Archiv der Kategorie: Vorberichte

Wie Phönix aus der Asche?

Es hätte wohl so etwas wie die Elefantenduell der Regionalliga Nord werden sollen, das morgige Auswärtsspiel von RB Leipzig bei Holstein Kiel. Im Heimspiel gegen Kiel am 13.Spieltag kämpften sich die RasenBallsportler mit einem 2:1-Heimsieg durch zwei Frahn-Tore an die Tabellenspitze. Zwei Punkte Vorsprung hatte man damals auf den Halleschen FC, vier Punkte Rückstand sind es dank des Hallenser Siegs im Nachholspiel in Halberstadt inzwischen geworden. 6 Punkte hat man auf Halle in den letzten 16 Spielen verloren. Nicht gerade wenig.

Statt des Elefantenduells der zwei nominell wohl stärksten Viertliga-Teams um den Aufstieg geht es deswegen in diesem heiß ersehnten Duell nur noch um die Rolle des ersten Halle-Verfolgers. Wer verliert, ist raus aus dem Aufstiegskampf. Wobei ich glaube, dass Kiel bei sechs Punkten Rückstand praktisch sowieso schon ziemlich nah dran ist, raus zu sein, egal wie das Spiel ausgeht. Trotzdem werden die Norddeutschen wohl mit der hundertprozentigen Einstellung in das Spiel gehen, dass sie ihre letzte Chance nutzen wollen. Und die heißt, genau wie bei RB Leipzig: die letzten fünf Spiele gewinnen. Da beide Teams die selbe Aufgabe eint und dies ganz automatisch in offenem Widerspruch zueinander steht, gilt für morgen das alte Highlander-Motto: Es kann nur einen geben.

Es ist nicht nur das Duell drei gegen zwei, es ist auch das Duell der extrem heimstarken Kieler gegen die extrem auswärtsstarken RasenBallsportler. Erstere haben zu Hause in 15 Partien lediglich zweimal Unentschieden (Halle und Plauen) gespielt, letztere in 14 Auswärtsspielen nur ein Unentschieden (Havelse) und eine Niederlage (HSV) kassiert.

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Motivationshilfen

Vorneweg an die, die sich nicht so recht für Twitter, Google+ und Facebook interessieren, der Hinweis auf den Sonderzug [broken Link], der vereinsseitig für das Auswärtsspiel in Kiel organisiert wurde. Prima Angebot für ein hochwichtiges Auswärtsspiel.

Aber nun zur Sache, denn das Duell RB Leipzig gegen den Halleschen FC (und vielleicht ja doch noch mal gegen Holstein Kiel, die derzeit etwas hinten an stehen) geht offenbar – noch mal angeheizt durch das 1:0 des HFC gestern in Lübeck und das Erobern der Tabellenspitze – in die entscheidende Phase. Zumindest kann man zu diesem Schluss kommen, wenn man den Vizepräsidenten des Halleschen FC Peter Sitte beim verbalen Angriff zuhört:

Wir steigen auf, weil wir eine Mannschaft sind und nicht nur Einzelspieler. Teamgeist schlägt Geld.

In Chemnitz hat man sich dieses Bild, so ich mich recht erinnere (zumindest in der öffentlichen Kommunikation), im letzten Jahr aufgespart bis nach der Saison, also bis zu einem Zeitpunkt, wo er ihnen nicht mehr auf die Füße fallen konnte. Den Hallenser Spruch können sich die RasenBallsportler nun gern in den Mannschaftsbus hängen oder wo auch immer man ihn hinhängen kann, wenn man will, dass er öfters ins Auge fällt.

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Wundertütenweisheiten

Können wir dann mal wieder? Uns nach dem emotionalen und diskussionsreichen Ausflug in die Welt von DFB, 50+1 und 11Freunden dem aktuellen Fußballgeschehen in der Regionalliga zuwenden, also dem am Sonntag (13.30 Uhr) wartenden Heimspiel gegen Energie Cottbus II? Ja? Super.

