Prototypischer Regionalligafreitag

[Direkt unter dem folgenden Vorbericht zur Partie RB Leipzig gegen den VfB Auerbach (15.03.2013, 19.30 Uhr) befindet sich der Liveticker von der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Mit Alexander Zorniger und Jeremy Karikari. Und der Nachricht, dass Stefan Kutschke in der kommenden Saison nicht mehr für RB Leipzig, sondern wahrscheinlich für den VfL Wolfsburg aufläuft.]

Das schöne an dieser dank Sonntag-Freitag-Rhytmus sehr kurzen Woche ist, dass man sich nicht mehr lang an dem schneebedingt schwierig interpretierbaren Halberstadt-Auswärtsspiel aufhalten und sich auch nicht mehr weiter über verschiedene Aussagen nach der Partie auslassen muss, sondern man direkt in  das nächste Spiel starten kann. Netterweise ein Heimspiel unter Flutlicht. Leider bei weiterhin unwirtlichen Bedingungen und Temperaturen knapp unter Null.

Was der ZSL, also der „Zentralstadion Leipzig Betreibergesellschaft“, die inzwischen die Red Bull Arena statt des Zentralstadions betreibt, den zweiten Wintertest beschert. Denn die reichlichen Schneefälle der letzten zwei Tage werden dank Dauerfrost nicht von alleine verschwinden. Allerdings wird dieser Wintertest unter erleichterten Umständen durchgeführt, denn bis zum Freitag wird – so die aktuelle Prognose – kein nennenswerter Schneefall mehr dazukommen. Sodass nur die Aufgabe besteht, den Schnee einmalig aus den Aufgängen, den Blöcken und dem Stadioninnenraum zu entfernen. Der Rasen dürfte sich dank Rasenheizung bei zwei niederschlagsfreien Tagen von selbst völlig schneefrei präsentieren. Eine Absage wäre jedenfalls – bei aller Vorsicht nach der Absage des Spiels gegen Lok – angeischts der aktuellen Wettervorhersagen sehr erstaunlich.

Wenn denn gespielt wird, dann stellt sich ein Team in Leipzig vor, das zwar schon fünfmal gegen RB gespielt hat, aber noch nie in der Red Bull Arena zu Besuch war. Was für den Verein, der RB Leipzig grundsätzlich eher gewogen scheint, sicher ein hübsches Erlebnis sein wird. Eines, das fast schon typischerweise auch ein paar Prozent mehr aus den Spielern herauskitzeln wird.

Das wird aber auch nötig sein, denn die RasenBallsportler sind nach dem Unentschieden in Halberstadt sicherlich sehr erpicht auf einen Sieg. Und der VfB Auerbach ist in der bisherigen Saison nicht gerade als auswärtsstark aufgefallen. Einen Sieg und zwei Unentschieden sammelte der Club in immerhin schon neun Auswärtsspielen. Wobei der Sieg vom letzten August und aus dem zweiten Auswärtsspiel der Saison resultierte, also fast schon nicht mehr wahr ist. 3:2 hieß es damals in Plauen.

Ansonsten sind die Ergebnisse auf fremden Platze, gerade bei direkten Abstiegskonkurrenten sehr durchwachsen. Jeweils Unentschieden bei Cottbus II und Union II. Und in Torgelow und bei Lok Leipzig sogar verloren. Gut für Auerbach, dass man all diese Vereine in der Rückrunde im heimischen Umfeld empfangen und nach Lage der Dinge nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird.

Andererseits könnte es angesichts der bisherigen Bilanz nach der Winterpause auch noch mal eng werden. Denn in drei Spielen (kein Team der Regionalliga Nordost absolvierte bisher mehr Spiele nach der Winterpause) setzte es für den VfB Auerbach drei Niederlagen. Die Niederlage zu Hause gegen Magdeburg auf Schnee kann man sicherlich aufgrund der Bedingungen schwerlich beurteilen. Dass man bei der U23 von Hertha BSC und vor allem bei Germania Halberstadt aber sang- und klanglos unterging, ist allerdings ein kleineres Alarmzeichen.

VfB-Coach Dünger klagte dann zuletzt auch zurecht über die heimischen Trainingsbedingungen, die angesichts des Winters nicht vorhanden seien. Und auch seit dem 03.03. und dem letzten ausgetragenen Spiel (bei Hertha) dank Neuschnees nicht besser geworden sein dürften. Trotz dreier Spiele seit der Winterpause dürfte der VfB Auerbach also weder im Spielrythmus sein, noch in Bezug auf sein Fußballspiel mitten im Saft stehen. Ein klarer Vorteil für RB Leipzig.

