Ach, liebe deutsche Fußballnationalmannschaft: Mal abgesehen davon, dass ich Miro und Poldi immer noch nicht so toll finde wie es ganz Fußballdeutschland nach dem 4:0 gegen Australien tut, muss ich ihnen trotzdem meinen Respekt aussprechen. In Schönheit sterben? weiterlesen
Archiv der Kategorie: Fußballdeutschland
Sommerloch?
Mit der PR ist das ja so eine Sache. Öffentliche Aufmerksamkeit lässt sich gerade in Liga 4 und 5 nur schwer generieren. Da muss man sich nur mal Herrn Kubalds Klagen darüber, dass der Hauptsponsor nur schwerlich in Presseberichten unterzubringen ist, vor Augen halten.
Demokrat vs. Herrscher
Demokrat Lahm ersetzt Herrscher Ballack. (ZDF-Videotext vom 29.05.2010, ausführlicher bei zdf.de [broken Link])
Glückwunsch zur fast BILDesken Analogie. Hoffentlich wird bei eventuellem WM-Misserfolg dann nicht auch gleich das Ende der Demokratie ausgerufen..
RB Leipzig – die Südländer des Nord-Ostens?
Die Gerüchteküche brodelt mal wieder. RasenBallsport Leipzig solle eventuell statt in der Nordstaffel der Regionalliga in der Südstaffel spielen. Statt Chemnitz Kassel, statt Meuselwitz Großaspach, statt Hamburg II Hoffenheim II. RB Leipzig – die Südländer des Nord-Ostens? weiterlesen
Saisonrückblick
Auch wenn die Saison noch nicht in allen Ligen beendet ist, wird es langsam Zeit einmal einen kurzen Blick auf die Gewinner und Verlierer der Saison zu werfen, zumal die Entscheidungen auch in Regional- und Oberliga (zumindest was die Vereine in Ostdeutschland angeht) bereits gefallen sind.
Champions League Finale 2010
Ach lieber FC Bayern München: Es hätte alles so schön werden können. Triple-Sieger und Fußball-Legende für immer. Nun mussten Sie aber doch einsehen, dass Sie als deutsches Top-Team schlechthin von der absoluten europäischen Spitze weiter entfernt sind als Sie das vor dem Finale gedacht hatten – Sichtweite, maximal. Das macht grundsätzlich gar nichts, führt aber hoffentlich zu der Erkenntnis, dass Sie nächstes Jahr ein paar Prozente drauflegen müssen, wenn Sie weiter und dauerhaft an die europäische Spitze heranrücken wollen.
Finale der Gemeinsamkeiten
Mourinho hält sich für den Größten. Er könnte Recht haben. (sportschau.de [broken Link])
Besser könnte man es nicht auf den Punkt bringen. Und damit auf in den Champions-League-Finaltag, der uns zu einem Finale führt, das wie ein Ausflug in die Vergangenheit wirkt. Ein deutsches und ein italienisches und kein englisches und spanisches Team, damit hätte man vor der Saison beim Wettanbieter des Vertrauens sicher viel Geld gewinnen können. Zudem gab es wohl selten so viele Gemeinsamkeiten zwischen zwei Finalisten, wie in diesem Jahr.
Regionalliga reloaded
Von einer Regionalliga-Reform war in den letzten Tagen zu lesen [broken Link]. Sogar der Vorschlag, die zweiten Mannschaften in eine eigene Staffel zu verschieben, kam dabei auf den Tisch, dürfte aber kaum zu halten sein, da die Deutsche Fußball-Liga, also letztlich die Proficlubs zustimmen müssten. Diese aber wehren sich schon seit geraumer Zeit gegen solche Vorschläge.
Michael Ballack
Vielleicht sollte man so ein weitreichend und ergiebigst besprochenes und betrauertes Thema, wie das der Verletzung Michael Ballacks nicht weiter besprechen, weil man dem Gesagten nichts Substanzielles hinzufügen könnte. Aber ein bisschen ist das in diesem Fall wie bei einem Nachruf, es geht nicht nur um den Betrauerten, sondern auch um die Trauernden und darum, dass auch das, was schon tausend Mal gesagt wurde, noch mal gesagt werden muss, weil man sein eigenes Herz erleichtern will. Und um es einfacher zu machen: Wer das nun wirklich nicht noch mal lesen will, klicke einfach nicht auf den Weiterlesen-Button.
Leipzigs Nähe zur Champions League
„Ich wollte ihn vor zehn Jahren nach Leipzig holen. Olic war da bei den Hertha Amateuren. Den Kontakt gab es, er hat sich leider anders entschieden.“ (Edi Stöhr [1999/ 2000 Trainer bei Sachsen Leipzig, derzeit Trainer bei Austria Lustenau in Österreich] bei altach.vol.at über Ivica Olic)
Näher waren sich Leipzig und die Champions League (bzw. der Europapokal der Landesmeister) in den letzten 20 Jahren wohl nie (so über drei Ecken meine ich). Und beim kommenden Champions League Finale bietet mir der heimliche König der Champions League ungeahntes Identifikationspotenzial, so von Ex-Grün-Weißem-Leipziger zu Fast-Grün-Weißem-Leipziger. Ivica Olic wechselte damals übrigens lieber zu einem Provinzclub in seiner kroatischen Heimat, weil er dann doch nicht dauerhaft in der deutschen Regionalliga spielen wollte. Verständlich, irgendwie.