Archiv der Kategorie: Vorberichte

Reise ins Unbekannte

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Wacker Burghausen (10.08.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltorti.]

Teil 3 des Drittligaabenteuers. Nach drei aufregenden Auftaktwochen mit dem ausverkauften Spiel beim Halleschen FC, der Hitzeschlacht gegen einen der Aufstiegsfavoriten Preußen Münster und dem Pokalhighlight gegen den FC Augsburg zieht nun so langsam so etwas wie Alltag in die Saison ein. Und mit der Fahrt nach Burghausen geht es zum ersten Mal tief in den Süden der Republik. Eine völlig neue Erfahrung für RB Leipzig, denn südlicher als Plauen kam man bisher in einem Pflichtspiel noch nicht.

Teil der Fahrt ins Unbekannte ist auch die Ungewissheit über die eigene Leistunsstärke. In der Vorbereitung nahm man einige Niederlagen gegen teils höherklassige Gegner mit, die man noch als typische Testspielergebnisse erklären konnte. Halle war von der Spielanlage her ok, angesichts der Schwierigkeiten in der Defensive war der Sieg aber auch glücklich. Gegen Münster fehlte ein Schuss Abgeklärtheit, um eine gute Leistung mit drei Punkten zu krönen. Und gegen Augsburg blieb man ein Stück hinter dem eigenen Leistungsvermögen zurück.

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Abseits des Alltags

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Erstrunden-Begegnung im DFB-Pokal RB Leipzig gegen FC Augsburg (02.08.2013, 20.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger, Daniel Frahn und Tobias Willers.]

So richtig groß ist die Wahrscheinlichkeit nicht, dass man in zwei aufeinanderfolgenden DFB-Pokalauslosungen (an denen man teilnimmt) (in unterschiedlichen Jahren versteht sich) den gleichen Gegner zieht. Zumindest nicht, wenn die frühen Runden mit 32 bzw. 64 Teams gelost werden. Und doch wollte es der Zufall so, dass RB Leipzig bei der zweiten DFB-Pokalteilnahme zum zweiten Mal den FC Augsburg als Gegner zog. Diesmal eine Runde früher als beim letzten Versuch vor zwei Jahren, der für RB Leipzig mit einem Ausscheiden aus dem bundesweiten Pokalwettbewerb als großer Bühne für die sportliche Selbstdarstellung endete.

Die Leserinnen und Leser, die damals dabei waren, werden sich sicherlich noch gut erinnern, dass damals Jos Luhukay mit der in Augsburg nicht unumstrittenen Maßnahme, quasi mit einer B-Elf aufzulaufen, alles richtig machte und ein rumpeliges 1:0 mit nach Hause nahm. Letztlich war das Funktionieren der taktischen Ordnung der gewinnbringende Punkt, dank der man RB 90 Minuten lang fast vollständig vom eigenen Tor fern hielt und vorn eine (bzw. die eine) Chance abeklärt nutzte. „Erste Liga, keiner weiß warum“, hallte es (nicht ganz zu Unrecht) durch die Red Bull Arena als Reaktion auf die Vorstellung des Bundesligisten, aber letztlich taten die Gäste mit einer durchschnittlichen bis guten Zweitligaaufstellung genau soviel wie nötig (aber auch kein Prozent mehr).

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Standortbestimmung

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen Preußen Münster (27.07.2013, 14.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Dominik Kaiser.]

Wenn man der aktuellen Spielzeit, der ersten von RB Leipzig in der dritten Liga, etwas nicht vorwerfen kann, dann ist es ein gemächlicher Start. Mit dem ruhigen Starten in die Saison, ist es in der ausgeglichenen Liga sowieso schwierig. Wenn man aber nach dem ausverkauften und umkämpften Auftaktspiel in Halle gleich gegen Preußen Münster und damit gegen einen der oder sogar den Topfavoriten auf den Aufstieg antritt, dann ist man sofort auf Betriebstemperatur und weiß ziemlich schnell, wo man in dieser Spielzeit steht.

Und während man sich in Münster noch gegenseitig versichert, dass Tradition viel schöner ist, als der erst vor vier Jahren gegründete RB Leipzig mit seinen klar umrissenen sportlichen Zielen (manchmal klingt sowas aber auch eher nach Rufen im Walde), ist doch der sportliche Teil des Aufeinandertreffens zweier möglicher Aufstiegskandidaten wesentlich spannender. Denn gerade sportlich haben die Gäste einiges zu bieten.

