Energie, die auf den Sack geht

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Hamburger SV (08.09.2017, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Da ist sie schon wieder vorbei die erste Länderspielpause der Saison. Insgesamt elf Profis von RB Leipzig waren dabei bei ihren jeweiligen Nationalmannschaften und Nachwuchsnationalmannschaften mit unterschiedlichem Erfolg und unterschiedlichen Einsatzzeiten unterwegs. Aus einer Länderspielpause mit einem Freitagsspiel zu starten, ist aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit immer etwas undankbar. Aufgrund der folgenden Aufgaben in drei englischen Wochen am Stück ist es aber vielleicht gar nicht die schlechteste Spielplanterminierung.

Zumal ja auch auf Hamburger Seite einige Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren. Besonders betroffen war Bobby Wood, der erst heute wieder ins Vereinstraining einsteigt und bei dem die Frage ist, ob er nach dem stressigen Ausflug mit der USA inklusive Tor im Spiel in Honduras schon wieder fit genug ist, um auch gegen RB Leipzig zu spielen. Zu vermuten ist, dass man auf ihn aufgrund mangelnder (im Sinne von ähnlich starker) Alternativen nicht wird verzichten wollen.

Mit dem HSV erwischt RB einen Gegner, der als eines von vier Teams nach zwei Spielen schon zwei Siege in der Bundesliga auf dem Konto hat. 1:0 gegen Augsburg und 3:1 in Köln hießen die Ergebnisse bisher. Da sind noch keine ganz überraschenden Resultate dabei, aber sechs Punkte aus zwei Spielen hatten den Hamburgern sicherlich trotzdem nur wenige zugetraut.

Verlassen kann sich der HSV vor allem auf eine gut organisierte Mannschaft. Aus irgendwas bei einem 4-4-2, 4-4-1-1 oder 4-2-2-2 bekämpft man den Gegner vor allem mit hohem Laufaufwand. Kein anderes Team der Liga betrieb bisher so viel Aufwand wie die Hamburger. Gerade im Sprintbereich liegt man ein ganzes Stück vor dem Rest, wenn man die Laufleistung pro Spieler pro 90 Minuten nimmt.

Mit dieser Energie gehen sie ihren Gegner, salopp gesagt, maximal auf den Sack, auch ohne die herausragende Fußballmannschaft zu sein. Der Gegner bekommt wenig bis keine Ruhe und sieht sich permanenten Zweikämpfen und einer sehr physischen Spielweise ausgesetzt, sobald man erstmal versucht, in die HSV-Spielhälfte vorzudringen oder sobald man nach Balleroberung nach vonr spielen will.

Entsprechend fiel es den Kölnern und Augsburgern einigermaßen schwer, sich gegen den HSV überhaupt große Chancen herauszuspielen. Unbezwingbar ist die Hamburger Defensive beileibe nicht. Viele Chancen hat sie allerdings bisher auch nicht zugelassen. Derzeit liegt man bei zugelassenen Schüssen auf das Tor, Torchancen und Großchancen noch unterhalb des Durchschnitts der Liga.

Dabei verzichtet man im Spiel, das liegt in der Logik des laufintensiven Gegnerbearbeitens, gern auf eigenen Ballbesitz. Diesbezüglich ist man mit 33% derzeit zusammen mit Bremen das schlechteste Team der Liga. Nach Spielen gegen Köln und Augsburg ein erstaunlicher Wert (während er bei Bremen nach Spielen in Hoffenheim und gegen Bayern nachvollziehbar ist). Lieber sucht man nach Balleroberungen die Außenbahnen, die mit Kostic und Hahn trotz des tragischen Müller-Kreuzbandrisses für Bundesligaverhältnisse ganz gut besetzt sind oder gleich den sehr robust arbeitenden Bobby Wood in der Spitze.

