Ordentliches Hauen und Stechen

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht vor der Partie von RB Leipzig bei Hannover 96 (31.03.2018, 15.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Ralph Hasenhüttl.]

Der letzte Saisonabschnitt steht für RB Leipzig vor der Tür. Die zurückliegende Länderspielpause war angesichts von 13 reisenden Spielern und nur acht gesunden Spielern, die zu Hause blieben, nur für einen sehr geringen Teil des Kaders eine Erholungspause. Auch das eines der Dinge, mit denen man leben muss, wenn man ein dauerhaftes Topteam aus dem obersten Drittel der Bundesliga sein will.

Auf RB Leipzig warten bis Ende der Saison in den nächsten reichlich sechs bis maximal sieben Wochen noch mindestens  neun und maximal zwölf Pflichtspiele. Das ist eine ordentliche Anzahl an Spielen, zumal es aufgrund der Tabellensituation und des Fortschreitens der Europa League keine unwichtigen Spiele mehr gibt.

Schon in den nächsten zwei Wochen reihen sich mit dem Spiel in Hannover, dem Spiel gegen Marseille, dem Spiel gegen Leverkusen und dem Spiel wiederum in Marseille die wichtigen Aufgaben und Highlights direkt aneinander. Gerade in Bezug auf die zuletzt von Ralph Hasenhüttl angesprochene Frische im Kopf wird das eine Herausforderung. Vielleicht ist das in der Crunch Time der Saison aber auch gar nicht mehr so entscheidend, weil Fokus und Konzentration automatisch höher sind als an einem nasskalten Tag im Dezember, wenn man zu Hause gegen Mainz spielt.

Zu Beginn der letzten Saisonwochen wartet allerdings erstmal die Reise nach Hannover. In der dortigen Arena war RB Leipzig in der Vergangenheit schon zweimal zu Gast und blieb bei zwei Siegen ohne Gegentor. Damals spielte man aber noch in der Regionalliga gegen die U23 der 96er vor ein paar Hundert Zuschauern.

Lang ist es her, nun treffen erstmals die beiden Männermannschaften der Vereine in Hannover aufeinander. Vor wesentlich mehr Zuschauern, von denen ein Teil auf Heimseite allerdings im Clinch mit der Vereinsführung liegt und entsprechend meist den Support verweigert. Was dann teilweise zu einer sehr spielbezogenen, länderspielartigen Stimmung führt. Und zeitweise auch zu Unmutsbekundungen von Teilen des Stadions Richtung 96-Fankurve führte, wenn die den Abgang von Martin Kind forderten, statt ihre Mannschaft zu unterstützen. Aber den schon lange ausgelebten Konflikt in Hannover an dieser Stelle aufzuarbeiten, ist generell und erst recht für einen Außenstehenden unmöglich. Wer sich ein bisschen einlesen will, wird hier fündig und sicherlich auch, wenn man Google anschmeißt.

Für RB Leipzig bleibt die Reise nach Hannover zuerst einmal eine sportliche Herausforderung. Angesichts von zwei Punkten Rückstand auf Rang 4 kann man sich viele Punktverluste nicht mehr leisten, denn auch wenn die Champions League nicht das offizielle Saisonziel sein mag, ist es doch das praktische Saisonziel, wenn man die Äußerungen der Spieler, die das als Anspruch formulieren, ernst nimmt.

Auf den ersten Blick scheint man Hannover zum richtigen Zeitpunkt zu bespielen. Vier Pleiten kassierte 96 zuletzt am Stück. In der Rückrunde holte man aus zehn Spielen gerade mal neun Punkte. Entsprechend stehen nicht mehr viele Mannschaften zwischen ihnen und dem Relegationsrang. Allerdings bleiben auch immerhin noch sieben Punkte Vorsprung und damit eine gute Chance auf den Klassenerhalt, wenn man bedenkt, dass Wolfsburg und Mainz auch nicht gerade Meister des Punktesammelns sind.

