Sportliche Randereignisse

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie von RB Leipzig gegen den FSV Zwickau (12.05.2013, 13.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger.]

Bereits zum siebten Mal in knapp vier Jahren kreuzen RB Leipzig und der FSV Zwickau (rechnet man ein Testspiel mit ein) nun schon die Klingen. Doch erstaunlicherweise wird das sonntägliche Spiel in der Red Bull Arena erst das zweite sein, bei dem RB Heimrecht hat. Als man das erste Mal in dieser Konstellation gegeneinander spielte, hieß der Spielort noch Stadion am Bad und lag in Markranstädt und für RB folgte (sieht man vom vorigen heimrechtgetauschten Landespokalspiel gegen Blau-Weiß Leipzig ab) das erste Heimpflichtspiel von RB überhaupt. Rund 2.500 Zuschauer, unter ihnen einige Gästefans, sahen im August 2009 einen deutlichen 4:0-Sieg. Wäre ja mal interessant, wie viele der Zuschauer von damals beim neuerlichen Aufeinandertreffen noch/ wieder dabei sind..

Sechs Spiele und knapp vier Jahre später kommt der FSV Zwickau also wieder mal für ein Liga-Auswärtsspiel vorbei. Dass man nach so langer Zeit immer noch in derselben Liga spielen würde, hätten die sportlichen Entscheidungsträger und die ersten Interessierten auf den Rängen damals wohl nicht gedacht. Dass es dazu nur die vierte Liga sein würde aber erst recht nicht. Ist es aber und das Duell gegen den FSV ist tabellarisch und auch faktische ein echtes Spitzenspiel, wenn der Tabellenführer auf den aktuellen Tabellenzweiten trifft.


Es ist nicht unbedingt eine Riesensensation, dass der FSV Zwickau als Aufsteiger so gut da steht, aber unter dem Stichwort Postivüberraschung kann man sie schon verbuchen. Zwar ist der Rückstand auf RB mit 18 Punkten (ein Spiel weniger) riesig und der Vorsprung auf Jena mit einem Punkt (bei einem Spiel mehr) gering, aber der Tabellenzweite spielt eine absolut stabile Saison.

Nach dem Spiel von RB Leipzig in Zwickau in der Hinrunde am 13.Spieltag (der letzte Spieltag, an dem die Regionalliga-Tabelle nicht verzerrt war!) lag der FSV mit 10 Punkten Rückstand auf RB und einem Punkt Rückstand auf Jena auf Platz 3. 13 weitere Spiele hat man seitdem absolviert und den (zieht man ungleiche Anzahl gespielter Spiele mit in Betracht zieht) Abstand auf Jena stabil gehalten und das Anwachsen des Rückstands auf RB eingedämmt. Wer nach der Hinrunde der Westsachsen gedacht hatte, dass sie über ihre Verhältnisse spielen und das nicht wiederholen können, musste sich eines besseren belehren lassen.

Wobei der FSV Zwickau recht schwer in die vom Winter zerrissene Rückrunde kam, denn in den ersten sieben Spielen nach der Winterpause zwischen Anfang Februar und Mitte April gelang gerade mal ein Sieg (3:0 bei Lok). Ansonsten teilte man sich gleich fünfmal die Punkte und verlor einmal beim ZFC Meuselwitz, wo man gleich drei Gegentreffer kassierte. Was für Zwickauer Verhältnisse ein kleines Weltwunder war, denn in den 25 anderen Regionalligaspielen kassierte man nie mehr als ein Gegentor. Zwar ist die Bilanz von 14 Gegentoren in 26 Spielen nicht mehr ganz so beeindruckend wie nach Spieltag 13, als man noch bei fünf Gegentoren stand, aber trotzdem ist der FSV damit immer noch das defensivstärkste Team der Liga.

Seit der Niederlage in Meuselwitz hat der FSV Zwickau zudem in sechs Spielen fünf Siege eingefahren. Zwar waren nur zwei davon (Magdeburg und Hertha) nicht gegen direkte Abstiegskandidaten, aber trotzdem kann man daraus durchaus eine Stabilisierung in der Rückrundenleistung und ein gewachsenens Selbstvertrauen erschließen. Insgesamt wirkt der FSV schon lange nicht mehr wie ein Aufsteiger und mit diesem Selbstverständnis scheinen sie inzwischen auch aufzutreten.