Denkt man an das Hinspiel bei der U23 von Energie Cottbus zurück, dann denkt man an einen ziemlich tristen, aber aus RB-Perspektive immerhin erfolgreichen Tag. 11 Cottbuser verteidigten 85 Minuten lang auf ziemlich altmodische Art ihr eigenes Tor. Etwa 45 Minuten davon sogar trotz Rückstands. Selten hat man das ‚Glück’, Fußball einer derart destruktiven Sorte zu bewundern, bei der der Gegner sich tatsächlich auf das Bespielen der 30 Meter vor dem eigenen Tor beschränkt. Und nachdem die Cottbuser in den letzten fünf Minuten, dann doch mal gen gegnerischem Strafraum unterwegs war, beschied man sich sogar nach dem Spiel noch selbst, dass man seine aufopferungsvolle Leistung hätte mit einem Punkt belohnen können. Dabei hätten sie sich statt einer Belohnung zur Strafe eine Dauerberieselung mit dem Spiel verdient gehabt.

Zuschauertechnisch waren das aus RB-Sicht noch die alten Zeiten, in denen etwa 50 Leute die leicht spärliche Gästeblockbesatzung bildeten. Ein Wochenendspiel in Cottbus würde wohl derzeit locker das Sechsfache, vermutlich eher das Zehnfache mobilisieren. Irgendwie fast ein wenig surreal die Entwicklung. Am Sonntag ab 13.30 Uhr warten aber auf RB Leipzig ein Heimspiel und vermutlich irgendwas um die 7.000 Zuschauer. Und dazu eine sportliche Pflichtaufgabe, da muss man gar nicht lang drum herum reden.

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Fehlende Flexibilität

Wie RB spielt, ist uns bekannt. Von beiden Flügeln werden die Bälle in den Strafraum geschlagen, darauf müssen wir uns einstellen. (Thomas Hoßmang, Trainer beim VFC Plauen gegenüber der Freien Presse)

Also ich finde das ein wenig deprimierend, dass der Plauener Coach mit seiner Analyse den Finger doch relativ präzise in die Wunde legt. Hat man die Flügel ausgeschaltet, dann hat man RB Leipzig bereits die wichtigste Waffe genommen. Durch Tom Geißler (solange er spielen durfte) und Roman Wallner ist das Spiel zwar nicht mehr ausschließlich flügelfixiert, wie man gegen Wilhelmshaven gut sehen konnte, aber ansonsten läuft das meiste an geordnetem Spielaufbau über die Flügel und ansonsten wird es der klassische lang-hohe Ball auf die Stürmer. Ganz besonders deprimierend daran ist, dass Hoßmang seine Plauener mit dem vorhandenen Kader im Vergleich mit RB als weniger ausrechenbar(!) ansieht. Autsch.

Peter Pacult erklärt derweil via BILD seine Umstellungen beim Auswärtsspiel in Hamburg:

Wir haben englische Wochen, ich wollte frische Leute bringen.

Der Tofavorit der Regionalliga mit der vielgerühmten Fitnessabteilung muss präventiv rotieren, weil man eine englische Woche spielt? Zumindest interessant die Aussage..

Und weil wir schon bei der Niederlage von RB Leipzig beim Hamburger SV II sind, ist auch das interessant: Fehlende Flexibilität weiterlesen

Mission Verteidigung der Tabellenführung

Manchmal ist das mit der Wahrnehmung so eine Sache. Gerade in einem so hochgradig aufgeladenen und konstruierten Feld wie dem Schwärmen für einen Fußballverein. Wenn man mich gefragt hätte, wie oft denn RB Leipzig bisher in der Regionalliga Nord Spitzenreiter war, dann hätte ich wohl gesagt, dass das Team schon ein paar Mal Erster war, aber die Position nie länger als ein, zwei Spieltage einnahm und meist Verfolger war.

