Endspiel der schlechten Verwalter

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim (21.04.2018, 15.30 Uhr) befindet sich die Zusammenfassung von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Viertletzter Spieltag in der Bundesliga. Gewöhnlicherweise noch nicht der Zeitpunkt, zu dem die ultimativen Endspiele anstehen, weil ja schließlich danach noch drei Spiele warten. Die Partie gegen Hoffenheim ist für RB Leipzig trotzdem ein doppeltes Endspiel bzw. doppelt wegweisend, falls es jemand nicht ganz so hochtrabend mag.

Denn im Duell zwischen dem Fünften und dem Sechsten geht es einmal darum, sich die Chance auf einen Platz in der Champions League nächste Saison zu erhalten. Realistischerweise hat nur der Sieger der Partie eine Chance, auch weiterhin noch auf Platz 4 zu schielen. Für den Verlierer dürfte die kommende Saison ohne Königsklasse und viele, viele Zusatzmillionen laufen.

Neben der Champions League ist aber auch der Kampf um die Europa League von größerem Interesse in dem Duell. Zusammen mit Frankfurt bilden Leipzig und Hoffenheim gerade ein Trio, das die Europa-League-Plätze belegt. In diesem Kampf geht es darum, den Quali-Platz zu vermeiden. Quali-Platz ist normalerweise Platz 7. Außer Frankfurt gewinnt den DFB-Pokal und wird in der Liga Siebter oder schlechter, dann ist Platz 6 der Quali-Platz. Um ganz sicher an der Qualifikationsrunde für die Euro League vorbeizukommen, muss RB am Ende der Saison vor Hoffenheim liegen. Hoffenheim ist also sowohl Konkurrent im Kampf um den Champions- als auch um den sicheren Europa-League-Platz.

[Um mal die Sache mit den Europa-League-Plätzen zu verdeutlichen: Drei dieseer Plätze kriegt Deutschland. Der Pokalsieger und der Fünfte ziehen direkt in die Gruppenphase ein. Der Sechste muss in die Quali. Gewinnt jemand den Pokal, der schon für die Champions League qualifiziert ist, wird dessen Europa-League-Platz über die Bundesligaplatzierung vergeben. Dann starten der Fünfte und der Sechste direkt in der Gruppenphase der Europa League und der Siebte muss in die Quali. Wenn Frankfurt in der Bundesliga irgendwas zwischen Platz 1 bis Platz 6 wird, dann ist Platz 7 in jedem Fall (und unabhängig von deren Pokalabschneiden) der Europa-League-Quali-Platz. Wenn Frankfurt Siebter oder schlechter wird und den DFB-Pokal gewinnt (also darüber in die Gruppenphase der Europa League einzieht), wird Platz 6 der Quali-Platz. Wenn man in dieser Saison den Quali-Platz sicher vermeiden will, muss man also Fünfter werden oder zumindest Hoffenheim hinter sich lassen. Oder anders gesagt: Vor einem dürfen nur die vier Champions-League-Teams plus Frankfurt stehen.]

[Um mal die Sache mit der Europa-League-Quali zu verdeutlichen: Als Siebter (bzw. im Fall der Fälle Sechster) der Bundesliga startet man in der zweiten Quali-Runde, die Ende Juli beginnt. Von da ab müsste man im Wochenrhythmus donnerstags um einen Platz in der Gruppenphase spielen. Zweite Runde, dritte Runde, Playoffs. Insgesamt bereits sechs Spiele bis Ende August, um einen der 13(!) Plätze zu ergattern, die auf diesem Quali-Weg überhaupt ausgespielt werden. Wäre naturgemäß für Vorbereitung und Saison wesentlich sinniger, erst am 20.09. direkt in die Gruppenphase einsteigen zu können, wie es der Fünfte und Sechste der Bundesliga können.]

Das Spiel gegen Hoffenheim ist für RB Leipzig (aber auch für die Gäste) also von enormer Bedeutung, was den weiteren Verlauf der Saison und deren Endergebnis angeht.

