Scharfer Start in die Rückrunde

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf (27.01.2019, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick. Ab 13.30 Uhr.]

Zweiter Rückrundenspieltag für RB Leipzig. Der erste richtig wichtige, sozusagen der scharfer Start in die Rückrunde. Das Dortmund-Spiel war gewissermaßen Bonus und Richtung Saisonziel nicht entscheidend. Das Spiel in Düsseldorf ist da schon von einem anderen Kaliber, denn wenn du am Ende in die Champions League und genausoviel Punkte wie in der Hinrunde holen willst, solltest du solche Spiele gewinnen.

Dass RB bei einem Aufsteiger antritt, klingt dann erstmal auch nach einer machbaren Aufgabe. Dass Düsseldorf viermal in Folge gewonnen hat und den Vereinsrekord von fünf Siegen am Stück einstellen kann, klingt dann schon mal weniger erfolgsversprechend. Dass RB Leipzig die letzten fünf Pflichtspiele auswärts verloren hat und viermal hintereinander kein Tor schoss, lässt die Hoffnung auf einen Dreier in der Fremde weiter schwinden.

21 Punkte hat Düsseldorf nach den zwölf Punkten aus den letzten vier Spielen nun auf dem Konto und sich damit auch aus der direkten Abstiegszone zumindest vorübergehend entfernt. Eine an sich schon phänomenale Leistung für eine Mannschaft, die nach dem zehnten Spieltag und sechs Niederlagen am Stück (2:20 Tore!) alle als direkten Absteiger auf dem Zettel hatten.

Dass die Mannchaft da steht, wo sie jetzt steht, hat ganz viel mit Friedhelm Funkel zu tun. Nicht dass sein Team Überfußball spielt, aber was man den Akteuren anmerkt, ist das, was auch ein Funkel ausstrahlt, eine unheimliche Ruhe und Abgeklärtheit. Egal wie es steht in der Tabelle oder auf dem Platz, man lässt sich nur schwerlich aus der Ruhe bringen und spielt seinen Stiefel runter. Dabei sicherlich nicht ganz abträglich, dass Fortuna das viertälteste Team der Liga stellt und entsprechend über viele Spieler verfügt, die im Fußball schon einiges gesehen haben (wenn auch nicht zwingend in der Bundesliga). Lukebakio ist der einzige Spieler aus der Elf der meisteingesetzten Spieler, der unter 23 ist. Und der ist noch dazu nur ausgeliehen. Das sagt viel über die Strategie und auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Vereins aus.

Angesichts der sichtbaren Wichtigkeit Funkels für das aktuelle Funktionieren des Teams war die Posse um die Vertragsverlängerung des Trainers in der Winterpause umso erstaunlicher. Zuerst teilte der Verein mit, dass man sich mit Funkel nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte und deswegen nach der Saison getrennte Wege geht, um dann doch kurz darauf nach vielerlei Protesten und einem tränenreichen Funkel-Auftritt eine weitere Zusammenarbeit zu vereinbaren. Für ein Jahr und unter der Bedingung, dass Fortuna die Klasse hält. Was jene Vertragskonstellation ist, die Funkel schon angeboten hatte, als der Verein noch eine Trennung verkündet hatte. Seltsame Geschichte, wobei es völlig legitim für einen Verein wäre, auch einen erfolgreichen Trainer nicht zu verlängern, wenn man der Überzeugung ist, dass man für die mittelfristige Entwicklung einen anderen Trainer braucht.

Mit dieser Geschichte wurde zwischen Vereinsführung und dem Trainerteam einiges an Porzellan zerschlagen, was nun nach und nach gekittet werden muss und was vermutlich leichter wieder auseinanderfällt, wenn noch mal Druck auf das Porzellan ausgeübt wird. Auf die sportlichen Leistungen hatte das kurzfristig keinen Einfluss. Denn beim ersten Spiel nach der Winterpause spielte Düsseldorf erneut abgeklärt und mit ganz viel Ruhe und fuhr in Augsburg einen durchaus verdienten 2:1-Auswärtserfolg ein.