Was man ziemlich erstaunlich finden kann, denn im Kader der Zwickauer gab es vor der Saison nicht wirklich eine beeindruckende Auffrischung. Mit Unger, Göbel und mit Abstrichen Fugmann haben sich eigentlich nur drei Neuzugänge aus dem letzten Sommer dauerhaft in die Startelf gespielt. Und in der Winterpause holte man im Gegensatz zu den Tabellennachbarn aus Jena und Leipzig auch keinerlei Neuzugänge. Trotzdem tritt man mit einer beeindruckenden Konstanz auf. Weswegen man eigentlich nur daraus schließen kann, dass der erst vor der Saison als Coach angetretene Torsten Ziegner einen sehr hohen Anteil am aktuellen Leistungsstand hat.

Ob das in Zwickau auch bedeutet, dass die Zukunfsperspektiven rosig sind, wird sich aber trotzdem erst noch zeigen müssen. Ziegner bspw. hatte erst kürzlich erklärt, dass der Trainerposten in Jena durchaus nach seinem Geschmack wäre. Zweite Baustelle ist die Stadionfrage, denn die aktuelle Sportanlage „Sojus 31“, auf der man die Heimspiele austrägt, ist selbst für die Regionalliga im Vergleich mit eigentlich allen anderen Spielstätten eine ziemliche Katastrophe. Bis 2105 soll nun ein 18-Millionen-Euro-Neubau für 11.000 Zuschauer entstehen, mit dem man zumindest von dieser Seite her für die dritte Liga gerüstet wäre.

Wobei dann immer noch der Weg aus der Regionalliga heraus gegen Gegner wie Magdeburg, Jena, Berliner AK und eventuell ja auch RB Leipzig und Babelsberg und in anschließender Relegation anstünde. Man braucht als bodenständiger und nicht sonderlich finanzstarker Verein doch eine Menge Glück, um einen solchen Aufstiegsschritt dann auch wirklich machen zu können. Von daher ist es schon wahrscheinlicher, dass sich ein Verein wie der FSV Zwickau eher auf Dauer in der Regionalliga etabliert, als irgendwann tatsächlich den Glückstreffer Aufstieg zu erwischen.

Zumindest vom Fußball den sie spielen her, sind sie definitiv auch so etwas wie die Verkörperung der Regionalliga. Wenn man sich an das Hinspiel erinnert, dann war die Basis des Fußballs eine hohe Aggressivität im Zweikampf und hier insbesondere in den Luftduellen im Mittelfeld. Hier sah RB Leipzig lange gar nicht gut aus, sodass der FSV aus den so gesicherten Bällen immer wieder versuchte, schnell über die Außen zu kommen, wo insbesondere Linksfuß André Luge zu nennen ist, der mit 11 Treffern die FSV-interne Rangliste anführt und gerüchteweise ja in der Winterpause auch auf dem RB-Wunschzettel stand. Darf man sich wieder mal einen Extrablick erlauben.

Letztlich ist aus RB-Sicht so ein ähnliches Spiel zu erwarten, wie unter der Woche in der ersten Halbzeit gegen Lok. Ein Gegner, der versucht zweite Bälle relativ hoch zu sichern und zu verwerten. Ein Gegner, der vor allem über den Luftkampf und Mittelfeldzweikämpfe kommt. Ein Gegner aber auch, der definitiv mehr individuelle und mannschaftliche Klasse bei der Umsetzung einer ähnlichen Spielidee mitbringen dürfte.

Wobei das mit der individuellen Klasse auch ein Knackpunkt sein könnte. Denn Steffen Kellig, der Topstürmer und zweitbeste Torschütze (10 Treffer) im Zwickauer Team ist bereits seit vier Spielen nicht dabei und wird in dieser Saison wegen einer Innenbanddehnung (Innenband, das ist auch bei Daniel Frahn das Schreckgespenst..) nicht mehr antreten. Kelligs Rolle im Hinspiel war mit der zu vergleichen, die Rolleder zumindest 45 Minuten lang im Lok-Dress gegen RB sehr gut ausfüllte, nämlich in Kopfballduellen gegen die Innenverteidiger Bälle für das nachrückende Mittelfeld verwertbar machen. Kellig ist in dieser Kategorie – weit nach Kutschke natürlich -wohl  einer der schmerzfreisten Spieler der Liga und dazu noch ein guter Torschütze, was seinen Ausfall doch recht schwerwiegend machen dürfte. Seine Alternativen Eggert und Ullmann kommen zusammen jedenfalls gerade mal auf 2 Treffer..