Entsprechend schlechte Nachrichten, dass der Gast gerade einen ordentlichen Lauf hat. Der Start in die Rückrunde war ein wenig holprig, allerdings spielte man da auch unter anderem gegen Bayern, Leverkusen und Schalke. Seitdem läuft es. Sieben Spiele ohne Niederlage hat man inzwischen auf dem Konto. 15 Punkte holte man seitdem und ist nun wieder heißer Kandidat für Europa, was die Anhänger letzte Woche beim Heimspiel gegen den HSV auch lautstark als Ziel formulierten.

Dass die TSG diese Saison ein wenig unter dem Radar fliegt und ihr abermaliger Kampf um Europa als normal hingenommen wird (bzw. die Durststrecken der Saison sogar als Krisen interpretiert wurden), erstaunt durchaus einigermaßen. Man darf ja nur mal das Gedankenexperiment wagen, einem beliebigen Team der Liga die besten bzw. wichtigsten drei Spieler bzw. eine ganze Achse wegzunehmen, sie durch ordentliche, aber nicht überragende Qualität zu ersetzen und dann Prognosen darüber aufzustellen, wo sie wohl eine Saison später landen würden. Vermutlich würde man selbst von den Bayern dann nicht erwarten, dass sie ihr Niveau beibehalten.

In Hoffenheim verlor man vor der Saison Süle und Rudy an die Bayern und während der Saison ging noch Wagner seinen Mannschaftskollegen hinterher. Eine Achse von der Defensive in die Spitze, eine Achse auch, die die Spielidee bei der TSG nachhaltig prägte, verließ den Verein in den letzten beiden Transferperioden. Und trotzdem steht man schon wieder auf Rang 6 und hat gute Chancen, nächste Saison in die Europa League einzuziehen. Durchaus überraschend, dass das viel weniger Würdigung findet, als es wohl verdient hätte.

Die Saison der Hoffenheimer hätte sogar noch besser verlaufen können, wenn man nicht in hohem Maße Führungen verspielt hätte. In 23 Spielen lag man vorn, nur den Bayern gelang das öfters. Elfmal verspielte die TSG ihren Vorsprung allerdings wieder (so oft wie keine andere Mannschaft) und verlor noch vier der Spiele.

Interessanterweise folgt hinter Hoffenheim in dieser Negativstatistik gleich RB Leipzig, die zusammen mit Schalke am dritthäufigsten, nämlich 22mal in Führung lagen, aber in neun dieser Spiele den Platz nicht als Sieger verließen (und auch vier Spiele nach Führung verloren). Beim Duell Leipzig gegen Hoffenheim treffen also jene Teams aufeinander, die sich in der Bundesliga am schwersten tun, eine Führung auch über die Runden zu bringen (wobei das ein wenig ein statistischer Fehlschluss ist, weil die hohe Zahl an verspielten Führungen auch mit der hohen Zahl an Führungen zu tun hat).

Man sollte also einer Führung für eines der beiden Teams im direkten Duell nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Wobei auch festzustellen ist, dass RB Leipzig besser darin ist, einen Rückstand noch in einen Sieg oder ein Unentschieden zu verwandeln als die TSG. Interessant bleibt das Verspielen von Führungen bei beiden Teams aber in jedem Fall.

Spätestens mit dem Abgang von Sandro Wagner hat sich auch der Spielansatz bei der TSG 1899 Hoffenheim ein Stück verändert und den neuen Gegebenheiten angepasst. Man kann schon auch noch wie in der Vergangenheit, aus dem Ballbesitz heraus agieren. Aber man setzt doch auch wieder stärker auf Umschalten und Geschwindigkeit in die Tiefe. Mit Wagner ist der Wandstürmer in der Mitte Geschichte, sodass man stärker auf die spielerischen Qualitäten von Gnabry, Amiri, Kramaric und Co setzt. Und die spielen sich letztlich besser aus, wenn man sie aus dem Umkehrspiel heraus ausspielt.

Dass man in der Rückrunde wesentlich besser auftritt als in der von Doppelbelastung geprägten Hinrunde zeigt sich auch schön in der Zahl der herausgespielten Chancen. War man vor der Winterpause nur ein durchschnittliches bis unterdurchschnittliches Offensivteam, haben sich seitdem nur die Bayern mehr Torgelegenheiten erarbeitet als Hoffenheim. Entsprechend erarbeitete sich die TSG in 13 Spielen seit dem Winter im Schnitt pro Spiel 2,5 Chancen mehr als der Gegner. Bei durchschnittlicher Defensive, die vor allem in der letzten halben Stunde so ihre Probleme hat.