Ein bisschen schlechter ist die Laune in Hannover nach einer ordentlichen Hinrunde aber schon geworden. Manager Heldt bekundete nach der Niederlage gegen Mönchengladbach, dass ihn „alles ankotzt“. Das bezog sich zwar vornehmlich auf die miese Stimmung im Stadion, die auch negative Auswirkungen auf die Kaderzusammenstellung habe. Aber es bleibt zu konstatieren, dass man mit der Situation der Auseinandersetzungen mit dem eigenen Anhang in der sportlich erfolgreichen Anfangsphase wesentlich entspannter umgehen konnte, als man das inzwischen tut.

Interessant an Hannover vielleicht, dass es ihnen immer wieder auch gelingt, fußballerische Lösungen für das Spiel aus der eigenen Abwehr heraus nach vorn zu finden. Zuletzt in Dortmund hatte man da auch unter Gegnerdruck immer wieder gute Aktionen, die nicht aus dem Herausschlagen des Balles, sondern aus guten Passstafetten bestanden. Allerdings führen diese Aktionen anders noch als in der Hinrunde nicht mehr zum gewünschten Erfolg. Denn vor allem beim Spiel in den Strafraum fehlt derzeit ein wenig die Genauigkeit. Vielleicht spielt dabei auch eine Rolle, dass vorn mit Jonathas ein in Bestform nicht unwesentlicher Spieler fehlte, der in der Hinrunde, wenn er fit war, einiges zur Offensivkraft der 96er beitrug.

Dass man vor allem in der Offensive ein Problem hat, zeigt sich auch darin, dass man in zehn Rückrundenspielen nur neun Tore schoss (drei der letzten vier Spiele verlor man mit 0:1), während es in der Hinrunde noch 24 waren. Interessanterweise liegt das aber nicht daran, dass man weniger Chancen herausspielt. Die Zahl ist ungefähr gleichgeblieben, die Zahl der Schüsse auf das gegnerische Tor sogar deutlich gestiegen. Nur gehen inzwischen nur noch halb so viele der Schüsse aufs Tor auch ins Tor wie noch vor der Winterpause. Was verdeutlicht, dass man ein Problem im Strafraum und um den Strafraum herum hat.

Einerseits dürften die Abschlusssituationen generell nicht mehr in so guten Positionen stattfinden, weil sich die Gegner auf das Umkehrspiel der 96er eingestellt haben. Dann ist die Chancenverwertung offensichtlich deutlich schlechter geworden. Auch die Besetzung im Strafraum, die in der Hinrunde sehr gut war, weil man mit Füllkrug oder Jonathas sehr viel Physis in den Strafraum brachte und zudem immer wieder zusätzliche Spieler (Harnik, Bebou, Klaus) mit einliefen und für Verwirrung sorgten, ist nicht mehr so konsequent und zwingend, sodass es den Gegnern leichter fällt, die Torabschlüsse der 96er zumindest unter Druck zu setzen.

Für einen Verein, der oft darauf setzte, den Gegner zu spiegeln, seine Stärken aus dem Spiel zu nehmen und dann effizient im Umschaltspiel zuzuschlagen, ist der Verlust der Effizienz ein durchaus ernsthaftes Problem. Aus dem man aber nicht ableiten kann, dass die Mannschaft in ihrer Grundanlage schlechter funktioniert. Es bleibt eine, typisch für Breitenreiter, taktisch gut eingestellte Mannschaft, die mit viel Erfahrung besetzt ist, aber mit Spielern wie Anton oder Bebou auch Kicker mit Perspektive hat. Es bleibt auch eine robuste Mannschaft, die ihre Stärken bei Standards (Sané) ausspielen kann. Und damit bleibt es auch eine Mannschaft, die dem Gegner jederzeit weh tun kann. Allerdings ist die Mannschaft eben individuell auch nicht auf einem Niveau besetzt, dass sie dem Gegner jederzeit weh tun können muss.