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Neue alte Bekannte in frisch bezogenem Drittligahaus

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Halleschen FC (19.07..2013, 20.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ulrich Wolter, Alexander Zorniger, Daniel Frahn und Bastian Schulz.]

Da startet RB Leipzig in eine neue Liga und ein neues, heiß ersehntes Abenteuer und was wartet dort zum Auftakt? Mit dem HFC ein alter Regionalliga-Bekannter. Halle gegen RB Leipzig, mit dieser Partie und einem 0:0 verabschiedete sich Halle vor einem reichlichen Jahr gen dritte Liga, weil Kiel zeitgleich in Hannover verlor. Nachdem RB Leipzig nachgezogen hat, trifft man sich nun zur Saisoneröffnung der dritten Liga wieder.

Wobei die Sache mit den alten Bekannten eine relative ist, denn in Halle ist in den letzten 13 Monaten kaum ein Kaderstein auf dem anderen geblieben. Von den 15 Spielern, die in den zwei Spielen gegen RB 2011/2012 eingesetzt wurden, stehen nur noch vier im Hallenser Kader Mouaya ist verletzt und Lindenhahn, Wagefeld und Müller könnten auflaufen und werden das nach Lage der Dinge auch tun.

Auf Seiten von RB Leipzig sind es dagegen von 19 damals in zwei Spielen eingesetzten Spielern immerhin noch 10, die eventuell auf Revanche gegen jenes Team sinnen, das ihnen damals den Aufstieg wegschnappte und sie bei der 0:1-Heimniederlage im Dezember 2011 fast schon demütigte. Von den Herren Frahn, Schulz, Müller, Rockenbach, Röttger, Sebastian, Ernst, Kammlott, Heidinger und Franke haben allerdings nur die ersten drei sichere Einsatzchancen, die folgenden drei mehr oder minder realistische, die nächsten drei maximal Einsatzchancen über die Bank und Fabian Franke fällt aufgrund seiner längeren Verletzungspause ganz aus der Wahl.

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DFB-Pokal-Los: RB Leipzig vs. FC Augsburg

„Erste Liga, keiner weiß warum.“, hallte es vor knapp zwei Jahren durch das mit rund 34.000 Zuschauern gut gefüllte Rund der Red Bull Arena zu Leipzig. Zu Gast war beim Regionalligisten RB Leipzig  in der zweiten Runde des DFB-Pokals der Bundesligist FC Augsburg und zeigte mit einer B-Elf eine schwache Leistung, die aber trotzdem reichte, um nach einem 1:0 RB Leipzig aus dem Wettbewerb zu werfen. Der Gast hatte clever die eine Chance, die sie kriegten genutzt und defensiv wenig zugelassen. Gut genug, um nicht wie derVfL Wolfsburg eine Runde zuvor zu scheitern, aber auch schlecht genug, um vom Publikum eine größere Portion Hohn mit auf den Nachhauseweg nehmen zu können.

Es war letztlich ein Spiel, nach dem man mit einem guten Gefühl aus dem Stadion ging, weil RB Leipzig einem Erstligisten mehr als Paroli geboten hatte und nur knapp ausschied. Erst einen Tag später wich das gute Gefühl dem leisen Ärger, dass man ein Spiel abgegeben hatte, dass man dem Spielverlauf nach nie und nimmer hätte abgeben müssen.

Knapp zwei Jahre später spielte das Losglück gestern wieder einmal ein merkwürdiges Spiel und präsentierte den RasenBallsportlern erneut das Los FC Augsburg. Nicht schon wieder mag hier in Leipzig, aber sicherlich auch in Augsburg der eine oder die andere gedacht haben. Eine gute Chance auf eine Revanche dürfte aber auch zum hiesigen Fazit der Auslosung gehören.

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Lose ins DFB-Pokal-Glück

Reichlich zwei Jahre ist es nun schon wieder her, dass RB Leipzig erstmalig an der Auslosung einer Runde im DFB-Pokal teilnahm. Eine reichliche Woche lag damals zwischen Sachsenpokal-Triumph und DFB-Pokal-Los. Ein Los, das in Leipzig in jenen Tagen eher gleichmütig aufgenommen wurde. Unterhalb der Bayern, Dortmund oder Schalke schien damals jedes Team nur ein Durchschnittlos sein zu können. Der VfL Wolfsburg jedenfalls versprach rein vom Namen her und trotz Felix Magath nicht die ganz große Fußballbühne.