Trotzdem dürfte der VfB Auerbach mit jener Mischung aus Kampf und zielgerichtetem Spiel in die Red Bull Arena kommen, die sie bereits in den vergangenen Oberliga-Spielzeiten zu einenm unangenehmen Gegner machten. Gleichzeitig sehr robust und spielerisch nicht zu unterschätzen. Wer sich daran erinnern mag, wird es noch vom Hinspiel, als RB Leipzig ein 4:3 über die Zeit rettete, wissen. Besonders in Erinnerung blieb der bemitleidenswerte Paul Schinke, dem als allein gelassener Linksverteidiger die Bälle um die Ohren flogen und die Leute davon sprinteten. Wobei man nicht genau weiß, ob der heutige Paul Schinke, der sein Dasein gerade mit Auftritten in der zweiten Mannschaft fristet, nicht noch bemitleidenswerter ist.

Es ist zu erwarten, dass der VfB Auerbach im Rückrundenspiel bei RB Leipzig ähnlich auftreten wird wie beim Hinrundenspiel. Zumal im Kader, der in der Sommerpause nur sehr dezent verändert wurde (lediglich vier Neuzugänge), in der Winterpause gar keine Auffrischung vollzogen wurde. Sprich, der VfB über eine eingespielte Mannschaft verfügt, in der jeder weiß, wie er das System mit Dreierkette, die im Fall der Fälle bei zurückfallenden Außendspielern auch eine Fünferkette sein kann und in der sich zeitweise einer der drei Spieler wie eine Art absichernder Libero hinter die beiden anderen Innenverteidiger zurückfallen lässt, zu spielen hat.

Eine interessante taktische Variation, die aber auch – wie im Hinrundenspiel gesehen – gerade auf den Außenpositionen so ihre Schwachpunkte hat. Da andersherum die Stärken des VfB Auerbach im schnellen Spiel über die Außen liegen, darf man sicherlich ein an Torchancen nicht armes Spiel erwarten. Und in einem offenenen Schlagabtausch würde ich RB Leipzig im Normalfall stärker sehen, auch wenn nach fünf Partien mit nur fünf eigenen Treffern leichte Zweifel natürlich nachvollziehbar sind.

Auf Seiten der RasenBallsportler stellt sich nach dem Platzverweise gegen Stefan Kutschke beim Halberstadt-Spiel die Frage, ob gegen den Tabellenelften, der den Klassenerhalt noch lange nicht gesichert hat, wieder Carsten Kammlott zurück in die Startelf rutscht oder ob Matthias Morys der Einfachheit halber von der rechten Seite auf die zweite Position im Sturm rutscht (und so Platz wird für Timo Röttger oder auch Clemens Fandrich auf rechts). Zudem stellt sich die Frage nach einer Rückkehr von Dominik Kaiser, der mit der U23 am vergangenen Wochenende 90 Minuten lang auf dem Platz stand und dort eine Art finalen Belastungstest durchführte. Weswegen man davon ausgehen könnte, dass er am Freitag zumindest auf der Bank Platz nimmt.

Auch ein Gedankenspiel wäre ein Einsatz von Clemens Fandrich wert, der sich in reichlich 20 Minuten in Halberstadt mit viel Dynamik für die Startelf anbot. Für ihn könnte der Zehner Thiago Rockenbach, aber auch einer der beiden Außenspieler Schulz oder Morys/ Röttger weichen. Bliebe als letztes noch die Linksverteidigerposition, die zuletzt zweimal von Fabian Franke besetzt wurde und auf der Juri Judt zurückkehren könnte. Angesichts der auf den Flügeln zu erwartenden Zweikämpfe sollte man aber eher davon ausgehen, dass Fabian Franke dort seinen Platz behält.

Keinen größeren Einfluss dürfte nach Lage der Dinge der Zustand des Rasens auf die Startelf haben. Da kein Schnee liegen und der Platz vergleichsweise gut abgetrocknet sein dürfte, gibt es eigentlich keinen Grund, die Aufstellung stärker auf Körperlichkeit und Kopfballstärke zu trimmen. Ganz im Gegenteil dürfte die Abwehrreihe der Auerbacher sowieso eher am Boden als in der Luft zu knacken sein. Und da sie ihre Schwachstellen in der Abwehr-Dreierkette außen haben ist nicht einmal eine Umstellung auf ein 4-4-2 mit Doppelsechs (zum Beispiel Karikari/ Kaiser) und zwei schnellen, offensiven Außenspielern denkbar.

