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U19-DFB-Pokal: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt 3:1 n.V.

Stärker in den Blickpunkt wird in dieser Saison die U19 von RB Leipzig rücken. Nach der Abmeldung der U23 ist es das höchste Nachwuchsteam des Vereins und entsprechend stärker an das Profiteam angeschlossen als zuvor. So zumindest die Absicht.

Die Abmeldung der U23 hat jenseits davon, dass der Aufwand vielleicht nicht den Nutzen gerechtfertigt hat, ein paar unangenehme Nebeneffekte für die Nachwuchsausbildung. Weil jungen Spielern kein Team mehr zur Verfügung steht, in dem man früh in den Männerfußball hineinschnuppern kann. Weil eine Ausbildung in der Breite auch über den 18. Geburtstag hinaus nun nicht mehr durchgeführt wird. Weil es gerade für defensive Talente nun noch schwerer bis unmöglich geworden ist, sich nach oben hin bei RB durchzusetzen.

Für die größeren Talente aus der U19 hat die Entwicklung aber auch etwas gutes. Durch die enge Verzahnung mit dem Profibereich sind die Wege in die Bundesliga für einige vergleichsweise kürzer geworden als zuvor, als immer auch noch U23-Spieler zwischen U19 und Bundesliga standen. Da der Profikader mit 20 Spielern recht knapp geplant wurde bzw. zuletzt praktisch kein Bundesligist mit 20 Feldspielern durch die Saison kam, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das eine oder andere Talent in der kommenden Saison in der Bundesliga zum Einsatz kommen wird. Elias Abouchabaka und Nicolas Kühn sind ja bereits in das Profitreaining integriert und sind nur für die Spiele bei der U19.

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Manchmal ändern sich Dinge nicht

Ach lieber MDR, dieses hier wussten Sie vor einer Woche über die Trainersuche bei Carl Zeiss Jena zu berichten:

Einen kurzen Anfahrtsweg hätte auch Tino Vogel, der wie Weber in Jena ein Häuschen gebaut hat. Allerdings ist der 41-Jährige nicht vereinslos, sondern bei RB Leipzig unter Vertrag. Er coacht die A-Junioren und bescheinigt auf MDR-Anfrage, dass er viel Spaß dabei hat. Eine Männermannschaft reize natürlich, sei aber im Moment kein Thema, versichert Vogel und schiebt hinterher, dass es bezüglich des Trainerpostens keinerlei Kontakt mit Carl Zeiss gegeben habe. (mdr.de [broken Link] am 07.10.2010)

Klingt danach als hätte ein Trainer relativ deutlich gesagt, dass er kein Interesse an dem Job hat, für den Sie ihn ins Spiel bringen. Was aber machen Sie daraus:

Manchmal ändern sich aber Dinge bekanntlich schnell.

Wozu fragen Sie eigentlich bei Tino Vogel nach, wenn Sie hinterher eh schreiben, was Sie wollen? Einem Trainer, der einen Job mit den Worten „kein Thema“ abtut, gleich zu unterstellen, dass das Dementi nichts wert ist, ist ziemlich ähm unjournalistisch. Erinnert ein wenig an das Spiel vor Entlassungen. Woche für Woche fragen Zeitungen und Fernsehsender danach, wie lange sich Trainer XY noch halten kann, um die folgenden Dementis der Vereinsspitzen als Lippenbekenntnisse abzutun und weiter den Trainer zu demontieren bzw. öffentlich Druck aufzubauen, um dann bei der tatsächlichen Entlassung die rückratlose Vereinsführung und das miese Profigeschäft anzuprangern.

Ach ja, Trainer in Jena wurde übrigens Wolfgang Frank. Den hatten Sie, lieber MDR gar nicht auf der Rechnung. Nicht schlimm, was interessieren schon falsche Gerüchte von gestern..

“Ich würde es nicht als Rückschritt bezeichnen”

Ruhig war es in den letzten Wochen um Tino Vogel. Nach der öffentlichen Aufregung um seine Entlassung als Cheftrainer entschied er sich für den Trainerposten bei der A-Jugend von RasenBallsport Leipzig; ein Posten, der an der Ruhe um ihn und sein Team im Wesentlichen nichts änderte. Da die A-Jugend am kommenden Samstag beim Greifswalder SV ihr erstes Saisonspiel bestreitet, habe ich mir die Zeit für einen Besuch bei Neujugendtrainer Vogel genommen und mich über den Stand der Dinge in Bezug auf seine Person und sein Team informiert. “Ich würde es nicht als Rückschritt bezeichnen” weiterlesen

Tino Vogel in neuer Mission

Soviel Zeit muss sein (zumal ich mit meinen Erwägungen zur fußballerischen Lage der Nation zumindest auf Ergebnisebene ziemlich daneben lag und deswegen dazu lieber schweige): Glückwunsch an die A-Junioren von RasenBallsport Leipzig zum Klassenerhalt und somit zum Verhindern des sportlichen Super-GAUs Abstieg in die Landesliga, auch wenn man diesen sportlichen Erfolg ‚nur‘ der gewonnen Relegation und dem Bundesligaaufstieg des 1.FC Magdeburg zu verdanken hat. Und Glückwunsch an den Ex-Coach der 1.Mannschaft Tino Vogel, der im nächsten Jahr Trainer dieses Junioren-Teams werden wird und sicher den baldigen Bundesligaaufstieg als Ziel mit auf den Weg kriegt. Möge er in seinem neuen Job längerfristig erfolgreich arbeiten können. Und sowieso Respekt dafür, dass Tino Vogel seine Entscheidung getroffen hatte, bevor klar war, dass RB Leipzig in der Regionalliga verbleiben darf. Damit sind gleich zwei Baustellen bei RasenBallsport Geschichte: die A-Junioren nicht abgestiegen und Tino Vogels Zukunft geklärt.