Konnte ja beim Ziehen der Lose auch keiner ahnen, dass dieses Spiel ein Stückweit auch eine Initialzündung für das Ankommen von RB in der Stadt Leipzig sein würde. Nicht dass man nicht auch schon gegen den Chemnitzer FC im Sachsenpokal-Finale 2011 deutlich gespürt hatte, dass rund um den Verein etwas wächst, aber das 3:2 gegen den VfL Wolfsburg und fast noch mehr das 0:1 gegen Augsburg dann eine Runde später führten RB-Neulinge an den Verein heran und zogen diese gleich in den Bann. Unglaublich wieviele beseelte Stimmen in Bezug auf RB Leipzig bis dato unbeleckter Zuschauer man nach dem Augsburg-Spiel vernehmen konnte.

Nun darf also RB Leipzig erneut dank eines Sachsenpokal-Triumphes gegen den Chemnitzer FC im DFB-Pokal ran, aber die Voraussetzungen sind im Gegensatz zu damals doch andere. Schließlich braucht man den bundesweiten Pokalwettbewerb nicht mehr wirklich zu Vergewisserung, dass es über das klinische Interesse hinaus rund um den Verein eine emotionale Basis gibt. Heute viel mehr als vor zwei Jahren steht tatsächlich das sportliche Ereignis im Mittelpunkt und steht die Imagepflege auf einer überregionalen Bühne dahinter etwas zurück.

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The Final Countdown

Einen kurzen Moment setzte am Mittwoch-Abend wohlige Entspannung ein. Das 2:0, das RB Leipzig im Relegationsheimspiel gegen die Sportfreunde Lotte erzielte, war das optimale Resultat nach einem chancenarmen Spiel und entsprach wohl ziemlich genau dem, was man sich vorher als Idealfall gewünscht hatte. Dazu flog Amir Shapourzadeh und damit der mit Abstand beste Scorer bei den Sportfreunden in der Nachspielzeit noch – umstritten hin oder her – mit glatt rot vom Platz. Sodass die Unsicherheit von vor dem Spiel, was man sich denn wohl für eine Ausgangssituation für das Rückspiel sichern könne, dem beruhigenden Wissen wich, dass die Ausgangssituation ziemlich gut ist.

Je näher das Rückspiel kommt, desto unberuhigender wird die Ausgangssituation aber wieder. So viel kann ja schließlich passieren. Im Fußball sowieso. Eine falsche Elfmeterentscheidung, ein abgefäschter Schuss und schon kippt das Spiel vielleicht in die falsche Richtung. Weswegen das 2:0 zwar ein gutes, aber eben auch kein sicheres Polster ist. Und weswegen bei den Sportfreunden nach kurz hängenden Köpfen auch der Blick nach vorn und auf das unter Umständen machbare gerichtet wurde.

Allerdings haben sich im Gegensatz zum Hinspiel deutlich die Voraussetzungen verschoben. Konnte man im Hinspiel noch erwarten, dass sich die Mannschaften mit ihrem hohen Angreifen und Pressing ein Stückweit neutralisieren, auch weil beide Mannschaften in einem solchen Spiel nicht das letzte Risiko suchen würden, könnte genau dies beim Rückspiel in Lotte nicht mehr der Fall sein. Denn Lotte muss in 90 Minuten mindestens zwei Tore machen und wird entsprechend versuchen, den gegnerischen Kasten mit mehr Vehemenz zu belagern.

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Liveblog zur Relegation: RB Leipzig vs. Sportfreunde Lotte

Auf dem erhofften Weg in die dritte Liga dann heute noch mal eine Premiere. Denn da es noch keine Liveberichte auf den Newschannels der Welt im Vorfeld der Partie gibt, keine Hubschrauber die Mannschaftsbusse verfolgen, keine Experten die relevanten Matchups wieder und wieder bis zum Erbrechen durchexerzieren, sprich man nichts so richtig hat, auf das man nebenbei draufgucken kann, soll es hier und heute gegen meine Aufregung und auch gegen die ja sicherlich bei den geneigten LeserInnen vorhandene Aufregung eine Art tickernden Blog geben, der im Tagesverlauf noch mal über möglicherweise entscheidende Duelle, prägnante Aussagen vor der Partie und ähnliches drüberguckt. Gerne nehme ich auch Anmerkungen aus den Kommentaren thematisch mit auf, wenn denn jemand Anmerkungen machen will. Abschluss des Liveblogs wird am Ende des Tages wie gewohnt der Liveticker von der Pressekonferenz nach dem Spiel sein. (Der Liveticker aktualisiert sich regelmäßig von selbst. Es ist also nicht nötig, die Seite ständig neu zu laden.)