Vielerlei Möglichkeiten, aus denen ich – müsste ich tippen – die Variante Coltorti – Müller, Hohenender, Sebastian, Franke – Fandrich, Karikari, Schulz – Rockenbach – Kammlott, Frahn wählen würde. Denkbar wäre allerdings auch die Variante zur Stärkung des Flügelspiels Coltorti – Müller, Hoheneder, Sebastian, Franke – Röttger/ Fandrich, Karikari/ Schulz, Kaiser, Morys – Kammlott, Frahn. Wobei Auerbach im zentralen Mittelfeld relativ dünn aufgestellt ist und von daher ein 4-4-2, das das Mittelfeld mit dünn macht, auf RB-Seiten eher unwahrscheinlich erscheinen lässt.

[Update 13.03.2013: Da Rockenbach krankheitsbeding ausfallen wird, schlägt wohl ziemlich sicher die Stunde von Clemens Fandrich. Das sähe dann möglicherweise so aus: Coltorti – Müller, Hoheneder, Sebastian, Franke – Röttger/ Morys, Karikari/ Kaiser, Schulz – Fandrich – Kammlott, Frahn oder im 4-4-2 Coltorti – Müller, Hoheneder, Sebastian, Franke – Röttger/ Fandrich, Karikari/ Kaiser, Karikari/ Schulz, Morys – Kammlott, Frahn.]

Angesichts der Tatsache, dass wegen des neuerlichen Wintereinbruchs wohl am Wochenende in kaum einem Stadion gespielt werden dürfte, bietet sich für RB Leipzig schon wieder die Chance, den Vorsprung noch weiter auszubauen. Aktuell hat man je 13 Punkte Vorsprung auf die ein bzw. zwei Spiele im Rückstand befindlichen Konkurrenten aus Zwickau und Jena. (Wobei Zwickau formal keine Konkurrenz mehr ist, da sie auf einen Antrag auf Drittligalizenz laut Kicker verzichtet haben und somit auch dann nicht an den Relegationsspielen teilnehmen dürften, wenn sie denn Erster werden würden.) Und gegen Auerbach, gegen die RB Leipzig bisher in fünf Partien fünfmal erfolgreich war, haben die RasenBallsportler am Freitag die Chance, diesen Vorsprung zumindest für einen bzw. zwei Tage, vermutlich aber für länger, auf 16 Punkte auszubauen. Klingt viel, ist bei dann drei Spielen mehr als Jena aber auch nicht ganz so viel. Und sowieso ist Vorsicht geboten, denn schon in Halberstadt endete eine über fünf Spiele währende verlustpunktfreie Serie in einem Unentschieden.

Fazit: Gegen Auerbach erwartet RB Leipzig das vierte Spiel nach der Rückrunde gegen eine robuste Mannschaft, die man wohl gut und gern als Regionalligaprototypen bezeichnen könnte. Eine Mannschaft, die wie Halberstadt, Neustrelitz und mit Abstrichen Rathenow sich sicherlich dauerhaft in der Viertklassigkeit etablieren kann, aber wohl auch nie ernsthaft gen dritte Liga schlittern dürfte. Es wartet wie schon im Hinspiel ein taktisch hochinteressantes Match gegen ein lange zusammengewachsenes und schwer zu bespielendes Team (wenn sie denn in der Abwehr halbwegs die Ordnung halten). Und trotzdem sollten in diesem Heimspiel die Punkte in Leipzig bleiben. Erstens, weil RB Leipzig natürlich das bessere Team ist. Und zweitens, weil die Punkte als psychologisches Zeichen an die Konkurrenz, dass man sich nur wegen eines Unentschiedens in Halberstadt keine Hoffnungen machen braucht, recht wichtig wären.

(Wer das Spiel von RB Leipzig gegen den VfB Auerbach nicht vor Ort verfolgen kann und trotzdem dabei sein will, nutze am 15.03.2013, ab 19.30 Uhr die üblichen Kanäle, also Liveticker [broken Link] und Fanradio.)

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Bisherige Duelle RB Leipzig gegen VfB Auerbach

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Pressekonferenz vom 13.03.2013, zwei Tage vor dem Spiel RB Leipzig gegen den VfB Auerbach. Mit Alexander Zorniger und Jeremy Karikari. Und der Verkündung des Kutschke-Abschieds.]

