Wundertüte

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hannover 96 (01.02.2019, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

20. Spieltag in der Bundesliga. Nach dem überraschend einfachen 4:0 bei Fortuna Düsseldorf geht es für RB Leipzig mit dem Auswärtsspiel in Hannover weiter. Durch die drei Punkte aus dem Fortuna-Spiel ist der Druck auf RB nicht mehr ganz so groß. Angesichts des Verfolgerfelds und des Ziels Champions League bleibt konstantes Punkten aber trotzdem enorm wichtig.

Da klingt es erstmal gut, dass man mit Hannover einen Gegner hat, der die letzten acht Spiele nicht gewinnen konnte und mit großen Schritten und schwachen Leistungen Richtung zweite Liga abstürzt. Problem an der Sache ist nur, dass sich die 96er Anfang der Woche mit Thomas Doll einen neuen Trainer gönnten und erwartungsgemäß Andre Breitenreiter vor die Tür setzten. Was alle Prognosen für das Spiel in Hannover erheblich erschwert, weil erstmal unklar bleiben muss, welche Schwerpunkte Doll taktisch und in der Besetzung der Mannschaft setzt.

Andre Breitenreiter hatte am vergangenen Wochenende seine letzte (Platz-)Patrone verschossen und viele arrivierte Spieler einfach auf die Bank gesetzt oder gar nicht erst für den Kader nominiert. Dafür ließ er Spieler wie Noah Sarenren Bazee (dritter Bundesligaeinsatz diese Saison) auflaufen und wechselte Talente wie Tim Dierßen (erstes Bundesligaspiel des Jahres) und Benjamin Hadzic (dritter Kurzeinsatz der Saison) ein.

Vielleicht ganz bezeichnend für die Saison von Hannover 96 unter Breitenreiter, dass sich mit Sarenren Bazee einer der Spieler noch vor der Pause des Spiels in Dortmund verletzte und man die Partie trotz guter 60 Minuten wegen eines individuellen Fehlers und eines fehlerhaften VAR-Nichteingriffs verlor. Und am Ende sogar mit 1:5 deutlicher verlor, als es lange aussah.

Es ist eine seltsame Saison in Hannover, in der so ziemlich alles zusammenkommt, was zusammenkommen kann, um ein letztes Jahr sehr stabiles Team, das vor dieser Spielzeit in der Breite noch mal verstärkt wurde, komplett aus der Bahn zu werfen. Wenn man bedenkt, dass der Klub mit zwei Unentschieden aus den schweren Spielen in Bremen und gegen Dortmund ganz gut in die Saison startete, sind die seitdem erst neun weiteren Punkte schwer zu begreifen.

Gerade die Niederlagen gegen die Aufsteiger aus Nürnberg und Düsseldorf taten dabei sehr weh. Zwischendurch gab es immer mal wieder ordentliche Auftritte und Siege gegen Stuttgart und Wolfsburg oder Unentschieden in Mainz und Leverkusen. Aber insgesamt lief man der Musik immer stärker hinterher. Beim Heimspiel zum Rückrundenauftritt gegen Bremen war es dann fast schon ein Klassenunterschied, auch wenn das Ergebnis mit 0:1 recht knapp war. Faktisch war 96 in der Partie komplett chancenlos und (was schwerer wog) auch komplett ohne sichtbare Idee, wie man den Gegner erfolgreich bespielen will.

Dazu kommt auch einfach Pech. Wenn ein Verein wie Hannover mit Füllkrug, Bebou und Hoffnungsträger Maina gleich drei wichtige Offensivstützen längerfristig verliert, dann ist das für einen solchen Klub nicht auffangbar. Zumal wenn einer wie Bobby Wood dauerhaft außer Form ist. Dann hilft auch nicht die Wohlfühlgeschichte Hendrik Weydandt, der aus der Regionalliga kommend eine sehr gute Bundesligafigur macht, aber eben auch nicht die Qualität hat, gleichzeitig Bälle aufzulegen und zu verwandeln. Sprich, in einer funktionierenden Elf wäre Weydandt ein sehr guter Abschlussstürmer. In einer dem Abstieg entgegen taumelnden Elf geht er allerdings mit seiner an Stefan Kutschke erinnernden Art und Spielweise mit unter.

Interessanterweise steht Hannover aber hauptsächlich nicht wegen Pech da unten. Wenn es nach den xP geht, also danach, wie viele Punkte statistisch auf der Basis der Torabschlusspositionen wahrscheinlich gewesen wären, dann hätte Hannover zwar zwei Punkte mehr, wäre aber abschlagen Tabellenletzter mit sieben Punkten Rückstand auf Rang 15 (statt vier, die man aktuell auf den ersten Nichtabstiegsplatz hat).