Hoffenheim ist weiterhin ein sehr flexibles Team, da haben auch die Abgänge von Schlüsselspielern nichts dran geändert. Das System basiert stark auf einer Fünfer- aka Dreierkette, die mit Kadarabek und Schulz auf den Außenbahnen gute und in beide Richtungen des Feldes dynamische Besetzungen hat. Die Formation kann aber sehr unterschiedlich interpretiert werden. Ob das dann ein aggressiv ausgeführtes 3-3-2-2 oder ein passives 5-3-2 oder ein Umschalt-3-4-2-1 ist, wird der jeweiligen Spielsituation entsprechend relativ fließend angepasst. Da sieht man auch immer wieder ganz gut das aktive Coaching von Julian Nagelsmann, der offenbar im Training gute Grundlagen geschaffen hat, dass sein Team auf dem Platz die einstudierten Dinge schnell umsetzt.

Für die Ruhe bei der Entwicklung des Teams spricht auch, dass dann doch auch immer mal wieder Spieler eine Chance kriegen, die lange draußen waren. Ein Nordtveit war letzten Sommer finanziell so etwas wie der Königstransfer und spielte zwischenzeitlich überhaupt keine Rolle. Zuletzt rutschte er aber wieder in die Mannschaft und kann dort flexibel zwischen defensivem Mittelfeld und Innenverteidigung switchen. Ausfälle wie den von Geiger oder Demirbay moderierte man derweil ganz gut weg, weil der Kader in der Breite der ersten 18 auf gutem Bundesliga-Niveau sehr ausgeglichen besetzt ist. Vielleicht ist das die große Stärke der Hoffenheimer, dass es auf den ersten 18 Positionen bei Wechseln kaum Substanzverlust gibt.

Hinten drin hat man derweil mit Oliver Baumann einen Keeper, der so ein bisschen stellvertretend für den Verein auch ein wenig unter dem Radar läuft. Fußballerisch gut. Hält sehr passabel. Ist ein sicherer Rückhalt. Erstaunlich, dass man in Deutschland immer wieder alle möglichen Torhüter in die Nationalmannschaft schreibt, aber irgendwie ein Baumann selten bis nie dazugehört.

Hoffenheim bleibt auch 2018 ein vergleichsweise junges und trotzdem nicht unerfahrenes Team, das durch taktische Flexibilität, eine starke Offensive und hohen Laufaufwand auffällt. Ein Team, in dem mit den Erfolgen aber auch die Ansprüche der Spieler steigen. Rudy, Süle, Wagner weg. Uth nächste Saison zum FC Schalke 04. Kramaric und Amiri werden auch immer mal Wechselgelüste nachgesagt. Auch künftig wird Hoffenheim wohl immer wieder mit Abgängen von Leistungsträgern leben müssen. Aber wirtschaftlich ist das auch Teil der Vereinsphilosophie, Transfereinnahmen zu generieren.

Hier und heute ist Hoffenheim aufgrund seiner vielseitigen Spielweise und einer vor allem offensiv sehr guten Besetzung ein extrem unangenehmer Gegner, gegen den RB Leipzig einen guten Tag braucht, um drei Punkte mitzunehmen. Unschön dabei, dass man mit Upamecano, Laimer, Sabitzer und Halstenberg auf jeden Fall vier Spieler ersetzen muss. Entsprechend sind die Handlungsoptionen für Ralph Hasenhüttl eingeschränkterer Natur. Wobei der Kader immer noch so einiges an Variationen hergibt.

Nach seinem starken Auftritt in Bremen wäre Ademola Lookma sicherlich eine Option für die Startelf. Auch das 4-3-3 funktionierte bei Werder in der zweiten Halbzeit ganz gut, weil Forsberg auf der Acht viel Ballsicherheit einbrachte. Ilsanker nach dem extrem starken Auftritt in Bremen vom Posten des Rechtsverteidigers  wieder aus dem Team zu nehmen, kann man eigentlich nicht machen. Und dann wären da ja noch Augustin, Bruma und Keita, die in Bremen nicht in der Startformation standen. Wird auch diesmal ein interessantes Personalpuzzle.

