Schlagwort-Archive: Wolfgang Hesl

Viel Durchschnitt

Noch ein paar Daten zur Zweitligasaison. Diesmal zu den Torhüterleistungen der Saison 2015/2016. Bzw. vor allem zu den Statistiken bezüglich der abgewehrten Bälle.

Mit Michael Rensing, Robin Himmelmann und André Weis kamen drei Keeper in allen 34 Saisonspielen zum Einsatz. Es wären noch einige mehr gewesen, wenn nicht ein paar Trainer am Schluss der Saison noch ihrer Nummer 2 einen Einsatz als wertschätzende Geste gegönnt hätten. Wenn es denn für die Vereine in der Tabelle nicht mehr um allzu viel ging.

Insgesamt 34 Torhüter wurden eingesetzt und damit vier weniger als in der vergangenen Spielzeit. 25 Torhüter durften mindestens zehn Einsätze absolvieren, das sind exakt genauso viele wie in der Vorsaison.

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10.Spieltag – 2.Bundesliga 2015/2016

Neun Spieltage sind schon absolviert. Und erstaunlicherweise gab es bisher in den Ligaspielen noch bei keinem Verein einen Torwartwechsel. Nicht wegen Verletzungen, nicht wegen Platzverweis und auch nicht aus Leistungsgründen. 18 Torhüter, die bisher in neun Spielen komplett 90 Minuten lang im Tor standen.

Zum Vergleich: Bei den Feldspielern sind nach neun Spielen noch 24 übrig geblieben, die bisher durchgängig auf dem Platz standen. Spricht, jeder Verein hat bis jetzt im Schnitt einen Torwart und reichlich einen Feldspieler 9 mal 90 Minuten durchspielen lassen. Bei RB Leipzig heißt der Feldspieler im Übrigen Willi Orban. Aber das nur nebenbei.

Die diesjährige Torhüterklasse besteht zumindest zur Hälfte aus Spielern des letzten Jahres. Denn neun der aktuellen Stammkeeper standen auch letzte Saison schon in mindestens der Hälfte aller Saisonspiele im Kasten: Orlishausen, Coltorti, Hesl, Zimmermann, Himmelmann, Gikiewicz, Rensing, Haas und Luthe.

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Was von Spieltag 3 bleibt

Christian Streich ist ja inzwischen auch einigermaßen bekannt, was seinen Umgang mit Schiedsrichtern und deren Entscheidungen angeht. Kaum ein Spieltag, an dem der Freiburger Coach nicht irgendwas und irgendwen anprangert. So erstaunte es auch nicht, dass Streich nach der Niederlage gegen Bochum direkt den Schiedsrichter unter anderem für seine (von allen Beteiligten als spielentscheidende angesehene) gelb-rote Karte gegen Außenverteidiger Mensur Mujdza geißelte.

So weit, so normal. Dass er sich nur einen Tag später beim Kicker meldet und eigeninitiativ (so zumindest die Behauptung des Blattes) für seine Äußerungen entschuldigte, weil er beim Betrachten der umstrittenen Szenen gemerkt habe, dass er und nicht der Schiedsrichter falsch liege, ist dagegen eine deutliche Abkehr vom üblichen Muster. Eine Abkehr, für die man durchaus Respekt haben kann. Eine Abkehr, die aber auch nur Sinn macht, wenn daraus auch Konsequenzen für zukünftiges Verhalten resultiert.

Es darf für Streichs Verhalten an der Seitenauslinie nämlich letztlich keine große Rolle spielen, ob er meint, dass eine Entscheidung falsch oder richtig war. Mal abgesehen davon, dass in Streichs Aufregung immer auch ein ‚die haben was gegen unseren schönen Underdog-Verein‘ drinsteckt (bzw. zumindest in der Bundesliga drinsteckte), machen Schiedsrichter im Spielverlauf schlicht Fehler und das Coaching kann sich nicht darauf beziehen, die Schiedsricherfehler zu zählen, sondern die eigenen Mannschaft hinsichtlich der Bedingungen des Spiels einzustellen und im Spielverlauf auch mal zu verändern. Und da lag Streich nach dem Platzverweis gegen Bochum offenbar ziemlich daneben, denn ansonsten hätten die Gäste nicht binnen zehn Minuten drei Tore erzielen können.

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Überraschendes Schlusslicht

Mit Christian Mathenia und Patric Klandt hatte die zweite Liga in der abgelaufenen Saison zwei Keeper, die die kompletten 34 Saisonspiele bestritten. Insgesamt durften sich 38 Torhüter mindestens einmal für ein Pflichtspiel in den Kasten stellen. Immerhin 25 schafften mindestens 10 Pflichtspiele.