Dabei haperte es auf dem grünen Rasen an beiden Enden des Spielfelds. Man hat sowohl die wenigsten Chancen aller Bundesligisten erspielt, als auch die meisten zugelassen. 3,6 Chancen mehr hat der Gegner im Schnitt pro Spiel gehabt. In keiner einzigen Bundesligapartie hatte Hannover mindestens drei Chancen mehr als der Gegner. Pro Spiel hatten die Gegner 1,7 Großchancen mehr als 96 (Chancen, bei denen ein Spieler allein vor dem Tor auftaucht). Auch hier erspielte sich Hannover so wenig Gelegenheiten wie kein anderer Bundesligist. Nur Werder Bremen ließ noch mehr Großchancen zu.

Hannover hatte bisher in dieser Saison kaum einen Plan, wie man zu Chancen kommt und verhedderte sich oft in Ballbesitz (Platz 10 in der Liga mit 48,1%), dem die passenden Spielstrukturen fehlten. Ein Walace auf der Sechs mag in mancher Hinsicht ein guter defensiver Mittelfeldspieler sein (warum er brasilianischer Nationalspieler wurde, erschließt sich trotzdem nur schwerlich), ein tiefer Spielgestalter ist er aber auch nicht. Den Ball zu haben, aber nicht zu wissen, wie man ihn hinten rausbekommt oder vorn jemanden stehen zu haben (Wood), der mit den langen Bällen nichts anfangen kann oder der keine Unterstützung durch nachrückende Spieler hat, ist konzeptuell mehr als suboptimal.

Dazu kam dann eben noch eine Formation, die nie über 90 Minuten kompakt und sicher verteidigen konnte (nur einmal blieb man ohne Gegentor und das ausgerechnet gegen Dortmund). Da kann man auch über individuelle Probleme reden, aber zuerstmal fehlte es an mannschaftlichen Abläufen in einem Team, das eigentlich auch viele Zutaten für einen guten Umschaltfußball hat (und das in den ersten beiden Spielen nur zwei Tore kassierte, um anschließend in 17 Spielen 39 Gegentore nachzulegen).

Die zweitmeisten abgefangenen Bälle aller Bundesligisten verweisen ein wenig darauf, dass das nicht funktionierende Umschaltspiel jedenfalls nicht zwingend an fehlenden Umschaltsituationen lag. 0,0 Torabschlüsse pro Spiel nach Konter sind die wenigsten aller Bundesligisten (wobei als Konter in der Statistik nur Angriffe nach Umschaltspiel aus der eigenen Hälfte zählen). Etwas arg wenig.

Auffällig auch die H96-Bilanz in engen Spielen. Von zehn Partien, die mit maximal einem Tor Differenz endeten, gewann die Mannschaft nur eins und verlor vier. 0,8 Punkte pro eng endendem Spiel werden nur von Nürnberg negativ getoppt. Bei 13 Rückständen holte man nur einmal noch ein Unentschieden (schlechteste Bilanz der Liga) (verweist darauf, dass man kaum Spielstrukturen hat, um aus dem aktiven Spiel heraus, zu Torchancen zu kommen). Von sechs Führungen verspielte man noch vier (schlechter als Stuttgart oder Nürnberg) (verweist darauf, dass man defensiv nicht gut genug steht). Zeigt alles zusammen, dass es auf verschiedensten Ebenen in der Mannschaft nicht funktionierte.

Dass Hannover nun zwei Spieltage nach der Winterpause den Trainer gewechselt hat, spricht auch nicht so richtig für den Klub. Zumal angesichts des etwas unwürdigen Geeieres nach dem Bremen-Spiel, als man Breitenreiter noch die Galgenfrist eines Spiels beim Spitzenreiter Dortmund gab und ansonsten tunlichst Rückendeckung für den Trainer vermied. Im Winter nicht die Konsequenzen gezogen zu haben, um dann nach dem ersten Rückrundenspieltag deutlich sichtbar vom Trainer abzurücken, erschien wenig sinnvoll.

So muss Neu-Coach Thomas Doll nun den Umschwung aus der Kalten und ohne Winter-Vorbereitung hinkriegen. Wenn es dabei etwas positives gibt, dass Hannover trotz aller Klagen und Forderungen nach Neuzugängen eigentlich einen Kader mit einer guten Mischung aus Erfahrung und Talent zusammen hat. Spieler wie Waldemar Anton oder Kevin Wimmer oder Pirmin Schwegler können ja binnen weniger Monate nicht alles verlernt haben, was sie mal konnten. Aton galt dabei noch vor kurzem als deutschlandweit begehrter Defensivakteur.