Mögliche Aufstellungen:

  • RB Leipzig: Gulacsi – Ilsanker (Klostermann), Orban, Konaté, Klostermann (Bernardo) – Forsberg, Demme, Keita (Kampl) – Bruma (Augustin), Werner, Lookman
  • TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Nordtveit, Vogt, Hübner – Kaderabek, Demirbay, Grillitsch, Schulz – Kramaric, Gnabry – Szalai (Uth)

Fazit: El Plastico. Seit Wochen ausverkauftes Haus. Vorletztes Heimspiel der Saison. Wahrscheinlich bestes Fußballwetter. Wegweisendes bis entscheidendes Duell im Kampf um einen Platz in Europa. Zwei Mannschaften, die ihre Stärken vor allem in der Offensive haben und beide einen Sieg brauchen. Da kommt recht viel für einen vielversprechenden Fußballnachmittag zusammen. Ob der Samstag in guter Erinnerung bleibt, wird dann maßgeblich von Spielverlauf und Ergebnis abhängen.

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[Wer das Spiel von RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht vor Ort verfolgen kann und am 21.04.2018, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim

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Ralph Hasenhüttl. | GEPA Pictures - Roger Petzsche
GEPA Pictures – Roger Petzsche

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig gegen bei der TSG 1899 Hoffenheim. Mit Ralph Hasenhüttl.

Ralph Hasenhüttl: Sabitzer, Laimer, Halstenberg natürlich weiter raus. Upamecano und Keita für Samstag fraglich. Keita hat Rücken. Upamecano weiter Oberschenkel. Wird eng. „Sabitzer hat Operation gut überstanden. War wichtig, ihn nicht mehr konservativ zu behandeln. Sonst wäre es wahrscheinlich gewesen, dass die Schulter wieder rausspringt. Ist auf dem Weg der Genesung.“

Hasenhüttl: „Letzte Woche war intensiv. Gegen gute Gegner gespielt. Leider nicht ins Halbfinale der Europa League gekommen. Enttäuschung noch ein, zwei Tage da gewesen.. Aber jetzt vergessen. In Bremen eine zweite Halbzeit gespielt, auf die sich aufbauen lässt. Tut gut, dass wir Zeit haben zum trainieren. Letzte Einheit unter voller Belastung im Elf gegen Elf ist fast zwei Monate her gewesen. Deswegen tat es diese Woche gut, belastende Einheiten zu absolvieren. Unser Spiel braucht Trainingseinheiten. Versuchen, bessere Automatismen zu bekommen. Habe nun die Möglichkeit an Dingen zu arbeiten und intensive Torschussübungen zu machen. Hoffe, dass die Automatismen Woche für Woche besser werden. Brauchen am Samstag einen absoluten Sahnetag. Darauf bereiten wir uns vor.“

Hasenhüttl: Tenor der gestrigen Ansprache vor dem Training: „Nicht in Urlaubsmodus verfallen“, weil unter der Woche keine Spiele anstehen, sondern „an unseren Defiziten arbeiten. Von denen haben sich einige angehäuft in den letzten Wochen.“

Hasenhüttl: „Ist klar, dass es nicht reicht nur einen Punkt zu holen. Müssen auch gegen eine Mannschaft wie Hoffenheim einen Sieg holen bei vier Punkten Rückstand auf Platz 4. Ist auch ein direkter Konkurrent. Hoffenheim musste in der Hinrunde viel durchmachen wie wir in Sachen Belastungssteuerung. Hoffenheim ist wieder stabiler geworden, weil sie die letzten Wochen trainieren konnten. Haben ihr gefährliches Umschaltspiel noch mal forciert und setzen weniger auf Ballbesitz. Profitieren von ihren Qualitäten. Schwere Aufgabe.“

Hasenhüttl zu Lerneffekten aus dem Hinspiel: „Wenn wir dominant sind, brauchen wir eine bessere Kontersicherung.“

Hasenhüttl: „Haben es in der Rückrunde defensiv auf verschiedenen Wegen versucht. Dass wir mehr Chancen zulassen, hat auch mit mehr Ballbesitz zu tun. Abläufe in der Viererkette und im Pressing muss man trainieren. Da müssen wir eine Schippe drauflegen. Mal schauen, was man davon schon am Wochenende sieht.“

