Alle Beiträge von rotebrauseblogger

Presse 19.09.2013

Ein Tag noch bis zum Spiel beim VfL Osnabrück. Heute wird noch mal trainiert, danach fährt RB Leipzig bereits nach Niedersachen. Vereinsseitig weiß man um die schwere Aufgabe, freut sich aber auf das Spiel. Alle Spieler wären potenziell einsatzbereit.

Das sieht beim Gegenüber VfL Osnabrück ganz anders aus. Denn mit Sebastian Neumann und Marcel Stadel droht laut Neuer Osnabrücker Zeitung die komplette Stamminnenverteidigung auszufallen. Was sicherlich ein deutlicher Nachteil wäre. Vereinsseitig rechnet man zudem mit einer knapp fünfstelligen Besucherzahl.

Besonders freue sich auf VfL-Seite der im Frühjahr fristlos gekündigte Ex-RBLer Jeremy Karikari auf das Spiel, lässt dessen Teamkollege und ehemalige Spieler des FC Sachsen Leipzig Adriano Grimaldi via LVZ verlauten. Karikari könnte für den verletzten Sebastian Neumann zum Einsatz kommen.

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Presse 12.06.2013

Newstechnisch ein ruhiger Mittwoch. Vielleicht ja die berühmte Ruhe vor dem Sturm..

BILD berichtet, dass Sebastian Heidinger wohl einen neuen Vertrag bekommen wird. Es seien nur noch Details (Vertragslaufzeit) zu klären. Mit Tobias Willers sei derweil auch praktisch alles klar. Auch hier seien nur noch Details des Vertrags, der mindestens bis 2015 laufen soll, zu klären.

Geschäftsführer Ulrich Wolter gibt der LVZ ein Interview. Vor allem zu organisatorischen Details. Nein, der Verein plane keinen Stadionneubau. Ein Kauf der Red Bull Arena – so heißt es zwischen den Zeilen – sei „perspektivisch“ ein Thema. Aktuell wolle man am Aussehen des Stadions nichts ändern (Bestuhlung), außer jenen Dingen, die im Zuge der Verlegung des Gästeblocks zwingend erforderlich sind. Und so weiter. Auch zum Knatsch um die neuen Ticketpreise äußert sich Wolter noch mal. Die Ticketpreise seien Drittligadurchschnitt, insgesamt verträglich und dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit angesichts einer höheren Stadionmiete und höheren Kosten für die Namensrechte am Stadion geschuldet.

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Presse 27.05.2013

Blick zurück. Am Samstag sicherte sich RB Leipzig mit einem 1:1 mit einer B-Elf beim Berliner AK tatsächlich die Ungeschlagen-Serie. Eine grandiose, sportliche Leistung, die nur deswegen nichts wert ist, weil man anschließend nicht aufsteigt. Von den vielerlei Spielberichten sei der der Berliner Morgenpost im Besonderen empfohlen, weil er sich vor allem dem Abschied von BAK-Coach Jens Härtel (übernimmt die U19 von RB) und den Gegebenheiten bei den Berlinern widmet.

Im Mittelpunkt des Interesses aber natürlich und weiterhin das Relegationssspiel gegen Lotte. 16.500 Tickets waren Stand Montag Mittag weg [Update: Stand 16 Uhr waren es 18.000]. Hochgerechnet könnte dies auf etwa 25.000 Zuschauer hinauslaufen. Für das Rückspiel können für den Gästeblock offenbar nur noch wenige Resttickets erworben werden.

Sportlich geben sich beide Seiten optimistisch und fiebern den Spielen entgegen. Alexander Zorniger meinte während einer Pressekonferenz, die im Laufe des Tages von Leipzig Fernsehen mehrfach wiederholt wird, dass sein Team gewinnen werde, wenn beide Teams mit 100% auf dem Platz stehen. In Lotte setzt man auf Selbstvertrauen, Pressing, Homogenität und ein besonderes Gemeinschaftsgefühl.

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Presse 24.05.2013

Morgen geht es zum Berliner AK. Ein Spiel, das ziemlich aus dem Fokus zu rutschen scheint. Es wird wohl eine B- bis C-Elf auflaufen. Viele Gästeanhänger sind auch nicht zu erwarten. Sportlich geht es auch nur noch darum, ob RB Leipzig die Ungeschlagenserie auch noch über die Regionalliga-Ziellinie bringt oder nicht.

BAK-Coach Jens Härtel, der in der kommenden Saison die U19 von RB Leipzig betreuen wird, möchte dies verhindern und „mit aller Macht gewinnen“. Für die RasenBallsportler, die letztlich auflaufen dürfen, sicherlich eine anspruchsvolle Aufgabe gegen eines der Topteams der Liga.

