Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach 2:0

13. Spieltag der Bundesliga. Die spannende Frage war, wie RB Leipzig im Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach nach zwei 0:1-Niederlagen am Stück wohl auftreten würde. Die Antwort durfte den Fans der Gastgeber durchaus gefallen. Denn die Leipziger gewannen die Partie absolut verdient mit 2:0.

RB Leipzig im Spiel gegen Mönchengladbach wieder mit der Bestbesetzung (abgesehen von Emil Forsberg, der ja nun schon eine gefühlte Ewigkeit fehlt). Also wieder mit Demme, Kampl und Sabitzer. Und auch ansonsten wurde nach dem Spiel in Salzburg wieder komplett Richtung Bundesliga-Modus zurückrotiert. Von der Formation her ging man auch (zumindest zu Beginn) zurück zum 4-3-3 aka 4-1-2-1-2 mit Bruma auf der Zehn und dem bewährten Mittelfeld mit Demme auf der Sechs und Kampl und Sabitzer davor.

Dieter Hecking musste auf der anderen Seite zweimal verletzungsbedingt tauschen. Ginter und Hofmann fehlten. Dafür kamen erwartungsgemäß Jantschke und Zakaria in die Partie. Mönchengladbach in einer (gegen den Ball) sehr defensiven Formation. 4-5-1 hieß es, in dem Plea und Hazard neben der Mittelfelddreierkette agierten und Stindl davor allein auf weiter Flur stand.

Das war für Mönchengladbacher Verhältnisse durchaus sehr defensiv orientiert. Und es sorgte vor allem dafür, dass auf den Spielaufbau der RasenBallsportler null Druck ausgeübt wurde. Egal ob Innenverteidiger oder abkippende Sechser, rund um die Mittellinie hatte RB Leipzig im Normalfall alle Zeit der Welt, den Ball in Ruhe zu verarbeiten und sich Lösungen für die Offensive zu überlegen. Etwas wobei sich in den letzten Jahren eigentlich immer wieder zeigte, dass RB dann gut aussieht, wenn sie sich den Gegner ausgucken und Bälle in Ruhe in die Offensivzonen spielen können. Kampl überlud zusammen mit Bruma, Halstenberg und Werner die linke Seite. Rechts ging Klostermann immer wieder gut tief und wurde von Sabitzer unterstützt. RB Leipzig nahm in den ersten 20 Minuten das Angebot, Fußball spielen zu dürfen, dankend an.

Schon kurz nach Ablauf der ersten zwei Minuten hatte RB daraus das erste Mal Kapital geschlagen. Einmal den Ball von hinten (Upamecano) über Demme zu Kampl bewegt, der den Ball an den Strafraum spielt, wo Poulsen das macht, was er danach noch gefühlt 720 Mal macht, nämlich einen langen Ball sichern. Werner sagt danke und schnappt sich den Ball doppelpasst mit Sabitzer und schießt ihn dann in die lange Ecke. Das war letztlich nicht so richtig gut verteidigt von den Gästen, aber das passiert halt auch mal, wenn du den Ball in Ruhe an den gegnerischen Strafraum spielen darfst (und weder Upamecano, noch Demme oder Kampl hatten bei ihren Aktionen Druck).

In den ersten 20 Minuten macht RB Leipzig ein in jeder Hinsicht sehr gutes Spiel. Man bewegt den Ball sehr gut und schaltet aber auch defensiv schnell gut um. Bis auf zwei eher uninspirierte Versuche aus der Distanz kommt von den Gästen in dieser Zeit nichts. Auf der anderen Seite spielt sich RB immer wieder gut durch. Klostermann vergibt die größte Chance auf das 2:0, als er die Kugel aus Nahdistanz freistehend über das Tor donnert.

Erst nach diesen starken 20 Minuten kam Mönchengladbach das erste Mal gefährlich zum Abschluss. Stindl stand plötzlich frei vor Gulacsi, kommt aber bei seinem Abschluss zu nah an den Keeper, sodass er die Kugel am wieder mal ruhig wartenden RB-Torwart nicht vorbeibekommt. Danach wurde die Partie aus RB-Sicht zerfahrener. Die Aktionen wurden nun nicht mehr mit der Ruhe der ersten 20 Minuten ausgespielt.

Damit verbunden auch eine Systemumstellung von einem spielorientierten Ansatz auf einen verteidigenden Ansatz. Nach dem 4-3-3 spielt man nun im 4-2-2-2, das man aus den letzten beiden Spielzeiten noch kennt, das diese Saison aber nur noch selten zum Einsatz kommt. Von fast 60 Prozent Ballbesitz geht es nun bis zur Pause runter auf unter 40%. Verteidigen und Umschalten ist das Motto. Was automatisch etwas weniger dominant, sondern dann aufgrund der Spielanlage weniger genau und zerfahrener aussieht.