Im Winter änderte man an der Kaderzusammenstellung wenig. Relevante Abgänge hatte man nicht zu verzeichnen. Auf Neuzugangsseite verzeichnete man mit dem Kroaten Josip Elez einen Innenverteidiger, der erstmal leihweise geholt wurde, bei dem aber die Kaufoption nach fünf Einsätzen bereits gegriffen haben soll. Nichts spektakuläres, nichts was den Kader entscheidend verändert hätte, sodass man ein solides Bundesligateam geblieben ist. Was negativer klingt, als es für einen Aufsteiger ist.

Entsprechend richtet man es halt derzeit im wesentlichen mit der Mannschaft der Hinrunde. Und setzt weiterhin auf eine bunte Mischung aus (für Bundesligaverhältnisse) überdurchschnittlich hohem Ballbesitz, vermischt mit Balleroberungen und Umkehrspiel und überdurchschnittlich vielen Flanken und Aktionen mit dem Kopf. Nur Bayern und Augsburg finden öfters auf diese Art den Weg zum Torabschluss (wobei auch hier dann die Effizienz fehlt).

Wichtig für RB Leipzig auch, dass man in diesem Spiel körperlich voll da ist. Denn Hannover 96 gehört zu den laufstärksten Teams der Liga. Allerdings war die Tendenz zuletzt eher rückläufig. Nach der Länderspielpause ist aber damit zu rechnen, dass Hannover vor allem im Bereich Intensität und Aufwand sehr viel in das Spiel werfen wird, gegen das man sich wehren muss, wenn man dort Punkte mitnehmen will.

Es wird für RB Leipzig ein interessanter Fight gegen eine solide, erfahrene Mannschaft, die im Heimspiel ihren ergebnistechnischen Negativlauf beenden wird wollen. So richtig viel Vorbereitung hat RB Leipzig für das Spiel nicht. Bis Dienstag war nur eine Rumpfbesetzung vor Ort. Seit gestern sind die Nationalspieler wieder eingegtrudelt. Ilsanker kam allerdings verletzt vom österreichischen Team zurück und ist fraglich. Bei Sabitzer dürfte es nach Bänderriss auch eng werden. Und der angeschlagene Keita hat seit dem Spiel gegen die Bayern auch nicht viel gemacht.

Entsprechend bleiben im Kern wieder mal ein, zwei Trainingseinheiten, um sich auf das Spiel in Hannover vorzubereiten. Und es bleiben viele Spieler, die in der Länderspielpause auf Reisen waren und zusätzliche Einsätze hatten. Was bei der Kaderzusammenstellung (Stichwort Belastungssteuerung vor zwei weiteren englischen Wochen) sicherlich auch eine Rolle spielen wird.

Mögliche Aufstellungen:

  • Hannover 96: Tschauner – Sorg (Elez), Anton, Sané – Korb, Bakalorz (Fossum), Schwegler, Ostrzolek – Bebou, Füllkrug (Jonathas), Klaus
  • RB Leipzig: Gulacsi – Laimer, Orban, Upamecan, Klostermann (Bernardo) – Demme, Keita (Kampl) – Forsberg (Sabitzer), Bruma (Forsberg) – Augustin (Poulsen), Werner

Fazit: Ein für den weiteren Saisonverlauf für beide Teams nicht unwichtiges Spiel. Hannover könnte bei einer Niederlage in die Verlegenheit kommen, doch noch mal nach unten schauen zu müssen. RB Leipzig verlöre bei einer Niederlage Platz 4 eventuell schon sehr deutlich aus den Augen. Entsprechend könnte es ein ordentliches Hauen und Stechen um dieses Spiel geben. Zumal wenn man bedenkt, dass die Gastgeber in Sachen Intensität, Laufaufwand und taktischer Disziplin zu den besseren Teams der Bundesliga gehören.

[Wer das Spiel von RB Leipzig bei Hannover 96 nicht vor Ort verfolgen kann und am 31.03.2018, ab 15.30 Uhr trotzdem dabei sein will, nutze die üblichen Kanäle, also Liveticker und Vereinsradio. Bilder gibt es live bei Sky.]

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Bisherige Duelle RB Leipzig vs. Hannover 96

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Ralph Hasenhüttl. Foto: GEPA Pictures - Andreas Pranter.
Foto: GEPA Pictures – Andreas Pranter.