Die Mannschaft ist auf allen Positionen eigentlich ordentlich besetzt. Das würde noch viel mehr gelten, wenn es denn nicht so viele Offensivausfälle gäbe, aber abgesehen von diesem Mannschaftsteil ist es noch zu früh in Weltuntergangsstimmung zu verfallen. Und wenn man Weydandt gut in ein ordentliches System eingebunden kriegt (sprich, wenn man Torabschlüsse herausspielen kann), dann kann man vielleicht sogar die Offensivausfälle kompensieren.

Für Thomas Doll wird die Aufgabe in Hannover eine ordentliche Herausforderung. Letztmals arbeitete er vor zehn Jahren in Deutschland. Damals trat er mit dem Erreichen des DFB-Pokalfinales und damit Verbunden der Qualifikation für den UEFA Pokal (so hieß die Europa League damals noch) mit Dortmund ab, galt aber auch taktisch nicht als herausragendster Trainer und landete in der Bundesliga (in einer für den BVB schweren Zeit) nur auf Rang 13. Eine Saison zuvor hatte er Dortmund in akuter Abstiegsgefahr übernommen und durch 16 Punkte aus den letzten zehn Spielen zum sicheren Klassenerhalt geführt.

Etwas ähnliches wird man von Doll, der in den letzten Jahren vor allem bei Ferencváros Budapest gute Arbeit leistete, auch in Hannover erwarten (1,6 Punkte pro Spiel dürften für den Klassenerhalt recht locker reichen). Ein Retter, der einer Mannschaft, die in vielerlei Hinsicht am Boden liegt, noch mal neues Leben einhaucht. Ob Doll dabei mehr drauf hat, als Mentalität in die Mannschaft zu bringen, wird man sehen. Zehn Jahre seit dem letzten Bundesliga-Engagement sind eine lange Zeit und bieten auch Möglichkeiten, sich in vielerlei Hinsicht weiterzuentwickeln. Die Tatsache, dass Hannover bisher ein durchschnittliches bis überdurchschnittlich laufendes Bundesligateam war (und bis auf Sprints auch mehr Aufwand betrieb als RB Leipzig), verweist jedenfalls auch darauf, dass motivationale Ansätze nicht die alleinige Rettung sein werden.

Auf Leipzig kommt in jedem Fall eine ziemliche Wundertüte zu. Inwieweit Doll da den Kader und dessen taktische Zusammensetzung auf den Kopf stellen wird, ist nicht vorauszusagen. Dass seine Spieler rein vom Wollen her alles in die Partie legen werden wollen, ist klar. Hannover ist allerdings als Vorletzter der Liga vermutlich auch nicht unanfällig für Gegenwind. Gegenhalten, am besten in Führung gehen und die Unsicherheit zurück in den Gegner pusten, das dürfte eine gute Erfolgsformel sein.

Inwieweit dabei in der Offensive neues Personal mitmachen darf, wird man sehen. Emil Forsberg könnte nach 20 Minuten in Düsseldorf bereit sein für einen Startelfeinsatz. Kampl und Bruma könnten sich auch fit melden für einen Einsatz (wobei vor allem Bruma aufgrund schon zweier verpasster Spiele eher zweite Wahl sein dürfte). Adams hat in der Mittelfeldzentrale in Düsseldorf einen sehr guten Eindruck gemacht und wird seinen Platz auch nicht freiwillig räumen. Je nach Fitnessstand der Akteure wird das Hauen und Stechen um Plätze im Team größer.

[Update: Ralf Rangnick sieht Emil Forsberg noch nicht bereit für die Startelf. Kampl fällt mit Grippe aus. Werner ist fraglich. Bruma ist wahrscheinlich höchstens eine Option für die Bank.]

Mögliche Aufstellungen:

  • Hannover 96: Esser – Sorg, Anton, Wimmer, Ostrzolek – Walace – Asano, Bakalorz, Schwegler, Müller – Weydandt
  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Konaté, Orban, Halstenberg – Demme, Adams – Sabitzer, Laimer – Poulsen, Werner (Augustin)

Fazit: Ein Spiel wie eine Wundertüte. Was für ein Hannover man unter Neu-Coach Thomas Doll kriegt, ist vor dieser Partie noch nicht absehbar. Absehbar ist, dass man ein 96-Team kriegt, das mit neuem Schwung und Mut in die Partie gibt und dass RB wird Widerstände brechen müssen, wenn die RasenBallsportler mit drei Punkten nach Leipzig zurückkehren wollen. Und das allein dürfte vor dem Spiel gegen Verfolger Frankfurt in einer Woche das Ziel sein.

