Personell und taktisch ausbalanciertes Team

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund (19.01.2019, 18.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Start in die Rückrunde für RB Leipzig. Der Europa League entledigt, will man am Ende der Saison unter den ersten vier Teams der Bundesliga stehen. Dafür sollte man wohl in jedem Fall noch mal dieselbe Punktzahl wie in der Hinrunde holen, also 31 Punkte. Das letzte Mal, dass der Viertplatzierte mehr als 62 Punkte hatte, ist schon zehn Jahre her. Und damals war Platz 4 noch gar kein Champions-League-Platz. Seitdem ging der Platz immer mit zwischen 55 und 62 Punkten weg.

Um sich mindestens auf Platz 4 einzuordnen, braucht RB Leipzig in jedem Fall eine gute Runde. Die mal eben mit dem Topspiel gegen den überlegenen Spitzenreiter Borussia Dortmund eingeläutet wird. Sechs Punkte Vorsprung haben die schon auf die Bayern, elf Punkte sind es auf RB und 14 auf einen Nicht-Champions-League-Platz. Auch wenn man in Dortmund noch ein wenig den Ball flach hält und den Bayern die Favoritenrolle zuschiebt und die endgültige Bewertung vom Saisonverlauf abhängt, wäre das Verpassen des Meistertitels für den BVB aus heutiger Sicht wohl schon eine kleine Enttäuschung. So eine gute Chance kriegt man nicht jedes Jahr.

Im Sinne dieser Chance wäre es wohl auch ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, wenn man auch aus Leipzig drei Punkte mitnehmen würde. Das würde nach 13 Siegen aus 17 Spielen und als zweitbestes Auswärtsteam der Liga sicherlich auch der Logik der bisherigen Saison folgen. Wobei der BVB auswärts ’nur‘ fünf von acht Spielen gewann, während es zu Hause acht von neun waren.

Die einzige Niederlage der Saison kassierten die Dortmunder am vorletzten Spieltag der Hinrunde in Düsseldorf. Es war eine leicht unglückliche, aber auch nicht unverdiente Niederlage. Eine diskutable Abseitsentscheidung, die dem BVB die Führung nahm, war dabei. Aber der Aufsteiger zeigte auch eine Möglichkeit, wie man dem Tabellenführer den Spaß nimmt. Man verteidigte mit der vordersten Linie sehr tief, als ungefähr zehn Meter in der eigenen Hälfte, aber mit der letzten Reihe recht hoch, also zehn, 15 Meter vor dem eigenen Strafraum, sodass der gesamte Mannschaftsverbund auf einem extrem dünnen Streifen stand und dort alles dicht machte.

Das nahm dem BVB die Möglichkeit das zu machen, was man gern macht, sich nämlich in Ruhe und ohne die Gefahr von Ballverlusten an den gegnerischen Strafraum zu spielen, um dann dort mit hoher Geschwindigkeit und einem teils atemberaubenden Passspiel den Gegner auseinanderzunehmen. Oder anders gesagt: Die Fortuna schaffte es mit dem Verdichten in einer Zone, die nah genug am eigenen Tor war, um nicht zu viele Räume in die Tiefe zuzulassen, aber weit genug weg war, um die Borussia vom Strafraum fernzuhalten, dem Tabellenführer die zentrale Stärke in ihrer Offensive zu nehmen. Wird interessant, ob RB das ähnlich machen wird (von der Spielanlage her würde das jedenfalls gut zu Rangnick-Fußball passen) oder ob man wie im Hinspiel (zumindest in der Anfangsphase) sehr hoch attackiert (wogegen der BVB aber recht immun ist).