Wenn man den Augenschein der Saison nimmt, dann lagen die Torleute in der zweiten Liga relativ nah beieinander. Wenig überragendes und überraschendes, aber viel gutes und ausgewogenes. Zieht man als kleine Spielerei die Statistik der abgewehrten Torschüsse der vergangenen Saison heran, dann bestätigt sich dieses Bild.

[Anmerkung: Wie hier gestern in den Kommentaren interessanterweise mit Verweis auf Links angemerkt wurde, sind diese Statistiken nicht wirklich vertrauenswürdig. Die These der verlinkten Texte kurz zusammengefasst ist die Prozentzahl abgewehrter Schüsse nicht konstant. Sprich, die Werte ein und desselben Torwarts variieren über relativ kurze Zeiträume relativ stark und scheinbar zusammenhanglos. Das würde nahelegen, dass in der Statistik abgewehrter Schüsse viel Zufall drin steckt und die Zahlen nicht interpretierbar sind. Ganz so schlimm muss man es nicht sehen. Fakt ist aber, dass es sicherlich viele Faktoren gibt, die die Zahlen erklären können und nicht unbedingt nur die Qualität des Keepers.]

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27.Spieltag – 2.Bundesliga 2014/2015

Ein bisschen erstaunlich ist es schon, dass die Torwartposition in der zweiten Liga wenig Inspiration oder Glamour verbreitet. Talente wie ein Timo Horn in der letzten Saison in Köln sind nicht wirklich zu finden. Aus der Masse ausscherende, interessante Typen wie ein Gabor Kiraly (Anfang der Saison bei 1860 weggeschickt) auch nicht.

Das soll nicht heißen, dass es auf der Torwartposition keine Qualität gäbe. Mit Ramazan Özcan hat der FC Ingolstadt den österreichischen Nationalkeeper im Tor stehen. Bei RB Leipzig hält mit Fabio Coltorti der ehemalige Nationaltorwart der Schweiz. Mit Michael Rensing und Raphael Schäfer stehen in Düsseldorf und Nürnberg zwei ehemalige Bundesligaprofis im Kasten (oder auch nicht). Und auch Lars Unnerstall ist als ehemaliger Schalker sicherlich ein Begriff.

Trotzdem bleibt der Fakt, dass man sich auf der Torwartposition schwer tut, spontan jemanden zu nennen, der eine herausragende Saison spielen und sein Team auf eine bessere Stufe heben würde. Rein leistungstechnisch ist sicherlich Patric Klandt vom FSV Frankfurt in dieser Saison unheimlich stark und hält auch oft spektakulär. Mit seinen 31 Jahren ist der Bundesligazug aber vermutlich schon abgefahren.

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Transfergerüchte: Hesl, Stocklasa, Hensel und Co

Bei allem was derzeit bei RB Leipzig an Baustellen zu verzeichnen ist, auch nach der Linke-Demission und der Freude über den Bau des Trainingszentrums am Cottaweg [broken Link], gehen die Personalplanungen für die neue Saison weiter. Und dementsprechend köchelt auch die Gerüchteküche. Nicht gerade über, aber sie köchelt mit immer neuen Namen. Nach der Pacult-Verpflichtung finden auch in Österreich kickende Fußballer verstärkt ihren Paltz darin. Und so wie ich die österreichischen Medien in den letzten Wochen kennengelernt habe, werden weitere Namen folgen. Mal ganz abgesehen vom Wahrheitsgehalt dürfte aus jedem Spieler, der nicht schnell genug einen Vertrag für die neue Saison vorweisen kann, eine Story gemacht werden.

Verstärkt wird das Rotieren in der Kaderplanung dadurch, dass durch Peter Pacult noch einmal Sachen überdacht werden dürften, die eigentlich schon klar schienen. Sprach Pacult bei seiner Vorstellung als RB-Coach noch davon, dass die Planungen des ehemaligen Sportdirektors Thomas Linke Bestand haben werden, wurde er gestern in der BILD mit den Worten zitiert, dass er sich in den kommenden Spielen als Zuschauer ein Bild von der Mannschaft machen und anschließend Gespräche führen werde. Was bedeutet, dass die bisherigen Planungen noch einmal neuen Wind bekommen und über den Haufen geworfen werden könnten und aktuelle Spieler wieder in die Verlosung rücken, die eigentlich schon als ausgemustert galten. Kann sein, dass das motivierend wirkt und die Leistungen von RB leipzig stärkt, kann aber auch sein, dass das Unruhe in eine eigentlich schon klare Situation bringt. Gerade, weil einige Gerüchte einigen derzeitigen (und wohl aussortierten) Stammkräften nicht unbedingt gefallen dürften. Man wird es sehen in den nächsten Spielen. Hier geht es aber erst einmal um Namen und Gerüchte. Transfergerüchte: Hesl, Stocklasa, Hensel und Co weiterlesen

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