Bundesliga: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 1:1

23. Spieltag in der Bundesliga. Für RB Leipzig nach dem Heimspiel gegen Frankfurt mit der Partie gegen Hoffenheim ein weiteres Spiel gegen einen Verfolger im Kampf um einen Champions-League-Platz. Erneut reichte es nur zu einem Punkt, den sich RB mit einer Energieleistung und einem Treffer kurz vor Schluss erkämpfte und die TSG damit zumindest auf Distanz hielt.

Ralf Rangnick nahm gegenüber dem Spiel in Stuttgart am letzten Spieltag drei Änderungen vor. Tyler Adams machte für die Dreierkette und Stefan Ilsanker Platz. Konrad Laimer kehrte nach Gelbsperre für Emil Forsberg zurück in die Mannschaft. Und Matheus Cunha ersetzte kurzfristig den erkrankten Timo Werner im Sturm. Organisiert das Ganze in einem 3-3-2-2 oder 5-3-2, je nachdem wie man das notieren möchte, so wie man es auch schon in den ersten beiden Duellen gegen Hoffenheim gespielt hatte.

Hoffenheim wechselte gegenüber dem 3:0 gegen Hannover nur einmal. Für den verletzten Kevin Vogt wurde Florian Grillitsch in die Partie genommen. Organisiert war das Nagelsmann-Team in einem 4-3-3 bzw. 4-1-2-1-2 und somit deutlich offensiver als noch im Pokalduell beider Mannschaften.

Auf dem Platz passierte dann das, was die Aufstellungen nahelegten. Hoffenheim bemühte sich um Spielkontrolle. RB Leipzig übernahm die abwartendere Rolle und setzte auf Balleroberungen und Umkehrspiel. Wobei dafür mit Werner eigentlich eine nicht unwesentliche Waffe in der Offensive fehlte.

Vor allem im zentralen Mittelfeld hatte die TSG Hoffenheim die komplette Kontrolle. Nagelsmann hatte Joelinton auf die Zehn und damit Demme auf die Füße gestellt. Der Brasilianer war auf dieser Position in der ersten halben Stunde vermutlich der entscheidende Faktor. Einerseits weil er gegen den Ball den Spielaufbau der Gastgeber gut störte. Andererseits weil er gerade in der Luft, aber nicht nur dort, gegen Demme offensiv viele Zweikämpfe gewann. Zusammen mit dem starken Demirbay und mit Amiri und Grillitsch hatte Hoffenheim die Zentrale so komplett im Griff und dominierte die Partie mit viel Ballbesitz und guten Spielabläufen.

Bei aller Dominanz und gutem Fußball bedurfte es aber auch Fehlern in der RB-Defensive, dass Hoffenheim zu guten Chancen kam. So bei einem Schuss von Kaderabek, als Halstenberg den Rechtsverteidiger im Rücken laufen ließ und Gulacsi retten musste. Und so auch bei der Führung der Gäste, als Demme an der Mittellinie den Ball an Joelinton verliert und der rausrückende Orban zu einer übermotivierten Grätsche ansetzt und dem Angriff nur noch hinterherschauen kann. Ilsanker geht an der Strafraumgrenze bei einer Abwehraktion gegen Belfodil auch zu Boden und nimmt sich so aus dem Spiel. Und so hat Joelinton halbrechts freie Bahn zum Abschließen. Gulacsi wehrt den Ball noch nach außen ab, wo Kramaric aufgrund der Richtung Ball nachrückenden RB-Verteidiger (die ja quasi die Plätze von Ilsanker und Orban auffüllen mussten), die Kugel freistehend ins Tor schieben kann.

Es war ein aufgrund der Spielanteile völlig verdienter Führungstreffer, der allerdings auch nicht hätte fallen müssen. Und der eigentlich nicht fallen sollte, wenn man sich mit einem 5-3-2 eher in einer reaktiven Taktik übt. Aus der heraus es fast eine halbe Stunde dauert, bis RB überhaupt einmal aufs Tor schießt. In den Spielstrukturen der Gastgeber stimmt in dieser Hälfte fast nichts. Gegen den Ball läuft man zumeist hinterher und teilweise ohne Synchronität und Genauigkeit an, mit dem Ball spielt man ungenau und planlos. Umschaltsituationen ersticken die Gäste sehr gut schon im Keim oder lassen sie aufgrund ihrer Ballsicherheit gar nicht erst zu.

Stabiler wird das Spiel von RB Leipzig erst, als Ralf Rangnick nach einer reichlichen halben Stunde seine Mannschaft umstellt und Stefan Ilsanker aus der Abwehrkette auf die Sechs schiebt und aus dem 5-3-2 ein 4-3-1-2 aka eine Raute macht. Womit RB die TSG-Dominanz in der Zentrale und vor allem die physische Dominanz von Joelinton sofort bricht und zumindest ein ausgeglichenes Spiel herstellt. Ohne die ganz große Offensivgefahr freilich. Lediglich Konrad Laimer ist kurz vor der Pause noch einmal relativ nah an einem Treffer dran, scheitert aber an Baumann im Tor der Gäste.