Der Anteil an langen Pässen ist entsprechend einer der höchsten der Liga. Lediglich der VfL Wolfsburg spielte einen noch höheren Prozentsatz seiner Pässe als lange Bälle. Viel spielt sich jenseits des Mittelfelds ab. Da man selbst den Ball wenig hat, liegt es in der Natur der Sache, dass er sich häufig in der Hamburger Hälfte befindet. Wenn man dort gegen die physisch starke Defensivreihe um den sicherlich wieder besonders motivierten Papadopoulos Lösungen findet, hat man eigentlich als Gegner ganz gute Karten, das Aufeinandertreffen auch erfolgreich zu gestalten.

Aus einem robusten, mit viel Laufaufwand betriebenem System erfolgreiche zwei Bundesliga-Auftaktspiele gemacht hat der HSV, weil man plötzlich Tore nach Standards erzielt. Letzte Saison gehörte man da noch zu den schlechtesten Teams der Liga. In dieser Saison fielen bereits drei von vier Treffern in der Folge von Standards. Wobei gerade die beiden Treffer zur 2:0-Führung in Köln vom Kontrahenten auch schlecht verteidigt waren.

Aus dem normalen Spiel heraus hat der HSV noch gar nicht getroffen. Man erarbeitet sich auch relativ wenige Chancen. Was ein ganzes Stück auf die Probleme im Spiel mit dem Ball verweist. Kreative Lösungen findet man zu selten. Man ist vornehmlich darauf ausgerichtet zu zerstören und aus dem Umkehrspiel Chancen zu generieren. Aber auch da agiert man bisher oft noch zu hektisch. Von daher ist die Niederlage zum Auftakt in Osnabrück im DFB-Pokal in Unterzahl vielleicht auch gar nicht so überraschend wie sie nach zwei Siegen in der Bundesliga klingt. Vielmehr stellt sich die Frage, was näher an der Leistungsstärke der Hamburger dranliegt, die Niederlage in Osnabrück oder die Siege in der Bundesliga.

Wie man es vom HSV der jüngeren Vergangenheit kennt, war es in der Sommerpause nicht gerade ruhig. Investor Kühne grätsche mal kurz dazwischen und bepöbelte Mannschaft und Management nach dem Pokal-Aus in Osnabrück. Der Verein selbst versuchte über den Sommer die Kosten zu reduzieren, konnte aber hinsichtlich geldsparender Abgänge nur partiell Erfolg vermelden. Immerhin konnte man Djourou, Adler und Lasogga von der Gehaltsliste streichen. Das dürfte hinsichtlich der Kaderkosten, die ja auch immer Abhängigkeit von Kühne bedeuten, zumindest ein wenig Entlastung bedeuten.

Ein kleines Kaderfragezeichen steht weiter hinter der Besetzung der Doppelsechs. Wobei dort der eigentlich schon fast ausgemusterte Walace in den ersten beiden Spielen eine sehr abgeklärte und stabile Rolle spielte und so zu jener sehr guten Lösung werden könnte, die man sich letzten Winter beim Transfer des Brasilianers mittelfristig erhoffte. Solange er und neben ihm Ekdal fit sind, hat der HSV in der Zentrale vielleicht keine Probleme. Bei Ausfällen wird es da schon recht schnell dünn, auch wenn mit Gideon Jung auch noch eine robuste Alternative hat.

Etwas dünn besetzt, ist man auch auf den Außenbahnen nach dem Ausfall von Nicolai Müller. Kostic und Neuzugang Hahn sind da die Lösungenn Nummer 1. Dahinter warten dann Akteure wie Jatta oder Waldschmidt, also Spieler, bei denen völlig unklar ist, wie viel Klasse sie für die Bundesliga schon mitbringen.

Defensiv hat man mit dem erst 18-jährigen Rick van Drongelen hinten links eine Alternative für Douglas Santos gefunden. Der Holländer macht seine Sache überraschend gut und zweikampfstark und stabil. Santos stand eigentlich derweil auch schon vor einem Wechsel, der sich aber nicht realisieren ließ. Rein von der Kaderplanung her ist es auch ganz gut, dass er als Backup-Linksverteidiger zur Verfügung steht.