Fakt ist, dass die Qualität der Dortmunder in der Offensive überragend ist und man einen Weg braucht, diese aus dem Spiel zu nehmen. Das Duo Alcacer-Reus hat zusammen in der Bundesliga bereits 23 Tore erzielt, also nur acht weniger als RB Leipzig insgesamt. Wenn man dann noch den überragenden Jadon Sancho dazunimmt, der allein vier Tore von Marco Reus vorbereitet hat, kommt man zusammen auf 44 Torbeteiligungen (Tore plus Vorlagen), das sind gleich 15 mehr als das RB-Toptrio Werner, Poulsen, Sabitzer. Diese BVB-Achse muss man in den Griff bekommen (und sei es, indem man sie vom Strafraum fernhält), wobei Alcacer nach Lage der Dinge aufgrund von Muskelproblemen in den letzten Wochen sowieso maximal von der Bank kommt und Reus in der Vorbereitung mit einem Virus kämpfte, der ihm eventuell die letzten drei, vier Prozent genommen hat.

Der BVB ist in dieser Saison ein klassisches Favre-Team, das für eine gute Defensivorganisation steht und dafür, dass man so spielt, dass man gegen Ballverluste und Konter gewappnet ist. Sicherheit im Spielaufbau im eigenen und im Mitteldrittel. Hohes Risiko im Spiel erst im vorderen Drittel. Und vor allem gilt: Torabschluss nur aus wirklich guten Situationen. 57 Großchancen (also Chancen, in denen man allein vor dem gegnerischen Keeper auftaucht) hat sich der BVB schon erspielt. Mehr als jedes andere Team der Liga. Dabei geben im Widerspruch dazu gleich elf(!) Mannschaften insgesamt mehr Torschüsse ab als die Dortmunder. Das Favre-Team ist also vor allem eine hochgradig effiziente Maschinerie, in der es wenig sinnlose Abschlüsse und dafür viele bis zur 100%igen Chance ausgespielte Angriffe gibt.

Diese Effizienz setzt sich in der Verwertung von Chancen fort. Nur rund 32,5 Tore, die viertmeisten der Liga, würde man anhand der Dortmunder Chancen erwarten. Tatsächlich haben sie 44(!) Tore, mit Abstand die meisten der Liga, erzielt. Allein Tormaschine Alcacer hat fast sieben Tore mehr erzielt, als angesichts seiner Chancen erwartbar wäre. Ein Offensivspiel, das mit Geduld und im letzten Drittel beeindruckender Kombinationsgeschwindigkeit vornehmlich große Chancen herausspielt und diese effizient verwandelt. Das kennzeichnete den BVB in der Hinserie, in der man sowohl im Umschalten als auch bei Standards als auch aus dem normalen Spiel heraus zu den offensiven Topteams der Liga gehörte.

Aber auch defensiv arbeitete man sehr gut und zeigt sich in keinem Bereich so richtig anfällig. Wobei man je nach Besetzung der Defensivkette Probleme bekommt, wenn man Umschaltbewegungen verteidigen muss. Da ergeben sich durchaus auch mal gute Räume zum bespielen. Abgesehen davon sagt es viel aus, dass nur die Bayern weniger Großchancen und überhaupt Schüsse auf das Tor zulassen als der BVB.

Die sowieso vorhandene individuelle Klasse wurde in dieser Saison also taktisch veredelt durch Lucien Favre, der dem Team jenen Rahmen gab, den dieses braucht. Ein Rahmen, der für Stabilität, aber in den entsprechenden Zonen auch für viel Kreativität steht. Und ein Rahmen, der auch mit viel Aufwand ausgefüllt wird. Denn der BVB gehört in Sachen Laufaufwand zu den Topteams der Liga. Im Bereich der Sprints liegt man sogar an der Spitze. In allen Bereichen liegt man recht deutlich vor RB. Erstaunlich für ein Team, das mit der Champions League ja auch zusätzliche Belastungen zu schultern hatte.

Vielleicht hängt auch damit zusammen, dass der BVB in der letzten halben Stunde das absolute Topteam der Liga ist. Keine andere Mannschaft schießt in dieser Zeit mehr Tore. In der letzten Viertelstunde kassiert keine Mannschaft weniger Tore. Neben der phyischen Komponente ist das auch dem Einfluss von Favre zu verdanken. Zumindest versteht es der Trainer immer wieder gut, in der Pause oder im Verlauf des Spiels Anpassungen vorzunehmen, die sich positiv auf das Spiel auswirken.