Hasenhüttl: „Haben es genossen, international Erfahrungen zu sammeln. Nicht überraschend, dass man dann nicht jedes Wochenende 90 Minuten powern kann. Aber die Erfahrungen waren wichtiger. Aber je länger es geht über das Jahr, desto schwieriger wird es. Sind alle aber einen enormen Schritt weiter. Haben jetzt noch vier Wochen, das Maximum rauszuholen. Nicht unglücklich, dass wir nur noch ein Spiel pro Woche haben.“

Hasenhüttl: „Man wird nicht frischer, dass man sich auf die faule Haut liegt, sondern durch arbeiten, um das Gefühl zu haben, besser vorbereitet in eine Partie zu gehen und mehr Überzeugung an den Tag zu legen.“

Hasenhüttl: „Ich hätte Lookman gern in der Europa League eingesetzt. Konnte er leider nicht. Bringt Qualitäten mit, das zeigt er bei den Kurzeinsätzen eindrucksvoll. Kriegt sicherlich in den letzten vier Spielen viel Einsatzzeit. Wäre einer Verpflichtung nicht abgeneigt. Wichtiger Transfer im Winter gewesen. Hoffe, da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.“

Hasenhüttl: „Wir wissen, was wir dieses Jahr geleistet haben. Heftige Wochen. Aber eien gute Ausgangssituation mit vier Spielen noch was phantastisches zu schaffen. Wenn es noch die Champions League wird, würden wir uns nicht wehren. Haben ja schon gezeigt, das wir da mithalten können. Deswegen wollen wir da noch mal rein.“

Hasenhüttl: „Wäre hilfreich, wenn wir in gewissen Situationen weniger zulassen würden und Vorsprünge verwalten könnten. Haben in der Rückrunde alles erlebt. Vorsprünge hergegeben. Rückstände aufgeholt. Man muss die Erfahrung unter der Woche erst mal machen mit der jungen Mannschaft. Jetzt voll fokussieren auf die letzten Spiele.“

Hasenhüttl zum Videoschiedsrichter: „Sehe das sehr kritisch. Habe auch mitbekommen, dass Mainz schon in der Kabine war. Ist für Zuschauer auf der Tribüne nicht nachvollziehbar. Alles andere als befriedigend. Gibt Nachjustierungsbedarf, wenn man einen Nutzen, nämlich weniger Diskussionen über den Schiedsrichter, haben will.“

Hasenhüttl zur Vertragssituation: „Will ich nicht thematisieren. Gab keine weiteren Gespräche. Haben im Moment andere Sorgen.“

Hasenhüttl: „Abendspiele um 21 Uhr mit vier Mahlzeiten davor sind schon tödlich fürs Body Shaping. Aber jetzt ist es abends hell und dann kann man abends auch noch mal Sport treiben. Mache das gern, wenn es das Wetter hergibt. Vielleicht ein paar Kilo zu viel an Bord, aber die kommen im Sommer wieder weg.“

Hasenhüttl: „Hab mich nicht mit den Fanauseinandersetzungen beim Leverkusen-Spiel beschäftigt. Weiß, dass ich eigentlich bei einem Verein tätig bin, der über eine phantastische Fanszene verfügt. Bin sehr stolz, wie sie uns in dieser Saison unterstützt haben. Bin stolz auf die Stimmung im Stadion. Freut mich, ihnen schöne Wochen bereiten zu können. Hoffe, dass sich künftig wieder alle mitfreuen und dass wir eine einheitliche Stimmung auf der Tribüne haben. Am Wochenende wieder ausverkauft. Wir wollen ein schönes Fußballfest feiern.“

Hasenhüttl: „Nagelsmann macht sehr gute Arbeit. Schätze den Kollegen sehr. Wir haben auch ab und an mal privaten Austausch. Sind oft in Kontakt. Bewundere seine Arbeit. Freut mich, dass er mit seiner Truppe wieder in die Spur gefunden hat. Auch er sagt, dass das Jahr für ihn sehr lehrreich war. Hat dieselben Erfahrung wie ich gemacht. Können beide sagen, dass wir heute ein paar Dinge anders sehen und dass das für uns sehr wichtig war.“

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