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Testspiel: RB Leipzig vs. Berliner AK 2:0

Das erste Testspiel einer Saison ist meist eher speziell. Der sportliche Wert ist ziemlich überschaubar, aber irgendwie ist es dann eben doch der erste Startschuss in eine neue Spielzeit, die wieder Geschichten und Wendungen mit sich bringt, die man jetzt noch gar nicht erahnen kann. Genau diesem Anfang wohnt eben auch ein gewisser Zauber inne.

In diesem Ambivalenzraum spielte sich auch die Partie von RB Leipzig gegen den Berliner AK ab, die aus Benefizgründen (alle Einnahmen gingen an die Stiftung Elsterwerk) in Herzberg, also auf halber Strecke von Leipzig nach Cottbus, ausgetragen wurde. Einerseits war es der Beginn einer neuen Spielzeit. Andererseits war der sportliche Wert schon deswegen überschaubar, weil das Spiel nach dem Lauftrainingslager in Bad Saarow, von dem RB Leipzig direkt anreiste, eher als bessere zusätzliche Laufeinheit mit Ball konzipiert war.

Noch geringer wurde der sportliche Wert auch dadurch, dass enorm viele Spieler fehlten und der Kader deshalb mit neun Spielern aus dem Nachwuchs (wenn man Palacios Martinez dazu zählt sogar zehn) auffüllte, um in den beiden Halbzeiten auch jeweils mit komplett unterschiedlichen Mannschaften spielen zu können. ‚Hauptsache jeder (außer der Torwart Bellot) nur 45 Minuten‘ hieß das Motto, wegen dem es bspw. Kapitän Dominik Kaiser links in die Mittelfeldviererkette verschlug.

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Testspiel: RB Leipzig vs. Berliner AK 2:0

Drittes Testspiel der Wintervorbereitung für RB Leipzig. Wie unter der Woche, als es gegen den Goslarer SC ging, wieder gegen einen Regionalligisten. Diesmal gegen den alten Bekannten aus früheren Regionalligajahren, den Berliner AK. Am Ende stand ein 2:0 auf der Anzeigetafel, die es nur gedanklich gab, weil man kurzfristig vom normalen Platz auf dem Trainingsgelände wegen der Witterung auf einen der hinteren Plätze ausgewichen war. Ein Ergebnis, das vor allem die Vorteile von RB Leipzig bei der Verwertung von Chancen ausdrückte.

Zum ersten Mal standen alle drei bisherigen Neuzugänge der Wintertransferperiode im Team. Die beiden Stürmer mit Millionenablösen Damari und Forsberg von Beginn an. Nils Quaschner durfte in der zweiten Hälfte reinschnuppern, spielte aber nur für knapp 25 Minuten, da er nach seinem Muskelbündelriss langsam aufgebaut wird.

Wenn man die Besetzung der ersten Halbzeit nimmt, dann fehlten höchstens Kimmich oder Demme, um dies ein Team sein zu lassen, dass so auch in knapp drei Wochen in Aue zum Punktspielstart auf dem Platz stehen könnte. Ansonsten war es die absolute A-Elf-Lösung und mit dem Sturm Poulsen-Damari-Forsberg auch die neue Variante, die die Offensivprobleme von RB Leipzig beheben soll.

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Überall siegende Verlierer

Größere Uneinigkeit verzeichnete man in den letzten Tagen in der medialen Aufarbeitung eines Gerichtsurteils zum Streit zwischen Lok Leipzig und dem Berliner AK. In dem juristischen Tauziehen wollte Lok dem Regionalliga-Konkurrenten die Behauptung untersagen lassen, dass die Berliner Delegation beim Auswärtsspiel am 01.09.2013 in Leipzig auf der Haupttribüne und im VIP-Bereich rassistisch beleidigt, körperlich angegriffen und mit Bier überschüttet worden seien, wie der BAK nach dem Spiel in einer Pressemitteilung und einem (inzwischen offenbar gelöschten) Bericht auf der eigenen Homepage behauptet hatte.

Den Auftakt im Tauziehen um die Deutungshoheit in Bezug auf das Gerichtsurteil machte die LVZ [broken Link], die am vergangenen Freitag (04.10) online mit dem Titel „Lok Leipzig gewinnt vor Gericht gegen Berliner AK“ aufmachte und sich dabei auf Aussagen von Lok-Präsident Spauke berief. Der Artikel vermittelt den Eindruck, dass Lok mit der Unterlassungsklage uneingeschränkten Erfolg gehabt hätten.