Auch Einwechslungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Insgesamt 14 Jokertore hat der BVB schon erzielt und 24 Torbeteiligungen nach Einwechslungen verzeichnet. Wobei Edeljoker Alcacer da mit zehn Treffern den Löwenanteil beigesteuert hat. Das führt auch zu einer weiteren bemerkenswerten Statistik, nämlich der, dass Dortmund zwar schon sechsmal in Rückstand lag, aber nur zwei dieser Spiele nicht noch gewonnen hat. Viermal hat man entsprechend noch gewonnen, einmal traf es zu Saisonbeginn auch Leipzig.

Mit ihrem in der Grundanlage nüchternen Stil, der durch eine extrem kreative Offensive veredelt wird, überrollen die Dortmunder nicht mal zwangsläufig ihre Gegner, sondern sie kontrollieren sie eher. Sieben Siege mit einem Tor Differenz sind so viele wie bei keinem anderen Team. 2,2 Punkte pro Spiel in Partien, die mit maximal einem Tor Unterschied ausgehen, sind mit Abstand der Topwert der Liga. Als einzige Mannschaft hat der BVB noch keine Niederlage mit mehr als einem Tor Differenz kassiert, aber im Vergleich mit den Bayern (8) und Mönchengladbach (9) auch erst relativ wenige, nämlich sechs Siege mit mehr als einem Tor Differenz eingefahren (genauso viele wie RB).

Diese Daten passen dazu, dass der BVB bisher fast zehn Punkte mehr geholt hat, als den Chancenverhältnissen nach hätten normalerweise herausspringen müssen. Die Frage ist nun, ob sich die extremen Effizienzwerte noch mal angleichen, der BVB also mit dem selben Spiel schlechtere Ergebnisse einfährt oder nicht. Traditionell stehen Favre- (wie Dardai-) Teams dafür, dass diese statistischen Ausreißer kein Zufall, sondern konstante Begleiter sind.

Es ist ein recht junges Team, das der BVB da am Start hat, aber es ist auch ein personell und taktisch sehr gut ausbalanciertes Team. Durch die nüchterne Spielanlage hat man es geschafft, die Wahrscheinlichkeit, Spiele erfolgreich zu bestreiten, deutlich zu erhöhen. Auf der anderen Seite stehen Spieler wie Witsel, Delaney, Alcacer, Diallo oder Hakimi für einen unheimlichen Qualitäts- und (bei Witsel und Delaney) Erfahrungs- bzw. Mentalitätszuwachs im Team. Dann kommt am Ende zusammen mit einem sehr guten Trainer halt auch was sehr gutes raus.

Gegen diese ausbalancierte Mannschaft wird RB Leipzig einen sehr guten Tag brauchen. Schlecht ist dafür, dass Forsberg und Neuzugang Haidara weiter ausfallen. Ilsanker fehlt dazu gesperrt. Und bei Bruma bleibt der Einsatz bis zuletzt fraglich. Das ist vor allem im Offensivbereich eine ungünstige Konstellation, die ein paar Fragezeichnen in Bezug auf die Besetzung offenlässt. Möglich, dass Rangnick Adams oder Laimer neben Demme auf die Sechs stellt und Kampl auf der Zehn spielen lässt. Möglich aber auch die Umstellung auf eine Dreierkette (was auch gut wäre, um Sancho in den Griff zu bekommen) oder auf eine Variante mit einer Raute und Cunha hinter den Spitzen (das ist aber die unwahrscheinlichste Variante).

