Mit Top-Ausgangslage in die Länderspielpause

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig gegen den 1.FC Nürnberg (07.10.2018, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralf Rangnick. Ab 17 Uhr]

Weiter geht es in der Bundesliga. Für RB Leipzig steht der Abschluss von drei englischen Wochen an, bevor dann nächste Woche große Teile des Kaders in allen Himmelsrichtungen für Länderspiele unterwegs sind. Wer hätte noch vor zwei Wochen nach dem Salzburg-Spiel gedacht, dass RB sich an diesem siebten Bundesligaspieltag mit einem Sieg eine herausragende Ausgangsposition für den weiteren Verlauf der Spielzeit in Form eines sehr guten Saisonstarts bauen könnte.

14 Punkte könnte man erreichen und damit den avisierten 2,0-Punkte-Schnitt, der Champions-League-Platz-Niveau bedeutet. 14 Punkte wären auch gleichbedeutend damit, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Klar, es ist erst der siebte Spieltag und so richtig kann man erst nach zehn Spieltagen ein erstes Zwischenfazit ziehen, aber nach dem etwas holprigen Start mit fehlender Balance, zumindest zwei fehlenden Punkten aus dem Düsseldorf-Spiel und dem Salzburg-Desaster hätte wohl kaum jemand darauf gewettet, dass RB so schnell wieder in die Spur finden könnte.

Am siebten Spieltag wartet mit dem 1. FC Nürnberg ein Aufsteiger, den man zu Hause angesichts der Saisonziele eigentlich schlagen müsste. Allerdings ist die Aufgabe dann doch nicht so einfach, wie sie sich angesichts der 0:7-Niederlage des Club zuletzt in Dortmund anhört. Denn das Spiel beim BVB muss man wohl aus der Betrachtung des Gegners ein wenig streichen. In dem Spiel war Nürnberg einfach (auch taktisch) naiv und zahlte das berühmte Lehrgeld. Man versuchte das Favre-Team mit einem tiefen 5-3-2 den Zahn zu ziehen. Das kann gelingen, aber nicht wenn die eigene Taktik an einem sehr frühen Gegentor zerschellt. Wenn du dann bei 0:3 und 0:4 anfängst deine Defensivtaktik über den Haufen zu werfen und deine Außenverteidiger nach vorn schiebst, kassierst du dann eben auch gegen ein Dortmund noch weitere Tore, das zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon gar kein Bock mehr auf Tore hatte, aber gar nicht anders konnte, als einfach lange Bälle in die weit offenen Räume neben der Dreierkette zu spielen.

Wenn man dieses Club-untypische Spiel mal außen vor lässt, dann hat man es mit einem taktisch sehr variabel aufgestellten Team zu tun, das vor allem defensiv sehr sicher steht. Bis zum Dortmund-Spiel war Keeper Fabian Bredlow neben Manuel Neuer der Torhüter in der Bundesliga, der am wenigsten beschäftigt wurde. Und da waren schon zwei Auswärtsspiele in Berlin und Bremen dabei, also bei zwei Teams, die diese Saison bisher eigentlich zu den besseren Mannschaften der Liga gehören.

In Bremen holte Nürnberg einen Punkt. In Berlin trennte ein verschossener Elfmeter von einem weiteren Zähler. Insgesamt acht Punkte hat Nürnberg schon gesammelt und vor allem die zwei wichtigen Heimspiele gegen Hannover und Düsseldorf gewonnen. Drei Gegentore in den fünf Spielen abseits der Dortmund-Partie zeigen, dass es relativ schwer ist, sich durch die Club-Hintermannschaft zu spielen.