2:4 Torschüsse stehen am Ende der ersten 45 Minuten auf dem Statistikzettel. Zwei Torschüsse für RB sind extrem wenig. Vier Schüsse für die TSG sind nicht viel mehr und vor allem angesichts der Dominanz der ersten 35 Minuten eigentlich zu wenig. Verdient ist die Führung aufgrund der Spielstärke der Gäste zur Pause aber in jedem Fall.

Willi Orban rettet immerhin einen Punkt für RB Leipzig. | GEPA Pictures - Sven Sonntag

Das Verschieben von Stefan Ilsanker auf die Sechs löste das Problem der TSG-Dominanz in der Mittelfeldzentrale, aber nicht das Problem der fehlenden Kreativität im Mittelfeld. Dafür kam zur Pause dann Tyler Adams für Ilsanker in die Partie und spielte zusammen mit Demme nun eine Doppelsechs im RB-klassischen 4-2-2-2. Aus dieser mit mehr Power in der Zentrale ausgestatteten Formation heraus lief man die Gäste nun wesentlich zielgerichteter und effektiver an. In letzter Reihe spielte die TSG weiterhin auch unter Druck ohne größere Fehler, aber nach vorn ging kaum noch was. Von den klaren und guten Strukturen im Offensivspiel war kaum noch was zu sehen. Über eine halbe Stunde blieben die Gäste so in der zweiten Halbzeit komplett ohne Torabschluss. In dieser Zeit hatte RB sich sechs Torschüsse erarbeitet, darunter einen Orban-Kopfball, den Baumann gerade noch so abwehrt und einen etwas überhasteten Cunha-Abschluss aus bester Position.

Zwischenzeitlich war auch noch Kevin Kampl für den diesmal eher unglücklichen Diego Demme gekommen und hatte für einige gute Offensivideen gesorgt. Hoffenheim reagierte darauf, indem man mit Biacakcic einen Innenverteidiger brachte, der hinten aus der Viererkette wieder eine klare Dreier-/ Fünferkette machte. Die Rollen waren inzwischen umgekehrt zur ersten Halbzeit. RB bemühte sich um das Spiel, die TSG setzte auf Defensive und Umschaltsituationen, von denen sie erstaunlich wenige kriegten. RB verhedderte sich auf der anderen Seite aber auch allzu oft in ungenauem Passspiel und manchmal etwas kopflos wirkendem Anlaufen, von dem sich die TSG im eigenen Drittel nicht aus der Ruhe bringen ließen.

Mit zunehmender Spielzeit nahm RB naturgemäß immer mehr Risiko. Klostermann hatte nach kluger Vorarbeit des eingewechselten Augustin nach 77 Minuten die Ausgleichschancen, platzierte den Ball aber nicht gut. Sabitzer zielte aus guter Position nach 80 Minuten zentral im Strafraum zu ungenau.

Ab der 80. Minute hatte man das Gefühl, dass die Gastgeber ein wenig ihr Pulver verschossen hatten und die TSG mit ihrem etwas schlaueren bzw. in guten Phasen saubereren Spiel wieder die Kontrolle erlangen können. Doch RB verteidigte die gefährlichen Situationen in letzter Linie gut und bei einem gefährlichen Kopfball des etwas arg allein gelassenen Szalai rettet Gulacsi, der damit die Entscheidung in diesem Spiel verhindert.

Und so kommt es wie so oft bei Hoffenheim-Spielen in dieser Saison, dass es am Ende trotz Führung doch nicht zu drei Punkten reicht. Nach einem sehr guten Angriff über Kampl, Adams und Sabitzer hat Halstenberg links sehr viel Platz und legt den Ball für den in die Offensive gerückten Orban auf, der aus zehn Metern zum inzwischen durchaus verdienten Ausgleich eingrätscht.

In der fünfminütigen Nachspielzeit wogt das Spiel dann noch mal hin und her. Auf Seiten der Gastgeber hat man das Gefühl, dass man nun sogar noch den Dreier holen kann. Halstenberg zielt bei einem Fernschuss gegen eine nachlässige TSG-Defensive etwas zu hoch. Sabitzer kann später einen Kopfball aus guter Position nicht mehr drücken. Und auch die TSG hat noch mal eine nicht ungefährliche Schusschance und eine Ecke. Nach der und vor einem möglichen RB-Konter ist dann aber Schluss.