Mit dem Zwickau-Spiel beginnt für RB Leipzig das Regionalliga-Finale, in dem nur noch drei Spiele und mit dem Auftritt gegen Zwickau das letzte Heimspiel anstehen. Die drei Spiele, in denen es nacheinander gegen die Nummern 2, 3 und 4 der Tabelle geht. Also noch einmal das ultimative sportliche Programm ansteht. Drei Spiele, in denen ziemlich bis hoch motivierte Gegner alles dafür tun werden, einen Sieg gegen RB mitzunehmen und so den Fame des Brechens der Ungeschlagenserie einzusacken. Aus RB-Perspektive wird sich die Frage stellen, inwieweit das Ziel ungeschlagen bleiben zu können, von Spiel zu Spiel noch mal Extra-Energien freisetzt. Denn gerade das bittere Beispiel Frahn zeigt, dass es hinsichtlich der Relegation eventuell besser ist, in dem einen oder anderen Zweikampf auch mal zurückzuziehen und den einfacheren Weg zu gehen. Wenn man aber gegen Zwickau, Jena und den BAK nicht auch jenseits des spielerischen ein, zwei zusätzliche Körner investiert, dann ist die Wahrscheinlichkeit mindestens eines dieser Spiele zu verlieren jedenfalls relativ hoch.

Mit Zwickau wartet zum Auftakt in die letzten drei Saisonwochen jedenfalls sportlich für Regionalliga-Verhältnisse ein absoluter Knüller, auf den man sehr gespannt sein darf. Dass dieser sportliche Teil im öffentlichen Interesse ein wenig zum Rahmenprogramm der Relegationsauslosung zu werden scheint (zu den Kandidaten für die Relegation verweise ich auf die Relegationswatch-Reihe, an deren Aussagen sich in den meisten Punkten nichts geändert hat.), ist wohl kaum noch zu ändern. Was grundsätzlich auch verständlich ist, denn die Relegationsspiele werden in letzter Konsequenz das entscheidende Highlight der Saison sein, auf das alles hinläuft. Die wichtigsten zwei Spiele der Vereinsgeschichte. Und dementsprechend schielt man schon seit Wochen auch immer wieder auf die anderen Staffeln und überlegt, wen man gern als Gegner hätte und wen nicht. Und genau das wird man am Sonntag um 14.30 Uhr am Ende der Halbzeitpause und damit am Ende der Relegationsauslosung wissen. Klar wird das der aufregendste Moment des Tages.

Positiv daran könnte sein, dass deswegen auch noch einmal ein paar Leute mehr als sowieso schon den Weg in die Red Bull Arena finden werden, sodass es bei wahrscheinlich vergleichsweise kühlen Temperaturen doch kuschelig werden könnte. Der sportlich hochinteressante Wettbewerb und der Sachsenpokal-Final- und Relegationshärtetest gegen den FSV Zwickau hätte es jedenfalls verdient.

Nach dem Lok-Spiel war auf Seiten von RB Leipzig erst mal Wunden lecken angesagt. Was auch bedeutet, dass man aktuell noch gar nicht sagen kann, wer letztlich gegen Zwickau auf das Feld laufen kann. Daniel Frahn kann man ausschließen. Der humpelnde Christian Müller sah gegen Lok auch nicht gut aus. Ob Fabio Coltorti wieder genesen ist, muss man abwarten. Nur die Muskelverletzung von Paul Schinke dürfte nicht so stark ins Gewicht fallen, da Juri Judt wieder im Team stehen sollte. Viele Fragezeichen (auch Sebastian fällt ja weiter aus und Domaschke, Koronkiewicz und Kocin dürften weiter fraglich sein), ein paar Antworten wird vielleicht schon Alexander Zorniger via Pressekonferenz gleich hier drunter unterm Bericht zu bieten haben.

Grundsätzlich ist auch nicht auszuschließen, dass Zorniger dem einen oder anderen nicht verletzten Spieler, von dem er den Eindruck fehlender Frische hat, im Hinblick auf das Sachsenpokal-Finale eine Auszeit gönnt. Dominik Kaiser, dem ja die Wintervorbereitung fehlte, böte sich hier an. Aber auch einige andere. Aufgrund all dieser Möglichkeiten kann man eine Formationsprognose genausogut auswürfeln. Was ich mir an dieser Stelle spare.

Erwähnt sie dagegen noch, dass der FSV Zwickau in bisher fünf Spielen gegen die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 4 noch nie gewonnen und dreimal Unentschieden gespielt hat. RB Leipzig hat dagegen in bisher drei dieser Partien zweimal gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Von der Seite her kann ja gar nichts mehr schief gehen..

