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Europa League: RB Leipzig vs. Zorya Luhansk 3:2

Rückspiel in den Playoffs der Europa League. Nach dem 0:0 in Luhansk brauchte RB Leipzig einen Sieg. Den holte man sich beim 3:2 völlig verdient auch. Aber der Weg dahin war durchaus steinig und vor allem spannend, weil RB erneut einige Chancen liegen ließ und defensiv einige Male schlecht aussah.

In die Partie gegangen war RB Leipzig mit sechs Veränderungen gegenüber dem Spiel in Dortmund. Getreu dem Motto, dass man immer die frischesten Spieler auf den Platz bringen will. Nicht neu ins Spiel kamen lediglich Mukiele (Schonung wegen Knieproblemen) und Bruma. Ansonsten machte Ralf Rangnick vom kompletten Rotationsprogramm Gebrauch.

Von der Formation her blieb es bei irgendwas zwischen 4-3-3 und einer Raute. Je nachdem, wo man Cunha sehen will, der gegen den Ball eher Teil der vordersten Reihe war, sich aber ansonsten in den Zehnerraum fallen ließ. Kampl und Sabitzer gaben in der rautenähnlichen Formation die Achter.

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Erstes Endspiel der Saison

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen Zorya Luhansk (30.08.2018, 18.30 Uhr) befindet sich ein Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Weiter keine Atempause im Spielplan von RB Leipzig. Die wartet dann erst ab Montag, wenn die erste Länderspielpause ansteht. Solange wie die Bundesliga schon wieder läuft, wurde das aber auch langsam Zeit.^^

Vorher steht für RB Leipzig aber noch ein echtes Endspiel auf dem Programm. In den Europa-League-Playoffs spielt der Bundesligist sein Rückspiel gegen Zorya Luhansk. Die Ausgangslage ist nach dem 0:0 im Hinspiel denkbar einfach. Gewinnen oder rausfliegen. Jeder Sieg bedeutet das Weiterkommen. Alle Unentschieden, bei denen der Gast mindestens ein Tor schießt und sowieso alle Niederlagen bedeuten das Ende in Europa. Bei einem 0:0 geht es in die Verlängerung oder eben auch noch ins Elfmeterschießen.

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Europa League: Zorya Luhansk vs. RB Leipzig 0:0

Europa-League-Playoff-Hinspiel für RB Leipzig bei Zorya Luhansk in der Ukraine. Gespielt in Saporischschja, weil aufgrund der kriegerischen Handlungen Russlands bzw. russischen Seperatisten an Fußball in Luhansk immer noch nicht zu denken ist. Gegen gut kämpfende Gastgeber kam RB in diesem Spiel trotz langer Unterzahl nur zu einem 0:0, vor allem weil man die sich bietenden Chancen nicht nutzte.

RB Leipzig war zwar mit 18 Spielern nach Saporischschja gereist. Allerdings waren da mit Bruno und Nachwuchsmann Majetschak auch zwei dabei, die im Profiteam eigentlich keine (große) Rolle spielen. Entsprechend war der Kader nach einigen Ausfällen wieder mal sehr dünn besetzt bei einem Europa-League-Auswärtsspiel.

Gegenüber dem Spiel in Köln wechselte Ralf Rangnick die maximal mögliche Anzahl an verfügbaren Spielern ein, nämlich sechs. Mvogo, Saracchi, Orban, Konaté, Cunha und Werner rutschten in die Startelf. Gulacsi, Klostermann, Upamecano, Forsberg, Poulsen und Augustin blieben draußen oder gleich ganz in Deutschland.

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Ausgeglichenheit als Stärke

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Zorya Luhansk (23.08.2018, 20.30 Uhr) befindet sich ein Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Der Reisespaß geht für RB Leipzig weiter. Craiova. Köln. Und nun ab in die Ukraine. Nicht in die Ostukraine, wo Luhansk eigentlich liegt. Sondern etwas zentraler nach Saporischschja, in eine 760.000-Einwohner-Stadt. Dass man nicht in Luhansk spielt, liegt am Krieg mit Russland bzw. an russischen Milizen, die die Abspaltung ostukrainischer Provinzen auch bewaffnet vorantreiben wollen. Seit 2014 wird der Konflikt mit der ukrainischen Armee dort ausgetragen. Luhansk und Donezk lagen von Anfang an im Zentrum der Angriffe. So richtig Ruhe ist immer noch nicht eingekehrt, sodass dort weiterhin keine Fußballspiele ausgetragen werden.

Letzte Saison spielte Luhansk ganz am anderen Ende des Landes in Lwiw, lockere knapp 1.300 km vom eigenen Stadion entfernt. Saporischschja liegt ’nur‘ knapp 400 km von Luhansk entfernt. Heimspiel-Atmosphäre kommt in der Slawutytsch-Arena (knapp 12.000 Plätze) in Saporischschja im Ligabetrieb bei unter 4.000 Zuschauern trotzdem nicht wirklich auf. In der Europa-League-Quali zuletzt gegen Braga waren immerhin über 5.000 Zuschauer vor Ort. Von einem Hexenkessel oder der guten Stimmung in Craiova beim letzten RB-Auswärtsspiel ist man trotzdem relativ weit entfernt. Dass der geneigte Luhansk-Fan (von denen auch früher in der eigenen Stadt nicht so viele zum Fußball gingen) angesichts der allgemeinen Lage der Stadt andere Probleme hat, als in Saporischschja zu irgendeinem Kick zu gehen, dürfte aber auch nachvollziehbar sein.

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