3.Liga: RB Leipzig vs. Chemnitzer FC 2:1

Zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen bei 7:7 Toren. So die Bilanz vor dem sechsten Spiel von RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC. Wenn man rein das Spielergebnis des neuesten Aufeinandertreffens nimmt, dann war die sechste Auflage eine der Gesamtbilanz entsprechende enge und ausgeglichene Geschichte. So können Ergebnisse manchmal täuschen, denn über weite Strecken der Partie und insbesondere in der ersten Hälfte war RB Leipzig die deutlich dominierende Mannschaft.

Denn der Chemnitzer FC hatte sein Pulver für lange Zeit schon nach einer Minute und einem Schuss aus 20 Metern, der zumindest im Ansatz gefährlich war, verschossen. Was folgte, war für die nächsten reichlich 30 Minuten eine Demonstration der Unterschiede, die es zwischen einem Aufstiegsaspiranten und einem Team, das sich gerade vor dem Abstieg rettet, eben gibt. Vor allem die Geschwindigkeit von Poulsen und Teigl war für die CFC-Hintermannschaft nie unter Kontrolle zu kriegen, sodass beginnend mit Minute 3, als CFC-Kapitän Bankert einen Poulsen-Schuss von der Linie kratzt, in regelmäßigen Abständen Hochbetrieb vor dem von Philipp Pentke gehüteten Tor war.

In der 25. Minute war es dann soweit und Clemens Fandrich erzielte das längst überfällige 1:0. Und wie es dann manchmal so ist, nicht etwa aus einer der vielen klaren Chancen und Spielsituationen heraus, sondern durch einen phänomenalen Sonntagsschuss mit links aus 25 Metern ins linke Toreck. Wenn Fandrich denn mal Tore erzielt, dann offenbar gerne in dieser sehenswerten Art. Schon sein erstes von insgesamt dreien im RB-Dress, das zum 1:0-Endstand gegen den Berliner AK vor einem reichlichen Jahr war ein Fernschuss mit links, damals allerdings in den rechten Winkel.

Dass es ausgerechnet Fandrich war, war wiederum verdienter Lohn dafür, dass sich Fandrich, der seit der Ernst-Verletzung Anfang Februar als Stammkraft ins Team gerutscht ist, in den letzten Wochen immer besser ins Team integriert hat, diverse Treffer (mit) vorbereitete und überhaupt immer mehr Vertrauen in die eigenen Aktionen und Stärken zu entwickeln schien. Das alte Thema wohl, nichts ersetzt letztlich Spielpraxis.

Nach 35 Minuten folgte dem Tor des Monats ein Tor aus dem Nichts und stellte den Spielverlauf vorerst auf den Kopf. Ein Tor, das einer Aneinanderreihung von Fehlern folgte. Der erste beginnt auf der linken Verteidigungsseite von RB Leipzig, wo nach einem Einwurf drei RasenBallsportler zwei CFCer nicht unter Kontrolle bekommen, sodass Mauersberger durchlaufen und von Kaiser nicht mehr am Flanken gehindert werden kann. Fehler Nummer 2 passiert dann in der Mitte, wo Niklas Hoheneder nicht mit dem durchstartenden Marcel Hofrath mitläuft, sondern stehen bleibt, weil er sich darauf verlässt, dass sich Keeper Benjamin Bellot am Fünfmeterraum den Ball schnappt. Der klebt aber auf der Linie und so sagt Hofrath danke und drückt den Ball aus Nahdistanz über die Linie. Ein komplett überflüssiges Tor und gleichzeitig der erste gefährliche Torversuch der Gäste überhaupt.

Nach diesem Nackenschlag verlor RB Leipzig für den Rest der ersten Halbzeit etwas die Klarheit in den Aktionen. In dem Bemühen, schnell wieder in Führung zu gehen, fehlte es etwas an Genauigkeit und Abgeklärtheit. Trotzdem hat wiederum der sehr agile Poulsen kurz vor der Pause die Chance zum 2:1. Der sehr gute Pentke kann den Einschlag des Balles im Tor aber mit einer hochgerissenen rechten Faust verhindern.