In der Innenverteidigung ist man mit Mavraj, der gegen RB gelb-rot-gesperrt fehlt, Papadopoulos, Jung und Thoelke ordentlich besetzt. Genauso rechts hinten mit Sakai und Diekmeier. Mathenia und Pollersbeck sind ein Torhüter-Duo mit Perspektive. Und im Sturm hofft man, dass Bobby Wood eine gute Saison spielt und hinter ihm Akteure wie Schipplock, Waldschmidt oder Talent Arp in ihren Einsatzzeiten auch noch ein wenig an Qualität, Laufstärke oder was auch immer einbringen können. Holtby und Hunt (fällt gegen RB verletzt aus) können dahinter an guten Tagen ein wenig Stabilität mitbringen.

Insgesamt ist es ein sehr solider Bundesligakader, dem einiges mehr an Perspektivspielern hinzugefügt wurde, der aber auch nicht allzu breit aufgestellt ist. Wenn das Gerüst funktioniert, sieht das aber schon ganz gut aus. Dass es in den ersten drei Pflichtspielen spielerisch überschaubar war, sollte zu denken geben. Dass man mit viel Laufaufwand und Einsatz schon sechs Punkte eingefahren hat, darf man als mutmachend verbuchen. Abstiegskamp bis zum letzten Spieltag sollte man mit dem Team jedenfalls nicht zwingend erleben müssen. Zumal es für viele Teams unangenehm sein wird, den kratzbürstigen HSV-Verbund bearbeiten zu müssen.

Am Freitagabend ist RB Leipzig dran, sich mit der Kratzbürstigkeit auseinandersetzen zu müssen. Bisher sind Ausfälle noch nicht fix. Möglich, dass Hasenhüttl theroetisch aus dem kompletten Kader von im Kern 20 Feldspielern schöpfen kann. Bei Lukas Klostermann muss man sicherlich gucken, ob er nach zwei Spielen über 90 Minuten mit der deutschen U21 nicht auch mal gut eine Auszeit kriegen könnte (zumal das letzte Spiel Dienstagabend war). Auch Naby Keita hat eine ordentliche Reise und zwei Spiele über 90 Minuten in den Knochen, ist aber gerade gegen einen defensivstarken Gegner eigentlich unverzichtbar. Bei Marcel Sabitzer und Yussuf Poulsen muss man gucken, ob Hasenhüttl ihnen nach kleineren Blessuren 90 Minuten in Hamburg zutraut. Mit Kampl und Augustin gibt es da ja durchaus bundesligataugliche Alternativen.

Entsprechend wartet auf Hasenhüttl ein kleines Kaderpuzzle, bei dem er vielleicht auch schon eine mögliche Formation gegen Monaco am kommenden Mittwoch mitdenkt bei der Frage, wer vielleicht mal eine Pause braucht. Wie in den letzten Tagen schon mehrfach geschrieben, bis runter zur Feldspielerposition 17 kann man eigentlich relativ bedenkenlos rotieren. Allerdings sollte man dabei auch im Hinterkopf behalten, dass dieses Spiel in Hamburg in Sachen Saisonstart durchaus wichtig ist. Mit drei Punkten aus drei Spielen aus der Partie zu gehen, würde den Druck für die kommenden Spiele schon mal wieder ordentlich erhöhen.

Mögliche Aufstellungen:

  • Hamburger SV: Mathenia – Diekmeier, Papadopoulos, Jung (van Drongelen), van Drongelen (Santos) – Hahn, Walace, Ekdal, Kostic – Holtby – Wood (Schipplock)
  • RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann (Bernardo), Orban, Upamecano, Halstenberg – Demme, Keita – Sabitzer (Kampl), Forsberg – Poulsen (Augustin), Werner

Fazit: Auch hinsichtlich des frühen Blicks auf die Tabelle ein wichtiges Spiel für RB Leipzig zu Beginn der ersten englischen Wochen, von denen es bis zur Winterpause reichlich gibt. Ähnlich wie auf Schalke wartet auf RB ein aggressiver Gegner mit viel Laufstärke und zusätzlich auch einiger Physis. Man wird in diesem Spiel bessere Lösungen im vorderen Drittel brauchen als noch auf Schalke. Findet man die, dann hat man gute Chancen zu gewinnen.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig beim Hamburger SV nicht vor Ort verfolgen kann und am 08.09.2017, ab 20.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live im Eurosport Player oder da, wo man sonst diesen komischen Eurosport-Kanal findet.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Hamburger SV

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Will zum zweiten Mal in dieser Saison gegen den HSV gewinnen: Ralph Hasenhüttl. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel von RB Leipzig beim Hamburger SV mit Ralph Hasenhüttl.