Fazit: Sportlich ist das Duell RB Leipzig gegen den FSV Zwickau ein höchst interessantes und für RB eine anspruchsvolle Aufgabe. Da die Meisterschaft aber mehr als deutlich entschieden ist, gerade das auch ziemlich aufwühlende Spiel gegen Lok hinter den Beteiligten liegt und gleichzeitig die mit viel Spannung erwartete Relegationsauslosung den Auftritt der RasenBallsportler überlagert, wird es sehr interessant sein, wie viel Konzentration und Energie man auf RB-Seite in diese Partie tatsächlich mit welchem Personal investieren kann. Der FSV Zwickau wird keine Geschenke mitbringen, so viel ist mal sicher und wenn sich RB Leipzig an der Motivation der Gäste hochziehen kann, dürfte es ein toller Fight werden. Können sie sich nicht mitreißen lassen, wird es ein ganz schweres Spiel. Man darf am Sonntag also auch einfach wegen des Fußballs in die Red Bull Arena kommen..

(Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den FSV Zwickau nicht vor Ort verfolgen kann und trotzdem dabei sein will, nutze am 12.05.2013, ab 13.30 Uhr die üblichen Kanäle, also Liveticker [broken Link] und Fanradio. Auch der MDR wird das Spiel inklusive Relegationsauslosung per Livestream [broken Link] übertragen.)

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Bisherige Duelle RB Leipzig gegen den FSV Zwickau

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Pressekonferenz vom 10.05.2013, zwei Tage vor dem Spiel RB Leipzig gegen den FSV Zwickau. Mit Alexander Zorniger.

11.31

Ansonsten wünsche ich ein schönes Wochenende, einen spannenden Zwickau-Kick und eine gute Relegationsauslosung (was auch immer das für jeden Einzelnen bedeutet). In diesem Sinne gehabt euch wohl.

11.29

So, weniger Redebedarf als gedacht. Alles abgehandelt. Zorniger lässt viel  Respekt für Zwickau erkennen. Für RB wird eine deutliche B-Elf auflaufen, wenn man in dem Zusammenhang B sagen darf. Könnte durchaus eng werden mit der Ungeschlagen-Serie. Schöne Chance für die zwei Stürmer hinten dran auf jeden Fall, sich wieder zu  zeigen. Wird spannend, wie sich ein völlig neu zusammengestelltes Team schlagen wird.

Die Aussagen zu Mast klangen nicht nach einem richtigen Dementi. Klar dürfte sein, dass man noch einen schnellen, jungen Linksfuß braucht und Mast ins Anforderungprofil passt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Gut, dass auch die Schulz-Vertragsfrage mal geklärt ist und sehr gut, dass er nach einem möglichen Aufstieg auch bleibt.

Und bei Schinke sind die Aussagen zu einer Vertragsverlängerung extrem defensiv. Interpretiere das jeder wie er mag.

11.20

Insgesamt seien Vertragsdetails für Zorniger gerade nicht wichtig. Jeder müsse sich reinhängen und den Aufstieg wollen, weil das für jeden Einzelnen – egal wie es für ihn weitergeht – gut sei.

11.18

Zu Morys: Müsse das begreifen, was er hier machen muss, da er hier nicht mehr der Go-To-Guy sei, wie in Großaspach, wo alles auf ihn ausgerichtet war. Das und die Grundphilosophie und Taktik müsse er lernen. Habe gut angefangen und habe dann Pech gehabt, dass Kutschke zum überragenden Mann wurde. Jetzt müsse Morys zeigen, was er für Qualität habe. Wegen solchen Situationen wie dem Frahn-Ausfall ist er geholt worden.

Dennis Mast: “Interessanter Spieler.” Es gäbe aber zig Spieler, die Zorniger gerne hätte. Aktuell interessieren aber nur die Spieler, die da sind.

Bastian Schulz’ Vertrag verlängert sich im Aufstiegsfall um ein Jahr.

Paul Schinkes Vertrag läuft aus und mehr gibt es aktuell nicht zu sagen.

Tim Sebastians Rückkehr zurRelegation kann sich Zorniger aktuell nicht vorstellen, auch weil die Spiel-Pause dann zu lang war (also selbst wenn er bis  dahin fit werden sollte.)

11.12

Morys und Kammlott werden gegen Zwickau starten. Hoffmann wird starten (auch Hoheneder fällt eventuell aus). Nattermann wird auf der Bank sitzen. Auch auf den Sechser-Positionen wird es Änderungen geben.