Das 1:1 geht letztlich auch in Ordnung. Hoffenheim überzeugte in der ersten Hälfte mit sehr guten und sehr ansehnlichen Spielstrukturen und hatte 35 Minuten lang vor allem die komplette Dominanz in der Mittelfeldzentrale. Am Ende musste sich die TSG nur selber vorwerfen, dass man nicht konsequenter auf das 2:0 gespielt hat, statt das 1:0 zu verteidigen.

Leipzig kämpfte sich an einem Tag mit überschaubaren spielerischen Qualitäten nach einer Systemumstellung und vor allem auch nach ein, zwei Wechseln in eine Partie, in der man lange nur hinterhergelaufen war. Mit viel Energie dominierten die Gastgeber große Teile der zweiten Halbzeit, hatten Glück bei zwei, drei Kontersituationen der TSG und schossen spät noch den verdienten Ausgleich.

Fazit: Ein Punkt, den sich RB Leipzig mit einer absolut tadellosen Energieleistung verdiente. Spielerisch war es über weite Strecken der Partie von überschaubarem Niveau, was die Gastgeber auf den Rasen brachten, aber mit viel Aufwand erstickte man die Gäste und deren in der ersten Halbzeit sehr gutes Passspiel nach der Pause trotzdem fast komplett. Zwei sehr unterschiedliche Hälften ergeben dann am Ende ein Unentschieden, das diesem Spiel völlig gerecht wird.
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Randbemerkung 1: Nach 23 Spielen RB Leipzig mit vier Punkten mehr als in der Vorsaison zum selben Zeitpunkt. Gegen dieselben Gegner wie im Vorjahr holte man bisher neun Punkte mehr (wenn man den HSV durch Düsseldorf und Köln durch Nürnberg ersetzt) (verglichen werden jeweils die Heimspiele der Vorsaison mit den Heimspielen in dieser Saison gegen die jeweiligen Gegner und analog die Auswärtsspiele). Gegenüber der Hinrunde (Ziel ist es ja in der Rückrunde noch mal 31 Punkte zu holen) hat Leipzig nach sechs Spielen seit der Winterpause genauso viele Punkte auf dem Konto. Zum zweiten Mal nach dem Frankfurt-Heimspiel verpasste RB einen großen Schritt im Kampf um einen Champions-League-Platz (in drei Heimspielen in 2019 stehen bisher nur zwei Punkte und ein Tor). Auch hier wieder eine Parallele im Vergleich zur Zweitligasaison unter Rangnick, als man in der Rückrunde auch in den Big-Point-Spielen (St. Pauli, Freiburg, Nürnberg) nicht gewinnen konnte und sich das Leben so schwer machte. Bisher hat RB in der Rückrunde aber die Spiele gewonnen, die man gewinnen muss. Davon folgen mit den Spielen gegen Nürnberg und Augsburg nun gleich zwei am Stück..

Randbemerkung 2: Kleine Spielerei. Expected Points (xPts) ist eine statistische Größe, die berechnet, wie viele Punkte eine Mannschaft aufgrund ihrer Torabschlüsse und deren Qualität haben sollte. Danach ist Bayern das überragende Team der Liga mit 52 Punkten (einem mehr als in der Realität). Danach folgt schon RB Leipzig mit 42,4 Punkten (ungefähr dem realen Wert entsprechend), noch vor Dortmund mit 42,0 Punkten (zwölf weniger als in der Realität) und Hoffenheim mit 40,8 Punkten (fast sieben mehr als in der Realität). Ist natürlich wie gesagt nur eine kleine Spielerei, weil in den Expected Points sowas wie Effizienz nicht erfasst wird und das ja auch zur Qualität einer Mannschaft gehört und den Unterschied ausmacht. Zeigt aber ganz gut, dass von den Spielansätzen her Leipzig und Hoffenheim auf Augenhöhe mit Dortmund zu den Spitzenmannschaften der Liga gehören.

Randbemerkung 3: Mal wieder eine Montagsspiel für RB Leipzig. Bereits das dritte in einem Jahr. Nach zwei Niederlagen letzte Saison gab es diesmal immerhin einen Punkt. Erstmals gab es dabei auch wenig Trara im Umfeld der Partie wegen des Termins. In Frankfurt gab es einst große Proteste. Beim Heimspiel gegen Leverkusen letzte Saison spaltete sich der RB-Fanblock über die Frage eines Stimmungsboykotts. Diesmal gab es lediglich zwei Banner im RB-Block, die den Montag als Spieltermin ablehnten bzw. ihn den E-Sportlern überlassen wollten. Persönlich habe ich kein großes Problem mit Montagsspielen, solange man dafür nicht 500 km durchs Land reisen muss. Die Ansetzung des Spiels gegen Hoffenheim an einem Montagabend kam mir sogar entgegen, weil es mir eine komplette Urlaubswoche in den sächsischen Ferien verschaffte. Aber das ist natürlich kein Sachargument pro oder kontra Montagsspiele. Dass statt 1.500 TSG-Fans in der letzten Saison (am Samstagnachmittag) diesmal nur knapp 300 dabei waren, verweist jedenfalls gut darauf, dass der Spieltermin nicht für alle optimal ist.

