Wieder zur falschen Zeit am falschen Ort?

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig beim FC Bayern München (19.12.2018, 20.30 Uhr) befindet sich der Ticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. PK mit Ralf Rangnick.]

Ist das noch Bayern gegen Leipzig oder schon Stirb langsam Teil 3 (nur dass bisher im Fußball im Gegensatz zum Film immer die Bösen gewannen)? Mal wieder kurz vor Weihnachten zu den Bayern (na gut, letzte Saison war es nicht kurz vor Weihnachten, aber stört hier die Geschichte nicht mit Details), wo man bisher zweimal mit der Hoffnung auf Punkte antrat und beide Male chancenlos und früh in Unterzahl war und man sich spätestens zur Pause gemütlich zurücklehnen und den Rest der Spielzeit ohne Hoffnung herunterticken lassen konnte.

Diese Saison standen die Vorzeichen lange gut, dass es mal anders werden könnte. Vier Heimspiele am Stück konnte der FC Bayern zwischenzeitlich nicht gewinnen. Darunter die Spiele gegen Augsburg(!), Freiburg(!) und Düsseldorf(!). War halt nur dummerweise noch nicht ganz Weihnachten..

Inzwischen ist der deutsche Meister allerdings wieder in Schwung gekommen. Vier Siege gab es in den letzten fünf Pflichtspielen, nur bei Ajax Amsterdam musste man sich mit einem 3:3 begnügen, nachdem man zuvor einen 1:2-Rückstand in Bayern-Manier noch in ein 3:2 umgebogen hatte. Zuletzt gegen Nürnberg und vor allem gegen Hannover sah das schon wieder ganz gut und extrem dominant aus. Aber das waren zugegeben auch die beiden aktuell schwächsten Teams der Liga.

Die Richtung stimmt jedoch. Denn nicht nur gewann man die letzten beiden Spiele, sondern man ging auch den ersten Schritt in die Richtung, in die man schon seit einer Weile gehen müsste, nämlich hin zu einer jüngeren Mannschaft. In Hannover stellte man die jüngste Elf der Saison. Mit Goretzka, Kimmich, Gnabry, Süle oder Coman hat man schon einige Puzzlestücke für eine erfolgreiche Zukunft zusammen. Alaba oder Thiago sind zumindest vom Alter her auch noch Spieler für ein paar Jahre. Und im Winter kommt mit Alphonso Davies ein 18-jähriger, kanadischer Nationalspieler, der eine der neuen Zukunftshoffnungen ist.

Man hat es halt in den letzten drei Transferperioden ein wenig verpasst, den Umbruch anzugehen. Im Sommer kamen nur Goretzka und die nach Leihe zurückkehrenden Gnabry und Sanches. Dass ein Sanches eine lange Zukunft bei den Bayern hat, glauben in München derzeit wohl aber nicht mehr viele. Abgegeben hat man dafür Bernat, Vidal und Rudy.

Vor allem der Rudy-Abgang spät in der Transferperiode überraschte angesichts eines schon letzte Saison sehr dünnen Kaders einigermaßen. Auch diese Saison muss man wieder mit einem Kader von 18 Feldspielern leben, nachdem sich Tolisso das Kreuzband gerissen hat, sodass die Topspieler einiges an Minuten schrubben müssen. Ein Kimmich stand beispielsweise in 23 von 24 Pflichtspielen in der Startelf (plus Nationalelf nicht zu vergessen) und ist unersetzlich. Wird sich dann halt in der Rückrunde und der Champions League zeigen, ob dieses Konzept auch physisch aufging oder ab dann der Kernkader schon wieder körperlich durch ist.

Auf den ersten Blick sind die Bayern auch diese Saison wieder die Bayern. Mit Abstand den meisten Ballbesitz, mit Abstand die beste Passquote. Mit Abstand die wenigsten Chancen zugelassen. Mit wenig Abstand die zweitmeisten Chancen hinter dem Hoffenheimer Offensivwahnsinn erspielt. Im Schnitt hat man mathematisch gesehen in jedem Spiel fünf Chancen mehr als der Gegner. In der Realität hatte man in elf Spielen mindestens drei Chancen mehr als der Gegner. Kein anderes Team der Bundesliga hatte in so vielen Spielen ein so deutliches Chancenübergewicht.