Erwartungsgemäß hat Düsseldorf im Saisonschnitt sehr wenig Ballbesitz, genaugenommen den geringsten der ganzen Bundesliga und dabei eine unterdurchschnittliche Passquote auf RB-Niveau. Sprich, der Fokus liegt klar auf dem Spiel gegen den Ball und auf dem Umschalten. Man nimmt von hinten heraus wenig Risiko und spielt den Ball lieber mal lang oder gar ins Seitenaus, ehe man sich in der eigenen Hälfte in große Gefahr bringt. Was nicht heißt, dass man nicht Fußball spielen kann. Man kann durchaus auch mal gepflegt kombinieren, aber man nutzt das vor allem in Zonen, in denen daraus bei Ballverlusten keine direkte Gefahr für das eigene Tor entsteht. Mit Lukebakio oder Raman hat man da auch Spieler mit sehr guten technischen Fähigkeiten im Team, die Angriffe veredeln können.

Von der Formation her ist die Fortuna relativ flexibel und passt sich ein Stückweit dem Gegner an. Im Hinspiel in Leipzig trat Düsseldorf noch mit einer Dreierkette an. Man kann es aber auch mit Viererketten in verschiedenen Varianten. Gegen Dortmund verteidigte man beim Heimsieg mit der ersten Reihe extrem tief in der eigenen Hälfte. Zuletzt in Augsburg lief man mit den zwei Stürmern deutlich vor der Mittellinie den Gegner an. Grundmuster dabei ist, dass viel getackelt und gegrätscht wird und das Spiel durch vergleichsweise viele Balleroberungen gekennzeichnet ist. Für Schnörkel ist dagegen wenig Platz, was sich auch darin zeigt, dass kein Team der Bundesliga weniger erfolgreiche Dribblings auf den Platz bringt.

Von der Balance her ist Düsseldorf ein Durchschnittsteam der Liga. Man lässt durchschnittlich viele Chancen zu und erarbeitet sich selbst leicht unterdurchschnittlich viele Chancen. Was insgesamt angesichts der Tatsache, was viele Beobachter der Mannschaft vor der Saison zutrauten, schon relativ viel ist. Denn die 21 Punkte, die man bisher hat, hat Fortuna nicht glücklich geholt, sondern entsprechen ungefähr dem, was Düsseldorf sich rein von den Torchancen her erspielt hat.

Dabei fällt auf – Stichwort Abgeklärtheit des Teams – dass man gerade in engen Spielen gut aussieht. Während man schon sechs Partien mit mehr als einem Tor verloren hat (nur vier Teams mit mehr Niederlagen dieser Art), punktet man vor allem in knappen Spielen. 1,5 Punkte holte Düsseldorf in jenen Spielen im Schnitt, die mit maximal einem Tor Unterschied ausgingen. Das liegt ein Stück über dem Bundesligaschnitt. Vier knappe Siege fuhr man bei zehn knappen Partien schon ein, nur dreimal verlor man. Letztlich eine bessere Bilanz als sie RB Leipzig in ebenfalls zehn knapp endenden Spielen hat.

Viele Abschlüsse hat Fortuna Düsseldorf nach Kontern. Auch hier sind wieder Lukebakio und Raman als gute Konterspieler zu nennen. Nicht umsonst sind das die beiden Toptorschützen Düsseldorfs. Dass Ducksch in Augsburg erstmals in der Bundesliga traf, ist ein gutes Zeichen für den Klub, dem in der Hinrunde noch recht deutlich die Stümertore fehlten (nur zwei; beide von Hennings).

Auf den ersten Blick schlecht ist Fortuna bei offensiven Standards. Nur zwei Tore erzielte das Team dort, die wenigsten der Liga. Allerdings liegt das wohl vornehmlich daran, dass man nur wenige Standards in der Offensive hat. Wenn man denn mal zu einem ruhenden Ball in der Offensive kommt, dann gehört Düsseldorf zu den präzisesten Teams der Liga und kommt vergleichsweise häufig zu Torabschlüssen. Dürfte dann auch eine Frage der Abschlussqualität sein.

Insgesamt ist Düsseldorf ein Team, das sich vor allem schwer besiegen lässt, wenn sie erstmal in Führung gegangen sind. Von acht Führungen verspielte die Mannschaft nur noch zwei und verlor nur noch einmal (und das war am ersten Spieltag gegen Augsburg). Wenn man allerdings erstmal hinten liegt, dann fällt es dem Funkel-Team (Stichwort reaktiver Fußball) auch schwer, noch mal zurückgekommen. Bei zehn Rückständen sprangen neun Niederlagen und ein Unentschieden raus. Von dem Punktgewinn in München erzählt man sich in Düsseldorf aber sicherlich noch in einigen Jahren.