Dass beide Teams mit einem 1:1 in die Kabine gehen, ist letztlich ein Witz, denn genaugenommen müsste es eher 3:0 oder 4:1 heißen. Dass es ein Unentschieden ist, ist neben Pentke und einer Schlafeinlage in der RB-Abwehr auch dem etwas ungenauen Ausspielen von Chancen zu verdanken. Insbesondere der seine Geschwindigkeit sehr gut ausspielende und sehr auffällige, von Jeron Al-Hazaimeh (wurde zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt) vor der Pause nicht in den Griff zu kriegende Georg Teigl, der wegen der Gelbsperre von Anthony Jung wieder ins Team rutschte, kommt über rechts einige Male völlig frei in den Strafraum gerauscht, bringt aber keines seiner Anspiele so an einen freien Mann, dass daraus ein Tor entstehen könnte. Was nur partiell daran lag, dass da niemand frei gestanden hätte.

Verdient, verdienter, am verdientesten - Der Ball landet zum 2:1 für RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC im Netz und Federico Palacios Martinez dreht jubelnd ab, um den Torschützen Dominik Kaiser zu ehren. | GEPA Pictures - Roger Petzsche

In der zweiten Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Teams, dann nicht mehr ganz so deutlich. RB Leipzig immer noch Herr im eigenen Haus, aber lange nicht mit so viel Durchschlagskraft wie in den ersten 45 Minuten. Die Chemnitzer defensiv nun teilweise mit etwas besseren Lösungen. Offensiv lief aber auch nach dem Pausenpfiff nicht viel und bis zum Schlusspfiff verzeichneten die Gäste keine nennenswerte Chance mehr. Man versuchte sein Glück über Standards, von denen man sich einige erkämpfen konnte, aber von denen auch keiner so recht gefährlich werden wollte. Dazu zwei, drei Laufduelle, die im Ansatz gefährlich waren, die aber die RB-Verteidiger gewinnen konnten und das war es mit der mehr als überschaubaren Chemnitzer Offensiv-Herrlichkeit. Selbst wenn man bedenkt, dass mit Garbuschewski der zentrale Vorbereiter fehlt, ist dies ziemlich wenig.

Auf RB-Seite passierte allerdings offensiv mit konkreter Torgefahr auch nicht mehr viel. Eine unübersichtliche Standardsituation kurz nach der Pause. Ein am Trikot zu Boden gezogener Yussuf Poulsen auf dem Weg zum Tor (eine Aktion, die nah an der Notbremse dran war, aber von Schiedsrichter Stegemann nicht mal gepfiffen wurde, weil sie der Linienrichter, der eigentlich perfekte Sicht darauf hatte, übersah). Das war es für die erste halbe Stunde der zweiten Hälfte schon fast.

Bis dann der Knoten mit lautem Knall platzte. Zuerst war es Joshua Kimmich, der auf halbrechts freigespielt wurde und den Ball schon über Pentke gelupft hatte. Doch Innenverteidiger Kevin Conrad hatte etwas gegen diesen Treffer und kratzte den Ball artistisch und etwa einen Meter vor dem Einschlagen von der Linie. Doch quasi in der direkten Fortsetzung der Aktion zahlte sich das aus, was RB Leipzig insbesondere in der ersten Hälfte sehr gut gespielt hatte, nämlich schon in des Gegners Hälfte Druck auszuüben und sich Bälle zu erobern. Und so sind es Poulsen und Teigl die in der Nähe der Mittellinie verlorenen Bällen nachgehen, sodass plötzlich Kimmich rechts freigespielt werden kann, der den durchstartenden Kaiser mit Unterstützung des hackeverlängernden Poulsen bedient. Und Kaiser lässt sich diese Chance nicht entgehen und versenkt den Ball zum bereits 10. Saisontreffer im langen Eck. Ein gleichermaßen verdienter wie befreiender Führungstreffer.

Den Rest des Spiels versucht man noch mal ein bisschen ins Zittern zu kommen. Was schon deswegen nicht gelingt, weil Chemnitz an diesem Tag einfach nicht in der Lage ist, eigenständig Druck aufzubauen. Heidinger muss Fink noch mal einen Ball ablaufen (eine Situation, in der Fink im Strafraum Hand reklamiert, was sich leider nicht auflösen lässt), mehr passiert nicht mehr. Auf der anderen Seite bedient der eingewechselte Palacios Martinez, der in 20 Minuten Einsatzzeit ein sehr hohes Maß an technischen Fertigkeiten und Spielübersicht präsentiert, Yussuf Poulsen, der frei vor dem Tor von hinten einen leichten Rempler bekommt und so den Ball nicht über die Linie drücken kann.