Und trotzdem steht der Verein neun Punkte hinter Borussia Dortmund. Ein erster Hinweis auf die Gründe könnte ein Blick auf die Großchancen (also Chancen, bei denen man allein vor dem gegnerischen Keeper steht) sein. Denn in Sachen Großchancen ist plötzlich Dortmund das Topteam. In zehn Spielen hat der BVB mindestens zwei Großchancen mehr als der Gegner gehabt, bei den Bayern kam das nur sechsmal vor. Noch nie hatte der BVB mindestens zwei Großchancen weniger als der Gegner, bei den Bayern war das immerhin schon einmal der Fall.

Der Meister tut sich mit Blick auf die Daten sehr schwer, aus der Ballbesitzdominanz auch nicht nur Torabschlüsse, sondern gute Torabschlüsse zu generieren. Geschwindigkeit auf den Außenbahnen war dabei in Abwesenheit von Coman ein Thema. Vor allem weil der Klub sehr flügellastig und mit vielen Flanken spielt und entsprechend Geschwindigkeit und Stärken im Dribbling unverzichtbare Bestandteile des Spiels sein müssten. So war es gerade in der Mittelphase der Saison alles recht statisch und führte zu Strafraumsituationen, aber nicht zwangsläufig zu Großchancen.

280 Schüsse haben die Bayern bisher schon genommen. Knapp 18 pro Spiel. Mehr als jede andere Mannschaft der Liga (zuletzt in Hannover stellte man mit 33 Torschüssen einen Bundesliga-Saisonrekord auf). Aber man schoss trotzdem ’nur‘ die drittmeisten Tore der Liga.

Auch Robert Lewandowski muss man dabei in die Blick nehmen. Der steht zwar in der Bundesliga schon wieder bei zehn Treffern. Der Wert, den man eigentlich anhand seiner Abschlusssituationen erwarten würde, liegt aber bei knapp 14. Der Pole schießt also vier Tore weniger als er eigentlich den Chancen nach müsste. Er ist unter den ersten neun Torschützen der Liga der einzige Spieler, der weniger Tore schießt, als man anhand seiner Chancen erwarten würde. Topstürmer schießen gewöhnlich immer mehr als der Erwartungswert ist (weil das ihre Qualität ist, auch aus schlechteren Chancen Tore zu machen). Paco Alcacer hat beispielsweise sechs(!) Tore mehr geschossen, als von ihm zu erwarten gewesen wäre. Das ist mal eine ordentliche Bilanz.

Auffällig auf der anderen Seite auch, dass die Bayern zwar mit Abstand die wenigsten Chancen zulassen, aber trotzdem bei den Gegentoren nur auf Platz 3 stehen. Einige individuelle Patzer in der Abwehr. Dazu nicht immer ganz konsequentes Umschalten, auch wenn Kovac eigentlich dafür steht, dass möglichst viele Spieler hinter dem Ball bleiben.

Die Statistik der Gegentore trotz wenig zugelassener Chancen ist durchaus erstaunlich. Und sie wird mit Blick auf Manuel Neuer noch erstaunlicher. Der hält von den nur 36 Bällen, die auf sein Tor gehen, nur jeden zweiten. Das ist die schlechteste Bilanz aller Bundesligatorhüter, die mindestens fünf Spiele bestritten haben. Das ist auch eine schwächere Bilanz als sie Fabian Bredlow hat, der nun wirklich eine sehr unglückliche Saison spielt. Das Problem ist, dass viele Schüsse, die Neuer aufs Tor bekommt, aus Großchancen entstehen oder zumindest aus guten Positionen abgegeben werden. Aber Neuer hielt eben auch nur zwei von 15 Großchancen, während Gulacsi bei zehn von 18 liegt. Neuers Quote ist die schlechteste der Liga. Erstaunlich für den vor seiner langen Verletzung besten Torhüter der Welt.

In der Bundesliga kassierte der FC Bayern aber in den letzten drei Spielen nur noch ein Tor. Man hat sich ein wenig eingespielt, auch weil Kovac nicht mehr so stark rotiert wie zuvor. Für die letzten beiden Spiele hat der neue Trainer, der zwischenzeitlich schon fast vor dem Rauswurf zu stehen schien (bzw. zum Rauswurf geschrieben wurde), noch mal volle Kraft voraus ausgegeben, um den Abstand zum BVB im besten Fall noch um zwei, drei Punkte zu verkürzen. Denn natürlich lautet das Ziel der Münchener trotz neun Punkten Rückstand immer noch Meisterschaft.