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Relegationsgipfeltreffen

Wenn die Minuten im Schneckentempo und die Tage viel zu langsam vergehen, steht – zumindest wenn man in Fußballdimensionen denkt – ein wichtiges, ein entscheidendes Spiel an. Im Falle von RB Leipzig ist es das erste von zwei Relegationsspielen gegen die Sportfreunde Lotte, in denen es um den Aufstieg in die dritte Liga geht. Hin- und Rückspiel, Europacupmodus. 180 Minuten plus mögliche Zugabe und dann wird eines der beiden besten Regionalligateams jubeln und das andere wegen der irrsinnigen Aufstiegsregel Tränen vergießen.

Wohl kaum ein Duell könnte die Unsinnigkeit der Regionalligareform, mit der die vierte Liga endgültig von der dritten Liga, also der Amateurfußball vom Profifußball, abgekoppelt wurde, mehr verdeutlichen als das Duell zwischen RB Leipzig und den Sportfreunden Lotte. 2,4 Punkte im Schnitt in 30 Spielen und ungeschlagen vs. 2,5 Punkte im Schnitt in den letzten 27 Spielen. Auf der einen Seite ein Team, das in jedem Spiel die Widerstände brechen musste, die ihnen Red Bull als Finanzier, das viele Geld und die sportliche Klasse gemeinhin beim Gegner einbringen. Auf der anderen Seite das Team, das sich in beeindruckender Art und Weise in einer in der sportlichen Breite hochklassigen Liga nach schwachem Saisonstart und gegen alle sportlichen Widerstände und Konkurrenten durchgesetzt hat.

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Alles auf Null

Auf geht es in die aus RB-Sicht wichtigste und wohl auch aufregendste Woche der Vereinsgeschichte (mit einer Pressekonferenz). Eine Woche, in der sowohl RB Leipzig als auch die Sportfreunde Lotte wieder bei Null starten und sich den sportlichen Erfolg, den sie ja mit der Regionalligameisterschaft eigentlich schon errungen hatten, neu erarbeiten müssen. Egal wie es am Ende auch ausgehen mag, die Woche wird mit einem Knall enden. Verbleibt RB Leipzig in Liga 4, würde dies sicherlich nicht komplett die sehr gute Saison in Frage stellen. Aber die Enttäuschung wäre hierzulande riesig, weil es einfach ein Unding wäre, trotz der Überlegenheit in der Liga am Ende nicht aufzusteigen.

Doch was für RB Leipzig gilt, gilt auch für die Sportfreunde Lotte, die in der wohl ausgeglichensten und in der Breite am stärksten besetzten Regionalliga eine überragende Saison gespielt haben und in 38 Spielen 86 Punkte bzw. in den letzten 27 Spielen sogar 68 Punkte holten. Mit reichlich 2,5 Punkten pro Spiel haben die Sportfreunde in den letzten 27 Spielen auch mehr Punkte gesammelt als RB Leipzig, die in 30 Saisonspielen in einer insgesamt sportlich nicht ganz so herausfordernden Liga auf 2,4 Punkte im Schnitt kamen. Teile der RB-Rückrunde verliefen aufgrund der Tabellensitutation aber auch nicht gerade im Hochmotivationsmodus.

Hauptthema beim Biegen auf die Zielgerade der Saison scheint allerdings Daniel Frahn zu sein. Spielt er oder spielt er nicht? Insgesamt kann man auch festhalten, dass die Beantwortung dieser Frage weniger wichtig ist, als sie zunächst scheint, denn vom Erscheinen des Kapitäns hängt das sportliche Wohl und Wehe in den Relegationspartien nicht oder nur zu einem kleinen Anteil ab. Letztlich ist RB Leipzig im Sturm gut aufgestellt und man muss sich über die Besetzung der freien Positionen keine Sorgen machen.

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Der letzte Streich bevor es ernst wird

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig beim Berliner AK (25.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Fabio Coltorti.]