Das nächste Kapitel in diesem Streit öffnete sich nun gestern, als der BAK (vielleicht auch als Reaktion auf die Spauke-Deutung) auf seiner Website [broken Link] bekanntgab, dass „das Landgericht Leipzig mit Urteil vom 04.10.2013 bestätigt hat, dass es im Rahmen des Regionalliga-Spiels 1. FC Lok-Leipzig und BAK 07 zu rassistischen Beleidigungen auf der Haupttribüne gekommen ist.“ Gleichzeitig informierte man aber auch darüber, dass die anderen Vorwürfe vom Gericht als nicht bewiesen angesehen wurden, ergo auch vom BAK nicht mehr behauptet werden dürfen. Man behalte sich aber Rechtsmittel vor, um gegen das Urteil vorzugehen.

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Regionalliga: Berliner AK vs. RB Leipzig 1:1

Es gibt sie diese Spiele, nach denen eigentlich alle Beteiligten zufrieden sind. Wenn es eines Beweises für diese Aussage bedurft hätte, wäre das 1:1 zwischen RB Leipzig und dem Berliner AK ein Paradebeispiel. Denn durch das Unentschieden blieb der Berliner AK im heimischen Poststadion ungeschlagen und RB Leipzig vollbrachte das Kunststück eine komplette Regionalliga-Saison ohne Niederlage zu bestreiten. Was trotz der Tatsache, dass die Liga bei weitem nicht mehr die Qualität der letztjährigen Regionalliga hatte, eine famose Leistung ist.

Man muss nur mal das Auftreten der Mannschaft zum Ende der vergangenen Saison mit dem Auftreten der letzten Wochen vergleichen. Die Unterschiede sind phänomenal und wie Alexander Zorniger in dieser Zeit das Team spielerisch nach seinen Vorstellungen auch auf dem Platz sichtbar formte, ist ziemlich beeindruckend. Aus einer Mannschaft mit statischer Spielidee und oftmals auch zu viel Passivität ist ein attakierendes Team geworden, das über verschiedene Varianten verfügt, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen.

Selbst beim starken Berliner AK, als man mit einer durchrotierten Mannschaft auftrat (kein Spieler aus der Jena-Startelf stand in Berlin zu Beginn auf dem Platz), war man über 90 Minuten mindestens gleichwertig und hatte insgesamt sogar die besseren Chancen. Das 1:1 ging ok, aber ein Sieg von RB Leipzig wäre sicherlich auch verdient gewesen.

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Der letzte Streich bevor es ernst wird

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Berliner AK (25.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltorti.]

Mit dem Spiel beim Berliner AK startet RB Leipzig das dritte Mal in einen letzten Regionallgaspieltag. Und wieder ist das Spiel nicht mehr wichtig für die Tabelle. Und doch ist die Spannung wesentlich höher und das Gefühl ein besseres. Denn im Gegensatz zum trostlosen Testpflichtspiel für das gar nicht trostlose Sachsenpokal-Finale vor 1.300 Besuchern gegen Havelse vor zwei Jahren und im Gegensatz zum depremierenden Zugucken beim Feiern in Halle letztes Jahr, ist das Spiel in Berlin in diesem Jahr der letzte Schritt vor den zwei wichtigsten Spielen des Jahres, denen jeder rund um RB mit ziemlich heftiger Unruhe entgegen blickt. Das Spiel beim Berliner AK ist genaugenommen ein letzter Testlauf unter Pflichtspielbedingungen und für alle Beteiligten die Möglichkeit die Aufregung vor den Relegationspartien gegen die Sportfreunde Lotte in sportliche oder zuschauende Bahnen zu lenken.

Ansetzungstechnisch ist es eine ganz hübsche Geschichte, dass man am letzten Spieltag quasi zu einem sportlich hochwertigen, internen Duell fahren kann. Denn beim Berliner AK sitzt letztmals Jens Härtel auf der Bank, der ab der kommenden Saison die U19 von RB Leipzig in luftige Bundesligahöhen führen soll. Und Jens Härtel steht der nach RB Leipzig besten Mannschaft der Rückrunde vor (RB Leipzig bisher 32 Punkte, BAK 31, Hertha 30). Mit einem Sieg gegen RB könnte der Berliner AK sowohl in der Heimtabelle punktetechnisch mit RB Leipzig gleichziehen, als auch in der Rückrundentabelle an RB Leipzig vorbeiziehen. Bei einem Sieg bestünde auch noch die (kleine) Chance, Platz 2 hinter RB in der Gesamttabelle einzunehmen. Für die Arbeit von Jens Härtel wäre dies sicherlich eine große Auszeichnung.