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Hannover 96 nicht vor Ort verfolgen kann und am 01.02.2019, ab 20.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live im Eurosport Player.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Hannover 96

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Ralf Rangnick. | GEPA Pictures - Andreas Pranter
GEPA Pictures – Andreas Pranter

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig bei Hannover 96. Mit Ralf Rangnick. Ab 11 Uhr.

10.50

Nun, da geht es also schon in den 20. Spieltag. Am 19. hatte RB den Spieltag beendet. Nun eröffnet man also den Spieltag. Kurze Woche. Und dann ein schön langes Wochenende. Mal sehen, ob man mit einem Dreier vorlegen und dann entspannt gucken kann, was die Konkurrenz macht.

10.53

Pressekonferenz am letzten Spieltag der Transferperiode. Das wird dann vermutlich die Veranstaltung hier dominieren. Die interessante Frage ja auch, ob der Transfer von Emile Smth Rowe schon offiziell gemacht wird. Letzte Saison kündigte Hasenhüttl Lookmann sinngemäß mit den Worten an, dass die Leihe schon ein Erfolg sein würde, wenn der das Trainingsniveau erhöht und vielleicht mal in ein, zwei Spielen ein Tor macht. Das genommen, dann war die Leihe letzte Saison ein Erfolg. Mal sehen, wie das mit Smith Rowe sein wird. Gute Anlagen, aber auch erst 18. Falls man wirklich eine Leihe ohne Kaufoption kriegt, wäre es ein seltsamer Move. Aber dazu sicherlich dann mehr, wenn es fix ist.

10.59

Hannover mit einem neuen Trainer für das Spiel gegen RB. Nun, das lässt dann für das Spiel alles offen. Wenn ich das richtig gelesen habe, lag der Fokus im Training unter der Woche auf schnellem und genauem Passspiel. Und jetzt macht da was draus..

11.03

Schon kurz nach Elf. Vielleicht macht Rangnick noch beim Medizincheck von Smith Rowe Druck (Und ich will immer Russell Crowe schreiben.^^)

11.11

Ralf Rangnick: Bestätigt, dass Smith Rowe in Leipzig ist und seinen Medizincheck macht. Papierkram muss noch erledigt werden bis 18 Uhr. Wenn man das schafft, dann wird er ein Leipzig-Spieler. Über eine Kaufoption und ob es die geben wird, will er nicht sprechen, lieber über Hannover. Wenn Smith Rowe dann offiziell ist, verspricht Rangnick für morgen mehr Worte zum Engländer.

11.14

Rangnick: Kampl in Hannover nicht dabei. Grippe eingefangen. Bruma soll heute mittrainieren. Noch unklar, ob er mitreist. „Werner ist fraglich.“ Gestern leicht erkältet. Erst mal abwarten, ob er nachher mittrainiert. Upamecano, Haidara fehlen sowieso. Alle anderen sind gesund.

Zu Hannover und Doll: „Haben getan, was man tun kann.“ So viele Informationen wie möglich eingeholt, aber vornehmlich mit eigenem Spiel beschäftigt. „Entscheidend ist, so aufzutreten wie in Düsseldorf.“

11.17

Rangnick: In Düsseldorf bei gegnerischem Ballbesitz sehr gut gewesen. Gut, dass Fortuna viel den Ball hatte. Frühe Führung spielte da in die Karten. „In Hannover genauso auftreten gegen den Ball wie in Düsseldorf auftreten.“ Wenig im eigenen Strafraum zugelassen.

Zu Poulsen: „Musterbeispiel was passieren kann, wenn man sich mit Leib und Seele unserem Weg verschreibt. Stetig weiterentwickelt. Als wir ihn verpflichteten, war er kein Feinmotoriker.“ Physisch stark und gute Mentalität damals. Inzwischen technisch und taktisch dazugelernt. Aktuell Vertrauen, Tore zu schießen. „Einstellung ist top bei ihm. Niemand im Verein gönnt ihn das nicht, was da passiert. Wichtig für uns, dass zwei Spieler Tore schießen. Wichtig, dass in Düsseldorf auch ein Mittelfeldspieler mal wieder getroffen hat.“