11.43

Na das war doch mal eine Pressekonferenz mit einem ordentlichen Informationshammer. Kutschke wird also nicht verlängern und ob der Berater mit seiner Behauptung, Kutschke gehe nach Wolfsburg Recht behält, wird man sehen müssen. Mich persönlich überrascht nicht, dass er geht, sondern wohin er gehen soll. Insgesamt sollte der Verlust für RB Leipzig aber auffangbar sein. [Update 13:2o Uhr: Wolfsburgs Manager Allofs hat erklärt, dass die Vereinbarung mit Kutschke vor seiner Zeit getroffen worden sei und man sich natürlich daran halte. Das könnte möglicherweise auch bedeuten, dass Allofs eine Leihe zum Beispiel nach Dresden in Betracht zieht.]

Zwei Tage sind nun Zeit, diese Information zu verarbeiten und intensiv zu diskutieren. Dann kommt  Auerbach und hoffentlich jetzt endgültig das letzte Spiel bei Frosttemperaturen. Eine schöne Restwoche bis dahin.

11.40

Noch ein (existenzieller) Hinweis in eigener Sache:

Für jede(n) Unterstützer(in) dieses Blogs und jeden Unterstützungsbetrag (startend bei 20 Euro pro Jahr) bin ich sehr dankbar.

11.38

Zudem: Das Spiel gegen Lok wird am 08.05. bereits um 18 Uhr angepfiffen.

Und den abgebrochenen NOFV-Satz noch vollendet: Die Vereine dürfen in der Rückrunde ihre Spiele auch auf Kunstrasen austragen. Wenn es kein Sicherheitsspiel ist und die Verhältnisse im Umfeld des Kunstrasens eine Austragung zulassen (also bspw. bei 100 Zuschauern bei Union II). Spiele am Cottaweg wird es demnach nicht geben. ;-)

11.33

Zorniger noch zu Kutschkes Rot-Schwäche: Wenn Kutschke in einen Zweikampf geht, dann sieht es mit seiner Körpergröße immer krass aus. Die zweite gelbe in Halberstadt nehme er ihm nicht so übel, weil er da die Chance auf ein Tor hatte. Allerdings habe er ihm in der Pause noch gesagt, dass er nicht mehr so grätschen soll. Und die erste gelbe Karte in Halberstadt sei unnötig gewesen. Wenn er in oberen Ligen vor 45.000 Zuschauern auswärt so grätscht, würde auch keine Schiedsrichter mal eben die Augen zudrücken..

11.30

Zorniger habe Kutschke erklärt, wo er dessen Defizite sieht, aber ihm nicht zu einem höherklassigen Wechsel oder nicht beraten. Wenn er zweite oder erste Liga spielen will, dann müsste er hier in Leipzig noch sehr lange warten. Und so jung ist er nicht mehr. Ob man sich höherklassig dann durchsetzen könne, sei von Spieler zu Spieler unterschiedlich. “Würde mich nicht wundern, wenn er gleich einschlägt.” Vielleicht brauche er aber dann auch noch ein bisschen, weil seine Defizite in der Spielgenauigkeit durchschlagen. “Kutschkes größtes Potenzial ist sein Einsatz und sein Herz.”

Zorniger mag Kutschke und lässt ihn nur ungern gehen.

Zu Auerbach: Haben viel gute Qualität in der Offensive. Haben in der Rückrunde bisher drei Spiele verloren und sind noch nicht in die Gänge gekommen. Aber man müsse die Offensive und Bocek im Auge behalten. Man wolle das eigene Spiel durchbringen und wieder einen weiteren Schritt machen. Man solle sich in der Einschätzung Auerbachs am Hinspiel und nicht an der aktuellen Situation orientieren.

11.22

Zorniger zum Kutschke-Thema: Richtig sei, dass der Berater den Verein kürzlich informiert habe, dass Kutschke am Ende der Runde nach Wolfsburg gehen wird. “Wir werden ihn unterstützen bis zum Ende der Runde und wenn er weiter konzentriert arbeitet, dann wird er weiter nominiert werden.” Kutschke solle – so Zorniger halb im Spaß – mal aufpassen, wo er seine Autos parkt (die BILD hatte berichtet, Kutschkes Auto vor dem Dynamo-Stadion gesehen zu haben).

Zorniger sei nicht überrascht gewesen, da man habe mit Kutschke verlängern wollen und er nicht gewollt habe.

“Ich hoffe mal, dass Wolfsburg Bescheid weiß. Der Berater hat es uns jedenfalls gesagt.”

11.19

Zorniger: “Karikari und Kaiser zusammen kann ich mir für Auerbach vorstellen.”

Zorniger widerspricht der Aussage, dass die Rückrunde bisher nicht so souverän gewesen sei. Neustrelitz sei schlecht gewesen. Aber Rathenow sei von der Spielanlage genau so gut wie einige Hinrundenspiele gewesen. Halberstadt fällt wegen der Umstände aus der Analyse heraus. “Man muss in so eine Runde erst rein kommen.” Zumal man angesichts der Ausfälle teilweise noch gar nicht das Gefühl habe, dass die Rückrunde schon losgegangen sei.