Dabei wählt der Aufsteiger gar keinen rein zerstörerischen Ansatz. Man versucht durchaus geordnet von hinten heraus zu spielen und sich fußballerisch an einem Spiel zu beteiligen (in Dortmund hat man halt den Punkt verpasst, an dem man das besser gelassen hätte). Allerdings bleibt man bei diesen Versuchen auch meist mit vielen Spielern hinter dem Ball, um im defensiven Umschalten noch genug Akteure zu haben, die jederzeit eingreifen können. Entsprechend hat die Offensivabteilung nicht die allergrößte Durchschlagskraft. Dafür hat Nürnberg die fußballerischen Mittel, auch auf einen Rückstand reagieren zu können und ist nicht ausschließlich darauf angewiesen, aus kompakter Defensive und Umschalten zum Erfolg zu kommen.

Wobei das natürlich die Basis des Spiels des Clubs ist, dass man schnell umschaltet. Mit Kubo, dem sehr unangenehmen Misidjan oder dem treffsicheren Ishak hat man in der Offensive einige Waffen, die das Umschalten auch zu veredeln wissen. Auch Ex-RBLer Federico Palacios ist bekannt dafür, gute Wege in die Gasse zu haben und dann vor dem Tor sehr treffsicher zu sein. Bei RB verpasste er in so einer Situation aufgrund einer Abseitsstellung sein erstes Tor einst in Dortmund noch knapp. Letzte Woche gegen Düsseldorf war es dann endlich so weit. Stammspieler ist Palacios in Nürnberg nicht, aber eine gute Ergänzung in Sachen Offensivoptionen.

Generell geht man in Nürnberg kadertechnisch eher den Weg, den der schmale Geldbeutel vorgibt. Die Sommertransfers waren mit Mathenia, Kubo, Misidjan, Pereira, Mathenia oder Robert Bauer gut, aber auch nicht spektakulär. Entsprechend galt der Verein auch als erster Abstiegskandidat. Aber mit der in der zweiten Liga gewachsenen Mannschaft mit den Korsettstangen Behrens, Leibold, Margreitter oder Petrak und den Ergänzungen macht man das als taktisch reifes Kollektiv bisher gut und trotzt den Prognosen. Aber auch hier gilt, dass bisher sechs Spiele noch keine nachhaltige Bewertungsgrundlage sind.

Dass es bisher nur ein Spiel gab (das in Dortmund), in dem Nürnberg (wesentlich) weniger Chancen als der Gegner hatte, verweist aber darauf, dass man es bisher gut schafft, die Spiele eng zu gestalten und mit den teilweise gestandenen Bundesligateams mitzuhalten. Besonders spektakulär ist es halt nicht. Bei Nürnberg-Spielen werden so wenig Schüsse auf die jeweiligen Tore abgegeben, wie bei keinem anderen Team der Bundesliga.

Entsprechend sollte auch klar sein, dass auf RB Leipzig eine unangenehme Aufgabe wartet gegen ein Team, das gut kicken kann und wenig auf lange Bälle setzt, aber gleichzeitig in der Defensive gut arbeitet. Könnte ein Belauern werden, bei dem man etwas Geduld braucht. Oder eine Standardsituation, die in der jüngeren Vergangenheit ja durchaus zu einem Stilmittel bei RB wurde.

Kadertechnisch kann Ralf Rangnick nach letztem Stand aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind wieder an Bord und so gibt es ein Hauen und Stechen um die Plätze. Ziemlich sicher kann man sein, dass Akteure wie Sabitzer und Poulsen wieder ins Team rotieren, nachdem sie in der Europa League draußen saßen. Fraglich noch, wer die Innenverteidigung bildet und wie die Außenbahnen besetzt werden. Auch Laimer ist ein Luxusproblem. Eigentlich kann man den Österreicher angesichts seiner jüngsten Auftritte nicht draußen lassen. Andererseits ist halt die Frage, auf welcher Position er sich festspielen soll, nachdem er diese Saison vom Rechtsverteidiger bis zum (phasenweise) Stürmer schon praktisch alles gespielt hat. Luxusprobleme, die Ralf Rangnick da hat.