Randbemerkung 4: Im dritten Spiel gegen Rangnick in dieser Saison verlor Nagelsmann erstmals nicht. So richtig zufrieden dürfte der TSG-Coach angesichts dreier greifbarer Punkte damit nicht sein. Immerhin tritt er seinen Job unter Rangnick nun nicht mit drei Niederlagen an. Und viel wichtiger, dass er im dritten Spiel sein Team zumindest in der ersten Halbzeit mutig und aktiv und nicht abwartend spielen ließ. Etwas was man zumindest auch im DFB-Pokal in Leipzig schon erwartet hätte.

Randbemerkung 5: Von 16 Führungen konnte die TSG Hoffenheim in dieser Saison nur acht durchbringen. In Leipzig spielte man zum achten Mal nach einer Führung nur Unentschieden. Das ist eine bemerkenswert schlechte Bilanz, die nur von Hannover, Nürnberg und Augsburg unterboten wird, die jeweils weniger als 50% ihrer Führungen in Siege ummünzten. Nur einen einzigen Sieg holte Hoffenheim in (14) Spielen, die eng ausgingen (also mit maximal einem Tor Differenz). 0,93 Punkte in engen Spielen sind die fünftschlechteste Bilanz der Liga. Auch RB Leipzig diesbezüglich nicht sonderlich gut und erst mit drei knappen Siegen in zwölf engen Spielen und einer Punktausbeute von 1,25 pro Partie, was im Bundesligavergleich Durchschnitt ist. Bemerkenswert vor allem der Unterschied zur Rangnick-Saison in der zweiten Liga, als RB noch die meisten knappen Siege aller Zweitligisten einfuhr.

Randbemerkung 6: Seltsame Atmosphäre in den letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit in der Red Bull Arena. Teilweise fast schon fatalistisch und erstaunlich apathisch taumelten die Zuschauer dem Ende entgegen. Wie die Mannschaft, der in dieser Phase nur noch wenig Lösungen einfielen. Trotzdem seltsam, wie ruhig es da beim Stande vom 0:1 wurde und erst das 1:1 die Fans wieder weckte. Ralf Rangnick auch mit einem bemerkenswerten Emotionsausbruch, als er nach dem Ausgleich das Publikum mit wildem Armkreisen animierte. Tatsächlich war der Anhang dann in den fünf Minuten Nachspielzeit noch mal voll da.

Randbemerkung 7: Kann man nach so einem Spiel natürlich trefflich darüber streiten, inwieweit RB Leipzig mit der falschen Taktik in die Partie gegangen ist. So wie es in den ersten beiden Spielen gegen Hoffenheim und in der Partie gegen Frankfurt lief, war die Dreier-/ Fünferkette von RB die naheliegende Option. Die Aufstellung für diese Formation war dann die auch die naheliegende mit Ilsanker in der Mitte der Dreierkette und Adams, der so wie gegen Frankfurt aus dem Mittelfeld weichen musste. Dass Taktik und Formation nicht funktionierten, lag auch an gut darauf eingestellten Hoffenheimer, die vor allem in der Mittelfeldzentrale dank eines körperlich robusten und ballsicheren Joelinton ein deutliches Übergewicht hatten. Damit nahm man Demme komplett aus dem Spiel, der gegen den physisch deutlich überlegenen Joelinton mehrmals alt aussah. Taktisch hatte Nagelsmann damit den ersten Punkt des Tages für sich verbucht und fand RB erst nach Umstellung auf 4-3-3 und später 4-2-2-2 besser in die Spur. Wenn es aber rein um Wissen vor der Partie geht, dann war die Dreierkette aufgrund der damit gesammelten Erfahrungen einfach naheliegend.

Randbemerkung 8: Die einzige Entscheidung vor dem Spiel, die überraschte bzw. nicht so richtig nachvollziehbar war, war das Fehlen von Bruma im Kader. Ohne Wissen, ob es dafür nicht handfeste Gründe gab, war es erstaunlich, dass Rangnick nach dem krankheitsbedingten Fehlen von Werner auch auf Bruma und damit auf offensive Geschwindigkeit und Qualitäten im Eins gegen Eins komplett verzichtete. Zumal nach dem eigentlich guten Kurzauftritt des Portugiesen in Stuttgart. Eher verzichtbar schien da schon eine Saracchi, zumal mit Mukiele noch ein Außenverteidiger auf der Bank saß und Klostermann im Notfall hätte nach links rücken können.