11.44

Startschuss in die englischen Wochen also. Die Auswärtsfahrt zum Hamburger SV steht zum Auftakt in die drei dichten Wochen an. Erster Schnupperkurs, wie es großen Teams so mit ihrem engen Spielplan geht. Wird eine interessante Erfahrung für den Verein, aber auch für das Umfeld.​

11.45

Rund 2.000 Fans von RB Leipzig werden in Hamburg erwartet. RB spricht von 1.800 Tickets, die im Vorverkauf weggingen. Über 50.000 Zuschauer werden es wohl am Ende in Hamburg. Ausverkauft wird es nach Stand der Dinge aber nicht. Gestern gab es noch reichlich Tickets beim HSV.

11.48

Interessant wird, wen Ralph Hasenhüttl morgen auf das Feld bringt und ob dabei Spieler nach ihren Länderspielauftritten auch hinsichtlich der anstehenden englischen Wochen rausrotieren. Klostermann wäre ein erster Kandidat, der da nach bereits fünf Spielen über 90 Minuten in dieser Saison einfallen würde. Dass Sabitzer nach seiner Blessur aus der Länderspielreise freiwillig auf seinen Platz im Team verzichten würde, ist derweil eher nicht anzunehmen..

11.57

Die Reise nach Hamburg ist auch eine Rückkehr an jenen Ort, an dem RB letzte Saison einen 4:0-Erfolg feierte. Ein Spiel, das bis zur Pause auf der Kippe stand und dann noch deutlich in die Leipziger Hände fiel. Ein Puzzlestück im damals herausragenden Saisonstart mit ewiger Ungeschlagenserie.​

12.05

Ralph Hasenhüttl: Alle soweit fit, die bei Länderspielen unterwegs waren. Manche Spieler nach Einsätzen im Training geschont. „Fast den ganzen Kader zur Verfügung.“ Klostermann ein Thema, um in Hamburg geschont zu werden, nach langer Verletzungspause. Generell muss man hinsichtlich Belastunssteuerung gucken. Werde man heute nach dem Training sehen, wen man vielleicht rausrotiert.

Zum HSV: „Starker Gegner. Sie wollen perfekten Start hinlegen. Sind selbstbewusst und haben das letzte Spiel gegen uns 3:0 gewonnen. Wir wollen es besser machen als letzte Saison. Wird ein spannendes Spiel mit guter Stimmung. Intensive Begegnung.“

12.08

Hasenhüttl: HSV mit wenig Ballbesitz „Kann aber trotzdem erfolgreich sein. Gehen wenig Risiko. Wollen schnell in die vorderste Linie. Verteidigen gut. Publikum im Rücken. Wir brauchen eine Topleistung und fußballerische Lösungen. Wir werden viel Ballbesitz haben.“ Aus dem letzten Aufeinandertreffen lernen.

Jeder Spieler, der in der Länderspielpause viel gespielt hat, kommt für Rotation in Frage. Gut vorbereitete Spieler auf den Platz bringen. „Viele Alternativen in der Hinterhand.“ Bruma, Kampl auf der Zehn zum Beispiel.

12.12

Hasenhüttl: Weiß nicht, ob man Spielstil von HSV und RB vergleichen kann. Inzwischen anderer Fokus bei RB mit Ballbesitz. Ein paar Kernpunkte aber ähnlich. „Gisdol macht das beim HSV sehr gut. Lässt den Fußball spielen, der der Mannschaft liegt.“ Euphorie ausgelöst.

