Stabileres Auftreten ohne Verbesserungen im Resultat

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg (24.11.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick.]

Nach 23 Pflichtspielen und der letzten Länderspielpause geht es in die finalen Wochen des Fußballjahres 2018. Für RB Leipzig stehen noch acht Spiele auf dem Programm. Sechs davon in der Bundesliga, inklusive einer englischen Woche vor Weihnachten. Zwei davon in der Europa League, in der RB nur mit zwei Siegen sicher in die K.o.-Phase einzieht. Bisher hat das Rangnick-Team eine sehr gute Saison gespielt. In den verbleibenden Wochen bis Weihnachten kann man diese Ausgangssituation weiter verbessern, aber auch erste Saisonziele (Überwintern in Europa) verpassen.

Gewissermaßen steht man an einem ähnlichen Punkt wie vor einem Jahr, als man auch mit einer sehr guten Ausgangsposition in die letzte Phase des Jahres ging, aber mit nur zwei Punkten aus den letzten vier Bundesligaspielen einen kleinen Hänger hatte. Damals spielten nachlassende Physis und Ausscheiden aus der Champions League gleichermaßen eine Rolle. Beides (wenn man CL durch EL ersetzt) sind auch diese Saison wieder mögliche Faktoren.

Wobei man ein Stück weit breiter rotieren und mögliche körperliche Probleme besser auffangen kann. Dazu trägt auch bei, dass in den Länderspielen der letzten Woche bis auf Willi Orban und Yussuf Poulsen keine Spieler gleich zwei Spiele über die volle oder fast volle Distanz machen mussten. Die Belastungen waren für die Länderspielreisenden also größtenteils durchaus machbar, während auf der anderen Seite kein unwesentlicher Teil des Kaders sowieso zu Hause geblieben war. Insbesondere die Pause für Demme, Kampl oder Sabitzer dürfte gut getan haben.

Zum Auftakt der letzten Phase bis zur Weihnachtsfeier geht es für RB Leipzig zum VfL Wolfsburg. Rein von der Tabelle der Bundesliga her eines der Spiele, die man als Champions-League-Aspirant eher gewinnen sollte, um keinen Boden im engen vordersten Drittel (bzw. geht es zumindest zwischen Platz 2 und 6 sehr eng zu) zu verlieren.

Auf der anderen Seite ist es halt der VfL Wolfsburg. Eine weiterhin mit viel Talent ausgestattete Mannschaft, der auch diese Saison wieder die Ergebnisse fehlen, die man dem Team rein nominell zutrauen würde. Nach zwei Siegen und drei ungeschlagenen Spielen zum Auftakt dachte man fast schon, dass der VfL aus den schwierigen letzten zwei Jahren ein wenig aufgetaucht ist. Doch seitdem geht es, abgesehen vom Weiterkommen im Pokal, kontinuierlich bergab. Den sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen folgten nur noch sechs Punkte aus den nächsten neun Spielen. Mit zwölf Punkten aus elf Spielen liegt man auf Platz 12 nur einen Punkt und zwei Plätze vor dem Stand nach delften Spieltag der Vorsaison.

Trotzdem ist man beim VfL Wolfsburg derzeit noch einigermaßen ruhig und verweist immer wieder darauf, dass man doch eigentlich ganz gut spiele und der Punktestand nicht das widerspiegele, was man auf dem Rasen zeigt. Das mag stimmen, aber nur ein Sieg in neun Spielen sind halt auch keine zufällige Bilanz, auch wenn man sich zuletzt in Hannover durch eine schlechte Chancenverwertung selbst um den Sieg brachte.

Fakt ist, dass Bruno Labbadia das gemacht hat, was man von ihm erwarten konnte, nämlich der Mannschaft rein vom Spielsystem her viel Stabilität einzuimpfen. Die Mannschaft arbeitet vor allem als Defensivverbund recht gut und profitiert davon, dass sie mit Koen Casteels einen der besten Keeper der Liga hinter sich weiß, der in den letzten Jahren zu seinem vorhandenen Talent noch mal viel Konstanz und Erfahrung dazugewonnen hat.