Verdient hat sich RB Leipzig den Sieg vor allem in den ersten 45 Minuten und vor allem wegen der absoluten Dominanz im Mittelfeld, die im Pressing unterstützt von allen Mannschaftsteilen zu vielen Ballgewinnen in des Gegners Hälfte und entsprechend besseren Wegen zum Tor führte. Interessant aber auch die sonst nicht so häufig genutzte Variante, dass sich Demme oder auch Kimmich (wenn ich das richtig gesehen habe) immer wieder zwischen die Innenverteidiger fallen ließen, um sich dort Bälle zu holen und den Spielaufbau einzuleiten. Was der Genauigkeit im Spiel mit dem Ball und somit auch dem spielerischen Auftreten ziemlich gut tat. Wobei den RasenBallsportlern hierbei auch zugute kam, dass sie in ihren Aufbaubemühungen nur sehr eingeschränkt bis gar nicht von den CFC-Offensivspielern gestört wurden. Wenn sich im Saisonverlauf eigentlich etwas gezeigt hat, dann dass fehlender Druck auf den RB-Spielaufbau von hinten heraus, eine eher schlechte Idee ist, wenn man denn etwas mitnehmen will.

Fazit: Letztlich war es trotz des späten Siegtreffers ein mehr als verdienter Sieg für RB Leipzig, weil man dem Gegner im kompletten Gegenatz zum Hinspiel eigentlich in allen Belangen und Mannschaftsteilen und in unterschiedlichem Ausmaß über die gesamten 90 Minuten überlegen war. Eine Überlegenheit, die ein wenig am 4:2-Sieg im Finale des Sachsenpokal vor einem knappen Jahr anknüpfte (auch dies Jahr könnte man noch einmal im Sachsenpokal-Finale aufeinandertreffen) und zum ersten Sieg im vierten Liga-Spiel gegen den Chemnitzer FC führte. Insgesamt eine gute bis sehr gute Leistung im ersten von sechs Endspielen um den Aufstieg in die zweite Liga. Bleiben noch fünf Schritte übrig.

Randbemerkung 1: Duelle zwischen RB Leipzig und dem Chemnitzer FC neigten in der Vergangenheit ja zu einer gewissen Hitzigkeit. Von der gestern weder auf dem Feld noch auf den Rängen allzuviel zu bemerken war. Klar, es war irgendwie ein besonderes Spiel und knapp 18.000 Zuschauer, davon irgendwas unter 3.000 aus Chemnitz zeugen davon, aber der allerletzte Funke entzündete sich in den Duellen auf dem Platz dann doch nicht. Was eventuell auch damit zu tun hatte, dass sich beide Teams im Spielverlauf sportlich nicht wirklich auf Augenhöhe trafen und es für Chemnitz auch letztlich um nicht mehr allzu viel außer Prestige ging. Sodass es letztlich ein relativ normales Drittligaduell mit überdurchschnittlicher Kulisse wurde.

Randbemerkung 2: Langsam fällt einem zum SV Darmstadt 98 auch nichts mehr ein. 16 Spiele ungeschlagen. Von den letzten sieben Spielen sechs gewonnen. Und das letzte davon nun bei gewiss nicht einfach zu bespielenden Preußen aus Münster, wo man 65 Minuten lang zu zehnt spielen musste, weil Tor- und Kartenjäger Stroh-Engel mit gelb-rot vom Platz fliegt. Doch da sieht man dann eben auch die Qualität der Hessen. Man steht defensiv sehr gut und übersteht auch die ein, zwei gefährlichen Situationen, die es in jedem Spiel gibt und macht vorn aus ein, zwei gefährlichen Situationen zwei Tore und hat dabei auch das Glück einen (gerechtfertigten) Elfmeter gepfiffen zu kriegen. Wenn RB Leipzig nicht selbst eine außergewöhnlich gute Rückrunde spielen würde, wäre Darmstadt schon längst Zweiter. So läuft es darauf hinaus, dass in zwei Wochen, am 19.04. in Leipzig beim direkten Aufeinandertreffen in Leipzig, der Kampf um den direkten Aufstiegsplatz 2 zu seinem vorläufigen Höherpunkt kommt. Klar ist aber schon jetzt, fünf Spieltage vor Saisonende, dass RB Leipzig zumindest den Relegationsplatz 3 und damit auch die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal sicher hat. Wenn man die Erwartungshaltung von vor der Saison als Maßtab nimmt, dann ist das sehr, sehr viel. Wenn man allerdings gefühlt seit Monaten auf Tabellenplatz 2 steht, will man ihn natürlich auch bis zum Schluss nicht mehr hergeben.