Potenzielle Relegationsgegner werden schon beobachtet, aber Zorniger kümmert sich noch nicht drum.

Thema Wunschgegner: “Wo wir spielen, wird genauso wenig eine Rolle spielen, wie der Gegner. Werden  alles in die Waagschale werfen.”

“Für uns war das Magdeburg-Spiel ganz wichtig. Nach dem ist jedem von uns klar, was wir tun.” Es habe schon vorher die einzelnen Puzzleteile gegeben, aber gegen Magdeburg habe es erstmals komplett zusammengepasst. “Werden unseren Plan den Jungs weiter einbläuen. Auch den Ausfall von Frahn werden wir positiv nutzen. Bei den Aufstiegsspielen wird es bei uns keinen schwachen Punkt geben.“

11.06

Alexander Zorniger zum Lok-Spiel: “Leipzig hat ein Fußball-Fest erlebt. Fans waren diszipliniert, das tut Leipzig gut. Wir müssen das Spiel wegen der Großchancen gewinnen. Lok hat sich aber aufgrund der Leidenschaft den Punkt verdient. Mit der Veranstaltung konnten alle leben.”

Zu Zwickau: “Halte ich für ne richtig gute Mannschaft. Gute Mischung aus Athletik, Spielintelligenz und Technik.” Diverse gute Spieler. “Wird eine richtige Herausforderung. Werden einiges ändern, auch mit dem Chemnitz-Spiel am Mittwoch im Hinterkopf.” Frahn fällt aus. Franke  und Kutschke haben einen Virus. Judt, Kocin und eventuell Domaschke kommen wieder.

Verletzungen seien hinsichtlich der Relegation egal, von der Einstellung her wird man trotzdem bereit sein. “Es wird nicht passieren, dass wir hinterher sagen, dass wir besser hätten spielen können.”

Für Frahn wird es eng. Das Innenband ist wohl fast bzw. ziemlich komplett durch. Die 18 Tage, die bis zur Relegation bleiben, werden eng für ihn. Zorniger hofft drauf. Operiert wird nicht, Behandlung erfolgt konservativ.

10.58

So, die Räumlichkeiten füllen sich langsam. Alexander Zorniger fehlt zwar noch, aber dürfte auch gleich kommen. Harren wir der Dinge.

10.57

Der BILD-Bericht zu Mast ist inzwischen offenbar auch online. Einfach mal suchen.

10.56

Im RB-Fans-Forum noch ein Verweis auf einen Bericht, dass das Relegationshinspiel eventuell gar nicht am 29., sondern am 30.05. gespielt wird. Wenn sich denn TV-Sender für bestimmte Spiele interessieren und nicht am 29. parallel zur wichtigen (haha) Amerika-Reise der Nationalmannschaft senden wollen. Wie man die Regionalliga-Planung kennt, kommt die Entscheidung am 28.05.. Günstig für alle möglichen Reiseplanungen..

10.46

Als Gossip schon mal vorneweg das Gerücht, das die BILD heute in der Printausgabe streut. Nämlich dass RB am Hallenser Dennis Mast interessiert sein könnte. Der verlasse trotz Vertrag Halle im Sommer und habe verschiedene Angebote. Das Gerücht basiert aber imKern darauf, dass sich Mast das RB-Lok-Spiel in unmittelbarer Nähe von Ralf Rangnick angeschaut hat. Mast ist 21 und offensiver Linksfuß, durchaus eine Position, auf der man sich bei RB vorstellen kann, dass man da Bedarf sieht. Mal gucken, viel Hintegrund hat das Gerücht ja nicht, aber es ist dann auch nicht ganz nichts.

10.41

20 Minuten noch bis zur Pressekonferenz. Themen gibt es reichlich. Lok-Spiel, Zwickau-Spiel, Relegationsauslosung, eventuell ja schon News zur Schwere der Frahn-Verletzung. Das wird dann wohl ne Rekordpressekonferenz. Aktuell wird nur Alexander Zorniger und kein Spieler an dem Termin teilnehmen.

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2 Gedanken zu „Sportliche Randereignisse“

  1. Man kann nur hoffen, das Zorniger am Sonntag gegen Zwickau unsere besten Spieler schont.
    Das hätte er vielleicht auch besser gegen die Kloppertruppe von Rose tun sollen!
    Einsatz war das jedenfalls am Mittwoch nicht, das Treten der Lokspieler war ansatzweise mindestens grenzwertig und brutal.

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