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Regionalliga: RB Leipzig vs. Berliner AK 1:0

Langsam werden die 1:0-Siege in der heimischen Red Bull Arena für RB Leipzig schon zum Standard. Schon zum dritten Mal im vierten Versuch schickte man den Gast, in diesem Fall den Berliner AK, mit dem minimalistischsten aller gewinnbringenden Ergebnisse wieder nach Hause. Und auch im vierten Heimspiel der Hinrunde wurde es ein Sieg mit nur einem Tor Unterschied. Mit 5:1 Toren sammelte man optimale 12 Punkte ein. In Sachen ergebnisbezogener Effektivität kann man den RasenBallsportlern jedenfalls keinerlei Vorwurf machen.

Man konnte vor dem Spiel gegen den Berliner AK ahnen, dass diese Aufgabe für RB Leipzig kein Spaziergang werden würde. Nur acht Gegentore hatten die Gäste zuvor in 16 Spielen kassiert und waren dabei nur einmal und in Spielen gegen die ersten 4 der Tabelle noch gar nicht mit einer Niederlage vom Platz gegangen. Eine taktisch prima geschulte Mannschaft erwartete man deshalb zum Spitzenspiel 1 gegen 5 im bitterkalten, aber in der Sonne der Red Bull Arena angenehmen Leipzig. Und genau diese Mannschaft bekam man auch zu sehen.

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Pressekonferenz: RB Leipzig vs. Berliner AK

[Nach dem Spiel RB Leipzig gegen den Berliner AK ab etwa 16 Uhr an dieser Stelle die Stimmen der Trainer Jens Härtel und Alexander Zorniger aus der Pressekonferenz.]

16.25

Morgen folgt dann hier an dieser Blogstelle noch der ausführliche Spielbericht. Bis dahin wünsche ich allseits ein entspanntes Wochenende. Und bei 18 Punkten Vorsprung auf Jena, die nach den Nachholespielen auf maximal neun zusammenschmelzen könnten, kann man durchaus auch entspannt sein. In siesem Sinne..

16.21

An diese 1:0-Siege mit Zittereinlagen hat man sich in der Rückrunde schon fast gewöhnt. Gut, dass es bisher alles positiv ausging. Halle letztes Jahr und Babelsberg vor drei Jahren haben ihre Aufstiege auch mit dreckigen Siegen geholt. Aber die mussten auch nicht in die Relegation..

Will man es positiv sehen, dann nimmt sich RB seine Auszeiten am Anfang der Rückrunde, um dann Richtung Ende auch über 90 Minuten voll da zu sein. Ich persönlich fand die erste Hälfte sehr gelungen und zukunftsweisend. Das muss man mitnehmen und sich klar machen, mit welchem Spiel man gut aussieht und darauf hinarbeiten, diese Stärken immer zu zeigen.

Insgesamt ein glücklicher Sieg vor dank Freikarten – bei der Witterung – sehr respektabler Kulisse. Strich drunter, durchatmen, Videoanalyse und in Meuselwitz von vorne beginnen. Pressekonferenz: RB Leipzig vs. Berliner AK weiterlesen

Unverhofft kommt gar nicht so oft

Manchmal liegen Pech und Glück dann eben doch sehr nah beieinander. Nachdem das Halbfinale im Sachsenpokal, das ursprünglich am Sonntag gespielt werden sollte, wie erwartet abgesagt worden war, ging es sehr schnell und dank der positiven Rückmeldungen der beteiligten Vereine und des NOFV als federführendem und überraschend flexibel agierendem Verband kann RB Leipzig nun stattdessen am Sonntag ab 14 Uhr das Regionalliga-Punktspiel gegen den Berliner AK austragen.

Das wäre eigentlich eine Partie des 30. und letzten Spieltags gewesen, wurde aber dank Tausch des Heimrechts zur Nachholepartie des 15.Spieltags, eine Partie, die in Berlin bereits zweimal abgesagt wurde und auch für den kommenden Mittwoch, für den der Nachholer erneut auf dem Programm stand, mehr als fraglich war. Sodass – falls die Liga noch mal eng werden sollte der einzige Nachteil der Ansetzung – RB nun am letzten Spieltag nach Berlin reisen und somit zum Saisonabschluss gleich zwei Auswärtsspiele bestreiten muss.

