Schlagwort-Archive: Marc Schnatterer

Union, das St. Pauli im HFC-Gewand

Fünf Spiele nach dem Start in die neue Zweitligasaison treffen sich Dirk, Benni und meine Wenigkeit, um uns frei durch die Welt rund um RB Leipzig und den Sport allgemein zu assoziieren. Länderspielpause heißt dabei kulinarisch Saure-Gurken-Zeit. Der Herbst steht schließlich auch langsam vor der Tür.

Locker zwei Stunden werden gefüllt mit allerlei Betrachtungen rund um all die Dinge bei RB Leipzig, die es nach dem Saisonstart zu besprechen gibt. Also alles zum Kader und zu den ersten Begegnungen, den Dingen über die man sich freuen konnte und jenen über die man sich ärgern musste. Dazu allerlei Basketball, Tattoo-Betrachtungen und Fragen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Großstadtvereins generell.

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33.Spieltag – 2.Bundesliga 2014/2015

Wenn 32 von 34 Spieltagen absolviert sind und der 33. vor der Tür steht, dann hat man nicht nur bezüglich der Tabelle ein recht aussagekräftiges Bild. Auch die Statistiken der Offensivspieler geben jetzt recht fundiert darüber Auskunft, was dem Einzelnen im Saisonverlauf vielleicht gelungen oder nicht ganz so gelungen ist.

Wirft man einen Blick auf die Torjägerliste und nimmt nur Spieler auf, die in mindestens 10 Einsätzen mindestens 5 Tore geschossen haben und öfter als alle 300 Minuten aus dem Spiel heraus ins Tor trafen, dann bleibt bereits eine hübsche Liste an prägenden Zweitligafiguren übrig. Es fehlen aber auch ein paar Spieler, die man darin erwarten würde. Wie beispielsweise ein Dominik Stroh-Engel, der allerdings nur sechsmal aus dem Spiel heraus einnetzte.

Am beeindruckendsten sicherlich die Bilanz von  Rouwen Hennings, der zu Saisonbeginn eine ganze Zeit verletzungsbedingt fehlte, dann aber zum Garanten wurde, der den Karlsruher SC überhaupt erst in Richtung Aufstiegschance schoss. Alle 138 Minuten ein Tor aus dem Spiel heraus wird nur vom Braunschweiger Emil Berggreen übertroffen, der als klassischer Joker allerdings erst noch nachweisen muss, dass er dieses Niveau auch über 90 Minuten halten kann.

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Zweitligatopelf

Eigentlich ist es ja ein eher fragwürdiges Geschäft, rund um den Fußball Bestenlisten erstellen zu wollen. Wobei die Fragwürdigkeit vor allem darin besteht, diesen Listen den Anschein der Objektivität geben zu wollen. Denn auf der einen Seite gibt es niemanden, der alle Spieler permanent im Saisonverlauf im Blick hat und auf der anderen Seite fehlt ein objektiver Bewertungskatalog, anhand dessen die Bewertung verobjektivierbar wäre. Das führt dann zusammengenommen dazu, dass meist Spieler in den Bestenlisten landen, die auch bei erfolgreichen Mannschaften spielen.

Sich zu diesem Zeitpunkt der Saison einer Zweitligatopelf zu widmen, ist aber sowieso nicht mehr als Spielerei. Und erhebt auch gar nicht den Anspruch, die besten oder überraschendsten oder zukunftsfähigsten Spieler zu versammeln. Die Auswahl soll eine rein subjektive sein und lässt somit auch Auswahlkriterien zu, die zum sportlichen Auftreten hinzukommen oder mit diesem gar nicht direkt in Beziehung stehen. Eine kleine Spielerei, die eher die persönlichen Eindrücke von bisher 26 Spielen zusammenfasst.

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13.Spieltag – 2.Bundesliga 2014/2015

282 Tore schossen die 18 Zweitligateams bisher in der Saison 2014/2015. Macht pro Spiel 2,61 Tore. Am häufigsten einigte man sich zwischen den Teams dabei auf ein 1:1 (gefolgt vom 1:0, mit etwas Abstand folgen ziemlich gleichauf und 2:0, 3:0 und 2:1) . Insgesamt 22mal war das der Fall. Jedes fünfte Spiel war also eine 1:1-Punkteteilung. Insgesamt gingen 36 Partien, also genau ein Drittel der Spiele Unentschieden aus.

Das 0:0 war dabei insgesamt nur sechsmal vertreten. RB Leipzig war allein an drei dieser torlosen Begegnungen beteiligt. Wenn das mal nicht schon deutliche Krisensymptome des Eventfußballs sind.^^

Deutlich eventiger ging es da beim 5:2 des FSV Frankfurt bei Greuther Fürth zu. Die Partie war die bisher torreichste der Saison. Im Vorjahr wurde dies auch unter Beteiligung von Greuther Fürth nur einmal getoppt, als die Franken damals ihr Auswärtsspiel in Aue mit 6:2 gewannen.