Der Kicker weist für Wolfsburg entsprechend nur 45 zugelassene Chancen aus. Was zusammen mit Schalke der zweitniedrigste Wert der Liga hinter den Bayern ist. Nur 47 zugelassene Schüsse auf das eigene Tor sind immerhin der sechstbeste Wert der Liga.

Offensiv bleibt die Wolfsburger Art und Weise aber auch beschränkt und zielt bei viel Ballbesitz (Platz 3 in der Liga) auf geniale Momente auf den Außenbahnen, wo insbesondere Brekalo zu nennen ist, aber auch die Außenverteidiger Roussillon und William eine wichtige Rolle spielen. Auch Malli kommt in der Offensive individuell eine wichtige Rolle zu, kann die aber noch nicht wirklich ausfüllen.

Dass der VfL offensiv unter mangelnder Durchschlagskraft leidet zeigt sich auch daran, dass mit Schalke, Nürnberg und Stuttgart nur drei Mannschaften weniger Schüsse auf das gegnerische Tor abgegeben haben als Wolfsburg.

Von der Balance zwischen Offensive und Defensive her (Stichwort Stabilität in der Formation) sieht das beim VfL Wolfsburg eigentlich gar nicht schlecht aus. Der Kicker weist für den VfL ein Plus an 13 Chancen gegenüber den bisher elf Bundesligagegner aus. Damit steht man auf Platz sechs der Liga und hätte ungefähr sechs Punkte mehr ergattern müssen als man ergattert hat.

Wo das Problem liegt, wird bei einem Blick auf die Großchancen klar. Denn dort lässt Wolfsburg drei mehr zu als man sich selbst erarbeitet hat. Was nur noch Bundesligaschnitt ist. Viele Chancen, die man zulässt, sind halt gleich Großchancen, was auch darauf verweist, dass man sich in der letzten Kette immer wieder schwer erklärliche Aussetzer leistet. Brooks, Tisserand und Knoche sind da bisher nicht auf absolutem Topniveau.

Offensiv fehlt es derweil oft an Durchschlagskraft. Sowohl was das Ausspielen von Situationen angeht, als auch die Chancenverwertung. Mit Wout Weghorst hat man eine echte, an eine deutlich bessere Version von Kutsche erinnernde Maschine im Sommer dazugewonnen, der auch das Tor trifft (und der sich nebenbei trotz seiner Größe immer wieder gut fallen lässt, Bälle sichert und mit gutem Auge weiterverteilt). Daneben ist ein (gegen RB eventuell angeschlagen ausfallender) Ginczek derzeit noch eine Enttäuschung. Von der Physis her eines der beeindruckendsten Duos der Liga, aber Ginczek fehlt es da noch an der Klasse, die ein Weghorst schon zeigt.

Es sind letztlich im bisherigen Saisonverlauf tatsächlich eher Kleinigkeiten in Form individueller Unzulänglichkeiten, die dem VfL Wolfsburg eine bessere Platzierung in der Nähe der Europapokalplätze kosten. Von daher ist es nachvollziehbar, dass im VfL-Umfeld eine gewisse Entspanntheit vorherrscht. Auf der anderen Seite sollte es durchaus bedenklich stimmen, wenn man selbst gute Partien nicht in Punkte umwandeln kann und wenn man sich mögliche positive Ergebnisse selber kaputtmacht.

Positive Ergebnisse, die der Saison, die von vornherein eher als Übergangssaison angedacht war, gut getan hätten, um in Ruhe weiterarbeiten zu können. Mit Jörg Schmadtke hat man nun einen Sportchef, der in der Vergangenheit zeigte, dass er bei der Verpflichtung von Spielern ein gutes Näschen hat. Mit Bruno Labbadia hat er dazu einen Trainer, dessen auf Stabilität setzenden Spielstil mancher als etwas bieder empfinden mag, der aber eigentlich einer Mannschaft, die zweimal am Abstieg vorbeischlitterte, auch gut tun müsste. Wobei die hohen Ballbesitzanteile halt auch anfällig sind für Fehler und Unsicherheiten.