Der veränderte Spielplan bringt nicht nur die Freude über ein unverhofftes Heimspiel mit sich, sondern auch eine völlig veränderte sportliche Herausforderung. Statt des Spiels des großen Favoriten beim zwei Klassen darunter – auch als Tabellenführer – in der Landesliga kickenden Underdog aus Neugersdorf wartet nun das größte anzunehmende Abwehrbollwerk vom Berliner AK auf die RasenBallsportler. Naja, nicht ganz, denn die Abwehr des FSV Zwickau steht noch etwas stabiler, aber die lediglich acht Gegentreffer, die der Berliner AK bisher in 16 Spielen kassierte, sind mehr als ordentliche Regionalligaware.

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Und schon wieder Winterpause

Da das Spiel von RB Leipzig am Mittwoch beim Berliner AK wegen des alles bestimmenden Winters (erneut) abgesagt wurde, bleibt Zeit für eine kleines Spielausfallszahlengewitter.. Sechs Spieltage hätte die Rückrunde bisher sehen sollen. Mit insgesamt 48 Partien. Plus ein paar Nachholespiele aus der Hinrunde. 17 Spiele wurden ‚dank‘ des Dauerwinters in diesem Jahr tatsächlich erst absolviert.

126 Spiele hat diese Saison insgesamt bisher hervorgebracht. In etwa sieben Monaten. 168 hätten es bis zu diesem Zeitpunkt sein sollen. 240 werden es am Ende der Saison sein. Sprich bis zum heutigen Tag Mitte März wurde gerade einmal knapp über die Hälfte der Saison absolviert. Bis Ende Mai sind also in den verbleibenden 10 Wochen praktisch noch fast 15 komplette Spieltage zu absolvieren. Wobei die TSG Neustrelitz, der Torgelower SV Greif und Union Berlin II mit jeweils 16 noch ausstehenden Partien langsam in arge Nöte kommen.

Zumal dank des erneuten Schneeeinbruchs auch für diese Woche die Austragung der Nachholespiele am Mittwoch und am Wochenende problematisch werden dürfte. Und alle Nachholespiele vor dem vorletzten Spieltag am 19.05.2013 absolviert sein müssen. Denn die letzten beiden Spieltage müssen um Wettbewerbsverzerrungen verhindern zu können nach allen anderen Spieltagen stattfinden. Zudem müssen dann alle Spiele parallel stattfinden.

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Zwischenbilanz: RB Leipzig in der Saison 2012/2013

Macht man es kurz, könnte man einfach den Fakt für sich stehen lassen, dass RB Leipzig im dritten Anlauf nach der Vorrunde zum ersten Mal Platz eins belegt und somit die beste Bilanz aller Regionalligazeiten vorweisen kann. Moment mal, wir standen doch schon im letzten Jahr in der Winterpause auf Platz eins, wird der eine oder die andere jetzt einwenden. Das ist nicht falsch, aber damals wurde vor Weihnachten noch ein Rückrundenspieltag ausgetragen, an dem sich RB Leipzig die zuvor durch die Niederlage gegen Halle verlorene Tabellenführung zurückholte. In diesem Jahr dagegen kann selbst das eine Spiel weniger, das man im Vergleich zum Zweiten Jena hat, nichts an der klaren Tabellenführung ändern. Wenn man es zuspitzt, sind die Vorspielzeitserwartungen eingetroffen:

Im Normalfall gibt es in dieser Saison tatsächlich vor dem Erreichen der Relegation keine ernsthafte Konkurrenz für RB Leipzig. Wenn sich ein Mannschaftskern herausbildet, der tatsächlich aufsteigen will und Bock auf Fußball hat, dann steht der Meisterschaft und zwei Aufstiegsspielen nichts im Wege. Wie die dann ausgehen, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt. (RB Leipzig in der Regionalliga Nordost 2012/2013)

Klar, die Regionalligameisterschaft wird trotz allem kein Selbstläufer, aber im Normalfall sollten sich die RasenBallsportler die Relegationsteilnahme nicht nehmen lassen. Wie man dann gegen wen in der Relegation aussehen würde, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das Spiel gegen Jena hat jedenfalls deutlich gezeigt, wie schwer sich RB gegen einen taktisch sehr gut eingestellten Gegner tun kann. Zwischenbilanz: RB Leipzig in der Saison 2012/2013 weiterlesen