Randbemerkung 9: Eitel ist Ralf Rangnick in Bezug auf seine Entscheidungen aber nicht. Wenn es nicht funktioniert, was vorher der Matchplan war, dann wird halt umgestellt. Taktisch und personell. Mit den Einwechslungen von Adams und Kampl brachte Rangnick im Spielverlauf auch jene Dynamik und Kreativität ins zentrale Mittelfeld, die benötigt wurde. Nicht zufällig, dass diese beiden Spieler den Angriff zum 1:1 einleiteten. Gerade die Ballbehauptung von Adams und das Durchstecken auf Sabitzer, der dann die Bahn frei hat für den Ball nach außen auf Halstenberg, war entscheidend für den Ausgleich.

Randbemerkung 10: Früher hieß es mal „No Kampl, no Party“. Derzeit muss man das genaugenommen auf Adams umdichten. Bei der Niederlage gegen Dortmund saß der Neuzugang noch auf der Bank. Seitdem spielte er in sechs RB-Pflichtspielen. Mit ihm auf dem Platz kassierte RB erst ein Gegentor und das war ein Elfmeter. Bei drei Auswärtssiegen und im Pokal gegen Wolfsburg stand Adams komplett auf dem Spielfeld. Gegen Frankfurt war es nur ein sehr kurzer Einsatz zum Schluss. Gegen Hoffenheim nun eine Halbzeit nach der Pause, die RB mit 1:0 gewann. Mit Adams auf dem Platz stehen in der Bundesliga 11:1 Tore und ein Plus von 2,85 auf pro 90 Minuten. 2,2 Punkte holte RB mit Adams auf dem Rasen pro Partie. Ist nach so einer kurzen Zeit statistisch alles noch nicht so aussagekräftig, aber die Zahlen sind durchaus bemerkenswert und deutlich über dem RB-Schnitt.

Randbemerkung 11: Erstes Gegentor von RB Leipzig im Jahr 2019 aus dem Spiel heraus. Im siebten Pflichtspiel. Durchaus eine beeindruckende Statistik Bei allem, was gegen Hoffenheim nicht funktionierte, hat RB in diesem Spiel vor allem auch in der zweiten Hälfte defensiv (mal abgesehen von aus dem Spielstand resultierenden, späten Kontersituationen) wieder viel richtig gemacht und auch in der ersten Halbzeit an konkreten Torchancen nur wenig zugelassen. Das Team, das in der Bundesliga die meisten Torschüsse aller Teams abgibt, wurde von RB bei sieben Torschüssen gehalten (Saisonschnitt bei der TSG sind bis dahin 18(!) Torschüsse gewesen). Das ist jetzt auch keine ganz schlechte Bilanz.

Randbemerkung 12: Nur 44% gewonnene Zweikämpfe von RB Leipzig gegen Hoffenheim. Auch ein wichtiger Schlüssel in diesem Spiel, in dem Hoffenheim in Sachen Physis auf einigen Positionen überlegen schien. RB eigentlich in dieser Statistik sonst eines der Topteams der Liga, aber die TSG im direkten Duell immer wieder mit sehr cleverer Zweikampfführung und gutem Stellungsspiel der Spieler in direkten Duellen, wodurch sie oft besser zum Ball standen.

Randbemerkung 13: RB Leipzig in der ersten Halbzeit mit einer Passquote von deutlich unter 70%, während es bei Hoffenheim deutlich über 70% waren. Was die Verhältnisse auf dem Platz sehr gut zusammenfasste. In der zweiten Halbzeit steigerte sich RB dann immerhin auf 70%, was angesichts der Tatsache, dass man nun vermehrt Ballbesitz hatte und aus diesem kreativ werden musste, aber immer noch nicht gut war. Die Hoffenheimer Quote fiel nun aber auf unter 60%, worin sich einerseits ausdrückte, dass die Gäste weniger Fußball spielten, aber was auch zeigte, dass es RB wesentlich besser gelang, Druck auf den TSG-Ballbesitz auszuüben und eine effektive Ballzirkulation zu unterbinden.

Randbemerkung 14: Läuferisch ein extrem aufwändiges Spiel. Insgesamt lief RB über 120 Kilometer, was ein recht hoher Wert ist. Vor allem im Bereich der hohen Laufgeschwindigkeien lag RB aber über den sonst schon hohen Werten der Saison. Fast 300 Sprints und fast 800 intensive Läufe sind enorm hohe Werte, die vor allem belegen, dass es einer beachtlichen Energieleistung bedurfte, um Hoffenheim einen Punkt abzuringen.