Im zentralen Mittelfeld profitiert ein Yannick Gerhard mit überraschend viel Spielzeit davon, dass mit Ignacio Camacho und Josuha Guilavogui zuletzt zwei zentrale Stützen lange ausfielen. Zumindest letzterer könnte nach (nicht operiertem, sondern konservativ behandeltem) Kreuzbandriss nach nur drei(!) Monaten gegen RB erstmals wieder dabei sein und auch Maximilian Arnold entlasten, auf dessen Schultern derzeit viel Verantwortung liegt und bei dem man in den letzten zwei Jahren so ein bisschen den nächsten Schritt zu einem Topspieler der Liga vermisste.

Die personellen Möglichkeiten werden auch dadurch erweitert, dass mit Felix Klaus ein Spieler für die Offensive in die Mannschaft zurückkehrt, der vor allem auf Williams Seite für Unterstützung und neuen Wind sorgen könnte. Was den sowieso schon vorhandenen Fokus auf Flanken, für die man mit Weghorst natürlich auch einen Abnehmer hat, noch mal verstärken könnte.

Insgesamt verfügt Wolfsburg auch diese Saison über einen sehr guten und einen sehr breit besetzten (aber auch noch vergleichsweise jungen) Kader, mit dem man in der Bundesliga eigentlich wesentlich besser abschneiden müsste, als knapp oberhalb der Abstiegsränge zu stehen. Genau dieses Auseinanderfallen von Potenzial und Wirklichkeit könnte mittelfristig zu einem Problem werden für Labbadia, selbst wenn er seiner Mannschaft in der Grundanlage viel Stabilität eingeimpft hat und Pech hatte, dass ihm in der Mittelfeldzentrale die wichtigsten Köpfe wegbrachen. Dass man mit den besser besetzten Teams der Liga mithalten kann, hat man gegen Schalke, Leverkusen, Mönchengladbach oder Dortmund gezeigt.

Schwer tut sich der VfL, das wird man in Leipzig gern hören, vor allem zu Hause (was aber auch daran liegt, dass der Spielplan vor allem für die Heimspiele die schweren Aufgaben bereitgehalten hat). Erst ein Sieg in sechs Spielen (zum Saisonauftakt gegen Schalke) bei 8:12 Toren sind durchaus ausbaufähig.

RB Leipzig kommt dagegen als defensivstärkstes Team der Liga nach Wolfsburg. Seit fünf Spielen ist man in der Liga ohne Gegentor. Das letzte Gegentor aus dem Spiel heraus fiel in der Bundesliga am vierten Spieltag gegen Frankfurt. Inwieweit die Serie auch in Wolfsburg hält, wird man sehen.

Dass Emil Forsberg in Wolfsburg schon wieder auf dem Platz steht, ist nach seiner längeren Auszeit eher unwahrscheinlich. Auch Matheus Cunha dürfte nach seiner reise- und zeitverschiebungsbedingt sehr späten Rückkehr vom U20-Nationalteam eher keine Option für die Startelf sein. Dass sich Kevin Kampl unter der Woche laut LVZ eine Verletzung mit noch unklarer Diagnose zuzog, sind derweil keine guten Nachrichten. In Sachen Kreativität wird es da im Mittelfeld dann schon langsam dünn..

Mögliche Aufstellungen:

  • VfL Wolfsburg:  Casteels – Roussillon, Brooks, Knoche, William – Gerhardt, Arnold, Steffen (Malli) – Klaus, Weghorst, Brekalo
  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban, Konaté, Halstenberg – Sabitzer, Demme, Kampl (Laimer) – Poulsen, Bruma, Werner

Fazit: Eine nicht unwichtige Etappe für RB, diese letzten acht Spiele bis zur Winterpause. Mit Wolfsburg wartet zu Beginn ein stabiles und individuell gut besetztes Team auf RB Leipzig, das bisher noch zu fehleranfällig war, um die Fortschritte im Mannschaftsverhalten auch in Punkte umzusetzen. Eine sehr interessante Aufgabe für RB, bei der auch die Frage steht, wie beide Teams aus der Länderspielpause kommen und inwiefern sich die Mannschaften dort noch mal neu aufgestellt haben.