Und den Kader dafür hat man natürlich. Mit Thiago kehrte zuletzt einer auf die Sechs zurück, der dem Spiel von dort unheimlich viel Struktur geben kann. Mit Goretzka hat er derzeit einen Akteur mit viel Dynamik und gutem Schuss an seiner Seite, der auch Lücken stopfen kann. Die Abwehrkette Kimmich, Süle, Hummels (Boateng), Alaba ist nominell überragend, aber gerade in der Innenverteidigung patzte man diese Saison doch erstaunlich häufig. Und hinter den Stamm-Außenverteidigern gibt es nicht mehr allzu viel Tiefe im Kader.

Vorn haben Gnabry und Coman die Chance von Ausfällen von Robben und Ribery genutzt. Beide bringen Geschwindigkeit und Zukunft mit. Robert Lewandowski ist in der Mitte an guten Tagen immer noch ein Weltklasse-Stürmer (22 Tore in 22 Pflichtspielen!).  Und Müller ist bei allen Schwächen, die man ihm andichtet und die man früher vielleicht als Stärken empfand, als freies Radikal rund um Lewandowski immer noch gut aufgehoben.

Viel Passspiel, das die Bayern betreiben und aus dem sie dann Geschwindigkeit aufnehmen. Entweder durch Pässe durch die Mitte. Oder verstärkt eben auch über Geschwindigkeit und Dribblings auf den Außenbahnen. Aber auch den langen Ball hat man noch nicht aufgegeben als Mittel. Den spielt man weiter mit extrem hoher Präzision. Immer ungünstig, wenn man ein Pressingteam ist, dass dir der Gegner lange Bälle auf die Außenbahnen um die Ohren schießen kann.

Es könnte zwischen Bayern München und RB Leipzig relativ viel Action geben. Die Gastgeber werden mit dem Ball was anzufangen wissen. RB könnte über Umschaltsituationen für Wirbel sorgen. Bayern und RB sind die beiden Mannschaften der Liga, bei denen das Spielgeschehen sich am häufigsten im jeweiligen Offensivdrittel abspielt. Das klingt vielversprechend.

Nicht verlassen sollte man sich darauf, dass man die Bayern läuferisch besiegen kann. Unter Kovac haben sie sich diesbezüglich zu einem normalen Bundesligateam entwickelt, während man in den letzten Jahren in den Laufstatistiken regelmäßig Letzter war. Könnte dafür sprechen, dass die Spielstrukturen im Ballbesitz noch nicht so gut funktionieren und man deswegen zu viel (hinterher)laufen muss (dafür spricht auch, dass man erst eins von vier Spielen gedreht hat, in denen man in Rückstand lag; letzte Saison waren es sechs von zehn). In jedem Fall spricht es dafür, dass Müdigkeit auf Seiten der Gastgeber eher kein Thema sein wird.

Inwieweit Müdigkeit bei RB ein Thema wird, muss man abwarten. Für diese letzten beiden Spiele des Jahres wird man da in Sachen Frische und Co nicht mehr allzu viel Rücksicht nehmen. Dass Ralf Rangnick mit einer Europa-League-Rotation in München antritt, ist jedenfalls nicht anzunehmen..

Fehlen werden aber defintiv Marcel Sabitzer (gesperrt) und Emil Forsberg (verletzt). Kevin Kampl ist fraglich und Diego Demme leicht angeschlagen. Demme wird spielen können, aber Kampl braucht man angesichts des Sabitzer-Ausfalls eigentlich ziemlich dringend auf dem Platz. Dort wird man auf jeden Fall auch Konrad Laimer finden, dem Ralf Rangnick nach dem Mainz-Spiel schon mal vorsorglich Selbstbewusstsein eingelobt hat. Könnte mit seiner Aggressivität in der Balleroberung durchaus ein Faktor werden. [Ansonsten hat Ralf Rangnick auch hinter andere Spieler noch kleinere Fragezeichen gesetzt, wollte aber nicht verraten, um wen es sich handelt.]