Es wird eine schwere Aufgabe für RB Leipzig, die sich in der Vergangenheit ja vor allem dann schwer taten, wenn sie gegen einen kompakt verteidigenden Gegner selbst das Spiel machen mussten. Im Hinspiel versuchte man es mit dem völlig untauglichen Mittel, über 40 Flanken und davon einen großen Teil aus dem Halbfeld zu schlagen. Auch wenn das Spiel manchmal in der Nachbetrachtung etwas arg zu einer heroischen Düsseldorfer Leistung aufgebauscht wurde (de facto hätte RB das Spiel trotz untauglicher Mittel aufgrund der deutlichen Mehrzahl an Chancen trotzdem gewinnen müssen), braucht RB im Rückspiel nun definitiv andere Mittel als Dutzende Flanken, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Vielleicht ganz gut, dass ein Emil Forsberg dafür langsam wieder vor seinem Comeback steht. So wie man Ralf Rangnick in den letzten Jahren kennengelernt hat, wird er den Schweden nach langer Verletzung allerdings wohl eher nicht in die Startelf stellen (wobei vorstellbar ist, dass er da bei seinem Liebling eine Ausnahme macht). Aber zumindest für eine halbe Stunde zum Schluss wäre er sicher eine Option.

Ansonsten muss RB Leipzig auf Dayot Upamecano verzichten. Schon deswegen, weil der zuletzt seine fünfte gelbe Karte sah. Zusätzlich zog er sich im Training noch eine Verletzung am Knie zu. Dass RB nun ein paar Wochen auf die Geschwindigkeit des Franzosen verzichten muss, ist ziemlich bitter. Abgesehen davon und von Haidara dürfte der Rest komplett zur Verfügung stehen, sodass auch ein Einsatz von Bruma (falls Forsberg nur auf der Bank sitzt) statt Laimer denkbar wäre.

[Update: Da sind dann doch noch ein paar Ausfälle dazugekommen. Kampl ist mehr als fraglich. Bruma fällt weiter aus. Forsberg ist wahrscheinlich nur eine Bankoption. Da wird es in der Offensive sehr dünn und sieht es sehr nach viel Spiel gegen den Ball aus..]

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Konaté, Orban, Halstenberg – Demme, Adams (Laimer) – Sabitzer, Laimer (Forsberg) – Werner, Poulsen
  • Fortuna Düsseldorf: Rensing – Zimmermann, Ayhan, Kaminski, Gießelmann – Bodzek, Morales – Lukebakio, Stöger, Raman (Usami) – Ducksch

Fazit: Durchaus ein wegweisendes Spiel für RB Leipzig, wenn am Ende der Saison der Einzug in die Champions League stehen soll. Ein Spiel, in dem den RasenBallsportlern viel von dem begegnen wird, was sie eigentlich nicht mögen. Nämlich ein abgeklärter Gegner, der dicht verteidigt, gut umschaltet, viele Bälle erobert und gegen den RB das Spiel machen muss (falls man nicht früh in Führung geht). Wird interessant, welche Lösungen das Rangnick-Team dafür nach vielen Auswärts-Enttäuschungen in den letzten Wochen im Gepäck hat.

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf nicht vor Ort verfolgen kann und am 27.01.2019, ab 18.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Fortuna Düsseldorf

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Ralf Rangnick | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf. Mit Ralf Rangnick. Ab 13.30 Uhr.

13.19

Nun, dann mal los in den 18. Spieltag. Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf. Bisher ein gutes Pflaster für RB Leipzig. Einst das Coming Out von Georg Teigl als Stürmer. Später ein 3:1-Auswärtssieg dank dem Duo Poulsen/ Selke. Gab immer viel Gebimmel um die Düsseldorf-Spiele (und gibt es ja auch diesmal wieder), sportlich waren es Auftritte, an die man sich auch heute noch gut erinnern kann.

13.20

Das mit den Serien ist ja immer eine hübsche Sache (Düsseldorf vier Siege am Stück; RB mit drei Bundesliga-Auswärtspleiten ohne eigenes Tor hintereinander). Letztlich ändert das nichts an der Tatsache, dass für einen Champions-League Kandidaten bei einem Team wie Fortuna nur drei Punkte das Ziel sein können.