Hartes Auswärtsprogramm für RB in der Bundesliga im Herbst. „Sind auswärts in der Lage, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Letztes Jahr zweitbestes Auswärtsteam.“ In Hamburg auch erfolgreich sein, nicht nur gut spielen. „Wird nicht einfach.“

Zu Augustin und der Suspendierung bei Frankreichs U21: Emotionale Situation in der Kabine. Keine Schimpfwörter gefallen. Parteien werden wieder zusammenfinden.

Augustin oder Poulsen: Schwere Entscheidung. „Nicht die einzige schwere Entscheidung. Hoffe, dass die Spieler, denen ich vertraue, es zurückzahlen. Gut zu wissen, noch jemanden bringen zu können, der noch mal Schwung reinbringt.“ Taktische Erwägungen bei der Auswahl des Stürmers. Augustin mit mehr Tiefgang. Poulsen mit mehr Qualität mit dem Rücken zum Tor.

12.17

Hasenhüttl: Kommende Spiele spielen bei der Kaderplanung hinsichtlich Belastung eine Rolle. Das hängt nicht unbedingt an Champions League, sondern an den vielen Spielen generell.

Nicht viel Training in den nächsten drei Wochen. „Müssen es trotzdem schaffen, die Mannschaft auf die Gegner vorzubreiten.“ Mehr Videostudium. Keine Angst davor. „Müssen schauen, das Optimum aus der Situation herauszuholen. Den anderen CL-Teams geht es ja genauso.“ Erfahrungen sammeln.

Zu Werner: „War positiv überrascht vom Stuttgarter Publikum. Wichtiges Erlebnis für Werner. Ist bei allen angekommen, dass er für Deutschland spielt und Tore schießt. Freue mich riesig darüber, wie er aufgetreten ist.“ Länger mit Löw gesprochen kürzlich. Einig gewesen, dass Werner ein ganz Großer werden kann. „Wirkt sehr fokussiert.“ Nicht selbstverständlich nach Confed Cup und Co schon wieder so da zu sein. „Keine Gefahr bei ihm abzuheben.“

12.20

Hasenhüttl: Spiel morgen hat mit dem 4:0 vor einem Jahr nichts mehr zu tun. „Zu lange her.“ Wird in der Vorbereitung nicht herangezogen.

Zum Löw-Gespräch: „Normaler Austausch“ zwischen Bundestrainer und Vereinstrainer. Unterhaltung nicht nur über Werner, sondern auch über andere Kandidaten, die vielleicht mal eine Chance haben. Löw in solchen Gesprächen sehr ehrlich in Bezug auf Spielereinschätzungen.

Irgendwas mit österreichischer Nationalmannschaft: Euphorie um die Nationalmannschaft wird trotz wahrscheinlichen WM-Aus nicht abebben. Kein kurzfristiger Teamchef Ralph Hasenhüttl in Österreich.

12.22

Hasenhüttl zu Bernardo: „Noch nicht aussagekräftig“, dass er bisher nicht gespielt hat. „Wird noch viel spielen. Keine Angst, er kommt wieder.“ Nichteinsätze bisher taktisch bedingt und weil Klostermann zurück ist. Wird als Außenverteidiger oder sogar als Innenverteidiger schon bald seine Einsätze bekommen.​

12.23

Das war es von hier. Bei Lukas Klostermann kann man wohl davon ausgehen, dass er morgen nur auf der Bank sitzt. Aus Hasenhüttls Stürmer-Anmerkungen kann man wohl schließen, dass Poulsen mit seinen Qualitäten mit dem Rücken zum Tor eher zum Einsatz kommt als Augustin. Und ansonsten wird man wohl mal gucken müssen, wen der Trainer nicht bei 100% sieht und deshalb hinsichtlcih der kommenden Spiele eher auf der Bank lässt.

12.25

Nun ja, schauen wir mal, wie der Start in die englischen Wochen läuft. Viel Spaß damit, egal ob am Bildschirm oder im Stadion. Bis dahin.

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