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann (Mukiele), Konaté, Upamecano, Halstenberg – Laimer, Demme – Kampl, Bruma – Poulsen, Werner
  • Bayern München: Neuer – Kimmich, Süle, Hummels (Boateng), Alaba – Thiago, Goretzka – Gnabry, Müller, Coman – Lewandowski

Fazit: Nun, der Ausflug nach München steht vor der Tür. Bisher waren es eher unerfreuliche Aufeinandertreffen, bei denen außer Spesen nichts blieb. Auch im dritten Aufeinandertreffen sind die Bayern natürlich absoluter Favorit. Mit ihrer sich gerade findenden Formation haben sie zuletzt gezeigt, dass sie Passspiel, Geschwindigkeit und Torgefahr durchaus verbinden können. Da wird RB richtig gut arbeiten müssen, wenn sie dem widerstehen und nicht zur falschen Zeit am falschen Ort sein wollen. Und nach vorn sollen es dann halt wieder Poulsen und Werner richten. Wenn denn der frühe Platzverweis diesmal mal ausbleibt..

[Wer das Spiel von RB Leipzig beim FC Bayern München nicht vor Ort verfolgen kann und am 19.12.2018, ab 20.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Bayern München

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Ralf Rangnick. | GEPA Pictures
GEPA Pictures

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig bei Bayern München. Mit Ralf Rangnick.

17.00

Rangnick: Kampl ist fraglich (wegen Problemen am kleinen Zeh), fliegt aber mit nach München. Demme zwickt und zwackt es. Soll aber spielen. Ansonsten kleinere Fragezeichen. Entscheidungen morgen.

17.02

Rangnick: „Zuhause schon gezeigt, dass wir sie schlagen können. Auswärts noch nicht. Brauchen mutigen und selbstbewussten Auftritt. Im Moment haben die Bayern wieder Zutrauen in ihre Fähigkeiten. War vor fünf, sechs Wochen nicht so. Muss viel zusammenpassen, damit man dort punkten kann. Nehmen wir uns vor. Mal sehen, wie wir das in die Tat umsetzen können.“

17.04

Rangnick: „31 Punkte streben wir an. Können wir theoretisch gegen die Bayern schon erreichen. Aber wir gehen nicht als Favorit in die Partie. Wenn wir 31 Punkte bis zur Winterpause schaffen, wäre ich zufrieden. Wenn es mehr werden, wäre es großartig. Fazit dann nach dem letzten Spiel am Samstag.“

17.06

Rangnick: „Kovac und ich kennen uns seit Salzburg. War damals bei den Jungbullen. Hat den Verein verlassen als Roger Schmidt kam. Gute Karriere gemacht. Sehr geradliniger, offener Typ. Das gefällt mir gut. Hat die Bayern wieder stabilisiert nach dem Zwischentief. Überrascht mich nicht bei der Qualität der Mannschaft. Freut mich für Kovac. Trotzdem wollen wir da was holen.“

17.07

Rangnick: Wechsel möglich, falls sich jemand noch nicht fit fühlt. Europa-League-mäßige Rotation gibt es nicht.

17.08

Rangnick: „Wenn du gegen Bayern nur verteidigst, dann wird es schwierig. Ist aber auch nicht unsere Herangehensweise. Müssen wie zu Fehlern zwingen. Frage ist, wie man das am besten macht und ob man das über 90 Minuten schafft.“ Wenn man nicht mutig spielt, verliert man in jedem Fall.

17.09

Rangnick: Außenseiter-Rolle ist angenehmer. „Haben aber schon gezeigt, dass wir Situationen, in denen wir gewinnen müssen, auch lösen können.“ So wie zuletzt gegen Mainz. „Interessantes Spiel gegen Bayern.“ Frage ist, welche Lösungen man finden kann mit vermutlich veränderter Formation.

17.11

Rangnick:  Regeneration nach dem Bayern-Spiel für die, die nicht gespielt haben. „Leistungskurve ging gegen Mainz wieder nach oben. Gute Ausgangssituation, die wir noch besser machen können, indem wir mindestens eines der beiden verbleibenden Spiele gewinnen. Wenn wir mehr als eines der Spiele gewinnen, haben wir eine phantastische Ausgangsposition für die Rückrunde. Und das streben wir an.“ Durchziehen, Pause, dann erholt aus den Startlöchern kommen. So ungefähr.