Mit dem Spiel beim Berliner AK startet RB Leipzig das dritte Mal in einen letzten Regionallgaspieltag. Und wieder ist das Spiel nicht mehr wichtig für die Tabelle. Und doch ist die Spannung wesentlich höher und das Gefühl ein besseres. Denn im Gegensatz zum trostlosen Testpflichtspiel für das gar nicht trostlose Sachsenpokal-Finale vor 1.300 Besuchern gegen Havelse vor zwei Jahren und im Gegensatz zum depremierenden Zugucken beim Feiern in Halle letztes Jahr, ist das Spiel in Berlin in diesem Jahr der letzte Schritt vor den zwei wichtigsten Spielen des Jahres, denen jeder rund um RB mit ziemlich heftiger Unruhe entgegen blickt. Das Spiel beim Berliner AK ist genaugenommen ein letzter Testlauf unter Pflichtspielbedingungen und für alle Beteiligten die Möglichkeit die Aufregung vor den Relegationspartien gegen die Sportfreunde Lotte in sportliche oder zuschauende Bahnen zu lenken.

Ansetzungstechnisch ist es eine ganz hübsche Geschichte, dass man am letzten Spieltag quasi zu einem sportlich hochwertigen, internen Duell fahren kann. Denn beim Berliner AK sitzt letztmals Jens Härtel auf der Bank, der ab der kommenden Saison die U19 von RB Leipzig in luftige Bundesligahöhen führen soll. Und Jens Härtel steht der nach RB Leipzig besten Mannschaft der Rückrunde vor (RB Leipzig bisher 32 Punkte, BAK 31, Hertha 30). Mit einem Sieg gegen RB könnte der Berliner AK sowohl in der Heimtabelle punktetechnisch mit RB Leipzig gleichziehen, als auch in der Rückrundentabelle an RB Leipzig vorbeiziehen. Bei einem Sieg bestünde auch noch die (kleine) Chance, Platz 2 hinter RB in der Gesamttabelle einzunehmen. Für die Arbeit von Jens Härtel wäre dies sicherlich eine große Auszeichnung.

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Relegationsvorbereitung

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Carl Zeiss Jena (19.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Sebastian Heidinger.]

Als man sich den Spielplan vor der Saison anschaute, atmete man innerlich tief durch. Am vorletzten Spieltag nach Jena erschien als potenzielles Herzschlagfinale, weswegen man allseits schnell der Meinung war, dass man möglichst schon vor diesem Spiel die Meisterschaft klar gemacht haben sollte. Und jetzt fährt man mit 16 Punkten Vorsprung (bei immer noch einem Spiel mehr) im totalen Entspannungsmodus nach Jena. Und nach dem emotionalen Highlight des Spiels gegen Chemnitz auch mit dem Problem sich binnen zwei Tagen nach den angemessenen Feierlichkeiten wieder fokussieren zu müssen.

Neun Punkte Unterschied zwischen RB Leipzig und Carl Zeiss Jena waren es Anfang Dezember letzten Jahres vor dem direkten Aufeinandertreffen. Neun Punkte waren es auch danach, weil Dominik Kaiser damals kurz vor dem Ende mit seinem Treffer zum 1:1 einen ziemlich glücklichen Punkt sicherte. Die verpasste Chance zum Dreier und zum Verkürzen des Rückstands auf sechs Punkte und die für Jena depremierende Spielausfallszeit nach der Winterpause waren wohl letztlich die Genickbrecher für die sportlichen Ambitionen der Thüringer in Richtung Platz 1. Schließlich waren sie bis zuletzt die Einzigen, die sich zumindest den Willen auf die Fahne schrieben, RB noch abzufangen, wenn die schwächeln sollten.

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Wiedersehen mit sentimentalen Anstrichen

Man wird fast ein wenig sentimental, wenn man die zwei Jahre zurückblickt, die das letzte Duell zwischen RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC inzwischen her ist. Als man sich damals nach einer denkwürdigen Saison, in der der Chemnitzer FC die Regionalliga Nord ziemlich lange nach Belieben dominierte und damit auch die zum Favoriten ernannten RasenBallsportler demontierte, zum Finale im Sachsenpokal wiedersah. Im letzten Spiel für die Spielergeneration Hertzsch rund um ihn selbst natürlich und um Sven Neuhaus, Lars Müller, Nico Frommer und Thomas Kläsener, die zwei Jahre lang den Verein sportlicherseits relativ fest in der Hand hatte.