[Wer das Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg nicht vor Ort verfolgen kann und am 24.11.2018, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg

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Ralf Rangnick. | Foto: GEPA Pictures - Roger Petzsche
Foto: GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig beim VfL Wolfsburg. Mit Ralf Rangnick.

11.49

So, habt ihr euch alle ein bisschen erholt in der Länderspielpause? Weiter geht es nämlich im Programm Acht Spiele noch in den nächsten vier Wochen bis Weihnachten. Noch mal sechs Bundesligaspiele und zweimal Europa. Die Ausgangsposition ist in der Bundesliga sehr gut und in Europa zumindest annehmbar. Mal sehen, wie man dann Weihnachten auf die Dinge schauen wird..

11.51

Zum Auftakt wartet die Partie in Wolfsburg. Klingt angesichts des Tabellenplatzes leicht. Aber der VfL spielt als Team eigentlich ganz gut, versaut sich die Dinge aber bisher zu oft durch individuelle Schnitzer in der Defensive und durch eine schwächere Chancenverwertung bzw. schwache letzte Pässe in den Strafraum hinein. Mal sehen, wie sich Wolfsburg diesmal präsentiert. Wenn sie fehlerfrei bleiben, sind sie eine sehr harte Nuss.

11.52

Wäre halt schon ganz gut, mit einem Erfolgserlebnis aus der Länderspielpause zu kommen. Würde die nächsten Wochen erheblich vereinfachen. Dass neben Forsberg auch Kampl auszufallen droht, ist diesbezüglich keine gute Nachricht. Mal sehen, ob Ralf Rangnick gleich dazu schon genaueres sagen kann.

12.01

Ralf Rangnick: Fragezeichen hinter einigen Spielern. Kampl, Sabitzer und Upamecano. „Abwarten, ob die im Training alles mitmachen können und ob sie voll belastbar sind. Möglich, dass wir das erst morgen entscheiden und einen Spieler mehr mitnehmen zum Spiel, sicherheitshalber.“

12.03

Rangnick: Kampl hat was am Sprunggelenk. Nichts strukturelles, aber was schmerzhaftes. Upamecano hat was am Knie. „Hat was mit den Länderspielen zu tun.“ Bis gestern nicht mittrainiert. Bei Sabitzer hat im Training die Wade zugemacht. Deshalb erstmal rausgenommen.

12.05

Rangnick: „Hoffe, dass nicht alle drei ausfallen. Geraten nicht in Personalnot. Haben trotzdem genügend Möglichkeiten, unsere Stärken auf den Platz zu bringen.“ Aufgrund des dichten Spielplans wäre es aber günstig, wenn die Spieler oder zumindest zwei von ihnen spielen könnten.

„Morgen ist das absolut wichtige Spiel“ und nicht am Donnerstag in Salzburg. „Wollen nur fitte und belastbare Spieler aufstellen und niemanden, bei dem Gefahr besteht, dass man ihn auswechseln muss oder er länger ausfällt.“ Spiel am Donnerstag spielt für Aufstellung keine Rolle.

12.07

Rangnick: „Wolfsburg hat fußballerische Qualität. Überdurchschnittliche Fußballer. Labbadias Vorgehensweise war immer auch ein spielerischer Ansatz. Wissen, dass es kein leichtes Spiel wird. Müssen alles zeigen, was uns auszeichnet. Wenig zulassen. Dann geht es darum, in den Umschaltsituationen mit Effizienz ans Werk zu gehen. So wie in den letzten beiden Spielen. Müssen aber gucken, wie wir aus der Länderspielpause kommen. Einige Spieler sieben, acht Tage weg.“ Cunha kam erst gestern wieder. „Hoffe, dass wir schnell wieder in den Rhythmus kommen von vor der Länderspielpause.“

Sarachhi fährt mit nach Wolfsburg.