11.15

Der NOFV hat laut Shoukry entschieden, dass man ab sofort in der Regionalliga auch auf Kunstrasen spielen dürfe.

Zorniger: “Gesamtziel heißt Meisterschaft und den Punkt in Halberstadt muss man da mal mitnehmen. Sind eigentlich ganz gut ins Spiel hineingekommen. Konnten aber unsere Chancen aus dem Gegenpressing nicht nutzen. Bin insgesamt zufrieden gewesen. Wir müssen auch damit umgehen, was auf dem Platz ist.”

“Rockenbach ist krank und wird ausfallen (Grippe). Kutschke fällt aus (Sperre wegen gelb-rot). Hoffmann hat Rückenprobleme und konnte deshalb nicht in der zweiten Mannschaft mitspielen. Ansonsten sind alle dabei.”

“Kaiser ist eine Option für Auerbach.”

11.11

Karikari: Hinrunde sei schwer gewesen, weil er gleich zwei Todesfälle im Familienumfeld gehabt und er zum ersten Mal in der Karriere teilweise nicht mal im Kader gestanden hätte. “Aber Fußball ist ein Tagesgeschäft und plötzlich stehe ich in der Startformation und möchte das auch weiterhin.”

Berater habe soweit Karikari weiß Gespräche geführt in der Winterpause bezüglich eines Wechsels. Aber das habe ihn nicht interessiert.

Im Training wird sehr intensiv gearbeit, deswegen gebe es auch keinen Spannungsabfall.

Ob er in der Relegation gegen seinen alten Verein Trier spielt, ist Karikari egal. Würde sich aber freuen, wenn er alte Kollegen wiedertreffen würde.

11.06

Nach aktuellem Stand ist das Spiel gegen Auerbach nicht gefährdet, da die Schneemassen nicht so extrem sind, wie beim Lok-Spiel.

11.05

Jeremy Karikari: “Das Spiel in Halberstadt war schwer. Da haben die Leute eventuell zuviel erwartet. Mit dem glücklichen 0:0 können wird leben.” “Gegen Auerbach gehen wir auf drei Punkte. Wir spielen schließlich zu Hause.”

Fußball spielen sei auf Schnee schwer, weil man nur durch die Luft spielen kann. “Man kann einfach nicht den Ball laufen lassen.”

11.02

Mit Jeremy Karikari kommt heute einer zur Pressekonferenz, der seinen Platz bald wieder an Dominik Kaiser verlieren könnte. Wenn man so jemanden wie Kaiser vor sich hat, wird es schon schwer mit einem Stammplatz. Außer Zorniger ändert das System auf  ein 4-4-2 mit Doppelsechs.

10.54

Fakt nebenbei. Kutschke kassierte seit dem 01.06.2011, also in weniger als zwei Jahren, im Dress von RB Leipzig vier Platzverweise, davon einmal glatt rot und dreimal gelb-rot. Das sind locker zwei, drei Hinausstellungen zu viel und ist sicherlich nicht mehr mit fehlendem “Fingerspitzengefühl” seitens der Schiedsrichter erklärbar. Falls Kutschke tatsächlich höherklassig Karriere machen will, dann hat er da auf jeden Fall eine Baustelle.

10.51

Thema des Tages sicherlich Stefan Kutschke. Der wird von der BILD heute schon nach Dresden geschrieben. Unplausibel ist das Gerücht sicherlich nicht, solange Pacult dort Trainer ist. Der einzig gesicherte Fakt derzeit ist aber, dass Kutschke seine Entscheidung erst nach dem letzten Spieltag bekannt geben will. Finde  ich persönlich ein bisschen spät, aber gut. Klingt auf jeden Fall eher nach Abschied.

10.46

15 Minuten vor dem Start der Pressekonferenz. Die Videokollegen proben den Ton. Alles wird so gut organisiert sein wie immer..

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3 Gedanken zu „Prototypischer Regionalligafreitag“

  1. Warum soll in Aufstellungsvariante 1 gegen Auerbach mit einem Spieler weniger als erlaubt begonnen werden ??? Bitte Ergänzen !

  2. Ich wünsche SK den Erfolg den er sich selber wünscht. Hauptsache er gibt bis zu seinem letzten Spiel bei RB Vollgas!
    Und jetzt geht es um wichtigere Dinge. Wir holen am Freitag die 3 Punkte und freuen uns auf ein Wiedersehen mit DK!

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