Ein letzter Aufgalopp mit einem Duell, das die Regionalliga Nord die ganze Saison zuvor beschäftigt hatte, auch wenn es genaugenommen nie ein Duell war, denn RB Leipzig war niemals in der Situation (außer am ersten Spieltag) ernsthaft um den Aufstiegsplatz mitzuspielen. Trotzdem ging es letztlich nur um RB Leipzig und den Chemnitzer FC und nachdem letztere am Anfang der Saison ziemlich direkt erklärt hatten, dass sie natürlich aufsteigen wollen, flogen je näher man seinem Ziel kam immer spitzere Spitzen des leiseren und lauteren Spotts. Manches witziger (wie die Ablehnung  von RB-Spielern als Transferkandidaten wegen anhand des sportlichen Misserfolgs nachweisbar fehlender Eignung), manches weniger (zum Beispiel diese dortmundeske Underdog-Understatement-Nummer), aber eigentlich durchgängig unterhaltsam aufgeladen.

Unter diesen Voraussetzungen einer Demontage in der Liga, diverser Sticheleien deswegen und einer gelaufenen Meisterschaft (die Chemnitz eineinhalb Wochen zuvor ausgerechnet gegen RB Leipzig mit einem 1:0 eingetütet hatte) fand das Sachsenpokal-Finale als Abschluss einer aus RB-Sicht suboptimalen Saison statt. Nach diversen Heimspielen vor teils leergefegten Zuschauerrängen (das letzte Heimspiel gegen Havelse in der Liga hatten offiziell 1.300 Zuschauer gesehen und es waren tatsächlich eher weniger denn mehr) wartete noch mal ein emotionales Highlight. Von 0 auf 100 in kürzester Zeit sozusagen.

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Sportliche Randereignisse

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den FSV Zwickau (12.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger.]

Bereits zum siebten Mal in knapp vier Jahren kreuzen RB Leipzig und der FSV Zwickau (rechnet man ein Testspiel mit ein) nun schon die Klingen. Doch erstaunlicherweise wird das sonntägliche Spiel in der Red Bull Arena erst das zweite sein, bei dem RB Heimrecht hat. Als man das erste Mal in dieser Konstellation gegeneinander spielte, hieß der Spielort noch Stadion am Bad und lag in Markranstädt und für RB folgte (sieht man vom vorigen heimrechtgetauschten Landespokalspiel gegen Blau-Weiß Leipzig ab) das erste Heimpflichtspiel von RB überhaupt. Rund 2.500 Zuschauer, unter ihnen einige Gästefans, sahen im August 2009 einen deutlichen 4:0-Sieg. Wäre ja mal interessant, wie viele der Zuschauer von damals beim neuerlichen Aufeinandertreffen noch/ wieder dabei sind..

Sechs Spiele und knapp vier Jahre später kommt der FSV Zwickau also wieder mal für ein Liga-Auswärtsspiel vorbei. Dass man nach so langer Zeit immer noch in derselben Liga spielen würde, hätten die sportlichen Entscheidungsträger und die ersten Interessierten auf den Rängen damals wohl nicht gedacht. Dass es dazu nur die vierte Liga sein würde aber erst recht nicht. Ist es aber und das Duell gegen den FSV ist tabellarisch und auch faktische ein echtes Spitzenspiel, wenn der Tabellenführer auf den aktuellen Tabellenzweiten trifft.

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Ausgerechnet..

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB gegen Lok Leipzig (08.05.2013, 18.00 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger, Stefan Kutschke und Daniel Frahn.]

Vor zweieinhalb Monaten, als der erste Versuch des D-Wort-Spiels zwischen RB Leipzig und Lok Leipzig anstand und dann doch kurzfristig vom Schnee verweht wurde (Absage am Spieltag vormittags), schien die Sache sportlicherseits klar. RB Leipzig wäre gegen den absoluten Abstiegskandidaten haushoher Favorit und Lok in allen Belangen chancenlos gewesen. Hätte man damals anhand der Saisonbilanzen der beiden Vereine gedacht.