12.09

Rangnick: Cunha und die U20-Südamerikameisterschaft. Keine Abstellungspflicht. „Haben beschlossen, ihn nicht abzustellen.“ Ist so auch schon abgesprochen.

„Spielidee ist schon in Fleisch und Blut übergegangen.“ Nach Länderspielpause aber noch mal darauf einschwören. „Müssen morgen schnell wieder in den Rhythmus kommen.“ „Heute dann das erste richtig Training mit allen. Das muss als Vorbereitung mannschaftstaktisch reichen.“

12.12

Rangnick: Kann sich an die Duelle mit Labbadia und ob das Spektakelspiele waren, nicht konkret erinnern. Hat aber nichts dagegen, wenn es morgen ein attraktives Spiel wird. Wenn denn seine Mannschaft mehr Tore schießt als der nächste Gegner.

Zu Forsberg: „Schwierig, eine Prognose abzugeben. Versuchen ihn schrittweise ans Mannschaftstraining heranzuführen. Müssen von Tag zu Tag gucken. Ob er vor Weihnachten noch mal in Frage kommt, ist schwer zu sagen. Ist jetzt sechs Wochen raus. Wird mit jeder Woche problematischer. Um vor Weihnachten noch mal eine Rolle zu spielen, müsste er in den nächsten ein, zwei Wochen alles mitmachen. Wäre wünschenswert, aber ob es so kommt, müssen wir sehen.“

12.16

Rangnick zu Haidara: Will nichts dazu sagen, weil es kein Spieler von Leipzig ist. Hat nur Relevanz bezüglich des Donnerstagsspiels, weil er da nicht auflaufen wird.

Zu Montagsspielen: „War kein besonderer Freund davon. Spiele am liebsten am Samstagnachmittag. Da hat man eine saubere Wochenendplanung. Nichts dagegen, dass Montagsspiele abgeschafft werden.“ Da ist er auf der Seite der Fans.

Geht davon aus, dass die beiden fixen Winterneuzugänge fit sind. (Was ja auf Haidara nicht zutrifft..)

„Gute Ausgansposition verschafft. Das wollen wir bis Weihnachten fortsetzen. Vor allem wollen wir unsere Art zu spielen fortsetzen.“ Deswegen die Mannschaft gestern noch mal drauf eingeschworen und ihr gezeigt, was sie stark macht („Schwarmverhalten“). „Wie viele Punkte wir dann kriegen, werden wir sehen. Wenn wir so weiterspielen wie bisher, wird es schwer gegen uns, Tore zu erzielen.“

12.19

Rangnick zu Gulacsi: Stimmt mit Verweis auf die Gegentore der These zu, dass er der beste Keeper der Bundesliga ist. „Wichtige Rolle im Team. Toller Mensch, super Profi, wichtiger Rückhalt für die Mannschaft.“

Zusatzurlaub gibt es bei guten Ergebnissen bis Weihnachten nicht für die Mannschaft. Am 4 oder spätestens am 5. geht es im Januar wieder los. Man fliegt auch nicht weg, weil die Zeit zu kurz ist. „Mit noch mehr freien Tagen wird es bei der kurzen Pause schwierig.“

12.22

Das war es von hier. Ralf Rangnick wirkt ausgeruhter als vor der Länderspielpause. Die Tage taten ihm offenbar gut. Cunha kriegt eine klare Absage für seine U20-Südamerikameisterschafts-Pläne. Bezüglich Haidara bietet Rangnick Spekulationsraum, indem er sagt, dass die zwei bereits fix verpflichteten Spieler nach seinem Glauben fit sind. Nun ja, macht was draus.

Ansonsten steht Wolfsburg vor der Tür. Respekt aber keine Angst könnte man die Aussagen dazu überschreiben. Der spielerische Ansatz des VfL kommt den RasenBallsportlern ja vielleicht entgegen. Wir werden es morgen alle sehen. In diesem Sinne, habt viel Spaß damit.

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