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Konaté, Orban, Upamecano – Klostermann, Demme, Halstenberg – Sabitzer, Kampl – Poulsen, Werner
  • Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Toprak, Diallo, Hakimi – Delaney, Witsel – Sancho, Reus, Guerreiro – Götze (Philipp)

Fazit: Es ist so ziemlich der schwerstmögliche Auftakt für RB Leipzig in die Rückrunde, gleich zu Beginn den überlegenen Tabellenführer zu empfangen. Für Dortmund ist es die Chance, gleich ein Ausrufezeichen zu setzen und einen möglichen Konkurrenten endgültig zu distanzieren. RB kann immerhin die Bundesliga spannend machen. Wenn schon nicht für sich selbst, dann eben für die Bayern. Auf jeden Fall wartet eine Auseinandersetzung mit einem sehr stabilen Team, dessen Fokus auf Ballbesitz den Gastgebern entgegenkommen könnte, auch wenn Dortmund den Ballbesitz in den gefährlichen Zonen vornehmlich ohne großes Risiko spielt.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund nicht vor Ort verfolgen kann und am 19.01.2019, ab 18.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Borussia Dortmund

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RB-Leipzig-Coach Ralf Rangnick. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund. Mit Ralf Rangnick.

13.11

Rückrundenstart in der Bundesliga. Ja, es geht schon wieder los. Mitten im Winter, wie üblich. Kalt wird es am Samstagabend. Aktuell sind irgendwas leicht unter null Grad angesagt.

13.15

Es ist zum Aufakt gleich wieder ein richtiger Kracher. Mal abgesehen vom Gebimmel drum herum mit Boykott und Twitter-Challenges ist es vor allem sportlich eine ordentliche Herausforderung, die RB da zum Start in die Rückrunde bewältigen muss. Kleine Fragezeichen wie immer, wie die Mannschaften aus der Winterpause kommen. Dortmund hat vor allem in der Abwehrzentrale ein paar Verletzungssorgen. Reus kann spielen. Alcacer soll auch spielbereit sein, dürfte aber vermutlich von der Bank kommen. Bei RB gibt es weiter die Fragezeichen in der Offensive. Mal sehen, was Ralf Rangnick da gleich dazu sagen wird und wer neben Forsberg und Haidara definitiv ausfällt.

13.17

Ausverkauft ist das Stadion in Leipzig natürlich. Dortmund und München sind ja neben zwei, drei anderen Partien die Spiele, die man immer voll kriegt. In dieser Saison ist es nach Schalke und Mönchengladbach die dritte ausverkaufte Partie. Da fällt es dann auch nicht weiter ins Gewicht, dass Teile der BVB-Fans wie üblich nicht nach Leipzig reisen wollen.

13.32

Saisonziel ist nach Platz 4 in der Hinrunde natürlich klar: Champions-League-Platz. Die ersten beiden Plätze dürften im Normalfall weg sein. Dahinter ist alles möglich. Mal schauen.

13.39

Ralf Rangnick verkündet Vertragsverlängerung mit Ibrahima Konaté (bis 2023). „Hat sich zum Leistungsträger entwickelt. Bemerkenswert. Freuen uns, ihn noch länger an uns zu binden. Eine richtungsweisende Entscheidung.“

Personallage gegen Dortmund: Bruma fällt aus. „Noch zu schmerzhaft im Sprunggelenk.“ Vielleicht gegen Düsseldorf wieder da. Haidara fehlt auch. Alle anderen einsatzfähig.

„Kampl spielt mit hoher Wahrscheinlichkeit.“

Bei Forsberg noch die Frage, ob es schon Sinn macht, ihn in den Kader zu nehmen. „Entwicklung bisher positiv. Hat fast vier Monate kein Spiel gemacht. Müssen die Kirche im Dorf lassen und realistisch bleiben.“

13.41

Rangnick: „Emil würde wohl am liebsten von Anfang an spielen. Aber wir müssen nach Verstand und nicht nach Emotionen gehen.“ Froh, dass Forsberg alle Einheiten mitmachen konnte. Schritt für Schritt gehen.

Zu Adams: „Alle Einheiten mitgemacht. Wird im Kader sein. Ist erst zwei Wochen bei uns. Sind sehr zufrieden. War aber klar, dass er nicht lange braucht, sich zurechtzufinden.“ Verweis darauf, dass die Unterschiede zwischen der Major League und der Bundesliga trotzdem sehr groß sind.