Lichtblicke:

  • Yussuf Poulsen: Sehr engagierter und auch torgefährlicher Auftritt des jungen Stürmers, der an den meisten Offensivaktionen direkt beteiligt war. Dass es mit einem Tor letztlich nicht klappte, geht auch ein bisschen als Pech durch. Ein Schuss von der Linie gekratzt, ein Schuss unter Bedrängnis mit Reflex gehalten, einmal am Zug zum Tor durch Trikotziehen gehindert, einmal kurz vor dem Einnetzen von hinten gestoßen. Fakt ist, dass Poulsen sich aktuell die Situationen erarbeitet, in denen er Tore erzielen könnte. Fakt ist auch, dass dabei das eine oder andere Tor mehr herausspringen dürfte. Fakt ist aber zuletzt ebenso, dass an manchen Tagen auch ein bisschen Pech dazukommen kann.
  • Clemens Fandrich: Wächst in seine Rolle auf der Acht immer besser hinein. Technisch schon immer sehr beschlagen, traut er sich inzwischen auch Eins-gegen-Eins-Situationen zu und kann so auch immer wieder Lücken reißen. Dazu wird auch das Spiel gegen den Ball immer besser, sodass er in der Mittelfelddreierkette mit Demme und Kimmich wirkt, als hätte er dort schon ewig agiert. Wenn dann noch so ein großartiges Tor wie gegen Chemnitz dazukommt, dann kann man das schon mal stellvertretend für die deutlichen Entwicklungsschritte der letzten Wochen mit einer heraushebenden Nennung würdigen.
  • Georg Teigl: Als Aufbauhilfe für das Projekt Rechtsverteidiger, das bisher leidlich erfolgreich war. Gegen Chemnitz hatte Georg Teigl jedenfalls seinen besten und auffälligsten Auftritt im RB-Dress seit seinem Wechsel im Winter, nach dem er vom Offensivspieler im Crashkurs zum Rechtsverteidiger wurde. Gegen Chemnitz zeigte er, wie man seine Geschwindigkeit offensiv als gefährliche und unruhestiftende Waffe einsetzen kann. Zudem bereitete er das 2:1 durch Ballgewinn in des Gegners Hälfte mit vor. Auf der anderen Seite bleibt auch die Tatsache, dass Teigl in einigen aussichtsreichen Situationen im und am Sechszehner mit ungenauen Bällen die zuvor heraufbeschworene Gefahr verpuffen lief. Aber da fehlt es vielleicht auch einfach noch an Übersicht und am Wissen um die Laufwege der Spieler im Zentrum. Defensiv blieb Teigl aus Mangel an sehr offensiv ausgerichteten Gegenspielern eher unterbeschäftigt und löste die Sachen, die es zu lösen gab, mit seiner Dynamik mindestens zufriedenstellend. Es war bei weitem nicht alles Gold, aber es war ein deutlicher Sprung im Vergleich zu manch anderem Auftritt zuvor und gleichzeitig auch das Zeichen, dass das mit Georg Teigl rechts hinten zumindest Potenzial hat.

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Tore: 1:0 Fandrich (25.), 1:1 Hofrath (35.), 2:1 Kaiser (77.)

Aufstellung: Bellot – Teigl, Hoheneder, Sebastian, Heidinger – Fandrich (89. Röttger), Demme (82. Franke), Kimmich – Kaiser – Poulsen, Frahn (71. Palacios Martinez)

Zuschauer: 17.479 (davon 2.800 Gästefans)

Links: RBL-Bericht, RB-Fans-Liveticker, MDR-Bericht [broken Link], CFC-Bericht, Kicker-Bericht, Pressekonferenz-Liveticker

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Bild: © GEPA pictures/ Roger Petzsche

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10 Gedanken zu „3.Liga: RB Leipzig vs. Chemnitzer FC 2:1“

  1. Bezüglich Darmstadt kommt bei mir immer mehr der Verdacht auf, dass uns viele Teams ans Bein pinkeln wollen und den Darmstädtern die Punkte freiwillig servieren. Anders ist ein solches Ergebnis gestern in Münster fast nicht zu erklären. Ich bin gespannt, ob das Team bei uns am Osterwochenende tatsächlich diese Serie bestätigen kann.