Das Spiel ist nun praktisch ausgeglichen. Mönchengladbach lässt manchmal die fußballerische Klasse, die sie zweifelsfrei haben, aufblitzen, verzweifelt aber auch oft am Defensivblock von RB Leipzig, der gut verschiebt und immer auf Ballhöhe ist. Trotzdem hat Stindl nach einer halben Stunde die große Ausgleichschance, die aber Gulacsi mit einer hervorragenden Parade vereitelt, bevor Konaté dann gegen Hazard den Nachschuss verhindert.

Auf der anderen Seite bleibt RB Leipzig bis zur Halbzeit durchaus immer wieder gefährlich. Aber die entscheidende Durchschlagskraft im vordersten Drittel fehlt. Werner, der kurz vor einem Abschluss aus Nahdistanz im letzten Moment gestört wird. Ein Abschluss von Sabitzer. Viel mehr ist da auch nicht mehr.

Abgekämpfter Matchwinner: Timo Werner war gegen Mönchengladbach extrem viel unterwegs. | GEPA Pictures - Roger Petzsche

Entsprechend kam das zweite Tor kurz vor der Pause zum perfekten Zeitpunkt, aber auch etwas überraschend, weil man zu diesem Zeitpunkt eher den Eindruck hatte, dass beide Teams nur darauf warten, in die Kabine zu dürfen. Zuerst hat Gladbach schon Glück, dass Werner bei einem schlampigen Querpass in der eigenen Hälfte zu überrascht ist, um den Ball zu kontrollieren. Kurz darauf verliert man ihn dann doch auf der rechten Seite in der RB-Hälfte an Kampl. Schnell läuft der Ball über Bruma und Werner auf Poulsen. Jantschke grätscht gegen den Dänen zu spät, sodass der Stürmer frei auf Sommer zuläuft, der auch zu spät kommt und überlaufen wird. Und während Poulsen bei der Aktion ins Straucheln gerät, ist Werner mitgelaufen und schiebt den Ball locker ins Tor.

Es war eine völlig verdiente Führung für RB Leipzig vor allem aufgrund der extrem dominanten und starken ersten 20 Minuten, in der man eine fast perfekte Mischung aus Spiel mit und gegen den Ball auf den Platz brachte und dem Gegner keine Luft ließ. Dass das zweite Tor kurz vor der Pause fiel, nachdem Gladbach selbst zwei gute Chancen nicht genutzt hatte, war in jederlei Hinsicht von Vorteil für RB, weil man nun noch stärker auf das Spiel gegen den Ball setzen und auf Umschaltsituationen warten konnte. Deswegen wagte Hecking nach der Pause auch nicht die totale Offensive, sondern setzte aus Angst vor dem dritten Gegentreffer weiter auf kontrollierten Fußball.

Entsprechend ging es in der zweiten Hälfte in der Offensive etwas geruhsamer zu. Wenn RB den Ball hatte, dann spielte man ihn sich meist in Ruhe in der letzten Reihe hin und her. Offensiv aktiv wurde man eigentlich nur, wenn man aus der Balleroberung und dem Umschalten agieren konnte oder sich die Möglichkeit für einen ganz langen Ball ergab. Bei Mönchengladbach blieb es auf der anderen Seite dabei, dass man manchmal in Ansätzen zeigte, dass man gut kicken kann. Ein wirkliches Mittel gegen den Abwehrblock von RB Leipzig fand man aber nicht. Genaugenommen blieben über die kompletten 45 Minuten der zweiten Halbzeit trotz sehr viel Ballbesitz nur zwei gefährliche Situationen. In der ersten wird Hazard nach 51 Minuten zu weit nach links abgedrängt, um noch ein Tor schießen zu können. Die zweite ist dann eine sehr gute Möglichkeit für Plea nach schon 83 Minuten als er frei vor Gulacsi scheitert.

Mehr ließ RB mit sehr gutem Verteidigungsverhalten nicht mehr zu, weil man viele tiefe Bälle gut ablief und ansonsten kaum Räume anbot. Im Verlauf der zweiten Halbzeit kam Mönchengladbach zwar auch immer mal wieder in Situationen, in denen sie den Ball gut an den Strafraum spielten. Aber die große Stärke der letzten Wochen, von dort gute Bewegungen und Passoptionen zu haben, konnten sie diesmal überhaupt nicht ausspielen, weil sich die entsprechenden Räume nicht boten.

RB hatte auf der anderen Seite ein paar gute Torabschlüsse durch Sabitzer. Aber ab der 60. Minute kam da auch nicht mehr viel. Vielmehr schenkte man einige Male Bälle zu schnell wieder her, weil man sie entweder einfach lang von hinten rausschlug oder weil man im Umschalten bzw. im Offensivspiel nicht genau genug agierte. Was natürlich auch damit zu tun hatte, dass Mönchengladbach trotz Rückstand hinten nicht komplett aufmachte. Entsprechend macht es sich RB fast ein bisschen schwer, weil man den Gästen zu sehr die Kontrolle über das Spiel überließ. Aufgrund der starken Defensivarbeit blieb das aber folgenlos.