Wie immer helfen in solchen Fällen von ‚Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt‘ konkrete Daten. Und ich war tatsächlich ein wenig überrascht, dass RB Leipzig nicht nur am 5. und 9. Spieltag jeweils Kurzzeittabellenführer war, sondern zwischen den Nummern 13 und 16 sowie 18 und 20 sogar für längere Zeiträume ganz oben stand (wobei die letzte Strecke eher vorläufig ist, weil RB dort durch Nachholespiele die Tabellenführung für die Spieltage 19 und 20 noch nachträglich an Holstein Kiel abgeben könnte).

Das zerstört nicht nur meine These, die ich eigentlich formulieren wollte, dass es nun nämlich zur Abwechslung mal darum gehen müsse, die Tabellenführung über einen längeren Zeitraum als ein, zwei Spiele zu verteidigen, sondern bedeutet auch, dass die RasenBallsportler bisher am häufigsten auf Platz 1 standen (unter der gerade genannten Einschränkung): Mission Verteidigung der Tabellenführung weiterlesen

Für den Erhalt der Serien

Wir wollen RB schlagen. Was sonst? (Ronny Thielemann, Coach beim 1. FC Magdeburg via LVZ vom 08.03.2012)

Ach, lieber Ronny Thielemann, was halten Sie denn von einem Deal? Ich meine, in Ihrer Situation beim 1.FC Magdeburg, verkorkste Saison, depremierende 0:2-Pleite unter der Woche bei Hertha BSC II, Drittletzter in der Tabelle. Eine Saison zum Abhaken. Fans, die gegen RB Leipzig mit dem schlimmsten rechnen und schon mit einer knappen Niederlage zufrieden wären. Was halten Sie davon, lieber Ronny Thielemann, wenn wir uns auf einen gefühlten Sieg ihrerseits einigen? Z.B. mit schnellem 0:1, in dessen Anschluss ihre Magdeburger 90 Minuten lang kämpfen und rennen, aber Pech beim Abschluss haben und dann kurz vor Schluss das zweite Tor kassieren. Danach machen Sie noch in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer und alle sind zufrieden und Sie können in die Mikrofone sagen, dass man darauf aufbauen könne und dass man den Favoriten am Rand der Niederlage/ des Punktverlusts gehabt habe. Und Peter Pacult kann hinterher grummeln, dass es auch in diesem Spiel nur drei Punkte zu vergeben gab und dass man schon auf das nächste Spiel schaue. Na, wie wärs, lieber Ronny Thielemann? Deal?

Mal im Ernst, der eine oder andere möchte nicht unbedingt an die letztjährige Rückrunde erinnert werden, aber ich tu es trotzdem. Die Reise nach Magdeburg war damals wie heute für RB Leipzig das vierte Spiel der Rückrunde. Damals wie heute hatte man nach drei Spielen 2 Siege auf dem Konto. Im Unterschied zu heute hatte man damals aber mit dem 1:5 gegen Kiel schon die totale Ernüchterung in der Aufstiegsaufholjagd (Arbeitstitel: die kürzeste Aufholjagd der Fußballgeschichte) hinter sich. Doch die Fahrt nach Magdeburg setzte dem ganzen damals noch die Krone auf. Nach Frahn-Führung und kleinen Traumkeimen in Bezug auf die Tabellenspitze verlor man nach saftlosem Auftritt mit 1:2. Womit die Stimmung endgültig im Eimer war.

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Crunchtime

Ich persönlich verbinde mit dem Halleschen FC (noch) keine besondere Rivalität. Die bisherigen zwei Duelle zwischen RB Leipzig und dem HFC verliefen eher unspektakulär (0:0, 2:0), sportlich und medial-verbal. Kein Vergleich zu den letztjährigen drei intensiven Duellen mit dem Chemnitzer FC. Der besondere Reiz des morgigen Aufeinandertreffens resultiert daher vor allem aus der Tabellensituation, also daraus, dass zwei der verbliebenen drei Aufstiegskandidaten im direkten Duell aufeinandertreffen:

  • RB Leipzig: 39 Punkte, +24 Tore
  • Holstein Kiel: 37 Punkte, +27 Tore
  • Hallescher FC: 35 Punkte, +14 Tore

Danach kommt erst mal nichts und dann noch mal nichts und dann der TSV Havelse(!) mit 12 Punkten Rückstand auf den HFC. Havelse hat dann selbst allerdings nur neun Punkte Vorsprung auf den 18. und letzten Platz, den Energie Cottbus II einnimmt. Eine verrückte Liga, in der ziemlich exakt das eingetreten ist, was die Pessimisten schon vor der Saison, in der es keinen Absteiger gibt, erwartet haben, nämlich dass sich ein paar Aufstiegskandidaten herausschälen, die ihren eigenen Wettbewerb ausspielen, dem der Rest mehr oder weniger wohlwollend, aber ohne eigene Ziele zuschaut.

In dieser sehr speziellen Situation (an etwas ansatzweise ähnliches kann ich mich jedenfalls nicht erinnern) ist die Formel für den Aufstieg einfach: Man lasse gegen die 15 Restmannschaften nicht allzu viele Punkte liegen und entscheide die Topduelle für sich. Schon dies macht das Duell mit dem HFC für RB Leipzig so unheimlich wichtig.

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Vorfreude

Da wartet es nun also das erste richtig aufregende Liga-Topspiel der Saison. Genaugenommen das erste richtig aufregende Liga-Topspiel seit knapp einem Jahr, als RB Leipzig zu Hause nur 1:1 gegen die schon zu diesem Zeitpunkt weit enteilten Chemnitzer spielte. Denkt man eine Nummer kleiner, dann war vielleicht auch das Heimspiel gegen Holstein Kiel im Februar so ein klein wenig ein aufregendes Liga-Topspiel, weil es damals für die RasenBallsportler darum ging, noch einmal eine Aufholjagd zu starten. Das ging bekanntermaßen drastisch schief.

Nun wartet wieder Holstein Kiel, aber unter völlig neuen Voraussetzungen. Nach Leipzig kommt kein Gegner, der irgendwo im Niemandsland der Tabelle steht, sondern der aktuelle Spitzenreiter der Regionalliga Nord, wenn auch nur mit einem Punkt Vorsprung. Nach Leipzig kommt demnach ein Team, das sich aktuell noch berechtigte Aufstiegshoffnungen macht. Man könnte auch sagen, im Gegensatz zum Februar kommt eine Kieler Mannschaft, die auch etwas zu verlieren hat.

Im Februar kam Holstein Kiel mit einer Menge Spaß im Gepäck angereist, erwischte einen optimalen Abend und reiste mit noch mehr Spaß und diversen Dosen Red Bull im Gepäck wieder zurück nach Hause. Sehr unwahrscheinlich, dass sich die Geschichte in der Form wiederholt. Nicht nur weil die RasenBallsportler im Unschalten auf die Defensive nicht mehr ganz so langsam agieren, wie noch im Februar, sondern auch, weil die Kieler Gäste diesmal selbst ein wenig Druck verspüren. Verlieren wird man jedenfalls nicht wollen und genau das war ihnen beim letzten Aufeinandertreffen vermutlich noch ziemlich egal.

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Kampfbetontes Geduldsspiel

Wenn ich die Bemerkungen Pacults vor dem heutigen Spiel (im Red Bull Audioplayer [broken Link] von gestern) richtig interpretiere, dann hat er ziemlich Respekt vor Augsburg und Angst, dass Mannschaft und Zuschauer im Hurra-Stil untergehen bzw. ein kampfbetontes, kompaktes Geduldsspiel nicht annehmen und aushalten können.