    1. Kategorie unsinnige Verschwörungstheorie.

      Mein Lieblingsbeispiel hierzu, als bei einem Rostock-Heimspiel ein Rostocker vom Platz flog, tauchte die Theorie auf, die Schiris greifen bei direkten Konkurrenten härter durch um RB zu bevorteilen.

      Das ist eine Spur unsinniger als der Einwurf hier ;), aber wenn du das Spiel gesehen hast, fiel vor allem das komische Gelb-Rot für Stroh-Engel auf (RB-Fanradio fragte sogleich, ob das vielleicht Absicht war) wie auch die Harmlosigkeit vom SCP. Darmstadt hat absolut zurecht gewonnen.
      Siehe die Klammer zum Fanradio wird es langsam richtig bunt, eigentlich wollen uns alle aus der Liga haben und jeder will uns ein Bein stellen. Ähm, okee. Es ist und bleibt der Zufall die Mutter aller Dinge.

  2. [OFFTOPIC]
    „Nach 35 Minuten folgte dem Tor des Monats […]“
    Im Normalfall würde ich dir mit dem Tor des Monats von Fandrich absolut zustimmen, wenn da nicht das 4:3 bei Halle – Rostock durch Toni Lindenhahn gewesen wäre 😉

  3. Natürlich hat Hoheneder am Ausgleich eine große Aktie. Scheint so, als hätte er mit Coltorti als Hintermann gerechnet und wollte einen Zusammenprall vermeiden. ^^ Denn natürlich muss Bellot im Fünfmeterraum Ball und Gegner entgegenspringen und beide abräumen. Wieder so eine Situation, in der man denkt, unsere Nr. 1 hätte das mit seiner körperlichen Strafraumpräsenz besser gelöst.

    Allein ihn nach so vielen Monaten wieder im Tor zu sehen, wäre eigentlich ein Grund, nach Neugersdorf zu fahren.

    1. Vielleicht hat man ja schon wieder intensiv mit Coltorti trainiert 😉

      Jedenfalls schon ne komische Nummer mit Benny. Nur 3 Gegentore in 10 Spielen ist überragend. Aber an allen 3en trägt er eine Mitschuld.

    2. Die Statistik ist tatsächlich interessant. Mit einigen sehr guten Paraden dazu beigetragen, dass es nur drei Gegentore wurden. Und auf der anderen Seite bei allen Toren schlecht ausgesehen. Ist das Glas dann halbvoll oder halbleer?

  4. Ich war überrascht. Vor allem von den harmlosen Chemnitzern. Die hatte ich irgendwie anders in Erinnerung.

    Bei unseren Jungs war die Spielweise gut anzuschauen.

    Auch wenn ich jetzt unsere Timo Fans verprelle, seine Zeit bei RBL läuft ab. Jeder sieht es, jeder weiß es.

    Was Darmstadt betrifft, da halte ich es mit AZ und RR. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, kann Darmstadt uns Wurst sein.

    1. Thema Timo Röttger: er wurde nur eingewechselt, um den Spielfluss des CFC zu stören. In 2 Minuten konnte er nichts zeigen.
      Er hätte aber etwas Genauigkeit in das nach dem Siegtor mit dem Chancen zu fahrlässig umgehenden Mittelfeld bringen können.

  5. Thema BB. Das Glas ist halbvoll. Hat uns oft genug den A*** gerettet. Ich bin froh, so ein ETW in unseren Reihen zu haben.

    Thema TR. Meinte generell seine letzten Einsätze.

  6. Man sollte die Leistung eines Torwarts nicht nur an den (halben oder ganzen) Patzern messen. Die großen Rettungstaten sind auch ganz wichtig. Und da fallen mir bei BB gerade mehr ein, als bei Coltorti. Kann aber auch an meinem schlechter werdenden Gedächtnis liegen.

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