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Mukiele (Laimer), Orban (Upamecano), Konaté, Saracchi (Halstenberg) – Demme Kampl (Laimer) – Sabitzer (Laimer), Forsberg – Werner, Poulsen
  • 1. FC Nürnberg: Bredlow – Valentini, Mühl, Margreiter, Leibold – Löwen, Petrak, Behrens – Kubo, Ishak, Misidjan

Fazit: Gegen Nürnberg kann RB Leipzig drei bis auf das Salzburg-Spiel fast perfekte und bewegte englische Wochen mit einem Sieg veredeln und sich in der Tabelle eine sehr gute Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf verschaffen. Eine einfache Aufgabe wird das gegen taktisch normalerweise sehr disziplinierte Nürnberger nicht. Schon zu Zweitligazeiten waren die Spiele zwischen beiden Mannschaften immer eng und hart umkämpft. Auch im fünften Aufeinandertreffen ist damit zu rechnen, dass RB viel investieren und einen guten Plan mitbringen muss, wenn man drei Punkte holen will. Und dass man als Team mit Ambitionen gegen einen Aufsteiger nur das Ziel drei Punkte haben kann, liegt bei allem Respekt vor der Arbeit, die in Nürnberg geleistet wird, auf der Hand.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den 1.FC Nürnberg nicht vor Ort verfolgen kann und am 07.10.2018, ab 18.00 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live natürlich bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. 1.FC Nürnberg

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Ralf Rangnick | GEPA Picutres - Roger Petzsche
GEPA Picutres – Roger Petzsche

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den 1.FC Nürnberg. Mit Ralf Rangnick. Ab 17 Uhr.

16.38

Nun denn, siebter Spieltag der Bundesliga. Der letzte Spieltag vor der nächsten Länderspielpause. Wobei Pause bei RB ein sehr relativer Begriff ist, denn viele Spieler dürften am Ende nicht mehr in Leipzig sein, da fast alle eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen haben dürften. Mal sehen, wer dann am Ende noch erkrankt oder leicht verletzt absagt. Das avisierte Testspiel gegen Fürth hat RB jedenfalls schon gestrichen aufgrund der wenigen Spieler, die hier bleiben.

16.40

Vor der Pause steht allerdings noch das Spiel gegen Nürnberg an. Ein taktisch sehr gutes, sehr variables Team, das bis auf das Spiel in Dortmund auch sehr gut verteidigte. So eine naive Vorstellung wie beim BVB wird man vom Club diese Saison wohl nicht mehr sehen. Entsprechend kann sich RB auf einen harten Fight gegen dichte Gäste-Ketten einstellen. Trainer Köllner steht auch dafür, dass man sich was einfallen lassen wird, wie man am besten anläuft und agiert.

16.44

MIt den Nürnbergern kommen gleich zwei Ex-RBLer nach Leipzig. Kommt ja auch nicht oft vor, dass bei einem Bundesligisten ehemalige RB-Spieler am Start sind. Besonders für Fabian Bredlow freut es mich. Seine Anlagen (besonders seine Mentalität) waren schon in seiner RB-Zeit zu sehen. Dass man ihn damals nicht halten konnte/ wollte, war schade. Dass es Bredlow geschafft hat, sich über Liefering, Halle und Nürnberg mit nur 23 Jahren zu einem Bundesligakeeper zu entwickeln, ist bemerkenswert und schön zu sehen. In den ersten Partien wirkte er in der Bundesliga manchmal noch ein wenig überhastet, aber ein paar gute Paraden waren auch dabei. Und von seinem Auftreten (also in Sachen Abwehrorganisation und Co) wirkt er eher wie ein 28-jähriger, langjähriger Bundesligaprofi als ein Neuling. Halt wie einst 2014, als er in Leipzig sein erstes Spiel für die RB-Profis machte und auch wirkte, als wäre er schon lange dabei. Damals in Eilenburg, als auch der legendäre „Erdhügel“-Ruf kreiert wurde. Egal, schöne Geschichte mit Bredlow. Schön auch für Palacios, dass er letzte Woche für den Club sein erstes Bundesligator erzielte.