Im Vordergrund des Interesses steht aber weiterhin die Relegation gegen die Sportfreunde Lotte. BILD ist der Meinung, dass RB mit der B-Elf in Berlin die Sportfreunde austrickst, weil die eigentlich zum Scouten kommen wollten. Die LVZ schlägt vor, das Schlafquartier der Sportfreunde Lotte, die bereits am Montag in Leipzig eintreffen werden, mit diversen geräuschvollen Veranstaltungen zu beglücken. Geplänkel eben.

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Presse 30.04.2013

Der gestrige Tag geht dann als einer der Metareportagen durch. In denen es sich nicht mal um RB Leipzig dreht, sondern um Red Bull.

Dabei schießt die ARD mit einer 45minütigen Dokumentation einen ziemlichen Vogel ab. Unter dem Titel „Die dunkle Seite von Red Bull“ versucht man sich ziemlich verkrampft darin, dem Konzern die negativen Seiten des Extremsports aufzuhalsen. Red Bull macht Marketing mit dem Tod ist die zentrale These, die mit ewigen Zeitlupen von tödlichen Extremsport-Unfällen (egal ob Red Bull damit zu tun hatte, Hauptsache Tod), Tränen der Angehörigen und mehr oder meist weniger schlauen O-Tönen unterlegt wird. Weswegen das ganze zu einer Dokumentation wird, die nichts erhellt, weil ihre Ausgangsthese schon von vornherein als Urteil feststand und man mehr eigentlich auch nicht zeigen und belegen wollte. Weswegen die 45 Minuten im hohen Maße projektiv und suggestiv vorgehen und wie eine Art Kindergarten-Ideologie-TV erscheinen.

Der Beitrag zeigte in einzelnen lichten Momenten ziemlich deutlich, wie man aus dem Thema tatsächlich eine gute Dokumentation hätte machen können. Wenn man nämlich das Phänomen Extremsport als Lifestyle einer bestimmten Teilgruppe der Gesellschaft unter die Lupe genommen und sich nach Motiven und Bildern dieser Kultur gefragt hätte. Wäre man von diesem Sujet ausgegangen und hätte die trauernd-feiernden Extremsportler, die trotz vieler toter Freunde weitermachen und den Psychater, der die Adrenalinjunkies wieder zu Sportlern machen will, in den empathischen Mittelpunkt gestellt, hätte man immer noch genügen Wege gehabt, sich die Frage zu stellen (und von den Extremsportlern die entscheidenden Hinweise zu kriegen), was denn das Phänomen Extremsport als Lifestylephänomen ausmacht und welche auch von Medien, Film und Marketing geprägten Bilder diesen Lifestyle eventuell entscheidend mitprägen und ob es eine gesellschaftliche Gruppe gibt, die man in ihrer risikobehafteten Waghalsigkeit vor sich selbst schützen muss.

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Presse 22.02.2013

Zwei Tage vor dem Spiel gegen Lok gibt es offenbar einiges zu besprechen.

Zuerst einmal wäre da der ängstliche Blick gen Himmel. 10 bis 25 cm Neuschnee sind in den nächsten zwei Tagen angesagt. Das könnte selbst in der eigentlich schneesicheren Red Bull Arena zu viel sein. Erstens für die Rasenheizung, zweitens für das Stadionpersonal bezüglich der Räumung der Zugangswege und der unteren Reihen im Stadion und drittens für die Polizei, die in dem ganzen Berg Schnee auch noch für die Sicherheit garantieren soll. Hoffen wir mal, dass vielleicht nicht ganz so viel Schnee und nicht unbedingt zeitnah zum Spiel herunterkommen. Das gute daran ist, dass es sich um ein Stadtduell handelt und weder die Mannschaften, noch die Fans exorbitante Anreisewege haben. Sodass man auch noch Sonntag Vormittag über eine Absage entscheiden kann und nicht wie andernorts zwei Tage vor dem Spiel die Absagen verschickt (krassestes Beispiel in diesem Jahr waren einmal fünf Tage vor dem Spiel – in Berlin).

Aporopos Sicherheit. Die LVZ berichtet in einem Beitrag heute folgendes: „Die Beamten hätten Laufwege der Anhänger analysiert und wollten nun eine noch striktere Trennung durchsetzen.“ Nach fast 10 Jahren WM-Arena und diversen Sicherheitsspielen und Stadtduellen hat die Polizei nach den Vorkommnissen im Hinspiel jetzt die Laufwege analysiert und kann sich darauf einstellen? Ist nicht ernst oder? (Es kann letztlich nur Quatsch sein, weil die Polizei früher im direkten Stadionumfeld sehr wohl zu einer sehr strikten Fantrennung in der Lage war.) Auch witzig: „Auch Wasserwerfer ständen im Hintergrund in Bereitschaft.“ Bei Minusgraden Wasser auf den gefrorenen Boden zu Boden zu spritzen, könnte eine gute Idee sein..

Presse 22.02.2013 weiterlesen