oft begegnen. Kenne kaum jemanden, der sich uneigennütziger engagiert. Vor 20, 25 Jahren mit kleinem Geld mit Unterstützung angefangen.“ Dann Pläne für Jugendakademie. „Wollte nie Gewinne generieren, sondern der Region etwas zurückgeben.“ Auch an anderen Stellen gesellschaftlich engagiert. „Fußballstadien als rechtsfreie Räume“, wo Sachen passieren, die zum Beispiel in der Fußgängerzone sanktioniert werden würden. Gut, wenn man die Sache mit den Hopp-Schmähungen jetzt angeht.

17.51

Das war es von hier. Ein gefasster und relativ entspannter Rangnick, der sich auf die Seite von Hopp schlägt und ansonsten für Mukiele und Augustin die Arme ausbreitet. Na, mal sehen, ob das einen von beiden morgen auf den Platz spült. Auf der Außenverteidigerposition wird es nach den Ausfällen von Klostermann und Saracchi ja langsam eng. Da hätte Mukiele bei weiteren Ausfällen gar keine schlechten Chancen zumindest auf eine Einwechslung. Schauen wir mal. Habt Spaß mit dem Spiel..

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