13.22

Ist ein bisschen richtungsweisend das Spiel, dafür wo RB gerade steht und wie man mit gut verteidigenden Mannschaften umgehen kann. Dortmund war in vielerlei Hinsicht ein Spiel, das nicht prototypisch für die Restsaison sein wird. Die Niederlage tat nicht wirklich weh. Eine Niederlage in Düsseldorf hätte da schon eine andere Dimension.

13.30

Nachdem der Presseraum kürzlich rund um das Spiel gegen Dortmund hoffnungslos überfüllt war, ist das Interesse heute überschaubar. Event-Journalismus, ey.^^ Dabei kann man doch heute anfangen, die große RB-Krise herbeizuschreiben. ‚Erreicht Rangnick die Mannschaft noch‘, könnte man als Schlagzeile schon mal vorformulieren.^^ (Irgendwo schon gehört, dass drei, vier Prozent fehlen könnten, weil ja Rangnick nur bis zum Saisonende Trainer ist. Lame Duck Rangnick also. Naja.)

13.33

Rangnick zu Upamecano: „Unglücklicher Zusammenprall mit Mukiele. Sah anfangs dramatisch aus und nach einer schweren Knieverletzung. Glück im Unglück gehabt. Verdacht eines Kreuzbandrisses hat sich nicht bestätigt. Schwere Knochenstauchung. Ausfallzeit unklar. Gehe von Minimum fünf Wochen aus. Realistisch ist er erst wieder nach der Länderspielpause da. Schlecht für uns. In der Form von zuletzt hätten wir ihn gern dabei gehabt.“ Will nicht auf dem Transfermarkt tätig werden, um den Ausfall auszugleichen. „Genug Alternativen. Von Spiel zu Spiel gucken, wie wir das lösen.“

13.36

Rangnick: „Mukiele spielte bisher außen, weil dort die Möglichkeit zu spielen, größer war. Wird verstärkt innen spielen. Auch im Training. In Montpellier oft zentral gespielt, aber meist in einer Fünferkette rechts.“ „Nukan weiß, dass es schwierig wird für ihn zu spielen. Daran ändert der Upamecano-Ausfall nichts dramatisches. Keine realistischen Spielchancen. Weiß er auch. Ob er wechseln wird, liegt daran, ob es noch Anfragen gibt, die für ihn Sinn machen. Wenn nicht, ist er weiter ein gern gesehener Gast in unserer Trainingsgruppe. Liegt bei ihm.“ Gibt aktuell keine Anfragen. „Muss eine Entscheidung treffen, aber nicht glauben, dass er bei uns nicht gern gesehen ist. Hat sich immer korrekt verhalten. Und das wollen wir auch tun.“

13.39

Rangnick zu Bruma: Reicht noch nicht. „Nichts strukturelles, aber massive Krafteinwirkung auf das Gelenk. Hat noch nicht mit der Mannschaft trainiert.“ „Kevin Kampl ist fraglich. Gestern nicht trainiert und heute auch nicht. Sprunggelenk macht Sorgen. Wenn er morgen trainieren kann, ist er ein Thema für Sonntag. Wenn nicht, dann nicht.“

Zu Forsberg: „Sind froh, dass alles ausgestanden ist. Hatte zuletzt auch noch Knieprobleme. Alles andere jetzt eine Frage der Wettkampfhärte. Gegen Magdeburg wegen Knieproblemen nicht gespielt. Spiel für ihn eigentlich ausgemacht.“ Weiß noch nicht, ob Forsberg schon von Beginn an spielt. „Muss Sinn machen“ und nicht nach Wunschgedanken gehen.

13.41

Ralf Rangnick zu Hannes Wolf: „Hab dazu beigetragen, ihn nach Salzburg zu holen. Ein fast zweistündiges Gespräch mit der Familie damals. Entwicklung aufmerksam verfolgt. Am 23.12. noch mal ihn und den Berater angerufen, um einen Wechsel zu einem anderen großen Verein zu verhindern. Vertrag war eigentlich schon ausgehandelt. Könnten ihn jetzt schon gebrauchen, Salzburg hat nicht zugestimmt. Nachvollziehbarerweise, weil sie die Mannschaft zusammenhalten wollen. Wolf ist bereit für den Wechsel in eine stärkere Liga. Freuen uns, dass er Teil unseres Kaders wird.“