14 Punkte hatte die blau-gelbe Leipziger Fraktion zu diesem Zeitpunkt in 15 Spielen gesammelt. Und das erste Rückrundenspiel nach einer 2:0-Führung gegen Plauen auch nur mit einem Unentschieden beendet. Ganz tief im Keller stand man damals (während RB uneinholbar an der Spitze thronte) und angesichts der wirtschaftlichen Unruhe und der drohend im Raum stehenden Insolvenz hätte niemand ernsthaft einen Pfifferling auf Lok bei deren Auftritt gegen RB gesetzt.

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Emotionales Zwischentief

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig bei Energie Cottbus II (04.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel. Mit Ulrich Wolter zu den Bauvorhaben am Cottaweg. Und mit Alexander Zorniger und Clemens Fandrich zum Spiel in Cottbus.]

Manchmal muss es im Fußballleben auch schwer sein. Da spielt man gerade noch gegen den 1.FC Magdeburg, ein Spiel, das nach Aussage von Stefan Kutschke schon weit vor Anpfiff in den Spielern kribbelte. Dazu die Schüssel mit 7.400 Zuschauern zwar nicht sehr gut, aber trotzdem lautstark befüllt. Mit anderen Worten, es roch ein wenig nach höherklassigem Fußball.

Und dann geht es eine Woche später nach Cottbus zur U23 des Zweitligaclubs. Aktuell Tabellenvorletzter in der Regionalliga. Zwar wird man nicht wie sonst in der Regionalliga üblich auf einem Nebenplatz, nämlich dem der früheren städtischen Konkurrenz Lok Cottbus (wo der vor allem in Magdeburg bekannte Sven Kubis mit dem Fußballspielen begann), sondern im großen Stadion der Freundschaft, in dem sonst der Profiball rollt, antreten. Nicht viel mehr als 300 bis 400 Zuschauer werden trotzdem für eine im Vergleich zum Magdeburg-Spiel in der Woche zuvor gespenstische Atmosphäre sorgen.

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Schlag auf Schlag

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie RB Leipzig gegen den 1.FC Magdeburg (28.04.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Matthias Morys.]

Die aktuelle Woche gibt schon mal ein wenig das Tempo der nächsten fünf Wochen vor. Neun Pflichtspiele stehen nach Lage der Relegationsdinge noch an, bis am 02.06.2013 klar sein wird, wie erfolgreich die Saison 2012/2013 wirklich war und ob die Ungeschlagenserie, die man nun schon seit über einem Jahr mit sich herumschleppt, etwas wert oder nur Augenwischerei war. Crunch time heißt es im Englischen, die Zeit in der Helden geboren werden können.

Den Startschuss in diese Wochen gibt das immer emotionale Duell mit dem 1.FC Magdeburg. Ein Verein, dessen Umfeld immer – und wie man manchmal denken könnte im Wochenrhythmus – zwischen den Gefühlsextremen Profifußballwunsch und Welteruntergangsstimmung zu oszillieren scheint.

Zuletzt schien man wieder mal bei Weltuntergangsstimmung angekommen zu sein. Nach einer insgesamt passablen Hinrunde mit Ausreißern nach oben aber auch nach unten standen alle Zeichen zur Halbzeit des Spiels in Torgelow am 13.04. auf Sturm oder fast schon Orkan. Denn beim abgeschlagenen Tabellenletzten Torgelower SV Greif mit 0:1 zurückzuliegen, war die I-Tüpfelchen auf eine miese Serie von vier erfolglosen Spielen in Serie und unter anderem einer depremierenden 1:2-Niederlage gegen den Abstiegskandidaten Union Berlin II.

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Auf dem Weg ins Fußballglück?

Vor dem Torgelow-Spiel bestand Alexander Zorniger darauf, dass man in das Spiel mit dem vordergründigen Bewusstsein gehen wolle, dass es etwas zu gewinnen gäbe (nämlich drei Punkte) und nicht dass man etwas zu verlieren habe. Das war ein Stückweit Psychotrick vor einem Spiel der Kategorie Pflichtsieg, in dem es im Normalfall nicht so einfach ist, nicht mit dem motivationstechnisch lähmenden Favoritenrucksack auflaufen zu müssen.