Ich hoffe, die Spieler gehen nicht übermütig in das Spiel, denn hier kommt ein Gegner mit einer ganz anderen Qualität als Wolfsburg. (…) Augsburg ist eine sehr gut organisierte Mannschaft. (…) Mit der gesamten Kompaktheit und Spielern, die sehr rustikal und körperlich dominant sind, wird das ein ganz anderes Spiel als gegen Wolfsburg. (…) Gegen Wolfsburg war für beide Mannschaften viel Platz auf dem ganzen Spielfeld. Das wird gegen Augsburg sicherlich nicht der Fall sein.

Wenig Raum, viel Kampf, robustes Auftreten. Eine Spiel, bei dem man wohl nicht viele Chancen auf ein Tor kriegt und kleine Fehler entscheiden können. Ich für meinen Teil habe auch vor Pacults Aussagen vom heutigen Abend kein Spiel für Feinschmecker erwartet. Dafür hoffe ich auf viel Intensität und im Optimalfall einen spannenden Pokalfight in einem Spiel in umgekehrten Rollen, können doch die RasenBallsportler heute das machen, was sie an ihren Regionalliga-Gegnern immer beklagen. Abwarten, das Spiel des Gegners (zer-)stören und im richtigen Moment zuschlagen. Hoffentlich. Der Worte sind jedenfalls genug gewechselt. Mehr als genug.

One day before tomorrow

Ja, klar. Morgen ist für RB Leipzig DFB-Pokal gegen den FC Augsburg. Der Vorverkauf läuft auch ok und 25.000 Zuschauer plus x sollten es in der zumindest im Unterrang sehr gut gefüllten Red Bull Arena schon werden. Trotzdem lohnt vielleicht noch mal ein kurzer Blick zurück (hinein in den Red Bull Audioplayer [broken Link] vom 21.10.2011, also nach dem Spiel von RB Leipzig gegen St.Pauli II), vor dem Blick nach vorn:

Und dann kriegen wir wieder mit der ersten Chance das Gegentor. (Daniel Frahn)

Wir haben dann in der zweiten Halbzeit mehr oder weniger durch nichts nichts den Ausgleich bekommen. (Peter Pacult)

Also kurz gesagt: Beide liegen falsch. Denn das Gegentor der St. Paulianer war genaugenommen ihre dritte Großchance (eine in Halbzeit 1 beim Stand von 0:0, zwei nach der Pause). Und das Tor kam im Gegensatz zum RB-Treffer auch nicht aus dem Nichts, da das Spiel der Gäste schon zuvor gefährlich aussah und man bereits ein paar Minuten vor dem Ausgleich einen Kopfball nur knapp neben das Gehäuse setzte. Und: insgesamt habe ich 3:3 Großchancen gezählt und das entsprach ziemlich genau den ausgewogenen verteilten, mannschaftlichen Qualitäten. Was die deprimierendste Nachricht des vergangenen Freitag-Abend war.

Ich weiß, Vergleiche mit der Vorsaison nerven, aber die Parallelen – wenn man nur auf RB Leipzig guckt – sind durchaus vorhanden. Auch damals war die Laune bis zum achten Spieltag eigentlich ok. Nach fünf Siegen hintereinander war man auf Platz zwei hinter Chemnitz gerutscht. Ein klarer Auswärtssieg, der Rest knappe Siege und Unentschieden. Das folgende 0:0 beim VfB Lübeck hielt man für einen Ausrutschter, der am grundsätzlichen Aufwärtstrend nichts ändern konnte. Und dann kam am Spieltag 10 der VfL Wolfsburg mit seiner U23 nach Leipzig, gewann bei trostlosem Auftritt der Heimmannschaft mit 1:0 und die Zuschauer pfiffen erstmalig (und berechtigt) in der vergangenen Saison nach einem Spiel. Es war ein Spiel, nach dem man sich eingestehen musste, dass RB Leipzig noch keinerlei spielerische/ spieltaktische Mittel hatte, um den Gegner auszuhebeln. Und man schätzte damals innerhalb des Teams die Lage auch noch völlig falsch ein und attestierte sich selbst eine gute zweite Halbzeit und dass man doch einen Punkt verdient gehabt hätte.

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