16.46

Sei es drum, für ein Team, das Champions-League-Ambitionen hat, sind drei Punkte gegen einen (wenn auch starken) Aufsteiger natürlich schon eher Pflicht. Zumal man gegen Düsseldorf schon zwei Punkte hat liegenlassen. Mit dann 14 Punkten könnte man den Saisonstart dann auch als mehr als gelungen bezeichnen. Wie gesagt, einfach wird es nicht.

16.47

Irgendwas um die 35.000 Zuschauer würde ich erwarten. 2.600 haben sich aus Nürnberg angekündigt. Ober- und Unterrang des Gästeblocks gehören komplett den Nürnberger Fans. Ausverkauft kann das Stadion also in keinem Fall sein.

17.01

Rangnick:Personell sieht es gut aus. Müssten alle dabei sein am Sonntag. Upamecano und Kampl ab morgen im Training. Forsberg schon wieder dabei.

17.04

Rangnick: „Gestern in Trondheim viele Spieler auf dem Platz, die Bock hatten und gewinnen wollten. Deswegen waren wir auch so dominant. Richtig entschlossener und motivierter Eindruck. So habe ich mir das vorgestellt“, dass wir in allen drei Wettbewerben Spieler auf dem Platz haben, die Bock haben.

Nach dem Salzburg-Spiel mannschaftsinterne Prozesse angelaufen. Auch taktische Veränderungen. „Deutlich stabiler und kompakter. Torchancen herauzuspielen, sind wir immer in der Lage.“

17.07

Rangnick: „Gestern wichtig, dass wir beim gegnerischen Ballbesitz ein enges Netz und immer Zugriff hatten, wenn wir es wollten.“ Vieler Ballbesitz war auch der (mangelnden) Qualität des Gegners geschuldet. Nürnberg wird da  eine andere Qualität mitbringen. Auch physisch.

Zu Demme: „Richtig gute Form. Auch in der Kabine wichtig. Einer derjenigen, die man auch alle drei, vier Tage mit gutem Gefühl bringen kann. Echter Profi. Lebt den Beruf mit allen Facetten.“ Ob er noch mal Nationalmannschaftschancen hat, kann Rangnick nicht sagen. „Geht wenn dann nur über Erfolg der Mannschaft und persönlichen Leistungen.“

17.11

Rangnick: „Wollen unbedingt zu Hause nachlegen nach dem Hoffenheim-Sieg. Nürnberg wird die Punkte nicht kampflos abgeben und versuchen, es uns defensiv schwerzumachen. Müssen uns so wie in den letzten Wochen präsentieren. Mannschaft braucht unbändigen Siegeswillen.“

„Gibt im Verein Mitarbeiter, mit denen ich mich austausche. Mitchell, Mintzlaff, Schneider und der Trainerstab.“ Dementiert deutlich, dass er nicht zufrieden sei mit Mitchell und der Scoutingabteilung. „Machen einen sehr guten Job.“ Sind auch verantwortlich, dass Saracchi, Mukiele und Cunha da sind.

Will eigentlich sagen, dass es auch ohne zusätzlichen Sportdirektor Ansprechpartner gibt. Nach Salzburg-Spiel viele Gespräche intern, auch mit den Führungsspielern. „Vielleicht hat es so ein Spiel auch einfach gebraucht. So ein Gefühl wollen wir nicht mehr erleben, dass wir eine Halbzeit lang vorgeführt werden.“

17.13

Rangnick: „Nürnberg hat schon acht Punkte geholt. Abgesehen von Dortmund wenig Tore kassiert. Machen das sehr gut mit finanziell bescheidenen Mitteln. Acht Punkte vielleicht mehr als man dort erwartet hat. Wir wollen aber gewinnen und an die letzten Leistungen anknüpfen.“

Nur ne kleine Gruppe bleibt in der Länderspielpause zu Hause in Leipzig. Auch deswegen ein Sieg wichtig, dass die Spieler mit gutem Ergebnis zum Nationalteam reisen.

„Viele Spieler haben sich gestern für das Team empfohlen.“ Wenn es so bleibt wie bisher müssen sogar zwei Spieler auf die Tribüne. Aber immer noch besser als wenn man zu wenig Spieler für den Kader hat. Lobt die medizinische Abteilung für ihre Arbeit und generell die Betreuer für die Belastungssteuerung. Sei nicht selbstverständlich, dass es aktuell keine Verletzungen gibt.