11.20

Rangnick über Doll: „Als Mensch immer gut miteinander klargekommen. Gute Gespräche. Sehr empathischer Typ. Macht Spaß sich mit ihm auszutauschen. Stand vor zehn Jahren für gepflegten Fußball und Offensivspiel. Ob das immer noch so ist, werden wir sehen.“ Glaubt, dass Doll seinem Team Zutrauen im Ballbesitz geben will. „Können in Hannover vorlegen an einem interessanten Spieltag.“

Zu Forsberg: „Von Anfang an wäre glaube zu früh. Denke, er kriegt Einsatzzeiten von außen. Wann das der Fall ist, hängt auch am Spielverlauf. Die weiteren Schritte bei ihm hängen daran, dass er in den Rhythmus und ins Spielen kommt.“

11.22

Rangnick: „Letztes Jahr gute Erfahrungen mit Lookman gemacht. Haben vorn das eine oder andere Fragezeichen und sind nicht überbesetzt. Deswegen würden wir es gern sehen, wenn es mit Smith Rowe klappt.“

Zu Adams: „Spricht einiges dafür, mit der gleichen Mannschaft wie in Düsseldorf aufzulaufen. Tyler hat die letzten zwei Wochen einen sehr guten Eindruck gemacht. Nicht schwer, sich für ihn in der Startelf zu entscheiden in Düsseldorf. Viel gutes Feedback gekriegt auch von den Kollegen. Gutes Spiel gemacht.“

11.28

Rangnick: Ob vier Tage für Doll zu wenig zum vorbereiten auf RB sind, kann er nicht beantworten. Kann nur sagen, dass ein Sieg das Ziel ist.

Zum Computerspielen: „Weng direkte Verbindungen dazu. Auch keine Zeit. Für heutige Generation ist Faszination nachvollziehbar. Deutet viel darauf hin, dass regelmäßiges Spielen Einwirkung auf Kognition hat.“ Verweist auf den Soccer Bot bei RB, in dem man virtuell, aber in echt trainieren kann und der vor allem vom Nachwuchs gut genutzt wird.

Zu Abgängen: Will nichts ausschließen, aber es zeichnet sich nichts ab momentan. Im Tor wird es keine Abgänge geben. Namen für Abgangskandidaten nennt Rangnick nicht. Verweist darauf, dass Transferfenster in anderen Ländern auch noch lange auf sind. „Grundsätzlich wäre es mir am liebsten, wir würden gar niemanden abgeben.“ Um Stammspieler geht es in keinem Fall.

11.29

Rangnick: Wenn Werner nicht spielt, sind Cunha und Augustin oder Sabitzer die Alternativen. „Hoffe aber noch, dass Werner trainieren und spielen kann.“

11.31

So richig ergiebig war das bezüglich von Transfers nicht. Ob Smith Rowe mit Kaufoption kommt, wollte Rangnick nicht beantworten. Aus England heißt es derweil weiter, dass es keine Kaufoption gibt. Ob sonst noch was passiert auf dem Transfermarkt kann Rangnick nicht sagen und will es nicht ausschließen. Stammspieler trifft es in keinem Fall. Bleiben ja eigentlich aktuell vor allem nur noch Augustin, Bruma oder Ilsanker. Mal sehen.

11.33

Wie auch immer, morgen geht es nach Hannover. Werner ist fraglich, Kampl fällt aus. Erwartet wird die Elf von letzte Woche plus halt ein möglicher Werner-Ersatz. Gehofft wird von Rangnick auch darauf, dass das Spiel in Hannover wie das in Düsseldorf läuft. Na dann. Wir sehen es am Freitagabend. Viel Spaß damit.

3 Gedanken zu „Wundertüte“

  1. Jawohl, es könnte allein durch die Trainer- Verpflichtung von Thomas Jens Uwe Doll tatsächlich eine Wundertüte werden, aber nur, wenn den Gastgeben wirklich eine totale Kehrtwende gelingen sollte!

    Bei mir werden aber Erinnerungen wach als dieser neue Cheftrainer bei Hannover 96 bei seiner damaligen Tätigkeit in Dortmund zuerst den Verein noch vor dem Abstieg retten konnte, aber besonders Ende seiner zweiten Saison und dem schlechesten Tabellenplatz seit zwei Jahrzehnten, lediglich mit einer spektakulären und lautstarken sowie mit unanständigen Worten geführten Pressekonferenz für ein bundesweit unnormales Aufsehen sorgte, die , verbunden mit einer mittleren sechsstelligen Abfindung, damit den Weg für Herrn Klopp ebnete….

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