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Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel von RB Leipzig bei Hannover 96. Mit Ralph Hasenhüttl.

13.09

Nun denn, 28. Spieltag. Letztes Fünftel der Saison. Schon oben geschrieben, dass es jetzt in die Crunch Time geht und jedes Spiel noch mal eine besondere Wichtigkeit bekommt. Das Auswärtsspiel in Hannover zum Auftakt von spannenden Wochen, in denen man viel erreichen, aber auch viel verspielen kann, ist der erste Schritt. Würde sich für die weiteren Aufgaben gut machen, wenn man schon mal ein paar Punkte gutschreiben könnte.

13.12

Wird ein ordentlich schweres Spiel. Die Gastgeber wollen endlich ihre Negativserie von vier Niederlagen am Stück beenden. In den letzten Wochen hatte man ein bisschen Pech, scheiterte aber auch an Problemen im vorderen Viertel, wo es derzeit ein wenig an Präzision und Durchschlagskraft mangelt. Und man bekommt im Umschalten nicht mehr so viele Räume wie in der frühen Phase der Saison. Das wird auch für RB eine der wichtigsten Aufgaben sein, offene Chancen aus dem Umkehrspiel nicht zuzulassen.

13.14

Mal sehen, wie es stimmungstechnisch vor Ort wird. Das Hin und Her und Gezerre zwischen Verein/ Kind und Teilen der Fans geht nun schon ewig. Stimmungstechnisch ist es entsprechend manchmal schwierig vor Ort. Mal sehen, wie sehr das am Samstag eine Rolle spielen wird. 40.000 Heimfans werden erwartet. Irgendwas zwischen 2.000 und 2.500 aus Leipzig.

13.17

Thema heute dürfte natürlich auch die Bayern-Geschichte sein. Solange in Dortmund und München diese Trainerposten für die neue Saison nicht endgültig besetzt sind, wird sich das Thema auch wie Kaugummi ziehen. Außer Hasenhüttl setzt schnell seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag in Leipzig. Aber so wie man ihn bisher kennenlernen durfte, tickt er nicht so, dass er nur wegen öffentlichem Druck eine Entscheidung vorzieht, für die er sich Zeit nehmen wollte. Mal sehen, ob er Lust verspürt, sich heute dazu zu äußern und ob er bei seinem Mantra (noch ein Jahr Vertrag, setzen uns bald zusammen, RB mein erster Ansprechpartner) bleibt.

13.27

Erstmal einen Kaffee nehmen (der …-….-Kühlschrank ist abgeschlossen!!!!^^), die gestrige Podcast-Aufnahme und -Bearbeitung (ja, ich weiß, das merkt man gar nicht^^) ging etwas länger. Freut euch auf ein Audio-Stück in der Länge einer ordentlichen Oster-Prozession.. Morgen dann hier an dieser Stelle im Blog.

13.32

Hasenhüttl: Nationalspieler alle zurück. Heute die letzten zurückgekommen. Ilsanker fällt wahrscheinlich aus in Hannover (Knie). Einige müde Spieler (Upamecano, Augustin) wegen langer Reisen. Sabitzer hat wieder trainiert. Einige Nationalspieler heute individuell (Klostermann, Laimer, Upamecano, Augustin). Keita ist fit.

13.30

Hasenhüttl: Will sich nicht an den Bayern-Spekulationen beteiligen. „Fühle mich hier wohl. Kann mir vorstellen, mit der Mannschaft an den Limits zu schrauben. Hatte gute Gespräche mit unseren Vereinsverantwortlichen. Können uns vorstellen, über 2019 hinaus zusammenzuarbeiten.“ Ein Gespräch mit Mintzlaff und Rangnick zur Zukunft von Hasenhüttl gab es. „Sehr gutes Gespräch. Habe Zeit gehabt, über meine Zukunft nachzudenken. Haben unseren Zeitplan eingehalten.“ Glaubt, dass in der Mannschaft noch Entwicklungspotenzial steckt.