17.13

Rangnick: „Habe schon in München gewonnen. War aber schon lange nicht mehr dort. Glaube aber nicht, dass es viele Trainer mit positiver Bilanz in München gibt.“

17.14

Rangnick: „Gnabry und Coman keine Räume geben und rechtzeitig antizipieren und rechtzeitig Tempo aufnehmen. Haben genug Tempo in der Abwehr.“ Lob auch für Müller. „Brauchen eine sehr gute Abwehr, die rechtzeitig die Situationen erkennt. Wichtiger ist aber die Zufuhr zu unterbrechen und Ballgewinne zu haben.“

17.16

Rangnick: „Nach Trondheim einige Gespräche geführt. Deswegen nicht überrascht von der Leistung gegen Mainz. Müssen aber gegen Bayern noch mal eine Schippe drauflegen. Wird aber ein anderes Spiel, in dem es auf andere Dinge ankommt. Muss viel zusammenpassen bei uns“, damit man da was holen kann. Noch ein Tag Zeit an Formation und Auftreten zu arbeiten.

17.17

Rangnick: „Forsberg seit gestern wieder in Österreich, wo er behandelt wird. Kommt am Freitag Nachmittag nach Leipzig und am Samstag bei Spiel und Weihnachtsfeier sein. Ab 27.12. wieder in Leipzig in Behandlung.“ Forsberg soll wieder so hingebogen werden, dass er am 04.01. ins Aufbautraining starten kann.

17.18

Rangnick: „Zu Werner ist alles gesagt. So richtig in Gang gekommen ist seine Karriere bei uns in Leipzig. Er weiß, was er an uns hat und an unserer Art zu spielen. Ich setze darauf, dass er es ähnlich sieht und er bei uns verlängert. Würde mich wundern, wenn der FC Bayern der einzige Verein ist, der weiß, wer Timo Werner ist und was der kann. Von daher ist es nicht wichtig, was sie sagen. Wichtig ist, was sich Werner für Gedanken macht.“

17.19

Rangnick: „Augustin die letzten Trainingstage schon wieder besser. Sollte er reinkommen in den letzten beiden Spielen, soll er der Mannschaft helfen. In der Rückrunde wollen wir ihn an die Leistungen und Verfassung heranführen, die er schon hatte.“

6 Gedanken zu „Wieder zur falschen Zeit am falschen Ort?“

  1. Dass Bayern Favorit ist seh ich nicht so. Vieles spricht für Leipzig in diesem Spiel. Das beginnt schon bei der Ausgangssituation: Bayern muss unbedingt gewinnen, wenn sie sich zumindest noch eine theoretische Restchance bewahren wollen, den BVB im Meisterschaftsrennen nochmal herauszufordern. Das heißt, dass Leipzig so wenig wie in keinem anderen Hinrundenspiel darauf angewiesen sein wird, selbst aus dem eigenen Ballbesitz Chancen zu kreieren. Leipzig kann sich also auf Rangnicks Spezialdisziplin konzentrieren: schnelles Umschalten. Bayern hat schon die ganze Saison Probleme damit, den eigenen Zehnerraum zu kontrollieren, auch das ist ideal für Leipzig, die sich dort nach Herzenslust austoben können. Und Leipzigs schnelle Offensivspieler bekommen es dann mit den schon die ganze Saison fehleranfälligen, langsamen und hüftsteifen bayrischen IV zu tun. Ideale Rahmenbedingung für RB.

    1. Ich glaube, so ähnlich war die Argumentation vor genau zwei Jahren auch. Und beim Blick auf die Aufstellung dachten alle, dass Bayern gegen das RB-Umschaltspiel keine Chance haben würde. Warten wir ab, wie es läuft. Faktisch sind die Bayern halt bei Spielen in Deutschland immer und überall Favorit. ;-)

  2. Zwar mag RB nicht völlig chancenlos sein aber allein von der individuellen Qualität her ist Bayern sicher der absolute Favorit.

  3. Ohne Kampl und Demme bei 100% wird das extrem schwer glaube ich. Prinzip Hoffnung tippt aber natürlich auf ein lockeres 1:0 für uns..

  4. Ach Mist! Die offensiven Wechsel kamen in meinen Augen viel zu spät um das top Anlaufen durchzuhalten. Ilsanker ohne Kommentar. Der gehört nur in die IV zwischen Konate und Upamecano, alles Andere is nix für ihn.

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