13.43

Rangnick zu Forsberg-Verbleib über den Sommer hinaus: „Entscheidend, dass er gesund bleibt. War ein Jahr lang nicht der Fall. Wünschen ihm, dass er überhaupt auf höchstem Niveau spielen kann und gesund bleibt. Wollen ihn soweit bringen, dass er uns helfen kann und Tore schießt und vorbereitet. Hat bei uns Vertrag. Haben uns auch letzten Sommer sehr bemüht, dass er bleibt. Wenn wir eine gute Rückrunde spielen, gehen wir davon aus, dass er bleibt. Klarer Zehner, während Wolf auch im Sturm spielen kann.“

13.47

Rangnick: „Dass es um die ersten vier Plätze eng zugehen wird, war klar. Wir müssen auf uns schauen. Hatten zuletzt ein paar Personalprobleme. Gegen Dortmund ab der 20. Minute mehr als auf Augenhöhe. Viele gute Balleroberungen“, aber nicht gut ausgespielt. „Art und Weise war klasse. Wenn wir so auch in Düsseldorf gegen den Ball spielen, haben wir eine gute Chance zu punkten.“

Düsseldorfer Jokertore: „Da gehört Glück dazu. Düsseldorf individuell so besetzt, dass sie nicht absteigen müssen. Sind speziell offensiv gut besetzt. Wir schauen aber vor allem darauf, dass wir die bestmögliche Mannschaft aufstellen“ und dass man gut gegen den Ball spielt. Letzteres war im Hinspiel nicht gut.

13.51

Rangnick: Über die Stärke der Düsseldorfer am Spielende wird man mit der Mannschaft nicht sprechen. Eher darüber, wie man gegen den Ball spielt und was man dann damit macht. „Mit den Aufgaben beschäftigen, die uns der Gegner taktisch stellt.“

Zu Funkel: „Haben ein respektvolles Verhältnis. Großartig, dass er nach so vielen Jahren noch so für seinen Job brennt. Habe mit ihm noch nicht im Clinch gelegen. Immer respektvoll, das wird auch am Sonntag so sein.“

Zur Doppelspitze in der Bundesliga: „Weiß nicht, dass es so einen Trend gibt. Dortmund spielt oft ohne zentralen Stürmer. Bayern spielt nur mit einer Spitze. Ob Düsseldorf mit zwei Spitzen spielen wird wie gegen Augsburg, weiß ich auch nicht.“ RB spielt mit zwei Spitzen, um besser anlaufen zu können. Zudem passen die vier RB-Stürmer gut in Doppelspitzen-Systeme. „Gibt aber auch gute Gründe, mit drei Spitzen zu spielen wie Man City.“ Hängt auch am Personal.

13.56

Rangnick zum Gebimmel aus Düsseldorf: „Mir ist es völlig wurscht, solange der Ablauf des Spiels in geordneten Bahnen verläuft. Kinderkram. Mit Funkel ein respektvoller Umgang, mit den Düsseldorfer Verantwortlichen kein Verhältnis, weil noch nicht so viel Kontakt bisher. Wenn jemand sich so verhält, um seinen Fans zu gefallen, ist es mir relativ egal, solange der Ablauf des Spiels nicht gestört ist.“ Keinen Einfluss auf das Ergebnis.

Irgendwas mit Handball-WM noch. Ein Sport, in dem es keine Handspiel-Debatten gibt, kann ich leider nicht ernst nehmen. ;-)

(Rangnick findet Handball super und findet, dass man im Handball den Schiedsrichterentscheidungen stärker ausgeliefert als im Fußball. Nicht immer nachvollziehbar, was da wie entschieden wird. „Handballtrainerjob extrem anspruchsvoll.“ Lob für Prokop und dessen Wandlung.)

13.59

Das war es von hier. Viel Personalzeugs. Bruma und vielleicht auch Kampl kommen auf die Ausfallliste drauf. Forsberg wird wohl eher noch nicht in der Startelf stehen. Haidara fehlt ja sowieso noch. Das wird dann im kreativen Mittelfeld dann wieder arg dünn. Spiel gegen den Ball steht ganz oben auf dem Programm. Könnte ein eher hartes Brot werden das Spiel in Düsseldorf, da die Gastgeber nicht so offen mitspielen werden wie das Dortmund tat. Nun ja, wir werden sehen. Viel Spaß damit und bis dahin erstmal ein schönes Wochenende.

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