Randbemerkung 15: Timo Werner diesmal erkrankt nicht mal im Kader. Erst das zweite Spiel, das er diese Saison in der Bundesliga verpasste. Zuletzt setzte er auch schon in Hannover erkrankt aus. In der Bundesliga steht Werner diese Saison weiter bei 72 Torschüssen, aus denen elf Tore resultierten (15% Erfolgsquote). Poulsen machte aus 49 Schüssen zwölf Tore (24%) (kein einziger Torschuss gegen Hoffenheim!). Augustin brauchte für drei Tore nur 13 Schüsse (23%). Cunha brauchte für ein Tor 21 Schüsse (5%). In Eins-gegen-Eins-Situationen steht Werner bei 20 gewonnenen Dribblings in 65 Versuchen (31% Erfolgsquote). Poulsen steht bei 16 von 46 (35%), Augustin bei acht von 19 (42%) und Cunha bei acht von 16 (50%).

Randbemerkung 16: Aktueller Stand bei RB Leipzig in Sachen Standards nach 23 Bundesligaspielen: 87:64 Torabschlüsse nach ruhenden Bällen. Statistikoffiziell sind daraus 7:2 Tore gefallen (Elfmeter zählen statistisch nicht als Standard, direkte Freistöße schon). Defensiv ist RB das beste Team der Liga(!), offensiv inzwischen ein gutes Team. Auch die Effizienz passt, wenn man die Anzahl der Torabschlüsse mit der Anzahl der Tore vergleicht. Gegen Hoffenheim hatte man lange das Gefühl, dass die größte Chance auf einen Treffer bei einem ruhenden Ball besteht. Es fiel trotz sechs Abschlüssen nach Standards (Hoffenheim: null) aber keiner. So richtig gefährlich wurde es auch nur bei einem Orban-Kopfball nach Freistoßflanke..

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Lichtblicke:

  • Willi Orban: Abgesehen von einer übermotivierten Grätsche an der Mittellinie vor dem Gegentor wieder eine starke Partie, vor allem in der Luft. Im Gegensatz zum wackligen Konaté spielte Orban sehr sicher und gewann viele Zweikämpfe. Am Ende schoss er sogar noch den Ausgleich und ist jetzt mit vier Treffern noch vor Sabitzer und Co und nach Poulsen und Werner der drittbeste Torschütze bei RB Leipzig. Die Chance, die der Upamecano-Ausfall für Orban bedeutete, nutzt er sehr gut.
  • Peter Gulacsi: Nicht extrem beschäftigt, aber wieder mal da, als man ihn brauchte. Wie bei einem nicht einfachen Kaderabek-Schuss, den er nicht nur pariert, sondern festhält oder bei einem Szalai-Kopfball kurz vor dem Schluss, der die Entscheidung hätte bringen können. Dass die Parade gegen einen Joelinton-Schuss vor den Füßen von Kramaric landet und zum 0:1 führt, kann man Gulacsi nicht vorwerfen. Den Treffer zu verhindern, wäre Aufgabe der Verteidigung gewesen, wenn diese in dieser Situation geordnet gestanden hätte.
  • Marcel Halstenberg/ Lukas Klostermann: Zwei sehr unterschiedliche Außenverteidiger. Der Sprinter Klostermann vor allem defensiv sehr stark und auch offensiv immer mal mit viel Dynamik und nach knapp 80 Minuten auch mit der großen Chance zum 1:1. Halstenberg eher der Spielmachertyp, der gegen Hoffenheim bis zuletzt das Spiel ankurbelte (meiste Ballkontakte aller RB-Spieler), den Ausgleich mit gutem Auge vorbereitete und nun zusammen mit Werner Topvorlagengeber bei RB ist und diese Saison schon an 18 RB-Toren durch Tor, Vorlage oder Mitwirkung an der Entstehung des Angriffs, der zum Tor führt, beteiligt war. Nur Werner und Poulsen weisen in Sachen Torbeteiligungen höhere Werte auf. Gegen Hoffenheim blieben bei Halstenberg aber auch gleich zwei Situationen, in denen er auf einen im Rücken durchlaufenden Gegenspieler zu spät reagierte und gefährliche Situationen vor dem eigenen Tor mit verursachte.

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Tore: 0:1 Kramaric (22.), 1:1 Orban (89.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi – Konaté, Ilsanker (46. Adams), Orban – Klostermann, Demme (61. Kampl), Halstenberg – Sabitzer, Laimer – Poulsen, Cunha (75. Augustin); Bank: Mvogo, Mukiele, Saracchi, Forsberg; Nicht im Kader: Smith Rowe, Haidara, Upamecano (alle verletzt), Werner (krank), Müller, Nukan, Bruma

Aufstellung TSG Hoffenheim: Baumann – Kaderabek, Adams, Posch, Schulz – Grillitsch – Demirbay, Amiri (64. Bicakcic) – Joelinton (82. Nelson) – Belfodil (69. Szalai), Kramaric