17.18

Rangnick: Nach Keitas Abgang „sind wir darauf angewiesen, dass die Leistungsträger der letzten Jahre wieder Leistungsträger sind“. Wichtig, dass Spieler wie Upamecano und Forsberg wieder auf ihr altes Niveau kommen/ gekommen sind.

Findet es überraschend, dass es bei den Bayern schon rumort. „Erstaunlich die Schärfe der Kritik, die da bereits geäußert wird. Wir haben den siebten Spieltag. Nach zehn Spieltagen hat die Tabelle eine gewisse Aussagekraft. Egal wie die anderen spielen, mit einem Schnitt von 2,0 Punkten wäre man unter den ersten vier.“

„Sind einiges weiter als vor drei, vier Wochen. Kann man auch an den Spielen sehen. Lassen nicht mehr so viele Chancen zu, aber kreieren trotzdem Torchancen. Entwicklung geht in die richtige Richtung. Müssen das jetzt konstant schaffen. Alles steht und fällt mit dem Defensivverhalten. Darauf müssen wir immer wieder achten.“

17.21

Rangnick: „Elf mit der größten Siegchance wird spielen. Form und körperliche Frische spielen eine Rolle.“ Aber auch, wer wo seine Idealposition hat und wer am besten mit wem zusammenspielt. Zwei bis drei Positionen sind noch offen. Den Rest hat Rangnick schon im Kopf. „Gibt aktuell keinen Spieler, der weit weg von der eigenen Top-Form ist.“

Zu Orban und Ungarn: Rangick wurde vorher nicht eingeweiht in die Entscheidung für Ungarn. Findet die Entscheidung gut und gratuliert dem ungarischen Team.“Noch mal ein Spieler weniger, der in der Länderspielpause da ist. Freue mich aber für Willi Orban.“

17.25

Rangnick: FIFA hat sich zur Beschwerde des französischen Verbands bezüglich Augustin gar nicht geäußert. RB hat um Gespräche mit dem französischen Verband gebeten. Man warte weiter auf Rückmeldung des Verbands. Man will den Austausch mit den Franzosen. „Mehr können wir nicht machen. Französischer Verband muss entscheiden, ob sie am Informationsaustausch interessiert sein.“ Sonderlob für Konaté fürs Rosenborg-Spiel und Verwunderung, dass er nicht mal für die französische U20 nominiert wurde. Auftrag an Mitchell, dass der sich die U20-Verteidiger Frankreichs anschauen soll, wenn die besser sein sollen als Konaté (kleiner Rangnick-Scherz).

Nächste Woche wahrscheinlich ab Samstag drei Tage frei. „In den drei Tagen wird sich auch der Trainerstab mal eine Auszeit nehmen. Tut gut, sich auch mal nicht nur mit Fußball zu beschäftigen.“

17.27

Rangnick zu den Union-Vorschlägen: Verweist auf ein DFL-Treffen, das noch vor Weihnachten stattfinden soll. Dabei könnte man auch über die Union-Vorschläge diskutieren. Hält eine Gehaltsobergrenze für die Ligen nicht für realistisch. Auch weil das die anderen Top-Ligen bevorzugen würden. Union einfach auch mit anderen Interpretationen von der Zukunft der Liga als Klubs wie Bayern oder Dortmund.

17.29

Das war es von hier. Ein nach dem Sieg in Trondheim sichtbar entspannter Ralf Rangnick, der gegen Nürnberg unbedingt die Zwei-Punkte-Marke in der Bundesliga knacken will. Eine gewisse Zufriedenheit mit der Entwicklung seit dem Salzburg-Spiel klingt da durch. Mal sehen, ob der Trainer auch nach dem Nürnberg-Spiel noch zufrieden sein kann. Schönes Wochenende allerseits und viel Spaß am Sonntagabend mit dem Nürnberg-Spiel.

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