In der Schlussphase, als die Gäste mit Raffael und Cuisance noch mal die Offensive stärkten, kamen die RasenBallsportler dann aber noch mal zu sehr guten Chancen. Doch Sabitzer und Poulsen scheiterten bei ihren Gelegenheiten an Sommer oder an der Genauigkeit. Sodass es beim 2:0 blieb, was die 90 Minuten insgesamt perfekt beschrieb.

Insgesamt war es eine mehr als gelungene Reaktion auf die zwei 0:1-Pleiten. Wobei Leipzig von der Rückkehr des Mittelfeld-Trios Demme, Sabitzer, Kampl enorm profitierte. Zudem kam der Zeitpunkt der Tore dem RB-Spiel enorm entgegen. Aufgrund der frühen Führung konnte man schon Mitte der ersten Halbzeit auf einen Ansatz umschalten, der eher dem Spiel gegen den Ball galt. Mit dem 2:0 noch kurz vor der Pause wurde dieser Ansatz zusätzlich erleichtert.

Auch taktisch zeigte RB sich flexibel. Das 4-3-3 aka 4-1-2-1-2 zu Beginn war auf auch spielerische Dominanz ausgerichtet. Das Umschalten auf ein 4-2-2-2 war dann die Wahl einer kompakteren Formation, die  sich in der Vergangenheit immer wieder gegen spielstarke Teams bewährt hatte und dies auch gegen Mönchengladbach tat. Bruma spielte hier jetzt statt auf der Zehn auf der linken Seite. Im Spiel gegen den Ball ist der Portugiese ja durchaus recht gut und löste das entsprechend auch ordentlich. Später machte er für Laimer Platz, der dann aber nach ein paar Minuten mit Kampl auf der Sechs die Positionen tauschte. Kampl seinerseits ging dann sieben Minuten vor Schluss vom Platz, woraufhin mit Ilsanker auf eine Dreier-/ Fünferkette und ein 5-3-2 umgestelt wurde, um das 2:0 über die Runden zu bringen und in der Zentrale, wo der eine oder andere lange Pass zwischen die Innenverteidiger für Aufregung gesorgt hatte, noch mal mehr Stabilität einzubringen und für geringere Abstände zu sorgen. Am Ende hatte Ralf Rangnick einen kleinen Streifzug durch die aktuellen RB-Formationen und Spielansätze vollzogen und jeweils auf Spielstände und Spielanforderungen mit Umstellungen in der Formation und mit Neubesetzungen durch entsprechende Spieler reagiert. Kein unwesentlicher Bestandteil des 2:0-Sieges.

Fazit: Ein verdienter 2:0-Sieg für RB Leipzig im Spitzenspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Sehr starke 20 Minuten mit dem Ball und starke 90 Minuten gegen den Ball. Vor allem in der zweiten Halbzeit verteidigte RB Leipzig mit viel Aufwand sehr sauber und ließ nichts mehr anbrennen. Mit ein bisschen mehr Ballsicherheit hätte man sich die Zeit nach der Pause vielleicht etwas einfacher gestalten können, aber insgesamt war das ein vor allem defensiv mehr als überzeugender Auftritt gegen eines der besten Offensivteams der Liga.
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Randbemerkung 1: Nach 13 Spielen RB Leipzig mit einem Punkt weniger als in der Vorsaison zum selben Zeitpunkt. Gegen dieselben Gegner wie im Vorjahr holte man bisher sieben Punkte mehr (wenn man den HSV durch Düsseldorf und Köln durch Nürnberg ersetzt). Damit liegt man aktuell auf Rang 3, wobei es zwischen Platz 2 und 6 auch sehr eng zugeht. Man hat in der Tabelle aber schon einige der möglichen Konkurrenten im Kampf um einen Champions-League-Platz ordentlich distanziert und sich eine perfekte Ausgangssituation erspielt. So wie letzte Saison um diese Zeit. Mal sehen, was man diesmal bis zur Winterpause draus macht. Letzte Saison waren es in den letzten vier Spielen bis Weihnachten nur noch zwei Punkte. Dass RB diese Saison im Vergleich der Spiele gegen die gleichen Gegner schon sieben Punkte mehr geholt hat, könnte darauf verweisen, dass man diesmal etwas stabiler aufgestellt ist und die Gefahr eines deutlichen Leistungsabfalls nicht ganz so groß ist. Wir werden es sehen in den nächsten knapp drei Wochen.