Hat sich nicht viel daran geändert, dass er sich als noch nicht erfahren genug für einen Verein wie die Bayern sieht, weil ja erst zwei K.o.-Runden seitdem gespielt sind.

13.39

Hasenhüttl zu Hannover: „Zuletzt eine Ergebniskrise. Aber wir haben gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte nicht immer gut auszusehen.“ Gehe darum, solche Spiele gut zu absolvieren und zu gewinnen. Könnte für die Qualifikation für die Champions League entscheidend sein. „Mit mindestens genauso viel Leidenschaft agieren wie gegen den letzten Gegner.“

Will sich nicht an der Statistik orientieren, dass auf Siege gegen die Bayern meist Spiele ohne Sieg folgen.

„Haben Punkte nicht gegen Topmannschaften liegenlassen.“ Siegeswillen in das Spiel einbringen.

13.42

Hasenhüttl: „Kein Ausbildungsverein für andere Vereine.“ Auch zukünftig keine Absicht, Stammspieler abzugeben, egal ob Champions League oder nicht.

Spiel gegen Marseille beeinflusst die Kaderplanung für Hannover nicht, weil noch fünf Tage bis zur Europa League sind nach Hannover.

Kann noch nicht sagen, wer Samstag spielt, weil man erst morgen weiß, wer wie müde ist und vielleicht eine Pause braucht. Kader breit genug. „Brauchen jeden einzelnen.“

13.46

Hasenhüttl: 3-4-3 ist auch für die Zukunft eine Option. „Man kann aber nicht erwarten, dass die Automatismen in dem System so funktionieren wie in einem System, das wir seit zwei Jahren spielen.“ Positives Ergebnis gegen die Bayern führt dazu, dass das 3-4-3 weiter im Fokus bleibt.

Spieler freuen sich, „dass es jetzt in die entscheidende Phase geht“. Spieler kamen mit unterschiedlichen Resultaten zurück. Entsprechend Schulterklopfen oder Aufbauen.

„Wird eng oben. Haben die schlechteste Ausgangsposition, ist aber alles möglich. Auch der Zweite kann noch nicht sicher sein. Vier sehr gute Mannschaften vor uns. Zwei werden leer ausgehen. Wird eng bleiben bis zum Schluss. Kleiner Nachteil für uns ist die Doppelbelastung, aber wir haben gelernt damit umzugehen. Jeder muss noch mal alles rauspressen. Bin zuversichtlich, dass wir es schaffen können.“

13.48

Hasenhütt: „Ist mir aufgefallen, dass wir im Fokus stehen. Wir stehen im Viertelfinale der Europa League. Klar gerate ich auch in den Fokus. Damit gehe ich professionell um. Sind aber auch nur Gerüchte, die im Raum stehen, die man nicht an sich ranlässt, um den Fokus nicht zu verlieren.“ Auch Spieler werden beobachtet und müssen damit umgehen.

13.52

Das war es von hier. Hasenhüttl mit einer Art Bekenntnis zu RB. Gute Gespräche. Beidseitig gibt es Vorstellungskraft, dass es zusammen auch über 2019 weitergeht. Um die klare Aussage, dass er bis 2019 bei RB auf der Bank sitzt, hat er sich aber rumgemogelt (oder es mit einem ‚kann mir vorstellen zu verlängern, das sagt alles‘ überspielt). Wie sollte er das auch klar sagen. Würde ja keinen Sinn machen, wenn man mitten in Gesprächen ist und keiner weiß, was am Ende rauskommt und ob man auch bis 2019 weitermacht, wenn Hasenhüttl nicht verlängert. Naja, die nächsten Wochen werden die Gerüchte nicht verstummen. Bis sich die Vertragsangelegenheiten in München oder Leipzig geklärt haben (Dortmund schließe ich mal komplett aus, das macht für Hasenhüttl jetzt und hier kaum Sinn).

13.54

Sei es drum, am Samstag geht es gegen Hannover. Das wird interessant genug. Mal sehen, wie RB diesmal aus der Länderspielpause kommt. Schöne Ostern allerseits und viel Spaß mit der samstäglichen Fußballunterbrechung.

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