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Die bunte Welt des Toreschießens in der dritten Liga

Im Rahmen der gestrigen Betrachtungen in Sachen Transferaktivitäten tauchten mit Stefan Kutschke und Federico Palacios-Martinez auch zwei Stürmer in der Liste der (möglichen) Neuzugänge auf. Was zuerst einmal den Verdacht nahe legen könnte, dass RB Leipzig ein Torproblem hat und diesbezüglich nachbessern will. Was bei 34 erzielten Treffern erst einmal ein wenig erstaunlich klingt. Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Blick ins Zahlenwerk rund um das Toreschießen in der dritten Liga.

Die erste Tabelle zeigt für alle Drittligateams die Anzahl der Tore, die Anzahl der Torschützen und die Anzahl der Tore im Schnitt pro Torschützen. Da es an dieser Stelle um die individuelle Torgefährlichkeit der Teams gehen soll, wurden Eigentore aus der Rechnung genommen, sprich von den 34 RB-Toren bspw. wurde das Eigentor des Kieler Herrmanns abgezogen, sodass 33 übrigbleiben. Die bunte Welt des Toreschießens in der dritten Liga weiterlesen

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Scorerkarrieren

Dominik Stroh-Engel war jüngst wegen seines wie auch immer zu nennenden Viererpacks (sein eigener Versuch lautete Quattrick) gegen Hansa Rostock in aller Munde. Dadurch schraubte er sein Torkonto auf erstaunliche 10 Treffer in nur neun Partien. Nimmt man auch noch die nicht zu verachtenden 5 Vorlagen dazu, ist er aktuell der absolut überragende Scorer der dritten Liga. 15 Torbeteiligungen sind in nur neun Spielen eine überragende Bilanz für den 27jährigen, für den es im vergangenen Jahr in Wehen Wiesbaden nicht wirklich funktionieren wollte (6 Torbeteiligungen in 34 Spielen). Zuletzt in Saarbrücken fehlte er verletzungsbedingt. Ob es morgen zum Nachholer in Dortmund für ihn reichen wird, ist aktuell fraglich.

Ob es für Dominik Stroh-Engel in Zukunft noch einmal für eine höherklassige Karriere reichen wird, ist ebenso fraglich, wenn man einen Blick auf die Drittliga-Topscorer der letzten Jahre wirft. Für die meisten Spieler gilt, dass sie zwar sehr gute Drittligaspieler waren und oft auch blieben, aber schon in der zweiten Liga meist nur Durchschnitt mit nicht immer hohen Einsatzzeiten wurden und nur selten den Sprung in die höchste Spielklasse schafften.

Zwei auffällige Ausnahmen gibt es von der Regel. Zum einen ist da Thomas Müller zu nennen, der bevor er bei den Bayern durchstartete, erst einmal ein Jahr lang mit der U23 die dritte Liga aufmischte und letztlich in bisher fünf Jahren eingleisiger dritter Liga der einzige Offensivspieler war, der später auch auf allerhöchstem Niveau funktionierte. Was eher ein Gegenindiz für die These ist, dass die dritte Liga wichtig für die Ausbildung von Top-Nachwuchstalenten wäre.

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Transfergerüchte: Jung, Papadimitriou, Garbuschewski und Co

Eine Zeitlang lief das Transfergerüchtebarometer rund um RB Leipzig in dieser Woche ziemlich heiß. Vor allem Ronny Garbuschewski spielte dabei eine Hauptrolle. Er kommt, er kommt nicht. Im stündlichen Wechsel. Dazu diverse Abgänge und einige neue Namen. Mit steigenden Ligen wird man sich rund um RB Leipzig darauf einstellen müssen, dass die Transfergerüchtemaschinerie in den entsprechenden Monaten immer schneller laufen wird.

Halten wir uns mal an die Fakten, dann stehen aktuell Tobias Willers, Denis Thomalla und André Luge und seit neuestem auch Anthony Jung (siehe unten) als Neuzugänge fest. Daneben werden Marcus Hoffmann, Umut Kocin, Patrick Koronkiewcz, Tom Nattermann und Paul Schinke in der kommenden Spielzeit nicht mehr zum Profikader von RB Leipzig gehören. Bei letzterem lief soweit man weiß der Vertrag aus, bei vorletzterem ist noch unklar, ob er nicht dauerhhaft zum U23-Spieler wird [Update: Inzwischen offiziell als Spieler der zweiten Mannschaft für die kommende Saison bestätigt] und die ersten drei dürfen sich einen neuen Verein suchen und sich nebenbei bei der U23 fit halten, solange sie bei der Suche keinen Erfolg hatten.

Was die Abgänge angeht ist es also ziemlich genau so gekommen, wie es schon im ersten Überblick über den Kader von RB Leipzig in der neuen Saison prognostiziert wurde. Sodass der aktuelle Profikader so aussieht: Transfergerüchte: Jung, Papadimitriou, Garbuschewski und Co weiterlesen

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