Schiedsrichter: Felix Brych (Puh. Irgendwie war es schwierig. Brych tat sich schon keinen Gefallen damit, eine sehr kleinliche Regelauslegung in einem nicht unfairen, aber eben zweikampfintensiven Spiel durchzudrücken. Da wurde einiges zurückgepfiffen, was nicht in jedem Spiel zurückgepfiffen wird. Fast 40 geahndete Foulspiele in einem eigentlich fairen Spiel waren die Folge. Einen Freistoß, bei dem der Ball mal ausnahmsweise relativ genau an der Stelle des Tatorts lag, noch mal um einen Meter nach hinten zu verschieben und dafür 40 Meter über den Platz zu laufen, ist vielleicht eine ganz gute Veranschaulichung für Brychs kleinliche Linie. Dazu kamen einige schwer nachvollziehbare Entscheidungen in Zweikampfbewertungen (also Entscheidungen der Art, bei denen man beim Pfiff keinen Zweifel hat, in welche Richtung die Entscheidung geht und der Arm dann doch in die andere Richtung zeigt). Wild war es auch noch an anderen Stellen. Gegen Ilsanker ein taktisches Foul im Mittelfeld zu pfeifen (Stichwort kleinlich), ihm dafür aber nicht gelb zu zeigen, schien aus Stadionsicht sehr gewagt. Hoffenheim kurz vor Schluss einen Konter abzupfeifen, weil Kramaric aus dem Abseits in Richtung Ball läuft, aber dort noch lange nicht ankommt und gar nicht in das Spiel eingreift, während Schulz, der nicht im Abseits stand, wohl allein auf Gulacsi zugelaufen wäre, war aus RB-Sicht sehr viel Glück. Dass Nagelsmann, der von der einen oder anderen Brych-Entscheidung auch schon weichgekocht war, da vor Wut tobend aufs Spielfeld rennt, weil seinem Team die klare Chance auf das 2:0 genommen wurde, konnte man genauso gut verstehen wie die eine oder andere Empörungsattacke auf RB-Seite (wie bei einem zurückgepfiffenen Konter nach angeblichem Poulsen-Foul). Erstaunlich vor allem, dass Sabitzer ohne gelb davon kam, wo er bei solchen Spielen sonst derjenige ist, der dem Schiedsrichter so lange die Meinung sagt, bis das für eine Verwarnung reicht. Richtig lag Brych nach Aussage von Collinas Erben bei der Entscheidung, Nico Schulz für ein absichtliches Handspiel an der Seitenauslinie kein Gelb zu geben. Da Brych richtigerweise Vorteil gab, durfte er für das taktische Handspiel kein gelb mehr geben, so besagt es wohl die Regel (hätte Brych den Vorteil nicht gegeben, sondern Freistoß gegeben, wäre es demnach zwingend Gelb gewesen). Wieder was gelernt.)

Gelbe Karten: – | Kaderabek

Zuschauer: 33.569 (davon 300 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, TSG-Bericht [broken Link], Kicker-Bericht

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  • Torschüsse: 14 : 7
  • Torschüsse innerhalb des Strafraums: 10 : 5
  • Schüsse auf das Tor: 4 : 4
  • gewonnene Zweikämpfe: 44,3% : 55,7%
  • Ballbesitz: 49,9% : 50,1%
  • Passquote: 71,1% : 74,5%
  • Laufstrecke: 121,0 km : 122,3 km
  • Sprints: 282 : 236
  • Intensive Läufe: 795 : 730
  • Fouls: 16 : 21
  • Ecken: 6 : 4
  • Abseits: 3 : 8
  • Meiste Torschüsse: Sabitzer: 5 – Kramaric: 3
  • Meiste Torschussvorlagen: Laimer: 4 – Kramaric: 2
  • Beste Zweikampfquote (mindestens 10 Zweikämpfe): Orban: 71,4% – Demirbay: 65,8%
  • Meiste Ballkontakte: Halstenberg: 94 – Grillitsch: 102
  • Beste Passquote (mindestens 20 Pässe): Kampl: 83,3% – Amiri: 92,3%
  • Größte Laufstrecke: Sabitzer: 12,9 km – Demirbay: 12,7 km
  • Meiste Sprints: Laimer: 37 – Kramaric: 44

Statistiken von bundesliga.de, whoscored.com, sport.de

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Saisontorschützen: Poulsen – 12; Werner – 11; Orban – 4; Sabitzer, Augustin – je 3; Klostermann – 2; Forsberg, Kampl, Cunha, Bruma, Laimer, Konaté, Halstenberg – je 1

Saisonvorlagengeber: Halstenberg, Werner – je 6; Kampl, Poulsen – je 5; Forsberg, Sabitzer – je 4; Demme – 3; Laimer, Klostermann – je 2; Orban, Bruma, Cunha, Adams – je 1