Randbemerkung 2: Ralf Rangnick mit Blick auf die Ballbesitzstatistik mit der Bemerkung nach dem Spiel, dass die Basis für den Erfolg das Spiel gegen den Ball ist und man „witzigerweise“ bei Niederlagen in der bisherigen Saison mehr Ballbesitz hatte. Eine etwas verkürzte Analyse, weil man gegen Mönchengladbach insgesamt natürlich weniger Ballbesitz als der Gegner hatte, das aber vor allem auch am Spielverlauf und der frühen Führung lag. In den ersten 15 bis 20 Minuten hatte RB dagegen noch um die 60% Ballbesitz und machte auch dort ein starkes Spiel, bevor man dann auf eine Formation umstellte, die mit 40% Ballbesitz auskam und vor allem auf Verteidigen und Umschalten setzte. Will sagen, Basis für den Sieg gegen Mönchengladbach war, dass man am Anfang auch mit dem Ball dominant und zielgerichtet auftrat und dann die Stärken gegen den Ball auf der Basis einer Führung einbringen konnte. In Wolfsburg oder in Salzburg konnte man das nicht, weil dazu die Führung fehlte..

Randbemerkung 3: Nach dem Wolfsburg-Spiel stand ja ein bisschen die Frage, inwieweit RB Leipzig in den letzten Wochen der Hinrunde körperlich noch auf Topniveau agieren kann. Weil man vom VfL auf diesem Gebiet recht deutlich geschlagen wurde (wobei das aber auch mit den jeweiligen Spielanlagen zu tun hatte). Das Spiel gegen Gladbach lieferte nun keine weitere Munition für die These, dass Leipzig abbaut. Vielmehr waren die Laufwerte auf absolutem Toniveau. Sowohl von der Gesamtstrecke her, die mit 122 km sehr deutlich über dem Saisondurchschnitt lag. Als auch in allen anderen Kategorien bis hin zu Sprints. Da tat es dann wohl auch gut, dass da einige Spieler auf dem Platz standen, die relativ frisch waren. Vor allem das zuletzt ausgefallene Mittelfeld-Trio konnte entsprechend viel Energie in die Partie einbringen. Was da allein Sabitzer und Demme in die Partie schmissen, war einfach irre.

Randbemerkung 4: 29% aller Pässe spielte RB Leipzig im Angriffsdrittel. Bei Mönchengladbach waren es nur 18%. Auch in absoluten Zahlen waren es bei RB über 40 Pässe mehr in der Angriffszone. Es war letztlich die entscheidende Differenz, dass es RB (sowohl zu Beginn aus dem Spiel mit dem Ball als auch später aus dem Spiel gegen den Ball heraus) besser schaffte, Aktionen im vordersten Drittel zu kreieren, während Mönchengladbach da seltsam blass blieb. Wenn man die Borussia in den letzten Wochen gesehen hat, dann war ihre große Stärke vor allem die Besetzung am und im gegnerischen Strafraum und die Ballsicherheit dort. Doch wie schon gegen Hoffenheim gelang es RB sehr gut, den Gegner von dieser Zone fernzuhalten und ihm damit der entscheidenden Stärke und Durchschlagskraft zu berauben.

Randbemerkung 5: Sieben Heimspiele am Stück ist RB Leipzig zu Hause nun schon ohne Gegentor, davon fünf in der Bundesliga. Imposante Serie. Vier Heimpiele ohne Gegentor war in der Bundesliga bisher der Bestwert. Fünf Ligaspiele am Stück ohne Gegentor schaffte schon mal Zorniger in der Regionalliga (inklusive Relegation gegen Lotte). Sieben Pflichtspiele zu Hause ohne Gegentor am Stück gab es noch nie (wenn mein grober Ausflug in den Statistikstollen mich nicht was hat übersehen lassen).

Randbemerkung 6: Ein bisschen lustig die Situation, als Allasane Plea plötzlich Peter Gulacsi die Schuhe schnürte. Der Gladbacher war halt der nächste Spieler, der rumstand. Der Ungar im RB-Tor konnte mit seinen Handschuhen schlecht Schuhe binden. Und so bat er halt Plea darum. Sah ziemlich skurril aus, wie der Gladbacher Stürmer vor Gulacsi kniete. Immerhin hat er nicht die Schnürsenkel beider Schuhe miteinander verknotet oder ähnliches.^^