13.43

Rangnick: „Düsseldorf hat aus einer sehr defensiven Grundordnung gegen Dortmund gespielt und oft mit allen Spielern in der eigenen Hälfte. Da hat sich Dortmund schwer getan. Für uns nicht unbedingt eine Blaupause. Hat aber gezeigt, dass eine kompakt verteidigende Mannschaft den Dortmundern Probleme bereiten kann.“

„Kennen Calhanoglu. Spielt jedes Spiel in Mailand. Wissen, was er damals gekostet hat. Finanziell für uns nicht darstellbar.“

13.46

Rangnick: „Haben im Hinspiel ein richtig gutes Spiel gemacht. Ergebnis hat Leistung nicht widergespiegelt. Müssen als Mannschaft auftreten und verteidigen und den BVB unter Druck setzen und Fehler erzwingen.“ Offensive der Dortmunder im Blick behalten. „Haben eine Chance zu gewinnen.“ Timo Werner kann Unterschiedsspieler sein. Aber auch Poulsen und Sabitzer sind sehr gute Offensivspieler.

„Dortmund spielt eigentlich ohne richtigen Center-Stürmer. Gehen davon aus, dass Reus und Götze spielen. Wird wichtig sein, in der Abwehr rechtzeitig zu erkennen, was passiert. BVB spielt sehr variabel. Brauchen eine sehr wache Partie, vor allem von den Spielern im Abwehrbereich. Ihnen immer wieder die Laufwege gezeigt. Müssen die richtigen Entscheidungen treffen.“

13.49

Rangnick: „Dortmund im Sommer mit sehr guten Transfers, wie Witsel und Delaney. Da gehört auch der Trainer dazu.“ Schon bei Hertha damals erfolgreich. Zu Gladbacher Zeiten schon gesehen, dass er vom klassischen Stürmer abweicht. „Stellt Mannschaften perfekt ein in Bezug auf Laufwege.“ Lobt die Arbeit in der Vereinsspitze bei Borussia Dortmund in Bezug auf Transfers.

„Gehen davon aus, dass Alcacer nicht zu Beginn spielt. Wenn er reinkommen sollte, dann vielleicht ja auch weil wir führen. Wenn er spielt, ist er ein Torjäger der einen Lauf hat. Zeigt, dass der BVB ein richtiges Gespür hatte bei der Verpflichtung.“

13.53

Rangnick: „Positiv an der Vorbereitung, dass alle Spieler ihre Hausaufgaben gemacht haben. Körperlich sind wir deswegen in einem sehr guten Zustand. Aus unterschiedlichen Gründen nicht alle Spieler immer dabei gehabt im Training. Am Ende sind jetzt bis auf Bruma trotzdem alle dabei. Deswegen bin ich mit der Vorbereitung zufrieden. Freuen uns auf den Start und ein ausverkauftes Haus. Sind heimstark und trauen uns zu, Dortmund herauszufordern.“ Defensiv sicher stehen und offensiv effizient spielen als Motto.

Zur Meisterschaft: „Glaube, dass es lange eng zugehen wird. Normalerweise entscheidet es sich zwischen Bayern und Dortmund. Nicht auszuschließen, dass auch Mönchengladbach oder andere Teams noch rankommen. Da müsste aber viel zusammenkommen. Dortmund hat auch in der Breite enorme Qualität. Eine Prognose abzugeben, ist aber sehr schwierig.“

13.54

Rangnick zu Meisterschaftsträumen: „Wenn wir noch ganz nach vorn kommen wollen, müssten wir Dortmund schlagen.“ Selbst wenn man 40 Punkte holt, würde das wohl nicht reichen. „Wollen unter die ersten Vier, das wäre großartig und im Pokal noch weit kommen.“ Pokalfinale als Ziel. „Das sind realistische Ziele, alles andere ist Träumerei.“

13.56

Das war es von hier. Rangnick bezeichnet das Pokalfinale als „realistisches Ziel“, verkündet die Verlängerung des Konaté-Vertrags und hat ein sehr weiches Calhanoglu-Dementi in der Tasche (ein rein wirtschaftliches, nicht sportliches). Dazu hat er viel Respekt vor Dortmund, will sie aber trotzdem gern schlagen. Na dann, schauen wir mal. Viel Spaß mit dem Topspiel am Samstagabend..

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