Saisontorbeteiligungen (Entstehung des Tors jenseits der direkten Vorlage): Halstenberg, Sabitzer – je 11; Kampl – 8; Upamecano, Konaté, Orban – je 6; Forsberg, Demme, Poulsen, Klostermann – je 5; Adams – 4; Saracchi, Mukiele – je 3; Werner, Ilsanker, Gulacsi, Bruma – je 2; Laimer, Cunha – je 1

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Bild: © GEPA pictures/ Sven Sonntag

7 Gedanken zu „Bundesliga: RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim 1:1“

  1. Mal wieder ein äußerst packendes Spiel welches hier wie immer sehr detailliert und zutreffend beschrieben worden ist. Kein Wunder, dass auch Diego Demme zugegeben hat, den rotebrauseblogger zu lesen, wo bekommt man sonst schon so einen kompetenten Spielbericht :-) ?
    Auch mit den Lichtblicken gehe ich absolut konform.
    Sehr positiv fand ich übrigens auch, das RR diesmal frühzeitig reagiert hat und nicht erst in der 77. Minute mit dem Wechseln begann. Alle Wechsel (auch Augustin!) brachten eine positive Veränderung ins Spiel.
    Die Gesamtbewertung sehe ich eine Nuance anders: Zwar muss man letztlich über den einen Punkt froh sein aber aufgrund der Zahl und Qualität der Chancen über das ganze Spiel gesehen hätte RB den Sieg meiner Meinung nach trotzdem verdient gehabt.
    Trotzdem könnte das in der Endabrechnung ein ganz wichtiger Punkt werden…

  2. Gehört zwar nicht so richtig hierher. Frage aber trotzdem mal. Habe gestern verzweifelt versucht, als montagsspielfrustrierter Skykunde, einen kostenlosen Livestream vom Spiel zu finden. Von mir aus auch aus Albanien oder Venezuela. Oder in schlechter Qualität. Keine Chance. Oder ich hab mich zu blöd angestellt. Live Ticker war dann nicht so prall. Hat jemand einen Tipp?

    1. Bei Streams aus den dunklen Ecken des Internets bin ich raus. Kenne ich mich tatsächlich nicht aus. (Kneipenausflüge könnte ich noch empfehlen.) Bei konkreten Links zu Spielen müsste ich die hier in den Kommentaren auch löschen, weil ich als Blogbetreiber sonst für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden kann.

    2. Ich fahre mit hesgoal.com ganz gut. Sollte sogar ein deutscher Stream dabei sein.

  3. Deine Randbemerkungen sind ja wieder mal großartig!
    Und danke für die taktische Aufklärung /Erläuterungen.
    Im Stadion bräuchte ich oft einen Pausenknopf, um einfach mal alle durchzuzählen und wo sie gerade stehen.
    Das war grandios, wie schon gegen Kohlfeldt, wie Beide Trainer taktisch reagiert haben.

    Lichtblicke hatte ich drüben bei TM auch so, also MotM Orban und Gulacsi.
    Den dritten hätte ich sogar Adams auf dem Zettel.
    Unfassbar, was dieser Junge für eine Quote zur Zeit hat. Vor allen verstehe ich nicht, wie er sich so schnell aklimatisieren konnte. Das dauert bei anderen Spielern Monate und die sind zum Teil wesentlich älter.
    Wenn ich meine Glaskugel schaue, sehe ich nicht nur einen legitimen Demme Nachfolger in ihm, sondern auch der sportlich Richtung Konte geht und was wesentlich wichtiger ist, er seine (zukünftiger) Mitspieler mit seiner mentalen Art / Charakter die anderen mitreissen kann.

    Tja, zu Brych hast Du ja auch schon alles perfekt geschrieben. Ich habe auch ein sehr faires Spiel gesehen, aber er hat dies auf seine Art zerstört bzw. aufgeheizt.

    @PeterM
    ich war ja einer der Beiden, die das Interview mit Diego Demme führte. Wir wollte da wissen, wer so medienaffin im Team ist und da habe ich praktische Beispiele vorgeschlagen und an den Blog hier kommt man nicht drumherrum ihn da zu erwähnen. ;-)

    @najasVater
    Also mit bestimmten Suchanfragen bei Google bekommst Du idR Erfolg. Du solltest aber dann einen sicheren Rechner inkl. Adblocker haben.

  4. Wie immer kompetent und sachlich kommentiert. Allerdings kommt mir RB dieses Mal etwas zu gut weg.
    Ich sehe ein gewisses Mentalitätsproblem, und das nicht zum ersten Mal. Mit einem Sieg hätte man sich dem Saisonziel deutlich nähern können. Hoffenheim ist keine Übermannschaft. Da muss man insgesamt und insbesondere in der ersten Halbzeit souveräner auftreten.

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