Randbemerkung 7: So ganz schlau werde ich aus Bruma weiterhin nicht. Zuletzt nach dem Spiel in Berlin gab es bei Twitter ein paar erbitterte Debatten darüber, ob Bruma da ein sehr gutes oder ein nicht so gutes Spiel gemacht hat. Ich dabei auf dem Standpunkt, dass er auch dort viel weniger aus seinen Möglichkeiten gemacht hat, als drin gewesen wäre. Ein generelles Phänomen bei Bruma, dass er immer wieder Situationen mit Raum vor sich hat und diesen nicht bespielt, sondern abdreht und die einfache Passoption wählt. Das ist gut für seine Passquote, aber schlecht für seinen Impact auf die Offensive. Eine Torvorlage und eine Beteiligung an einem Angriff, der zu einem Tor führt, stehen bisher zu Buche. Selbst wenn er mit reichlich 300 Minuten in der Bundesliga noch nicht arg viel spielte, ist das sehr wenig. Gerade wenn man es mit einem Sabitzer vergleicht, der doppelt so oft an Toren beteiligt ist wie Bruma. In Berlin hatte Bruma eine sehr gute Situation, als er mal nicht vor zwei Gegenspielern abdrehte, sondern mit der Dynamik, die er ja hat, zwischen ihnen durchzog (und dadurch gleich einen Treffer vorbereitete), aber viel zu oft geht er solchen Situationen aus dem Weg. Beim Länderspiel in Italien kürzlich dagegen wirkte sein Auftritt wesentlich reifer. Bei sehr defensiven Portugiesen spielte er dort auch in einem 4-4-2 auf der linken Mittelfeld-Seite. Viele Offensivaktionen hatte er dort nicht, aber wenn er offensiv aktiv wurde, übernahm er immer wieder Verantwortung und suchte direkte Wege Richtung Tor und Strafraum und zog dabei Freistöße oder öffnete Räume. Und machte also dort Sachen, die man bei RB Leipzig viel zu selten sieht, obwohl Bruma über die entsprechenden Qualitäten verfügt. In der Europa League ließ er diese schon ab und zu aufblitzen. Aber insgesamt hat Bruma bisher viel zu wenig aus den Möglichkeiten gemacht, die ihm durch den Forsberg-Ausfall und das dünn besetzte Mittelfeld eigentlich gegeben wurden.

Randbemerkung 8: Am Wochenende in den Bundesliga-Stadien mal wieder Fanproteste. Gegen Montagsspiele war (wohl) das Motto. Die Gladbach-Fans beteiligten sich daran eine Halbzeit lang und nutzten als Protestform Trillerpfeifen (die sie inkonsequenterweise nur bei RB-Ballbesitz einsetzten). (Wogegen sich der Gladbacher Protest richtete, erschloss sich im Stadion aufgrund fehlender Banner auch komplett nicht.) Auf RB-Seite gab es diesbezüglich nichts (wahrnehmbares). Kann mich auch an keine Diskussion vor dem Spiel erinnern, sich an den Protesten zu beteiligen. Persönlich hätte ich auch nicht gewusst, warum man das jenseits von Aktionismus hätte tun sollen.

Randbemerkung 9: (Man kann natürlich hier noch mal Montagsspiele generell diskutieren. Fans, die ins Stadion gehen, mögen sie eher nicht. Fans, die vor dem Fernsehen sitzen, können sie schon eher leiden. Die DFL hat die Montagsspiele in der Bundesliga ab 2021 wieder abgeschafft, was als Erfolg der Fanproteste gegen die Spiele durchgeht. Wobei die Entscheidung der Vereine auch wieder mal seltsam reaktiv daherkommt. Weil es ja weiter Gründe für den Termin gibt und man nun vor der Frage steht, auf welchem Termin am Sonntag man die Spiele vor allem für die Europa-League-Teilnehmer legen will (13.30 Uhr will der DFB wegen den Amateuren eigentlich nicht. 15.30 Uhr und 18 Uhr sind bereits Spiele und parallel dazu wird Sky (oder der jeweilige übertragende TV-Sender) nicht wollen. 20.30 Uhr wäre ein auch nicht gerade praller Termin.). Irgendwo (keine Ahnung mehr wo) habe ich ein Fanbanner gesehen, in dem man sich gegen Spiele unter der Woche generell ausgesprochen hat. Nun ja, persönlich würden mir auch 30 Pflichtspiele meines Lieblingsvereins statt um die 50 in der Saison reichen, aber das ist relativ utopisch (zumal selbst ein Verein wie Union letztens in einem Thesenpapier sogar eher eine Ausweitung des Spielplans befürwortete) und dass der Fußball nur noch am Samstag oder Sonntag läuft, wird nicht mehr passieren und ist terminplantechnisch auch gar nicht möglich. Und wenn man die Einschaltquoten bis runter zu irgendeinem Regionalligaspiel am Montag nimmt, dann scheint es dann doch einiges an Interesse an Spielen unter der Woche zu geben. Und an der Stelle dreht man sich dann halt im Kreis, zumal wenn Vereine diese exklusive Plattform in der öffentlichen Wahrnehmung gern mitnehmen.)