Vor dem Spiel im Sachsenpokal-Halbfinale beim FC Oberlausitz Neugersdorf ist die Ausgangslage eigentlich ähnlich, denn in einem Spiel des überlegenen Regionalligaspitzenreiters bei einem Landesligisten (6.Liga) ist die Rollenverteilung klar und der Rucksack des Gewinnen-Müssens vergeben. Aber gerade bei diesem Spiel würden Zornigers Worte extrem passen, denn das Spiel in Neugersdorf ist für RB Leipzig eines, in dem es ein Spiel gegen den Chemnitzer FC (die durch einen Sieg in Zwickau bereits fürs Sachsenpokal-Finale qualifiziert sind) in einer zumindest zur Hälfte gefüllten, stimmungsvollen Red Bull Arena zu gewinnen gibt. Von der noch leicht abstrakten Möglichkeit, über den Gewinn des Sachsenpokals in den DFB-Pokal einziehen zu können, mal ganz abgesehen.

RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC, das wäre die Wiederholung des Finales von vor zwei Jahren, als die RasenBallsportler den frischgebackenen Drittligaaufsteiger in einer umkämpften Partie mit 1:0 niederrangen. RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC, das waren in der bisherigen Historie drei aufgeheizte Duelle auf Augenhöhe, die dem neutralen Beobachter sicherlich noch mehr Spaß machten als dem geneigten RB-Anhänger (der nur einmal befreit jubeln konnte). RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC, das ist ein Duell, bei dem kribbelt es ganz automatisch (zumindest bei mir).

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Spiel der Extreme

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie RB Leipzig gegen den Torgelower SV Greif (20.04.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Dominik Kaiser.]

Als RB Leipzig Anfang November des vergangenen Jahres zu Besuch beim Torgelower SV Greif war, hatten die Gastgeber aus neun Spielen fünf Punkte geholt und standen mit zwei Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz am Tabellenende. 15 Spieltage, aber nur 10 Spiele später haben die Greifen nur einen einzigen Punkt mehr auf ihrem Konto und der Nichtabstiegsrang ist schon auf 12 Punkte (bei einem Spiel weniger) und damit unerreichbar weit enteilt.

War das Duell zwischen Torgelow und RB Leipzig schon ein „Duell der Gegensätze“, so ist die Neuauflage der Partie mit Gegensätzen schon gar nicht mehr zu beschreiben. Denn die sportlichen Unterschiede sind selbst im Vergleich zur einseitigen Hinrundenpartie noch größer geworden. Nach der 0:4-Niederlage gegen RB Leipzig spielte Torgelow am darauffolgenden Spieltag Unentschieden bei Energie Cottbus II. Danach holte man keinen Punkt mehr und verlor winterpausenübergreifend achtmal am Stück.

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Auch harte Nüsse sind zum Knacken da

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie Hertha BSC II gegen RB Leipzig (14.04.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger, Fabian Franke, Niklas Hoheneder und Fabian Ernst.]

Zweiten Mannschaften von Proficlubs wird ja immer ein wenig nachgesagt, dass sie Wundertüten seien. Das dürfte für die U23 von Hertha BSC in besonderem Maße gelten, denn in bisher 18 Saisonspielen durften bereits sagenhafte 38 Spieler in der Regionalliga Nordost ihre Nase in den rauhen Fußballwind stecken. Lediglich der 20jährige Innenverteidiger Jamil Dem stand in allen Spielen im Kader und lief in 17 der 18 Regionalligaspiele auch auf (eine Einwechslung und eine Auswechslung). Interessanterweise gehört Dem zu den Spielern, denen man nicht unbedingt die größten Talente im Hertha-Kader zuschreiben würde.

Unter den 38 eingesetzten Spielern sind naturgemäß auch immer mal wieder Spieler aus dem Profikader gewesen. Bis auf den 19jährigen Torhüter Philip Sprint und den 22jährigen Mittelfeldmann Alfredo Morales, der Anfang diesen Jahres unter Jürgen Klinsmann in der Nationalelf der USA debütierte und zuletzt den Sprung in den Zweitligakader schaffte, war aber niemand dauerhaft für die U23 aktiv. In den letzten Wochen kam allerdings auch Linksfuß Marvin Knoll zu drei Einsätzen für die U23. Da er die letzten zwei Spiele für den Hertha-Nachwuchs bestritt, muss man auch gegen RB Leipzig mit seinem Erscheinen rechnen. Und gute Erfahrungen hat Knoll mit RB Leipzig bereits. In einem Testspiel Anfang 2010 schoss das inzwischen fast schon ewige Talent, das an guten Tagen Spiele in so ziemlich allen Ligen auch allein entscheiden kann, gleich zwei Tore gegen den damaligen Oberligisten.

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