Randbemerkung 10: Einen Tweet gelesen, in dem von sexistischen Übergriffen auf Catering-Mitarbeiterinnen im Gästeblock berichtet wurde. Der Verein konnte dies in einer ersten Reaktion nicht bestätigen. (Vielleicht hat man ja auch nur unterschiedliche Definitionen, wo ein Übergriff anfängt.) Generell und abseits davon dürfte das Arbeiten in den Gästeblocken der Fußballrepublik nicht selten auch ein überschaubar hübsches Unterfangen sein (wobei solch Geschichten wie beim Dynamo-Spiel beim FC St. Pauli inklusive Vandalismus gegen Sanitäreinrichtungen und Verkaufsstände im Gästeblock auch eher nicht die Regel sind, sondern die Dinge im Normalfall auch unter Alkoholeinfluss eher verbaler Natur sein dürften.)

Randbemerkung 11: Timo Werner mit einer hervorragenden Partie, zwei Toren und viel Arbeit und Engagment und wenig Hadern. Aus vier Schüssen machte er mit ordentlicher Effizienz zwei Tore. Zehn Tore hat Werner bisher in dieser Saison erzielt. Dabei erzielte er alle Tore per Doppelpack, traf also entsprechend auch nur in fünf von 17 Pflichtspielen. Alle diese Spiele gewann RB Leipzig. Insgesamt steht Werner diese Saison in der Bundesliga schon bei 53 Torschüssen, aus denen acht Tore resultierten (15% Erfolgsquote). Poulsen machte aus 28 Schüssen  sechs Tore (21%). Augustin brauchte für drei Tore nur 13 Schüsse (23%). Cunha brauchte für ein Tor elf Schüsse(9%) (bei nur einem Tor ist die Statistik aber noch nicht so recht aussagekräftig). In Eins-gegen-Eins-Situationen steht Werner bei sieben gewonnenen Dribblings in 35(!) Versuchen (20% Erfolgsquote). Poulsen steht bei acht von 19 (42%), Augustin bei sechs von 16 (38%) und Cunha bei vier von acht (50%).

Randbemerkung 12: Aktueller Stand bei RB Leipzig in Sachen Standards nach 13 Bundesligaspielen: 44:30 Torabschlüsse nach ruhenden Bällen. Statistikoffiziell sind daraus 3:1 Tore gefallen. Ist jetzt auf beiden Seiten des Spielfelds bei RB-Spielen nicht so, dass da bei Standards überdurchschnittlich viele Tore fallen würden..

Randbemerkung 13: Oliver Mintzlaff in Bezug auf die Europa League im Übrigen vor der Partie bei Sky: „Man kann nicht die ganze Saison spielen, um sich europäisch zu qualifizieren und dann qualifiziert man sich europäisch und dann sagt man: Wenn wir ausscheiden ist besser. Das natürlich nicht. Wir können im zweiten internationalen Jahr nicht sagen, dass die Europa League unwichtig für uns ist.“ Ein bisschen lustig war, wie er sich ein wenig um die Frage, ob die Bundesliga Priorität hat, herumzudrücken versuchte, um seinem Sportdirektor nicht allzu doll zu widersprechen. Naja, wollte es hier nur mal erwähnt haben.

Randbemerkung 14: 36 Zuschauer hatte die Anzeigetafel zuletzt beim Spiel gegen Leverkusen verkündet. Nutzte man diesmal für den kleinen Witz, erst eine 36 als Zuschauerzahl einzublenden, die sich dann in einer Wolke auflöste.. (Zweites ausverkauftes Spiel in dieser Saison. Wobei noch viele Tickets in der Ticketbörse als Zweitmarkt gelandet waren und entsprechend auch diverse leere Plätze zu sehen waren (was aber auch dem Regen geschuldet war, der einige Leute in den Umlauf über dem Unterrang befördert hat).)

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Lichtblicke: (Schwer, sich diesmal auf drei zu beschränken, wenn man nur an Poulsen, Sabitzer, Halstenberg oder Demme denkt.)

  • Timo Werner: Endlich mal wieder effizient mit seinen zwei Toren. Dazu extrem viel unterwegs und defensiv arbeitend. Egal ob neben Poulsen im Sturm oder auch mal rechts im Mittelfeld, wenn es die Spielsituation ergab. Gute Bewegungen, auch mal ein guter Blick für den Mitspieler. Wenn du einen Werner in der Form haben kannst, dann ist das schon nicht ganz schlecht…
  • Ibrahima Konaté: Starke Partie in der letzten Reihe, wo er so ziemlich alles löste, was ihn an Aufgaben gestellt wurde. Bleibt dabei, dass er derzeit der beste Innenverteidiger bei RB Leipzig ist. Sehr konstant, sehr souverän, sehr abgeklärt. Und auch offensiv mit Aktionen, gerade auch gegen ein Team wie Mönchengladbach, das ihm im Halbraum mehr Aktionsradius gab als gewohnt. Lediglich ein Ballverlust in der gegnerischen Hälfte in der ersten Halbzeit war ungünstig und überflüssig.
  • Peter Gulacsi: Mal wieder mit einer sehr guten Partie. Drei-, viermal, dass Gladbach-Spieler frei oder relativ frei vor ihm zum Abschluss kamen. Jedesmal blieb er mit seiner gewohnten Ruhe in den Duellen Sieger. Keiner der Torhüter der Bundesliga mit mehr als fünf Einsätzen wehrt mehr Bälle ab als Gulacsi, keiner vereitelt mehr Großchancen als er. Hinter einer guten Abwehr fischt der Ungar derzeit alles weg, was dann doch mal durchkommt. Schon beeindruckend, zu welchem Rückhalt sich Gulacsi entwickelt hat.

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Tore: 1:0 Werner (3.), 2:0 Werner (45.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Konaté, Upamecano, Halstenberg – Sabitzer, Demme, Kampl (83. Ilsanker) – Poulsen, Bruma (69. Laimer), Werner (90. Cunha); Bank: Mvogo, Orban, Saracchi, Augustin; Nicht im Kader: Forsberg, Müller (beide verletzt bzw. angeschlagen), Mukiele

Aufstellung Borussia Mönchengladbach: Sommer – Lang (77. Raffael), Elvedi, Jantschke, Wendt (77. Cuisance) – Hazard, Neuhaus (60. Traoré), Strobl, Zakaria, Plea – Stindl

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Geriet zwischendurch mal ins Visier des Publikums, was aber nur eine kurze Phase war. Hatte mit der nur kurz etwas nicklig werdenden Partie  insgesamt wenig Probleme. In der ersten Halbzeit Demme für eine unglückliche Aktion gelb zu geben und in einer ähnlichen Situation auf der anderen Seite auf den Karton zu verzichten, war aus Stadionsicht nicht so recht nachzuvollziehen. Ansonsten hatte Schmidt die Partie aber im Griff, zog die Karten an den richtigen Stellen und lag (aus Stadionsicht) auch sonst meist richtig. (Skurrile Szene am Rand, wie Markus Schmidt nach dem 1:0 nicht nur auf Nachricht von Köln wegen einer Abseitsstellung wartet, sondern zudem anfängt die Spieler auf dem Platz durchzuzählen. Keine Ahnung warum und ob er angesichts der ersten zwei Minuten und des frühen Tors das Gefühl hatte, dass da eine unterschiedliche Zahl von Spielern auf dem Platz stand..))

Gelbe Karten: Demme (3.), Upamecano (2.) | Zakaria, Stindl

Zuschauer: 41.939 (davon 4.500 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, BMG-Bericht, Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 16 : 10
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 13 : 6
  • Schüsse auf das Tor: 6 : 4
  • gewonnene Zweikämpfe: 50,7% : 49,3%
  • Ballbesitz: 46,0% : 54,0%
  • Passquote: 85,4% : 87,1%
  • Laufstrecke: 122,2 km : 119,7 km
  • Sprints: 224 : 194
  • Intensive Läufe: 749 : 676
  • Fouls: 9 : 9
  • Ecken: 5 : 4
  • Abseits: 1 : 3
  • Meiste Torschüsse: Sabitzer: 7 – Stindl: 4
  • Meiste Torschussvorlagen: Poulsen: 3 – Hazard, Plea: je 2
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Upamecano: 73,3% – Elvedi: 66,7%
  • Meiste Ballkontakte: Kampl: 80 – Jantschke: 106
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Bruma: 97,4% – Jantschke: 94,6%
  • Größte Laufstrecke: Demme: 13,6 km – Zakaria: 11,7 km
  • Meiste Sprints: Werner: 32 – Hazard: 33

Statistiken von bundesliga.de, whoscored.com

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Saisontorschützen: Werner – 8; Poulsen – 6; Augustin – 3; Sabitzer – 2; Forsberg, Orban, Kampl, Cunha, Klostermann – je 1

Saisonvorlagengeber: Werner – 4; Sabitzer, Poulsen, Kampl, Forsberg – je 3; Halstenberg, Demme – je 2; Laimer, Orban, Klostermann, Bruma – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Kampl, Sabitzer – je 6; Poulsen – 5; Forsberg, Halstenberg, Upamecano – je 4; Saracchi, Mukiele, Konaté – je 3; Demme, Ilsanker, Gulacsi – je 2; Werner, Laimer, Klostermann, Cunha, Bruma – je 1

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

5 Gedanken zu „Bundesliga: RB Leipzig vs. Borussia Mönchengladbach 2:0“

  1. Wie immer, ein sehr guter Spielbericht!
    Ich vermute, dass die Umstellung auf 4-2-2-2 der Tatsache geschuldet war, dass BMG die Flügel jeweils doppelt bestetzte. Hazard und Plea haben die Außenverteidiger gebunden, dadurch hatten Lang und Wendt immer eine Menge Raum nach einer schnellen Seitenverlagerung. Das führte dann im Nachschieben der Ketten zu Zuordnungsschwierigkeiten und es gab dadurch immer mal wieder eine freie Bahn im Halbraum am Sechzehner. Da gab es einige potentiell gute Feldpositionen von BMG in der Anfangsphase, die allerdings dann schlecht ausgespielt bzw. gut endverteidigt wurden.
    Also gute Umstellung von RR. Allerdings fand ich es etwas verwunderlich, dass man nicht von Beginn an in einem 4-2-2-2 spielte. Das war ja nichts überrraschendes von BMG. Vermutlich dachte man, dass man die Probleme durch die tatsächlich exzellente Laufarbeit der Mittelfeldreihe weglaufen konnte.

  2. Ich finde Bruma hat seine Sache gestern gut gemacht. Es kam mir aber oft vor, als wollte er nur seine Vorgaben erfüllen, die da vermutlich gelautet haben Balleroberung und -sicherung.

    1. Ich finde Bruma bisher meist zwischen schwach und ganz schwach, ausnahmsweise vielleicht unauffällig. Zumindest gemessen an seinen Möglichkeiten bzw. Talent. Zu häufig nimmt er einfach das Tempo aus jedem Angriff. Das geht bis in den Stand, dann wartet er was der Gegenspieler macht und dann ist der Ball weg.

  3. Eine enorme Steigerung zum Salzburg-Spiel, auch bei den wenigen Spielern die beide Male antraten. Das betrifft auch Bruma, war aber nach der ganz schwachen Leistung am Donnerstag auch nicht wirklich schwer. Luft nach oben ist da sicherlich immer noch.
    Gulasci hat sich seinen Lichtblick definitiv verdient! Auch in der Strafraumbeherrschung und beim Herauslaufen zum richtigen Zeitpunkt ist er deutlich verbessert. Es verblüfft auch sehr, wie oft seine weiten Abschläge Poulsen finden – das liegt natürlich an beiden Akteuren.
    Kampl müßte man eigentlich auch nennen, aber der hätte bei mir diese Saison ohnehin einen Dauer-Lichtblick ;-) . Seine Pässe machten offensiv den Unterschied und waren, so ich mich recht entsinne auch bei beiden Toren dabei. In der 2. Hälfte war er etwas weniger auffällig, dürfte aber weiterhin unersetzlich sein.

  4. Leider kann man keine Wiederholungen mehr schauen, das hat immer geholfen, bevor man hier in die Tasten schlägt. :-)

    Dann nur Stadionsicht.
    Ich war echt gespannt, wie Hecking spielen lässt, also FCA/S04 oder geht er „in die Falle“.
    Bei uns „Wunderheilung“ und bei BMG hat sich mehr der Ausfall von Ginther und Hoffman nicht gerechnet, obwohl die Alternativen nicht so schlecht sind.

    Die bisherige Saison von BMG vor allen vorne mit Hazard und Plea bockstark besetzt, immer getroffen, aber sie hatten keine richtige Antworten auf die Formation bzw. Abwehr von „Rangnick’s Eleven“.

    (Ich hätte gerne die Elf mal in Salzburg gesehen)
    Das die 3 Salzburgverletzten spielen, wusste ich, aber das sie auch alle 3 durchspielen (Kampl 7 Minuten zähle ich mit), zeigt schon sehr deutlich, das sie auch am Donnerstag bereit gewesen wären.

    Egal, ich fand die Zweite Halbzeit bemerkenswert, wie die Rasenballer sich positionierten, um nur auf das Umschalten zu warten. Das war richtig Klasse und soviele Chancen hatte BMG nicht mehr. Nur beim Schuß von Hazard hatte ich Schnappatmung, weil dieser gerade auf Gulacsi zuging, aber dann flatterte.
    Starke Parade.

    Neben der Szene mit Plea und Gulacsi, habe ich die Letzte noch im Kopf.
    Sprich, nachdem RBL den letzten Angriff abgewehrt hat, bekam Sabitzer den Ball.
    Und was macht er?
    Er nimmt den Ball und geht langsam nach vorne und zeigt an: „ruhig“ (obwohl viel grün vor ihm, war) und vom eigenen Strafraum geht nun der Ball einmal um das ganze Feld zu Cunha, Poulsen, Halstenberg, Demme und zurück zu Gulacsi – Abpfiff.

    Bei den Lichtblicken wusste ich, das Du da eine schwere Wahl vor Dir hast.
    Ja, die Beiden Tore und viel gegen den Ball waren sehr gut von Werner, aber ich würde da trotzdem Sabitzer einsetzen.
    Gulacsi und Konate sind da gesetzt.

    Apropos Konate. Ich hatte vor der Saison vermutet, er bekommt seine Zeiten, aber das er auch noch die Beste Leistung aller IV bis dato abliefert ist schon der Wahnsinn.

    FunFact:
    Dadurch, das sein bester Kumpel Upa mit Übergewicht ankam, konnte Konate EL-Quali spielen und hatte dadurch einen riesen Vorsprung.

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